So erschaffst du deine eigene profitable Handelsstrategie!In der dynamischen Welt des Handels ist es unerlässlich, eine durchdachte Handelsstrategie zu entwickeln.
Aber warum genau ist das so wichtig?
Lass uns in die Schlüsselfragen eintauchen, die dir helfen, deine eigene erfolgreiche Handelsstrategie zu etablieren.
Warum benötigt man eine Handelsstrategie?
Eine Handelsstrategie ist das Fundament deines Handelsansatzes. Sie gibt dir eine klare Richtung und hilft dabei, emotionale Entscheidungen zu vermeiden. Ohne Strategie handelst du oft impulsiv, was zu Verlusten führen kann. Eine gut definierte Handelsstrategie sorgt für Klarheit und Disziplin, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Fehlern minimiert wird.
Was bringt mir eine Handelsstrategie?
Eine Handelsstrategie bietet zahlreiche Vorteile:
1. Konsistenz:
Du kannst deine Handelsentscheidungen über einen längeren Zeitraum hinweg konsistent umsetzen.
2. Zielorientierung:
Sie hilft, realistische Ziele zu setzen und diese systematisch zu verfolgen.
3. Risikomanagement:
Gute Strategien beinhalten Risikomanagement-Techniken, die verhindern, dass du mehr verlierst, als du bereit bist.
4. Lernen und Anpassen:
Mit einer Strategie kannst du deine Ergebnisse analysieren und anpassen, um deine Effizienz zu steigern.
Wie erschaffe ich eine Handelsstrategie?
Die Erstellung einer Handelsstrategie erfordert Sorgfalt und Planung. Hier sind einige Schritte, die dir helfen:
Marktforschung: Verstehe den Markt, in dem du handeln möchtest. Analysiere Trends, Volatilität und Rahmenbedingungen.
Entscheide über deine Handelsart: Willst du kurzfristig (Day-Trading) oder langfristig (Swing-Trading) handeln? Jede Art hat ihre eigenen Strategien.
Technische und fundamentale Analyse: Nutze technische Indikatoren (wie MACD, RSI) und fundamentalwirtschaftliche Daten, um informierte Entscheidungen zu treffen.
Backtesting: Teste deine Strategie anhand historischer Daten, um herauszufinden, wie sie in der Vergangenheit funktioniert hätte.
Welche Regeln benötigt eine Handelsstrategie?
Jede erfolgreiche Handelsstrategie sollte klare Regeln enthalten:
1. Einstiegs- und Ausstiegspunkte:
Bestimme, wann du in einen Trade einsteigen und wann du ihn beenden möchtest.
2. Risikomanagement:
Lege fest, wie viel Kapital du bereit bist zu riskieren. Eine häufige Regel ist, nicht mehr als 2% deines Kapitals pro Trade zu riskieren.
3. Positionsgrößenbestimmung:
Definiere, wie groß deine Positionen sein sollen, basierend auf deinem Kapital und dem Risiko.
4. Verlustrisiko:
Setze Stop-Loss- und Take-Profit-Orders, um deine Verluste zu begrenzen und Gewinne zu sichern.
Was ist notwendig bei einer Handelsstrategie?
Um erfolgreich zu handeln, benötigst du:
Disziplin: Halte dich an deine Strategie, auch wenn es emotional herausfordernd wird.
Marktkenntnis: Bleibe über aktuelle Nachrichten und Marktbewegungen informiert.
Technische Hilfsmittel: Nutze Handelsplattformen und Software, die dir bei der Analyse von Märkten helfen. ( Tradingview, FxReplay, Myfxbook usw. )
Wie dokumentiere ich meine Handelsstrategie?
Eine angemessene Dokumentation ist für die Analyse und Optimierung deiner Strategie entscheidend!
Das Trading-Journal: Halte jeden Trade in einem Journal fest. Notiere Ein- und Ausstiegspreise, Gründe für die Entscheidungen und das Ergebnis.
Deine Analyse der Ergebnisse: Bewerte deine Erfolge und Misserfolge regelmäßig, um identifizieren zu können, welche Aspekte deiner Strategie verbessert werden müssen.
Anpassungen: Sei bereit, deine Strategie basierend auf deinen Bewertungen und den Marktbedingungen anzupassen.
Eine profitable Handelsstrategie zu entwickeln, erfordert Zeit, Geduld und Engagement. Mit der richtigen Herangehensweise kannst du deinen Handelsprozess nicht nur optimieren, sondern auch erfolgreicher gestalten.
Es bietet sich dennoch an, bereits erstellte Handelsstrategien zu lernen und umzusetzen.
Warum?
Erprobte Systeme/Strategien haben sich in der Praxis bewährt und bieten eine solide Grundlage. Außerdem hast du so eine enorme Zeitersparnis, du musst keine Zeit mit dem Entwickeln einer eigenen Strategie verbringen und kannst sofort handeln. Durch das Studium erprobter Ansätze kannst du wertvolle Einsichten gewinnen und deine eigenen Fähigkeiten schneller verbessern, oder sogar später für eigene Strategien verwenden. Bewährte Strategien enthalten oft bereits integrierte Risikomanagement-Techniken, die helfen, Verluste zu minimieren.
Wenn du auf der Suche nach Unterstützung im Trading-Bereich bist, zögere nicht, mir eine Nachricht zu schreiben! Ich habe mehrere profitable Handelsstrategien entwickelt und freue mich, meine Erfahrungen und Insights mit dir zu teilen. Gemeinsam können wir an deiner Handelsstrategie arbeiten und deine Fähigkeiten weiterentwickeln. Lass uns diesen spannenden Weg des Lernens und Wachsens zusammen gehen! :D
Strategie
Die Macht des Backtestings: Perfektioniere dieses Trading-Setup!Heute möchte ich auf eine entscheidende Waffe, die selbst der unerfahrenste Trader schon besitzt eingehen - das Backtesting. Gerade zur Weihnachtszeit, wenn das Handelsvolumen abnimmt, ist das Backtesting entscheidend, um gestärkt ins neue Jahr zu starten.
👌 1. Perfektionierung des Trading-Setups:
Backtesting ermöglicht es dir, deine Strategien und Trading-Setups in einem simulierten Marktumfeld zu testen. Das heißt du kannst in der Zeit ganz einfach zurückgehen und studieren wie sich der Preis an bestimmten Wochentagen oder zu bestimmten Tageszeiten verhält und wie er auf Bezugspunkte im Orderflow wie Orderblocks bzw. Ineffizienzen reagiert.
Das bietet die Möglichkeit, Schwächen zu erkennen und das Setup zu perfektionieren, bevor echtes Geld riskiert wird. Ob es um, das Setzen von Stop-Loss-Orders oder die Festlegung von Gewinnzielen geht - Backtesting ermöglicht eine gezielte Feinabstimmung.
🕰️ 2. Uhrzeiten für optimale Setups herausfinden:
Jedes Trading-Setup kann von verschiedenen Marktparametern beeinflusst werden, darunter auch die Uhrzeit. Backtesting erlaubt es dir, herauszufinden, zu welchen Tageszeiten, oder an welchen Wochentagen das Setup am besten funktioniert. Das ist entscheidend, um die eigenen Handelsaktivitäten auf die Phasen höchster Aktivität - wie zum Beispiel die London oder New York Session - auszurichten.
Ich habe mich darauf fokussiert die Liquiditätsniveaus und Bezugspunkte im Orderflow wie zum Beispiel einen Orderblock oder Ineffizienzen zu erkennen. Das Entscheidende für mich war, als ich ein regelbasiertes Setup gefunden habe, welches Tag für Tag und Woche für Woche im Preisverlauf zu finden ist.
📰 3. Einfluss von Wirtschaftsnachrichten verstehen:
Backtesting ermöglicht es dir, den Einfluss von Wirtschaftsnachrichten auf die Handelsstrategien zu verstehen. Oft finden gerade bei High Impact News, extreme Preisbewegungen statt, die dich aus dem Trade zu werfen. Durch das Einbeziehen historischer Nachrichtenereignisse kannst du besser abschätzen, wie dein Setup auf bestimmte Meldungen reagiert und die Strategie entsprechend anpassen. Vielleicht ist es zum Beispiel besser CPI, FOMC oder NFP abzuwarten und erst danach zu traden!
🎄 4. Weihnachtszeit und geringeres Handelsvolumen: Die Weihnachtszeit bringt oft ein geringeres Handelsvolumen mit sich. Dies kann zu unvorhersehbaren Kursbewegungen und generell schwierigen Marktbedingungen führen. Anstatt live zu traden und sich den Herausforderungen des geringen Volumens auszusetzen, ist es ratsam, diese Zeit für intensives Backtesting zu nutzen. Dadurch kannst du deine Strategien verfeinern und dich gleichzeitig vor potenziellen Risiken schützen.
Insgesamt ist Backtesting eine unschätzbare Ressource für jeden Trader, der seine Fähigkeiten verbessern und die Erfolgschancen maximieren möchte. Gerade in Zeiten wie der Weihnachtszeit und Neujahr, in denen die Märkte schwieriger zu berechnen sein können, bietet Backtesting eine strategische Möglichkeit, sich auf das kommende Jahr vorzubereiten. Nutzen diese Zeit, um dein Trading-Setup zu perfektionieren und gestärkt ins neue Jahr zu starten.
Cash_Flow_Trading Blog VorstellungMoin liebe TradingView Community,
hiermit startet mein neuer TradingView Blog. Ziel ist es, Anfänger Tradern einen gewissen Einblick in die Materie zu geben und aufzuzeigen, wie Trading funktionieren kann.
15 Jahre Erfahrung sowie mehreren, beruflichen Stationen in der Finanz-Industrie, gehe ich davon aus, dass ich den ein oder anderen Tipp parat habe. Ich persönlich trade nicht, um reich zu werden, sondern um einen gewissen, monatlichen Cash Flow durchs Trading zu erzielen.
Trading ist nicht einfach, daher ist es wichtig, gewisse Parameter, die die Wahrscheinlichkeit auf Misserfolg erhöhen, von vornherein zu eliminieren oder zumindest zu reduzieren. Die meisten Anfänger Trader konzentrieren sich zu sehr auf die Analyse.
Das ist der Teil, der am einfachsten ist und auch am meisten Spass macht. Er bildet allerdings nur einen kleinen Teil einer erfolgreichen Trading-Strategie ab. Die anderen Teile, wie der Blick auf die Kosten, das Risiko- und Money-Management und ganz wichtig: die Psychologie, spielen eine deutlich wichtigere Rolle.
Daher ist es auch mein Anspruch hier mit dem Blog nicht nur reine Analysen zu liefern, auch wenn es die natürlich, entsprechend meiner eigenen Strategie zu Genüge geben wird, sondern auch aus dem Nähkästchen zum Aufbau einer passablen Trading Strategie zu plaudern.
Dabei will ich es vermeiden, zu komplex zu werden. Da ich eine normale familiäre und berufliche Situation habe, wie 90 % aller privaten Trader, war es mir immer wichtig, nicht den ganzen Tag vor dem Screen zu sitzen und irgendwelche Formeln zu pauken, die sich dann in der Praxis doch nur als eine weitere Analysemethode ohne Erfolgsgarantie herausstellt.
Trading ist mit all seinen Strukturen und Eigenschaften wie z.B. Kosten schon für Anfänger stark kompliziert. Da muss es nicht auch noch in der Analyse und dem Trading selbst so sein. Wobei es trotzdem nicht einfach ist.
Der Fokus auf die anderen wichtigen Dinge, siehe oben, ist wichtig. Daher wird es hier in diesem Blog nicht lediglich um Ideen zum handelbaren Markt gehen, sondern auch ums Trading und den einzelnen Themenbereichen generell.
Ich bin auf jeden Fall immer offen für Kommentare und wenn jemand eine persönliche Frage hat, kann er diese gerne per PM an mich richten.
Ich freue mich, in dieser tollen Trading Community zu sein!
Euer Cash_Flow_Trader
Trade anhand meiner Vorhersage erklärt!
Diese Woche habe ich eine Analyse für Silber gepostet bei der ich beschrieben habe, dass ich einen Run in die Buystops erwarte. Meine Bias war also long. Vom orange-schattierten, inversen W1 FVG (Fair Value Preisniveau) bei 22,800 ewartete ich Unterstützung für den Kurs.
Hier geht’s zur genauen Analyse:
Ich bin kein Freund davon wenn jemand im Nachhinein so tut als könnte er den Chart analysieren und vor dem Trade seine Einschätzung nicht preisgibt. Nach meiner Analyse ist klar zu sehen, dass der 4h Chart das inverse W1 FVG mit den Kerzenkörpern exakt respektiert hat. Das ist ein deutliches Anzeichen, dass ein Buy-Programm im Markt ist. Klares Ziel sind die Hochs, über denen sich die Buystop Orders befinden, nachdem auf dem Wochen-Chart die Tiefs ausgestoppt wurden.
Auf Basis dieser Analyse habe ich einen Long Trade gesetzt. Das Stop-Loss war über den 50% Level des W1 FVG und wurde nicht erreicht. Nach dem Einstieg respektierten die Kerzenkörper weiterhin das W1 FVG Hoch. Wenn man im Trade ist, ist es wichtig nicht die Nerven zu verlieren, wenn der Kurs einmal kurz gegen einen läuft. Alles was Smart Money hier macht ist Akkumulieren um den Kurs nach oben zu treiben. Wenn dein Stop-Loss auf einem logischem Preisniveau ist kannst du den Trade einfach laufen lassen solange die Analyse dahinter noch korrekt ist.
Da es bereits Freitag war habe ich mein Take Profit beim ersten Hoch gewählt.
Zusammengefasst lieferte Silber diese Woche genau wie erwartet. Wenn du ein paar Ticker auf den Höheren Zeiteinheiten analysierst bekommst du Woche für Woche einen einfachen Trade wie diesen. Wie du siehst ist es mit dem richtigen Wissen und reinen Charts klar zu sehen wann sich diese Trade-Setups formen.
Mustermanns X-ABCD Spickzettel + Anleitung 😍Die Weiterentwicklung von ABCD bilden die X–ABCDs. Der Punkt X bildet den Startpunkt des harmonischen Musters. Dieser Startpunkt liegt vor Punkt A und es ergeben sich die neuen Koordinaten X–B und X–D im Muster. Im Anschluss erhält man ein harmonisches Muster mit fünf festgelegten Punkten. Wie bei einem ABCD-Muster, das häufig Bestandteil des X–ABCD ist, werden auch diese durch Fibonacci-Verhältnisse definiert. Das Gartley zählt zu den älteste Harmonische Pattern. H. M. Gartley beschrieb es erstmals 1935 in seinem Buch „Profits in the Stock Market“. Zu diesem Zeitpunkt gab es lediglich eine grobe Zeichnung und Beschreibung des Musters. Erst Larry Pesavento versah das Gartley-Muster mit festgelegten Fibonacci-Zahlen. Andere harmonische Muster werden innerhalb ihrer Fibonacci-Ratio häufig, aber nicht zwingend durch Tiernamen wie Bat Crab oder Butterfly unterschieden. Die harmonischen Muster werden in sogenannten Totalklassen eingeteilt und lassen sich darüber hinaus in Trendfortsetzungs und Trendumkehrmuster unterscheiden. Nach dem Mustermannprinzip von David Murawski werden diese klassischen Muster durch eine intelligente Verknüpfung mit weiteren klassischen, aber auch modernen Charttechniken zu einem präzisen und signalstarken System kombiniert. Das Multi-Time-Frame-Prinzip, das Ähnlichkeiten zu den Wellengraden der Elliott-Wellen-Strategie aufweist, ermöglicht es, hochpräzise Ein- und Ausstiegspunkte mit einer erstaunlichen logischen Transparenz zu generieren.
Wo beginnt X – und wo fängt das Ganze an?
Das ist wohl die Frage, die am häufigsten gestellt wird. Es gibt eine einfache und klare Antwort darauf: überall, an jedem (Zwischen-)Tief oder (Zwischen-)Hoch! Das klingt erst mal komisch, ist aber so.
Der Grund für dieses Phänomen ist der fraktale Aufbau der Charts in den einzelnen Zeitrahmen und die logische Verknüpfung untereinander. In der Praxis bedeutet das, dass zum Beispiel jede 15-Minuten-Kerze auf der Zeitachse des Charts zum zeitlichen Schlusskurs in seiner räumlichen Ausdehnung preiszeitlich identisch mit der vor- und nachgeordneten Kerze im kleineren oder größeren Zeitrahmen zum Zeitpunkt des Kerzenschlusses sein muss.
Das klingt kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Einfach gesagt, eine 15-Minuten-Kerze besteht immer aus drei 5-Minuten-Kerzen, die wiederum in der zeitlichen Ausdehnung der 15-Minuten-Kerze 15 Kerzen á eine Minute benötigt, um das zeiträumliche Segment
im Chart abzuschließen. Dieser Fakt ergibt sich in jedem verfügbaren Zeitrahmen und ermöglicht so, mehrere Hoch- und Tiefpunkte diverser harmonischer Muster zu identifizieren. Diese werden nach individuellem Bedarf und gewünschter Tradedauer genutzt Sie werden recht schnell feststellen, dass sich die Ansatzpunkte präziser bestimmen lassen, je kleiner die genutzte Zeiteinheit im Chart ist. Durch regelmäßiges Wechseln in die benachbarten Zeitrahmen wird sich Ihnen während der Analysearbeit ein umfassendes, nahezu überwältigendes Gesamtbild ergeben. Dieses strukturierte Gesamtbild werden Sie in jedem Zeitrahmen als einen elementaren Baustein Ihrer persönliche Handelsstrategie nutzen können.
Wie kommen wir zum Punkt D und schließlich zum Einstieg?
Der Punkt D wird durch eine Fibonacci–Abmessung der Stecke B–C ermittelt. Die Muster haben verschiedene Spannen, die nicht immer bis zum Maximalwert laufen müssen, da sie unter anderem auch durch das Verhältnis X–D begrenzt werden . Die maßgebliche Einstiegszone ergibt sich also aus dem Mindestbereich der Achse B–D in Kombination mit dem begrenzenden X–D-Wert des Musters. Harmonische Muster wie das Navarro 200 (Eigenbezeichnung von Peter Navarro), das variable Fibonacci-Zonen aufweist, begrenzen sich auf den Maximalwert des Schenkels, der zuerst eintritt. Dabei ist darauf zu achten, dass die „verbündete Achse“ mindestens den Minimalwert erreicht.
Sollte das nicht der Fall sein, gilt das Muster als invalide. Aufgrund unterschiedlicher Chartdarstellungsqualitäten sind geringe Toleranzen zulässig, diese bezeichnen wir als Marktrauschen.
Durch die aufgezeigte Eingrenzung ist es möglich, relevante Zonen für einen geeigneten und insbesondere absicherungsfähigen Einstieg über das Multi-Time-Frame-Prinzip nach Mustermann zu identifizieren.
Das Besondere an der Harmonischen Tradingweise ist auch die Identifikation des möglichen Risikos. So ist es möglich durch das Verhältnis der B-D & C-D Achse bestimmte Muster einzugrenzen bzw auszuschließen. Sollte z. B. ein Butterfly über seine Begrenzungswerte hinausschießen, so ist es nicht gerade unwahrscheinlich, dass wir ein Deep Crap im Chart sehen werden. In Kombination mit Elliott Wellen und der Nutzung des Fraktalsprungs nach Mustermann, ergibt sich eine überaus aufschlussreiche Gesamtübersicht .
Zur leichteren Handhabung sind die Harmonischen Muster in vier verschiedene Totalklassen einzuteilen. Diese Klassifizierung erfolgt durch unterschiedliche Positionen der Hoch- und Tiefpunkte C und D.
Bei diesen Totalmustern befinden sich beispielhaft in der Klasse eins die Musterpunkte C und D innerhalb der Strecke X–A.
Somit korrigiert der Punkt C in der Totalklasse 1 niemals über den Punkt A hinaus, ebenso wies der Punkt D nie über den Punkt X reicht. Anders als bei der ersten Totalklasse korrigieren die Muster der dritten Klasse im Punkt C höher als A. Somit bilden diese ein höheres Hoch und Punkt C befindet sich außerhalb der Strecke X–A. Wie bei der ersten Klasse befindet sich jedoch der Punkt D ebenfalls in der Strecke X–A. Diese Tatsache läss sich hervorragend mit weiteren Strategien verbinden. Der Elliott-Waver möge dazu einmal an eine überschießende B denken. Die Totalklassen definieren sich also aus der Position der Punkte C und D. Diese Klassen helfen dem fortgeschrittenen Analysten bei der Identifikation der konkreten Einzelmuster.
Handelsregeln
Die ersten beiden Handelsziele befinden sich ähnlich wie bei den einfacheren ABCD-Mustern an Regelanlauf 1 (0,382) und Regelanlauf 2 (0,618). An diesen Punkten wird grundsätzlich eine Teilentnahme des Gewinns durchgeführt. Die 1,272er und 1,618er-Fibonacci stellen die möglichen Strecken der Rebounds dar. Grundsätzlich wird nach Erreichen des 0,382er-Fibonacci der Gewinn mitgenommen und der Stopp auf Einstand gezogen, um jegliche Verluste zu vermeiden. Für fortgeschrittenes Trading besteht durch intelligentes Trademangement die Möglichkeit, sogenannte Positionspyramiden zu bauen. Dies geschieht durch untergeordnete Muster, wo nach dem gleichen Prinzip in Richtung des übergeordneten Trends reinvestiert wird. Auch bei
nachfolgenden Einstiegen in den Markt wird nach dem beschriebenen Schema verfahren. Die daraus resultierenden Positionsreste ergeben in der Summe einen komfortablen Sicherheitspuffer in der Equity des Kontos. Sollte ein Einstieg einmal nicht wie gewünscht gelingen, können diese systematischen Positionsreste auch zum Ausgleichen der Negativpositionen verwendet werden.
Die konsequente Anwendung dieses Prinzips sorgt für eine nachhaltig wachsende Equity Kurve bei einem nachhaltigen Profitfaktor. Das Geheimnis des Erfolgs liegt – wie so oft – im Positionsmanagement. Durch die hohe Signalfrequenz ist für die Positionsgröße kein Risiko größer als 0,5 bis maximal ein Prozent bezogen auf die Kontogröße notwendig.
Quelle aus Fachlektüre: Traders 01/22 - 02/22 - 03/22 - by Mustermanns Tradersclub
Praxisbeispiele aus unserem Traders-Club, wie es angewendet aussehen kann: (Klickideen)
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Werkzeuge der Profis (Teil 1)Liebe Tradingview-Community,
im heutigen Beitrag soll es um eine hilfreiche Strategie für jeden Investor gehen. Eine Strategie, welche von den meisten Personen aber eher als zu riskant eingestuft wird, da zu ihrem Hauptbestandteil das Thema "Leerverkauf" gehört. Doch wer diese Strategie als Riskant betrachtet, muss ich leider enttäuschen. Denn der Sinn der Strategie besteht darin das Risiko gerade durch Leerverkäufe zu minimieren. Wovon ich genau rede, werde ich euch jetzt erklären: Und zwar sind das "Pair-Trades".
Jedoch muss man diese Strategie diversifiziert betrachten, da sie vielseitig angepasst und individualisiert werden kann. Heute möchte ich euch den Grundgedanken dieser Strategie mit Hilfe von Beispielen aufzeigen. Klären wir dafür zu Beginn aber erstmal die Funktionsweise der Stratgie. Einfach erklärt führt man 2 Trades mit gleicher Positionsgröße durch:
Trade 1: Kauf einer unterbewerteten Aktie mit Kurspotenzial.
Trade 2: Leerverkauf einer überbewerteten Aktie mit Potenzial auf der Unterseite.
Demnach ist die Erwartung, dass sich die Long-Position (Trade 1) besser entwickelt, als die Short-Position (Trade 2). Diese Strategie macht demnach am meisten Sinn, wenn man sich bezüglich der aktuellen Lage am Finanzmarkt unsicher ist oder wenn man seinen Drawdown (Verlustrisiko) minimieren möchte. Hierzu ein kleines rechnerisches Beispiel:
Nehmen wir an wir haben 2 Investoren, die in ihrem Portfolio beide eine Apple-Aktie mit einer Gewichtung von 10%(1000€) haben. Die restlichen 90% sind dabei größtenteils in Cash, Edelmetalle oder anderen Assetklassen angelegt. Nun befinden wir uns in einer Zeit von hoher Inflation, welche die FED durch restriktive Maßnahmen zurück auf das langfristige Ziel von 2% senken möchte. Beide Investoren sind sich dabei bewusst, dass Zinserhöhungen sowie eine Verringerung der Bilanzsumme den Aktienmarkt negativ beeinflussen. Ebenso sind sich die Investoren unsicher, ob es vielleicht zu einer Rezession kommt und ob wir hier ein Hard-Landing oder Soft-Landing erleben werden. Nun kamen die Investoren zu folgendem Entschluss:
Investor 1: "Ich bin ein Investor, der vom langfristigen Trend profitieren möchte und sehe bei Apple auf eine Sicht von 5-10 Jahren enormes Kurspotenzial. Somit werde ich meine Apple-Aktien nicht verkaufen oder reduzieren, nur weil der Zeit etwas Panik vor einer möglichen Rezession herrscht. Sollte diese eintreten, muss ich halt billiger nachkaufen."
Investor 2: "Wir sind von meinen Kurszielen für Apple leider immer noch weit entfernt und die Makro-Lage stimmt mich negativ. Da ich meine Apple-Aktien behalten möchte, werde ich nun die Möglichkeit eines Pair-Trades nutzen. Da beispielsweise Seagate Technologies schlechtere Margen, sowie eine höhere Verschuldung im Verhältnis zum Vermögen hat, beschließt Investor 2 einen Leerverkauf mit ebenfalls 10% des Portfolios zu starten."
Szenario 1:
Der Arbeitsmarkt bleibt stark und die Inflation geht langsamer zurück als gedacht. Somit muss die FED restriktiver reagieren wie zuvor der Markt erwartet hatte. Nun schächelt die Wirtschaft und geht in eine Rezession über. Die Aktie von Apple fällt um 40%, Seagate Technologies um 60%. Investor 1 beschließt Apple-Aktien für 400€ nachzukaufen, Investor 2 schließt seinen Short-Trade mit 600€ Gewinn und nutzt davon ebenfalls 400€ für einen Nachkauf von Apple-Aktien. Die restlichen 200€ werden für zukünftige Investitionen zurückgestellt.
Fazit:
Investor 1: Nachdem der Anteil an Apple-Aktien von 1000€ auf 600€ gesunken ist, werden 400€ nachgeschoben, um wieder auf den Anteil von 1000€ zu kommen.
Investor 2: Der Apple-Anteil sinkt ebenfalls auf 600€. Dafür konnte der nun geschlossene Short-Trade einen Gewinn von 600€ erzielen. Auch Investor 2 erhöht den Anteil an Apple-Aktien wieder auf 1000€. Jedoch hat er immer noch 200€ frei zu Verfügung und musste KEIN Geld nachschieben.
Szenario 2:
Die Inflation kommt sehr schnell zurück und das FED-Pivot ist erreicht, die Wirtschaft konnte sich sehr gut halten. Gleichzeitig kündigt die FED expansive Geldpolitik an, die Märkte steigen wieder. In diesem Fall müsste Investor 2 seinen Pair-Trade auflösen und den Short-Trade mit Verlust verkaufen. Doch man sollte davon ausgehen, dass sich der Long-Trade (Apple) besser entwickelt als der Short-Trade (Seagate Technologies). Somit würden die Gewinne der Apple-Positionen die Verluste des Short-Trades ausgleichen. Sofern sich Apple also besser entwickelt als Seagate Technologies, macht Investor 2 keine Verluste!
Mit welchem Investor würdet ihr euch identifizieren? Schreibt es in die Kommentare.
Auf diese Dinge solltet ihr bei Pair-Trades achten:
1.: Die zwei ausgewählten Aktien sollten eine positve Korrelation aufweisen. Das heißt sie bewegen sich in dieselbe Richtung.
2.: Achtet ebenfalls auf eine ähnliche Volatilität, damit sich die Schwankungsweite der zwei ausgewählten Aktien nicht zu stark unterscheidet.
Inwiefern könnt ihr die Grundstrategie von Pair-Trades erweitern und individualisieren?
1.: Man muss nicht nur Aktien aus derselben Branche auswählen, viel mehr kann man auch Sektor oder Länderübergreifende Pair-Trades durchführen. In einem Wirtschaftsabschwung würde sich also auch folgender Pair-Trade anbieten: Short: Zykliker; Long: Anti-Zykliker. Im Wirtschaftsaufschwung das Gegenteil.
2.: Je nach Wirtschaftslage muss man den Long/Short Trade nicht genau gleichgewichten. Investor 2 ist beispielsweise von der einen Sekunde auf die andere von einer 100%-igen Long-Gewichtung auf 50% Long / 50% Short umgestiegen. Eventuell macht es aber mehr Sinn langsam den Short-Trade aufzubauen. Heißt je näher man einem möglichen Hochpunkt kommt, kann man die Short-Quote erhöhen: Beispielsweise erst 85% Long / 15% Short, dann 70% Long / 30% Short und schließlich 50% Long / 50% Short. Im Wirtschaftsabschwung kann man sogar die Gewichtung auf 40% Long / 60% Short oder 25% Long / 75% Short erweitern. Generell erhöht sich aber das Verlustrisiko mit steigender Abweichung von einer 50% Long / 50% Short Gewichtung.
Abschluss:
Ich hoffe mein Ausbildungsartikel war verständlich und ihr habt alles verstanden. Feedback, Anregungen oder Fragen gerne in die Kommentare. Ebenso würde es mich interessieren welche möglichen Pair-Trades ihr zukünftig interessant findet? Abschließend würde es mich auch sehr freuen, wenn ihr auf die Rakate tippt.
Schönes Wochenende und bis zum nächsten mal.
Euer CryptoRaphael
Achtung: Apple, sowie Seagate Technolgies, sind nur hypothetische Beispiele, beide Aktien habe ich nicht näher analysiert!
Bill Williams Trading-IndikatorenBill Williams, ein bekannter Trader und Autor, hat eine Reihe von Indikatoren entwickelt, die er als Teil seines "Trading Chaos" -Systems verwendet. Diese Indikatoren werden häufig von Tradern verwendet, um die Marktstimmung und die möglichen kurzfristigen Richtungen des Marktes zu bestimmen.
Die verschiedenen Indikatoren von Bill Williams:
1. Der erste Indikator von Bill Williams ist der "Awesome Oscillator" (AO). Der Awesome Oscillator (AO) ist ein Indikator, der von Bill Williams entwickelt wurde und häufig in der technischen Analyse verwendet wird. Der Indikator dient dazu, die Stärke des Markttrends zu bestimmen und potenzielle Wendepunkte im Markt zu identifizieren.
Der AO berechnet sich als der Unterschied zwischen einem 34-Perioden-gleitenden Mittelwert (SMA) und einem 5-Perioden-SMA des Medians (Hoch - Tief) einer bestimmten Periode. Der Indikator wird in Form einer Histogrammdarstellung dargestellt, wobei positive Werte über der Nulllinie und negative Werte unter der Nulllinie liegen.
Ein positiver Wert des AO deutet auf einen Aufwärtstrend hin, da dies bedeutet, dass der kurzfristige SMA über dem langfristigen SMA liegt. Ein negativer Wert des AO deutet auf einen Abwärtstrend hin, da dies bedeutet, dass der kurzfristige SMA unter dem langfristigen SMA liegt. Wenn der Indikator nahe der Nulllinie liegt, deutet dies auf einen Seitwärtstrend hin.
Ein Beispiel: Wenn Sie den AO auf einem Tageschart einer bestimmten Aktie anwenden, können Sie z.B. sehen, dass der Indikator über einen Zeitraum von mehreren Wochen positiv bleibt. Das bedeutet, dass der kurzfristige SMA des Medians über dem langfristigen SMA liegt, was auf einen Aufwärtstrend hinweist. Plötzlich ändert sich der Indikator jedoch von positiv auf negativ und fällt unter die Nulllinie, was auf eine mögliche Trendwende hinweist. Dies könnte ein Signal für Trader sein, ihre Positionen zu überprüfen und möglicherweise Gewinne zu realisieren oder sogar Short-Positionen einzugehen.
2. Der zweite Indikator ist der "Accelerator Oscillator" (AC) , der die Differenz zwischen dem AO und einem zweiten gleitenden Durchschnitt darstellt. Der Indikator dient dazu, die Dynamik des Marktes zu messen und potenzielle Wendepunkte im Markt zu identifizieren.
Der AC berechnet sich als der Unterschied zwischen einem Medan-Preis (Median Price, MP) und einem 5-Perioden-gleitenden Mittelwert des Medan-Preises (MP-SMA). Der Medan-Preis berechnet sich als der Mittelwert von Hoch und Tief einer bestimmten Periode. Der Indikator wird in Form einer Histogrammdarstellung dargestellt, wobei positive Werte über der Nulllinie und negative Werte unter der Nulllinie liegen.
Ein positiver Wert des AC deutet auf eine Bullenstimmung hin, da dies bedeutet, dass der aktuelle Medan-Preis höher ist als der MP-SMA. Ein negativer Wert des AC deutet auf eine Bärenstimmung hin, da dies bedeutet, dass der aktuelle Medan-Preis niedriger ist als der MP-SMA. Wenn der Indikator nahe der Nulllinie liegt, deutet dies auf eine Unentschlossenheit hin.
Ein Beispiel: Wenn Sie den AC auf einem Wochenchart einer bestimmten Aktie anwenden, können Sie z.B. sehen, dass der Indikator über einen Zeitraum von mehreren Monaten positiv bleibt. Das bedeutet, dass der aktuelle Medan-Preis höher ist als der MP-SMA, was auf eine Bullenstimmung hinweist. Plötzlich ändert sich der Indikator jedoch von positiv auf negativ und fällt unter die Nulllinie, was auf eine mögliche Trendwende hinweist. Dies könnte ein Signal für Trader sein, ihre Positionen zu überprüfen und möglicherweise Gewinne zu realisieren oder sogar Short-Positionen einzugehen.
3. Der dritte Indikator ist der "Fractal" (FR) , der hohe und niedrige Preispunkte auf einem Chart markiert, die als Unterstützungs- und Widerstandsniveaus dienen können. Dieser Indikator kann verwendet werden, um potenzielle Eintrittspunkte in den Markt zu identifizieren. Der Indikator basiert auf der Idee, dass der Markt aus kleinen Trends besteht, die sich zu größeren Trends zusammenschließen.
Ein Fractal besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Preisbarren, von denen die beiden mittleren höher oder niedriger sind als die beiden äußeren. Ein höherer Fractal wird gebildet, wenn die beiden mittleren Preisbarren höher sind als die beiden äußeren, während ein niedrigerer Fractal gebildet wird, wenn die beiden mittleren Preisbarren niedriger sind als die beiden äußeren. Ein Fractal wird als "aktiv" bezeichnet, wenn es von mindestens einem höheren oder niedrigeren Fractal umgeben ist.
Ein Beispiel: Wenn Sie den Fractal auf einem Tageschart einer bestimmten Aktie anwenden, können Sie sehen, dass in einem bestimmten Zeitraum ein höherer Fractal gebildet wird. Das bedeutet, dass die beiden mittleren Preisbarren höher sind als die beiden äußeren, was auf einen potenziellen Aufwärtstrend hinweist. Nach einigen Tagen bildet sich dann ein niedrigerer Fractal, was auf eine potenzielle Trendwende hinweist. Dies könnte ein Signal für Trader sein, ihre Positionen zu überprüfen und möglicherweise Gewinne zu realisieren oder sogar Short-Positionen einzugehen.
4. Der vierte Indikator ist der "Alligator" (AL) , der auf den gleitenden Durchschnitten basiert und dazu verwendet werden kann, um die Richtung eines Trends zu bestimmen und potenzielle Wendepunkte im Markt zu identifizieren.
Der "Alligator" besteht uss drei gleitenden Durchschnitten, die als die "Jaws", "Teeth" und "Lips" des Alligators bezeichnet werden. Der Alligator wird verwendet, um die Richtung des Markttrends zu bestimmen und potenzielle Wendepunkte im Markt zu identifizieren. Wenn die "Jaws" (der längste gleitende Durchschnitt) über die "Teeth" (der mittlere gleitende Durchschnitt) und die "Lips" (der kürzeste gleitende Durchschnitt) liegen, deutet dies auf einen Aufwärtstrend hin. Wenn sich die drei gleitenden Durchschnitte jedoch gegenseitig überlagern, deutet dies auf einen Seitwärtstrend hin.
Insgesamt sind die Indikatoren von Bill Williams ein nützliches Werkzeug für Trader, um die Marktstimmung und die möglichen kurzfristigen Richtungen des Marktes zu bestimmen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass kein Indikator perfekt ist und dass sie am besten in Verbindung mit anderen Analysemethoden verwendet werden sollten, um die bestmögliche Entscheidungen im Trading treffen zu können.
Die Fibonacci-AnlagestrategieHintergrund zur Fibonacci-Zahlenfolge
Die Fibonacci-Zahlenfolge ist eine Folge von Zahlen, die mit der Summe der beiden vorherigen Zahlen beginnt, in der Regel 0 und 1. Jede Zahl in der Folge ist die Summe der zwei vorherigen Zahlen. Beispiel: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, usw. Diese Zahlenfolge wurde erstmals von dem italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci im 13. Jahrhundert beschrieben.
Die Fibonacci-Zahlenfolge hat in vielen Bereichen Anwendungen gefunden, wie zum Beispiel in der Mathematik, der Naturwissenschaft, der Architektur und sogar in der Kunst. In der Technischen Analyse wird die Fibonacci-Zahlenfolge verwendet, um die Proportionen von Kursbewegungen von Finanzinstrumenten zu identifizieren und potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus zu bestimmen.
Es gibt auch einige bekannte Verhältnisse in der Fibonacci-Folge, die oft in der technischen Analyse verwendet werden. Eins davon ist das sogenannte "goldene Verhältnis" von 1,618. Dieses Verhältnis taucht in vielen Bereichen der Natur auf, wie zum Beispiel in der Anordnung von Blättern auf einem Zweig oder in der Spiralen von Schneckenhäusern und wird oft als besonders harmonisch und ästhetisch angesehen.
Der Fibonacci-Indikator in der technischen Analyse der Finanzmärkte
Der Fibonacci-Indikator ist ein Werkzeug in der technischen Analyse, das von Händlern verwendet wird, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus auf einem Finanzmarkt-Chart zu identifizieren. Es basiert auf der Idee, dass die Kursbewegungen von Finanzinstrumenten oft in bestimmten Proportionen folgen, die auf der Fibonacci-Zahlenserie basieren. Diese Proportionen werden dann als "Retracement-Levels" bezeichnet und können verwendet werden, um Einstiegs- und Ausstiegsstrategien zu entwickeln.
Die Fibonacci Trading-Strategie
Die Trading-Strategie mittels dem Fibonacci-Indikator beruht auf der Verwendung von Fibonacci-Retracement-Levels, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus auf einem Chart zu identifizieren. Händler verwenden diese Niveaus, um Einstiegs- und Ausstiegsstrategien zu entwickeln.
Eine häufige Methode besteht darin, eine Trendlinie von einem signifikanten Hoch- oder Tiefpunkt auf einem Chart zu ziehen und dann die Fibonacci-Retracement-Levels auf dieser Trendlinie zu platzieren. Ein wichtiges Level ist dabei das 23,6 % Retracement Level. Dieses Level wird oft als potenzielles Unterstützungsniveau betrachtet, wenn der Markt sich in einem Aufwärtstrend befindet, und als potenzielles Widerstandsniveau, wenn der Markt sich in einem Abwärtstrend befindet. Ein weiteres wichtiges Level ist das 38,2 % Retracement Level, welches oft als Unterstützung oder Widerstand betrachtet wird.
Eine weitere Methode besteht darin, eine Trendlinie von einem signifikanten Hoch- oder Tiefpunkt auf einem Chart zu ziehen und dann die Fibonacci-Retracement-Levels auf dieser Trendlinie zu platzieren und zusätzlich die Fibonacci-Erweiterungsniveaus zu berücksichtigen. Diese Erweiterungsniveaus werden verwendet, um potenzielle Ziele für die Kursbewegungen zu identifizieren. Ein wichtiges Level hierbei ist das 161,8 % Erweiterungsniveau.
Wenn der Kurs ein Unterstützungsniveau erreicht, könnte ein Händler eine Long-Position eröffnen, in der Erwartung, dass der Kurs weiter steigen wird. Wenn der Kurs ein Widerstandsniveau erreicht, könnte ein Händler eine Short-Position eröffnen, in der Erwartung, dass der Kurs weiter fallen wird.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung des Fibonacci-Indikators keine sichere Methode für den Handel darstellt und dass es immer Risiken beim Handel auf Finanzmärkten gibt. Es wird empfohlen, die Verwendung des Fibonacci-Indikators in Verbindung mit anderen Analysemethoden und -werkzeugen zu betrachten, um die Genauigkeit der Vorhersagen zu verbessern.
Swing-Trading StrategieWir von JS-TechTrading folgen der erfolgserprobten Trading-Strategie von Börsenlegenden wir Jesse Livermore, William o‘ Neil und Mark Minervini 🍾🍾 3x US Investment Champion 🍾🍾
In diesem Tutorial findet ihr ausreichende Informationen, um direkt mit dem Swing-Trading gemäß einer zeitlosen und erfolgserprobten Strategie loszulegen. Diese Anlagestrategie kann sowohl auf den Handel mit Aktien als auch ETF’s angewandt werden.
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Was ist Swing-Trading?
Swing Trading ist eine Strategie, die sich darauf konzentriert, kleinere Gewinne in kurzfristigen Trends zu erzielen und Verluste auf ein Minimum zu begrenzen. Die Gewinner liegen üblicherweise im Bereich von 5-10%. Durch konsequente und dauerhafte Anwendung dieser Strategie können hervorragenden jährliche Renditen erzielt werden.
Swing-Trading-Positionen werden in der Regel einige Tage bis ein paar Wochen gehalten.
Hier unterscheidet sich das kurzfristig orientierte Swing-Trading vom längerfristig orientierten Investment.
In dieser JS-TechTrading Swing-Trading-Strategie begrenzen wir unsere Verluste auf durchschnittlich 2-3% (max. 4%). Unser angestrebtes Gewinn-Verlust-Verhältnis liegt bei 3:1, mit einem Minimum von 2:1. Dies bedeutet, dass unsere Gewinner einen Profit von 6-9% abwerfen. Das ‚Batting-Average‘ liegt bei > 40%. Das bedeutet, dass wir mindestens 4 Gewinner aus jeweils 10 Trades anstreben.
Welches Marktumfeld eignet sich am besten für Swing-Trading?
Unsere Swing-Trading-Strategie ist eine sog. ‚Long-Only‘-Strategie. Dies bedeutet, dass wir ausschließlich Long-Positionen eingehen, Short-Positionen kommen hierbei nicht in Betracht.
Das beste Marktumfeld für solche Strategien sind Perioden stabiler Aufwärtstrends der sogenannten ‚Phase 2‘.
In stabilen Aufwärtstrends erhöhen wir unsere Marktexposition und unser Risiko.
In Seitwärts-Märkten und Abwärts-Trends bzw. Bärenmärkten reduzieren wir unsere Exposition sehr schnell bzw. gehen zu 100% in cash und warten ab, bis sich die Märkte wieder erholen. Hierdurch können wir größere Verluste und ‚Drawdowns‘ vermeiden.
Diese einfache Regel verschafft uns einen erheblichen Vorteil gegenüber den meisten undisziplinierten Händlern und Amateuren!
Auswahlkriterien für Aktien und ETF’s
Für unsere Swing-Trading-Strategie kommen ausschließlich solche Aktien und ETF’s in Anmerkung, welche sich in einem sog. ‚Phase 2‘-Aufwärtstrend befinden und welche die harten Anforderungen an das ‚Trend-Template‘ von Mark Minervini erfüllen:
Bestimmung der Positionsgrößen für das Swing-Trading?
Ein wesentlicher Bestandteil des Risiko-Managements ist die sorgfältige Festlegung der Positionsgrößen.
Generell sollte die 1%-Regel beachtet werden: Pro Trade sollten nicht mehr als 0.5% (höchstens 1%) des Gesamt-Portfolios riskiert werden.
Bei einem max. Risiko von 4% pro Trade (Stop-Loss wird bei -4% gesetzt), führt eine 12.5%-Position (z.B.: das Portfolio hat eine Gesamtgröße von Euro 10.000.-, dann ist eine Position von 12.5% = Euro 1250.-) zu einem Gesamt-Risiko von 0.5% (Gesamt-Risiko / Stop-Loss = Positionsgröße.
Wen man die 1.0%-Regel anwendet und mit einem max. Stop-Loss von 4% arbeitet, dann sollte eine Position allerhöchstens 25% vom Gesamt-Portfolio darstellen.
Mit dieser Vorgehensweise ist man üblicherweise mit einer Anzahl von 5-10 Positionen im Portfolio zu 100% investiert. Dies ist eine optimale Portfolio-Größe, man ist hinreichend differenziert und hat dennoch die Möglichkeit, die Performance eines jeden Einzeltrades genau mitzuverfolgen. Die ist bei einem Portfolio mit 20 oder mehr Einzelpositionen nicht mehr möglich.
Handelssignale
Unsere Swing-Trading-Strategie berücksichtigt sogenannte überkaufte und überverkaufte Situationen.
Wir suchen nach Aktien, die sich im Rahmen eines übergreifenden Aufwärtstrends seitwärts oder leicht nach unten bewegen. Wenn der Preis wieder nach oben dreht, ergibt sich ggf. ein Handelssignal.
Auf diese Weise handeln wir immer in Richtung des übergreifenden Trends, was uns einen weiteren erheblichen Vorteil gegenüber den meisten anderen Anlegern verschafft.
Profitable Ausstiege
Unsere Swing-Trades beginnen in der Regel als volle Positionen (12.5% bis max. 25% vom Portfolio, siehe oben).
Gewinnziele liegen üblicherweise im Bereich von 2-3x des ursprünglichen Risiko’s. Wenn sich die Kurse nach oben bewegen und das Gewinnziel erreicht wird, kann die Position geschlossen werden.
Alternative kann nur die Hälfte der Position geschlossen werden und die andere Hälfte für eine größere Kursbewegung gehalten werden, oder der Stop-Loss wird nach oben auf Break-Even angepasst und die gesamte Position wird für eine größere Kursbewegung gehalten.
Wenn die einzelnen Trades nicht unmittelbar nach Eröffnen der Position Gewinne abwerfen, kann die Position vor dem Erreichen des Gewinnziels bzw. vor Erreichen des Stop-Loss geschlossen werden.
In jedem Fall und ausnahmslos werden die Positionen geschlossen, wenn der im vornherein festgelegte Stop-Loss-Level erreicht wird.
Strategie: Zinsdifferenz - die Währung folgt den Zinsen Strategie: Zinsdifferenz EURUSD
Ich schaue mir die Zinsdifferenz 2-jähriger Anleihen in der Eurozone und 2-jähriger Anleihen in den USA an. Dann betrachte ich den Mittelwert der zuvor berechneten Zinsdifferenz über die letzten 30 Handelstage. Wenn die aktuelle Zinsdifferenz größer ist als der Mittelwert der letzten 30 Handelstage, kaufe ich in den EUR gegen den USD. Ist die aktuelle Zinsdifferenz kleiner als die der letzten 30 Handelstage, verkaufe ich den EUR und kaufe den USD.
Das System ist immer im Markt investiert und beruht ausschließlich auf dem Zinsunterschied. Der Kurs vom EURUSD Wechselkurs spielt für die Signalgebung keine Rolle.
Die Abbildung zeigt den Verlauf der Zinsdifferenz in den letzten Monaten. Anlagen in USD wurden besser verzinst und der Zinsvorteil für den USD wurde größer. In dieser Zeit ist der EURUSD gefallen.
Warum es funktioniert
Wissenschaftliches Research hat gezeigt, dass die Zinsdifferenz zwischen zwei Währungsräumen einen hohen Erklärungsgehalt für die Entwicklung dieser Währungen hat. Bewegt sich der Zinsvorteil in die Richtung der einen Währung, führt das gewöhnlich zu einer Aufwertung dieser Währung, weil Investoren dort jetzt mehr Rendite bekommen. Neben dem Momentum der Zinsdifferenz ist auch die absolute Höhe wichtig. Investoren präferieren Währungsräume mit höheren Zinszahlungen gegenüber Ländern die weniger Zinsen bezahlen. Dieses Phänomen wird als Forward Rate Bias bezeichnet und wurde in der Wissenschaft ausführlich untersucht.
Gut:
• Einfaches System mit nur einem Parameter
• Strategie basiert auf einem makroökonomischen Zusammenhang
• Wissenschaftliches Research bestätigt die Idee
• Psychologisch leicht umzusetzen
• Sehr hohe Liquidität beim EURUSD
• Sehr geringe Transaktionskosten beim EURUSD
• Strategie ist für viele Währungspaare profitabel
• Funktioniert relativ unabhängig von der Länge des einfach gleitenden Durchschnittes (SMA)
Schlecht:
• Kein SL
• Backtest erst ab 2007 vorhanden
• Ab 2012 Verschlechterung der Performance (wahrscheinlich wegen lockerer Geldpolitik der Notenbanken)
Interessant:
• Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
• System ist immer investiert
• Idee kann man gut als Filter für andere Strategien einsetzen
• Bei Normalisierung der Geldpolitik wahrscheinlich wieder bessere Performance
• Strategie ist Carry neutral
• Positives Carry könnte als Filter für die Strategie verwendet werden
Trade der Woche - Heiße Hexen am Beispiel DAXHeiße Hexen
Die Idee:
Viermal im Jahr kommt es an den weltweit wichtigsten Derivatebörsen zum großen Hexensabbat. Jeweils am dritten Freitag im letzten Monat des Quartals ist es so weit und weltweit tanzen die Hexen auf dem Parkett. Dieser Tag wird oft auch als „großer Verfallstag“ oder „großer Verfall“ bezeichnet.
An einem großen Verfallstag werden zahlreiche Terminkontrakte fällig. Es verfallen gleich drei Arten von Derivaten: Optionen auf Einzelaktien, Optionen auf Indizes und Futures auf Indizes – daher auch der Name großer Verfall. Am „kleinen Verfallstag“ werden lediglich die Optionen auf Aktien und Indizes fällig. Einen „kleinen Verfall“ gibt es jeden Monat, jeweils am dritten Freitag im Monat.
Um ganz einfach vom großen Verfall zu profitieren, kaufe ich den S&P500 oder auch den DAX vier Handelstage bevor weltweit die Derivate zum Hexensabbat verfallen. Ich eröffne am Montagabend in der Verfallswoche eine Long-Position im S&P500 oder im DAX. Damit gehe ich genau vier Tage vor dem Verfall Long und bin insgesamt 96 Stunden in die Aktienindizes investiert. Am Freitagabend verkaufe ich meine Position wieder. Das ganze mache ich viermal im Jahr. Jeweils in den Monaten März, Juni, September und Dezember. Diese Strategie produziert somit vier Signale pro Jahr und ist insgesamt nur 16 Handelstage im Jahr investiert, jeweils von Montagabend bis Freitagabend vor dem großen Verfall. Es ist kein Stop Loss und kein Take Profit vorgesehen.
Warum es funktioniert:
Derivate wurden nach dem Platzen der Dotcom-Blase für institutionelle Anleger immer wichtiger. Viele Quant-Hedgefonds und Algotrader sind am Terminmarkt aktiv. Das weltweite Volumen von Derivaten steigt seit Jahren stetig an.
Dementsprechend hat auch der große Verfall an Bedeutung gewonnen. Spätestens bis zum großen Verfall müssen alle Derivate gerollt werden oder sie verfallen entsprechend. Die Tage vor dem Verfall sind daher häufig durch ein hohes Handelsvolumen und viele Transaktionen geprägt. Dabei gibt es drei unterschiedliche Interessen die der Käufer oder Verkäufer eines Terminmarktkontraktes hat: Spekulation, Arbitrage oder Absicherung. Die größte Bedeutung in der Verfallswoche haben die Spekulanten.
Finanzprofis wissen natürlich um die Bedeutung dieses Tages. Durch die hohen finanziellen Ressourcen, die ihnen zur Verfügung stehen, können sie die Märkte für eine gewisse Zeit in die von ihnen als vorteilhaft angesehene Richtung treiben. Welche die vorteilhafte Richtung ist, hängt von der Zielsetzung der großen Akteure am Terminmarkt ab.
In der Woche vor dem großen Verfall sind hauptsächlich Spekulanten am Terminmarkt aktiv. Spekulanten haben nur ein Ziel: Gewinnoptimierung. Das bedeutet, dass sie kein Geld verdienen, solange der Basiswert in einem Seitwärtstrend läuft. Daher müssen sie versuchen, den Markt zum Steigen zu bringen – hierfür ziehen dann die meisten Akteure an einem Strang, so dass das auch oft gelingt und die Kurse vor dem Verfall durchschnittlich ansteigen. Marktakteure, die auf einen ruhigen Verfall gehofft haben und ihre Portfoliorendite durch den Verkauf von Call Optionen optimiert haben, werden bis zu Verfall gezwungen, ebenfalls Long zu gehen um ihre Risiken aus den geschriebenen Call-Optionen abzusichern. Durch diese zusätzliche Nachfrage steigen die Aktienkurse bis zum großen Verfall noch weiter an.
Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist die Maximum Pain Theorie. Institutionelle Investoren sind in der Regel in ihrem Basisportfolio Aktien long. Um die Rendite in trendlosen Phasen zu verbessern, schreiben sie Call Optionen und agieren damit als Stillhalter. Diese sogenannten gedeckten Kaufoptionen (Covered Calls) verfallen am dritten Freitag des letzten Monats im Quartal wie oben beschrieben. Steigen die Märkte im Vorfeld des Verfalls an, müssen die Covered Calls durch long Futures abgesichert werden.
Nach dem Verfall werden diese Absicherungen häufig geschlossen, weil die Terminkontrakte verfallen sind. Es kommt also ein zusätzliches Angebot an Futures auf den Markt und die Kurse bewegen sich nach dem großen Verfall häufig in die entgegengesetzte Richtung. Dieser Effekt lässt sich bei vielen Aktienmärkten beobachten und deswegen kommt es mit dem Hexensabbat häufiger zu einem Trendwechsel. Besonders stark ist dieser Effekt, wenn auf die Indizes ein hohes Open Interest bei den Optionen existiert.
Gut:
Sehr einfach anzuwendendes System mit nur einem Parameter (Zeit)
Strategie ist klar zu erklären
Man folgt dem institutionellen Geld
Hohe Liquidität im S&P500 und im DAX
Geringe Transaktionskosten
Wenige Trades bedeuten wenig Stress
Funktioniert in verschiedenen Aktienmärkten
Funktionierte auch in der schwierigen Aktienphase 2007/2008
Schlecht:
Kein SL
Interessant:
Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
Idee funktioniert nur beim großen Verfall, aber nicht beim monatlichen Verfall
Strategie könnte mit dem Verkauf von „at the Money“ Put Optionen noch weiter optimiert werden, weil diese direkt vor dem Verfall einen hohen Zeitwertverlust haben
Wem gehört der DAX?Das Daten- und Informationsdienstleistungsunternehmen IHS Markit und der Deutsche Investor Relations Verband (DIRK) veröffentlichten im Juni ihren siebten gemeinsamen Bericht "Wem gehört der DAX?" Im Video gehe ich darauf ein welche Investorengruppen den DAX besitzen und was das für strategische und kurzfristige Anleger bedeuten kann.
Meine beste Short-Strategie: Short SuperstarIch warte drauf, dass der DAX-Future zur Eröffnung um 8 Uhr mindestens 20 Punkte über dem Hoch des Vortages eröffnet. Wenn das der Fall ist, setze ich eine Stop-Sell Order auf das Vortageshoch. Wird das Signal ausgelöst, bin ich für den Tag short im FDAX positioniert und bleibe es auch über Nacht. Am nächsten Tag setze ich ein Stop-Loss von 70 Punkten und halte die Position solange bis entweder mein Stop-Loss ausgelöst wird oder es einen tieferen Eröffnungskurs als am Vortag gibt. Entscheidend bei der Strategie ist weniger der Ausstieg sondern vielmehr der Einstieg, der in der vorgestellten Trading-Strategie eine Trefferquote von 72% erzielt.
Warum es funktioniert:
In überwiegend steigenden Aktienmärkten mit Short-Signalen Geld zu verdienen ist nicht einfach. Warum funktioniert der Short-Superstar dennoch so gut? Warum konnten von insgesamt 116 Signalen 83 mit einem Profit geschlossen werden? Ein wichtiger Grund dafür sind sicherlich die seltenen Signale und die nur kurze Haltedauer der Short-Position. Geduld und Disziplin zahlen sich hierbei aus.
Den Hauptgrund, warum der Short-Superstar so gut funktioniert, sehe ich aber in der Psychologie der Markteilnehmer. Der Unterschied zwischen Trading-Anfängern und Trading-Profis führt regelmäßig dazu, dass die Anfänger Fehler machen, die die Profis dann konsequent ausnutzen.
Jeder erfahrene Börsianer weiß, dass Märkte deutlich schneller fallen als steigen. Bei den Kurslücken nach der Eröffnung im DAX-Future um 8:00 Uhr, die mindestens 20 Punkte über den Vortageshoch liegen, handelt es sich häufig um sogenannte Erschöpfungsgaps (Exhaustion Gaps), die im Verlauf des Handelstages geschlossen und dann deutlich unterboten werden. Wenn das der Fall ist, lohnt sich ein Einstieg in den Short.
Sogenannte Fortsetzungsgaps (Continuation Gaps), die intraday offen bleiben sind rein statistisch auf der Long-Seite eher seltener zu finden, weil der fundamentale Kaufdruck meistes nicht ausreichend groß ist. Sollte es sich dennoch um eine Fortsetzungslücke handeln, liegt der Stop-Sell wie oben beschrieben als Verkaufsorder im Markt, wird aber nicht ausgeführt.
Es ist selten, dass der FDAX es schafft über Nacht eine Kurslücke nach oben auszubilden, die mindestens 20 Punkte groß ist. Sollte das dennoch der Fall sein und sollte diese Lücke intraday wieder geschlossen werden, haben weniger gut informierte Marktakteure die Kurse nach oben gedrückt. Gier und Angst bestimmen ihre Handlungen und erzeugen nur selten ein fundamental begründetes Momentum. Kurzfristig herrscht die Angst, was zu verpassen und man will unbedingt bei den neuen (kurzfristigen) Höchstständen mit dabei sein.
Börsenprofis agieren in der Regel nicht auf Übernachtbewegungen und warten die ersten Handelsstunden geduldig ab, bevor sie am Markt aktiv werden. Wenn das „große Geld“ dann im Markt aktiv ist, wird in der Regel ab 10 Uhr die Richtung für den Tag bestimmt. Nervöse und unerfahrene Markteilnehmer, die ihre Kauforders dem Momentum folgend, in der Eröffnungsauktion oder in den ersten Handelsminuten nach 8 Uhr im Markt platziert haben, werden jetzt sukzessive ausgestoppt und verstärken dadurch die Bewegung der großen Banken und Fondsgesellschaften, die die zu weit gestiegenen Kurse für Gewinnmitnahmen nutzen.
Gut:
Klare Systematik
Strategie arbeitet stabil
Hohe Liquidität im DAX-Future
Die Strategie funktioniert bei steigenden und fallenden Märkten
Geringe Transaktionskosten
Nur wenige Trades im Jahr
Seit 1999 gute Performance
Sehr guter Diversifikations-Effekt
Klare Kausalität, die sich aus der Psychologie der Markteilnehmer ergibt
Schlecht:
Manuell schwierig zu überwachen (automatische Handelssysteme können hier Abhilfe schaffen)
Durch die Stop-Sell Order am Vortageshoch ist bei großen Orders mit einer negativen Slippage zu rechnen
Teilweise nur zwei Signale pro Jahr
Interessant:
Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
Strategie könnte mit dem Einsatz von Optionen weiter verbessert werden
Die Strategie funktioniert in allen getesteten Aktienmärkten aber am besten im FDAX
Erschöpfungsgaps sind generell in Bullenmärkten häufig
Strategie scheint besonders gut am Ende eines Bullenmarktes zu funktionieren
Burger schmeckt besser als Bratwurst Die Idee:
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten aber auf die Frage Burger (S&P 500) oder Bratwurst (DAX) kann man an der Börse eine eindeutige Antwort geben – immer Burger!
Bei der vorgestellten Strategie handelt es sich um eine marktneutrale Long-Short-Strategie. Ich kaufe den S&P 500 Total Return Index und verkaufe den DAX. Dadurch, dass ich jeweils den S&P 500 Total Return Index long und den DAX short bin, ist die Strategie unabhängig von der direktionalen Marktentwicklung am Aktienmarkt. Mit anderen Worten: mein Aktienmarktrisiko ist null und ich setze nur auf die relative Bewegung zwischen amerikanischen und deutschen Blue Chips.
Der hier verwendete DAX, so wie wir ihn aus der Zeitung und dem Fernsehen kennen, ist ein Performance-Index. Das heißt, Dividendenzahlungen und andere vergleichbare Ausschüttungen werden reinvestiert. Damit gibt der DAX Performance-Index Auskunft über die vollständige Wertentwicklung des Portfolios aus den 30 größten deutschen Aktien.
Der uns bekannte S&P 500 repräsentiert die 500 größten amerikanischen Aktien und ist anders als der DAX ein sogenannter Kursindex. Das bedeutet, dass Dividendenzahlungen und andere Ausschüttungen nicht reinvestiert werden.
Die Folge davon ist, dass der DAX Performance-Index im historischen Vergleich stärker aussieht als er ist, weil die durchschnittliche Dividendenrendite von ca. 2,5% jedes Jahr akkumuliert wird. Das ist beim S&P 500 nicht der Fall. Dadurch wirkt die Performance des DAX auf den ersten Blick ähnlich gut wie die des S&P 500. Wenn man aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen will, ist es wichtig, entweder den DAX Kursindex mit dem S&P 500 zu vergleichen oder, wie in der vorgestellten Strategie, den DAX Performance-Index mit dem S&P 500 Total Return Index.
In der Praxis kann man die in Diagramm 1 dargestellte Performance dadurch erzielen, dass man z.B. einen S&P 500 Total Return-Long-ETF für 1.000 Euro kauft und einen DAX-Short-ETF (auf den DAX Performance-Index) für weitere 1.000 erwirbt. Diese Position würde man einfach halten und damit auf eine relativ bessere Performance von amerikanischen Aktien setzen. Es ist kein Stop Loss und kein Take Profit vorgesehen. Eine Investition ist jederzeit möglich. Saisonal ist die Outperformance vom S&P 500 Total Return Index gegenüber dem DAX allerdings im dritten Quartal besonders stark.
Warum es funktioniert:
Man kann im zweiten Diagramm gut erkennen, dass der DAX (blaue Linie) eine ähnliche historische Performance wie der S&P 500 (orange Linie) hat. Das Risiko gemessen durch die Standartabweichung, also die historisch aufgetretenen Schwankungen, ist im DAX höher als im S&P 500. Vergleicht man jetzt Äpfel mit Äpfeln und vergleicht den DAX mit dem S&P 500 Total Return Index (grüne Linie) der ebenfalls wie der DAX ein Performance-Index ist und Dividendenzahlungen und andere Ausschüttungen reinvestiert, ist das Bild sehr klar: Aktien aus Amerika sind den deutschen Titeln deutlich überlegen. Amerikanische Burger sind also besser als die deutsche Bratwurst!
Warum ist das aber nicht nur historisch so sondern wird auch in den nächsten Dekaden weiter so sein? Amerikaner haben eine stärker ausgeprägte Aktienkultur als wir Deutschen. Weit über 60% der US-Bürger besitzen Aktien und/oder Fonds und sind damit im heimischen Aktienmarkt investiert. In Deutschland beträgt die Aktionärsquote inklusive Fonds gerade einmal 13%. Wenn mehr Leute in Aktien investieren sind die Schwankungen geringer, weil sich unterschiedliche Interessen ausgleichen und ein panischer Abverkauf unwahrscheinlicher wird.
Die Marktkapitalisierung des DAX beträgt aktuell ca. 1.200 Mrd. Euro. Das Geldvolumen, welches man bräuchte, um die 30 Schwergewichte aus dem S&P 500 zu erwerben, beträgt mehr als zehnmal so viel. SAP ist aktuell mit einer Marktkapitalisierung von 116 Mrd. die wertvollste deutsche Aktie. Damit schafft sie es nicht einmal in die Top 30 aus dem S&P 500. Ein wertvoller Aktienindex ist nur schwer durch Hedge Fonds oder andere Spekulanten zu manipulieren. Es ist wesentlich einfacher, den DAX z.B. über Derivate in die Knie zu zwingen, als den S&P500.
Die insgesamt 500 Titel aus dem S&P 500 ergeben alleine über ihre Anzahl schon eine bessere Diversifikation als die 30 Titel im DAX. Das amerikanische Pensionssystem (401k) sorgt für permanente Mittelzuflüsse in den Aktienmarkt und schafft dadurch eine strukturelle Nachfrage nach amerikanischen Aktien. Außerdem sitzen die größten Fondsgesellschaften der Welt in Amerika. Blackrock und Vanguard sind prominent an vielen Unternehmen weltweit beteiligt. Wenn diese Asset Manager Aktien verkaufen, werden sie aufgrund ihres Home Bias eher deutsche als amerikanische Aktien veräußern. Patriotisch wie die Amerikaner sind, behalten sie ihre heimischen Aktien im Depot. Außerdem kommen die innovativsten und bekanntesten Firmen der Welt nach wie vor aus den USA.
Diese Gründe sprechen dafür, dass langfristig amerikanische Aktien weiterhin deutschen Titeln überlegen sind. Das Chance-Risiko-Profil des S&P 500 Total Return Index sollte langfristig dem des DAX überlegen sein. Burger schmecken an der Börse besser als Bratwürste!
Gut:
Sehr einfaches System
Nur ein Trade notwendig
Strategie arbeitet seit 28 Jahren sehr stabil
Einfach mit ETFs, Aktien oder Futures umzusetzen
Hohe Liquidität in den entsprechenden Indizes
Strategie ist breit diversifiziert
Geringe Transaktionskosten
Prämie lässt sich eindeutig erklären und ist über die Zeit stabil
Unkorreliert zu anderen Strategien
Marktneutrale Strategie
Schlecht:
Kein sinnvoller Stop Loss möglich
Kapital ist komplett gebunden
Teilweise lange Draw Down Phasen
Performance vor 2008 schwach
Interessant:
Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
Strategie funktioniert im dritten Quartal besonders gut
Aktuelle Überperformance des S&P 500 ist sehr stark durch den Sektor Technologie getrieben
Die Idee ist auch für Sparpläne oder Einmalanlagen geeignet. Man sollte amerikanische Aktien oder Indizes bei der Auswahl bevorzugen, weil diese ein besseres Chance-Risiko-Profil aufweisen
Historische Daten zeigen: Das ist die beste Börsen-Strategie !Historische Daten zeigen: Das ist die beste Börsen-Strategie !
Was die beiden Forscher von der Universität Erasmus herausfanden wird Sie überraschen !
Wenn man sich die erfolgreichsten Investoren weltweit anschaut fällt eines auf. Warren Buffet und Co. sind nicht über Nacht "reich" geworden. Vielmehr haben Sie Ihre Strategie Jahre, sogar Jahrzehnte lang beharrlich verfolgt um an Ihr Ziel zu gelangen. Mit dem sogenannten Zinseszins hat Ihr Vermögen im Laufe der Zeit unvorstellbare Höhen erklommen.
Wir können also eines schon einmal festhalten. Eine Strategie ist nur dann gut, wenn Sie sich über einen sehr langen Zeitraum bewähren kann. Das bedeutet, dass Sie in allen Marktphasen bestehen kann und stabil bleibt.
Mittels eines historischen Datenpools, welcher über mehr als 100 Jahre zurückreicht, haben sich die Wirtschaftsforscher an die Arbeit gemacht und verschiedene Börsen-Strategien statistisch ausgewertet. Wenn man sich die Ergebnisse dieser aufwändigen Studie anschaut stellt man fest, dass nicht wie erwartet die sogenannte Value-Strategie ganz vorne dabei ist. Die Value-Strategie kann man als antizyklische Strategie bezeichnen. Das Ziel besteht darin, Wertschöpfer im Vrgl. zu ihrem inneren Wert möglichst günstig zu erwerben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Value-Strategie den Gesamtmarkt nur knapp outperformt. Es wäre also im Verhältnis einfacher und deutlich weniger zeitaufwändig ganz simpel auf einen breitgefächerten Index zu setzen. (z.B. MSCI World)
Eine deutliche Outperformance mit über 7% gegenüber dem Gesamtmarkt brachte historisch gesehen die Dividendenstrategie. Hier wird in die Unternehmen mit den höchsten Dividendenrenditen investiert. Bekannt geworden ist dieser Ansatz durch die Strategie "Dogs of the Dow".
In der Studie wurden auch saisonale Phänomene ausgewertet. Historisch zeigen sich klare saisonale Muster. Mit einem solchen Ansatz liess sich der Gesamtmarkt überraschenderweise um mehr als 5% outperformen.
Nun kommen wir zum Überflieger dieser Studie. "the trend is your friend" Diesen Satz haben Sie sicher schon einmal gehört !? Die Trend-Strategie hat den Gesamtmarkt mit satten 7.5 % outperformt. Bei der Trend-Strategie setzt man auf Leader, welche die beste Performance in jüngster Vergangenheit aufweisen. Diese Strategie beherrschte der legendäre Jesse Livermore, einer der grössten Börsenspekulanten aller Zeiten.
Fazit.
Die Studie zeigt für mich eine klare Tendenz, welche Strategien historisch betrachtet überdurchschnittlich gut funktioniert haben. Eines sollte jedoch klar sein. Es gibt keine Strategie, welche in jeder Marktphase überdurchschnittliche Renditen abwirft. Deshalb bin ich der Meinung, dass eine gesunde Mischung der genannten Strategien sehr wichtig ist. Baissephasen ermöglichen es einem interessante Value & Dividendentitel zu akkumulieren, während man in einem Bullenmarkt den Trend "reitet". Unter Berücksichtigung saisonaler Effekte lassen sich die Strategien zusätzlich verfeinern.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit !
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Privat-Investor
Die besten und profitabelsten Trading Strategien
In dieser Reihe werde ich einige der profitabelsten Handelsstrategien vorstellen.
Heutiges Thema: „Systematisch News handeln“
Im Newshandel gibt es zahlreiche profitable Handelsstrategien die an stark beachteten Events wie Zinsentscheidungen, Arbeitsmarktdaten, Rohölllagerbestandsdaten usw. arbeiten.
Diesmal möchte ich jedoch eine etwas aussergewöhnliche Strategie auf Einzeltitel vorstellen.
Handelsidee:
Quartalsergebnisse handeln mit Knock-Out Zertifikaten.
Vorgehen:
Ich suche mir ein Bündel an Unternehmen, die bei Ihren Quartalsergebnissen mit hoher Wahrscheinlichkeit abliefern werden. (im aktuellen Chart als Beispiel Apple)
Vor Veröfftentlichung der Quartalsergebnisse suche ich ein geeignetes Zertifikat mit maximaler Hebelwirkung. ( Hebel 50 bis 100 )
Die erwartete Rendite in % sollte grösser sein als der Abstand in % zum Knock-Out.
Das Knock-Out Zertifikat hat den grossen Vorteil, dass der maximale Verlust vor dem Trade klar festgelegt werden kann. Anders als wenn ich direkt in die Aktie investiere oder das ganze über den Future oder CFD`s umsetze. Da die Quartalsergebnisse entweder vor Börseneröffnung oder nach Börsenschluss kommuniziert werden besteht hier ein nicht fix kalkulierbares GAP Risiko.
Der „magische“ Effekt dieser Strategie ist dem CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) zu verdanken. Ein Verlusttrade hat ein maximales Risiko von 100%. Ein Gewinntrade jedoch hat nach oben unbegrenztes Potential und kann mehrere 100% betragen.
Umsetzung:
- Das Chancen-Risiko Verhältnis wird pro Trade festgelegt. (erwartete Rendite in % soll grösser sein als Stop Loss)
- fixer Einsatz je Trade (z.B. 600 €)
- Kauf kurz vor Bekanntgabe, Verkauf direkt nach Bekanntgabe (Entscheid aufgrund Berechnung aus 12`000 Trades)
So könnten die Kennzahlen aussehen:
Anzahl festgelegte Unternehmen: 50
Anzahl Events pro Jahr: 200 ( 4x im Jahr Quartalsergebnisse)
Anzahl Trades: 200
Trefferquote: 50 %
Verlusttrade: > 2% durchschnittlich
Gewinner-Trade: 3 % durchschnittlich
Einsatz pro Trade: 600 €
Durchschnittlicher Gewinn pro Trade: 150 €
Gewinn pro Jahr Brutto: 30`000 €
Bei der Selektion der Unternehmen werden Auswertungen zuverschiedenen Punkten gemacht. Z.B. Robustheit der Ergebnisse im vrgl. Zu den Analystenschätzungen, durchschnittliche Tagesschwankung der Aktie, Verhalten der Aktie nach Quartalsergebnissen usw.
Aufgrund dieser statistischen Auswertungen wird ein entsprechendes Produkt (Zertifikat) ausgewählt welches einen bestimmten Abstand vom Knock-Out Level zum aktuellen Kurs aufweist. Dieser Abstand bewegt sich jedoch immer im Rahmen der oben genannten Kennzahlen ( ca. 50% Leverage) Einem volatilen Titel muss man z.B. Ein bisschen mehr Spielraum geben, dafür ist die mögliche Bewegung in die gewünschte Richtung auch entsprechend grösser.
Im Rechenbeispiel wird eher defensiv gerechnet. Es wird davon ausgegangen, dass die hälfte der Trades mit einem Totalverlust endet. (nur 50% Trefferquote) In der Praxis beträgt die Trefferquote eher 60%, was das Ergebnis nochmals verbessert. In dieser Rechnung sind auch die Trades enthalten die funktioniert hätten, jedoch aufgrund des hohen Hebels unglücklich ausgestoppt wurden ( nachbörslicher resp. vorbörslicher Spike )
Das ganze könnte natürlich auch auf der Short Seite ausgewertet und entsprechend umgesetzt werden. Auch hier gäbe es Titel die häufig nicht abliefern.
Vorteile der Strategie:
- attraktives Chance-Risiko Verhältnis
- klar begründbar weshalb die Strategie funktioniert
- statistischer Backtest untermauert Funktionalität der Strategie und gibt dem Trader Sicherheit in der Umsetzung
- klare definierbare Regeln (erleichtert die Umsetzung)
- Klar kalkulierbares Risiko durch das Knock-Out Zertifikat (Risko of Ruin kann ausgeschlossen werden, ruhig schlafen und keine Angst vor Nachschusspflicht o.Ä.)
- feine Stückelung möglich bei Zertifikaten
Nachteile der Strategie:
- Initialaufwand bis man seine Strategiekennziffern festgelegt hat
- z.T. findet man nicht sofort ein passenden Produkt ( hohe Spreads ) und wird nicht immer ideal ausgeführt
Fazit:
Diese Strategie ist ideal für Zertifikate-Trader, welche gerne systematisch handeln. Trader können unter Voraussetzung von diszipliniertem Handel mit dieser Strategie sehr attraktive Renditen erzielen.
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Privat-Investor
Disclaimer:
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Ich bin in den im Anlageuniversum enthaltenen Wertpapieren regelmäßig selbst investiert. Ich übernehme keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die durch Verwendung meiner Informationen entstehen.
Risikohinweis:
Die hier genannten Instrumente stellen keine Anlageberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar .
Wertpapiere können einer hohen Volatilität unterliegen.
Diese kann in einzelnen Fällen zum totalen Verlust des eingesetzten Geldes oder auch zu erheblichen Verlusten führen.
Eine Haftung für entstandene Vermögensverluste besteht nicht.
Ergänzend weise ich darauf hin, dass ich persönlich Positionen in den jeweiligen Gattungen halte und auch jederzeit auflösen kann.















