treadstone144

Rezessionsalarm: Warum Aktien jetzt einbrechen!

Wenn die Zinsen, die man für die Geldleihe für zwei Jahre bekommt, plötzlich höher stehen als die für zehn Jahre, dann läuft etwas schief. Dann sehen die Börsen kurzfristig höhere Risiken als auf lange Sicht. Noch ist es nicht soweit. Aber die Differenz ist auch nur noch 0,1 Prozentpunkte groß. Die Differenz fällt seit Anfang Dezember wie ein Stein. Das ist Element 1 dieses Ausverkaufs an der Wall Street. Teile der Zinsstrukturkurve sind bereits invertiert. Vor einem Jahr war es noch ein ganzer Prozentpunkt Differenz. Jetzt nur noch ein Zehntel. Seit dem zweiten Weltkrieg hat sich die US-Zinskurve achtmal invertiert und achtmal folgte darauf eine Rezession. Wir wissen auch, dass es schwere Rezessionen gab, wie 2007. Und zwar unter völliger Ignoranz öffentlicher Stellen diesem Thema gegenüber. Im Juli des Jahres 2005 sagte der damalige Fed Chairman Alan Greenspan dem Senate Banking Committee etwa, dass es eine "Misinterpretation" der Bedeutsamkeit der Zinskurve gebe. “Die Effizienz der Kurve als Prognosewerkzeug hat stark abgeommen." Also in anderen Worten: Dieses Mal ist alles anders. Ein teurer Satz an der Börse...

Erläuterung: Im Chart zu sehen ist die Differenz zwischen zweijährigen und zehnjährigen Renditen amerikanischer Staatsanleihen. Wenn die Kurve unter Null und damit in den roten Bereich fällt ist die Zinskurve invertiert. Bis jetzt sind nur Teile der Kurve invertiert. Und die Kurve fällt steil...





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Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets Deutschland und Österreich
http://www.cmcmarkets.de
Trader Videos: https://www.youtube.com/user/cmcmarketsde
Sehr aufschlussreich, vielen Dank. Ich darf noch um den Hinweis ergänzen, das es vor allem für Institutionelle Anleger lukrativer ist, in hohe Zinsen zu investieren, da damit das Risiko fällt. Das führ logischerweise zu einer Kapitalverlagerung aus dem Aktienmarkt, in den Bond Markt. Richtig?
+2 Antworten
treadstone144 Evan_Moe_Money
@Evan_Moe_Money, Würde ich so sagen. Die Dividendenrendite im S&P 500 liegt bei 1,7% und ist konstant seit einem Jahr, während die zweijährigen Renditen von 0,7% auf nahe 2,8% gestiegen sind. Was man sich in der Eurozone wegen Tiefstzinsen nicht vorstellen kann, ist in den USA längst Realität: Konkurrenz durch Zinsen zu Aktien ist von daher bereits entstanden.
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