#SPX $SPX Megafon reloaded! Doppelter Resist bei 3304!Megafon-Action im SPX! Double Feature! Reloaded!
Über den Jahrewechsel hatte der SPX (CFD) ein größeres Broadening Top (Megafon 12.2019) ausgebildet. Nach dem kurzen Test (overnight) der unteren Megafonkante um 3200 Punkte ging der Markt vertikal und ohne Rücksetzer bis zur oberen Megafonkante.
Mittlerweile hat sich der Kursverlauf ein wenig beruhigt. Der SPX pendelte in den letzten Stunden/Tagen um die obere Megafonkante und hat nun ein weiteres, kleineres Megafon (blau 09.01.20) produziert.
Im weiteren Verlauf könnte der SPX ein weiteres Mal (letztes Mal??) den Angriff auf die Oberkante des neuen Megafons (3303,6) versuchen. Dort liegt auch das 1,618er Projektionsniveau einer untergeordneten Welle 5 aufwärts.
Oberhalb von 3300 Punkten kann aufgrund dieses doppelten Widerstandes mit erhöhter Abgabebereitschaft gerechnet werden.
Sollte der SPX dieses neue Megafon nach oben aktivieren, könnte der Preis bis 3340 Punkte weiter anziehen...
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Viele Grüße und trade safe!
Thomas Jansen - Investor-Guard
SPX (S&P 500 Index)
#SPX $SPX mit Double Feature Short. Megafon meets SKS! Spannend!Der SPX500USD verläuft weiter nach Fahrplan. Ende Dezember konnte der Index bei 3254 Punkten eine Welle (3) beenden und eine zielgenaue Korrekturwelle (4) einleiten. Es folgte ein negativ divergentes Top bei 3263 Zählern.
Dort wurde der SPX abverkauft. Im Bereich einer potenziellen Nackenlinie/zone 3214/07 wurde der Index wieder angekauft. Dieser Verlauf bringt eine SKS-Formation in's Spielbuch.
Demnach könnte der SPX auf dem aktuellen Niveau (3248 - 3253) eine rechte Schulter ausbilden und folgend abwärts laufen.
Für das Positionsmanagement ist wichtig, dass ihr ebenfalls ein mögliches Broadening Top auf der Rechnung habt.
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Trade safe!
Thomas Jansen - Investor-Guard
#SPX $SPX vor Abschluss der Sequenz seit Anfang Dezember?!Guten Morgen! Kurze Neubewertung zum S&P 500 (hier der CFD)...
Seit Anfang Dezember läuft der Index in einer 5teiligen Aufwärtsstruktur. Zuletzt hatte ich um 3180 Punkte auf ein Reversal hingewiesen.
Zwar gab es an diesem Punkt Verkäufe im S&P, jedoch kein Reversal, das eine stärkere Korrektur nach sich gezogen hätte...
Vielmehr sah der Index lediglich ein Zwischentief in Welle 4, dem ein weiterer Anstieg in Welle 5 folgte. Auf Basis der adjustierten Zählung erwarte ich nun zwischen 3190 und 3211,6 Punkten den Abschluss des 5teiligen Aufwärtsschubes und mindestens einen 3teiligen Rücksetzer...dieser sollte dann gegen 3070 Punkte korrigeren.
Bitte beachtet, dass am kommenden Freitag "triple witching" ist...großer Verfalltermin an den Terminbörsen...im Vorfeld solcher Termine kann es Verwerfungen geben...
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Trade safe!
Thomas Jansen - Investor-Guard
5 Tage bestimmen das Börsenjahr / Januar-EffektDie Idee:
Die Entwicklung der ersten fünf Handelstage bestimmt die Richtung für das gesamte Jahr. Wenn der S&P 500 in den ersten fünf Handelstagen des neuen Börsenjahrs ansteigt, kaufe ich am Ende des fünften Handelstages und halte die Position bis zum Jahresende. Damit bin ich abgesehen von den ersten fünf Handelstagen das ganze Jahr über investiert. Ist die Rendite zum Jahresbeginn negativ, halte ich über das Jahr keine Position im S&P 500. In diesem Fall bin ich also nicht in den amerikanischen Aktienmarkt investiert. Es ist kein Stop Loss und kein Take Profit vorgesehen.
Warum es funktioniert:
Im Januar werden überdurchschnittliche Renditen erzielt, da sich viele Investoren häufig dazu entschließen, vor Ende des vorangegangenen Jahres ihre Wertpapiere, Aktien oder ähnliches zu verkaufen, um steuerliche Erträge zu optimieren. Viele von ihnen entscheiden sich dann im neuen Jahr ihr Kapital neu zu investieren, da sie von steigenden Aktienkursen ausgehen. Andere Faktoren, die ebenfalls höhere Investitionen im neuen Jahr begünstigen können, sind die Absicherungen der Performance von Fondsmanagern zum Jahresende oder die Umschichtung von Portfolios in größeren Unternehmen. Außerdem ist zu vermuten, dass große Staatsfonds Trend folgende Investmentpläne umsetzen. Wenn der Jahresbeginn an den Börsen freundlich ist, könnte das ein Hinweis sein, dass über dieses Jahr die Investitionsquote erhöht wird. Zu Beginn des Jahres verfügen institutionelle Investoren wieder über frische Risikobudgets. Wenn das Jahr gut startet, haben sie die Möglichkeit, mehr Kapital in Risikopositionen zu allokieren und Trends damit zu verstärken.
Gut:
Sehr einfaches System
Psychologisch leicht umzusetzen
Sehr langer und sehr stabiler Backtest
Sehr gute Liquidität im S&P 500
Bei einem Long-Signal ist man lange investiert
Prämie lässt sich erklären
Sehr gutes Verhältnis von Profit zu Drawdown
Sehr gute Trefferquote
Schlecht:
Kein Stop Loss zur Risikobegrenzung
Es können viele Jahre vergehen ohne Signal
Interessant:
Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
Funktioniert in allen großen Aktienmärkten aber am besten im S&P 500
Trefferquote ist besonders hoch in US-Wahljahren
Performance kann durch den Verkauf von Put-Optionen weiter verbessert werden
Die Geschichte wiederholt sich?! - SPY im Abwärtsmodus?Vergleichen wir den aktuellen SPY Chart mit dem Geschehen von Oktober bis Dezember 2018, dann sieht dies ziemlich identisch aus. Sollte sich dieses Szenario wiederholen, können wir ebenfalls wie damals erste Ziele projizieren. Die einfache Range der Seitwärtsphase stellte damals das grobe Tief dar.
Gutes Gelingen
Felix von WirmachenTrader
Powell reitet einen toten GaulWie erwartet hat die US-Notenbank (Fed) in ihrem Juli FOMC-Meeting die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf einen Zielkorridor von 2,00-2,25 Prozent gesenkt. Das war's aber dann auch schon fast an kommentierungswerten Neuigkeiten. Bis vielleicht auf die Tatsache, dass die Fed ab 1. August auf eine weitere Bilanzreduktion verzichtet, wie wir ebenfalls bereits angenommen hatten.
Interessanterweise stimmten zwei der Gouverneure gegen eine Änderung und keiner der Beteiligten für mehr als die besagten 25 Basispunkte. Letzteres war mit Sicherheit eine Enttäuschung für so manchen Marktteilnehmer. Was vielleicht mehr über die Marktteilnehmer als über die Fed selbst aussagt.
Seltenes Hindenburg Signal gebildetMoin aus Hamburg
Mit dem Ausbruch Anfang Juli und dem Erreichen von 3000 hat der S&P das untere Ende der Sommerprognose 3000/3050 Punkte erreicht. In den letzten Wochen war eine steigende Anzahl von Divergenzen bei einigen Indikatoren beobachtet, dass der Ausbruch Anfang Juli wenig dynamisch war.
Im Tages- und Wochenmomentum bilden sich ebenfalls größere Divergenzen, die allein schon als Frühindikator für eventuelle Hochpunkte zu deuten sind. Noch wichtiger ist, dass sich der NYSE McClellan Oszillator mit dem Pullback der letzten Woche in den negativen Bereich bewegte, was ein neues Hindenburg-Signal auslöste. Wenn wir also keinen neuen Impuls auf dem US-Markt erhalten und keine neue Aufwärtsbewegung in einem Sektor (z.B. Banken oder Versorger) starten, wird es für den S&P sehr schwierig sein, das aktuelle Preisniveau zu halten. Im Gegenteil, der Defensiv- und Technologiebereich war bei der Rallye im Juni/Juli klarer Spitzenreiter. Sowohl bei Defensiv- als auch bei Technologieaktien sehen wir immer mehr Umkehrungen oder niedrigere Hochs, wobei insbesondere im Internetsektor wichtige Aktien an Dynamik verlieren. Passend dazu passt auch die aktuelle Meldung, dass das US Justizministerium sich sich sognannten FAANG-Unternehmen genauer ansehen will.
Gute Trades
Burger oder Bratwurst?Burger oder Bratwurst?
Die Idee:
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten aber auf die Frage Burger (S&P 500) oder Bratwurst (DAX) kann man an der Börse eine eindeutige Antwort geben – immer Burger!
Bei der vorgestellten Strategie handelt es sich um eine marktneutrale Long-Short-Strategie. Ich kaufe den S&P 500 Total Return Index und verkaufe den DAX. Dadurch, dass ich jeweils den S&P 500 Total Return Index long und den DAX short bin, ist die Strategie unabhängig von der direktionalen Marktentwicklung am Aktienmarkt. Mit anderen Worten: mein Aktienmarktrisiko ist null und ich setze nur auf die relative Bewegung zwischen amerikanischen und deutschen Blue Chips.
Der hier verwendete DAX, so wie wir ihn aus der Zeitung und dem Fernsehen kennen, ist ein Performance-Index. Das heißt, Dividendenzahlungen und andere vergleichbare Ausschüttungen werden reinvestiert. Damit gibt der DAX Performance-Index Auskunft über die vollständige Wertentwicklung des Portfolios aus den 30 größten deutschen Aktien.
Der uns bekannte S&P 500 repräsentiert die 500 größten amerikanischen Aktien und ist anders als der DAX ein sogenannter Kursindex. Das bedeutet, dass Dividendenzahlungen und andere Ausschüttungen nicht reinvestiert werden.
Die Folge davon ist, dass der DAX Performance-Index im historischen Vergleich stärker aussieht als er ist, weil die durchschnittliche Dividendenrendite von ca. 2,5% jedes Jahr akkumuliert wird. Das ist beim S&P 500 nicht der Fall. Dadurch wirkt die Performance des DAX auf den ersten Blick ähnlich gut wie die des S&P 500. Wenn man aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen will, ist es wichtig, entweder den DAX Kursindex mit dem S&P 500 zu vergleichen oder, wie in der vorgestellten Strategie, den DAX Performance-Index mit dem S&P 500 Total Return Index.
In der Praxis kann man die in Diagramm 1 dargestellte Performance dadurch erzielen, dass man z.B. einen S&P 500 Total Return-Long-ETF für 1.000 Euro kauft und einen DAX-Short-ETF (auf den DAX Performance-Index) für weitere 1.000 erwirbt. Diese Position würde man einfach halten und damit auf eine relativ bessere Performance von amerikanischen Aktien setzen. Es ist kein Stop Loss und kein Take Profit vorgesehen. Eine Investition ist jederzeit möglich. Saisonal ist die Outperformance vom S&P 500 Total Return Index gegenüber dem DAX allerdings im dritten Quartal besonders stark.
Warum es funktioniert:
Man kann im zweiten Diagramm gut erkennen, dass der DAX (blaue Linie) eine ähnliche historische Performance wie der S&P 500 (orange Linie) hat. Das Risiko gemessen durch die Standartabweichung, also die historisch aufgetretenen Schwankungen, ist im DAX höher als im S&P 500. Vergleicht man jetzt Äpfel mit Äpfeln und vergleicht den DAX mit dem S&P 500 Total Return Index (grüne Linie) der ebenfalls wie der DAX ein Performance-Index ist und Dividendenzahlungen und andere Ausschüttungen reinvestiert, ist das Bild sehr klar: Aktien aus Amerika sind den deutschen Titeln deutlich überlegen. Amerikanische Burger sind also besser als die deutsche Bratwurst!
Warum ist das aber nicht nur historisch so sondern wird auch in den nächsten Dekaden weiter so sein? Amerikaner haben eine stärker ausgeprägte Aktienkultur als wir Deutschen. Weit über 60% der US-Bürger besitzen Aktien und/oder Fonds und sind damit im heimischen Aktienmarkt investiert. In Deutschland beträgt die Aktionärsquote inklusive Fonds gerade einmal 13%. Wenn mehr Leute in Aktien investieren sind die Schwankungen geringer, weil sich unterschiedliche Interessen ausgleichen und ein panischer Abverkauf unwahrscheinlicher wird.
Die Marktkapitalisierung des DAX beträgt aktuell ca. 1.200 Mrd. Euro. Das Geldvolumen, welches man bräuchte, um die 30 Schwergewichte aus dem S&P 500 zu erwerben, beträgt mehr als zehnmal so viel. SAP ist aktuell mit einer Marktkapitalisierung von 116 Mrd. die wertvollste deutsche Aktie. Damit schafft sie es nicht einmal in die Top 30 aus dem S&P 500. Ein wertvoller Aktienindex ist nur schwer durch Hedge Fonds oder andere Spekulanten zu manipulieren. Es ist wesentlich einfacher, den DAX z.B. über Derivate in die Knie zu zwingen, als den S&P500.
Die insgesamt 500 Titel aus dem S&P 500 ergeben alleine über ihre Anzahl schon eine bessere Diversifikation als die 30 Titel im DAX. Das amerikanische Pensionssystem (401k) sorgt für permanente Mittelzuflüsse in den Aktienmarkt und schafft dadurch eine strukturelle Nachfrage nach amerikanischen Aktien. Außerdem sitzen die größten Fondsgesellschaften der Welt in Amerika. Blackrock und Vanguard sind prominent an vielen Unternehmen weltweit beteiligt. Wenn diese Asset Manager Aktien verkaufen, werden sie aufgrund ihres Home Bias eher deutsche als amerikanische Aktien veräußern. Patriotisch wie die Amerikaner sind, behalten sie ihre heimischen Aktien im Depot. Außerdem kommen die innovativsten und bekanntesten Firmen der Welt nach wie vor aus den USA.
Diese Gründe sprechen dafür, dass langfristig amerikanische Aktien weiterhin deutschen Titeln überlegen sind. Das Chance-Risiko-Profil des S&P 500 Total Return Index sollte langfristig dem des DAX überlegen sein. Burger schmecken an der Börse besser als Bratwürste!
Gut:
Sehr einfaches System
Nur ein Trade notwendig
Strategie arbeitet seit 28 Jahren sehr stabil
Einfach mit ETFs, Aktien oder Futures umzusetzen
Hohe Liquidität in den entsprechenden Indizes
Strategie ist breit diversifiziert
Geringe Transaktionskosten
Prämie lässt sich eindeutig erklären und ist über die Zeit stabil
Unkorreliert zu anderen Strategien
Marktneutrale Strategie
Schlecht:
Kein sinnvoller Stop Loss möglich
Kapital ist komplett gebunden
Teilweise lange Draw Down Phasen
Performance vor 2008 schwach
Interessant:
Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
Strategie funktioniert im dritten Quartal besonders gut
Aktuelle Überperformance des S&P 500 ist sehr stark durch den Sektor Technologie getrieben
Die Idee ist auch für Sparpläne oder Einmalanlagen geeignet. Man sollte amerikanische Aktien oder Indizes bei der Auswahl bevorzugen, weil diese ein besseres Chance-Risiko-Profil aufweisen
Vor der FED Long - einfache Trading-Strategie - toller Trade
Die Strategie, die ich heute vorstellen möchte, ist eine der besten die ich kenne. Die Idee wurde im September 2011 ausführlich von David O. Lucca und Emanuel Moench in deren Paper „The Pre-FOMC Announcement Drift“ vorgestellt.
Die Grundidee ist, dass globale Aktienmärkte vor dem FOMC-Meeting ansteigen. Die Abkürzung FOMC steht für Federal Open Market Commitee und bezeichnet damit den Offenmarktausschuss der US-amerikanischen Notenbank, der FED (Federal Reserve Bank). Der FOMC besteht aus zwölf stimmberechtigten Mitgliedern, sieben davon gehören dem Ausschuss der Zentralbank (FED´s Board of Governors) an, die anderen 5 Mitglieder des FOMC werden aus den insgesamt 12 Präsidenten der Notenbank heraus bestimmt.
Das FOMC tritt achtmal im Jahr zusammen, um über die Geldpolitik der USA zu entscheiden. Dazu gehört maßgeblich die Festsetzung des US-amerikanischen Leitzinses, dessen Veränderung zu großen Resonanzen an den weltweiten Börsen führt. Weiterhin wird ein Ausblick für die künftige Zinsentwicklung gegeben und das FOMC entscheidet über mögliche Interventionen der FED an den internationalen Devisenmärkten sowie den Kauf von Staatsanleihen.
Um vom Pre-FOMC Announcement Drift profitieren zu können, gehe ich jeweils am Abend vor einer FOMC-Entscheidung den S&P 500 Long. Die Position halte ich insgesamt 24 Stunden bis nach der Entscheidung. Damit komme ich auf acht Trades im Jahr bei denen ich jeweils für 24 Stunden Long im S&P 500 bin. Für die Strategie ist kein Stop Loss und kein Take Profit vorgesehen.
Warum es funktioniert:
Verschiedene wissenschaftliche Studien zeigen, dass diese Strategie seit 1980 erfolgreich ist. In den letzten Jahren hat sich der Pre-FOMC Announcement Drift sogar noch weiter verstärkt. Insbesondere wenn die Zinsstrukturkurve in den USA flach und der Volatilitätsindex (VIX) hoch war, waren die 24 Stunden vor dem FOMC-Announcement sehr ertragreich.
Im Durchschnitt konnten mit den acht Tagen vor der Zinsentscheidung knapp 80% aller Gewinne im S&P 500 erzielt werden. Das heißt, wenn Sie immer nur 24 Stunden vor dem FOMC-Announcement den S&P 500 gekauft hätten, hätten Sie ca. 80% der Erträge eines Buy and Hold Investors erzielt und das mit deutlich weniger Risiko, weil Sie nur an 8 Tagen im Jahr Ihr Geld investiert haben. Dabei ist es egal, ob die FED die Zinsen angehoben, gleich gelassen oder gesenkt hat. Die eigentliche Zins-Entscheidung brachte insgesamt keine Rendite. Der Performanceeffekt war in Summe null. Wichtiger ist die Antizipation einer kapitalmarktfreundlichen Entscheidung der FED.
Warum funktioniert diese einfache Strategie so gut? Ich denke, dies liegt am Verhalten der institutionellen Investoren. In der Woche vor einer FED-Entscheidung beginnt die sogenannte „Blackout Period“. Diese Selbstverpflichtung, wonach vor der Bekanntgabe der FED- Entscheidung die Mitglieder des FOMC keine Reden halten und keine Kommentare zur Zinspolitik abgeben dürfen, führt zu einem Rückgang des Handelsvolumen und der Liquidität. Insbesondere direkt vor der Zinsentscheidung sind das Handelsvolumen und die Liquidität deutlich unter dem Durchschnitt.
Professionelle Kapitalmarktteilnehmer sind Risiko in der Regel übergewichtet. Vor so einem wichtigen und volatilen Event wie dem FOMC-Announcement neigen sie dazu, ihre Risiken zu reduzieren und sich eventuell sogar aus Aktien zu verabschieden bis sie nach der Zins-Entscheidung wieder mehr Informationen haben. Mit Beginn der „Blackout Period“ legen sie keine Mittelzuflüsse mehr an und sichern sich über Futures und Optionen gegen eventuelle Event-Risiken ab. Kommt es in so einem Marktumfeld nur zu geringen Aktien-Käufen, können diese Aufgrund der geringen Liquidität die Märkte überdurchschnittlich stark steigen lassen.
Für diese These spricht auch, dass vor einer Entscheidung nur relativ wenig über die FED und deren Strategie in Zeitungen geschrieben wird. Unmittelbar nach einer Entscheidung sind die Zeitungen voll mit Kommentaren zur FED. Die großen aktiven Asset Manager positionieren sich also nicht vor, sondern erst nach dem Event. Dadurch können mutige Investoren, die auf diesen Effekt vertrauen, eine Überrendite erzielen.
Termine FED-Zinsentscheid 2019
29. und 30. Januar 2019.
19. und 20. März 2019.
30. April und 1. Mai 2019.
18. und 19. Juni 2019.
30. und 31. Juli 2019.
17. und 18. September 2019.
29. und 30. Oktober 2019.
10. und 11. Dezember 2019.
Kurzfristiges, bärisches S&P 500 Szenario John Hussman beschreibt ein interessantes Szenario auf twitter: twitter.com
Der Markt zeigt aktuell historische Parallelen zu vorherigen "Crash Mustern", die ich im Chart markiert habe. Darüber hinaus zeigt sich in der Elliot Wellen Analyse ein ähnliches Bild, dass für Januar einen starken Rückgang der Kurse an den Weltbörsen erwarten ließe.
75% Trefferquote für die nächsten TageUm von der Weihnachtsmann-Rally profitieren zu können kaufe ich jedes Jahr zwischen dem 15.12. und dem 05.01. den S&P 500. Damit setze ich auf ein sehr stabiles saisonales Muster und bin 21 Kalendertage in den Aktienmarkt investiert.
Aufgrund der Feiertage findet in dieser Zeitperiode allerdings nur an durchschnittlich 13 Tagen ein Börsenhandel statt. Mit der Weihnachtsmann-Rally konnte man in den letzten 68 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 1,89% erzielen und hatte eine Trefferquote von 75%.
Warum es funktioniert:
Es gibt viele gute Gründe für eine Weihnachtsmann-Rally. Ein wichtiger Grund ist das sogenannte „Window Dressing“. Investmentfonds wollen zum Jahresende zeigen, dass sie in den Gewinner-Aktien investiert sind. Um diese Aktien noch schnell in den Jahresbericht zu bringen, müssen die Fondsmanager diese Titel kaufen. Die Kauforders treffen meistens auf eine geringe Liquidität am Markt und man kann schon mit verhältnismäßig kleinen Transaktionen die Kurse nach oben bewegen. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass Bonuszahlungen des Fondsmanagements an die Kalenderjahr-Performance gebunden sind und steigende Kurse zum Jahresende auch den Bonus für das nächste Jahr größer werden lassen.
Window Dressing ist aber auch ein Motiv für Firmenvorstände, die vor dem Jahresende ihre eigenen Aktien zurückkaufen um von ihren Kaufoptionen besonders profitieren zu können. Diese Optionen haben häufig ebenfalls den 31.12. als Stichtag.
Direkt nach dem Jahreswechsel kommt es dann zu Käufen von Aktionären die im letzten Jahr ihre Aktien nur aus steuerlichen Gründen verkauft haben. Dabei spricht man vom Tax-Loss-Selling. Um einen steuerlichen Verlustvortrag zu erhalten, wurden Aktien im letzten Jahr verkauft und werden dann zu Beginn des neuen Jahres wieder erworben.
Auch psychologische Gründe spielen wahrscheinlich eine Rolle, kann doch die Ferienstimmung und der starke Kaufwille zur Weihnachtszeit Ausstrahlungseffekte im Hinblick auf Aktienkäufe auslösen. So konnten Studien belegen, dass insbesondere in den USA Privatanleger häufig ihr Weihnachtsgeld nutzen um ihre Aktiendepots aufzustocken und damit auch die Weihnachtsmann-Rally weiter anheizen.
Außerdem hat die Weihnachtsmann-Rally eine sich selbstverstärkende Tendenz. Das Thema wird vor Weihnachten in den Medien thematisiert und Fondsmanager die über die Feiertage häufig keine Veränderungen an ihren Portfolios mehr vornehmen oder im Urlaub sind, werden tendenziell mit einer leichten Long-Position in die Feiertage und in den Jahreswechsel gehen.
Gut:
Sehr einfaches System
Leicht umzusetzen
Sehr hohe Liquidität im S&P 500
Nur ein Trade im Jahr bedeutet wenig Stress
Geringe Transaktionskosten
75% Trefferquote
Die Strategie funktioniert in allen getesteten Aktienmärkten
Der größte Verlust in den letzten 68 Jahren betrug „nur“ 4,32%
Schlecht:
Kein SL
Interessant:
Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
Höhere durchschnittliche Rendite mit der Umsetzung im Dow Jones
Besonders gut funktioniert die Strategie generell bei amerikanischen Aktien
Kommt es zu keiner Weihnachtsmann-Rally gibt es häufig ein schlechtes Aktienjahr
S&P 500 bleibt richtungslos, SHORT bias bis 2814Der S&P 500 befindet sich zwischen 2604 und 2814 in einer Seitwärtsrange: Bei 2814 hat sich ein Doppeltop gebildet, und bei 2604 liegt das Oktober-Tief. Wir behalten unseren Short Bias: Es wurde kein neues Hoch erreicht und der Trend bleibt abwärts gerichtet (50er und inzwischen auch 200er gleitende Durchschnitt zeigen nach unten).
Das Short-Ziel ist 2604, und bei unterschreiten dieser Unterstützung das Jahrestief bei 2535. Als Stop Loss für einen Short-Trade kann das Doppeltop bei 2814 gewählt werden.
Wird die 2814 überwunden, rechnen wir mit einer Fortsetzung des Bullenmarktes.
Jahresendrally - JA - NEIN - Vielleicht - Die FED ändert allesDie US-Zinsen befinden sich nach Aussage von Fed-Chairman Jerome Powell nur noch knapp unter ihrem neutralen Niveau. Powell sagte im Economic Club of New York: "Die Zinsen sind, gemessen an historischen Maßstäben, noch niedrig, und sie liegen nur knapp unterhalb einer breiten Spanne von Schätzungen des Zinses, der aus Sicht der Wirtschaft neutral wäre - das heißt, wo sie das Wachstum weder antreiben noch bremsen." Anfang Oktober hatte der Fed-Chairman noch gesagt, dass die Geldpolitik der Fed von diesem neutralen Punkt noch weit entfernt sei.
Der Fed-Chairman verwies auf Prognosen der Mitglieder des Offenmarktausschusses FOMC, denen zufolge weiterhin ein solides Wirtschaftswachstum, niedrige Arbeitslosigkeit und eine Inflationsrate von nahe 2 Prozent zu erwarten seien. Er schränkte aber ein: "Wir wissen, dass sich die Dinge oft anders als die noch so sorgfältigste Prognose entwickeln. Deshalb hat gute Geldpolitik mit Risikomanagement ebenso viel zu tun wie mit einer Reaktion auf Basisszenarien."
Powell wies auch darauf hin, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der bisherigen Zinserhöhungen unsicher seien und dass sich diese mit Verzögerungen von einem Jahr oder mehr einstellen könnten. Deshalb werde die Fed weiterhin sehr genau die finanziellen und ökonomischen Daten analysieren und ihre Geldpolitik an dem sich ändernden Ausblick für Beschäftigung und Inflation ausrichten.
Einen großen Teil seiner Rede widmete Powell der Finanzstabilität. Er sagte, die zunehmende Verschuldung bereits hoch verschuldeter Unternehmen bedrohe die Sicherheit und Gesundheit des Kernfinanzsystems noch nicht. Allerdings beobachte die Fed die Entwicklungen in diesem Sektor genau.
Zum Aktienmarkt sagt er, die Bewertungen hier stimmten insgesamt mit historischen Orientierungswerten und den Kurs-Gewinn-Verhältnissen überein. Er sehe keine Exzesse, die die Finanzstabilität bedrohten.
Der Fed-Chairman wies außerdem auf diverse Risiken hin, die aus Sicht der von der Fed konsultierten Finanzmarktteilnehmer Stress auslösen könnten. Zu den aufgeführten Faktoren gehört laut Powell neben dem Brexit, dem Handelsstreit und den Budgetdiskussionen auch die Normalisierung der Geldpolitik.
Das hat den US-Dollar unter Druck gebracht und stellt vor der FED Sitzung am 19.12. eine Wende im Wording dar.
Die Zinserhöhungswerwartungen werden damit deutlich ausgepreist. Laut Bloomberg wird für 2018 eine weitere Zinserhöhung im Dezember mit 80% Wahrscheinlichkeit eingepreist. Das FedWatch-Tool der CME sieht am 19. Dezember 2018 mit 83% Wahrscheinlichkeit eine weitere Zinserhöhung eingepreist. Hier hat sich also nichts geändert. Bis zum 11. Dezember 2019 werden insgesamt laut CME mit 29%-iger Wahrscheinlichkeit (gestern waren es noch 40%) mindestens drei, mit 68% (gestern 75%) mindestens zwei weitere Zinserhöhungen erwartet. Das stellt eine deutliche Veränderung dar .
Tendenz also weiter für einen schwachen USD, steigender GOLD Preis und Aktien nicht so positiv wie die letzten Jahre :D






















