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Bitcoin - Looking for Value Vol.37 : Mindgames

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Seit der letzten Folge hat sich nicht viel verändert. Das ist mittlerweile gefühlt mein Standardsatz… Immer noch derselbe Plan am Start; die Range traden, auf einen weiteren Dip für Hodl-Posis warten und wie üblich lecker Tee trinken.

Jetzt sind Sommerferien und die Seitwärtsphase kann noch bissel andauern. Ob das Volumen im Herbst/Winter zurückkommt, ist zu vermuten, aber darauf verlassen sollte man sich nicht. Eine Seitwärtsphase kennzeichnet sich ja durch relativ wenig Volumen. Diese Situation haben wir aktuell sehr offensichtlich, sodass wir hier einen fetten Haken dransetzen können. Ob man diese objektive Betrachtung allerdings auch subjektiv wahrnehmen möchte, ist wieder eine andere Geschichte.

Aktuell befinden wir uns also sehr wahrscheinlich in einer klassischen Seitwärtsphase…
Daher ist an den Extremen auch aktuell eher wenig Aktivität (in Relation zur Vergangenheit) und ist demnach auch weiterhin so zu erwarten, bis sich die Situation ändert und Aktivität und Volumen zurückkehrt. In den kleineren Timeframes sieht das Volumen „normal“ aus, aber auch nur, weil man die Relation zu wirklich hohem Volumen nicht auf dem Bildschirm hat. Deswegen reden immer alle davon, dass man das Big Picture nicht aus dem Blick verlieren darf.

Mich hat das erstaunlich/erschreckend wenige Volumen/Interesse am aktuellen Low dennoch verwundert. Während man dieses Verhalten in einer klassischen Seitwärtsphase „normal“ ist, empfand ich es dennoch eher als „abnormal“, um nochmal auf das Thema objektiv und subjektiv zu kommen. Ich trau dem Braten nicht.
Hier sollte man sich selbst fragen, traut man sich selbst nicht oder den Informationen des Charts.

Andererseits warten die ganze Welt auf diesen verdammten Dip zum Nachkaufen, womit dieses super bullische Volumen-Signal objektiv zu uns spricht und hier vielleicht die „Wahrheit“ offenbart und wir hier tatsächlich einen genialen Wendepunkt erleben.
Wenn alle auf den Dip warten, dann ist es umso unwahrscheinlicher, dass wir den Dip bekommen.

Das erinnert mich irgendwie an die legendäre Szene mit Aria aus Game of Thrones: "What do we say to the god of dip?" > "Not this time!"

Das Trading-Business hat ja viel mit verschiedenen Leveln/Dimensionen und Mindgames zu tun. Was mich an dem Low stört, dass hier laut Volumen-Lehre kein Interesse auf weiter sinkende Kurse signalisiert wurde und eigentlich ein ziemlich starkes Long-Signal darstellt, wie oben bereits erwähnt. Auf der anderen Seite aber auch eine Falle für Longs sein könnte, die alle neuen Wyckoff`s an der Nase herumführen will, was im Grunde nicht wirklich schwer ist. Herausfinden, was die Masse gerade denkt und trendy ist (offensichtlich Wyckoff Kram), bissel Benzin ins Feuer kippen, Brot und Spiele fürs Volk inszenieren und Hoffnung und Lambos schüren.

Da Kryptos sehr einfach zu manipulieren sind und es extrem viele smarte Köpfe im Markt gibt, bin ich lieber skeptisch und hinterfrage alles lieber aus mehreren Blickwinkeln. Allerdings kann man immer extrem viel in die ganze Szenerie rein dichten und am Ende kommt es doch wieder anders. Aber es macht Spaß darüber kritisch nachzudenken und wenn man recht hat, dann kann man sagen „Ich habs doch gewusst“.

Fundamental hat sich nichts geändert, das Big Picture ist aus meiner Sicht und Interpretation rosarot. Allerdings möchte ich Einflussfaktoren, die nicht technischer Natur sind, die man mit aufführen könnte und Krypto sogar noch interessanter und heißer macht in dieser Serie außer acht lassen, weil das sonst den Rahmen sprengt und den aktuellen Chart technisch sowieso nicht interessiert.

Die Kurve des Profils im Chart füllt sich indessen immer weiter, wird immer praller/reifer und könnte mal wieder einen Ausbruch vorbereiten, um die Range bissel zu erweitern. Genau dieses Verhalten ist gerade in der Death Valley sichtbar. Dort bildet sich aktuell Value unterhalb des Value Area Highs und spricht objektiv für einen wahrscheinlichen Breakout nach oben, was die Range in diesem Falle nach oben erweitern würde und somit in den Kontext passt.

Was mich an der ganzen Situation aber richtig nervt, dass der Preis nicht erst nach oben korrigiert hat, um dann einen weiteren tieferen Downmove zu machen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier die Sicherheit eines Bodens erzeugt wird, der Markt dann nach oben geht und dann wieder alle von 100k etc. sprechen, neue Investoren in den Markt kommen und dann die Falle wieder zuschnappt und wir unter die aktuelle Range brechen für einen Discount der Extraklasse.

Wenn ich den Markt beeinflussen könnte, gäbe es allerhand geiles Zeug, das ich machen würde, bis die Teilnehmer endgültig den Spaß verlieren und sich andere Märkte suchen.

Anbei noch ein paar Impressionen aus dem Death Valley.
Kommentar: Vgl. zur letzten Folge
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Jetzt sollte sich der Preis oberhalb der VA halten. Massiver Spike auf Binance auf 48k. Der Breakout Trade hat in diesem Falle sensationell funktioniert.