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ADOBE: Sollte man bald wieder kaufen?

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Adobe entwickelt ikonische Software wie Photoshop, Illustrator, Acrobat und Premiere Pro, die größtenteils über Cloud-Abonnements vertrieben werden. Während der US-Technologiesektor in den letzten Monaten in einem starken Aufwärtstrend war, ist die Adobe-Aktie um über 60 % gefallen. Dieser Rückgang mag überraschend erscheinen, da Adobe ein sehr profitables Unternehmen mit hohen Margen und soliden Gewinnperspektiven bleibt.

Warum also ein solcher Rückgang? Und vor allem: Ist dies heute eine Chance für Investoren?

Tatsächlich sind die Kapitalflüsse massiv in US-Technologieunternehmen geflossen, die stark in künstliche Intelligenz investiert sind. Unternehmen, die als „reine Softwareanbieter“ gelten, haben dadurch unter einer ungünstigen Arbitrage durch institutionelle Investoren gelitten, die glauben, dass generative KI langfristig einige traditionelle Geschäftsmodelle im Softwaresektor infrage stellen könnte.

Adobe verfügt jedoch über bedeutende Vorteile, um ebenfalls von der KI-Welle zu profitieren und das Geschäft zu stärken. Die Integration von generativen KI-Funktionen in Creative Cloud (Firefly, Design-Automatisierung, Bild- und Inhaltsgenerierung) könnte den wahrgenommenen Wert der Abonnements erhöhen und die Bindung der professionellen Nutzer stärken.

Hier sind die wichtigsten technischen und fundamentalen Fakten im Moment:

• Die Adobe-Aktie hat seit ihrem Höchststand im Januar 2022 über 60 % verloren
• Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (P/E) von Adobe liegt bei etwa 16, einem der niedrigsten Werte unter den großen US-Softwareunternehmen

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Zum Vergleich: Viele große Akteure des Sektors handeln weiterhin mit Multiplikatoren zwischen 25 und 70 oder sogar noch höher für einige als „KI-getrieben“ wahrgenommene Werte. Dieser Bewertungsabschlag spiegelt somit die ausgeprägte Marktpessimismus gegenüber Adobe wider.
Aus technischer Sicht nähert sich die Aktie einer langfristigen Unterstützungszone, die den Preisniveaus während des Marktschocks der Gesundheitskrise 2020 entspricht. Auch die Momentum-Indikatoren zeigen historisch interessante überverkaufte Bereiche, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck allmählich nachlassen könnte.
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Natürlich hängt eine nachhaltige Erholung davon ab, ob Adobe zeigen kann, dass KI ein Wachstumstreiber und keine Bedrohung für das Geschäftsmodell ist. Die kommenden Gewinnveröffentlichungen und strategischen Ankündigungen werden daher entscheidend sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Adobe kombiniert heute eine wieder attraktive Bewertung, eine dominante Marktposition und ein Erholungspotenzial, wenn die KI-Strategie umgesetzt wird. Für geduldige Investoren könnte die Aktie somit wieder eine interessante mittel- bis langfristige Chance darstellen.





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