Ölpreise: Institutionelle Positionierung im Blick behaltenTrotz der geopolitischen Ereignisse zum Jahresbeginn 2026 sind die Ölpreise an den Finanzmärkten auf niedrigen Niveaus geblieben. Das globale Überangebot an Öl (Rekordproduktion in den USA und steigende Förderung der OPEC) übt weiterhin strukturellen Abwärtsdruck aus. Seit Ende 2023 befindet sich zudem ein technischer Abwärtstrend, der die Disinflation begünstigt. Ein Ausbruch über den Widerstand bei 65 US-Dollar im US-Rohölpreis wäre ein starkes Signal für eine bullische Trendwende.
Die dominierenden fundamentalen Faktoren:
• Der übergeordnete Öltrend bleibt unterhalb des Widerstands bei 65 US-Dollar im WTI bärisch
• Institutionelle Händler haben ihre Short-Positionen im Ölmarkt ausgeweitet (COT-Report der CFTC), wobei die Netto-Position inzwischen nahe null liegt – ein langfristiger Tiefbereich, der zuletzt 2008 erreicht wurde
• Venezuela steht für weniger als 1 % der weltweiten Ölproduktion, verfügt jedoch über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt. Geopolitische Faktoren wirken grundsätzlich preistreibend, sind aber schwächer als die aktuelle Angebots-/Nachfragestruktur
1. Der übergeordnete Trend bleibt unter 65 US-Dollar bärisch
Aus technischer Sicht befindet sich der Ölpreis seit Mitte 2022 in einem strukturellen Abwärtstrend. Der Monatschart zeigt eine Serie fallender Hochs und tieferer Tiefs – typisch für einen negativen Markttrend. Das Niveau von 65 US-Dollar gilt als zentraler Trend-Pivot und entspricht (siehe beigefügtes Chart) dem Höchstpreis vor Beginn der Corona-Krise Anfang 2020. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 65 US-Dollar würde die bestehende bärische Struktur aufheben.
2. Vorsicht: Netto-Positionierung der Institutionellen auf historischem Tief
Laut den Daten des CFTC-COT-Reports haben institutionelle Investoren (Managed Money) ihre Long-Positionen reduziert und gleichzeitig ihre Short-Positionen in Öl-Futures erhöht. Das untenstehende Chart zeigt die Netto-Positionierung der Institutionellen im US-Ölmarkt, deren Abwärtstrend den Preisdruck der letzten Monate gut widerspiegelt. Allerdings befindet sich die Netto-Position inzwischen in einem historisch niedrigen Bereich nahe null – ein Niveau, das im Jahr 2008 den Ausgangspunkt einer starken Erholung markierte. Dennoch gilt: Solange der Widerstand bei 65 US-Dollar nicht überwunden wird, bleibt der übergeordnete Ölpreistrend bärisch.
3. Weltweites Angebot übersteigt die Nachfrage – Ursache des Abwärtstrends
Aktuelle Prognosen führender Institutionen (EIA, IEA, internationale Banken) zeigen, dass die globale Ölproduktion weiterhin schneller wächst als die Nachfrage, was zu einem strukturellen Überschuss führt. Die Rekordproduktion der USA, kombiniert mit einer schrittweisen Ausweitung der Förderung innerhalb von OPEC+ (darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak), sorgt für ein Überangebot und hält die Preise unter Druck. Laut diesen Institutionen dürfte das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bis 2026 anhalten, mit einer möglichen Überproduktion von 2 bis 4 Millionen Barrel pro Tag weltweit.
Dieser Überschuss wird zusätzlich durch steigende Ölbestände in den entwickelten Volkswirtschaften bestätigt – ein klares Zeichen dafür, dass die Nachfrage die Produktion nicht vollständig absorbiert. In diesem Umfeld fällt es selbst negativen geopolitischen Entwicklungen (Nahost-Spannungen, Sanktionen) schwer, den Abwärtstrend umzukehren.
4. Venezuela: geringe Produktion, enorme Reserven
Venezuela spielt kurzfristig keine entscheidende Rolle für die Ölpreise an den Finanzmärkten. Zwar verfügt das Land über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt (über 300 Milliarden Barrel, rund 17 % der globalen Reserven), noch vor Saudi-Arabien, doch die aktuelle Produktion liegt lediglich bei etwa 0,8 bis 1 Million Barrel pro Tag und damit unter 1 % der weltweiten Gesamtproduktion.
Diese begrenzte Produktionskapazität ist auf strukturelle Probleme zurückzuführen: veraltete Infrastruktur, Investitionsmangel, internationale Sanktionen sowie technische Herausforderungen im Zusammenhang mit schwerem Rohöl. Infolgedessen bleibt Venezuelas kurzfristiger Einfluss auf das weltweite Angebot gering, trotz seiner langfristig bedeutenden Reserven. In dieser Woche sollte insbesondere die geopolitische Lage im Iran sehr genau beobachtet werden.
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Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
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Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Ideen der Community
Breakout? Oder getarnte Exit-Liquidität?Du gehst genau in dem Moment in den Trade, in dem der Preis ein Hoch oder Tief durchbricht.
Ein paar Minuten später wird dein Stop-Loss abgeholt.
Und dann bewegt sich der Markt exakt in die Richtung, die du erwartet hast.
Kommt dir das bekannt vor?
Das Problem ist keine falsche Analyse, sondern dies:
👉 Dieser Breakout war nicht für dich gedacht.
Was ist Exit-Liquidität?
Das ist die Liquidität, die Institutionen benötigen, um große Positionen zu schließen oder zu drehen.
Wenn der Preis ein offensichtliches Level bricht, steigen Retail-Trader aus FOMO ein, Stop-Losses werden massenhaft ausgelöst → Liquidität entsteht.
Genau in diesem Moment handeln die großen Akteure.
Anzeichen eines „getarnten“ Breakouts:
Zu schneller Ausbruch, große Kerzen, Gefühl von Dringlichkeit
Hohes Volumen beim Ausbruch, aber keine Anschlussbewegung
Der Preis kehrt schnell in die vorherige Zone zurück, schwache Schlusskurse
Ausbruch an offensichtlichen Hochs/Tiefs, „zu perfekten“ Trendlinien
Wie du vermeidest, Exit-Liquidität zu sein:
Frage nicht „Bricht es?“ → frage dich „Wer wird gefangen, wenn es bricht?“
Warte auf die Reaktion nach dem Ausbruch, nicht auf den Einstieg beim Ausbruch
Bevorzuge Fake Breakouts / Liquiditätsjagden
Setze den Breakout immer in den Kontext des übergeordneten Trends
Der Markt nimmt dir NICHT dein GeldViele Trader geben die Schuld auf:
Market manipulation
„Wale“ (Big players)
News
Stop hunt
Die Wahrheit:
Der Markt spiegelt nur dein Verhalten wider. Er zwingt dich nicht, Geld zu verlieren.
Overtrading – Zu viele Trades
Du verlierst kein Geld wegen eines einzelnen Trades,
sondern weil du:
– ohne klares setup einsteigst
– aus Langeweile oder FOMO tradest
– es nicht akzeptierst, draußen zu bleiben
Der Markt nimmt kein Geld – du wirfst es selbst hinein.
Stop Loss verschieben – Disziplinbruch
SL gesetzt … dann verschoben
Preis fast am SL → noch etwas verschieben
Am Ende wird ein kleiner Verlust ein großer
Du gibst dem Markt die Erlaubnis, mehr zu nehmen.
Emotionales Trading statt Plan
Verlierer-Trader haben oft:
– keine festen Regeln
– jeder Trade ist anders
– Gewinn = Überheblichkeit, Verlust = revenge trade
Das Geld geht wegen Emotionen verloren, nicht wegen des Marktes.
Kleine Verluste nicht akzeptieren
Kleine Verluste sind Geschäftskosten.
Doch viele Trader:
– schneiden Verluste nicht
– hoffen auf eine Umkehr
– machen aus einem kleinen Loss eine Katastrophe
Der Markt ist nicht gierig – du bist es.
Eine Wahrheit, die jeder Trader akzeptieren muss
Der Markt schuldet dir keinen Profit.
Du schuldest dir selbst Disziplin.
Professionelle Trader versuchen nicht, jeden Tag Geld zu verdienen.
Sie konzentrieren sich darauf, dem Markt kein Geld dumm zu geben.
Anwendung im Chart
Weniger Trades = höhere Qualität
Stop Loss ist die Überlebenslinie
Kein setup → kein Trade
Kapital schützen ist wichtiger als Profit suchen
PRICE ACTION – Die wahre Sprache des MarktesIn der lauten Welt des Tradings voller Indikatoren bringt Price Action dich zurück zum Kern: dem Preis. Wenn alles entfernt ist, bleiben nur die Kerzen – der wahre Fußabdruck des Marktes.
Was ist Price Action – und warum ist es die wahre Sprache?
Es ist kein magisches System, sondern die Fähigkeit, Geldfluss und menschliche Emotionen im Preis zu lesen. Jede Kerze erzählt eine Geschichte von Angst, Gier und Hoffnung.
Preis – wo Emotionen sichtbar werden
Hochs brechen bedeutet Euphorie.
Tiefs brechen bedeutet Panik.
Seitwärtsbewegung bedeutet Unsicherheit.
Marktstruktur – das Rückgrat des Price Action
Akkumulation, Expansion, Distribution. Struktur zu verstehen heißt, den Marktzyklus zu erkennen.
Jede Kerze – Teil einer größeren Geschichte
Dochte, Pinbars und enge Kerzen liefern Hinweise, wenn man sie im Kontext liest.
Die Kraft der Einfachheit
Price Action ist simpel, aber tiefgründig. Es ist nicht verzögert und funktioniert in allen Märkten.
Die Denkweise professioneller Trader
Nicht „Wann einsteigen?“, sondern „Wer kontrolliert den Markt?“.
Preis lesen heißt Menschen verstehen
Price Action ist gelebte Marktpsychologie. Du rätst nicht – du bewegst dich mit dem Markt.
Bitcoin 2026: Neues Allzeithoch oder Bärenmarkt?Der Bitcoin-Kurs erlebte im Jahr 2025 ein enttäuschendes Jahr, trotz eines neuen Allzeithochs bei 126.000 US-Dollar während der Börsensitzung am Montag, dem 6. Oktober. Die Enttäuschung erklärt sich durch das Ausbleiben einer finalen vertikalen Beschleunigung, wie sie in früheren Zyklen im vierten Quartal nach dem Halving zu beobachten war.
Relativ betrachtet, im Vergleich zu anderen Anlageklassen (Aktien-, Anleihe-, Devisen-, Rohstoff- und Kryptomärkte), bildet Bitcoin das Schlusslicht mit einer negativen Jahresperformance 2025, während Gold, Silber und Aktienindizes stark zulegen konnten.
Ist nun im Jahr 2026 mit einer Erholung des Bitcoin-Kurses zu rechnen? Es gibt mehrere Analyseansätze, die jeweils sehr unterschiedliche Signale liefern. Nachfolgend die drei zentralen Szenarien für den langfristigen Trend von Bitcoin im Jahr 2026, ergänzt durch die entsprechenden Chartdarstellungen. Selbstverständlich werde ich meine Bitcoin-Analyse im Laufe des Jahres über das Swissquote-TradingView-Profil aktualisieren – abonnieren Sie gerne den Swissquote/TradingView-Account, um über neue Analysen zu BTC und Altcoins informiert zu bleiben.
1. Die Theorie des 4-Jahres-Zyklus und ihres zyklischen Bärenmarktes hält BTC bis September 2026 in einem Abwärtstrend
2. Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem makroökonomischen Zyklus (stark verbunden mit der Geldpolitik der Fed) spricht hingegen für ein neues Allzeithoch im Jahr 2026 (Kupfer/Gold-Ratio und ISM Manufacturing PMI für die US-Wirtschaft)
3. Auch die Korrelation zwischen BTC und der globalen Liquidität sendet ein bullisches Signal für die kommenden Monate
Die erste Hypothese basiert auf dem 4-Jahres-Zyklus, der historisch durch die Bitcoin-Halvings geprägt ist. Nach dieser strikt zyklischen Lesart folgt auf jedes große Hoch eine längere, teils heftige Korrektur, die in einen echten Bärenmarkt von durchschnittlich rund 12 Monaten mündet. In diesem Szenario würde das Hoch vom Oktober 2025 das Ende des 2022 begonnenen Bullenmarktes markieren und eine Korrekturphase bis zum Spätsommer 2026 einleiten, mit einem theoretischen Tiefpunkt um September. Diese Sichtweise ist historisch konsistent, setzt jedoch voraus, dass der Markt weiterhin mechanisch funktioniert und strukturelle Veränderungen der letzten Jahre ignoriert.
Die zweite Hypothese beruht auf einem umfassenderen makroökonomischen Ansatz. Bitcoin zeigt eine zunehmende Korrelation mit dem globalen Konjunkturzyklus, der stark von der Geldpolitik der US-Notenbank beeinflusst wird. Zwei Indikatoren sind hierbei besonders relevant: das Kupfer/Gold-Verhältnis als Frühindikator des globalen Wirtschaftszyklus sowie der ISM Manufacturing PMI für die US-Wirtschaft. Historisch tendiert Bitcoin dazu, in eine Aufwärtsphase einzutreten, wenn diese Indikatoren nach einer Kontraktion wieder steigen – teilweise mit mehreren Monaten Verzögerung. Sollte sich dieses Makroszenario 2026 bestätigen, wäre ein neues Allzeithoch von BTC nicht auszuschließen.
Die dritte Hypothese betrifft die globale Liquidität, einen entscheidenden Faktor für alle sogenannten Risikoanlagen. Bitcoin ist als knappes, aber hochspekulatives Asset besonders sensitiv gegenüber Liquiditätsveränderungen. Die Ausweitung der Zentralbankbilanzen, sinkende Realzinsen und ein wachsendes Geldmengenangebot haben historisch starke BTC-Haussephasen begünstigt. Mehrere Signale deuten nun darauf hin, dass die globale Liquidität in den kommenden Monaten wieder zunehmen könnte. Sollte sich dies bestätigen, würde dies für eine Fortsetzung oder Wiederaufnahme des Aufwärtstrends von Bitcoin im Jahr 2026 sprechen – unabhängig vom klassischen Zyklusmodell.
Zusammenfassend bleibt das Szenario für Bitcoin im Jahr 2026 äußerst offen. Zwischen dem Erbe vergangener Zyklen, neuen makroökonomischen Dynamiken und der zentralen Rolle der globalen Liquidität steht der Markt an einem Wendepunkt. Mehr denn je erscheint ein multidimensionaler Ansatz notwendig, um die zukünftige Entwicklung von BTC angemessen zu beurteilen.
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Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
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Saubere Unterstützungs- und Widerstandszonen im GoldWer XAU/USD lange handelt, erkennt schnell: Gold reagiert nicht auf dünne Linien, sondern auf Preiszonen. Viele Trader verlieren Geld, weil sie diesen Unterschied ignorieren.
Im Goldhandel sind Support und Resistance keine exakten Preisniveaus, sondern Bereiche, in denen der Markt klar reagiert hat: Stopps, starke Ablehnungen oder Konsolidierungen vor Ausbrüchen. Aufgrund der hohen Volatilität führen dünne Linien oft zu unnötigen Stop-Outs.
Deshalb arbeite ich mit Zonen, nicht mit Linien.
Gold verzeiht keine Ungenauigkeit. Falsch eingezeichnete Zonen bedeuten frühe Einstiege und enge Stops. Der Großteil meiner Entscheidungen basiert auf Support und Resistance.
Ich beginne immer auf H4 oder D1. M15 ohne Kontext zeigt nur Rauschen. Große Timeframes zeigen institutionelles Interesse.
Ich behalte nur Zonen mit mehreren klaren Reaktionen. Ein einzelner Kontakt reicht nicht.
Zonen mit Marktstruktur, Breakout–Retest, EMA oder FVG haben Priorität. Je mehr Konfluenz, desto besser.
Zusammengefasst: Erfolgreiches Goldtrading hängt nicht von vielen Tools ab, sondern davon, was der Markt erinnert. Und Gold erinnert sich an Preiszonen.
Arbeitest du mit Linien oder mit Zonen?
Leitzins und Inflation: Die Haltung der Fed und ihre AuswirkungeLeitzins und Inflation: Die Haltung der Fed und ihre Auswirkungen auf Investitionen
Der Leitzins der US-Notenbank (Fed) und die offizielle Inflationsrate sind zwei entscheidende Kennzahlen für die Finanzmärkte. Ihr Zusammenspiel bestimmt, ob die Geldpolitik expansiv oder restriktiv ist und gibt Aufschluss über ihre zukünftige Ausrichtung.
Um die tatsächlichen Finanzbedingungen zu beurteilen, konzentrieren sich Analysten nicht auf die Nominalwerte, sondern auf die Differenz: den Realzins.
Aktuelle Kennzahlen:
Nominaler Leitzins: Nach der Senkung im Dezember 2025 liegt die Zielspanne bei 3,50–3,75 %.
Offizielle Inflation (PCE): Der wichtigste Indikator der Fed, der Index der privaten Konsumausgaben, steigt jährlich um etwa 2,8 %. Der häufiger zitierte Verbraucherpreisindex (VPI) liegt mit rund 3,0 % etwas höher.
Berechnung des Realzinses:
Die Formel lautet: Realzins = Nominaler Leitzins – Inflation.
Unter Verwendung der Obergrenze des Leitzinses der Fed und des PCE-Index:
3,75 % – 2,8 % = 0,95 %.
Ein positiver Realzins bedeutet, dass die Kreditkosten höher sind als die Inflationsrate. Dies wirkt bremsend auf die Wirtschaft, um die Nachfrage zu dämpfen und die Inflation wieder in Richtung des 2%-Ziels der Fed zu lenken.
Wo liegt der „neutrale“ Zinssatz?
Der neutrale Zinssatz (oft als r* oder „r-Stern“ bezeichnet) ist der theoretische Realzins, bei dem die Geldpolitik die Wirtschaft weder stimuliert noch bremst und somit ein stabiles Wachstum bei voller Kapazität ermöglicht.
Der Konsens der Fed schätzt den langfristigen neutralen Realzins auf etwa 1 %. Dies bedeutet, dass der nominale Leitzins etwa 1 % über dem Inflationsziel (2 %) liegen sollte, also ungefähr 3 %, um eine neutrale Position zu erreichen.
Analyse der aktuellen Lage:
Der aktuelle Realzins von ca. 0,95 % liegt sehr nahe am geschätzten neutralen Zinssatz von ca. 1 %. Diese Nähe erklärt, warum die Fed kürzlich mitteilte, dass sich ihre Geldpolitik einem neutralen Kurs annähert. Diese Einschätzung spiegelt sich in den Prognosen der Aufsichtsbehörde wider, die für Anfang 2026 einen vorsichtigeren Ansatz mit möglicherweise nur einer einzigen Zinssenkung im gesamten Jahr vorhersagen.
Der Realzins beeinflusst direkt die Kreditkosten für Unternehmen und Haushalte und prägt somit das Wirtschaftswachstum und die Bewertung von Vermögenswerten.
Investitionsüberlegungen:
Politikwechsel: Obwohl die aktuelle Fed-Führung eine Pause signalisiert hat, könnte ein zukünftiger Führungswechsel oder eine Verschlechterung der Wirtschaftsdaten einen erneuten Zinssenkungszyklus auslösen. Dies wäre ein positiver Faktor für zinssensitive Branchen wie Immobilien und Energieversorger.
Globale Divergenz:
Während die USA in den letzten Jahren relativ hohe Zinsen beibehielten, waren andere große Zentralbanken bei Zinssenkungen deutlich aggressiver. Da die meisten der sieben größten US-Unternehmen (ohne Amazon und Microsoft) mehr als die Hälfte ihres Umsatzes auf internationalen Märkten erzielen, hat diese globale Liquidität ihre Gewinne deutlich gesteigert und zu ihrer historischen Outperformance beigetragen.
Inländisches vs. internationales Engagement:
Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (z. B. Russell 2000 Index) konzentrieren sich typischerweise auf den US-amerikanischen Markt. Ihre Wertentwicklung ist daher direkter an die US-Finanzlage gekoppelt. Wenn sich der Realzins von restriktiven Niveaus in Richtung neutralen oder akkommodierenden Bereich bewegt, verringert dies den Druck auf diese kleineren, oft höher verschuldeten Unternehmen und erleichtert ihnen die Bedienung ihrer Schulden und Investitionen.
Fazit:
Die Beobachtung der Differenz zwischen dem realen Leitzins der US-Notenbank (Fed Funds Rate) und dem geschätzten neutralen Zinssatz bietet einen aussagekräftigen Rahmen zur Beurteilung der Geldpolitik. Für Anleger deutet eine Annäherung an die „neutrale Zone“ auf ein günstigeres Umfeld für inlandsorientierte Unternehmen und Aktien mit geringer Marktkapitalisierung hin, da niedrigere Realzinsen die Nettoverschuldung reduzieren und das Wirtschaftswachstum im Inland fördern.
Welcher Timeframe reicht für den Goldhandel aus?Eine der häufigsten Fragen beim Handel mit XAU/USD lautet: H1, H4 oder M15?
Meine kurze Antwort: Es gibt keinen besten Timeframe, sondern nur den, der zu deiner Persönlichkeit und Erfahrung passt. Nach über sieben Jahren im Goldhandel habe ich erkannt, dass die meisten Verluste nicht aus falscher Analyse entstehen, sondern aus der Wahl eines ungeeigneten Timeframes.
Der Timeframe entscheidet nicht über richtig oder falsch, sondern darüber, wie viel Marktrauschen du siehst, wie schnell du reagierst und ob du diszipliniert bleibst. Bei der hohen Volatilität von Gold führt ein falscher Timeframe schnell zu frühen Einstiegen, ausgestoppten Trades oder Overtrading.
Wenn ich nur einen Timeframe wählen dürfte, wäre es H4. Er filtert Rauschen gut, zeigt den echten Trend klar und ist weniger anfällig für Zufallsbewegungen. Ich nutze H4 zur Trendbestimmung, Marktstruktur und wichtigen Zonen. Für Anfänger ist H4 ideal, um den Markt zu lesen.
H1 ist mein Entscheidungs-Timeframe. Hier beobachte ich Korrekturen, Preisreaktionen und baue Handelspläne. Er ist schneller als H4, aber psychologisch stabil. Wenn du tagsüber Zeit hast, ist H1 sehr ausgewogen.
M15 ist anders. Nicht schlecht, aber gefährlich für die Psyche. Viel Rauschen, viele Fake Moves. Ich nutze M15 nur zur Feinabstimmung des Einstiegs, wenn der Trend bereits klar ist.
Meine Kombination: H4 für Richtung, H1 für Struktur, M15 nur für Timing. Kein ständiges Wechseln der Timeframes.
Am Ende gilt: Wähle den Timeframe, der zu dir passt. Anfänger: H4 & H1. Fortgeschrittene: M15 selektiv. Wer zu FOMO neigt, sollte M15 meiden.
Sektoren & Grönland: Zu beobachtende S&P-500-SektorenDiese Analyse verfolgt nicht das Ziel, eine prospektive Einschätzung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Grönland vorzunehmen, geschweige denn geopolitische, institutionelle oder diplomatische Fragen zu behandeln. Hypothesen zu einer möglichen Angliederung, Souveränität oder einer Änderung des territorialen Status liegen außerhalb des Analyseumfangs. Ziel ist vielmehr ein bewusst begrenzter und pragmatischer Ansatz: die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen einer verstärkten US-Präsenz in Grönland – unabhängig von deren konkreter Ausgestaltung – zu untersuchen und jene S&P-500-Sektoren zu identifizieren, die davon indirekt betroffen sein könnten.
Diese Überlegungen basieren somit auf einem wirtschaftlichen und sektoralen Ansatz, ohne Annahmen über Zeitrahmen, politische Umsetzbarkeit oder Eintrittswahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios zu treffen. Ziel ist es lediglich, Sensitivitätsbereiche innerhalb des US-Aktienmarktes zu identifizieren, falls die Vereinigten Staaten ihre wirtschaftliche, industrielle oder strategische Präsenz in dieser Weltregion ausbauen sollten.
Nachfolgend zeigt die Grafik die wöchentlichen japanischen Kerzen des S&P-500-Materialien-Sektors.
Zur Erinnerung: Die im S&P 500 enthaltenen Aktien sind in 11 große GICS-Supersektoren unterteilt, die jeweils Unternehmen mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Profilen und Wachstumstreibern umfassen. In diesem Rahmen erscheinen einige Sektoren stärker als andere gegenüber Dynamiken exponiert, die mit dem Zugang zu natürlichen Ressourcen, dem Infrastrukturausbau, der Sicherung von Lieferketten sowie energie- und industriepolitischen Themen zusammenhängen. Eine selbst schrittweise und begrenzte US-Präsenz in Grönland könnte daher sektorabhängig unterschiedliche Auswirkungen haben.
Grönland ist ein autonomes Territorium innerhalb des Königreichs Dänemark, gelegen zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean. Seine geografische Lage verleiht ihm eine besondere strategische Bedeutung, insbesondere im Kontext des Klimawandels, der schrittweisen Öffnung arktischer Schifffahrtsrouten und des wachsenden Interesses an den natürlichen Ressourcen der Region. Der grönländische Untergrund gilt als reich an bedeutenden mineralischen Ressourcen, darunter Seltene Erden, Graphit, Kupfer, Nickel sowie weitgehend unerschlossene Offshore-Kohlenwasserstoffe.
Diese Ressourcen sind wirtschaftlich weniger aufgrund ihrer kurzfristig verfügbaren Mengen relevant, sondern vielmehr aufgrund ihres strategischen Charakters. Einige gelten als kritisch für moderne Technologien, die Energiewende, die Elektrifizierung des Verkehrs, den Verteidigungssektor oder die Halbleiterindustrie. In diesem Zusammenhang könnte ein direkterer oder sicherer Zugang zu diesen Rohstoffen langfristig bestimmte Wertschöpfungsketten beeinflussen, die von börsennotierten US-Unternehmen dominiert werden.
Gleichzeitig ist zu betonen, dass die Erschließung dieser Ressourcen erheblichen Einschränkungen unterliegt: extreme klimatische Bedingungen, hohe Investitionskosten, Umweltauflagen, lokale gesellschaftliche Akzeptanz sowie strenge regulatorische Rahmenbedingungen. Potenzielle wirtschaftliche Effekte wären daher zwangsläufig graduell, indirekt und langfristig. Ziel dieser Analyse ist es nicht, kurzfristige Marktkatalysatoren zu identifizieren, sondern vielmehr Sektoren des S&P 500 hervorzuheben, die langfristig von einer solchen strukturellen Entwicklung beeinflusst werden könnten.
In diesem Sinne verfolgt die nachfolgende Analyse das Ziel, einen Überblick über potenziell betroffene Sektoren zu geben – ohne Richtungsbias und im Rahmen einer makro-sektoralen Beobachtungslogik, nicht als unmittelbare Investmentüberzeugung.
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Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
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Wie funktioniert Fair Value Gap (FVG) beim Gold?Hallo zusammen,
Wenn ich einen Markt wählen müsste, in dem Fair Value Gaps am klarsten und zuverlässigsten auftreten, wäre es für mich Gold (XAU/USD). Nicht, weil Gold einfacher zu traden ist, sondern weil die Struktur der Kapitalflüsse im Goldmarkt dafür sorgt, dass FVGs häufig entstehen und sauber respektiert werden.
Grundsätzlich entsteht ein Fair Value Gap, wenn sich der Preis in kurzer Zeit zu schnell bewegt und dadurch ein Ungleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern entsteht. Im Chart zeigt sich dies als eine Preislücke zwischen drei aufeinanderfolgenden Kerzen – eine Zone, in der kaum zweiseitiger Handel stattgefunden hat. Ein FVG ist kein Einstiegssignal, sondern ein Abdruck der Eile großer Marktteilnehmer.
Beim Gold tritt dieses Phänomen häufiger und deutlicher auf als bei vielen Forex-Paaren. Der erste Grund dafür ist die starke Reaktion des Goldpreises auf wirtschaftliche Nachrichten und das globale Risikosentiment. Informationen zu Zinsen, Geopolitik oder Inflation können den Preis innerhalb kürzester Zeit um viele Punkte bewegen. Solche impulsiven Bewegungen hinterlassen oft klare FVGs, zu denen der Markt später zurückkehrt, bevor sich der Haupttrend fortsetzt.
Der zweite Grund liegt in der konzentrierten und gut organisierten Kapitalflussstruktur des Goldmarktes. Gold ist ein defensiver Vermögenswert, der stark von Zentralbanken, großen Fonds und institutionellen Investoren gehandelt wird. Wenn diese Akteure in den Markt eintreten, ist ihr Volumen groß genug, um den Preis schnell zu bewegen und deutliche FVGs zu erzeugen. Gleichzeitig kehren sie häufig zu fairen Preiszonen zurück, um Positionen neu aufzubauen, was dazu führt, dass FVGs im Goldmarkt oft respektiert werden.
Im Vergleich dazu sind viele Forex-Paare – insbesondere Cross-Paare – deutlich „rauschhafter“. FVGs können sehr schnell gefüllt oder ohne klare Reaktion durchlaufen werden, da die Kapitalflüsse stärker verteilt sind und mehrere makroökonomische Faktoren gleichzeitig wirken. FVGs sind auch im Forex nutzbar, aber ihre Stabilität ist in der Regel geringer als beim Gold.
In der Praxis nutze ich FVGs niemals isoliert. Beim Gold entfalten sie ihre größte Wirkung, wenn sie mit der Trendstruktur, wichtigen Support- und Resistance-Zonen oder entscheidenden Fibonacci-Niveaus (50 % – 61,8 %) zusammenfallen. In einem Aufwärtstrend warte ich bei einem bullischen FVG lieber geduldig auf einen Rücklauf in diese Zone, um die Marktreaktion zu beobachten, anstatt dem Preis an der Spitze hinterherzulaufen. In einem Abwärtstrend kann ein FVG eine sehr gute Verkaufszone darstellen, sofern das Preisverhalten dies bestätigt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass FVGs beim Gold nicht deshalb gut funktionieren, weil das Werkzeug an sich stärker ist, sondern weil die Volatilität, die Nachrichtenreaktionen und die Kapitalflussstruktur des Goldmarktes diese Ungleichgewichte klar entstehen und erneut testen lassen. Richtig eingeordnet – als Beobachtungs- und Bestätigungszone und nicht als automatischer Einstieg – wird das FVG zu einem äußerst wertvollen Bestandteil eines Trading-Systems.
Wie nutzt du FVGs beim Gold? Als „magischen Einstiegspunkt“ oder lediglich als Hinweis, um das Verhalten der Kapitalflüsse zu verstehen?
Januar 2026: Die entscheidenden Faktoren für den S&P 500Das Jahr 2025 war für Risikoanlagen äußerst günstig, und der S&P 500 startet das Jahr in unmittelbarer Nähe seines historischen Höchststands. Dies geschieht in einem Umfeld sehr hoher Aktienbewertungen und weiterhin optimistischer Erwartungen hinsichtlich des Gewinnwachstums der Unternehmen, insbesondere im US-Technologiesektor.
Wird der S&P 500 seine Aufwärtsdynamik fortsetzen oder im Januar in eine Phase von Gewinnmitnahmen eintreten? Die Antwort auf diese Frage hängt von mehreren zentralen fundamentalen Faktoren ab, zu denen im Laufe des Monats Januar erste Antworten erwartet werden.
Zentrale fundamentale Fragen für Januar 2026:
• Ist die US-Inflation tatsächlich besiegt?
(CPI am 13. Januar und PCE am 29. Januar)
• Game Changer: Wird die Fed ihr Inflationsziel im Jahr 2026 anpassen?
• Gerät die US-Arbeitslosenquote außer Kontrolle?
(NFP-Bericht am Freitag, den 9. Januar)
• Wird die Fed die Zinsen im ersten Quartal senken?
(FOMC-Sitzung am 28. Januar)
• Wird das Gewinnwachstum den Erwartungen entsprechen?
• Wer wird der neue „Shadow Fed Chair“?
• Wird sich das technische QE in ein klassisches QE verwandeln?
Der Börsenauftakt im Januar 2026 erfolgt in einem Umfeld erheblicher fundamentaler Unsicherheiten. Nach mehreren Jahren mit einer deutlich über dem 2-%-Ziel der Fed liegenden Inflation, einer sehr restriktiven Geldpolitik und einer extremen Konzentration der Börsenperformance auf die Mega-Caps des Technologiesektors müssen sich diese Ungleichgewichte abbauen, um eine größere Marktkorrektur in der ersten Jahreshälfte 2026 zu vermeiden.
Inflation: die erste tragende Säule
Die zentrale Herausforderung bleibt die US-Inflation. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob sich die Inflation verlangsamt, sondern ob sie nachhaltig unter Kontrolle ist und sich tatsächlich wieder dem Ziel der Fed annähert. Die Inflationsveröffentlichungen im Januar – CPI am 13. Januar und PCE am 29. Januar – werden daher besonders aufmerksam verfolgt.
Eine glaubwürdige Disinflation ist die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige geldpolitische Lockerung. In diesem Zusammenhang stellt die Hypothese einer Änderung des Inflationsziels der Fed im Jahr 2026 einen potenziellen Game Changer dar. Diese Möglichkeit wurde vom US-Finanzminister Scott Bessent hervorgehoben. Die Abkehr von einem starren 2-%-Ziel hin zu einer breiteren Zielspanne (beispielsweise 1,5 % bis 2,5 %) würde der Geldpolitik mehr Flexibilität verleihen – vorausgesetzt, die Glaubwürdigkeit der Fed wird durch eine vorherige Rückkehr der Inflation auf 2 % gewahrt.
Eine solche Debatte könnte die Interpretation der realen Zinsen und der Aktienbewertungen grundlegend verändern. Zudem ist zu beachten, dass mehrere große Zentralbanken bereits mit Inflationsbandbreiten statt mit festen Punktzielen arbeiten.
Für den Erhalt des übergeordneten Aufwärtstrends am US-Aktienmarkt ist es entscheidend, dass die Inflation ihre Rückkehr in Richtung 2 % bestätigt, wie es Echtzeit-Inflationsindikatoren, insbesondere die von Truflation berechnete PCE-Version, nahelegen.
Arbeitsmarkt: die zweite Säule
Der US-Arbeitsmarkt stellt die zweite fundamentale Säule dar. Arbeitslosenquote und Beschäftigungsaufbau werden durch den NFP-Bericht sowie durch die Sahm-Regel analysiert, die häufig als Frühindikator für Rezessionen verwendet wird.
Eine zu starke Abkühlung des Arbeitsmarktes würde das Szenario einer sanften Landung infrage stellen und erneut Rezessionsängste schüren, was sowohl die Unternehmensgewinne als auch das Vertrauen der Investoren belasten würde. Es sei daran erinnert, dass die US-Arbeitslosenquote bereits über dem impliziten Ziel der Fed für das Jahr 2026 liegt, weshalb der NFP-Bericht vom Freitag, den 9. Januar, bereits als besonders entscheidend gilt.
Geldpolitik: die dritte Säule
Die dritte zentrale Frage betrifft die geldpolitische Ausrichtung der Fed zu Beginn des Jahres 2026, insbesondere die Entwicklung des US-Leitzinses (Federal Funds Rate).
Die Märkte diskutieren die Möglichkeit einer ersten Zinssenkung bereits im ersten Quartal 2026. Die Sitzung am 28. Januar stellt dabei einen ersten wichtigen Termin dar, wenngleich eine Zinssenkung zu diesem Zeitpunkt als eher unwahrscheinlich gilt. Die Erwartungen an die Zinspolitik der Fed werden sich jedoch stark in Abhängigkeit vom NFP-Bericht am 9. Januar sowie von den Inflationsdaten CPI (13. Januar) und PCE (29. Januar) verändern.
Gewinne: das Herzstück der Aktienbewertung
Das Gewinnwachstum bildet den Kern der Aktienmarktargumentation für das Jahr 2026. Die Berichtssaison zum vierten Quartal 2025, die von Mitte Januar bis Mitte Februar läuft, wird entscheidend sein, um einen sehr optimistischen Marktkonsens zu bestätigen oder zu widerlegen.
Die Erwartungen an Umsatz- und Gewinnwachstum bleiben in nahezu allen Sektoren hoch, wobei Technologie und künstliche Intelligenz weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Diese Erwartungen müssen jedoch historisch angespannte Bewertungen rechtfertigen. Jede Enttäuschung bei den Ergebnissen oder beim Ausblick könnte eine Gewinnmitnahmephase von rund 10 % im S&P 500 auslösen.
Liquidität: der entscheidende Faktor
Parallel dazu rückt das Thema Liquidität erneut in den Mittelpunkt. Die Entwicklung der Fed-Bilanz, der Netto-Liquidität in den USA sowie die mögliche Transformation eines „technischen QE“ in ein klassisches QE stellen zentrale Einflussfaktoren für Risikoanlagen dar.
Die Märkte reagieren äußerst sensibel auf jede Veränderung der globalen Liquiditätsbedingungen. Die Fed hat ihr QT-Programm am 1. Dezember beendet und seither ein Programm zum Kauf kurzfristiger Anleihen („technisches QE“) gestartet. Ein klassisches QE wäre jedoch deutlich wirkungsvoller, um den Druck durch zu hohe langfristige Anleiherenditen zu mindern.
Die Entwicklung der Fed-Bilanz und der US-Netto-Liquidität wird daher einen erheblichen Einfluss auf den US-Aktienmarkt in der ersten Jahreshälfte haben.
Fazit
Abschließend kommen mehrere übergreifende Risikofaktoren hinzu: geopolitische Entwicklungen, die im Januar 2026 besonders relevant sein dürften, der technische Zustand des US-Technologiesektors, die Widerstandsfähigkeit des S&P 500 trotz des Ausbleibens einer nennenswerten Korrektur sowie das Verhalten der Anleiherenditen – insbesondere der langfristigen US- und japanischen Renditen –, deren Stabilität weiterhin stark von den Zentralbanken abhängt.
Zusammengefasst zeichnet sich der Jahresbeginn 2026 als ein entscheidender Wendepunkt ab. Inflation, Geldpolitik, Gewinnentwicklung, Liquidität und Geopolitik müssen sich synchronisieren, um die Aufwärtsdynamik an den Märkten fortzusetzen. Der Januar dürfte den Ton für das gesamte erste Quartal vorgeben – zwischen einem Szenario von Gewinnmitnahmen des S&P 500 in Richtung der Unterstützungszone um 6.200 Punkte (200-Tage-Durchschnitt) oder einer Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung.
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Small Losses sind der Preis für Big WinsMost traders haben keine Angst vor Verlusten.
Sie haben Angst, falsch zu liegen.
Deshalb werden kleine Verluste oft zu großen Verlusten.
Die Psychologie hinter dem Stop Loss
Wenn der Preis gegen deine Idee läuft, beginnt der Kopf zu verhandeln:
– „Vielleicht dreht es gleich.“
– „Nur ein bisschen mehr Raum.“
Genau hier bricht Disziplin.
Ein Stop Loss ist kein technisches Tool.
Er ist eine psychologische Grenze.
Was der Chart wirklich zeigt
Der Preis tut nur eines von zwei Dingen:
– Respektiert die Structure → Trade überlebt
– Bricht die Structure → Stop Loss wird ausgelöst
Kein Drama.
Keine Prediction.
Nur Akzeptanz.
Der Markt gibt Feedback – keine Strafe.
Warum Profis langfristig überleben
– Sie akzeptieren kleine Verluste schnell
– Sie diskutieren nicht mit der Structure
– Sie schützen Capital, bevor sie Profit jagen
Kleine Verluste halten Emotionen neutral.
Neutrale Emotionen halten Entscheidungen scharf.
Education Takeaway
Du wirst nicht dafür bezahlt, recht zu haben.
Du wirst dafür bezahlt, Risk richtig zu managen.
''One big loss can erase 10 good trades.
Ten small losses cannot erase one disciplined winner.''
EMA: Wann man besser NICHT handeltDie meisten Trader betrachten die EMA als ein Signalwerkzeug. Berührt der Preis die EMA, sucht man nach einem BUY; bricht er darunter, denkt man an SELL. Dieser Ansatz ist vertraut und einfach, doch genau deshalb übersehen viele die wichtigste Funktion der EMA: Trades herauszufiltern, die man besser nicht eingeht.
In der Praxis entstehen viele Verluste nicht durch einen falschen technischen Einstieg, sondern durch eine falsche Einschätzung des Marktumfelds. Nach einer starken Aufwärtsbewegung verlangsamt sich der Preis häufig, die Spanne wird enger und die Kerzen zeigen Unsicherheit. Das Gefühl, der Preis sei „zu hoch“, stellt sich ganz natürlich ein. Bleibt die EMA jedoch steigend und hält sich der Preis darüber, befindet sich der Markt lediglich in einer Pause zur Akkumulation — nicht in einer Trendablehnung. In diesem Moment liefert die EMA kein Kauf- oder Verkaufssignal, sondern signalisiert still, dass es noch nicht an der Zeit ist, gegen den Trend zu handeln.
Umgekehrt, wenn die EMA nach unten geneigt ist und der Preis darunter bleibt, befindet sich der Markt in einem Abwärtstrend. Rückläufe zur EMA wirken oft logisch: klarere grüne Kerzen, saubere Korrekturen, manchmal sogar mit Nachrichtenunterstützung. Solange der Preis jedoch nicht nachhaltig über der EMA bleiben kann, sind diese Bewegungen lediglich Korrekturen innerhalb des Abwärtstrends und kein Strukturwechsel. Die EMA fungiert hier als Akzeptanzgrenze des Marktes und zeigt, dass die Käufer noch nicht genug Kraft haben, den Haupttrend zu drehen.
Der größte Wert der EMA zeigt sich in trendlosen Märkten. Die EMA verläuft flach, der Preis kreuzt sie ständig, Signale sind zahlreich, aber wenig effektiv. In solchen Phasen hilft die EMA nicht dabei, besser einzusteigen, sondern zu erkennen, dass kein klarer Vorteil vorhanden ist. Und manchmal ist es die schwierigste, aber richtige Entscheidung, einfach nicht zu handeln.
Die EMA sagt die Zukunft nicht voraus und verspricht keine Gewinne. Sie beantwortet lediglich eine entscheidende Frage: Welche Richtung akzeptiert der Markt aktuell, und befindet man sich auf der falschen Seite? Wird die EMA so verstanden, ist sie kein Werkzeug, um mehr zu traden, sondern ein Disziplinfilter, der emotionale Entscheidungen reduziert und nur dann zum Handeln führt, wenn der Kontext wirklich passt.
GER40 27.12.25 TOPDWONMarktanalyse & Trading‑Insights
Ziel: Ich teile meine strukturierte, präzise und praxisnahe Marktbetrachtung, damit du deine Handelsentscheidungen auf einer fundierten Basis reflektieren und weiterentwickeln kannst.
Kurzbeschreibung
In diesem Beitrag findest du meine persönliche Sicht auf den Markt: Marktstruktur, Orderflow und relevante Points of Interest. Nutze die Analyse, um mitzudenken, dein Setup zu prüfen und mögliche Trade‑Setups im Kontext deines eigenen Plans zu bewerten.
Vorbereitung für maximale Konzentration:
Handy auf Flugmodus.
Ablenkungen minimieren.
Notizblock bereithalten (Trade‑Journal).
Wie du die Insights nutzt:
Prüfe, ob die Analyse mit deinem HTF → MTF → LTF‑Narrativ übereinstimmt.
Markiere mögliche POIs und vergleiche sie mit deiner Trading Checkliste.
Formuliere kurz deine Trade Idee bevor du eine Order platzierst.
Feedback oder Fragen? Nutze die Kommentarfunktion — konstruktiver Austausch ist ausdrücklich erwünscht.
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Haftungsausschluss
Alle Inhalte dienen ausschließlich der Ausbildung und Orientierung im Trading. Sie stellen keine Finanz‑, Investitions‑ oder Handelsempfehlung dar, sondern geben meine persönliche Analyse und Interpretation wieder. Handle stets eigenverantwortlich und mit Bedacht; berücksichtige dein Risiko‑ und Money‑Management.
Fazit: Nutze die veröffentlichten Insights als Input für dein eigenes, systematisches Trading — prüfe sie kritisch, übernehme nur das, was zu deinem Plan passt, und dokumentiere jede Entscheidung in deinem Trade‑Journal.
Warum die meisten Trader keinen Gewinn erzielen1️⃣ Education – Das Kernproblem
Die meisten Trader glauben, Profit entsteht durch den richtigen BUY oder SELL.
In Wirklichkeit ist der Klick auf den Button nur der letzte Schritt, nicht die Ursache des Ergebnisses.
👉 Der Market belohnt nicht, wer die Richtung errät,
👉 sondern den, der die richtige Entscheidung im richtigen Kontext trifft.
2️⃣ Education – Häufige Fehler
Viele Trader:
fokussieren sich zu stark auf Entry-Signale
reagieren auf ein paar letzte Candles
treffen Entscheidungen aus Ungeduld oder FOMO
Das führt zu:
zu frühem Entry
fehlendem klaren Plan
Verlusten, obwohl das Setup „gut aussieht“
3️⃣ Education – Wie profitable Trader den Market lesen
Profitable Trader fragen nicht:
❌ „BUY oder SELL?“
Sie fragen:
In welcher Phase befindet sich der Market?
Akkumulation, Expansion oder Schwäche?
Welches Szenario hat höhere Wahrscheinlichkeit – welches sollte vermieden werden?
➡️ Wenn der Kontext klar ist, sind BUY oder SELL nur eine Konsequenz, keine emotionale Entscheidung.
4️⃣ Fazit
Profit im Trading liegt nicht auf dem Chart,
sondern darin, wie du den Market liest, bevor du tradest.
❗ Falsches Mindset → selbst der richtige Klick führt zu Verlusten
✅ Richtiges Mindset → weniger Trades, bessere Ergebnisse
Kevin Warsh vs. Kevin Hassett: Wer ist geldpolitisch tauber?Nachdem die US-Notenbank den Leitzins der Federal Funds auf 3,75 % gesenkt und nach dem Ende des QT-Programms ein technisches QE eingeleitet hat, wird der Januar 2026 stark vom geldpolitischen Einfluss der Entscheidung Donald Trumps über den Nachfolger von Jerome Powell geprägt sein, der sein Amt im Mai 2026 antreten wird.
Der US-Präsident dürfte seine Entscheidung Anfang nächsten Jahres bekannt geben, und nach den neuesten verfügbaren Konsensdaten dürfte die Wahl zwischen Kevin Hassett und Kevin Warsh fallen. Die FED hat eine etwas lockerere Ausrichtung eingeschlagen, indem sie ihre Bilanz sehr moderat wieder ausgeweitet hat (über kurzfristige Anleihekäufe zur Sicherstellung des reibungslosen Funktionierens des Geld- und Interbankenmarktes). Dennoch bleibt der kommende Zinszyklus der Federal Funds unsicher und wird von den US-Arbeitsmarktdaten (NFP-Berichte) sowie den Inflationsdaten (PCE und CPI) im Januar und Februar abhängen.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Märkte auch stark vom sogenannten „Shadow Fed Chair“ beeinflusst werden, der im Januar ernannt wird und sein Amt im Frühjahr antritt.
Wer von beiden, Kevin Hassett oder Kevin Warsh, gilt als der geldpolitisch lockerere Kandidat?
Kevin Hassett gilt derzeit aus Marktsicht als der eindeutig „dovishere“ Kandidat. Sein Profil entspricht dem eines wachstumsorientierten Ökonomen, der sehr sensibel auf die Auswirkungen der finanziellen Bedingungen auf Investitionen, Arbeitsmarkt und Vermögensbewertungen reagiert. Historisch hat Hassett stets betont, dass Geldpolitik flexibel und pragmatisch bleiben sollte, selbst wenn dies bedeutet, zeitweise eine Inflation oberhalb des Zielwerts zu tolerieren, um eine übermäßige Straffung der finanziellen Bedingungen zu vermeiden. Im aktuellen Umfeld, das durch hohe Staatsverschuldung und eine starke Abhängigkeit der Märkte von globaler Liquidität geprägt ist, wird sein Ansatz als unterstützend für einen anhaltend lockeren Kurs oder zumindest für eine sehr graduelle Normalisierung der Realzinsen wahrgenommen.
Kevin Warsh steht hingegen für eine deutlich orthodoxere und diszipliniertere geldpolitische Linie. Als ehemaliges Mitglied des Board of Governors der FED hat er wiederholt Vorbehalte gegenüber lang anhaltenden unkonventionellen Maßnahmen geäußert und argumentiert, dass massives QE zu erheblichen Marktverzerrungen und einer ineffizienten Kapitalallokation geführt habe. Auch wenn er sich der aktuellen systemischen Zwänge bewusst ist, würde Warsh eher dazu neigen, die Ausweitung der FED-Bilanz zu begrenzen und der Inflationsbekämpfung Priorität einzuräumen – selbst auf Kosten höherer Volatilität an den Aktienmärkten.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Profilen ist daher entscheidend für die zukünftige Entwicklung risikobehafteter Anlagen. Eine Entscheidung zugunsten von Kevin Hassett würde das Szenario einer „marktfreundlichen“ FED stärken, die günstige Liquiditätsbedingungen aufrechterhält und implizit die Bewertungsmultiplikatoren, insbesondere beim S&P 500, unterstützt. Die Ernennung von Kevin Warsh hingegen würde mittelfristig einen restriktiveren Bias einführen, mit dem Risiko einer Neubewertung der Zinserwartungen und einer Begrenzung der Aufwärtsdynamik an den Aktienmärkten.
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Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
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Higher High – Higher Low vs "Der Preis steigt"Viele Trader irren sich — und zahlen dafür mit echtem Geld
Viele Trader sagen:
"Der Preis steigt."
Doch nur wenige verstehen wirklich, wie der Preis steigt.
Deshalb passiert es, dass beim Blick auf denselben Chart:
Einige selbstbewusst kaufen, Andere im Stop Loss (SL) landen,
Wieder andere außen vor bleiben … ohne zu verstehen, was gerade passiert ist.
1️⃣ "Der Preis steigt" — ein vager und gefährlicher Begriff
Wenn Sie sagen "der Preis steigt", sehen Sie oft:
Ein paar grüne Kerzen,
Einen höheren Preis als gestern,
Oder einen starken Rebound von einem Tiefpunkt.
👉 Das Problem:
Der Preis kann kurzfristig steigen, während die Marktstruktur weiterhin bearish bleibt.
Ein einfacher technischer Rebound verwandelt keinen Abwärtstrend in einen Aufwärtstrend.
Und genau hier scheitern viele Kauforders.
2️⃣ Higher High – Higher Low: Was der Markt wirklich "anerkennt"
Im Trading wird ein Trend nicht durch Gefühl bestätigt,
sondern durch die Preisstruktur.
👉 Ein echter Aufwärtstrend muss zeigen:
Higher High (ein höheres Hoch als das vorherige),
Higher Low (ein höheres Tief als das vorherige).
Das ist keine Lehrbuchtheorie.
Das ist die Sprache des großen Kapitals.
Wenn der Markt:
Die Preise kontinuierlich nach oben treibt,
Aber keine tiefen Rückfälle zu den alten Tiefs zulässt,
➡️ Bedeutet das nur eines: Die Käufer kontrollieren das Spiel.
3️⃣ Warum das Higher Low wichtiger ist, als Sie denken
Viele Trader konzentrieren sich nur auf das Higher High,
doch das Higher Low zeigt die wahre Stärke des Marktes.
📌 Ein starker Aufwärtstrend:
Erlaubt kein Unterschreiten des vorherigen Tiefs,
Absorbiert jede Korrektur schnell,
Käufer sind bereit, zu höheren Preisen wieder einzusteigen.
👉 Verlust des Higher Low = Warnsignal für eine Trendabschwächung
👉 Bruch des Higher Low = nicht stur weiter kaufen
4️⃣ Praxis: Kaufen Sie nicht, nur weil "der Preis grün ist"
Professionelle Trader kaufen nicht wegen grüner Kerzen.
Sie kaufen, weil:
Die HH–HL-Struktur weiterhin intakt ist,
Der Preis in eine sinnvolle Zone zurückläuft,
Und das Risiko kontrolliert wird.
Unerfahrene Trader hingegen:
Sehen den Preis laufen und springen panisch hinein,
Wissen nicht, ob es sich um eine Korrektur oder eine Trendwende handelt,
Und enden oft als Liquidität für den Markt.
Ein einziger Goldhandel kann die Gewinne einer ganzen Woche zuni💥 Ein einziger Goldhandel kann die Gewinne einer ganzen Woche zunichtemachen – Wissenswertes
Ein einziger Goldhandel kann die Gewinne einer ganzen Woche zunichtemachen
Gold (XAUUSD) ist eines der spannendsten, aber auch gefährlichsten Instrumente im Handel. Seine hohe Volatilität bietet enormes Gewinnpotenzial – doch ein einziger Fehler kann Ihre hart erarbeiteten Gewinne vernichten. Schauen wir uns das genauer an.
1️⃣ Die Volatilität des Goldmarktes verstehen 🔥
Gold reagiert stark auf geopolitische Ereignisse, Wirtschaftsnachrichten und Entscheidungen der Zentralbanken.
Preisschwankungen von 50–200 Pips pro Tag sind keine Seltenheit.
Hohe Volatilität bedeutet sowohl hohe Gewinnchancen als auch hohes Risiko – daher ist ein effektives Risikomanagement unerlässlich.
Beispiel: Wenn Sie mit kleinen, sorgfältig geplanten Trades 500 $ verdient haben, kann ein unerwarteter Kursausschlag oder ein Fehlkauf bei XAUUSD Sie über 600 $ kosten und damit die Gewinne einer ganzen Woche innerhalb von Minuten vernichten. 😱
2️⃣ Risikomanagement ist dein Lebensretter 🛡️
Trading ohne Kapitalschutz ist wie ein Drahtseilakt ohne Netz.
✅ Wichtige Regeln:
Setze pro Trade nur 1–2 % deines Kontos ein.
Setze immer einen Stop-Loss und einen Take-Profit.
Achte auf ein Risiko-Rendite-Verhältnis von mindestens 1:2 oder 1:3.
Vermeide übermäßigen Hebel – selbst kleine Fehler können mit hohem Hebel zu großen Verlusten führen.
Tipp: Ein einzelner Trade sollte niemals deinen gesamten Wochengewinn gefährden.
3️⃣ Emotionen können deine Gewinne vernichten 😵🧠
Beim Trading geht es nicht nur um Charts, sondern auch um Psychologie. Eine impulsive Entscheidung kann eine ganze Woche sorgfältiger Arbeit zunichtemachen.
Vermeide Rache-Trades nach Verlusten.
Verfolge keine Trades, die nicht zu deinem Plan passen.
Üben Sie sich in Disziplin und Geduld – halten Sie sich an Ihre Strategie und Ihre Setups.
Realitätscheck: Emotionale Trades vernachlässigen oft das Risikomanagement. Deshalb kann ein einziger Trade die Gewinne einer ganzen Woche zunichtemachen.
4️⃣ Timing ist alles ⏱️
Gold weist starke Kursbewegungen auf während:
US-Handelseröffnung 🌎
Fed-Ankündigungen 🏦
Wichtige Wirtschaftsnachrichten 📊
Vermeiden Sie unüberlegtes Handeln in diesen Zeiten, es sei denn, Sie verfügen über umfangreiche Erfahrung.
Profi-Tipp: Manchmal ist es besser, gar nicht zu handeln – warten Sie auf klare Setups, um Ihre Gewinne zu sichern.
5️⃣ Technische Analyse muss präzise sein 📈🔍
Bestätigen Sie Setups vor dem Einstieg in einen Trade mithilfe von:
Orderblöcken und Fair-Value-Gaps
Momentum-Verschiebungen
Volumen- und Kursbewegungsbestätigung
Vermeiden Sie: Impulsives Einsteigen oder das Raten des Trends. Schon ein kleiner Fehler kann zu Verlusten führen, die den Wochengewinn übersteigen.
6️⃣ Praktisches Beispiel: Der „Gewinnvernichter“-Trade 💣
Stellen Sie sich Ihre Trading-Woche vor:
Montag bis Freitag: 5 kleine, kalkulierte Trades → 500 $ Gewinn 💰
Freitagnachmittag: Impulsiver Gold-Trade ohne Stop-Loss → 600 $ Verlust 😱
Ergebnis? Sie haben trotz eines starken Starts 100 $ Verlust gemacht.
Lektion: Schützen Sie Ihr Kapital. Gewinne entstehen durch konsequentes, diszipliniertes Trading – nicht durch Glück.
7️⃣ Wichtigste Erkenntnisse ✅
Gold = Hohes Risiko, hohe Rendite ⚖️
Risikomanagement ist unerlässlich 🛡️
Disziplin schlägt Emotionen immer 🧘♂️
Warten Sie auf klare Setups 🕵️♂️
Ein einziger Fehlgriff kann die Gewinne einer ganzen Woche zunichtemachen ⚠️
Folgen Sie uns für weitere Einblicke in den Gold- und Devisenhandel! 🚀📈
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit XAUUSD-Tipps, Risikomanagementstrategien und profitablen Trading-Setups. Verpassen Sie nichts – folgen Sie uns jetzt und handeln Sie jeden Tag intelligenter! 💎🔥
FED EASING 2026 ?DIE MEISTEN TRADER WERDEN VERLIEREN – NICHT WEIL SIE DIE RICHTUNG FALSCH LIEGEN
Wenn die Fed 2026 tatsächlich in einen Easing Cycle eintritt, lautet die entscheidende Frage nicht:
„Steigt oder fällt der Preis?“
Sondern:
Wie verlieren Trader in einem LANGEN TREND-MARKT?
📉 DIE GESCHICHTE ZEIGT EINE HARTE REALITÄT
In früheren Easing-Zyklen:
Der Markt bildet lang anhaltende Trends
Die Volatilität nimmt zu
Pullbacks sind tief, aber keine Trendwenden
👉 Und trotzdem verlieren die meisten Trader.
Nicht wegen mangelnder Technik,
sondern wegen falschem Mindset im falschen Marktumfeld.
3 TYPISCHE FEHLER IM EASING CYCLE
1️⃣ Fixierung auf den perfekten Entry
Trader versuchen:
Bottom zu catchen
Top zu sellen
„Perfektes RR“ zu jagen
👉 Trends brauchen keinen perfekten Entry,
sondern Zeit im Markt.
2️⃣ Scalping im Trendmarkt
Ein Easing Cycle ist nicht scalp-freundlich:
Kurze Pullbacks
Starke Continuations
Häufige Stop Hunts
👉 Viele kleine Wins,
aber das große Move wird verpasst.
3️⃣ Makro-Zyklen nicht verstehen
Trader sehen nur den Chart, nicht die Story dahinter:
Liquidität
Geldpolitik
Langfristige Kapitalflüsse
👉 Technik zeigt den Weg,
Makro entscheidet das Spiel.
📊 EINFACHER VERGLEICH
Trader A (Scalp / Top-Bottom):
Viele kleine Gewinne
Verliert bei Trend-Expansion
Burnout
Trader B (Trend Following / Position Hold):
Entry nicht perfekt
Hält die Position
Überlebt den Zyklus
''KEY INSIGHT''
Ein Easing Cycle tötet keine Trader mit schwacher Technik.
Er tötet Trader, die den ZYKLUS nicht verstehen.
2026 (falls Easing):
→ Die Belohnung gehört denen, die Positionen halten,
nicht denen, die am meisten traden.
Wie Emotionen erfolgreiche Trader ruinierenWie Emotionen erfolgreiche Trader ruinieren
🧠 Wie Emotionen erfolgreiche Trader ruinieren | Trading-Psychologie erklärt
Die meisten Trader scheitern nicht an ihrer Strategie.
Sie scheitern, weil sie ihre Emotionen nicht kontrollieren können.
Selbst ein profitables System wird nutzlos, wenn Emotionen die Entscheidungsfindung bestimmen. Schauen wir uns das genauer an 👇
😨 Angst: Der Gewinnkiller
Angst tritt nach Verlusten oder in volatilen Marktphasen auf.
Was Angst bewirkt:
Positionen zu früh schließen
Chancen mit hoher Gewinnwahrscheinlichkeit verpassen
Stop-Loss-Orders emotional verschieben
📉 Ergebnis: Kleine Gewinne, große Reue.
Angst hindert Trader daran, Chancen zu nutzen.
😤 Gier: Der Kontozerstörer
Gier tritt nach Gewinnen auf.
Was Gier verursacht:
Übermäßige Hebelwirkung
Ignoriertes Risikomanagement
Zu langes Halten von Positionen
📈 Trader wollen „mehr“ und verlieren am Ende alles.
Gier verwandelt Disziplin in Glücksspiel.
😡 Rache-Trading: Der schnellste Weg, ein Konto zu ruinieren
Nach einem Verlust versuchen viele Trader, diesen schnell wieder wettzumachen.
Rache-Trading führt zu:
Zufälligen Einstiegen
Keine Bestätigungen
Verstößen gegen Handelsregeln
🔥 Ein emotionaler Trade führt oft zu vielen schlechten Trades.
🤯 Selbstüberschätzung nach Gewinnen
Gewinnserien erzeugen falsches Selbstvertrauen.
Selbstüberschätzung verursacht:
Größere Positionsgrößen
Ignorieren des Marktkontexts
Glauben, Verluste „werden nicht passieren“
Märkte bestrafen Ego – immer.
😴 Ungeduld: Der stille Killer der Konstanz
Gute Trades erfordern Geduld.
Ungeduld führt zu:
Erzwingen von Setups
Handeln in minderwertigen Zonen
Einstieg ohne Bestätigung
⏳ Der Markt belohnt Geduld, nicht Schnelligkeit.
🧘♂️ Wie erfolgreiche Trader ihre Emotionen kontrollieren
Professionelle Trader eliminieren Emotionen nicht – sie beherrschen sie.
Wichtige Gewohnheiten:
Festes Risiko pro Trade
Vorgeplante Ein- und Ausstiege
Verluste als Teil des Handels akzeptieren
Auf Bestätigung warten
Weniger, nicht mehr handeln
🧠 Disziplin > Emotion
📊 Prozess > Ergebnis
📌 Schlussgedanke
Wenn Emotionen Ihre Trades bestimmen, bestimmt der Markt Ihr Geld.
Meistern Sie Ihre Psychologie, und Ihre Strategie wird endlich funktionieren.
Handeln Sie nach Plan.
Respektieren Sie das Risiko. Bleiben Sie geduldig.
Vorsicht: Der Cash-Anteil der Fondsmanager auf RekordtiefLaut der neuesten Global Fund Manager Survey der Bank of America ist der Cash-Anteil bei Fondsmanagern auf 3,3 % gefallen – den niedrigsten Stand seit 1999. In der Vermögensallokation haben historisch sehr niedrige Cash-Quoten häufig mit Hochpunkten an den Aktienmärkten zusammengefallen. Umgekehrt waren Phasen mit hohen Cash-Quoten oft Vorboten bedeutender Markttiefs und des Endes von Bärenmärkten.
In einer Phase, in der die Bewertung des S&P 500 in einem überdehnten bullischen Bereich liegt, stellt dieses neue historische Tief beim Cash-Anteil der Manager daher ein Warnsignal dar. Früher oder später dürfte der Cash-Anteil wieder ansteigen, was zu Abwärtsdruck auf die Aktienmärkte führen würde. Dies entspricht dem grundlegenden Prinzip der Asset Allocation zwischen Cash, Aktien und Anleihen, bei dem Kapital von einem Reservoir in ein anderes fließt. Cash, Aktien und Anleihen füllen und leeren sich gegenseitig.
Dieses Signal ist umso wichtiger, als ein derart niedriger Cash-Anteil bedeutet, dass die Manager bereits stark investiert sind. Mit anderen Worten: Der Großteil des verfügbaren Kapitals ist bereits in Aktien angelegt. In diesem Umfeld schrumpft das Potenzial marginaler Käufer erheblich, was den Markt anfälliger für negative Schocks macht – sei es durch makroökonomische Enttäuschungen, steigende langfristige Zinsen, geopolitische Spannungen oder einfache Gewinnmitnahmen.
Darüber hinaus spiegelt ein historisch niedriger Cash-Anteil einen extrem bullischen Konsens wider. Finanzmärkte neigen jedoch dazu, sich gegen zu stark ausgeprägte Konsensmeinungen zu bewegen. Wenn alle in die gleiche Richtung positioniert sind, verschlechtert sich das Chance-Risiko-Verhältnis. In solchen Situationen benötigt der Markt nicht einmal zwingend eine schlechte Nachricht, um zu korrigieren – manchmal reicht bereits das Ausbleiben positiver Impulse.
Zudem ist zu beachten, dass der Anstieg des S&P 500 von einer extremen Konzentration der Performance auf eine begrenzte Anzahl von Aktien begleitet wurde, vor allem im Technologie- und KI-Sektor. In einem solchen Umfeld können bereits einfache Portfolio-Umschichtungen oder sektorale Rotationen Abwärtsbewegungen verstärken.
Schließlich verläuft die allmähliche Rückkehr von Cash in der Regel nicht schmerzfrei für die Aktienmärkte. Häufig geht sie mit erhöhter Volatilität oder sogar mit einer Korrektur einher, die dazu beiträgt, ein gesünderes Gleichgewicht zwischen Bewertungen, Positionierung und wirtschaftlichen Perspektiven wiederherzustellen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses historisch niedrige Cash-Niveau bei Fondsmanagern kein Signal für einen unmittelbar bevorstehenden Crash ist, jedoch klar zur Vorsicht, zu strengerem Risikomanagement und zu erhöhter Selektivität im S&P 500 mahnt – in einem Umfeld, in dem der Optimismus bereits weitgehend in den Kursen eingepreist zu sein scheint.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Monetäre Liquidität: Der Russell 2000 an vorderster FrontDer Russell 2000 ist ein US-amerikanischer Aktienindex, der rund 2.000 Small-Cap-Unternehmen umfasst, die in den Vereinigten Staaten notiert sind. Im Gegensatz zum S&P 500 oder zum Nasdaq, die weitgehend von großen multinationalen Konzernen mit starker internationaler Ausrichtung dominiert werden, spiegelt der Russell 2000 vor allem die binnenwirtschaftliche Dynamik der US-amerikanischen kleinen und mittleren Unternehmen wider.
Die im Index enthaltenen Unternehmen sind in der Regel jünger, höher verschuldet und stärker von Finanzierungsbedingungen abhängig als große Konzerne. Sie erzielen den Großteil ihrer Umsätze im Inland und reagieren daher besonders sensibel auf Veränderungen des Wachstums, des Konsums und der Kreditkosten in den USA. Aus diesem Grund gilt der Russell 2000 häufig als Frühindikator für den US-Wirtschaftszyklus und für die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten.
Dieser Index zählt zudem zu denjenigen, die am stärksten auf monetäre Liquiditätsbedingungen reagieren – sowohl auf aktuelle als auch auf erwartete. Phasen sinkender Leitzinsen und einer expansiven Geldpolitik, insbesondere Programme des Quantitative Easing (QE), waren für ihn historisch günstig. Wenn die Federal Reserve ihre Geldpolitik lockert, sinken die Kapitalkosten, die Refinanzierungsbedingungen verbessern sich und der Zugang zu Krediten wird für kleine und mittlere Unternehmen erleichtert.
Vor diesem Hintergrund stellt die jüngste Entscheidung der Fed, den Leitzins auf 3,75 % zu senken, kombiniert mit der Ankündigung eines sogenannten „technischen“ QE, ein starkes Signal für besonders liquiditätsabhängige Anlageklassen dar. Aufgrund seiner Struktur wirkt der Russell 2000 wie ein Verstärker solcher geldpolitischen Regimewechsel: Kehrt Liquidität zurück oder wird sie von den Märkten antizipiert, tendiert der Index dazu, die großen Standardindizes zu übertreffen.
Aus technischer Sicht wurde auf Wochenbasis soeben ein bullisches Fortsetzungssignal ausgelöst. Der Index hat sein vorheriges Allzeithoch aus dem Ende des Jahres 2021 nach oben durchbrochen – ein Niveau, das über mehr als vier Jahre hinweg als starke Widerstandszone fungierte. Dieser Ausbruch fügt sich in eine klar erkennbare langfristige Aufwärtstrendstruktur ein, die durch eine Abfolge höherer Tiefs und höherer Hochs gekennzeichnet ist. Das Überschreiten dieser Schlüsselzone bestätigt den Ausbruch aus einer breiten Konsolidierungsphase nach oben und verwandelt das frühere Hoch in eine potenzielle neue Unterstützungszone.
Aus charttechnischer Sicht gilt ein Ausbruch über ein historisches Hoch als klassisches Trendfortsetzungssignal, insbesondere in einem geldpolitischen Umfeld, das wieder expansiver geworden ist. Solange der Index oberhalb dieses Niveaus bleibt, ist der übergeordnete Trend weiterhin aufwärtsgerichtet, mit weiterem Potenzial, das sowohl durch technische Faktoren als auch durch die globale Liquidität gestützt wird. Kurzfristige Korrekturphasen bleiben jedoch jederzeit möglich.
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Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
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Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Übermäßiges Goldtrading – Der größte KontokillerÜbermäßiges Goldtrading – Der größte Kontokiller
🧠 Was übermäßiges Goldtrading WIRKLICH bedeutet
Übermäßiges Trading ist nicht nur zu häufiges Handeln – es ist Handeln ohne strategischen Vorteil, Geduld oder Kontextbewusstsein.
Im XAUUSD sieht übermäßiges Trading typischerweise so aus:
Mehrere Einstiege im selben Bereich
Dem Kurs nach impulsiven Kerzen hinterherjagen
Jeden Docht, jeden Ausbruch, jede Nachricht handeln
📌 Gold vermittelt die Illusion von ständigen Chancen – institutionelle Anleger handeln jedoch sehr selektiv.
🧨 Warum Gold die perfekte Falle für übermäßiges Trading ist
Gold ist so konstruiert (durch das Marktverhalten, nicht durch Verschwörung), dass Ungeduld bestraft wird 👇
🔥 Extreme Volatilität
🔥 Schnelle Kerzen & lange Dochte
🔥 Plötzliche Umkehrungen
🔥 Nachrichtengetriebene Manipulation
🔥 Hohe Liquiditätsspitzen ober- und unterhalb des Bereichs
💣 Ergebnis?
Privatanleger fühlen sich zum Handeln gezwungen – und handeln dadurch gegen Marktstruktur und Liquidität.
🧩 Der Überhandelszyklus (Kontozerstörungsschleife)
Die meisten Goldhändler wiederholen diesen Zyklus unbewusst. ⛓️
1️⃣ Zu früh einsteigen (ohne Bestätigung)
2️⃣ Stop-Loss durch Docht ausgelöst
3️⃣ Sofort wieder einsteigen (Rache)
4️⃣ Positionsgröße erhöhen
5️⃣ Bias und HTF-Kontext ignorieren
6️⃣ Emotionale Erschöpfung
7️⃣ Hoher Verlust → Kontozerstörung
📉 Dieser Zyklus hat nichts mit Strategie zu tun – er ist reine Psychologie.
🧠 Warum Strategien bei übermäßigem Handel scheitern
Selbst eine Strategie mit einer Trefferquote von 60–70 % versagt, wenn:
❌ Trades außerhalb des optimalen Zeitpunkts platziert werden
❌ Einstiege die Richtung höherer Zeitebenen ignorieren
❌ Das Risiko nach Verlusten steigt
❌ Regeln „nur dieses eine Mal“ gebrochen werden
📌 Gold deckt Disziplinlosigkeit schneller auf als jeder andere Markt.
... ⏰ Zeit ist der entscheidende Vorteil beim Goldhandel
Gold bewegt sich nicht den ganzen Tag über effizient ⏱️
🟡 Asiatische Session → Seitwärtsbewegung & Fallen
🟡 Londoner Eröffnung → Liquiditätsabgriff
🟢 New Yorker Session → Reale Richtung
Übertrader:
❌ Handeln Sie gegen das asiatische Marktrauschen
❌ Einstieg im mittleren Bereich
❌ Verspätete Teilnahme an der New Yorker Expansion
Clevere Trader:
✅ Warten Sie zuerst auf Liquidität
✅ Handeln Sie nach einer Marktmanipulation
✅ Einstieg erst bei klarer Richtung
📉 Statistische Folgen von Übertrading
Sprechen wir über Zahlen 📊
🔻 Mehr Trades = höhere Spreads & Kommissionen
🔻 Niedrigeres durchschnittliches Risiko-Rendite-Verhältnis
🔻 Geringere Gewinnwahrscheinlichkeit
🔻 Höherer emotionaler Stress
🔻 Schnellere Drawdowns
💡 Ein erstklassiges Setup kann 10 zufällige Goldtrades übertreffen.
🧠 Psychologie: Die wahre Ursache
Übermäßiges Trading wird durch inneren Druck angetrieben 👇
😨 Angst, etwas zu verpassen (FOMO)
😡 Wut nach einem Stop-Loss
😄 Selbstüberschätzung nach einem Gewinn
😴 Langeweile in Seitwärtsphasen
Gold nährt Emotionen – und bestraft sie dann.
📌 Institutionen warten ab. Privatanleger reagieren.
🛑 Wie Profis übermäßiges Trading kontrollieren
Praktische Lösungen – keine Motivationssprüche 👇
✅ Maximal 1–2 Trades pro Sitzung
✅ Nur in vordefinierten Zeitfenstern handeln
✅ Festes Risiko pro Trade (keine Ausnahmen)
✅ Täglicher Stop-Loss nach maximal 2 Verlusten
✅ Jede impulsive Transaktion protokollieren
📘 Wenn eine Transaktion nicht vor der Kursbewegung geplant ist, ist sie emotional.
🏆 Goldene Regel für XAUUSD
💎 Gold ist nicht schwer, weil es unberechenbar ist.
💀 Gold ist schwer, weil es Ungeduld offenbart.
Du brauchst nicht mehr Trades.
Du brauchst mehr Disziplin.
📌 Die ultimative Wahrheit
Die meisten XAUUSD-Konten gehen nicht verloren wegen:
❌ Schlechter Indikatoren
❌ Schlechter Analyse
❌ Schlechter Strategie
Sie gehen verloren wegen emotional getriebenem Überhandeln.
📉 Überhandeln ist der größte Risikofaktor beim Goldhandel.






















