Staatsanleihen
Downgrade DesasterLaut Fitch haben Steuersenkungen und neue Ausgabeninitiativen in Verbindung mit mehreren wirtschaftlichen Schocks die Haushaltsdefizite vergrößert, während mittelfristige Herausforderungen im Zusammenhang mit steigenden Kosten weitgehend unbewältigt bleiben. Dieser Schritt wurde von Ökonomen kritisiert und dämpfte die Stimmung der Anleger, was heute Morgen wahrscheinlich auch die europäischen Aktien belasten dürfte. Der deutsche DAX-Index liegt laut Schätzungen rund 150 Punkte im Minus. Als S&P 2011 die Kreditwürdigkeit der US-Staatsanleihen herabstufte, stürzte der US-Markt innerhalb weniger Wochen um 14 % ab.
Wie weit wird der EURUSD noch steigen?Zinserwartungen schicken US-Dollar auf Talfahrt
Der US-Dollar ist zuletzt unter Druck geraten. Grund waren die schwächer als erwartet ausgefallenen US-Inflationsdaten für Juni. Viele Marktteilnehmer gehen nun davon aus, dass mit der anstehenden Leitzinserhöhung am 26. Juli der Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank zu Ende gehen könnte. Besonders deutlich zeigt sich dies an den Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen, die seit ihrem 16-Jahres-Hoch von 5,12 Prozent am Donnerstag vor einer Woche um rund 0,5 Prozentpunkte gefallen sind. Die Rendite zweijähriger Bundesanleihen sank im gleichen Zeitraum nur um 0,2 Prozentpunkte und die Märkte preisen weiterhin zwei Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank bis zum Jahresende ein. Gegenüber dem Euro wertete der US-Dollar infolge der genannten Entwicklungen auf den tiefsten Stand seit März 2022 ab. Sollte er im Falle einer US-Rezession oder einer Eskalation geopolitischer Krisen nicht als „sicherer Hafen“ nachgefragt werden, könnte auch mittelfristig ein moderater Abwertungsdruck auf dem Greenback lasten.
BUND - Bullische Wolfe Wave vor AuflösungDie in der Eurozone gestiegen Zinsen machen sich durch fallende Kurse im Bund Future bemerkbar. Nun hat der Abwärtstrend aber deutlich an Dynamik verloren und eine bullische Wolfe Wave gebildet. Bricht diese nach oben aus, könnte ein Niveau von bis zu 160 USD erreicht werden, ohne den im August 21 gestarteten Abwärtstrend in Gefahr zu bringen. Auch die gezeigt inverse SKS Formation würde sich dann auflösen.
Bei Überschreiten der Nackenlinie bei 140.7 USD pausiert der Abwärtstrend.
Im RSI zeigt sich die Wolfe Wave ebenfalls durch eine bullische Divergenz.
Die Unterstützung bei 133,3 USD wurde bereits getestet. Der Preis hat aber noch nicht nachhaltig darunter auf Tagesschluss geschlossen.
Wochenschlusskurse unter 132.2 USD deuten ebenfalls auf weiter fallende Kurse hin.
Der SMA20 auf Wochenbasis dient zur Zeit als Widerstand, der noch nicht nachhaltig überwunden wurde. Auch der SMA50 ist eine Hürde.
Das CRV ist aber auf Seite der Bullen.
Hyperinflation oder Schwere Depression?Inverse Zinskurven waren in Vergangenheit immer die Vorboten, für größere Verwerfungen. Im Jahr 2008 wurde die Rezession abgefedert indem die Zinsen gesenkt wurden und die Liquidität frei gegeben wurde.
Aktuell wird der Zins weiter angehoben um die immer noch anhaltende Inflation zu bekämpfen.
Die bisherigen Anhebungen zeigen zudem Wirkung und "die Inflation kommt auf Jahres Sicht" zurück, dennoch wird sich aufgrund von Lohnspiralen die Inflation länger über die magischen 2% halten.
Steigende Zinsen bremsen Investition in allen Sektoren, sowohl für den Konsumenten als auch für die breit gefächerte Industrie. Die Frage wird sein bekommen wir eine ungewollte "harte Landung"?
Die Zentralbanken zeigten die letzten Jahre das sie reagieren und nicht agieren, dass abwarten auf eindeutige Marktdaten mag zwar die 100%ige Gewissheit geben um davon auszugehen das Entscheidungen richtig gewählt werden, doch meist zu spät....
Der Handels Spielraum der Zentralbanken ist begrenzt, vermutlich wird der einzige Weg sein die Inflation länger als erwünscht auf einem höherem Niveau zu lassen, um einerseits die Nachfrage nicht komplett abzuwürgen und anderseits auch keine Schwere Depression einzuleiten. #Soft-Landing
Was denkst du?
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Der FED-Pivot ist ganz nahFED-Chef Powell hat im Rahmen des gestrigen FED-Termins konkrete Aussagen zur weiteren Zinspolitik vermieden.
Weitere Zinserhöhungen möglich, eine Zinserhöhungspause ist möglich. Man schaue auf die Daten und reagiere angemessen. Verständlich. Was soll er auch sagen.
Der Markt hat derweil eine ganz klare Meinung: Wir haben im aktuellen Zyklus die letzte Zinserhöhung gesehen.
Und nicht nur das: wir werden auch kein richtiges Zinsplateau sehen.
Das FED-Watch-Tool zeigt die größte Wahrscheinlichkeit dafür an, die bei den nächsten beiden FED-Terminen die Zinsen unverändert bleiben und danach Zinssenkungen um jeweils 0,25%.
Bis Jahresende werden laut FED-Watch-Tool bereits 3 kleine Zinssenkungen eingepreist.
Nach der Achterbahnfahrt am Anleihemarkt in den letzten Wochen könnte man ja meinen, dass das nur eine Momentaufnahme ist und der Markt genauso schnell wieder umschwenken kann.
Hier hilft der historische Vergleich.
War in der Vergangenheit der Spread aus Marktrendite und Leitzins so deutlich negativ wie aktuell, dann gab es anschließend keine Zinserhöhungen mehr, sondern immer Zinssenkungen. Und in allen 5 Fällen sogar unmittelbar.
Wenn man auf den historischen Vergleich was gibt und sich Geschichte wiederholt, dann wird die laut FED-Watch-Tool eingepreiste erste kleine Zinssenkung für August sogar noch schneller kommen.
Möglicherweise hat der Anleihemarkt aufgrund der Bankenkrise auch einfach zu schnell und zu heftig reagiert, korrigiert die Übertreibung wieder und die Renditen steigen wieder deutlich.
Möglich ist das. Wie immer keine Garantie für nix, sondern nur Wahrscheinlichkeiten:-)
Zyklenvergleich 2023 vs. 2008Die letzten Tage haben vieles verändert. Der Kollaps der Silicon Valley Bank und der Signature Bank haben den Markt zu einer Neubewertung gezwungen.
Auch wenn der Aktienmarkt heute nach oben geschossen ist, werden durch die Ereignisse der letzten Tage direkt wieder Erinnerungen an das Jahr 2008 wach.
Ich sehe den Artikel als Fortsetzung vom letzten Beitrag .
Vor wenigen Wochen dominierte am Markt noch die Hoffnung, dass die Wirtschaft ein Soft-Landing hinlegen und sich die Inflation schnell wieder auf Normalmaß einpendeln könnte.
Am meisten vernachlässigt wurde und wird aus meiner Sicht weiterhin wie viel Zeit es braucht bis Zinserhöhungen in der Wirtschaft ankommen. In der Wirtschaft dominieren langfristige Verträge die Geschäftswelt.
US-Zinsen aktuell bei 4,75% sind bei den meisten noch gar nicht angekommen. Dass jetzt schon die ersten Banken kippen, ist in dem Kontext kein gutes Zeichen.
Um die Ereignisse innerhalb bestimmter Zyklen sichtbarer zu machen, hab ich mal in 2008 etwas reingezoomt und mit 2023 verglichen.
Das funktioniert auch mit früheren Konjunkturzyklen ähnlich gut und ähnelt sich fast immer.
Im Nachhinein kann man natürlich immer alles schön erklären.
Wofür ich selbst aber keine gute Erklärung habe (also ich hab eine, aber keine gute), warum der komplette Anleihemarkt solange gepennt hat.
Die Notenbanken werden zurecht ja heftig dafür kritisiert, dass sie viel spät auf die Inflation reagiert haben. Jetzt überschlagen sie sich mit Zinserhöhungen und stecken in einem gruseligen Dilemma.
Viel besser war der Anleihemarkt aber auch nicht. Die Renditen US02 waren nur wenige Monate und vergleichsweise wenige Basispunkte vor der Zinskurve der FED.
Dem Anleihemarkt muss man eigentlich genauso attestieren auf beiden Augen blind gewesen zu sein.
Wie meine ich das?
Im Februar 2021 stieg die US-Inflation im laufenden Zyklus erstmals über die Zielmarke von 2%. Im März über 3% und im April bereits über 4%.
Die FED braucht natürlich eine gewisse statistische Signifikanz und blieb erst einmal beim "the inflation is transitory".
Und der Markt hat der FED aus der Hand gefressen.
Die Renditen der Bonds US02 stiegen erst ab September/Oktober deutlich an und die FED reagiert gar erst 2022.
Sicherlich wollte die FED im Frühling 2021 mitten in der Pandemie das zarte Pflänzchen Wirtschaft nicht mit Zinserhöhungen konfrontieren; die Wirtschaft hatte einen Sack voll Probleme.
Aber die aufkommende Inflation war zu der Zeit bereits deutlich sichtbar. Der Anleihemarkt war also nur 2-3 Monate vor Zinskurve der FED, hätte aber locker 9 Monate vor der Kurve sein können.
Ok, hilft ja nix. Warum auch immer. Chance verpasst.
Nach Adam Riese geht in der Wirtschaft einfach mehr kaputt, wenn der Zinszyklus weiter fortgeschritten ist und der höhere Zins in den meisten Winkeln der Wirtschaft angekommen ist.
Habs mal versucht in Bild3 unten links zu zeigen, was ich meine.
Und....tja, wir haben beim aktuellen Zyklus noch kein Bergfest.
Die Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik!Liebe Community,
in jüngster Zeit hat sich die Finanzlage dramatisch verändert und die Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik werden spürbar. Banken geraten zunehmend unter Druck, was dazu führte, dass am vergangenen Sonntag beschlossen wurde, spontan Einlagen zu sichern. Die Federal Reserve (FED) wird daher erneut das notwendige Geld drucken und den Banken eine Bail-out-Garantie gewähren, was jedoch eine riskantere Finanzpolitik fördert und somit nicht positiv zu bewerten ist. Ebenso ist nun auch eine 0,5%-Zinserhöhung komplett ausgeschlossen, welche ich in den letzten Artikeln angesprochen hatte. Da wir also kurz vor dem Zinspivot stehen, ist es auch wichtig zu wissen wann die Zinsen wieder fallen. Sollten die Zinsen nach dem Pivot erstmal stagnieren hat das dramatische Folgen. Darüber werden wir jedoch erst am 22. März beim Zinsentscheid mehr erfahren. In der nachfolgenden Grafik ist der Marktzins (US02Y) und der Leitzins (USINTR) zu sehen. Momentan steht der Marktzins tiefer wie der Leitzins, was in der Vergangenheit immer auf ein Fedpivot deutete.
Wichtiger ist, dass wir historisch gesehen nach Zinserhöhungszyklen realativ bald in eine Rezession schlittern, was sehr disinflationär wäre. Daher bin ich auch weiterhin sehr bärish auf den Aktienmarkt und möchte heute einige Updates zu meinen vergangenen Analysen geben.
Beginnen wir mit dem Vergleich des Anleihenmarktes und des Aktienmarktes in meinem letzten Artikel. Wie vermutet, lag der Anleihenmarkt richtig und der Aktienmarkt folgte nach. Der Vix konnte gestern in der Spitze auf über 30$ steigen. Ich hatte den Vix bereits am 15. Februar vorgestellt, als er noch bei 18,6$ lag. Das Momentum zeigt einen klaren Ausbruch, was meine bärishe Haltung zum US-Aktienmarkt bestätigt.
Des weiteren hatte ich in einem Artikel am 7. Februar den Gold/Kupfer-Spread vorgestellt, dieser steht nun kurz vor einem Ausbruch und würde ebenfalls für eine abkühlende Wirtschaft sprechen.
Über Bitcoin habe ich schon öfters gesprochen, hier bleibt es spannend ob wir wirklich die Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausbauen und in Richtung der 30000$ Marke laufen oder ob wir, wie in älteren Analysen vorgestellt, erst in einer Welle C sind und nochmal in Richtung des letzten Tiefs laufen.
Im Momentum konnten wir kurzfristig an der unteren Roten Trendkanallinie eine schöne Reaktion ausbauen, den ersten Widerstand haben wir bereits angelaufen. Der 2. wartet bei 29369$.
Falls euch solche kurzen Updates gefallen, würde ich mich über einen Like/Rakete freuen oder/und über einen Kommentar. Ansonsten wünsche ich noch einen schönen Abend.
Profitables investieren und bis zum nächsten Mal.
Euer CryptoRaphael
10jährige BRD Anleihen - 11 1/2 Jahreshoch #DE10Y, Siehe Link unten drunter zu verwandten Ideen vom 13.11.2020!
Die Implosion der Anleihen geht munter weiter und das konnte ja auch niemand erahnen, dass es so kommen könnte wird wie es kaum einer erwartet hatte.
Nunja, das Märchen wird definitiv nicht gut ausgehen aber noch kann jeder sein Geld ins Ausland schaffen um nicht ganz bei Null anzufangen, denn es werden bei der Geschwindigkeit der Kapitalflucht mit hoher Wahrscheinlichkeit Kapitalverkehrskontrollen eingeführt und Anleihen nicht mehr in vollem Umfang bedient werden können.
Aber alles zu seiner Zeit und wer die deutlichen Zeichen nicht sehen will, der wird sie dennoch zu spüren bekommen.
Gruß aus Hannover
Stefan Bode
P.S. Siehe Link zu verwandten Ideen vom 13.11.2020!
Dantenanalyse für die Inflations-Zahlen Die CPI-Zahlen aus den USA sind ein wichtiger Faktor für die Börsenentwicklung diese Woche. Die FED hat bei ihrer letzten Sitzung deutlich darauf hingewiesen, dass sie vollständig: „datenabhängig“ reagiert und die Inflationszahlen auch deswegen heute eine besondere Bedeutung haben. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell hat dies in der vergangenen Woche als Reaktion auf die Stärke des Arbeitsmarktes gesagt und die Rentenmärkte fassen diese Botschaft anders auf als die Aktienmärkte.
Im Januar wurden 517.000 neue Stellen geschaffen. Die Inflationszahlen heute werden für den Monat entscheidend sein und bestimmen, was mit der US-Börse geschieht. Deswegen sollten sich die Trends nach 14.30 Uhr heute eher vorsetzten.
Powell sagte, dass der disinflationäre Prozess begonnen habe. Ökonomen erwarten, dass die jährliche Inflationsrate von 6,5 Prozent im Dezember auf 6,2 Prozent im Januar fallen wird. Die große Frage wird sein, ob sich die Inflation weiter verlangsamt, obwohl sich der Arbeitsmarkt deutlich verbessert hat.
Dazu kommt, dass die US-Inflationsprognosen für Januar aus mehreren Gründen von größerer Unsicherheit als sonst umgeben. Erstens basieren die Januar-Zahlen auf einem den neuen Verbrauchsgewohnheiten angepassten Warenkorb. Zweitens passten die Statistiker die Saisonfaktoren an, mit denen jahreszeitliche Schwankungen herausgerechnet werden.
Hat die inverse Zinsstrukturkurve ihre Prognosekraft verloren?Wenn man die Börsen- und Wirtschaftsnachrichten so liest, könnte man fast den Eindruck gewinnen als ob die Wirtschaft die Rekordinflation mitsamt ihren Widrigkeiten ohne Rezession übersteht.
Das US-Wirtschaft wächst im 4. Quartal um 2,9% und trotzt damit allen Erwartungen. Verkehrte Welt?
Selbst der Erfinder der Zinsstrukturkurve Campbell Harvey glaubt, dass die negative Zinskurve dieses Mal ein Fehlsignal liefert, obwohl sie bisher 8 Rezessionen treffersicher angekündigt hat.
Er sagte lediglich, dass die inverse Zinsstrukturkurve mittlerweile zu bekannt sei. In jedem Wirtschaftsteil würde darüber geschrieben. Jeder kennt sie, jeder weiß es.
Frei nach dem Motto: was jeder kommen sieht; dem kann man ja ausweichen und Unternehmen würden sich schnell anpassen.
Der Argumentation kann ich nicht ganz folgen und ich bin mir nicht ganz sicher ob er diese Aussage tatsächlch ernst gemeint hat oder obs doch eher ein politisch motivierte Aussage war.
Ich hab mir die Zinskurve und den Leitzins im Kontext mit den Rezessionen der Historie mal angeguckt.
Es folgt immer einer gewissen Chronologie (Ausnahme Pandemie-bedingte Rezession).
Die Chronologie die Ereignisse:
-Zinserhöhungsphase
-Zinsplateau
-Zinssenkungen
-Die Phase des Zinsplateaus entspricht in der Regel der Dauer der inversen Zinskurve.
-Zeitgleich mit dem Beginn der Zinsenkungen springt der FED Rezessionsindikator an (Sahm Rule). Eine sich anbahnende Rezession war in der Vergangenheit fast immer der Grund für Zinssenkungen der FED.
Aktuell haben wir weder das Zinsplateau erreicht noch das Ende der inversen Zinskurve.
Eine Entwarung, dass die breit erwartete Rezession vielleicht doch ausbleibt, ist aus meiner Sicht verfrüht und sogar ein Fehlschluss.
Man muss sich dazu nur die Dauer der inversen Zinskurve vergangener Zyklen angucken.
Auch haben die Zinserhöhungen ihre Wirkung in der Wirtschaft noch gar nicht voll entfaltet. Hier muss man mit mindestens 6-12 Monaten rechnen.
Ich hoffe der gute Campbell Harvey hat recht und vielleicht ist dieses Mal wirklich alles anders. Aber überzeugen konnte er mich nicht.
Die Antwort auf die Headline kann aus meiner Sicht nur lauten: Nein!
BUND - Long IdeeDer Euro-Bund-Future hat in den letzten Monaten einen bullischen Keil ausgebildet. Aus diesem ist der Kurs in diesem Monat nach oben ausgebrochen. Mit dem jüngsten Aufsetzer auf die obere Begrenzung gibt es nun Chance, dass sich der Preis in Richtung des SMA200 bewegt. Für einen Einstieg bietet sich aus meiner Sicht der Bruch der Marke von 139.50 EUR an. Damit wäre die derzeitige Korrektur beendet. Außerdem würde ein Überschreiten von ~143,30 EUR den übergeordneten Abwärtstrend charttechnisch ebenfalls beenden oder zumindest unterbrechen.
Viel Erfolg!
Zinsschlacht zwischen Scalable Capital und Trade Republic Du hast mehr als 10.000 Euro auf Deinem Girokonto? Dann nimm Dir jetzt unbedingt kurz Zeit und sehe Dir das Video an. Es geht darum, wie Du mehr Ertrag bei sogar weniger Risiko bekommst und Deine Liquidität optimal anlegst. Scalable Capital und Trade Republic bieten gerade gute Alternativen zu den 0% bei den meisten Girokonten aber es gibt auch noch bessere Alternativen.
Insgesamt beziffert sich das Geldvermögen der Deutschen schätzungsweise auf 6,2 Billionen Euro. Davon liegen ca. 1.000 Mrd. Euro unverzinst auf Girokonten! Renditen gibt es dabei nur für Deine Bank! Richtig, Dein Geld arbeitet nicht für Dich, sondern für jemand anderen.
Bildhaft gesprochen nimmt die Bank das Geld von all ihren Kunden, nutzt die Chancen am Kapitalmarkt aus und profitiert vom sogenannten Zinsertrag, indem sie die vom Kunden nicht benötigte Liquidität kurzfristig am Kapitalmarkt anlegt. Sie verdient damit Geld auf Deine Kosten. Das muss aber nicht sein, wenn Du die bestehenden Alternativen ausnutzt!
Wenn Du Deine Bank darauf ansprichst, wirst Du wahrscheinlich ein Angebot für Tages- oder Festgeld erhalten. Dort gibt es in der der Regel minimal positive Zinsen und die Marge für Deine Bank sinkt leicht.
Bei einem Anbieterwechsel und bestimmten Spezialbanken gibt es auch schon wieder bis zu 1,2% für Festgeld. Aber Vorsicht vor „Lockzinsen“! Hier besteht ein gewisses Risiko, was die Kreditwürdigkeit der Bank angeht.
Mein Tipp:
Mache es so, wie die Banken und lege Dein Geld selbst am Kapitalmarkt an. Sehr gut dafür geeignet sind: Staatsanleihen oder Geldmarkt-ETFs. Das Einzige, was Du dafür brauchst, ist ein Depot.
Viele Europäer gehen diesen Weg und nutzen nicht die Bank als Zwischenhändler, sondern legen überschüssige Liquidität direkt am Kapitalmarkt an und kaufen Staatsanleihen.
Was sind Staatsanleihen?
Staatsanleihen sind Wertpapiere, mit denen die Staaten ihre Staatsschuld finanzieren. Sie nehmen einen Kredit auf und zahlen den Anlegern dafür einen Zins. Die Höhe des Zinses hängt von der Kreditwürdigkeit und der Laufzeit der Anleihe ab. Am Ende der Laufzeit wird die Anleihe zurückgezahlt.
Dein Vorteil:
Du musst Dir keine Gedanken um die Sicherheit der Bank machen. Es gibt zwar die Einlagensicherung. Diese gilt aber nicht unbegrenzt, sondern nur bis zu einem Höchstbetrag von derzeit 100.000 Euro je Bank und Kunde. Im Ernstfall ist jedoch nicht vorhersehbar, ob sie wirklich in allen beteiligten Ländern und Banken funktioniert. Deshalb solltest Du Dir gut überlegen, wieviel Prozent Deines Geldes Du der Bank anvertraust.
Durch den Erwerb von deutschen Staatsanleihen ist Dein Schuldner nicht mehr die Bank, sondern der deutsche Staat. Dieser genießt mit einem Rating von AAA die bestmögliche Bonität. Banken haben eine schlechtere Kreditwürdigkeit und damit ein höheres Ausfallrisiko.
Was kannst Du tun?
Schau Dir das Video an!
*Keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung, sondern nur eine exemplarische Nennung!
Fazit:
Zu viel Liquidität auf dem Girokonto lohnt sich nicht und nur die Bank profitiert. Eine einfache Alternative sind Tages- oder Festgeld-Konten. Wenn Du es so machen willst wie Deine Bank, dann nutze Staatsanleihen, um nicht benötigte Liquidität bei Staaten mit guter Bonität, sehr sicher und mit zumindest ein wenig Ertrag anzulegen. Ein großer Vorteil ist, dass Du auch über die Einlagensicherung hinaus, Geld mit der bestmöglichen Bonität parken kannst. Um Zinsänderungsrisiken zu vermeiden, bieten sich insbesondere Staatsanleihen mit einer kürzeren Laufzeit an.






















