Der USD steht auf der Kippe: Bankenchaos vs. InflationDer USD steht auf der Kippe: Bankenchaos vs. Inflation
Die US-Notenbank steht kurz vor Beginn ihrer zweitägigen Sitzung und wird 48 Stunden später ihren jüngsten Zinsbeschluss bekannt geben. Während der Sitzung werden die Beamten abwägen, ob sie die Zinssätze aufgrund der immer noch als hoch angesehenen Inflation anheben oder ob die derzeitigen Turbulenzen an den Finanzmärkten stärker ins Gewicht fallen sollten. Leider ist es den Beamten aufgrund der Sperrfrist vor der Sitzung nicht möglich, sich zur Situation zu äußern.
Die UBS-Aktien, die um über 14% gefallen waren, konnten sich erholen und schlossen 1,2% höher, nachdem die Bank ein Rettungspaket in Höhe von 3 Milliarden Schweizer Franken (3,2 Milliarden Dollar) für ihren in Schwierigkeiten geratenen inländischen Konkurrenten, die Credit Suisse, bereitgestellt hatte. Die hohe Bilanzsumme der Credit Suisse, die sich Ende 2022 auf rund 530 Milliarden Schweizer Franken beläuft, ist für das globale Bankensystem besorgniserregend, da sie doppelt so hoch ist wie die Bilanzsumme von Lehman Brothers, als diese 2008 zusammenbrach.
Als Reaktion auf die Krise der Credit Suisse und den Zusammenbruch einiger US-Regionalbanken hat die Federal Reserve begonnen, den Zentralbanken in Kanada, Großbritannien, Japan, der Schweiz und der Eurozone tägliche Währungsswaps anzubieten, um den Finanzierungsstress auf den globalen Märkten zu lindern.
Angesichts all dieser Entwicklungen sind die Händler unsicher, ob die Federal Reserve am Mittwoch (US-Zeit) ihren Leitzins anheben wird. Der Dollar-Index fiel am Montag zum dritten Mal in Folge unter 103,5, da die Anleger davon ausgehen, dass die Federal Reserve die Zinssätze aufgrund der Bankenkrisen nicht so stark anheben wird wie bisher erwartet.
Die Fed Funds Futures spiegeln eine 70 %ige Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt wider, während eine 30 %ige Chance auf eine unveränderte Anhebung besteht. Ein deutlicher Rückgang der kurzfristigen Inflationserwartungen trägt ebenfalls zu der Erwartung bei, dass die Fed ihre Zinserhöhungen pausieren wird, da die Erwartungen für die kurzfristige Inflation im letzten Monat einen Tiefstand von fast zwei Jahren erreicht haben.
In anderen Nachrichten fielen die Ölpreise am Montag auf den niedrigsten Stand seit 15 Monaten, da man befürchtet, dass die Risiken im globalen Bankensektor zu einer Rezession führen könnten. Der Goldpreis, der in der Vorwoche um 6,4 % gestiegen war, fiel am Montag auf $ 1.980 je Unze, blieb aber in der Nähe des zu Beginn der Sitzung erreichten Jahreshochs von $ 2.009.
Fed
Bitcoin vor wichtigem Widerstand - Kommt jetzt die Korrektur?Bitcoin überwand am Wochenende die Marke von 28.000 Dollar und stieg damit auf ein neues Jahreshoch. Dieses liegt derzeit bei 28.567 US-Dollar. So hoch lag Bitcoin zuletzt im Juni 2022.
Im Zuge der Bankenkrise haben die Rettungsmaßnahmen die Bilanzen der Zentralbanken ansteigen lassen. Die Bilanz der US-amerikanischen Zentralbank Federal Reserve ist allein in der letzten Woche um rund 300 Milliarden US-Dollar angestiegen. Ein neuer Rekordwert. Dabei handelt es sich um expansive geldpolitische Maßnahmen und die Marktteilnehmer befürchten nun, dass die Inflation weiter angeheizt wird.
Der Bitcoin gilt als Inflationsschutz und profitiert von der Ausweitung der Geldmenge.
Aus charttechnischer Sicht liegt der Fokus nun auf der markanten Widerstandszone bei $28.600. Danach könnten die Widerstände bei $29.300 und an der psychologisch wichtigen Marke bei $30.000 angelaufen werden.
Nach unten hin finden wir markante Unterstützungszonen bei $27.750 ; $26.850 und bei $25.400 - $25.200.
Das „Big Picture“ leider noch negativNoch immer leidet die Wirtschaft unter Liquiditätsengpässen und die Geldpolitik ist noch immer zu restriktiv. Das ist hauptsächlich der Grund, weshalb die Abwärtsrisiken auf dem Markt vom ASMI größer berechnet werden als Aufwärtschancen.
In der Vergangenheit seit Beginn der Berechnungen waren diese recht zuverlässig. Die letzte negative Berechnung erfolgte Ende November 2022. Seit dem habe ich vor geldpolitischer Straffung gewarnt. Nun sehen wir im Bankensektor die ersten Folgen der Geld- aber auch Fiskalpolitik.
Seit einigen Wochen werden Stützungsgarantien für schwächelnde Banken ausgesprochen. Dies ist reines "Quantitative Easing" und wirkt zunächst positiv auf die Märkte. Das Volumen ist enorm und übersteigt das von der Finanzkrise 2008. Ob es in der Summe jedoch ausreicht, um die Gesamtlage ausreichend abzufedern und die Liquiditätsversorgung zu stabilisieren ist derzeit schwierig abzuschätzen.
Die Daten für März werden Ende April veröffentlicht und bei der ASMI-Berechnung für Mai berücksichtigt. Bis dahin überwiegen die Abwärtsrisiken und der "Crash-Modus" bleibt weiter intakt. Die Verzögerung ist insofern unproblematisch, da die Finanzmärkte auf die monetäre Basislage stets mit Verzögerung reagieren.
Sollten Rettungsmaßnahmen ausreichen, könnte damit ein Crash an den Finanzmärkten theoretisch abgewendet werden.
In der letzten Finanzkrise jedoch hatten wir eine ähnliche Situation. Zwar wurden Banken anfangs gestützt, Lehmann jedoch ausnahmsweise nicht. Ob auch dieses Mal eine bestimmte Bank fallen gelassen wird, vermag ich nicht zu sagen und verfolge die Entwicklung weiterhin sehr genau.
Andreas Schendel
Portfoliomanagement
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Disclaimer: Wertpapiere, Kryptowährungen und andere Investments sind grundsätzlich mit Risiken verbunden. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Die veröffentlichten Artikel, Daten und Prognosen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren o.ä. Sie ersetzen auch nicht eine fachliche Beratung.
Probleme der Credit Suisse bedrohen Zinserhöhung der EZB und EURProbleme der Credit Suisse bedrohen Zinserhöhung der EZB und EUR-Handel
Nach einer kurzen Phase der Ruhe nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank hat die Credit Suisse "wesentliche Schwachstellen" in ihren Finanzberichterstattungskontrollen und anhaltende Kundenabflüsse bekannt gegeben, was eine weitere Welle der Instabilität bei globalen Vermögenswerten auslöste. Der größte Investor der Credit Suisse, die saudische Nationalbank, erklärte außerdem, dass er der angeschlagenen Schweizer Bank keine weitere finanzielle Unterstützung anbieten könne, woraufhin die Aktien der Credit Suisse um mehr als 20 % fielen. Die Schweizer Zentralbank kam jedoch zur Hilfe und erklärte sich bereit, die Credit Suisse bei Bedarf finanziell zu unterstützen, was dazu führte, dass die Aktien am Mittwoch etwa die Hälfte ihrer Verluste wieder aufholten und von ihrem Rekordtief bei unter 2,00 $ stiegen.
Inzwischen wächst die Besorgnis über die allgemeine Instabilität im Bankensektor. Dies führte zu der Erwartung, dass die Federal Reserve die Zinserhöhung verlangsamen oder aussetzen könnte. Dennoch stieg der Dollar am Mittwoch aufgrund von Käufen sicherer Häfen, während die europäischen Währungen stark nachgaben. Der Euro, der innerhalb eines Monats um 0,02 % zugelegt hatte, fiel um 1,4 %, und der Markt rechnet mit einer 60-prozentigen Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte am Donnerstag in der Eurozone, verglichen mit einer vorherigen 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung um 50 Basispunkte. Der Zinsbeschluss der EZB wird am Donnerstag um 9:15 Uhr EDT erwartet.
Andernorts stieg der Dollar gegenüber dem Schweizer Franken um 1,8%, während das Pfund Sterling um 0,8% nachgab. Der japanische Yen legte um 0,58% zu. Da die Anleger sichere Häfen suchten, setzten die Goldpreise ihre jüngste Rallye fort: Gold stieg um 0,8 % und Silber um 0,3 %. Dagegen sanken die Ölpreise um mehr als 5 $ pro Barrel.
Bitcoin legt Comeback hin - Hier erfährst du mehr Der Bitcoin notiert aktuell auf dem höchsten Stand seit Juni 2022 und hat kurzzeitig die runde Marke bei $26.000 erreicht.
Nachdem der Kurs noch am 10. März unter die psychologisch wichtige Marke bei $20.000 gefallen war, hätte wohl kaum jemand geahnt, dass es kurze Zeit später wieder dermaßen bergauf geht. Die allgemeine Verunsicherung an den Finanzmärkten hatte auch den Krypto-Markt erfasst und die Kryptowährungen Richtung Süden gerissen.
Wie es aussieht, weist die aktuelle Erholungs-Rallye des Bitcoin-Kurses daraufhin, dass die kurzzeitige Panik, die durch die Banken-Krise rund um die Silicon Valley Bank entstanden ist, vorerst abgeebbt ist. Durch die Abwicklung von Silicon Valley Bank, Signature und Silvergate hat die USA offenbar Schlimmeres verhindern können.
Der EMA 200 aus dem Wochenchart und die markante Widerstandszone bei $25.200 – $25.400 konnte nun zurückerobert werden. Ein Tageschlusskurs über diesem Bereich wäre ein starkes Signal für die Bullen.
Nach oben hin könnten die Widerstandslevel bei $26.850 ; $27.750 und bei $28.600 als nächstes anvisiert werden.
SP500 TREND BRUCH!Mit der heutigen SHORT Bewegung im SP500 sehen wir einen erstmaligen Trendbruch der Aufwärtsbewegung der letzten Wochen / Monaten.
Dieser Bruch mit den aktuell schlechten Inflations-Daten und der Hawkishen FED, sieht alles andere als "Bullen-Freundlich", aus.
Denn der Trend könnte genauso gut nur eine große ABC Korrektur gewesen sein, welche jetzt in 5 neue Impulswellen seinen Verlauf fortsetzt.
Jedoch muss dies nicht gleich heißen, SHORT only! Denn auch hier haben wir wichtige Punkte wie etwas den 200SMA, welcher noch intakt ist, bevor dieser
nicht nachhaltig gebrochen wurde, befinden wir uns dennoch in einem Aufwärtstrend. Allerdings mit negativem Sentiment. Was kein gutes Zeichen ist.
Denn der STOCH ist stark negativ, bedeutet anhaltendes und starkes Verkaufs-Sentiment und Bären, die diese Bewegung nutzen.
Viel Erfolg
TAGESAUSBLICK EUR/USDSehen hier einen schönen Verlauf nach der Jerome Powell Testemony vor zwei Tagen.
Die darin thematisierten Themen, unter anderem, stark hawkishen Ausblicke von Jerome Powell führten zu einem rasanten Anstieg des USD, und damit einem schnellen Verfall der letzteren Anstiege des Euros.
Die aktuell schlechten Finanzdaten sind allerdings ein Grund zur Sorge, denn wer aktuell davon ausgeht, dass sich das Zinsniveau senken wird, muss erst anhaltende positive Inflations-Daten, sehen.
Der CORE CPI, welcher seit Monaten kaum nach unten, oder nach oben geht, ist ein großer Grund, warum wir weiterhin SHORT eingestellt sind, und ein großer DROP, wahrscheinlich noch kommen wird.
Denn Das Zinsniveau wird deutlich höher ausfallen, sollten Inflations-Daten so hoch bleiben, oder sogar wieder ansteigen.
Die FED hat hier eindeutig unterschätzt.
Viel Erfolg
Ein tödliches Verfangen, erwartet uns bald der Abverkauf?Liebe Community,
in meinem heutigen Artikel möchte ich euch über den bevorstehenden Zinsentscheid am 22. März informieren und gleichzeitig einen Einblick in die aktuelle Investitionsstrategie der Marktteilnehmer geben. Am Ende hoffe ich auf eure Unterstützung in Form eines Likes oder/und einem Kommentar, jetzt aber viel Spaß beim Lesen.
Starten wir mit einer Sektorenübersicht des Anteils der Aktien mit einem neuen Tief in den letzten Monaten:
Auffällig ist, dass vor allem Aktien aus offensiven Sektoren eine sehr gute Performance zeigen und nur ein kleiner Anteil dieser Aktien ein neues Tief erreicht hat. Dies lässt darauf schließen, dass der Markt sich keine Sorgen über die Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik auf die Konjunktur macht und bereit ist, riskantere Investitionen zu tätigen. Ein einfacher Vergleich zwischen den beiden Sektoren Consumer Discretionary (offensiv) und Consumer Staples (defensiv) seit dem 1. Januar 2023 verdeutlicht dies.
Schauen wir jetzt auf die Positionierung der Hedgefonds. Hier zeigt sich jedoch das Gegenteil: Seit Anfang 2023 wird auf hohe Qualität gesetzt.
Eine weitere gute Möglichkeit um herauszufinden, wie Profis investieren, bietet der Anleihenmarkt. Anleihen werden bereits sehr stark abverkauft (Move-Index steigt), Aktien halten sich aber noch gut (Vix sinkt). Nun stellt sich die Frage: Wem sollte man eher vertrauen - dem Anleihenmarkt oder dem Aktienmarkt? Historisch gesehen hatte meistens der Anleihenmarkt recht.
Zusammenfassend gibt es immer noch eine Diskrepanz zwischen den Erwartungen und der Realität. Vor dem nächsten Zinsentscheid werden wir wichtige Marktdaten erhalten, nämlich die morgigen Arbeitsmarktzahlen und die Inflationszahlen in der nächsten Woche. Wenn die Arbeitsmarktzahlen besser als erwartet ausfallen (niedrigere Arbeitslosigkeit) und die Inflationszahlen weiterhin höher als erwartet sind, wird der Markt eine 50%-ige Zinserhöhung vollständig einpreisen. Derzeit wird die Erhöhung um 50 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% erwartet, während vor knapp einem Monat diese Wahrscheinlichkeit noch im einstelligen Bereich lag. Ich hatte jedoch bereits in einem Artikel vom 15. Februar auf diese Möglichkeit hingewiesen. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht nur eine höhere Zinserhöhung beim nächsten Zinsentscheid erwartet wird, sondern auch weitere stärkere Zinserhöhungen bereits eingepreist sind.
Dazu ein kurzer Überblick anhand der Zinskurve:
Der erwartete Zinshöhepunkt liegt nun bereits ungefähr 50 Basispunkte höher. Dementsprechend wurde auch wie oben gezeigt der Anleihenmarkt abverkauft (Anleihe sinkt = Anleihenrendite steigt). Der Aktienmarkt hat sich aber sehr gut gehalten... Dazu nochmal eine weitere Grafik, die diese Diskrepanz sehr schön zeigt:
Während die Rendite der 10-jährigen Anleihen das letzte Hoch überschreitet, ist der Aktienmarkt (SPX) immer noch weit entfernt vom letzten Tief, was eine klare bärische Divergenz darstellt. Aus diesem Grund kann ich derzeit nicht bullish sein, solange sich die Marktdaten (Arbeitsmarkt/Inflation) weiterhin wie oben beschrieben entwickeln. Eine ausführliche Analyse der momentanen Märkte, findet ihr in meinen Newsletter (unten verlinkt). Ich würde mich auch sehr über das Klicken auf die Rakete / Daumen hoch freuen oder das Schreiben eines Kommentares. Wenn ihr keine Updates, Änderungen oder weitere Ideen verpassen möchtet, könnt ihr mir gerne folgen.
Profitables investieren und bis zum nächsten Mal.
Euer CryptoRaphael
Powell 🇺🇸 schickt die Märkte auf Talfahrt 😱Hallo Trader,
gestern gab es an breiter Front bei den Indizies (und Gold) starke Abverkäufe. Gleichzeitig gewann der US Dollar enorm an Stärke.
Der Grund dafür war die Rede von Jerome Powell.
Was ist konkret passiert?
Powell erklärt, dass ""Die jüngsten Wirtschaftsdaten sind besser ausgefallen als erwartet, was darauf schließen lässt, dass das endgültige Zinsniveau wahrscheinlich höher ausfallen wird als bisher angenommen. Sollte die Gesamtheit der Daten darauf hindeuten, dass eine schnellere Straffung gerechtfertigt ist, wären wir bereit, das Tempo der Zinserhöhungen zu erhöhen."
Bedeutet konkret - höhere Zinsen als bisher angekommen. Hinzu kommt, dass der Markt nun zu etas mehr als 50% eine Zinserhöhung von 50 Basispunkten bei der nächsten Sitzung einpreist. (54 % von 50 Basispunkten bei der nächsten Sitzung und 46 % bei 25 Basispunkten.)
Auch die großen Investmenthäußer stimmen hier nun überein
Blackrocks Rieder dazu: ""Wir halten es für wahrscheinlich, dass die Fed den Leitzins auf 6 % senken und dann für längere Zeit auf diesem Niveau halten muss, um die Wirtschaft zu bremsen und die Inflation auf nahe 2 % zu senken"."
Warum sind höhere Zinsen schlecht für die Aktienmärkte?
Generell bedeuten höhere Zinsen vor allem für Unternehmen mit viel Bedarf nach Fremdkapital (Wachstumunternehmen) wesentlich höhere FInnazierungskosten. Das schmälert den Gewinn massiv bzw vergrößert etwaige Verluste. Das Wachstum muss also "teuer eingekauft werden". Das ist u.a. ein Grund, warum z.b. Wachstumswerte bei solchen News weitaus stärker abgestraft werden als klassische Value Werte.
Ein weiterer Grund ist, dass zukünftige Gewinne bei stiegenden Zinsen weniger stark gewichtet werden bzw abdiskontiert werden.
Und Punkt 3: Durch steigende Zinsen steigen natürlich auch die Zinsen von Anleihen, was das Investment in diese wesentlich attraktiver macht. 5-6% garantierte Zinsen bei US Staatsanleihen sind natürlich dann für viele Investoren attratktiver (weil sicherer) als das Risiko in schwankende Aktien zu investieren.
Das ist u.a. auch ein Grund, warum der Dollar so stark anzieht. Um US Anleihen zu kaufen, benötigt man eben US Dollars. Also tauscht man seine Euro, Yen etc gegen Dollars. Steigende Nachfrage (bei gleichen Angebot ) = steigender Dollar Preis.
Charttechnik Nasdaq100
Nun - ich denke nichtm dass wir hier nun noch einmal komplett in den Keller rauschen. Aber die Bewegung von B nach C sollten wir durchaus sehen.
Positiv für die Bullen (langfristig) ist sicherlich der Break der langfristigen abwärts gerichteten Trendlinie. Dennoch sprechen die beiden letzten Tageskerzen eine deutliche Sprache. Der Markt will gen Süden.
Erstes Kursziel dürfte dabei die runde Marke von 12.000 Punkten sein. Im weiteren Verlauf haben wir bei ca 11.800 Punkten einen Support beim Nasdaq
Bricht dieser, wäre schließlich ein weitere Abwärtsbewegung denkbar. Wie weit die dann letztlich geht, hängt an der weitere Entwicklung der Wirtschaftsdaten (Inflation, Arbeitsmarkt und schließlich Zinmsausblick) in den nächsten Wochen und Monaten. Spätestens dann aber im Bereich von 11200 Punkten wäre für mich aber dann eine sehr spannende Long Zone.
Happy Pips,
Michael - PimpYourTrading
Aktienmarkt stark unter Druck - Was ist da los?Um 16:00 Uhr startete die Stellungnahme des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell vor dem US-Kongress.
Mit seinen hawkishen Aussagen sorgte er für Abwärtsdruck am Aktienmarkt. Der US-Dollar (USD) konnte hingegen profitieren und ist nun mit Abstand die stärkste unter den G8-Währungen.
Er teilte mit, dass es beim nächsten Zinsentscheid höchstwahrscheinlich eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte geben wird. Zuvor erwartete der Markt eine Zinsanhebung um "nur" 25 Basispunkte.
Zudem merkte er an, dass das endgültige Zinsniveau wahrscheinlich höher ausfallen wird als bisher erwartet.
Der US-Index S&P 500 verzeichnet aktuell einen Verlust von rund 1,10% auf Tagesbasis.
Aus charttechnischer Sicht dient nun der EMA 200 aus dem Tageschart (D1) als markante Unterstützung. Danach könnten die Unterstützungszonen bei 3950 und bei 3900 Punkten angelaufen werden.
Newsletter 2.Ausgabe Liebe Community,
heute präsentiere ich euch die zweite Ausgabe meines Newsletters. Ich hoffe, dass er euch gefällt und wünsche euch viel Freude beim Lesen. Da mir euer Feedback sehr wichtig ist, bitte ich euch, mir am Ende des Newsletters einen Kommentar da zu lassen.
Damit ihr schon mal einen Überblick bekommt, hier ist der Aufbau des Newsletters:
1. Analyse der wichtigsten Assets: Dax , Gold und Bitcoin
- Preischartanalyse
- Analyse technischer Indikatoren
- Analyse Momentum
2. Wirtschaftsdaten:
2.1 Vergangene Wirtschaftsdaten
2.2 Zukünftige wichtige Wirtschaftsdaten
2.3 Wie wird die Reaktion der FED sein?
3. Ausblick Schwellenländer
3.1 Preischartanalyse
3.2 Analyse Momentum
3.3 Vergleichsanalyse mit dem US-Dollar
Also, lasst uns starten und viel Spaß beim Lesen! Und vergesst nicht auf die Rakete zu tippen!
1. Analyse vom Dax, Gold und Bitcoin.
1.1 Dax
Preischart:
Der Dax steht nach der Elliot-Wellen-Theorie kurz vor dem Ende einer a-b-c (gelb). Ein guter Short-Einstieg bietet der Widerstand bei der 15800er Marke.
Technische Analyse:
Das wir kurz vor einem Hoch stehen, bestätigen technische Indikatoren durch bärishe Divergenzen im RSI, sowie MacD. Ebenso ist der Stochastic auf sehr überkauften Level.
Momentum Indikator 1:
Auch hier würde ein letzter Anstieg zur oberen Orangenen Trendlinie passen, bevor die Bewegung runter startet.
Widerstand: 15894€; Unterstützung: 13990€
(Beachtet bitte, dass sich diese Level wöchentlich verändern und somit auch immer wieder neu berechnet werden müssen! / Sollten wir daher ein bestimmtes Level erreichen oder nachhaltig durchbrechen, werde ich euch hier in Form eines Updates auf Tradingview benachrichtigen.)
Momentum Indikator 2:
Hier kann man sehr gut erkennen, dass der Widerstand bei 12.81% in der Vergangenheit fast immer gehalten hat.
1.2 Gold
Preischart:
Wir könnten bereits eine impulsive Welle 1 ausgebaut haben, welche jetzt in einer a-b-c korrigiert wird. Danach sollte die nächste impulsive Welle (iii) starten.
Momentum Indikator 1:
Schöner Abpraller an der Unterstützung bei -3,1%.
Momentum Indikator 3:
Widerstand: 1954$; Unterstützung: 1787$
1.3 Bitcoin
Preischart:
Seit der letzten Woche hat sich nicht viel verändert. Bitcoin nähert sich jedoch dem Invalidation-Level für mein Alternativ-Szenario. Sollte dieses brechen werden wir wahrscheinlich direkt weiter korrigieren bis zum nächsten Unterstützungsbereich bei 18100$-18800$, um hier die Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu vollenden.
Technische Analyse:
Die bullishe Divergenz im RSI, sowie der überverkaufte Stochastic, geben dem Alternativ-Szenario doch noch eine kleine Chance.
Momentum Indikator 1:
Wichtige Level sind im Chart erkennbar.
Momentum Indikator 2:
Wichtige Level sind im Chart erkennbar.
2. Wirtschaftsdaten
2.1 Vergangene Daten:
Die stärkste Abweichung zu den Prognosen waren die steigenden Preise im Verarbeitenden Gewerbe, sowie die schwebenden Hausverkäufe.
2.2 Zukünftige Daten:
Der Fokus liegt auf den Reden von J.Powell und Lagarde, ebenso wie auf den Arbeitsmarktzahlen der USA.
2.3 Wie wird die FED reagieren?
"Die Inflation geht nicht so schnell zurück, wie erwartet, solange der Dienstleistungssektor stark bleibt. Nun steigen auch wieder die Preise im verarbeitenden Gewerbe!"
"Schwebende Hausverkäufe übertreffen sehr weit die Prognosen!"
--> Die FED muss also weiterhin restriktiv bleiben und wird die Zinsen weiter erhöhen! Wie genau die Prognose zur Zinskurve ist, könnt ihr in der nachfolgenden Grafik sehen:
3. Schwellenländer
Das Update in meinem letzten Newsletter (unten verlinkt) bleibt aktuell und ich werde im nächsten Newsletter ein Update geben.
Abschluss:
Ich hoffe euch hat dieser Newsletter gefallen und ihr drückt auf die Rakete. Über Verbesserungsvorschläge, Feedback, Fragen oder weiteres, würde ich mich sehr freuen.
Profitables investieren und bis zum nächsten Mal.
Euer CryptoRaphael
Forex Alert: Sechsstündiger Redenmarathon der Fed-Beamten Forex Alert: Sechsstündiger Redenmarathon der Fed-Beamten
Werden die zahlreichen Auftritte von Vertretern der US-Notenbank den Markt in den letzten Stunden dieser Handelswoche erschüttern?
Im Laufe der sechs Stunden vor Börsenschluss dieser Woche werden wir von Lorie K. Logan (Dallas Fed), Raphael Bostic (Atlanta Fed), Michelle W. Bowman (Board of Governors) und Tom Barkin (Richmond Fed) hören, in dieser Reihenfolge, bis der Devisenmarkt schließt.
Bei so vielen aufeinanderfolgenden Auftritten kann es zu einer Informationsüberflutung kommen, die Händler dazu veranlassen könnte, den Markt zu meiden. Alternativ können sie während dieser Sitzung, die in der Regel ein geringes Volumen aufweist, in den Markt einsteigen, um sich für den Handel am Montagmorgen zu positionieren. Im letzteren Fall besteht die Hoffnung, dass sie sich vor anderen Marktteilnehmern positionieren, die Zeit brauchen, um alle Kommentare der Fed-Vertreter vom Wochenende zu verdauen.
Am Mittwoch äußerte sich der Präsident der Minneapolis Fed, Neel Kashkari, besorgt über die Inflations- und Arbeitsmarktdaten, die im Februar nach der Anhebung des Leitzinses um 25 Basispunkte veröffentlicht wurden. Kashkari merkte an, dass er für die nächste Zinserhöhung um 25 oder 50 Basispunkte "offen" sei. Die Stimmung anderer Fed-Vertreter in dieser Angelegenheit dürfte bei der Festlegung der Handelspositionen am Freitag und in der folgenden Woche hilfreich sein.
Für EUR/USD- und GBP/USD-Händler dürfte es ebenfalls von Interesse sein, dass Vertreter der Europäischen Zentralbank und der Bank of England in dieser Woche ebenfalls eine Rede halten werden. Isabel Schnabel von der EZB wird am Donnerstag (EST) anlässlich der Veröffentlichung der geldpolitischen Sitzungsberichte der EZB sprechen, gefolgt von Huw Pill von der BoE ein paar Stunden später. Christopher Waller von der US-Notenbank wird ebenfalls am Donnerstag um 16:00 Uhr (EST) sprechen, nach Pill.
EURCAD - die ZweiteHallo Trader,
anbei der fundamentale Ausblick für die Kalenderwoche 9, sowie eine Tradingidee.
📈Fundamentaler Ausblick Kalenderwoche 09/2023📉
Der Markt wird weiterhin maßgeblich von den Inflationszahlen beeinflusst. Aktuell erkennt man sehr deutlich, dass die Kursbewegungen jeweils sehr stark von Inflations - und Arbeitsmarktdaten abhängig sind.
Denn diese sind entsprechend die beiden Kerndaten, die für die Zentralbanken weiter entscheidend für die Zinspolitik sind.
So gesehen z.b. am Freitag, wo höhere PCE Preisindex Daten als erwartet zu weiteren Abverkäufen am Aktienmarkt führten.
Hier nochmals das aktuelle Playbook erklärt:
INFLATION
Je höher die Inflationsdaten, desto wahrscheinlicher sind weitere Zinsanhebungen. Eigentlich war von vielen Analysten schon der Peak der Inflation erwartet worden. Aber wenn z.b. nun Inflationsdaten weiter höher als erwartet ausfallen (siehe Freitag) macht das weitere (womöglich stärkere) Zinsanhebungen wahrscheinlich.
LEITZINSEN
Höhere Zinsen wirken sich bekanntlich nachteilig auf die Wirtschaft aus. Denn die Finanzierungskosten der Unternehmen steigen! Dazu steigen bei höheren Zinsen entsprechend auch die Zinssätze von z.b. Anleihen. Wenn ich also risikofrei eine US Staatsanleihe zu 6% Zins bekomme, warum sollte ich dann das Risiko eingehen und irgendwelche Tech Aktien mit hohem KGV kaufen? Das erklärt übrigens auch, warum Value Titel bei solcehn News nicht ganz so unter die Räder kommen, wie Zinssensitive Titel (wie z.b. Tech)
Ergo - Geld fließt vom Aktienmarkt weg in den Anleihenmarkt.
ARBEITSMARKT
Natürlich beobachten die Zentralbanken auch den Arbeitsmarkt. Dieser zeigt sich speziell in den USA als sehr robust. Ergo hat z.b. die FED somit mehr Spielraum für Zinsanhebungen, wenn der Arbeitsmarkt robust ist und zugleich die Inflationsdaten weiter hoch ausfallen
ℹ️Die Wirtschaftsdaten kommende Woche
Montag: Auftragseingänge langlebige Güter🇺🇸
Dienstag: CB Verbrauchervertrauen🇺🇸
Mittwoch:VPI DE🇩🇪, EInkaufsmanagerindex USA🇺🇸, UK🇬🇧 + DE🇩🇪
Donnerstag: VPI Eurozone🇪🇺
Freitag: ISM Dienstleistungen USA🇺🇸
Tradingidee EURCAD
Hier sind wir immernoch beim gleichen Paar unterwegs (siehe Ausblick KW8).
Aber für uns ist dieser Chart immernoch sehr spannend und die Abwärtsbewegung sthet wohl kurz bevor.
Mit dem Bruch des letzten lokalen Tiefs, dürfte der Kurs zügig gen SÜden (support = gelbe Zone) laufen.
Happy Pips,
Michael - Team PimpYourTrading
Newsletter 1. AusgabeLiebe Community,
ich habe ein neues Projekt ins Leben gerufen und bin überglücklich euch heute den ersten Newsletter präsentieren zu dürfen:
Aufbau:
1. Analyse der wichtigsten Assets:
- Preischartanalyse
- Analyse technischer Indikatoren
- Analyse Momentum
2. Wirtschaftsdaten:
2.1 Vergangene Wirtschaftsdaten
2.2 Zukünftige wichtige Wirtschaftsdaten
2.3 Wie wird die Reaktion der FED sein?
3. Ausblick Schwellenländer
3.1 Preischartanalyse
3.2 Analyse Momentum
3.3 Vergleichsanalyse mit dem US-Dollar
4. ???
5. ???
Da es mein erster Newsletter ist, habe ich den 4. und 5. Punkt frei gelassen. Hier dürft ihr mir gerne eure Vorschläge mitteilen. Auf was könnte ich im 4. / 5. Punkt noch eingehen? Ebenso ist die Anzahl der analysierten Assets begrenzt, aus diesem Grund könnt ihr gerne eure Wunschassets in die Kommentare schreiben. Dann werde ich diese in der nächsten Ausgabe des Newsletters mit einbauen. Starten wir aber nun mit dem Newsletter, viel Spaß und nicht vergessen auf die Rakete zu tippen!
1. Analyse von Bitcoin, S&P 500 und Natural Gas.
1.1 Bitcoin
Preischart:
In der 1. Möglichkeit könnte Bitcoin nun direkt den Bereich von 18100$-18800$ anlaufen. Bei der 2. Möglichkeit würde er denselben Bereich mit einem Umweg bei ca. 28000$ erreichen. In beiden Fällen rechne ich übergeordnet mit einer Schulter-Kopf-Schulter Formation.
Technische Analyse:
Bärishe Divergenzen im RSI/MacD erhöhen die Wahrscheinlichkeit für die erste Möglichkeit.
Mittelfristiges Momentum:
Widerstand: 29400$ / Unterstützung: 17390$
(Beachtet bitte, dass sich diese Level wöchentlich verändern und somit auch immer wieder neu berechnet werden müssen! / Sollten wir daher ein bestimmtes Level erreichen oder nachhaltig durchbrechen, werde ich euch hier in Form eines Updates auf Tradingview benachrichtigen.)
Kurzfristiges Momentum:
Widerstand: 24391$ / Unterstützung: 19500$
1.2 S&P 500
Preischart:
Ich bin klar bärish auf den S&P 500. Der Zeit nutze und sehe ich hier keine Möglichkeit für einen Long-Entry.
Technische Analyse:
Bärishe Divergenzen verstärken meine Sicht:
Mittelfristiges Momentum:
In der grünen Ellipse kam einiges zusammen. Die orange, sowie rote Trendlinie wirkten als Widerstand. Der S&P 500 konnte hier nicht durchbrechen und wurde abgewiesen. Nun bewegen wir uns in Richtung der unteren Trendkanallinie.
1.3 Natural Gas
Preischart:
Im orangenen Unterstützungsbereich konnte der Kurs eine schöne Reaktion nach oben starten. Je nachdem wie sich diese in den nächsten Wochen weiterentwickelt, muss man davon ausgehen, dass wir hier nur in einer Welle 4 sind, worauf noch eine letzte Welle 5 folgen könnte.
Technische Analyse:
Bullishe Divergenzen bestätigen die momentane Bewegung nach oben.
Kurzfristiges Momentum:
Das Level bei -16,8% sollte, für eine weitere Fortsetzung der bullishen Bewegung, nachhaltig durchbrochen werden. Positiv ist auch die bullishe Divergenz.
2. Wirtschaftsdaten:
2.1 Vergangene Daten:
Die Daten der letzten Wochen verfehlten größtenteils die Prognosen. Somit ist die Wirtschaft doch aktiver als erwartet.
2.2 Zukünftige Daten:
Der Fokus in der nächsten Woche liegt auf den ISM-Daten, den schwebenden Hausverkäufen und dem Auftragseingang für langlebige Güter.
2.3 Wie wird die FED reagieren?
"Die Inflation geht nicht so schnell zurück wie erwartet, so lange der Dienstleistungssektor stark bleibt."
"Auch die Arbeitsmarktzahlen übertreffen die Prognosen nach oben!"
--> Die FED muss also weiterhin restriktiv bleiben und wird die Zinsen weiter erhöhen! Wie genau die Prognose zur Zinskurve ist, könnt ihr in der nachfolgenden Grafik sehen:
1.: 3 eingepreiste Zinserhöhungen in diesem Jahr.
2.: Erwarteter Zinshöhepunkt bei 5,4% im August.
3.: Zinsen sollen für 2 Monate bei 5,4% bleiben.
4.: Erwartete Zinssenkungen um 0,1%.
--> Die FED wird dieses Jahr also restriktiv bleiben, was positiv für den US-Dollar ist. Laut Momentum ist der nächste Widerstand im DXY bei 111.124$.
3. Ausblick Schwellenländer:
3.1 Preischartanalyse EEM:
Im Chart konnten sich viele 1-2-Setups bilden, die wie eine Sprungfeder fungieren. Das heißt die Sprungfeder lädt sich immer mehr auf und wird dann in einer impulsiven Welle 3 entladen, welche bereits gestartet ist oder noch starten wird. Dazu mehr im kleinen Timeframe:
Hier zeigt sich, dass wir seit dem letzten Tief eher eine 3-wellige Struktur ausgebildet haben (A-B-C). Das würde bedeuten, dass wir erst nach einer letzten Welle (1-2-3-4-5) den langfristigen Boden formen würden.
3.2 Analyse Momentum:
Kurzfristiges Momentum:
Das Hoch der (C) wurde durch die bärishe Divergenz im Momentum bestätigt.
Mittelfristiges Momentum:
Das Level bei 38,81$ würde perfekt zur unteren Trendkanallinie im Chart passen!
3.3 Vergleichsanalyse mit dem US-Dollar
Steigender US-Dollar = fallender EEM
Sinkender US-Dollar = steigender EEM
--> Aufgrund der restriktiven FED wird der US-Dollar kurzfristig steigen. Sobald das FED-Pivot aber erreicht ist, wird der US-Dollar fallen und eine Investition in Schwellenländer lohnt sich.
Ich hoffe euch hat dieser Newsletter gefallen und ihr drückt auf die Rakete. Über Verbesserungsvorschläge, Feedback, Fragen oder weiteres, würde ich mich sehr freuen.
Profitables investieren und bis zum nächsten Mal.
Euer CryptoRaphael
Der EURUSD wird gegrillt.EURUSD aktuell im Sturzflug.
Die negativen Daten aus den USA und eine extrem hawkishe FED, machen dem Kurs zu schaffen und der Dollar boomt wie seit Wochen nicht mehr.
Das Sentiment im EURUSD ist negativ und wir sehen immer wieder einen Abverkauf, der 50 EMA diente zuletzt als Widerstand und der nächste EMA ist der 100er, welcher bei ca. 1,05 liegt, sollten wir diesen ebenso brechen und auf das 50% FIBO oder 68% FUBO zusteuern, so könnte das ein langer Weg werden, bis sich diese Kurse von der FED wieder erholen.
Fest steht, dass wir aktuell sehr schlechte Daten aus mehreren Ländern bekommen, was nicht gerade gut ist, für eine Inflationsbekämpfung und einen Bullenmarkt. Man hat hier wohl das Risiko und das ursprüngliche Target, unterschätzt.
Viel Erfolg,
Beyond on Years Invest
"THE RISE OF DOLLAR" - die B."Das wird ein wunderschönes ABC Muster."
Zumindest sieht es danach aus. Wer davon ausgeht, dass Kurse schon bald wieder steigen können, könnte sich hier geschnitten haben. Denn das Sentiment ist stark positiv und die aktuell schmerzhaften Daten aus dem Arbeitsmarkt, der Inflation und dem PPI Sektor, machen dem Markt zu schaffen und katapultieren den Dollar Woche für Woche höher.
Womöglich steht uns der stärkste DYX Anstieg von bevor, möglicherweise mit den nächsten Finanzdaten, die stark bearish ausgehen könnten, sodass die FED schnell handeln muss, und schnell handeln wird. Eine 0,25 Erhöhung wie letztes Monat, wird wahrscheinlich lange nicht mehr am Plan stehen, und der Markt muss da erst einmal drauf klarkommen.
Aktuell sieht es wirklich böse aus, auch in der EU hat die Inflation wieder bewiesen, wie hartnäckig sie ist, und solange die CORE INFLATION in den USA nicht deutlich fällt, ist der Bärenmarkt nicht vorbei.
Viel Erfolg,
Beyond on Years Invest
Die FED hat es unterschätzt.Die FED hat unterschätzt, wie viel effort es benötigt, um auf ihr 2% Target zu kommen.
Nachdem die Inflationsdaten die letzten Monate deutlich besser waren, wurde eine 0,25 Basispunkte Erhöhung beschlossen, doch war genau dass der Fehler?
Zu früh? Zu schwach?
Wir sehen, ganz eindeutig dass das Risiko hier unterschätzt wurde, denn der weiterhin starke Arbeitsmarkt und die hohe CORE INFLATION, die Flach liegt (kaum Bewegung, obwohl man genau diese nach unten bekommen sollte), sind der klare Beweis, dass hier zu wenig gemacht wurde.
Jetzt wo wir wieder schlechte Daten bekommen, und die FED sieht, dass hier wieder angezogen werden muss, wird der Markt erneut misstrauisch und diese hohen Kurse sind optimal um den Bärenmarkt hier erneut zu verkaufen und Gewinne mitzunehmen.
Diese Abflüsse werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in den kommenden Monate sehen.
Viel Erfolg,
euer Beyond on Year Team
BTC/USDT: Update & WochenstartWir starten in eine neue Woche🥳
Die letzte Januar Woche startet rot, nahezu jeder Coin im Krypto Space fällt zum Auftakt der neuen Woche, um einige Prozente. Doch der Monat Januar war ein starker Anfang für 2023 und konnte über 40% im Preis gutmachen.🙏🏼
Somit startet Bitcoin mit grünen Zahlen in das neue Jahr und hat sogar noch mehr Potential bis 25’000$, welches auch das letzte Hoch im August 2022 war. Da könnte dann allerdings auch mehr widerstand aufkommen, aktuell sieht es aber noch so aus als würden wir eine kleinere Korrektur sehen bis wir diese neuen Hochs erreichen können.👀
Am Mittwoch ist dann wieder die FED Interest Rates Entscheidung, diese wird auch mit viel Angst im markt entgegengefiebert, je nachdem, wie die Zahlen raus kommen könnte ein Staker Dump oder Pump eintreffen, also seit vorsichtig!🧐✌🏽
MORGEN IST ES SOWEIT! Alle Augen auf den Dollar, wohin geht die Reise?
PLAN A: in Trendrichtung.
Bleiben die Inflationszahlen morgen bei den Erwartungen , so sieht es für den Dollar schlecht aus, denn wie wir hier bereits sehen, reicht ein 50EMA für einen doppelten Abprall, ein double top und einen Bruch des Weekly Pivot mit Close unterhalb.
Aktuell sieht es danach aus, dass auch diese DYX Anstieg nur eine Korrektur gewesen ist,
PLAN B: wir brechen den 50 EMA nach dem morgigen Event.
Sind die Inflationszahlen doch weiterhin zu hoch , so ist es gut möglich, dass diese hawkishe Stimmung nun endlich mal ein endgültiges 2023 Hoch hervor bringt,
und wir in die 2022 Stimmung zurück kehren, mit einer Inflation, die noch lange nicht vorbei ist.
Fazit:
Ich denke aus Psychologischer Sicht, macht PLAN A mehr Sinn. Denn wir alle erhoffen uns noch ein letztes mal gute Einstiege weiter unten, sei es BITCOIN, oder Aktien, wir alle
waren noch nicht bereit für diesen Anstieg 2023, was perfekt für einen dauerhaften Long-Trend wäre, denn der Markt macht immer das, was man sich eben nicht erhofft und genau das, was
keiner erwartet.
Viel Erfolg
"NUR" eine harmlose ABC Korrektur?Vielleicht ist ja doch weiterhin alle Prima, Inflationszahlen in Erwartung und ein weiterhin bullisher Markt?
Zumindest wenn wir uns den aktuellen Trend , die Pivot Points und andere technische Indikatoren ansehen, so haben wir weiterhin
einen Trend der intakt ist. Gehen wir nach EW Zählung, so wäre es gut möglich dass auch diese kleine Korrektur nur eine
ABC gewesen ist, und uns aktuell super Einstiegsmöglichkeiten bietet.
Viel Erfolg
USDJPY🇺🇸🇯🇵 - Long Chance?Hallo Trader,
beim USDJPY hatten wir am Freitag nach den Arbeitsmarktdaten einen Break des Widerstandes (siehe auch Verwandte Tradingidee).
Nun haben wir im Laufe der Woche den Pullback zum alten Widerstand (= neuer Support) gesehen.
Hier bildet sich nun auf Stundenbasis ein Boden aus und bietet uns die Chance Long einzusteigen.
Unser Plan wäre bei jedem neuen Rücksetzer neue Long Einstiege zu suchen.
Auch Goldman & Sachs sieht den Yen auf Sicht schwächer
"Der US-Arbeitsmarktbericht trieb die US-Renditen nach oben und die Aktien nach unten, eine negative Mischung für den Yen, insbesondere in einem Umfeld, in dem die japanischen Renditen fest sind. In der Tat entwickelte sich der JPY an diesem Tag schlechter als die meisten anderen Hauptwährungen und trieb USD/JPY in Richtung unserer 3-Monats-Prognose von 132", so GS.
"Die Kombination unserer Grundannahmen für 2023, dass es keine Rezession geben wird, höhere US-Renditen und die Fortsetzung des YCC in leicht veränderter Form, spricht für eine erneute Schwäche des Yen, obwohl die Risikobilanz angesichts der größeren Flexibilität der BoJ günstiger für die Währung aussieht", fügt GS hinzu.
Ein gewisses Risiko stellt aber die Uneinigkeit Japans über die künftige Notenbankpolitik dar. Hier gibt es immer wieder teils stärkere Schwankungen.
Hier sollte man also versuchen möglichst immer nur einen Trade (oder Teilposition) im Risiko zu haben. Bei weiteren Trades sollte der vorherige Breakeven abgesichert werden.
Positiv für Long Trades ist zu erwähnen, dass man hier sehr ordentliche Swaps bekommt - geschuldet eben durch die Differenz bei den Leitzinsen zwischen FED und BOJ.
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
A ODER B - Die Karten sind offen.Nun stehen wir an einem entscheidenden Punkt.
Behalten wir unseren Trend und gehen weiter nach oben, denn aktuell haben wir 1. positives Sentiment und einen starken Trend, und 2. wir sind schön über dem weekly
Pivot und haben diesen bereits ein mal gehalten, oder werden wir uns des LH bewusst, und befinden und in einem beginnenden downtrend mit einem "double top" als TOP.
Die FED hat im letzten Meeting nochmal, vor allem, nach den starken Zahlen diese Woche, ausdrücklich klar gemacht, weiter Zinsen anzuheben, bis die Zahlen
sich bessern, besonders am Arbeitsmarkt, dies könnte den Markt zum wackeln bringen.
Wir bleiben gespannt auf die Marktreaktion die kommen den Tage.
Stehen wir kurz vor einer Rezession?! Was macht die FED?Bis zum FED-Pivot dauert es noch einige Monate. Ebenso werden die Zinsen längere Zeit hoch bleiben, daher wird man sich mit dem Thema Rezession beschäftigen müssen! Doch welche Indikatoren gibt es und welchen Nutzen haben sie?
In diesem Artikel möchte ich euch einen Einblick in einige Indikatoren geben, die ich auch selbst benutze. Zuerst werde ich dabei die verschieden Indikatoren zeigen und dazu jeweils eine kurze Erklärung abgeben. Später bewerte ich die derzeitige Lage anhand der Indikatoren und teile meine persönliche Einschätzung mit.
Starten wir mit Wirtschaftsfrühindikatoren:
Als ersten Indikator habe ich hier den LEI-Index ausgewählt. Der Leading Economic Index ist ein amerikanischer Wirtschaftsfrühindikator, der die zukünftige wirtschaftliche Aktivität vorhersagen soll. Er wird von The Conference Board berechnet, die den Wert des Indexes aus den Werten von zehn Schlüsselvariablen bestimmt.
Sobald der Index unter 0 fällt, geht man davon aus, dass die US-Wirtschaft wahrscheinlich in den nächsten 2 bis 3 Quartalen zurückgehen wird.
Hier findet ihr den Index: en.macromicro.me
Als 2. Indikator benutze ich die PMI´s, welche für mich sehr wichtig sind. Dabei starte ich mit dem PMI für das Verarbeitende Gewerbe:
Werte > 50 = wachsende Wirtschaft
Werte < 50 = schrumpfende Wirtschaft
Werte bei 50 = stagnierende Wirtschaft
Der PMI für das Verarbeitende Gewerbe (Manufacturing PMI) setzt sich aus 5 von 10 Subindices zusammen mit folgender Gewichtung: Auftragseingang (30 Prozent), Produktion (25 Prozent), Beschäftigung (20 Prozent), erhaltene Lieferungen (15 Prozent) und Lagerbestand (10 Prozent). 3 der 10 Subindices konnte ich auf Tradingview finden, die restlichen findet ihr auf der Website von ISM (Link weiter unten).
1.: New Orders (Auftragseingang):
2.: Employment (Beschäftigung): (Zusammenhang mit Beschäftigungs-Level)
3.: Prices (Preise): (Zusammenhang mit Inflationsrate)
Neben dem Verarbeitenden Gewerbe gibt es aber noch den Dienstleistungssektor, welcher etwa 77% des BIP´s in der USA ausmacht und somit nochmal von größerer Bedeutung ist. Hierzu eine kleine Übersicht aller Indikatoren, welche ich auf Tradingview finden konnte.
Weitere Indikatoren findet ihr wie oben angesprochen auf der Website von ISM, klickt euch einfach mal durch:
www.ismworld.org
Die Wichtigkeit der PMI´s seht ihr auch in der nächsten Grafik. Tief´s oder Hoch´s im US Real-GDP (YoY%) kündigten sich oft schon Monate vorher in den PMI´s an. Ebenso wird aus meinen obigen Grafiken ein Zusammenhang zwischen den Subindices der PMI´s zur Inflationsrate oder Beschäftigung deutlich (mit einer gewissen Vorlaufzeit!). Somit sind die PMI´s von unglaublichem Nutzen, da sie einem auf Grund der monatlichen Umfragen einen direkten Einblick in die Realwirtschaft geben.
Als 3.Indikator kann man beispielsweise einen Kurs-Spread nehmen, in diesem Fall den Spread von Kupfer und Gold. Performt Kupfer besser als Gold, so befindet sich die Wirtschaft in einer Boom-Phase. Ist Gold der Outerformer, so befinden wir uns eher in einem Abschwung und Vorsicht ist geboten. Das coole an dem Spread ist, dass wir hier einen normalen Kerzenchart haben, welchen man analysieren kann um eventuelle Zukunftsprognosen zu erstellen.
Im letzten Indikator geht es um invertierte Anleihen. Die erste Grafik zeigt die 10 jährige US-Staatsanleihe minus die 2 jährige US-Staatsanleihe. Invertiert die Kurve (Kurs<0) war das in der Vergangenheit ein Warnzeichen für eine baldige Rezession (rote Bereiche).
Ebenso kann man 2 Anleihen mit anderen Laufzeiten wählen, beispielsweise die 10-jährige minus die 3-monatige Staatsanleihe.
Bevor wir nun zu meiner Einschätzung kommen, möchte ich noch auf die FED eingehen. Werden Zinsen erhöht oder die Bilanz verringert wirkt sich das negativ auf die US-Wirtschaft aus. In der folgenden Grafik ist der US Manufacturing-PMI zusammen mit dem Chicago-PMI (großer Anteil an Autoindustrie, bewegt sich aber in die gleiche Richtung wie der Manufactung-PMI) und die FED-Billanz, sowie der Zinssatz dargestellt. Die negativen Auswirkungen restriktiver Maßnahmen sind in den PMI's klar zu erkennen.
Ich hoffe euch hat meine Übersicht einiger wichtiger Indikatoren gefallen, nun machen wir weiter mit meiner persönlichen Einschätzung. Davor würde es mich aber auch interessieren, welche Indikatoren ihr nutzt? Teilt sie gerne in den Kommentaren.
Starten wir als erstes mit dem Bericht des Manufacturing-PMI am 1. Februar:
Die Prognose lag bei 48, welche höher war als der gemeldete Wert von 47,4. Bei den weiteren Prognosen der Sub-Indeces gab es ebenfalls Abweichungen. Die Preise im Verarbeiteden Gewerbe gehen mit einem Wert von 44,5 zwar immer noch zurück, jedoch nicht so schnell wie bei einem prognostizierten Wert von 39,5. Desweiteren wurde mit einem Wert von 49 eine schrumpfende Beschäftigung erwartet, welche jedoch mit einem Wert von 50,6 am wachsen ist.
Im folgenden noch die Übersicht des gesamten PMI´s und allen Sub-Indices. Auffällig ist hier auch noch der schnellere Rückgang an neuen Aufträgen sowie Produktion, welche zusammen 55% des gesamten PMI´s ausmachen, wodurch dieser auch im Vergleich zum Vormonat gesunken ist.
Zur selben Uhrzeit um 16 Uhr wurden auch die Stellenangebote in der USA veröffentlicht, auch hier gab es mit 11M eine starke Abweichung zur Prognose von 10,25M. Das Verhältnis von angeboten Stellen zu Arbeitslosen ist nun bei 1,93.
Da es in diesem Artikel auch um das Verhalten der FED geht, werde ich auch kurz auf den Zinsentscheid am 1. Februar um 20 Uhr eingehen. Im Grunde wurden die Zinsen total unspektakulär, wie vom Markt erwartet, um 0,25% erhöht. Spannend sind jedoch die Aussagen von J. Powell in der nachfolgenden Pressekonferenz. Er machte sich plötzlich weniger Sorgen über die Lockerung der Finanzkonditionen und sprach von einer "Disinflation". Die Märkte sind daraufhin wieder gestiegen und fühlten sich in ihrer Illusion eines baldigen Zins-Pivots von J.Powell bestätigt. Demnach lockerte sich die Markterwartung der zukünftigen Zinskurve. Es wurden sogar insgesamt 2 Zinssenkungen im Jahr 2023 eingepreist.
Das Highlite der Woche war dann der Freitag. Um 14:30 wurden die Daten zum Arbeitsmarkt veröffentlicht, welche die Prognosen weit übertrafen:
Später um 16 Uhr wurden dann noch die PMI´s für den Dienstleistungssektor veröffentlicht, welche ebenfalls enorm positiv ausfielen:
Hier auch nochmal eine vollständige Übersicht der PMI´s für den Dienstleistungssektor:
Im Grunde sehen wir einen sehr starken Dienstleistungssektor mit weiterhin schnell steigenden Preise. Daher ist es auch unwahrscheinlich, dass das FED-Pivot schnell erreicht wird und die Zinsen im Jahr 2023 2mal gesenkt werden. Demnach konnten wir am Freitag auch nochmal eine negative Veränderung in der Markterwartung sehen:
Den S+P 500 oder Bitcoin hat das aber wenig interessiert, somit konnten sich diese auch sehr gut halten. Alles in Allem bleibe ich also bei meiner Meinung, dass der Markt viel zu optimistisch ist. Nicht nur zu optimistisch in Bezug auf die Zinskurve, sondern auch in Bezug auf die Wirtschaft. Meiner Meinung nach konnten sich die Aktienmärkte am Freitag nur so gut halten, weil eben die Daten aus dem Dienstleistungssektor und Arbeitsmarkt so positiv waren. Auch wenn dadurch ein höherer, sowie späterer Zinspivot eingepreist wurde, sieht der Markt die Folgen dieser Zinsen nicht. Ich frage mich sogar ob er denn überhaupt eine Rezession kommen sieht, dabei habe ich euch meine Indikatoren weiter oben aufgezeigt. Der LEI-Index deutet auf eine Rezession, sowie die Invertierung der Anleihen. Ebenso signalisiert der Manufacturing-PMI seit 3 Monaten eine schrumpfende Wirtschaft. Abschließend bin ich also überhaupt nicht positiv gestimmt, denn auch die letzten Zinserhöhungen der FED werden ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft erst noch zeigen. Und solange der Dienstleistungssektor und Arbeitsmarkt stark bleiben, muss und wird die FED weiterhin Zinsen erhöhen. Das wird dem Markt nicht gefallen!
Passend zum Artikel möchte ich auch auf den unten verlinkten Insta-Account verweisen. Mein Partner Ennio hat hier einen Beitrag zu Rezessionssicheren Aktien hochgeladen, welche aufgrund ihres Anti-Zyklischen Verhaltens während einer Rezession nicht ganz so starke Kursverluste erleiden wie beispielsweise der S+P 500. Meiner Meinung nach sollte man in diesen Zeiten aber auch einen kleinen Leerverkauf als Hedge zum Long Portfolio haben. Ebenso ist auch cash ein Asset. Zu dieser Thematik aber mehr in einem weiteren Artikel. Falls ihr noch andere Artikelwünsche habt, lasst es mich gerne wissen!
In diesem Sinne vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und nochmal meine Frage nach Indikatoren, die ihr nutzt. Postet sie in die Kommentare, damit der Nutzen dieses Artikels noch größer wird. Ebenso würde ich mich sehr freuen, wenn ihr auf die Rakete drückt und den Artikel teilt. Für mich ist das nämlich die einzigste Belohnung für meine Zeit, die ich für den Artikel aufgebracht habe.
Profitables Investieren und bis zum nächsten mal.
Euer Crypto|Raphael
PS: Die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession in der USA ist bereits höher wie vor der Finanzkrise 2008:






















