Sorgen um Kriegsausbruch in Ukraine, DAX unter 15.000 PunkteDer DAX brach zum Wochenbeginn unter die 15.000er Marke, notierte zur Mittagszeit rund 1.5% im Minus.
Der Hauptgrund für die sich im Markt ausbreitende Risikoaversion findet sich in den aktuell zunehmenden Spannungen im Hinblick auf eine militärische Eskalation in der Ukraine mit Russland. Wie im Morning Meeting (unten) thematisiert bin ich allerdings eher skeptisch, ob es schlussendlich wirklich zu einer militärischen Eskalation kommt.
Während diese Einschätzung zwar nur meine persönliche Meinung ist, kam es im Zusammenhang mit der einsetzenden Risikoaversion bereits zu einer Entwicklung, welche die Basis für eine starke Rallye sein könnte, sollte es nicht zu einer militärischen Eskalation kommen: 10-jährige US-Zinsen setzten deutlich zurück unter die 2%-Marke, parallel halbierten sich die Erwartungen seitens des Terminmarktes in Bezug auf einen 50 Basispunkt-Zinsschritt seitens der FED im März.
Ausgehend hiervon könnte es im DAX zeitnah zu einer Rückeroberung der 15.000er Marke kommen, sofern die DAX-Bullen tatkräftige Unterstützung seitens der Wallstreet erhalten.
Übergeordnet bleibt es allerdings zunächst dabei, dass erst eine Rückeroberung der Trendlinie auf Stundenbasis (orange) das charttechnische Bild wirklich nachhaltig aufhellen würde.
Sollte es auf der Kehrseite zu weiteren Abschlägen und zunehmender Risikoaversion kommen, findet der DAX im Bereich um 14.800 Punkte eine Schlüsselunterstützung mit deren Bruch und Tagesschluss unterhalb in den kommenden Tagen weiteres Abwärtspotenzial mit Ziel im Bereich zwischen 13.500/14.000 Punkte freigesetzt würde.
Daxanalysis
DAX nach US-Inflation erstaunlich stabil – bullish?Dem DAX schmeckten die gestrigen Inflationszahlen aus den USA gar nicht, Spekulationen um eine restriktive FED spielten den DAX-Bären in die Karten.
In der gestrigen DAX-Analyse skizzierte ich das dann etwas später tatsächlich eingetretene Szenario ganz gut, schrieb:
(…) eine Veröffentlichung im Bereich um 7.3% könnte zwar zu einem kurzen Spike in US-Zinsen, in 10-järhigen über 2% resultieren, (…), fügte im zweiten Teil dann jedoch hinzu (…) dann aber einen stärkeren Rücksetzer sehen, besonders infolge eines stärkeren Auspreisens von sechs Zinsschritten seitens der FED bis Dezember 2022. (…)
Dieser letzte Teil trat nicht ein, im Gegenteil: besonders die Äußerungen des stimmberechtigten FOMC-Mitglieds Bullard, der sich für einen 50 Basispunkte-Zinsschritt seitens der FED im März aussprach sorgten für Spekulationen unter den Marktteilnehmern, wonach das FED Watch Tool nun bis Dezember 2022 sogar 7 Zinsanhebungen um jeweils 25 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit größer 50% sieht.
Wie im Morning Meeting dann meinerseits geschildert, muten mir die Äußerungen Bullards jedoch etwas „offensiv“ an, besonders im Hinblick auf eventuelle „Inter-Meeting-Entscheidungen“, die eher ein rhetorischer Testballon sein dürfte, um mal zu schauen, wie der Markt hierauf reagiert.
Und genau diese Reaktion mutet „verhalten“ an: zwar präsentierten sich der S&P500 und Nadaq100 am Donnerstag tiefrot und zogen auch den DAX ins Minus, aber ein Ausverkauf bekamen wir nicht zu sehen.
Und auch die morgendlichen Abschläge im DAX fanden um 15.300 Punkte bereits wieder Käufer, die den deutschen Leitindex kurz vor der US-Eröffnung rund ein halbes Prozent im Plus notieren lassen.
Während nun vieles im DAX in den Wochenschluss und mit Ausblick auf die kommende Handelswoche von der Performance im S&P500 und der Frage abhängt, ob dieser oberhalb seiner 200-Tagelinie und der 4.450/60er Region schließen wird können, geht meine Tendenz weiter eher in Richtung Long und mindestens von einer erneuten Attacke auf die übergeordnete Abwärtstrendlinie (orange) aus.
Ein Bruch und Halten über 15.500 Punkte macht im DAX in der kommenden Woche weitere Aufschläge bis 15.800 Punkte denkbar, ein erneutes Überrollen und Fall unter 15.200 Punkte aktivierte die 15.000er Region und tiefere Gefilde.
DAX-Bullen scharren mit den Hufen,Break der 15.600 durch US-CPI?Der DAX handelte mit Ausblick auf die um 14:30 Uhr anstehenden US-Inflationszahlen nahezu unverändert zum Vortagesschluss.
Der in der gestrigen DAX-Analyse thematisierte Test der Abwärtstrendlinie auf Stundenbasis (orange) in der Region um 15.550/600 Punkte erfolgte zu Beginn der donnerstäglichen, europäischen Handelssitzung, ein nachhaltiger Bruch höher blieb allerdings zunächst aus.
Das könnte sich um 14:30 Uhr mit den anstehenden Inflationszahlen aus den USA ändern: wie im Morning Meeting skizziert, ist ein Print im Bereich um 7% zwar einerseits sehr wahrscheinlich. Allerdings ist eine solche Erwartungshaltung meiner Einschätzung nach bereits vollständig im zu erwartenden, geldpolitischen Kurs seitens der FED über das Jahr 2022 eingepreist.
Das bedeutet anders formuliert: selbst eine Veröffentlichung im Bereich um 7.3% könnte zwar zu einem kurzen Spike in US-Zinsen, in 10-järhigen über 2% resultieren, dann aber einen stärkeren Rücksetzer sehen, besonders infolge eines stärkeren Auspreisens von sechs Zinsschritten seitens der FED bis Dezember 2022.
Infolgedessen sehe ich nicht nur für Gold, sondern auch für Aktien einen bullishen Push, der im DAX mit einem Bruch der 15.600er Marke und weiteren Aufschlägen bis 15.800 Punkten in den Wochenschluss korrespondieren könnte.
Sollte ein solcher Push höher ausbleiben und der DAX nachhaltig zurück unter 15.500 Punkte fallen, wären auf der Kehrseite weitere Abschläge in Gefilde bis 15.200 Punkte am Freitag denkbar.
Bullishe Vorgaben im DAX mit Ausblick auf US-CPI am DonnerstagDer DAX zeigte sich am Mittwoch im europäischen Handel bullish, notierte zur Mittagszeit mit Ausblick auf den US-Handel mehr als 1% im Plus.
Wie bereits in der DAX-Analyse des gestrigen Tages geschrieben, ließ mich der „Rug Pull“ in die letzte Handelsstunde an der Wallstreet am Freitag und auch am Montag aufmerksam werden und auch am Dienstag sah es nach einem Versuch eines bearishen Impulses aus, den die US-Bullen aber komplett haben absorbieren können und den S&P500 und Nasdaq100 sogar im Bereich ihrer Tageshochs haben schließen lassen.
Der DAX folgte am Mittwoch diesen bullishen Vorgaben und es scheint durchaus denkbar, dass wir auf der Oberseite kurzfristig noch nicht fertig sind, ein Test der Abwärtstrendlinie auf Stundenbasis (orange) infolge starker US-Vorgaben und somit ein Test der 15.550/600er Region denkbar ist.
Für einen nachhaltigen Bruch höher mit weiteren Aufschlägen bis in Gefilde um 15.700 oder 15.800 Punkte bedarf es aber eines größeren Triggers, z.B. den morgen um 14:30 Uhr zu veröffentlichenden US-Inflationszahlen.
Wie im Morning Meeting geschildert, wäre ein Print unter/im Bereich der Erwartung um 7.3% in der Lage, die jüngst stark angezogenen US-Zinsen zunächst zurücksetzen zu lassen und somit den Aktien-Bullen Wind in die Segel zu geben.
Ein Überrollen gegen die Trendlinie findet bei stärkerer, bearisher Dynamik ein erstes Ziel um 15.200 Punkte.
DAX-Bullen saft- und kraftlos – S&P500-„Rug Pull“ als Chance?Der DAX setzte am Dienstag zunächst zu einem Versuch an, die 15.200er Marke zurückzuerobern – scheiterte aber.
Wie in der gestrigen DAX-Analyse geschrieben, dürften die DAX-Bullen weiter auf Impulse seitens ihrer großen Brüder aus den USA warten bzw. auf diese hoffen. Wie im Morning Meeting thematisiert, sticht der „Rug Pull“ am Freitag bzw. auch gestern in der letzten Handelsstunde hier durchaus ins Auge.
Auf mich macht dieser stärkere Verkaufsimpuls den Eindruck eines „Abschüttelns schwacher Hände“, sprich: durch die überraschend starken US-Arbeitsmarktzahlen vergangenen Freitag und die infolgedessen stark anziehenden US-Zinsen und die Erwartung des Großteils der Marktteilnehmer laut FED Watch Tool, dass die FED bis Dezember 2022 nun sogar sechs 25 Basispunktzinsschritte auf den Weg bringt, ist ein solcher „Rug Pull“ als Test des Nervenkostüms jener Marktteilnehmer zu interpretieren, die es gilt vor einem stark bullishen Impulses noch abzuschütteln.
Während eine solche Interpretation meinerseits natürlich zunächst nur rein spekulativ ist, fällt im Falle des S&P500 aus technischer Perspektive das Halten der 4.450er Region auf, oberhalb welcher ich weiterhin positiv für (US-)Aktien und somit im übertragenen Sinne auch für den DAX bin.
Ausgehend hiervon gehe ich zunächst weiter von einer nachhaltigen Rückeroberung der 15.200er Marke im DAX und weiteren Aufschläge bis zunächst 15.500 Punkten aus. Das gilt solange, wie der DAX sich oberhalb von 15.000 Punkten halten kann.
Ein Drop im S&P500 unter die 4.450er Marke korrespondierte im DAX mit der erhöhten Gefahr eines Falls unter die 15.000er Marke, wobei unterhalb von 14.800 sogar die Tür in Richtung 13.800/14.000 Punkte geöffnet würde.
Nachwehen der EZB belasten den DAX40 – Hoffen auf die US-BullenDer DAX ist holprig in die neue Handelswoche gestartet, die Bullen zeigen sich nach der EZB weiter verstimmt.
Wie bereits in der DAX-Analyse am Freitag geschrieben, dürfte der Haupttreiber für die bearishe Vorstellung in den Kommentaren von EZB-Präsidentin Lagarde zu suchen sein, wo Lagarde es rhetorisch vermied, eine Anhebung des Leitzinses bis Dezember 2022 auszuschließen.
Abzuwarten bleibt nun, wie die Wallstreet in die Handelswoche startet. Wie im Morning Meeting thematisiert, ist die Reaktion auf die überraschend starken US-Arbeitsmarktzahlen meines Erachtens wirklich stark.
Die infolgedessen stark anziehenden US-Zinsen und die Erwartung des Großteils der Marktteilnehmer laut FED Watch Tool, dass die FED bis Dezember 2022 nun sogar sechs 25 Basispunktzinsschritte auf den Weg bringt, sorgten statt der zu erwartenden, bearishen Reaktion stattdessen für Aufschläge.
Sollte sich der S&P500 nun deutlich über 4.500 Punkten halten können, sogar erneut die 4.600er Region ins Visier nehmen, könnte der DAX im Windschatten zügig die 15.200er Marke zurückerobern und weitere Aufschläge bis zunächst 15.500 Punkten wären zu erwarten.
Sollte sich die Stärke in US-Aktien auf der Kehrseite als Strohfeuer herauskristallisieren und der S&P500 gegen die 4.500 überrollen, stünde im DAX ein Fall unter die 15.000er Marke als Option im Raum, der unterhalb von 14.800 sogar die Tür in Richtung 13.800/14.000 Punkte öffnete.
DAX: hawkishe EZB rückt 15.000 in den FokusDer DAX präsentierte sich in den Wochenschluss verstimmt, notierte zur Mittagszeit rund 1% im Minus.
Haupttreiber für die bearishe Vorstellung dürfte die Kommentare von EZB-Präsidentin Lagarde am Donnerstag gewesen sein: während sich am geldpolitischen Pfad der EZB auf den ersten Blick nichts ändert, so sorgte das Vermeiden Lagardes eine Anhebung des Leitzinses bis Dezember 2022 als unwahrscheinlich auszuschließen für Sorgenfalten auf den Hörnern der Bullen.
Denn dieses Nicht-Sagen in Verbindung mit der einhelligen Besorgnis über die jüngsten Inflationsdaten aus dem Euro-Raum schürt derzeit Spekulationen eines zeitnahen Zinsschritts seitens der europäischen Zentralbank, der einerseits den Euro zum US-Dollar zurück über die 1.14er Marke befördert hat, zeitgleich Gift für bullishe Allzeithoch-Fantasien ist.
Der DAX ist nun unter die in der gestrigen DAX-Analyse herausgestellten 15.500er Marke gefallen und hat auch das im Morning Meeting thematisierte, nächste Unterstützungslevel bei 15.200 Punkten unterschritten, nächster Halt somit um 15.000 Punkte.
Die Hoffnung liegt nun auf der Wallstreet und das die überraschend starken Amazon-Zahlen in Verbindung mit einem schwachen US-Arbeitsmarkt und Aussicht auf einen weniger restriktiven, geldpolitischen Kurs seitens der FED über das Jahr 2022.
Sollte es zu einem bullishen Wallstreet-Wochenausklang kommen, würden im DAX mit einer Rückeroberung der 15.200er Marke zum Wochenschluss (zumindest kurzfristig) größere Sorgen abgewendet.
Facebook reißt auch DAX40 in die Tiefe, 15.500 im FokusDie enttäuschenden Facebook-Zahlen haben US-Aktien nachbörslich und somit auch den DAX korrigieren lassen.
Der DAX attackierte am Donnerstag die Region um 15.500 Punkte, jenen Bereich, den ich auch bereits in meiner gestrigen DAX-Analyse thematisiert hatte. Dort schrieb ich
(…), bleibt mein kurzfristiger DAX-Ausblick oberhalb von 15.500 Punkten positiv, erst ein Tagesschluss unterhalb spielte den Bären wieder in die Karten. (…)
Ausgehend vom Gewicht Facebooks bzw. der Marktkapitalisierung des Unternehmens und somit seines Einflusses auf den S&P500 bzw. Nasdaq100 besteht zur Markteröffnung nun, wie im Morning Meeting (unten) skizziert, die Chance, dass Facebook zur Markteröffnung noch einmal stärker unter Druck gerät.
Solch ein „Flush“, würde potenziell auch den Nasdaq100 und den DAX zunächst „In die Tiefe reißen“, doch denkbar wäre, dass der deutsche Leitindex im Bereich um 15.400/430 Punkte und der sich nun herausgebildeten Trendlinie auf Stundenbasis (orange) eine Unterstützung findet und von dort erneut aufdreht.
Ein hier erfolgender, bullisher Impuls und Rückeroberung der 15.500er Marke, möglichst auf Schlusskursbasis, könnte dann mit Unterstützung der Wallstreet in den Wochenschluss für eine erneute Attacke auf die 15.750er Region führen, wobei eine Eroberung und Halten in der kommenden Woche den Weg in Richtung 16.000 Punkten ebnete.
Ein Bruch der Trendlinie und erfolgender, deutlicher Schluss unter 15.500 Punkten trübte das sich jüngst aufgehellte, technische Bild erneut ein, machte in der kommenden Woche erneut Abschläge bis 15.200 und 15.000 Punkte denkbar.
DAX: Warten auf die US-Märkte, 15.800 mindestens im VisierWirklich Neues hat der DAX zur Mitte der Woche nicht geliefert – Impulse erhofft man sich scheinbar von der Wallstreet.
Wie bereits in der gestrigen DAX-Analyse geschrieben, blieb abzuwarten, ob im SPY eine nachhaltige Rückeroberung der 450/452 gelingt. 24 Stunden später wissen wir mehr: die Rückeroberung glückte und die Aufhellung des jüngst noch trüben Bildes schreitet voran.
Nachdem bereits Microsoft und Apple vergangene Woche starke Quartalszahlen vorgelegt haben, folgte am Dienstagabend Google mit einem erneut mega-starken Quartalsbericht und ließ nicht nur den SPY in der Nachbörse Kurs auf die 460er Marke nehmen, sondern beschleunigte zudem die Gegenbewegung im Tech-ETF, QQQ, in Richtung der 380er Region.
Mit Ausblick auf die heute anstehenden ADP-Zahlen, die gemeinhin als erste Indikation für die am Freitag zu veröffentlichenden und erwartet eher schwachen US-Arbeitsmarktzahlen durch die Omikron-Welle 10-jährige US-Zinsen stärker unter Druck bringen könnten, fände sich ein weiterer bullisher Treiber für (US-)Aktien.
Das heißt für meinen DAX-Ausblick konkret: sollte es im DAX dank eines bullishen Impulses seitens der US-Märkte zu einer Eroberung und Halten der 15.750er Marke kommen, wären in der zweiten Wochenhälfte weitere Aufschläge bis 16.000 Punkte denkbar.
Aber selbst, wenn ein solcher Lauf zeitlich etwas verzögert käme, bleibt mein kurzfristiger DAX-Ausblick oberhalb von 15.500 Punkten positiv, erst ein Tagesschluss unterhalb spielte den Bären wieder in die Karten.
DAX mit Re-Test der Trendlinie um 15.600 – make-or-break?Der DAX setzte am Dienstag zum Versuch eines Bruchs der Abwärtstrendlinie an, getrieben durch starke Vorgaben von der Wallstreet.
Während ich in meiner gestrigen DAX-Analyse noch etwas zurückhaltend war, aber durch die Veränderung im Charakter der Price Action in US-Aktien in der letzten Handelsstunde am Freitag ein Indiz für weitere, zumindest kurzfristige bullishe Action sah, wich meine Zurückhaltung mit der stark bullishen Vorstellung der Wallstreet-Bullen.
Der SPY eroberte nachhaltig die 443/444, während die QQQ’s die 356 zurückzuerobern konnten, was für den DAX als Wegbereiter einer Attacke und am Dienstag dann erfolgenden Rückeroberung der 15.600er Marke sorgte.
Wie im Morning Meeting dann thematisiert, wird sich nun zeigen müssen, ob dieser bullishe Stint in US-Aktien nun nachhaltiger Natur ist und im SPY bspw. eine nachhaltige Rückeroberung der 450/452 gelingen will.
Sollte in US-amerikanischen Aktien in diesem Bereich nun verstärktes Angebot in den Markt kommen und der SPY zurück unter 440 Punkte rutschen, drohte auch im DAX ein Fall zurück unter die 15.500er Marke.
Sollte auf der Kehrseite, wenn auch erst nach einer kurzen Verschnaufpause, weiteres bullishes Momentum aufgenommen werden und der DAX infolgedessen die Abwärtstrendlinie brechen können, wären weitere Aufschläge bis 15.800 und darüber 16.000 Punkte einzukalkulieren.
DAX:bullisher Wochenschluss - Strohfeuer oder kommt da noch was?Der DAX startete vielversprechend in die neue Handelswoche, notiert vor der US-Markteröffnung nun aber dennoch im Minus.
Wie auch bereits in den vergangenen Tagen liegt der Hauptfokus nun klar auf den US-amerikanischen Indizes auf dem S&P500 und Nasdaq100. Wie im Morning Meeting geschildert, sehe ich grundsätzlich eine Veränderung im Charakter der Price Action in der letzten Handelsstunde am Freitag.
Wie beschrieben, kam es anders als am Dienstag, Mittwoch und teilweise auch Donnerstag nicht zu starkem Abgabedruck in die letzten zwei Handelsstunden, sondern stattdessen zu einem starken Tagesschluss – ein Indiz für weitere, bullishe Action, zumindest kurzfristig.
Sollte es den Bullen infolgedessen gelingen im SPY die 443/444 und in den QQQ’s die 356 nachhaltig zurückzuerobern, öffnet das nicht nur in US-Aktien die Tür für eine ausgeprägtere Korrekturbewegung, sondern erhöht auch die Chance eines Bruchs über die 15.600er Marke im DAX.
Ein solcher Lauf korrespondierte im DAX mit einem Test der sich herausgebildeten Abwärtstrendlinie, Bruch höher aktivierte in den kommenden Tagen die 15.800 und 16.000er Region.
Sollte die bullishe Fortführung in den Wochenschluss in US-Aktien auf der Kehrseite lediglich ein Strohfeuer gewesen sein und der DAX zurück unter 15.250 Punkte fallen und dort auch schließen, hätten weitere Abschläge bis 15.000 Punkte eine hohe Wahrscheinlichkeit.
DAX40-Bullen in den Wochenschluss unter ZugzwangDer DAX steht in den Wochenschluss am Scheideweg, notierte zur Mittagszeit mit Ausblick auf die US-Markteröffnung mehr als 1% im Minus.
Die FED-Sitzung am Mittwoch hat in US-amerikanischen Aktien am Donnerstag erwartungsgemäß für Verstimmung gesorgt, allerdings konnte sich der breite S&P500 oberhalb der Tiefs von Montag um 4.220 Punkten halten.
Infolgedessen rutschte der DAX am Freitag unter die 15.270/300er Marke und sieht sich somit der Gefahr einer erneuten Attacke auf die 15.000er Region in den Wochenschluss gegenüber.
Allerdings gilt es seitens der DAX-Bären aufmerksam zu werden: wie heute früh im Morning Meeting aufgezeigt, gibt es zurückgehend bis ins Jahr 1990 in Bezug auf den Volatilitätsindex auf den S&P500, VIX, eine Betrachtung, die zeigt, dass es in diesem innerhalb der vergangenen 32 Jahre 14mal zu Serien von 7 Tagen aufeinanderfolgender, positiver Notierungen kam. Einen Monat später notierte der S&P500 in 86% der Fälle im Schnitt 3.1% fester (Tweet).
Solch eine Gegenbewegung im S&P500 würde mit Sicherheit auch positiv auf den DAX durchschlagen und beinhaltet die ernsthafte Möglichkeit eines Tests der 15.600er Region in den kommenden Tagen.
Grundsätzlich würde eine solche Gegenbewegung das übergeordnet angeschlagene, angespannte Bild nicht entspannen bzw. aufhellen. Es unterstreicht aber meines Erachtens das Chance-Risiko-Verhältnisse für Short-Engagements eher unattraktiver werden.
Auf der Unterseite bleibt es dabei, dass eine weitere Attacke auf die 15.000er Region bei einem Bruch den Bereich um die Montagtiefs um 14.700 Punkte in den Mittelpunkt des Geschehens rücken würde.
FED schreckt Markt auf, DAX-Bullen dennoch Long gegen 15.000Die FED hat den DAX am Mittwochabend mit einer Überraschung einen nochmaligen, erfolgreichen Test der 15.000er Marke vollziehen lassen.
Wie man in meiner gestrigen DAX-Analyse lesen kann, hatte ich in der Tat ein vor allem dovishes Szenario auf dem Schirm, was konkret eine deutlich unter 50% rutschende Wahrscheinlichkeit von vier Zinsschritten von jeweils 25 Basispunkten bis Dezember 2022 bedeutete, resultierend aus der jüngsten Volatilität besonders in US-Tech-Aktien und mit dem Ziel seitens der FED die jüngste Unsicherheit zu besänftigen.
Keine 24 Stunden später stehen wir nun bei einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 60% von sogar fünf Zinsschritten bis Dezember 2022 laut FED Watch Tool. Was aber viel interessanter scheint: von den initialen und dann auch asiatischen Abgaben hat sich der DAX zur Mittagszeit der europäischen Handelssitzung vollständig erholen können und handelt erneut oberhalb der gestrigen Breakout-Region um 15.270/300 Punkten.
Wie ich heute früh bei Twitter schrieb oder auch im Morning Meeting erwähnte, scheint eine mögliche Erklärung, dass die Marktteilnehmer in die Haltung der FED einen Versuch interpretieren, einerseits die Inflationserwartungen zu reduzieren, die zeitgleich stattfindende Korrektur im Aktienmarkt in Kauf zu nehmen, um dann im März den Leitzins nur um 0.25% anzuheben, potenziell resultierend in einer Rallye.
Wie auch immer: sollte es im US-amerikanischen Aktienmarkt und hier im S&P500 und Nasdaq100 zur Ausbildung eines höheren Tiefs/Halten der montäglichen Tiefs kommen, korrespondierend mit einem Halten der 15.000er Marke, eventuell gar mit einer Rückeroberung der 15.600er Marke kommen, wäre das ein bullishes Signal mit weiteren Zielen im DAX auf der Oberseite um 15.800 und dann 16.000 Punkte.
Auf der Unterseite bleibt es dabei, dass ein erneutes Abdrehen die 15.000er Region und darunter den Bereich um die Montagtiefs um 14.700 Punkte in den Mittelpunkt des Geschehens rücken würde.
Bullen erwarten dovishe FED - DAX vor US-Notenbank tiefgrünDer DAX hat am Mittwoch mit Ausblick auf den FED-Zinsentscheid am Abend klar gemacht, was er aus Washington erwartet.
Zur Mittagszeit und mit Ausblick auf die Wallstreet-Eröffnung am Nachmittag notierte der deutsche Leitindex fast 2% im Plus und knapp unterhalb der 15.500er Marke.
Durch die gestrige, klare Verteidigung der 15.000er Region und die nun in der gestrigen DAX-Analyse bereits thematisierte, technische Aufhellung mit Rückeroberung und Halten oberhalb von 15.270/300 Punkten, braucht es nun weitere Impulse seitens der FED für eine Attacke auf die übergeordnete Abwärtstrendlinie auf Stundenbasis.
Einen solchen Impuls sehe ich, wie im Morning Meeting (unten) skizziert in einer Rhetorik, die seitens des Marktes dahingehend interpretiert wird, dass es im FED Watch Tool bis zur Sitzung im Monat Dezember 2022 mit einer deutlich unter 50% rutschenden Wahrscheinlichkeit von vier Zinsschritten von jeweils 25 Basispunkten in den Folgemonaten kommt.
Ausgehend hiervon erwarte ich eine sich beschleunigende Korrekturbewegung im S&P500 und Nasdaq100, die den DAX in Richtung, eventuell sogar über 15.600 Punkten laufen ließe, korrespondierend mit einem Bruch der erwähnten Abwärtstrendlinie.
Ein erneutes Abdrehen findet nun eine solide Unterstützungsregion um 15.250/300 Punkte und darunter im Bereich um 15.000 Punkte.
DAX: im Auge des Sturms oder zieht der Sturm bereits vorüber?Der DAX hat sich im Anschluss an die Turbulenzen am Dienstag (zunächst) über 15.000 Punkten stabilisieren können.
„Zunächst“, weil nun vieles von der Vorstellung der US-Aktienmärkte am Nachmittag abhängen wird. Diese haben in den gestrigen Abend hinein ein massives Reversal auf den Weg gebracht, der S&P500 ausgehend von seinen zur Mittagszeit markierten Tagestiefs Aufschläge von 4.4% in den Tagesschluss zu sehen bekommen.
Infolge dieses Reversals ist es auch im DAX zu einem Sturm zurück über die 15.000er Marke gekommen, die dann heute während eines äußerst volatilen, europäischen Handels gehalten werden konnte.
Dennoch bleibt der Modus zunächst klar bearish, auch im DAX. Eine erste technische Aufhellung sehe ich erst mit einer Rückeroberung und Halten oberhalb von 15.270/300 Punkten. Und selbst das wäre erst ein kleiner Schritt für die DAX-Bullen: denn ein klares Übernehmen des Ruders seitens der Bullen sehe ich dann wiederum erst mit einem Bruch über die auf Stundenbasis kurzfristig weiter intakte Abwärtstrendlinie (orange).
Damit es zu einem solchen Bruch kommt, bedarf es allerdings mehr als einer technischen Reaktion aus einem kurzfristig stark überdehnten Modus und diesbezüglich gilt es dann auf geldpolitisch lockere Impulse seitens der FED am Mittwochabend zu warten.
Sollte diese dann für eine deutliche Reduktion der aktuellen Spekulation auf vier Leitzinsanhebungen um jeweils 25 Basispunkte bis Dezember 2022 sorgen (Wahrscheinlichkeit eines solchen zinspolitischen Zyklus bis Dezember von deutlich kleiner 50%), wäre eine solche Attacke auf die 15.600er Region und Abwärtstrendlinie in der zweiten Wochenhälfte durchaus realistisch.
Andernfalls bleibt die Gefahr einer erneuten Attacke auf die 14.800er Region eine ernstzunehmende Option und ein Fall unter die 14.800er Marke aktivierte als nächstes Kursziel die Region um 14.200 Punkte.
Inflation, Zinsen, Ukraine, Russland - 15.000 im DAX ein ThemaDer DAX befindet sich im Tandem mit US-Aktien weiter im Sinkflug, startete die Handelswoche tiefrot.
Bereits am Freitag hatte ich in Bezug auf den DAX folgendes geschrieben:
(…) Sollte die infolgedessen zu erwartende Rückeroberung der 4.500er Marke im S&P500 allerdings ausbleiben und die Bären den nächsten Prankenhieb folgen lassen, wäre mit einem Fall und Wochenschluss unter 15.500 Punkten weiteres Abwärtspotenzial bis eventuell 15.000 Punkte in den kommenden Tagen denkbar. (…)
Und genau diese Rückeroberung der 4.500 im S&P500 blieb aus und durch die sich nun auch noch verschärfenden, geopolitischen Spannungen zwischen der Ukraine und Russland ist der DAX auf dem besten Weg einen sehr schwachen Wochenstart hinzulegen.
Bei einem Fall unter 15.200 Punkte wären zügig weitere Abschläge bis in Gefilde um 15.000 Punkte denkbar.
Wie allerdings im Morning Meeting thematisiert, dürften Short-Positionen Chance-Risiko-Verhältnis-technisch zunehmend unattraktiver werden, da ich mehr und mehr von einer unterschwellig dovishen Rhetorik der FED am Mittwochabend ausgehe, Ziel: Beruhigung der Märkte.
Ausgehend hiervon sehe ich zunehmend die Möglichkeit einer zeitnahen, scharfen Korrektur, die den DAX zumindest in Richtung der kurzfristig intakten Abwärtstrendlinie (orange) und somit in Gefilde um 15.700/800 Punkte befördern könnte, wobei ich für eine deutlichere Aufhellung des charttechnischen Bildes eine Rückeroberung und Halten der 15.800er Marke sehen wollen würde.
Relative Stärke im DAX trotz bearisher Action im Nasdaq100Das technische Bild hat sich im DAX am Donnerstag kaum verändert – aber gefühlt dennoch in Richtung bullish verschoben.
In den jüngsten DAX-Analysen verwies ich häufiger auf den Abgabedruck in US-Tech-Aktien bzw. im Nasdaq100 infolge der anziehenden, 10-jährigen US-Zinsen und erwähnte bspw. im Morning Meeting, dass bereits eine kurze Entspannung im Zinsbereich für eine scharfe Korrekturbewegung sorgen könnte.
Gestern kam es dann zu eben genau dieser „Entspannung“ und der Nasdaq100 geriet dennoch unter Druck, attackierte die 15.000er Region (die auch heute Nachmittag und am Freitag im Mittelpunkt des Geschehens steht) und schloss im Bereich der Tagestiefs – ein, meiner Meinung nach, schwaches Signal.
Erstaunlicherweise konnte sich der DAX dieser Abwärtsdynamik US-amerikanischer Aktien aber entziehen, sich mittlerweile oberhalb von 15.800 Punkten und knapp unterhalb der Abwärtstrendlinie (orange) auf Stundenbasis stabilisieren.
Ich persönlich würde das als Zeichen relativer Stärke interpretieren und sollten US-Aktien nun doch (zumindest kurzfristig) einen Boden finden, wäre ein dynamischer Bruch höher mit Lauf in Richtung, eventuell gar einem Wochenschluss oberhalb von 16.000 Punkten denkbar.
Weiterer Abgabedruck in US-Aktien, besonders Tech-Titel und ein Fall unter die 15.000er Marke im Nasdaq100 spielte auch den DAX-Bären erneut in die Karten, anzuvisierendes Kursziel auf der Unterseite im Bereich um 15.500 Punkte.
Bullen begehren auf – haben die DAX-Bären noch etwas in petto?Der DAX sah auch am Mittwoch zunächst Abschläge, rutschte kurzzeitig unter die gestrigen Tagestiefs um 15.660 Punkte.
Anders als am Dienstag jedoch, setzte der deutsche Leitindex zügig im Anschluss zu einer Gegenbewegung an und bereits zur Mittagszeit, kurz vor der US-Markteröffnung notierte der deutsche Leitindex im Bereich um 15.800 Punkte und somit in leicht positivem Territorium.
Bei Betrachtung des Stundencharts fällt klar die Abwärtstrendlinie (orange) auf, deren Rückeroberung (und Halten) essenziell für eine zeitnahe Rückeroberung der 16.000er Marke sein dürfte.
Sofern ein solcher Bruch und Schluss über der Abwärtstrendlinie gelingt, fände sich für eine Attacke auf das Allzeithoch um 16.300 Punkte nur noch die Region um 16.100 als Widerstand auf der Oberseite.
Sollte die Rückeroberung hingegen infolge anhaltender Schwäche in US-Technologietiteln, besonders durch weiter anziehende US-Zinsen getriggert, fehlschlagen, bliebe der Grundmodus im DAX zunächst bearish, anzuvisierendes Kursziel auf der Unterseite im Bereich um 15.500 Punkte.
US-Zins-Spike spielt DAX-Bären in die Karten– 15.500 wir kommen?Der DAX geriet am Dienstag stark unter Druck, fiel unter sein Vorwochentief und wartet nun auf Impulse seitens der Wallstreet.
Wie in meiner gestrigen DAX-Analyse geschrieben, war mein grundsätzlicher Modus zwar bullish, vieles hing aber von der Rückeroberung der 16.000er Marke im Nasdaq100 ab. Mit dem Spike über 1.8% in 10-jährigen US-Zinsen geriet der Nasdaq100 dann bereits im asiatischen Handel unter Druck und brach unter die im Morning Meeting häufiger thematisierte übergeordnete Aufwärtstrendlinie im Tageschart.
In den Folgestunden wird es nun abzuwarten bleiben, wie sich besonders die US-Märkte präsentieren und ob weitere Abwärtsdynamik besonders im US-Tech-Bereich aufgenommen wird.
Wie im Morning Meeting geschildert, würde ich im Nasdaq100 mindestens eine Rückeroberung und Halten der 15.600er Region zu sehen bekommen wollen, um das bearishe Schreckgespenst in seine Schranken zu weisen.
Sollte diese Rückeroberung im Nasdaq100 ausbleiben, sehe ich für den DAX die realistische Gefahr weiterer Abwärtsdynamik und eines zeitnahen Tests der 15.500er Region.
Auf der Kehrseite würde eine solche Rückeroberung der 15.600 im Nasdaq100 den DAX zurück über 15.800 befördern, vermutlich sogar zügig und erneut die 16.000er Region in den Mittelpunkt des Geschehens rücken und den morgendlichen Abwärtsdruck (zunächst) als Strohfeuer entlarven.
US-Aktien am Scheideweg, DAX40-Bullen in LauerstellungStatt der Vorbereitung einer Attacke aufs Allzeithoch, sind die DAX-Bullen vor dem Wochenende noch einmal in der Pflicht.
Nachdem der DAX gestern vor der US-Markteröffnung noch die 16.100er Region ins Visier nahm, sorgte erneut aufkommender Abgabedruck in den US-Aktienmärkten für einen erneuten Rutsch unter die 16.000er Marke.
Der Treiber für die Abschläge ganz besonders in US-Tech-Titeln war aber interessanterweise nicht wie jüngst ein Anstieg in 10-jährigen US-Zinsen, sondern macht auf mich eher den Eindruck, dass jene Trader, die im jüngsten Rutsch im Nasdaq100 den Ausstieg verpasst haben, nun beim erneuten Anlaufen der 16.000er Region diese als Ausstiegsregion „anschossen“.
Dieser Gedanke führt weiter dazu, dass wir nun im übertragenen Sinne an einem Scheideweg stehen: der eine Pfad sieht die Markierung tieferer Tiefs im Nasdaq100, einhergehend mit einem Fall unter die 15.800er Region im DAX und weiteren Abschlägen bis 15.500 Punkten.
Der andere Pfad hingegen resultiert in der Ausbildung eines höheren Tiefs und einer Rückeroberung der 16.000er Marke im US-Technologieindex, korrespondierend mit einem Lauf über 16.100 Punkten und weiteren Aufschlägen in Richtung Allzeithoch um 16.300 Punkte im DAX.
Grundsätzlich sollte sowohl in den Wochenschluss als dann auch zum Wochenbeginn allerdings mit zunächst weniger Volatilität gerechnet werden, in den USA steht der US-Feiertag „Martin Luther King Day“ an, deutlichere Impulse sind erst ab Dienstag zu erwarten.
DAX: nach US-Inflation keine neuen Erkenntnisse, 16.000 im FokusDer Handel im DAX am Donnerstag hat nichts Neues hervorgebracht, nach den Inflationszahlen am Mittwoch ist vor den Erzeugerpreisen am Donnerstag.
Wie bereits in der gestrigen DAX-Analyse geschrieben, ist im Anschluss an die Äußerungen von FED-Chairman Powell vor dem US-Kongress am Dienstag und der nun wie erwartet veröffentlichten US-Inflationszahlen, die größtenteils eingepreist gewesen zu sein scheinen, der Vorteil meiner Einschätzung nach für den deutschen Leitindex eher Long.
Wie allerdings im Morning Meeting thematisiert, benötigt es hier zunächst eines bullishen Impulses und Tagesschlusses oberhalb von 16.100 Punkten, sehr wahrscheinlich getragen durch bzw. im Windschatten erreicht von einer Rückeroberung der 16.000er Marke im Nasdaq100.
Eine solche Eroberung der 16.100er Region würde im DAX dann meiner Einschätzung nach zügig den Weg in Richtung Allzeithochs um 16.300 Punkten und höher ebnen.
Auf der Unterseite bleibt es dabei, dass ein Bruch der Aufwärtstrendlinie auf Stundenbasis (orange) und deutlicher Tagesschluss unter 16.000 Punkten mit einer erneuten Attacke auf die 15.800er Region und bei einem Fall darunter, weiteren Abschlägen bis 15.500 Punkten einhergehen dürfte.
Nach Powell nun die US-CPIs – DAX vor Rückeroberung der 16.000?Der DAX pendelte mit Ausblick auf die vielerorts mit Spannung erwarteten US-Inflationszahlen um die 16.000er Marke.
Im Anschluss an die Ausführungen des FED-Chairman Powell vor dem US-Kongress und der Reaktion besonders in US-Tech-Aktien, die den Schluss zulassen, dass ein Großteil der „Hawkishness“ bereits im Markt bzw. Zins eingepreist gewesen zu sein scheint, rücken nun die US-Inflationszahlen um 14:30 Uhr in den Mittelpunkt des Geschehens.
Wie im Morning Meeting skizziert, wird die Frage nun sein, ob die Erwartung einer Inflationsrate von 7% (YoY) für den Monat Dezember ausgewiesen wird, wobei eine unter der Erwartung liegende Veröffentlichung US-Zinsen eher zurücksetzen lassen dürfte und selbst eine Veröffentlichung oberhalb der Erwartung eventuell größtenteils eingepreist ist.
Sprich: im Windschatten einer voranschreitenden Korrektur in US-Aktien nach den jüngsten Abschlägen wäre im DAX eine deutliche Rückeroberung der 16.000er Marke und eventuell sogar die Vorbereitung einer zeitnahen Attacke auf die Allzeithochs um 16.300 Punkte realistisch.
Sollten US-Zinsen auf der Kehrseite erneut aufdrehen und sich in Richtung 1.8% aufmachen, würde ein Tagesschluss unter 16.000 Punkten in der zweiten Wochenhälfte höchstwahrscheinlich mit einer erneuten Attacke auf die 15.800er Region und bei einem Fall darunter, weiteren Abschlägen bis 15.500 Punkten einhergehen.
Powell vor US-Kongress als DAX-Treiber zurück über 16.000?Der DAX konnte sich im Windschatten der Gegenbewegung in US-Aktien am Montag zunächst stabilisieren, attackierte am Dienstag die 16.000er Marke.
Während sich das übergeordnete Bild im DAX ausgehend vom Handel unter der 16.000er Marke zunächst „durchwachsen“ darstellt, bin ich ausgehend von der Reaktion im Nasdaq100 gegen die untere Aufwärtstrendkanalbegrenzung wie im Morning Meeting thematisiert dennoch optimistisch für die Bullen.
Sollte es im Laufe der kommenden Handelsstunden bzw. Handelstagen zu einer Rückeroberung der 16.000er Marke kommen, ist, wie in der gestrigen DAX-Analyse thematisiert, ein erneut bullisher Drive mit Ziel Allzeithoch um 16.300 Punkten denkbar.
Das Zünglein an der Waage dürfte das Testimonial von FED-Chairman Powell vor dem US-Kongress in Bezug auf seine Re-Nominierung als FED-Vorsitzender sein.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Powell in Bezug auf seine Einschätzung zum sich weiter aufbauenden Inflationsdruck und was er bzw. die FED dagegen zu tun plant, befragt werden dürfte.
Ausgehend vom Umstand, dass die jüngste Korrektur besonders in US-Tech-Titeln durch stärker anziehende US-Zinsen nach der Ankündigung einer Verdoppelung des FED-Tapers Mitte Dezember und zunehmenden Spekulationen von mindestens drei, eventuell gar vier 25 Basispunkt-Zinsschritten in 2022 getragen wurden, könnte eine diese Spekulation relativierende Wortwahl Powells eine scharfe Gegenbewegung in US-Aktien begünstigen, bei einem zeitgleich zurücksetzenden US-Zins.
Sollte Powell sich bei seinen Ausführungen hingegen erstaunlich restriktiv präsentieren und der DAX zurück unter 15.800 Punkten rutschen und dort schließen, wäre weitere bearishe Action mit erstem Ziel um 15.500 Punkten denkbar.






















