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Bestandsaufnahme FTSE100: German Angst vs. British Aloofness

TVC:UKX   UK 100 Index
Der DAX hat gestern über 4% verloren. Siemens hat sein Quartalsergebnis verfehlt und fiel seit Montag ebenso fast 4%. Der Vergleich mit dem CAC hinkt vielleicht auf mehreren Ebenen und auch ein Vergleich mit dem FTSE wäre kaum beachtenswert, wenn man nicht wüsste, dass die Briten derzeit von einer Regierungskrise in die nächste schlittern. Tatsächlich scheinen Ministerrücktritte, eskalierende BrExit-Verhandlungen im FTSE100 kaum Schaden anzurichten. Der britische Leitindex hat in der gesamten Woche weniger als 0,9% verloren, während der DAX ingesamt über 2% verlor. Die vier größten Werte kommen im laufenden Jahr mit Royal Dutch Shell, HSBC , BP und GlaxoSmithKline wie im CAC aus nicht gerade rekordverdächtigen Skektoren. Zwar zeigt sich der britische Finanzsektor und die Rohölindustrie ist außerordentlich stark, schwächelt aber mit Pharma ähnlich wie der Gesamtmarkt.Während der DAX die vergangenen Tage sehr baerishe Formationen entwickelt hat, steht der DAX mit einem Monatstief fast 150 Punkte tiefer unter dem Monatsanfang .
Technisch ist die Performance des FTSE im Jahr 2017 auch kaum messbar, weil der Kurs neutral zwischen 7100 und 7600 notiert. Allerdings scheint die Wirtschaft auch fundamental mit BrExit-Sorgen kaum belastet belastet zu sein. Das Wachstum liegt weit über den Erwartungen und kann durch ein gesondertes Freihandelsabkommen mit den USA weiter beflügelt werden. Auf der anderen Seite stehen natürlich die monetären Maßnahmen, denn wertet das Pfund weiter auf, wäre das schlecht für den britischen Export, was für eine Inselwirtschaft noch schädlicher als für die deutsche Festlandindustrie sein dürfte. Zumal die Briten auf den Außenhandel mit der EU angewiesen sind und sich in den laufenden Verhandlungen keine Fortschritte zu Gunsten der britischen Industrie abzeichnen.

Vergleich DAX

Vergleich CAC

Vergleich Dow Jones


Kommentar: Analyse GBP/USD von Trading_Tagebuch