Neue Corona Mutation belastet den DAX deutlich Die Entdeckung einer neuen und ganz anderen, weil mutierten COVID-19-Variante in Südafrika, B.1.1529, hat auf den globalen Märkten (Japan -2,8%, Hongkong -2,5%, US-Futures -1,4%) eine Welle der Vorsicht ausgelöst und auch die europäischen Märkte deutlich verunsichert. Der DAX verliert aktuell 400 Punkte. Wird dies eine mögliche Jahresendrallye verderben!? Nun, erste Länder wie Großbritannien, Israel und Singapur haben Flüge aus Südafrika und 5 Nachbarländern verboten. Wissenschaftler prüfen noch, ob die neue Variante übertragbarer oder tödlicher ist als die vorherigen. Was bisher offensichtlich klar ist, ist, dass B.1.1529 die meisten Mutationen aller bisher identifizierten Stämme aufweist. Es trägt eine hohe Anzahl von Mutationen in seinem Spike-Protein, was darauf hindeuten könnte, dass es sich schneller und leichter verbreitet als die Delta-Variante, und / oder Impfstoffen leichter entgehen kann. Aus wissenschaftlicher Sicht ist dies sehr besorgniserregend. Wahrscheinlich werden die aktuellen Impfstoffe immer noch einen gewissen Schutz bieten, möglicherweise jedoch weniger. Obwohl es bisher nur Spekulationen sind, sagte ein britischer Wissenschaftler, der in Bloomberg News zitiert wurde, dass die neue Mutation wahrscheinlich während einer chronischen Infektion einer immungeschwächten Person entstanden ist, möglicherweise bei einem unbehandelten HIV / AIDS-Patienten. Südafrika hat 8,2 Millionen HIV-Infizierte, die meisten weltweit. Auch die sogenannte „Beta-Variante“ wurde im vergangenen Jahr erstmals in Südafrika identifiziert und könnte ebenfalls von einer HIV-Infizierten stammen. Die neue B.1.1529-Mutation wurde vor einigen Wochen in Südafrika entdeckt, dominiert seitdem aber bereits 75% der Neuinfektionen und scheint sich daher sehr schnell auszubreiten und möglicherweise bald die aktuelle „Delta-Variante“ zu ersetzen. Zurück vom sonnigen & warmen Südafrika ins dunkle & kalte Deutschland. Hier ist die Dynamik mit einem weiteren Rekordhoch von >76.000 täglichen Neuinfektionen pro Tag noch ungebrochen, was die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenzrate auf ~439 (pro 100.000 Einwohner) trieb. Der Kampf gegen diese vierte Welle der Pandemie wird wahrscheinlich die ersten Wochen der neuen Regierung von Olaf Scholz dominieren. Die neue Virusvariante könnte Lockdowns und verschärfte Restriktionen wahrscheinlicher machen, was kurzfristig sicherlich eine sehr schlechte Nachricht ist.
Fed
Notenbanken in der Falle"Ungleichgewichte bei Angebot und Nachfrage im Zusammenhang mit der Pandemie und der Wiederbelebung der Wirtschaft haben zu erheblichen Preissteigerungen in einigen Sektoren beigetragen." Dieses Zitat der FED zeigt ganz schön das Spannungsfeld indem sich die Notenbanken Weltweit aktuell befinden. Im Video fasse ich die wichtigsten Entwicklungen dieser Woche für Dich zusammen und gebe einen Überblick was passiert ist und wie es mit der Inflation und den Notenbanken weitergeht.
Zinsentscheid Bank of England - unser Ausblick📈Fundamantaler Ausblick KW 44 - Teil II📉
Der FED Zinsentscheid 🇺🇸ist vorbei. Was sind die Learnings daraus? Die FED hält bei den Leitzinsen weiter die Füße still. Aber das Tapering startet nun (wie erwartet).
Die Aktienmärkte reagierten erleichtert und sind gestern nach dem Entscheid ordentlich angezogen.
Aber die Woche ist noch lange nicht vorbei. Ein Hightlight jagd das andere. Denn wir haben heute noch den Zinsentscheid der Bank of England und Morgen die Non-Farm Payrolls vor der Brust!
▶️Donnerstag
Zinsentscheid Bank of England 🇬🇧
Achtung - hier haben wir fast eine "Coinflip" Entscheidung. Es kann durchaus sein, dass wir heute eine Zinserhöhung um 15 Basispunkt auf 0,25% sehen. Allerdings stehen die Chancen dafür wie erwähnt 50/50. Hier kommt es auf 2 Mitglieder der BoE an, die sich bisher bedeckt hielten.
Manche Häuser wie die ING rechnen sogar mit der Zinserhöhung.
Sollte die kommen, dann dürfte das dem Britischen Pfund ordentlich Auftrieb geben. Ein möglicher Trader wäre hier EURGBP 🇪🇺🇬🇧 auf Short bei Break der Trendlinie
Für die NFPs Morgen werden wir nochmals einen gesonderten Bericht posten
👉👉Fazit Teil II:
Die FED hat den Aktienmärkten eine Steilvorlage für die Jahresenderallye geliefert. Die Leitzinsen bleiben weiter gleich und es wurde lediglich wie erwartet mit dem Tapering begonnen.
Bei der Bank of England könnte hingegen heute eine leichte Zinserhöhung kommen - die Chancen stehen zumindest nicht so schlecht. Hier wäre der EURGBP unser präferiertes Setup
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
Litecoin - von FOMO keine Sicht! Litecoin - von FOMO keine Sicht!
Morgen am 3.11. ist FED-Sitzung und danach wissen wir wohl wie es weiter geht mit dem Tapering - Anleihenkäufe!
Die Ankündigung, dass wir ein Zurückschrauben der Anleihenkäufe sehen, führte im September dazu, dass die Indizes einige Prozente verloren haben - rein nur die Ankündigung. Die Frage, die sich jetzt natürlich stellt, ist, wann wird das Tapering begonnen?
Wir könnten mit einem Dip an den Aktienmärkten und ebenso im Kryptomarkt rechnen....doch wird das so kommen?
Daher bin ich aktuell unentschlossen wohin es gehen wird.
Schauen wir uns den Chart an:
Litecoin als kleiner Bruder hängt an der 200iger Marke irgendwie fest. Wenn wir drüber schießen wurden wir direkt wieder abverkauft.
Da haben wir also nach oben einen immensen Widerstand. Support gibt uns hingegen die 140/150iger Marke.
Im H4 datieren wir in einem aufsteigenden Keil zwischen diesen beiden starken Begrenzungen...
Daher meine Idee: Erstmal abwarten ob wir long oder short gehen! Und das am Besten bis nach der morgigen Fedsitzung!
Viel Erfolg allen doch manchmal sollte man nur an der Seitenlinie sitzen und abwarten was kommt!
Dollar Stärke - Zinsentscheid FED . Ausblick Teil I📈Fundamantaler Ausblick KW 44 - Teil I 📉
Was für eine Woche - FED Zinsentscheid🇺🇸 und NFPs in der gleichen Woche. Dazu noch Zinsentscheid der Bank of England 🇬🇧 und Reserve Bank of Australia 🇦🇮
Das birgt jede Menge Potential für große Bewegungen. In unserem Ausblick gehen wir zunächst auf die ersten 3 Tage der Woche ein . Also die Fundamentals von Montag bis Mittwoch.
▶️Montag:
Der Start heute dürfe noch eher ruhig von statten gehen. Am Nachmittag erhalten wir den ISM Einkaufsmanagerindex🇺🇸 für das Verarbeitende Gewerbe aus den USA. Diese dürften aber im Zuge der FED und NFPs wohl keine großen Auswirkungen haben.
▶️Dienstag:
Hier wird es schon spannender. Los geht es Nachts mit dem geldpoltitischen Begleittext der Bank of Japan 🇯🇵. Der JPY ist zuletzt sehr schwach unterwegs. Und der Bank of Japan ist dies durchaus Recht. Seitens der Bank of Japan wird es auch keine Änderung der Geldpolitik geben.
Der JPY ist und bleibt also eher eine Währung, welche man je nach Sentiment ausspielt und handelt. Bei Risk off Short und bei Risk On Sentiment Long.
Zinsentscheid RBA🇦🇮
Am Dienstag findet auch der erste Zinsentscheid der Woche statt. Klar ist - die Zinsen bleiben vorerst gleich und eigentlich hat die RBA auch angekündigt bis 2024! keinen Zinsschritt vorzunehmen. Und gerade hier liegt die Spannung. Diese sehr dovishe Haltung ist doch etwas überraschend. Kommen hier Stimmen oder gar offizielle Aussagen von der RBA auf, dass man hier doch von dieser Haltung abrückt, könnte dies den AUD stärken. Andererseits wäre ein Bestärkung dieser Haltung natürlich dann eher ein Short Case für den Australischen Dollar.
▶️Mittwoch
Mit der Highlight Tag der Woche! Am Mittwoch erhalten wir mit den ADP Daten 🇺🇸schon einmal einen kleinen Preview auf die NFPs am Freitag. (wobei die ADP zuletzt ironischerweise schon fast ein Kontraindikator waren^^).
Das eigentliche Highlight der Woche ist aber der FED Zinsentscheid 🇺🇸am Abend. Zwar rechnen wir auch hier nicht mit einem Zinsschritt (Goldman Sachs rechnet mit der ersten Zinserhöhung für den Juli 2022), doch könnte Powell noch ein Zurückfahren der Anleihenkäufe ankündigen.
Die große Frage ist dann wieder: Inwieweit ist das "Tapering" schon an den Märkten eingepreist? Wird eine Verkündung (sofern es denn so kommt) die Aktienmärkte nochmal durchschütteln?
Sehr schwer zu beantworten🤷♂️🤷♂️.
👉👉Fazit Teil I:
Man sieht schon - es ist extrem viel los und es kann sowohl in die eine als auch andere Richtung ausschlagen. Weniger (Trades) ist / sind wohl mehr in dieser Woche. Wir halten uns auch zurück - speziell Dollar Paare werden wir wohl diese Woche meiden und erst auf die Fakten warten.
Maximalen Erfolg wünscht,
Michael - Team PimpYourTrading
Chartmuster im DAX - Think out of the BoxBereits zum fünften Mal in Folge ist die Inflationsrate in den US deutlich gestiegen und liegt über der Marke von fünf Prozent. Deswegen erwarten immer mehr Marktakteure, dass der Anstieg der Inflation nicht nur „vorübergehend“ ist, sondern möglicherweise ein neues Inflationsregien vorhanden ist. Diese Sorge könnte auch im geldpolitischen Ausschuss der FED mehr Anhänger finden und die Notenbanker zu einer Beschleunigung der Zinswende verleiten. In vielen Ländern haben wir schon Zinsanhebungen aufgrund der deutlich erhöhten Inflation gesehen und es ist nur eine Frage der Zeit bis das Thema auch in den USA noch aktiver diskutiert werden muss. Die Märkte preisen mittlerweile knapp zwei Zinserhöhungen für das Jahr 2022 ein. Die Erwartungen haben sich hier deutlich erhöht und in anderen Ländern wie z.B. UK auch nochmal in den letzten Wochen beschleunigt. An den Anleihemärkten stieg die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen gestern bis auf 0,39 Prozent – das höchste Niveau seit Pandemiebeginn im März 2020. Im Gegenzug hierzu setzten die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen im Tagesverlauf recht deutlich von ihren Hochs zurück. Dennoch hat sich die Zinskurve in den letzten Wochen aufgestellt. Bei diesen Rahmenbedingungen sollten Aktien weiterhin volatil handeln und im Video beschreibe ich, wie die Kurse im DAX sich das letzte Mal verhalten haben, wenn wir eine BOX ausgebildet und verlassen haben.
PS: Der Rechtschreibfehler bei Thing ist gewollt um Verwirrung zu stiften und außerhalb der BOX zu denken :O)
Fundamentals 13.10.2021 mit Blick auf den Dow JonesFundamentals 13-10-2021
Berichtsaison & Inflation
Heute beginnt die Berichtsaison ! Entsprechend spannend wir es an den Aktienmärken - können Facebook, Amazon & Co die Rekordergebnisse aus dem letzten Quartal wiederholen oder droht aufgrund steigender Kosten (Inflation, Rohstoffpreise) und Lieferengpässe (Chipmangel) eine deutlicher Rücksetzer bei den Ergebnissen? Den Anfang machen heute eher Unternehmen aus dem Finanzsektor wie J.P. Morgan, Blackrock oder First Republik Bank.
Ein weiteres wichtiges Thema sind heute die US Verbraucherpreise. Um 14:30 Uhr wird der Verbraucherpreisindex 🇺🇸veröffentlicht.
Was ist der Verbraucherpreisindex?
Die Kernrate des Verbraucherpreisindex (VPI) für die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) ist ein Maß für die Inflation und berechnet sich aus der durchschnittlichen Veränderung des Preisniveaus bestimmter Waren und Dienstleistungen, außer Energie und Lebensmitteln, die von privaten Haushalten erworben werden. Durch die Preisvergleiche lassen sich unterschiedliche Trends in der Inflation in den Vereinigten Staaten von Amerika messen. Aufgrund der hohen Tragweite und möglichen Bedeutung für die Zentralbanken, die als Ziel Preisstabilität haben, werden die Inflationsdaten von den Märkten sehr genau beobachtet. Wenn die Inflation zu hoch ist, kann die Zentralbank den Leitzins erhöhen, um so die Geldmenge zu verknappen. Umgekehrt senkt die Zentralbank den Leitzins, wenn die Inflation zu niedrig ist, um so die Geldmenge zu erhöhen. Wenn der Verbraucherpreisindex höher als erwartet ausfällt, führt das auf den Devisenmärkten in der Regel zu einem steigenden Kurs des US-Dollar (USD). Umgekehrt sinkt der Kurs des US-Dollar (USD), wenn die Analystenschätzungen deutlich verfehlt werden.
Und um 20:00 Uhr wird noch das FOMC Sitzungsprotokoll🇺🇸 veröffentlicht!
Es wird also ein spannender Tag
Blick auf den Dow Jones🇺🇸:
Hier schwanken wir aktuell in einer Range von 33.500 bis 35.000 - also erst einmal Niemandsland bzw Seitwärtsrange.
Für eine charttechnsiche "Entscheidung" muss eine dieser Marken fallen. Aktuell notieren wir mit 34400 fast genau in der goldenden Mitte.
▶️ Die Wirtschaftsdaten heute:
08:00 Uhr: Bruttoinlandsprodukt UK, Produktion des Verarbeitenden Gewerbes 🇬🇧
14:30 Uhr: Verbraucherpreisindex USA 🇺🇸
20:00 Uhr: FOMC Sitzungsprotokoll 🇺🇸
Maximalen Erfolg wünscht
Michael - Team PimpYourTrading
US-Job Report deutet auf StagflationDie NFPs (Non-farm Payrolls ) für September waren die wichtiges Wirtschaftsdaten in der vergangen Börsenwoche. Der Fed-Chef Jerome Powell hatte zuletzt gesagt, dass ein "anständiger Jobreport" im September einen Tapering-Start im November unterstützen würde. Grund genug, sich den aktuellen Job-Report detailliert anzusehen. Im August hatte der Arbeitsmarkt enttäuscht, es waren nur 235.000 Stellen entstanden, während Volkswirte 720.000 erwartet hatten. Für die Aktienmärkte könnten schlechte Zahlen gut Nachrichten sein, weil die Zinsanhebungs-Phantasie weiter in die Zukunft gerückt wird, allerdings ist es auch gefährlich, weil zu schlechte Daten bei gleichzeitiger Inflation auf eine Stagflation deuten.
EUR/USD - Technisch & FundamentalWSI Chart Setup
EUR/USD: Bärische Dominanz
FX Paar : EUR/USD
Timeframe : H4
Richtung : Short
Typ: H/L + Trend + Volumen + Fundamental
Technischer Kommentar
Auf Grund des bärischen Drucks an den Aktienmärkten und der Aussicht auf Tapering der FED im November, ist der USD letzte Woche zu alter Stärke zurückgekehrt. DXY zeigt damit starke Anzeichen einer Wiederaufnahme der Aufwärtstendenz (Chart weiter unten geposted).
EUR/USD hat das letzte HL der Aufwärtsbewegung in H4 gen Süden gebrochen und bildet nun LHs/LLs. Die bärische Kontrollzone wurde bereits verteidigt. Wir sehen ebenfalls erhöhtes Tradingvolumen auf den momentanen Preisleveln, was darauf hinweist, dass Long-Trader Ihre Positionen schließen und Bären Positionen eröffnen.
Technisch steht den Bären nur noch die Zone bei 1.1783 - 1.1790 + 200er MA im Weg. Ein Bruch dieser Marke würde den Weg zur ca. 1.1735 frei machen. Hier liegt auch unser erstes Ziel nach Bruch der o.g. Zone.
Fundamentaler Kommentar
Aufpassen sollten EUR/USD Trader am Dienstag um 14:30 Uhr. US Inflationsdaten stehen auf der Agenda. Da "Inflation" ein Teil des dualen Mandats der FED ist, wird eine starke Abweichung zum Konsens zu erhöhter Volatilität führen.
Ein starker US Inflationsreport würde die USD-Stärke mit hoher Wahrscheinlichkeit beflügeln, da FED-Chef Powell NICHT an "transitory Inflation" (vorübergehende Inflation ) glaubt. Somit wäre dies ein weiterer Datenpunkt, welcher Powell in seiner Haltung bestätigt und auf Grund dessen Tapering im November Meeting der FED wahrscheinlicher macht.
Fazit
Technisch dominieren aktuell die EUR/USD Bären (EUR-Bären und USD-Bullen). Solange wir das letzte LH halten, bleibt diese Dynamik bestehen. Fundamental wird der USD z.Z. ebenfalls bevorzugt. Dies hängt jedoch stark am US Inflationsreport am Dienstag.
Das vorgeschlagene Trade-Setup ist lediglich zur "Veranschaulichung" gedacht. Ein Short-Einstieg sollte erst nach einem deutlichen Bruch gen Süden strukturiert werden. Je nachdem, wie sich der Preis vor Bruch verhalten wird, muss ggf. auch das SL angepasst werden. Ein sehr schwacher Inflationsreport kann den bärischen Druck auf EUR/USD invalidieren.
*Keine Tradeempfehlung, keine Haftung.
Omen im SPX und Einschätzung zur EZB am DonnerstagDIE EZB wird am Donnerstag wahrscheinlich keine Änderung zum Anleihenankaufprogramm PEPP über den März 2022 hinaus bekannt geben und diese wichtige Entscheidung auf Dezember vertagen. Dafür wird die EZB aber am Donnerstag ihre Wachstums- und Inflationsprognosen deutlich anheben. Tapering wird in der Fragerunde ein wichtigstes Thema werden und die anhaltende Unsicherheit wegen der Corona Pandemie ist das einzige Argument für die Zentralbank die aktuellen Ankäufe von Staatsanleihen unverändert zu lassen.
Die EZB veröffentlicht ihre geldpolitischen Entscheidungen am Donnerstag (13.45 Uhr), eine Pressekonferenz mit EZB-Präsidentin Christine Lagarde beginnt um 14.30 Uhr. Alle von Dow Jones befragten Volkswirte erwarten einen unveränderten Hauptrefinanzierungssatz von 0,00 Prozent und einen Bankeinlagensatz von minus 0,50 Prozent. Bei den Zinsen wird es also keine Überraschung geben!
Spannend werden die Projektionen, denn die EZB hebt die Wachstums- und Inflationsprognosen an. Die Wirtschaft des Euroraums ist im zweiten Quartal um 2,0 Prozent gewachsen. Die Analysten denken, dass die EZB ihre BIP-Prognose anheben wird und ein besonderes Augenmerkt liegt auf den Inflationsprognosen die die EZB ebenfalls veröffentlichen und in der Pressekonferenz begründen wird. Eine Hochstufung der Prognosen für 2021 und 2022 (1,9 und 1,5 Prozent) ist unausweichlich, aber was ist mit 2023 (1,4 Prozent)?
GBP/USD & fundamentaler DXY TrendLiebe Tradingview Community,
die aktuelle Tradingwoche startet mit ordentlicher USD-Stärke. Manche fragen sich, wie dies sein kann - besonders nach dem ultra-schwachen NFP-Report am Freitag?
Die Antwort: Wann immer wir über King Dollar reden, zählt nur Eines: Wie sieht die aktuelle Meinung der FED zum zukünftigen Tapering-Prozess aus?
Zwar war der letzte NFP Report enttäuschend, jedoch ist der Trend der positiven US-Daten klar positiv.
Würdet Ihr bei einer bärischen Kerze innerhalb eines Aufwärtstrends short gehen? Nein! Wir benötigen einen klaren Trendbruch. Das gleiche Schema gilt auch für fundamentale Daten: Wir benötigen ein klares Reversal der positiven Wirtschaftsdynamik in den USA, damit wir längerfristig USD-Schwäche sehen.
Dieses fundamentale Reversal ist noch nicht eingetreten und es ist und bleibt ein Fakt, dass die FED vor anderen Zentralbanken, wie der EZB, tapern und damit Ihre geldpolitische Bazooka zurückfahren wird.
DXY (USD-Index) hat das Potenzial in M15 gen Norden auszubrechen. Den Chart hierzu findet Ihr im Ideen Update (unten).
Für einen potenziellen Trade blicken wir hier auf GBP/USD in H1. Zur Zeit bilden wir eine SKS innerhalb eines Aufwärtstrends. Dies ist oft das erste Anzeichen eines Short-Reversals.
Wir warten nun auf einen klaren Bruch des Aufwärtstrends und die Bildung eines deutlichen LLs (Lower Lows). Bestätigt sich der Bruch und halten wir uns unter 1.3804, kann man über einen Shorttrade nachdenken.
Auf dem Chat für Euch Vorschläge für einen Shorttrade. Die genauen Level definieren wir, wenn wir sehen, wo genau der Bruch beendet ist.
Weiterhin erfolgreiches Trading und bis bald! Kommentare erwünscht.
Meikel & Euer Team WSI
*Keine Tradeempfehlung, keine Haftung
Jackson-was? Jacksonhole erklärtWas ist mit den Märkten los?
Wundert Ihr Euch, warum der Markt momentan richtungslos tradet und die Bewegungen uninspiriert sind?
Hier für Euch der Grund: einmal im Jahr findet das sogenannte "Jacksonhole Symposium" in Kansas, USA statt. Die Aussagen wärend des Symposium haben das Potenzial starke Bewegungen in den Märkten auszulösen.
Doch warum ist dies so? Hier für Euch eine ausführliche Erklärung des Events aus Wall Street Sicht.
Speichert Euch diese Analyse - Ihr könnt diese jedes Jahr wieder nutzen. ;)
Grüße in die Runde!
Euer Meikel
Wenn alle denkenken Gold steigt...Die Fed hat wohl nicht eine derartige Inflation erwartet. Erste Gedanken kommen die Geldpresse zu stoppen.
Falls dieser gedanke umggesetzt wird kann es sich negativ auf gold auswirken.
zudem deutet das Volumen auf extrem viele Verkäufer. Klar schaut es gerate gut für Gold aus, aber das könnte bereits eingepreist sein.
Palentir's kauf ist ein tropfen auf dem heißen Stein denn bezogen auf deren Kapital ist es nichtmal erwähnenswert. Auch die COT zeigen nicht gerade positive Ergebnisse.
Ich rate zur vorsicht und warte auf klarere Signale bevor ich meine Shortpositionen eröffne.
Dies ist nur meine persönliche Meinung und sollte auch so betrachtet werden.
Dies ist keine Handelsempfehlung.
Flash CRASH bei Gold - Chance oder Risiko Gold verliert heute Nacht deutlich an Wert. Silber sogar noch mehr. Im asiatischen Handel erleben wir einen Flash Crash. Unter dünnsten Volumina fällt Gold um mehr als 80 USD und kann sich dann wieder erholen. Meiner Meinung nach, ist das kein gutes Signal für die Märkte.
Nach den starken US-Arbeitsmarktdaten (NFP) und der deutlich gesunkenen Arbeitslosenrate (aktuell bei 5,4%) in den USA vermutet die Börse wahrscheinlich, dass wir im August oder September noch eine Reduzierung der Anleihekäufe sehen (Tapering). Inflation ist ein Schreckgespenst für die Märkte und wird es bleiben! Gold sollte das weiterhin belasten.
Trading-Strategien im EURUSD: Euroboost & EurobustDie Idee:
Die Zinsentscheidungen der amerikanischen Zentralbank sind einer der wichtigsten Treiber für die Börse. Die US-Notenbank entscheidet achtmal im Jahr über den amerikanischen Leitzins und beeinflusst damit den Verlauf der Märkte nachhaltig.
Die Grundidee ist, dass der EURUSD-Wechselkurs vor dem FOMC-Meeting ansteigt um danach wieder zu fallen.
Die Abkürzung FOMC steht für Federal Open Market Commitee und bezeichnet damit den Offenmarktausschuss der US-amerikanischen Notenbank, der FED (Federal Reserve Bank). Der FOMC besteht aus zwölf stimmberechtigten Mitgliedern, sieben davon gehören dem Ausschuss der Zentralbank (FED´s Board of Governors) an, die anderen fünf Mitglieder des FOMC werden aus den insgesamt 12 Präsidenten der Notenbank heraus bestimmt.
Das FOMC tritt achtmal im Jahr zusammen, um über die Geldpolitik der USA zu entscheiden. Dazu gehört maßgeblich die Festsetzung des US-amerikanischen Leitzinses, dessen Veränderung zu großen Resonanzen an den weltweiten Börsen führt. Weiterhin wird ein Ausblick für die künftige Zinsentwicklung gegeben und das FOMC entscheidet über mögliche Interventionen der FED an den internationalen Devisenmärkten sowie den Kauf von Staatsanleihen.
Um vom Euroboost/Euorbust profitieren zu können, gehe ich fünf Handelstage vor der FOMC-Entscheidung den EURUSD long und danach fünf Handelstage wieder short. Die Position halte ich jeweils fünf Handelstage. Damit komme ich auf acht Trades im Jahr, bei denen ich jeweils am Mittwochabend vor der FED-Entscheidung den EURUSD kaufe. Die Long-Position halte ich dann am Donnerstag, Freitag, über das Wochenende, Montag, Dienstag und verkaufe entsprechend vor der Zinsentscheidung der FED am Mittwoch. Nach der FED gehe ich dann für fünf Tage Short. Für die Strategie ist kein Stop Loss und kein Take Profit vorgesehen.
SP500 - Auf Break warten + FED SzenarienHallo liebe Trading Community,
beim SP500 sehen wir heute bis dato eine Konsolidierung.
Hier gilt es nun nicht blind long einzusteigen, sondern auf das entsprechende Umkehrsignal zu warten.
Eine Option wäre sicherlich ein Break der Konsoliderungsformation.
Aber Achtung: Mittwoch ist FED Entscheid! Alles wird auf diesen Entscheid warten und klar sind v.a. Inflation und Zinserhöhungen die Themen.
Wie sieht die FED rund um Jerome Powell die letzten Inflationsdaten? Heißt es weiterhin, dass dieser hohe Inflationswert nur temporär ist und macht die FED gar Andeutungen in Richtung Zinserhöhung.
Szenario 1 - die FED hält weiter an der lockeren Politik fest
Das würde natürlich bedeuten - weiter Geldhahn auf (kein "Tapering"). Dies würde wohl kurzfristig den Dollar mächtig unter Druck setzen, wäre aber zugleich positiv für die Aktienmärkte. Auch Gold würde bei diesem Szenario profitieren
Szenario 2 - "Tapering" in Form von weniger Anleihenkäufe
Hier würde die FED wohl das Risiko der Inflation als gegeben - wenn auch temporär - ansehen. Durch weniger Anleihenkäufe würde aber weniger Geld in die Märkte fließen. Dieses Szenario wäre wohl leicht negativ für die Aktienmärkte und würde sich positiv auf den Dollar auswirken
Szenario 3 - Andeutung von Zinserhöhungen
Sollte die FED tatsächlich Zinserhöhungen für 2022 oder Anfang 2023 ankündigen, würde sich das wohl unmittelbar negativ auf die Aktienmärkte und Gold auswirken. Der US Dollar wäre hier extrem gestärkt.
Aktuell tendieren wir zwischen Szenario 1 und 2 . Es ist extrem schwer eine Prognose zu treffen.
Vor allem aber ist eines immer klar und hat sich bei den letzten Entscheiden auch gezeigt. Man weiß nie so recht, was bereits im Markt eingepreist ist! Wir haben zum Teil absolut gegenteilige Bewegungen gesehen und empfehlen daher bei solch wichtigen Wirtschaftsdaten nur mit kleinerer Positionsgröße zu agieren und unbedingt einen SL zu setzen!
Regel #1:
Kontoschutz hat oberste Priorität
Maximalen Erfolg!
3LVL Trading
DXY: Die Entscheidung Was ist los mit dem USD-Index? Lustlose, trendlose Bewegungen seit einigen Tagen verkomplizieren Trendtradern seit Tagen das Leben.
Mit diesem Post möchte ich erklären, was hinter den trägen Bewegungen des Kings aller Währungen steckt.
Fundamental
2 Dollar-Ansichten kursieren momentan innerhalb der New Yorker Tradingflure.
Ansicht Nr. 1: Die steigende US-Inflation ist vorübergehend
Dies ist die Ansicht der USD-Bären. Diese Gruppe von Analysten & Tradern glauben daran, dass der krasse Anstieg der US-Inflation über die letzten Monate allein den Corona-Hilfeprogrammen und Checks der US-Regierung zuzuschreiben ist.
Mit anderen Worten: Der inflationäre Druck in den USA ist nicht organisch, sondern plastisch hervorgerufen. Er ähnelt einem Ergebnis einer Schönheits-OP: Tolles Aussehen nach außen, aber darunter liegen weiterhin die Falten und Narben der Wirtschaft.
Um dieses Argument zu stützen berufen sich die USD-Bären auf die US-Anleihe-Märkte, die von steigender Inflation nichts wissen wollen. Der Chart der 30-jährigen US-Renditen sieht düster aus. Ein Bruch der US-Zone bei ca. 1.8994 wäre technisch relevant und könnte einen Zusammenbruch der Renditen auslösen:
Das Argument ist hier, dass der Dollar letztendlich den Renditen folgt, weil niedrigere Renditen einen Geldfluss aus den USA heraus hervorrufen würden.
Ob dies geschieht, sei dahingestellt. Ein sehr interessanter Trade bei einem Zusammenbruch der US-Renditen kommt jedoch aus einer ganz anderen Ecke: Long USTECH100. Tech-Aktien sehen steigende Renditen als Konkurrenz (und als Wertminderung des PV in Cashflow Modellen).
Die folgende Inverse Korrelation spricht für sich:
Ansicht Nr. 2: Die US-Wirtschaft wird weiter stark wachsen
Diese Ansicht spiegelt die Meinung der USD-Bullen wider. Seitdem Juni FED Meeting werden diese Stimmen zunehmend lauter.
Dies ist auch kein Wunder, denn die FED wurde in Ihrem Dot Plot, aber auch in der Pressekonferenz wesentlich hawkisher, als zuvor.
Momentan rechnet man bereits mit 2-3 Zinsanhebungen (zu je 25bps) bis Ende 2023.
Ein besonderer Fokus liegt daher auf dem heutigen FED Protokoll, welches um 20:00 Uhr veröffentlicht wird. Sollten die Diskussionen sehr hawkish gewesen sein, könnte dies DXY zu einem Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend verhelfen:
Dies wäre besonders für EUR/USD signifikant, denn ein Trendbruch würde mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Reihe von SLs triggern. Ein möglicher Trade wäre dann EUR/USD short:
Sollte das Protokoll und die zukünftigen Wirtschaftsdaten zeigen, dass die starken Inflationswerte anfangen zu fallen, dann würde dies sehr wahrscheinlich zu einem fallenden USD führen.
Mein Fazit
Es zeugt momentanen von mentaler Stärke sich aus Trendtrades in den Majors herauszuhalten. Diese Ansicht vertrete nicht nur ich, sondern auch viele der internationalen Bankentrader mit denen ich im Kontakt bin.
Weiser ist es eine klare Entscheidung der USD-Richtung abzuwarten, um sich anschließend mit voller Überzeugung in den Markt zu begeben und Trades mit hohen CRVs zu strukturieren.
Das FOMC Protokoll heute Abend um 20:00 Uhr könnte uns erste Hinweise auf die zukünftige USD-Richtung geben.
Sollten lediglich Zinsen reagieren, fokussiere wir uns auf den USTECH100 – die oben beschriebene Korrelation zum USD hat uns in der Vergangenheit bereits viele lukrative Trades spendiert.
Euer Meikel
CEO, Wall Street Intelligence
Die wichtigsten Charts für das zweite Halbjahr 2021Zinsstrukturkurve:
• Die Zinsstrukturkurve ist die graphische Darstellung der Renditen festverzinslicher Wertpapiere (Staatsanleihen, Nullkuponanleihen, Zinsswaps und Marktzinssätzen) in Abhängigkeit ihrer Restlaufzeit. Sie hilft die Kupons von Neuemissionen oder die Renditen von bereits umlaufenden Anleihen einzuordnen.
• Das kurze Ende der ZSK wird von den Zentralbanken bestimmt = Geldmarktzins
• Das lange Ende der ZSK wird durch Angebot und Nachfrage der privaten und institutionellen Investoren bestimmt = Kapitalmarktzins
• Es gibt keine genaue Aussage darüber, warum die ZSK die jeweiligen Formen annimmt und warum sich die Form verändert. Dabei haben sich zwei Theorien entwickelt, welche beide Sinn ergeben und wahrscheinlich parallel zueinander eine Berechtigung haben (es gibt auch noch eine dritte Theorie, die wurde aber bei meinen Recherchen von den Profis größtenteils gar nicht erwähnt).
1. Die Erwartungshypothese, geht davon aus, dass die ZSK die zukünftigen Zinserwartungen der Investoren widerspiegelt, d.h. eine ansteigende ZSK drückt aus, dass die Erwartungshaltung am Markt ist, dass die Zinsen steigen werden. Die Interpretation dahinter: die ZSK zeigt die erwartenden zukünftigen Zinsen. Der 2-jährige Zinssatz setzt sich demnach aus dem heutigen 1-jährigen Zinsen + den erwarteten 1-jährigen Zinsen in einem Jahr zusammen. Ist also der 2-jährige Zins höher als der 1-jährige, wird erwartet, dass der 1-jährige Zins in einem Jahr deutlich höher liegt als heute, also das Zinsniveau steigt.
Das Zinsniveau ist sehr stark mit der Inflation korreliert. Demnach lässt die ZSK nach der Erwartungshypothese auch den Schluss zu, dass eine steigende Kurve mit einer steigenden Inflationserwartung in Zusammenhang steht. Dies wiederum lässt auf eine verbesserte Konjunktur Rückschlüsse ziehen.
2. Die Liquiditätspräferenzhypothese (Liquiditätsprämie) besagt, dass Investoren von Anleihen höhere Renditen verlangen, je länger die Investitionsdauer ist. Je länger eine Anleihe bis zur Endfälligkeit gehalten werden muss, desto höher das Risiko von Preisschwankungen. Dieses erhöhte Risiko muss durch eine höhere Verzinsung kompensiert werden. Eine aufwärtsgerichtete ZSK Kurve kommt nach dieser Theorie zu Stande, weil für längere Laufzeiten eine höhere Risikoprämie aufgeschlagen wird. Über die Zinserwartung wird in diesem Fall aber keine Aussage getroffen.
4. Bear Flattener im frühen Abschwung (Hawkishe ZB + schwächeres Makroumfeld)
= die Zinsen im kurzen Ende steigen schneller als die Zinsen im langen Ende, dass passiert bei:
Erwartung, dass die ZB das kurze Ende weiter hebt (Bearish für Aktien und die Wirtschaft)
Sollte es zu einem weiteren Abverkauf in den Aktien kommen und die Geldmarktzinsen weiter steigen, werden die Abflüsse aus den Fonds steigen. Es findet eine Assetrotation statt, raus aus Risikoanlagen (zB. Aktien) und rein in risikolose Anlagen (zB. Staatsanleihen). Diese Abflüsse beflügeln dann einen weiteren Abverkauf der Märkte (bes. ETFs). Solch ein Abverkauf führt zu einem negativen Vermögenswert, welcher wiederum Konsumzurückhaltung zur Folge hat. Ohne Konsum kein Wirtschaftswachstum!!!
Wo können wir investieren:
alle risikoreichen Aktiva verkaufen, Cash halten
long Volatilität (VIX)
defensive Aktiva kaufen (YPY, CHF, Gold)
wenn man unbedingt Aktien halten will, dann sollten sie ein Beta < 1 haben
- Nichtzyklische Konsumgüter (Nahrungsmittel, Getränke, Kosmetika, Tabak)
- Gesundheitswesen (Medikamente)
- Versorger (Strom-, Wasser-, Telefonanbieter)
Finanzdienstleister und Bauunternehmen shorten
AUD/USD Tradingsetup in D1Eine hawkishe FED ging auch am Aussie nicht spurlos vorbei. Durch den gestärkten USD brach die Nackenlinie der SKS bei ca. 0,7669 - 0,7676.
Sollten wir die gebrochene Nackenlinie testen und einen bärischen Trigger sehen, würde dies in Kombination mit dem mittelfristigen Abwärtstrendrand einen Shorttrade rechtfertigen.
Ein Ausbruch über die genannte Zone mit einer bullishen Kerze bzw. bullischem Re-Test würde zu einem Longtrade führen.
Weitere Shorttrades wären gerechtfertigt, sobald der Markt die Unterstützung bei 0,7464 - 0,7451 bricht.
FED in der Falle - schlecht für Gold gut für den USD-- Notenbanker erwarten Zinserhöhungen bis Ende 2023
-- Leitzins verharrt aktuell bei 0,00 bis 0,25 Prozent
-- Fed will Tapering-Signal weit im Voraus senden
-- FED hat den Zins für Überschussreserven (IOER) von Banken um 5 Basispunkte auf 0,15 Prozent erhöht.
-- FED erhöht den Reverse-Repo-Satz um 5 Punkte auf 0,05 Prozent.
Die FED-Mitglieder haben durch Ihre Projektionen (Dots) signalisiert, dass die Zinssätze bis Ende 2023 steigen können, das ist deutlich früher als sie es im März noch erwartet hatten. Grund dafür ist, dass sich die Wirtschaft schnell erholt und die Auswirkungen der Pandemie geringer werden. Das führt dazu, dass die Inflation deutlich steigt steigt. Man kann hier von einem Paradigmenwechsel der FED sprechen der durch die deutliche wirtschaftliche Erholung getrieben wir die die Inflationsrate auf 5% getrieben hat. Die FED wird also nervös.
Wir erwartet hat man auf der aktuellen Sitzung einstimmig beschlossen die Leitzins bei 0-0,25 zu belassen. Das war erwartet wurden. Für Überraschungen sorgen die DOTs also die Prognosen der Banken. Der Median der Projektion zeigt, dass die stimmberechtigten FED-Mitglieder eine Anhebung des Leitzinses von Null auf 0,60 Prozent bis Ende 2023 erwarten. Im März hatten sie noch erwartet, den Leitzins bis 2023 konstant zu halten. Der Geldmarkt preist aktuell sogar einen weiteren Anstieg ein!
In den neuen Projektionen gaben 13 der 18 Notenbankern an, dass sie erwarten, den Leitzins bis Ende 2023 steigen wird. Sieben Währungshüter sind sogar der Ansicht, dass der Leitzins schon nächstes Jahr nach oben gehen könnte. Die Fed hat den Leitzins seit März 2020 konstant gehalten.
Die Zentralbank kauft seit Juni 2020 monatlich Staatsanleihen und Hypothekenanleihen im Wert von mindestens 120 Milliarden Dollar. Das Ankaufprogramm wird nicht verändert und die Fed bestätigte, dass sie, die Anleihekäufe fortzusetzen wird, bis "substanzielle weitere Fortschritte" bei der Erholung erzielt worden sind. Ich denke damit zielt sie insbesondere auf eine erhoffte Erholung am Arbeitsmarkt.
Historisch bot das Symposium in Jackson Hole, welches Ende August - diesmal wieder als Präsenzveranstaltung – stattfindet, einen guten Rahmen um konkret über Tapering zu sprechen und eine Reduktion der Anleihenkäufe anzukündigen.
Nicht nur die Zinserwartungen wurde gestern angehoben, auch die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation fallen jetzt höher aus. Die Fed rechnet für das Jahr 2021 mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 7,0 Prozent (davor waren es 6,5 Prozent). Die Inflationserwartung wurde aktuell für die Jahre 2021 bis 2022 deutlich angehoben, für 2021 wird ein Anstieg der PCE-Kernrate um 3,4 und für 2022 um 2,1 Prozent erwartet. Ob dieser Rückgang in 2022 tatsächlich kommt, gerade wenn die Rohstoffpreise teuer bleiben, ist abzuwarten.
Inflation über 3% führt zu fallenden Aktien Janet Yellen: Höhere Zinsen wären ein Plus für die USA
US-Finanzministerin Janet Yellen hat sich positiv zu höheren Zinsen geäußert. Es wäre gut, die Inflation und die Zinsen wieder in ein normales Umfeld zu bringen, sagte Yellen in einem Interview mit Bloomberg am Wochenende. Nach einem Treffen der G7-Finanzminister in London sagte Yellen, es sei in Ordnung, wenn die 4 Billionen Dollar schweren Ausgabenpläne von Präsident Joe Biden Inflation und höhere Zinsen auslösen würden. "Wenn wir am Ende ein etwas höheres Zinsumfeld hätten, wäre das aus Sicht der Gesellschaft und der Fed eigentlich ein Plus", sagte sie. Das Aktienmärkte ein Inflation von dauerhaft mehr als 3% nicht mögen zeige ich im video.






















