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Wieder ein Volltreffe ? BTC Meine Prognose für die nächsten 5 J.Meine Prognose für die nächsten 5 Jahre zum ein und Verkauf BTC.
Meine letzten Prognosen waren fast perfekte Punktlandungen zu den Ein und Ausstiegszeiten beim Bitcoin bzw. Krypto allgemein jedoch anhand des Bitcoin Kurses berechnet. Beim Bitcoin handelt es sich um ein rein mathematisches Produkt welches nach einem bestimmten Rhythmus ( seinem 4 Jahres Herzschlag) wie ich es nenne funktioniert und je länger dieses Herz schlägt, umso genauer wird sein Rhythmus und somit auch seine Berechenbarkeit. Somit zur Erklärung meiner Prognose: Die Bullen und Bärenmärkte haben bisher immer in einem sehr genau definierten Zeitrhythmus stattgefunden. Die Bärenmärkte dauerten immer fast genau 52 Wochen und die Bullenmärkte immer fast genau 152 Wochen von den tiefsten Tiefs und den höchsten Hochs ausgerechnet. Diese sind durch die grünen ( Bullenmärkte ) und roten ( Bärenmärkte ) einmal in Zeitabschnitten ( unten ) und einmal in Preisdifferenzabschnitten markiert.
Diesmal wage ich neben der zeitlichen Prognose zusätzlich eine Preisprognose, um schon früh eine Order setzen zu können.
Meiner Ansicht nach befinden wir uns jetzt seit ca. 1 Woche wieder im Bärenmarkt nach dem Piek bei ca. 126.000,- USD. Zeitlich gesehen wird also der nächste Einstiegspunkt 52 Wochen später, also im Oktober 2026 sein. Der Einstiegspreis wird meiner Meinung nach bei ca.46000,- USD liegen.
Dann kommen wir jetzt zu dem nächsten Bullenmarkt in 2029. Hier hat KI ein erstaunliches Ergebnis errechnet. Aber erst mal zu meiner Einschätzung. Ich denke das sich der Preis 2017 nach einer ca. versechzehnfachung vom High 2013 dann im Bullenmarkt 2021nur noch vervierfachen konnte und dann in diesem Jahr nur noch verdoppeln, würde ich damit rechnen das der nächste Preisanstieg nur noch um die Hälfte des letzten Hochs ansteigt. Also kurz gesagt 126252,- + 50% ca. 190.000,- USD !
Natürlich können große Ereignisse diese ganze Glaskugelprognose innerhalb eines Tages zunichtemachen. Und deshalb möchte ich betonen das es sich hier nicht um eine Handlungsempfehlung in irgendeiner Form handelt. Wenn große Staaten tatsächlich Bitcoinreserven anlegen oder versuchen den Bitcoin zu verbieten kann sich in kürze alles ändern. Wobei ich nicht glaube das sie versuchen werden ihn zu verbieten. Sie werden ihn eher für das Missmanagement der Regierungen und die Schulden in den Haushalten sowie hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich machen und Medial als Wirtschaftliches Gift diffamieren, um ihre eigene Unfähigkeit zu leugnen. Sie werden irgendwann anfangen Bitcoin so schlecht zu reden, wie sie es mit Impfgegnern während Corona gemacht haben. Und plötzlich sind alle Bitcoiner böse. Aber immer mehr Menschen fangen an das System und deren Lügen zu hinterfragen und die Gegner der freien Marktwirtschaft verlieren immer mehr an Boden. So soll es auch sein. Ich werde trotz dieser ganzen Prognosen bis zum Oktober 2026 immer eine offene Order für einen Kauf im Bereich der 10000,- USD gesetzt halten. Denn ganz kurze Ausrutscher durch einen falschen Klick eines Wales die den Kurs für wenige Minuten in eine Richtung explodieren lassen sind immer mal möglich und dies ist auch immer wieder zu beobachten.
Was denkt ihr zu meiner Prognose? Bisher lag ich fast immer goldrichtig. Ich mache aber auch nur alle Jahre mal eine öffentlich. Manche hauen jede Woche eine raus und sind schreien dann ganz laut ich hab’s ja gesagt, wenn eine von 50-mal zutrifft. 😉 Lasst mich mal eure Meinung hierzu wissen und teilt diese Prognose in den sozialen Medien, wenn ihr denkt, da könnte was dran sein.
! IOTA LongTerm Prognose ! | UpdateSo, da sind wir wieder in der IOTA Langzeit Prognose für diesen Bullrun.
Als erste möchte ich anmerken das sämtliche Zeitliche Prognosen nicht wirklich beachtet werden sollten, da sie nur als orientierung und nicht als Kaufs- oder Verkaufsentscheidungen dienen.
Trotzddem kann man wie hier in dem Beispiel messen um wie viele tage sich abgewandelt hat.
wenn wir das nun auf den vorherigen theoretischen parabolischen breakout punkt projezieren, sehen wir das wir noch bis ca Nov. zeit haben.
Anfang november finde ich persönlich eine sehr interessante zeitzone, da eine XRP-Prognose sowie eine BTC und BTC.D Prognose auch spannende situationen rund um das datum liefern.
Wenn wir nun in der nächsten zeit wieder nah in den bereich des aktuellen ATH´s kommnen, werde ich auf parabolische tage achten.
Zudem wird es auch ein weiteres update hier geben.
Wie wir sehen, zurücklehnen, entspannen und auf Langzeit investieren ;).
Schönen Tag euch
-Benjamin
#XLM - Prognose#XLM - Prognose
Was ist XLM Stellar Lumens ? (aktueller Marktrang 15, Gesamtversorgung 50.Mrd.)
Bei Stellar handelt es sich um eine Abspaltung von Ripple. Wichtig gilt es zu wissen, dass es Unterschiede zwischen den beiden Blockchains gibt.
Wo kann man es kaufen?
Auf diversen Börsen wie Binance, Coinbase Pro, Kraken
Wer hat es entwickelt?
Stellar Lumen wurde im Jahr 2014 von Jed McCaleb mitgegründet, der auch schon in 2011 Ripple gegründet hat.
Hinweis:
Das Stellar Protokoll wird von einer gemeinnützigen Organisation weiterentwickelt. (Stellar Development Foundation). Während hinter dem Ripple eine private Gesellschaft steht.
Marktsituaion:
Der New Yorker IT-Konzern IBM schloss eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister Stellar.org. Stellar Lumens gilt als eine der schnellsten und kostengünstigsten Blockchain-Plattformen, wenn es um die Abwicklung von Zahlungen geht. Auf der Plattform können derzeit über 1.000 Transaktionen pro Sekunde abgewickelt werden. Transaktionen dauern über die Stellar-Blockchain nur 2 bis 5 Sekunden. Damit können Zahlungen annähernd so schnell verschickt werden wie E-Mails.
Wie sieht die Zukunft aus?
Die Stellar Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, mittels Open-Source- und Peer-to Peer-Technologie den Zugang zum globalen Finanzsystem zu ermöglichen. Mit der Ankündigung eines neues Updates Horizon 2.0 soll vor allem die Benutzefreundlichkeit verbessert werden. Die in Europa führende Krypto-Nation Ukraine wird die Stellar-Blockchain zur Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung nutzen.
Kritikpunkt: Die Interne Firmenpolitik nach einem neuen CEO lässt Anleger mit Frust auf sich warten. Es hat den Anschein, dass potenziele Bewerber nicht den Anforderungen entsprechen. Daher ist der Posten seit Monaten offen geblieben. Auch News wie von Gray Scale, der in der Vergangenheit über 35 Mio Lumen in seinem POT aufgenommen hat, konnten es nicht verhindern, das Stellar aus seiner Akkumulationsperiode rauskam.
Analyse:
Charttechnisch sieht es nicht besonders prickelnd aus.
Der Kurs verläuft unterhalb der Terndlinie, befindet sich aber in der Supportzone. An Erster Stelle muss der Kurs es schaffen, sich Minium bei 0,47 Dollar zu halten. Nach dem es anschließend auf die 0,52 Dollar Marke aufsteigen wird könnte ein leichter Aufwärtswind wehen. Anleger müssen sehr geduldig sein. Nach dem Trendbasierten Fibonacci wenn alles positiv verläuft, sind Preisziele in folgenden Etappen definiert. (siehe Preislinien)
Zukunftsprognose:
Ob es den XLM gelingt sein Allzeithoch zu knacken, sehe ich mit der aktuellen Firmenpolitik skeptisch.
Daher wäre eine potenzieller Preis von 0,69 Dollar im 2.Quartal schon ein großer hoffnungsträger.
Wünsche allen viel Erfolg.
#Matic - Prognose & Ziel#Matic - Prognose und Ziel
Matic mit dem ursprünglichen Namen Polygon befindet sich derzeit im Marktrang auf Platz 56.
Entwickelt wurde es um die Benutzerfreundlichkeit von Wallets zu verbessern.
Mit einer Anzahl von 44 Mrd. ein sehr gehypter Token der auch in der kommenden Altseason wieder stark gepumpt werden kann. Für risikobereite Anleger ein leckerer Fang.
Dieser Token ist nichts für langzeit Investoren und eher für shortterm geeignet. Day und Swingtrader sollten in Ihrem Portfolio nur ein kleinen BAG halten um bei
dem nächstem PUMP Ihr Risikomanagement zu minimieren und vom maximalen Gewinn zu profitieren.
Was sagt uns die Charttechnik ?
Aktuell befindet sich Matic im ATH und der Aufwärtstrend anhand der blauen Linie ersichtlich,setzt sich weiter fort.
Nach Fibbonachi sehen wir im Mai wohlmöglich Preisziele von bis zu 0,55 Dollar.
Hinsweis:
Fibonacci Retracements können sehr effizient für den richtigen zeitlichen Einstieg in einem Trend sein.
Wünsche allen gutes Gelingen!
Prognose DAX 40. Oktober wird interessantLaut The Echo Prognose steigt der Dax 40 bis ca. 16317 bis zum 04.10.23, um dann in einem rasanten Tempo 1000 Punkte bis zum 13.10.23 wieder zu fallen.
Die Anleger sollen möglichst ihre Positionen verkaufen, und sollen vom Markt genommen werden.
Denn auf Wochensicht sieht der Dax 40 hervorragend aus. Maximum Mitte Juni 2024 soll der Dax 40 dann bei 19130 Punkten sein. Ein Plus von ca. 29 Prozent.
Jetzt sollte man folgendes jedoch berücksichtigen. Je kürzer das Zeitintervall, umso genauer die Prognose. Entscheidend ist aber, dass der Trend zu sehen ist, damit wir nicht auf der falschen Seite positioniert sind.
Ob nun ein Kursplus von 20, 25 oder 29% ist zur jetzigen Zeit eher sekundär.
Disclaimer: Dies ist keine Kaufempfehlung. Jeder handelt für sich selber. Dies sind nur Gedanken meinerseits.
BTC/USD nächstes Alltimehigh - PrognosePrognose für das nächste Allzeithoch des BTC/USD basierend auf dem Fibonacci Retracement hits bei 1,618 und den darauffolgenden Allzeithochs, der BTC Logarithmic Gorw Curve und dem PiCycleTop Indicator von den letzten drei Halving-Zyklen. Dazu muss aber gesagt werden, dass die vorherigen Zyklen keine zu große Gewichtung bekommen sollten. Es ist lediglich eine Wiederholung pro Zyklus.
NZD/USD Prognose: Vor RBNZ Meeting mit Top?NZD/USD Prognose: Der Kiwi behielt seine Stabilität zuletzt bei, was eventuell auch einem geringen Zinsvorteil und der Eindämmung der COVID-Fälle geschuldet ist. Auch die globale, konjunkturelle Erholung trug ihren Teil bei. Alles Gründe für die RBNZ still zu halten?
NZD/USD PROGNOSE FUNDAMENTAL
Die RBNZ wird in der Nacht zu Mittwoch über die Zinsen und die fortlaufende Geldpolitik entscheiden. Alle Analysten sind sich einig darüber, dass die OCR (Official Cash Rate) bei 0,25 % beibehalten wird. Dennoch, eine negative Rate wird auch für die RBNZ immer mehr zum Thema und auf Aussagen diesbezüglich werden Marktteilnehmer wahrscheinlich achten. Ebenso wichtig ist das Volumen der Anleihekäufe des aktuell laufenden Programms. Derzeit ist es auf 60 Mrd. NZD limitiert. Das Programm-Ende ist auf Mai 2021 begrenzt.
Einigermaßen „Dovish“ für den neuseeländischen Dollar wäre eine Ausweitung des Quantitative Easing Programms im Rahmen des anstehenden Meetings. Es herrschen zwar seitens der Banken bereits Erwartungen daran, doch es gibt auch Banken, die diesen Schritt eher später vermuten. Die RBNZ könnte demnach erwägen, nur den Zeitraum des Programms zu verlängern und das Volumen erst später in Angriff zu nehmen. Dieses Szenario würde womöglich am wenigsten Impulse für den NZD/USD Kurs bringen.
Dem entgegen spricht der aktuell feste neuseeländische Dollar, der der RBNZ in der jüngsten Vergangenheit, in der Regel, ein Dorn im Auge war. In Anbetracht der aktuellen Krise signalisiert er aber auch eine gewisse konjunkturelle Erholung und Stabilität. Insofern erleben wir derzeit auch eine etwas zurückhaltende RBNZ hinsichtlich der stabilen Währung. Neben der Geldpolitik dürfte die RBNZ auch die Konjunkturprognosen anpassen. An der COVID-Front gilt Neuseeland als das Vorzeigeland. Bis vor Kurzem gab es Null neue Infektionen. Heute ist eine infizierte Person dazu gekommen. Die Regierung hat für drei Tage sofort Restriktionen angeordnet.
NZD/USD PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Schauen wir auf den Chart, dann scheint das Währungspaar NZD/USD einen wichtigen Kursbereich erreicht zu haben und die Ausbildung eines Hochs mit einer anschließenden Korrektur wird wahrscheinlicher. Nach unten hin wird der Kurs allerdings sehr gut unterstützt. Der Trend ist also noch intakt und ob er es vorerst bleibt, könnte eventuell vom morgigen Meeting abhängen. Es gibt kurzfristiges Downside-Potential in Richtung der unteren Flaggenbegrenzung, bei zirka 0,65 USD je NZD.
Darunter kommt die starke horizontale Unterstützungszone auf die Agenda, die bei 0,64 USD enden würde. Kurse darunter würden eine stärkere Korrektur bestätigen und das Ziel nach unten hin könnte sodann in etwa im Bereich des 38,2 Fibonacci-Levels liegen, was sich bei zirka 0,6240 USD befindet. Es wird also nun spannend für den Kiwi. Nach oben hin sollte die langfristige Trendlinie im Auge behalten werden. Ein Ausbruch könnte möglicherweise weiteres Upside-Potential bedeuten.
Weekly EUR/USD Prognose: Neutral-Bärisch UR/USD Prognose: Der EUR/USD Kurs bleibt in seiner Konsolidierung gefangen. Leicht bullische Tendenzen für den US Dollar könnten belasten.
EUR/USD PROGNOSE FUNDAMENTAL
Das große Thema für den Euro war in der vergangenen Woche die Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs hinsichtlich der EZB-Anleihekaufprogramme. Ich habe das Thema etwas ausführlicher im Artikel, „EUR/USD: Das bedeutet die Entscheidung des BverfG“, behandelt. In der Zwischenzeit hat der EuGh sich gegen diese Entscheidung gestellt und unmissverständlich klar gemacht, dass eine Klage gegen die deutsche Bundesregierung nicht auszuschließen ist.
Der EuGh hat bereits vor einiger Zeit bestätigt, dass die EZB regelkonform handelt. Der Bundesgerichtshof sieht seinerseits ein Versäumnis der Bundesregierung, diese Entscheidung auf mögliche Konsequenzen des Programms geprüft zu haben. Der Konflikt zwischen dem BverfG und dem EuGh war zu erwarten.
Für den Euro dürfte die aktuelle Gemengelage zwar je nach Ausgang belastend, kurzfristig betrachtet, jedoch ohne große Auswirkungen sein, da die Entscheidung eher zukünftige Maßnahmen der EZB betrifft. So dürfte nach der Krise die Umschichtung vom PEPP ins PSPP Programm problematisch werden.
Auf der US Dollar Seite bleibt die Konsolidierung ebenfalls weiter bestehen. Die Themen Lockdown Lockerungen sowie eventuell wieder steigende Infektionsraten halten sich die Waage mit aktuell leicht eher steigenden Sorgen bezüglich des Letzteren, was den US Dollar stabiler halten könnte.
An der Konjunkturfront werden im Laufe der Woche Daten zur Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen präsentiert, aus der EU und Deutschland steht das BIP per Q1 an. Ansonsten dürfte der Fokus auf den vielen Reden der Notenbank-Mitglieder gerichtet sein, doch ob hier etwas Neues dabei herauskommt, ist fraglich. FED Präsident Jerome Powell soll am Mittwoch eine Rede halten.
EUR/USD PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Aufgrund der wenig anstehenden Daten sowie der Tatsache, dass Daten aktuell ohnehin nicht viel Auswirkungen auf die Märkte zeigen, dürfte sich die neutrale Position im EUR/USD bzw. US Dollar Index wahrscheinlich vorerst fortsetzen, allerdings mit einer leichten bullischen Tendenz für den US Dollar, also einer bärischen für den EUR/USD.
Rein charttechnisch betrachtet, kann dies zu einem erneuten Test der unteren Begrenzung der Konsolidierung führen. Ein Einbruch unter die Kurszone bei 1,076 USD je Euro könnte die runde Marke bei 1,07 als Ziel validieren. Dort wird sich dann herausstellen müssen, ob es weiter abwärts in Richtung des März-Tiefs im EUR/USD Kurs geht oder nicht.
Analyse von XRP/USD mit Prognose 17. August 2024Gesamtsituation nach dem Gerichtsverfahren:
Nach Abschluss des Gerichtsverfahrens, in dem Ripple zu einer Zahlung von über 100 Millionen US-Dollar verurteilt wurde, hat der Markt auf die Nachricht weitgehend neutral reagiert. Ein signifikanter Preisanstieg, wie ihn einige Anleger erwartet hatten, blieb aus. Stattdessen hat sich XRP in einer Konsolidierungsphase gefangen, die durch geringe Volatilität und Unsicherheit geprägt ist. Diese Analyse wird die kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Prognosen von XRP detailliert betrachten, indem sie den Erweiterten Ratio Fan und die Elliott-Wellen-Theorie integriert.
Kurzfristige Prognose (4-Stunden-Chart):
Erweiterter Ratio Fan:
Der 4-Stunden-Chart zeigt, dass XRP aktuell unter den unteren Linien des Erweiterten Ratio Fans gehandelt wird. Diese Linien repräsentieren potenzielle Widerstands- und Unterstützungsebenen, die sich auf den aktuellen und zukünftigen Preisverlauf auswirken könnten. Die steilen Neigungen der Ratio-Fan-Linien nach unten deuten auf einen fortgesetzten Abwärtstrend hin. Der aktuelle Kursverlauf unterhalb der meisten Fan-Linien zeigt, dass XRP kurzfristig unter starkem Abwärtsdruck steht und es schwierig sein könnte, diesen zu überwinden.
Elliott-Wellen-Analyse:
In der Elliott-Wellen-Theorie lässt sich die aktuelle Kursbewegung als Teil einer größeren Korrekturbewegung interpretieren. XRP könnte sich in der abschließenden Welle 5 einer übergeordneten Korrekturstruktur befinden. Diese Welle repräsentiert normalerweise den finalen Verkaufsdruck, bevor eine Erholung oder Trendwende eintritt. Die Bewegung könnte eine signifikante Korrektur darstellen, was bedeutet, dass XRP kurzfristig noch Abwärtsrisiken ausgesetzt ist, bevor eine Bodenbildung erfolgt.
Prognose:
Realistisch konservativ: XRP wird sich wahrscheinlich weiterhin in einem engen Bereich zwischen 0,55 USD und 0,57 USD bewegen. Es besteht jedoch das Risiko, dass der Preis unter die 0,54 USD-Marke fällt, sollte der Verkaufsdruck anhalten. Ein Test der Unterstützung bei 0,53 USD ist möglich, bevor eine Stabilisierung stattfindet.
Optimistisch: Sollte es XRP gelingen, die Widerstandsmarke von 0,57 USD zu überwinden, könnte es kurzfristig zu einem Anstieg in Richtung 0,60 USD kommen. Dies würde ein Überwinden der unteren Linien des Ratio Fans erfordern, was auf eine Erholung und eine mögliche kurzfristige Umkehr des Abwärtstrends hindeuten würde.
Äußerst optimistisch: Im besten Fall könnte ein plötzlicher bullischer Impuls XRP bis auf 0,65 USD treiben. Dies würde eine bedeutende Bewegung darstellen und könnte durch eine starke Erholung im gesamten Kryptomarkt oder positive fundamentale Nachrichten unterstützt werden. Ein solches Szenario würde einen Durchbruch durch mehrere Ratio-Fan-Linien bedeuten, was auf eine starke Trendwende hindeuten könnte.
Mittelfristige Prognose (Tages-Chart):
Erweiterter Ratio Fan:
Im Tages-Chart zeigt der Erweiterte Ratio Fan eine breitere Spanne möglicher Kursentwicklungen. Die Linien deuten darauf hin, dass XRP mittelfristig starken Widerständen gegenübersteht, insbesondere bei den Marken von 0,60 USD und 0,65 USD. Der Kurs befindet sich momentan in einem Bereich, der von mehreren Ratio-Fan-Linien begrenzt wird, was auf eine konsolidierende Phase hinweist. Ein Ausbruch über diese Linien könnte eine bullische Entwicklung signalisieren, während ein Fall unter die unteren Linien zu einem weiteren Abwärtstrend führen könnte.
Elliott-Wellen-Analyse:
Auf Tagesbasis könnte XRP sich in einer übergeordneten Welle C einer größeren Korrekturbewegung befinden. Diese Welle C stellt oft die finale Korrekturphase dar, bevor eine Umkehr des übergeordneten Trends erfolgt. Sollte diese Korrekturwelle ihren Boden finden, könnte dies der Ausgangspunkt für eine neue Aufwärtsbewegung sein. Allerdings zeigt die aktuelle Marktstruktur, dass die Welle C möglicherweise noch nicht abgeschlossen ist, was bedeutet, dass weitere Abwärtsbewegungen zu erwarten sind, bevor sich eine nachhaltige Erholung einstellt.
Prognose:
Realistisch konservativ: XRP wird sich wahrscheinlich weiterhin innerhalb eines Korridors zwischen 0,54 USD und 0,60 USD bewegen. Ein Rückgang auf 0,50 USD ist möglich, wenn die Unterstützung bei 0,54 USD nicht hält. Die Konsolidierung könnte sich fortsetzen, bis klare Signale für eine Richtungsänderung auftreten.
Optimistisch: Sollte XRP die Marke von 0,60 USD überwinden, könnte dies ein positives Signal für den Markt sein, das einen Anstieg auf 0,70 USD ermöglicht. Dieser Aufwärtstrend würde den Durchbruch durch wichtige Ratio-Fan-Linien und den Abschluss der aktuellen Welle C erfordern.
Äußerst optimistisch: In einem extrem bullischen Szenario könnte XRP sogar bis auf 0,80 USD steigen. Dies würde eine starke Marktstimmung und möglicherweise den Beginn einer neuen übergeordneten Aufwärtsbewegung signalisieren. Ein solcher Anstieg wäre nur bei einem Durchbruch durch mehrere kritische Widerstandslinien im Ratio Fan möglich und würde eine klare Umkehr des bisherigen Abwärtstrends markieren.
Langfristige Prognose (Wöchentlicher und Monatlicher Chart):
Erweiterter Ratio Fan:
Der Erweiterte Ratio Fan auf den langfristigen Charts (wöchentlich und monatlich) zeigt eine Vielzahl von möglichen Kurszielen. Diese reichen von einem weiteren Rückgang bis zu einem signifikanten Anstieg, abhängig davon, wie XRP mit den Widerständen in den höheren Zeitrahmen umgeht. Aktuell bewegt sich der Preis nahe den unteren Linien des Ratio Fans, was darauf hindeutet, dass der Abwärtstrend weiterhin intakt ist. Ein Durchbruch über die oberen Linien des Ratio Fans könnte jedoch den Beginn eines neuen langfristigen Aufwärtstrends signalisieren.
Elliott-Wellen-Analyse:
Auf den wöchentlichen und monatlichen Charts könnte XRP sich in den abschließenden Wellen einer sehr großen Korrekturstruktur befinden. Diese könnten Teil eines übergeordneten Zyklus sein, der nach Abschluss eine mehrjährige Aufwärtsbewegung einleiten könnte. Der aktuelle Zustand der Wellen deutet darauf hin, dass XRP sich dem Ende einer langanhaltenden Korrektur nähert, was mittelfristig zu einer stabilen Basis für eine Erholung führen könnte.
Prognose:
Realistisch konservativ: XRP könnte langfristig weiterhin in einem Bereich zwischen 0,50 USD und 0,70 USD verbleiben, bis sich eine klare Trendwende abzeichnet. Ein nachhaltiger Anstieg über 0,70 USD könnte den Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung markieren, bleibt jedoch vorerst unwahrscheinlich.
Optimistisch: Ein Durchbruch über 0,70 USD könnte XRP langfristig in den Bereich von 1,00 USD führen. Dieser Anstieg würde einen signifikanten Marktimpuls und den Abschluss der aktuellen Korrekturphase erfordern. Ein solches Szenario könnte den Beginn einer neuen übergeordneten Aufwärtsbewegung darstellen, die durch positive Marktbedingungen und fundamentale Entwicklungen unterstützt wird.
Äußerst optimistisch: In einem äußerst bullischen Szenario könnte XRP langfristig bis auf 1,50 USD oder sogar höher steigen. Dies würde eine vollständige Umkehr des aktuellen Abwärtstrends bedeuten und könnte durch eine breite Akzeptanz von Ripple-Technologien, regulatorische Klarheit oder eine allgemeine Erholung des Kryptomarktes befeuert werden. Ein solcher Anstieg würde den Durchbruch durch die höchsten Linien des Ratio Fans bedeuten und eine starke, langfristige Rallye signalisieren.
Schlussfolgerung:
Die aktuelle Marktsituation für XRP bleibt trotz der abgeschlossenen rechtlichen Auseinandersetzungen unsicher. Der Markt hat die Nachricht bereits weitgehend eingepreist, und es fehlt derzeit an klaren bullischen Katalysatoren, die den Preis nach oben treiben könnten. Die technischen Indikatoren, insbesondere der Erweiterte Ratio Fan und die Elliott-Wellen-Analyse, deuten auf eine Phase der Konsolidierung hin, in der XRP kurzfristig weitere Abwärtsbewegungen erleben könnte, bevor eine potenzielle Erholung einsetzt.
Schlüsselmarken:
Unterstützung: 0,50 USD (langfristig), 0,54 USD (kurz- bis mittelfristig)
Widerstand: 0,60 USD (kurz- bis mittelfristig), 0,70 USD (langfristig)
In den nächsten Wochen und Monaten wird es entscheidend sein, ob XRP die wichtigen Widerstandsmarken überwinden kann, um eine nachhaltige Erholung zu signalisieren. Ein Rückgang unter die kritischen Unterstützungsmarken könnte zu weiteren Abwärtsbewegungen führen, während ein Durchbruch über die Widerstandsmarken das Potenzial für eine neue Aufwärtsbewegung birgt. Langfristig bleibt XRP eine riskante, aber potenziell lohnende Investition, insbesondere wenn es dem Projekt gelingt, seine Technologie weiter zu etablieren und regulatorische Hürden zu überwinden.
Disclaimer:
Diese Analyse dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Der Handel mit Finanzinstrumenten, insbesondere mit Hebelprodukten, ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals führen. Jeder Anleger sollte seine eigene Recherche durchführen und bei Bedarf einen professionellen Finanzberater konsultieren, bevor er Investitionsentscheidungen trifft. Weder der Autor noch die Plattform übernehmen Verantwortung für finanzielle Verluste, die aufgrund der in dieser Analyse enthaltenen Informationen entstehen könnten.
Weekly #EURUSD Prognose: EZB Sitzung AusblickWeekly EUR/USD Prognose Der EUR/USD Kurs korrigiert heute Morgen leicht. Im Vorhinein des wichtigen Donnerstags, könnte dies eventuell der Start einer größeren Korrektur werden. Die EZB könnte die nächste Bazooka zünden.
US DOLLAR VERSUCHT SICH AN EINER ERHOLUNG
US Arbeitsmarktdaten haben per November eigentlich enttäuscht (EUR/USD: Der US Arbeitsmarkt enttäuscht). Doch der US Dollar reagierte darauf mit kurzfristiger Stabilität. Der Trend ist zwar noch intakt, doch für einige Unsicherheitsfaktoren auf dieser Seite des Atlantiks scheint die Zeit abzulaufen, was eventuell zur teilweisen Stabilität im US Dollar beiträgt.
Ein Faktor davon ist der Brexit-Deal. Auch über das Wochenende wurde kein Deal erreicht. Am Donnerstag findet der EU-Gipfel statt. Neben Brexit wird dort auch über den Wiederaufbaufonds beraten. Mit oder ohne Deal, GB wird am 31. Dezember aus der EU austreten. Alleine dieser Fakt dürfte für mehr Volatilität sorgen, die sicherlich umso stärker ausfällt, wenn ein Deal nicht abzusehen ist. In den USA steht das zweite Corona-Hilfspaket als Unsicherheitsfaktor im Raum.
EZB BAZOOKA TEIL 2?
Die EZB wird am Donnerstag über die Zinsen und weitere Maßnahmen entscheiden. Die Liste der möglichen Maßnahmen ist lang:
1. Das Volumen des PEPP Programms könnte um weitere 500 Mrd. Euro ausgeweitet werden. Aktuell liegt das Volumen bei 1,35 Mrd. Euro und die Laufzeit ist bis Ende Juni 2021 festgelegt.
2. Das APP Programm könnte um weitere 20 Mrd. auf 40 Mrd. Euro pro Monat erhöht werden, bei gleichzeitig unbegrenzter Laufzeit.
3. Der niedrige TLTRO-Refinanzierungszins könnte um weitere 6 Monate bis Dezember 2021 verlängert werden.
4. Das 2-Tier-System (Reservebestimmungen und Zins für Geschäftsbanken) könnte weiter gelockert werden.
5. Die BIP- und die Inflationsprognosen für das laufende Quartal sowie für das kommende Jahr könnten nach unten revidiert werden.
6. Die EZB könnte das aktuelle Inflationsziel kippen.
Es wird zwar nicht erwartet, dass der Negativzins weiter fällt, doch es gab in den letzten Wochen, insbesondere vom Chefökonom Lane, sehr dovishe Aussagen sowohl den Zins als auch den stabilen Euro betreffend. Auch das Kippen des Inflationsziels ist eine realistische Option unter Marktbeobachtern. Zu beachten ist, dass diese Maßnahme vom Markt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch gar nicht eingepreist wurde.
Sie könnte also durchaus zu einem, zumindest temporären, Reversal im EUR/USD Kurs beitragen. Grundsätzlich lässt uns das im Großen und Ganzen zu der Annahme verleiten, dass der Euro-Auftrieb fast beendet sein könnte. Kurzfristig positive Brexit-News könnten zwar dennoch stabilisieren, doch die EZB sollte dem Ganzen früher oder später Einhalt gebieten und wir vermuten, das wird früher sein als später.
Weekly DAX Prognose: Covid, US Wahl, EZB, Q3 BIP und EarningsDAX Prognose: IG taxiert den DAX heute Morgen in Form des CFDs unterhalb des gestrigen Schlusskurses vom Freitag. Der Kontrakt beendete den Handel am Freitag mit einem Plus von 0,5%, der Kassa-Markt schloss mit einem Zugewinn von 0,82 % bei 12.645 Punkten. An der Wall Street wurden leicht negative bis leicht positive Tendenzen verzeichnet. Die Vorgaben aus Asien sind heute Morgen negativ.
DAX PROGNOSE FUNDAMENTAL
Am Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland bei 11.176, gestorben sind 29 Menschen. In den USA lag die Anzahl der Neuinfektionen bei 62.098, gestorben sind dabei 447 Menschen. In einigen EU Ländern wird der Lockdown immer mehr Realität, hierzulande hat das Bundesland Bayern bereits weitere Einschränkungen beschlossen. Der Inzidenzwert für Deutschland lag gestern bei 74,9.
Es stehen einige wichtige Konjunkturdaten in dieser Woche an. Zu den wichtigsten dürften die Vorabveröffentlichungen des BIP per Q3 sowohl aus den USA, Deutschland und der EU gehören. Die Quartalssaison beginnt nun auch in Deutschland, wobei SAP bereits den Anfang machte und am Sonntag kurzerhand, zum zweiten Mal in diesem Jahr, die Jahresprognose für den Gewinn und den Umsatz nach unten revidierten. Es stehen weiterhin Zahlen von BASF, Deutsche Börse, VW und Fresenius an.
Mo:
• DE IFO Geschäftsklimaindex Okt
• USA Verkäufe neuer Häuser
• SAP
Di:
• China Industriegewinne Sep
• USA Auftragseingang ll. Güter Sep
• USA CB Verbrauchervertrauen
• API Bestandsdaten
• 3M Pfizer, Merck, AMD, BP, Microsoft, BASF, Deutsche Börse,
Mi:
• DE Bund Auktion
• CAD BoC Zinsentscheid
• EIA Bestandsdaten
• Boeing, Gilead, ebay, Visa, pinterest
Do:
• JAP Einzelhandelsumsätze Sep
• Jap BoJ Zinsentscheid
• DE Veränderung der Arbeitslosigkeit , AQ Sep
• EU Verbrauchervertrauen, Geschäftsklima, Inflationserwartung Okt
• USA BIP Q3
• EU EZB Zinsentscheid
• DE VPI Okt
• USA schwebende Hausverkäufe
• USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
• Alphabet, Twitter, Amazon, Apple, Facebook, Volkswagen, Fresenius, Aixtron
Fr:
• JAP Arbeitsmarktdaten Sep
• JAP Tokio VPI Okt
• JAP IP Sep
• JAP Einzelhandelsumsätze Sep
• DE BIP Q3
• EU VPI Sep
• EU BIP Q3
• EU AQ Sep
• USA Uni Michigan Verbrauchervertrauen Okt
• Exxon Mobil, Audi
In den USA hingegen verläuft die Saison mehr positiv, was Erwartungen angeht. Insgesamt 27 % aller S&P 500 Unternehmen haben bereits berichtet und 84 % davon haben die Erwartungen beim Gewinn je Aktie übertroffen. Die Gesamtgewinn-Prognose verbessert sich von -18.3 % in der Vorwoche auf -16,5 %. In dieser Woche gilt die Aufmerksamt den Big Tech Firmen. Netflix hatte bereits in der vergangenen Woche enttäuscht. Es bleibt zu hoffen, dass dies kein negatives Signal für die anderen Tech-Unternehmen war.
Es wird auch an der geldpolitischen Front interessant werden, insbesondere im Blick auf das EZB Meeting, den Zinsentscheid sowie die anschließende Pressekonferenz. Einige Analysten gehen davon aus, dass die EZB das QE-Programm in Kürze ausweiten wird und eine Ankündigung dessen, könnte bereits in dieser Woche stattfinden. Alleine die Erwartung daran, dürfte den Euro in dieser Woche wahrscheinlich vor weiteren Anstiegen hindern. Es werden keine Anpassungen von der Bank of Japan und der Bank of Canada erwartet.
News hinsichtlich der anstehenden US Wahl dürften nun zunehmend immer mehr in den Vordergrund rücken. In den letzten Wochen konnte Trump den Vorsprung Bidens bei den Wahlumfragen verringern und auch die letzte Debatte scheint gemäß einigen Umfragen mehr zum Vorteil von Trump verlaufen zu sein. Starke Argumente auf der Seite der Demokraten fehlen. Der Skandal um Hunter Biden tut dabei sein Übriges.
DAX PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Charttechnischbetrachtet scheint der DAX nun doch den erneuten Test des starken Supports zu unternehmen. Die leichte Erholung am Freitag wurde im vorbörslichen Handel wieder verkauft. Die negative COVID-Entwicklung sowie die SAP-News haben die Futures heute in der Nacht mit einem Down-Gap starten lassen. Auf Intraday-Basis prallte der Index am Freitag an dem von uns besagten Widerstandsbereich zwischen 12.700-12.750 Punkte ab (Daily DAX Prognose).
Im Fokus ist nun die starke Support-Zone, die eine Bereich zwischen 12.250-12.300 Punkte umfasst. Ein Bruch unter die 300er Marke könnte jedoch bereits die ersten starken Verluste nach sich ziehen, da es sich hier bereits um den dritten Test dieses Supports innerhalb von einem Monat handelt. Der Bruch der 250er Zone könnte den deutschen Leitindex eventuell sogar unter die runde Marke von 12.000 Punkte drücken. Bei 12.915 Punkten befindet sich noch der ungefüllte Schlusskurs vom 15. Juni.
Daily DAX Prognose: Bei 13.000 ist erstmal SchlussDAX Prognose: IG taxiert den DAX heute Morgen unter dem Kassa-Schlusskurs (12.930) von gestern. Der CFD Kontrakt gewann am Mittwoch um 0,94 %, der Kassa-Kurs schloss mit einem Plus von 1,84 %. An der Wall Street wurden ebenso positive Vorzeichen erzielt, die Vorgaben aus Asien sind heute Morgen negativ.
DAX PROGNOSE FUNDAMENTAL
Die Wall Street verzeichnete gestern so etwas wie eine Rotation aus Technologiewerten. Der Dow Jones und der S&P 500 Index outperformten den NASDAQ 100. Grund dafür sei wohl der Impfstoff-Optimismus, weil nun mehrere Unternehmen mit ihren Studien vorankämen. Ob das allerdings ausreicht, um auch den deutschen Leitindex in Richtung des Allzeithochs zu hieven ist dennoch fraglich. Gersten konnte der Index leicht an der 13.000 Punkte Marke kratzen, korrigiert allerdings seitdem.
Fundamental betrachtet hat China heute positive Daten zum BIP per Q2 präsentiert, auch die Industrieproduktion fiel besser als erwartet aus. Dies half den chinesischen Märkten dennoch nicht. Diese performen heute deutlich negativ. In den USA konnten Daten zur Industrieproduktion ebenfalls überzeugen. Heute steht der EZB Zinsentscheid an. Interessant wird die Kommunikation der EZB Präsidentin sein, doch die Ankündigung von neuen Maßnahmen wird nicht erwartet.
Die Berichtssaison läuft soweit im Rahmen der Erwartungen, bzw. können Unternehmen zwar größtenteils die Schätzungen der Analysen übertreffen, doch bei den niedrig angesetzten Prognosen sollte das nicht groß wundern. Dementsprechend fällt auch die Reaktion der Aktienkurse auf die Zahlen eher verhalten aus. Zudem achten Marktteilnehmer mehr auf die Prognosen und hier sieht es weiterhin nicht sehr gut aus für das zweite Halbjahr. Heute werden Netflix, Johnson&Johnson und Bank of America ihre Zahlen präsentieren.
DAX PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Charttechnisch betrachtet hat der DAX gestern den wichtigen Widerstandsbereich bei 12.900 Punkten überwinden könnten, stieg in Richtung 13.000 Punkte und korrigiert seitdem. Im Vorhinein der EZB Sitzung sowie morgen dem kleinen Verfallstag an der Optionsbörse gestaltet sich der Anstieg volatiler als sonst. Vorbörslich notiert der DAX bereits bei 12.850 Punkten.
Der Kassa-Handel sollte nach Möglichkeit darüber starten, um den Bullen einen Vorteil zu verschaffen. Kann diese Unterstützung nicht halten, könnte die nächste bei 12.700 Punkten auf die Agenda kommen. Nach oben hin bleibt nun die 13.000 Punkte Marke im Blick zu behalten.
Dow Jones Prognose: Schwächer in die Berichtssaison?Dow Jones Prognose: US Aktienindizes performen diese Woche bisher negativ. Sofern die positiven Impulse während der US Berichtssaison ausbleiben, könnte sich das schwache Momentum vorerst fortsetzen. Charttechnisch wird der Trend bereits getestet.
DOW JONES PROGNOSE FUNDAMENTAL
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der vergangenen Woche weiter, lagen allerdings immer noch über der 1. Mio. Marke. Die fortgesetzten Anträge lagen bei über 18 Mio. Berücksichtigen wir, dass in die fortgesetzten Anträge nur diejenigen hineinfallen, die dauerhaft als Arbeitslose gelten und nicht die, die sich nur vorübergehend arbeitslos gemeldet haben, dürfte die reale Anzahl der Arbeitslosen weitaus höher sein. Eine klare Divergenz zu den Non Farm Payrolls, die im Gegensatz zu der Zählung der Arbeitslosenstatistik in einer Telefonumfrage ermittelt wird. Es fragt sich daher, wie lange Marktteilnehmer noch brauchen, um den Ernst der Lage zu realisieren?
Vielleicht stehen wir vor einer sehr bösen Überraschung im kommenden Monat, was die Non Farm Payrolls angeht. Vorerst aber wird die anstehende Berichtssaison die Aufmerksamkeit auf sich lenken (Dow Jones, SP500, DAX Q2 Ergebnisse Ausblick). Den Start machen wie so immer die Banken am Dienstag. Wells Fargo wird eine davon sein. Die eine der größten US Banken hat bereits angekündigt Tausende von Jobs im Laufe des Jahres wegfallen zu lassen. Dies kann auf der einen Seite zwar kurzfristig positiv für die Aktie sein, da Kosten gesenkt werden, doch für die oben genannten Jobs sieht es dementsprechend anders aus. Wells Fargo ist im Übrigen nicht das einzige große Unternehmen, das Entlassungen im großen Stil angekündigt hat.
DOW JONES PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Einige Überraschungen sollten nicht ausgeschlossen werden, denn die Prognosen für die Unternehmensgewinne fielen seit Beginn des zweiten Quartals sehr negativ aus. Die zeitweise zur temporären Erholung beitragenden Lockdown-Lockerungen könnten mit übertroffenen Prognosen einhergehen. Somit könnte die WallStreet und Trump einmal mehr einen temporären Grund zum Jubeln haben.
Doch viel zu Jubeln wird es nicht geben, sofern die Infektionsraten munter weiter steigen. Auch die Todesfälle sind, entgegen den Aussagen von Trump, in den einzelnen Bundesstaaten am Steigen. Auf Einzelwertebasis wird erkennbar, dass Technologiewerte die aktuelle Stabilität größtenteils tragen. Das macht das Ganze weiterhin fragil. Die geringe Marktbreite, die wir im Rahmen der Erholung nach dem Crash gesehen haben und die sich dennoch behaupten konnte, dürfte beim zweiten Test eventuell nicht mehr bestehen.
Charttechnisch betrachtet, sieht es für den Dow Jones Index aktuell etwas heikel aus. Der Erholungstrend ist zwar noch intakt, doch er wird nun wieder getestet, siehe Chart unten. Die untere Trendlinie fällt mit einem starken Support zusammen, der sich bis 25.300 Punkten erstreckt. Diese Zone sollte also nach Möglichkeit nicht unterschritten werden, damit der Trend intakt bleibt. Auch der 48 Tage gleitende Durchschnitt verläuft in diesem Bereich und wurde noch nicht unterschritten. Nach unten hin könnte das nächste Ziel im Bereich des 38,2 Fibonacci-Levels, bei 24.300 Punkten, liegen.Für Analysen auf Intraday-Basis folgen Sie meinem Twitter-Channel @DavidIusow.
Aktien Prognose Q1 2020 – Die Lage ist fragil Aktien Prognose: Das Jahr 2019 war sowohl für EU- als auch US Aktien kein schlechtes. Sowohl der DAX als auch der S&P 500 Index (3.193,50 Pkt 0,13 %) Index haben fast 30 % an Aufwertung verzeichnet. Und diese Aufwertung fand in einer Zeit statt, in der die Rezessionsrisiken immer weiter zunahmen. Das macht deutlich, dass Notenbanken hier eine schützende Hand über dem Aktienmarkt hatten. In 2020 wird es darauf ankommen, wie stark schützend sich die Hand auf die Konjunktur ausgewirkt hat.
HANDELSSTREIT UND BREXIT GEBEN SICH DIE KLINKE IN DIE HAND
Die größten Risiken, die für den Aktienmarkt in 2019 bestanden, gingen von den Brexit-Debatten sowie dem Handelsstreit zwischen den USA und China aus. Erstmals wurde in 2019, gemäß den harten Konjunkturdaten klar, dass sich der Handelsstreit nicht nur auf China negativ auswirkt, sondern auch auf die EU und die USA. Rezessionsängste machten sich breit, insbesondere als die Zinskurven in den USA invertierten. Doch diesen Ängsten Raum zu lassen, wussten die Zentralbanken mal wieder zu verhindern. Sie senkten die Zinsen und gaben mehr Liquidität in den Markt.
Diese schützende Hand sorgte schließlich dafür, dass Aktien trotz der Risiken attraktiver wurden. Währenddessen gab es einen Aufschub der Brexit-Deadline sowie wurde ein erster, ernstzunehmender Deal zwischen den USA und China erzielt.
Doch Vorsicht: Notenbanken stützen mit ihren Maßnahmen, die auf Liquidität abzielen, insbesondere Vermögenswerte. Die Auswirkungen der oben genannten Risiken, schlagen in der Regel mit einem zeitlichen Versatz auf die Konjunkturdaten durch. Daher werden aller Wahrscheinlichkeit nach, die Konjunkturdaten im Jahr 2020 die Verluste oder Zugewinne an den Aktienmärkten bestimmen.
US AKTIEN BEREITS WIEDER ÜBERBEWERTET
In 2018 waren Aktien im Vergleich zu den erwarteten Konjunkturdaten leicht unterbewertet (S&P500). In 2019 stellt sich die Lage bereits anders da. Konjunkturdaten (BIP) haben sich verschlechtert, während Aktien gestiegen sind. Da für das Jahr 2020 kaum bessere Zugewinne beim Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Jahr 2019 erwartet werden, gehen viele Analysten davon aus, dass zumindest in der ersten Hälfte des Jahres 2020, Daten über den Erwartungen den Aktienmarkt stützen dürften, während enttäuschende Daten dafür Sorge tragen würden, dass der Aktienmarkt seine Überbewertung abbaut.
Gemäß den Daten per 2019 und den Prognosen der Analysten sollte der Gewinn je Aktie für den S&P 500 Index rund um 165 USD notieren. In Verbindung mit einem Kursgewinn-Verhältnis von 18, stellt das einen fairen Wert von 3.000 Punkten dar. Das heisst, aktuell ist der Markt bereits überbewertet. Denn der tatsächliche Gewinn je Aktie liegt bei 132 und der S&P 500 Kurs bei knapp unter 3.200 Punkten, was auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 24 schließen lässt. Dies lässt gleichzeitig Raum nach unten oder limitiert zumindest das Upside-Potential in den ersten Quartalen des Jahres 2020, ohne dass die Wirtschaft einen starken Knick erleiden muss. Für das Jahr 2020 erwarten Analysten einen Gewinn je Aktie von 175 USD, was bedeuten würde, dass der faire Wert des S&P 500 Index, bei einem historisch fairen KGV von 18, in etwa bei 3.150 Punkten liegen müsste.
Ein negativer Impuls würde wahrscheinlich ausreichen, um die Überbewertung zum Abbau zu bringen. Dieser Impuls könnte eventuell von den Konjunkturdaten sowie den Quartals- und Jahresergebnissen ausgehen. Im dritten Quartal 2019 konnten die Unternehmen die Erwartungen der Analysten größtenteils übertreffen, doch das lag teilweise daran, dass Erwartungen sehr niedrig waren. Im Gesamtkontext und auf Jahresbasis könnten Daten eventuell mehr enttäuschen. Und wie bereits oben erwähnt, der Handelsstreit dürfte auch für das Jahr 2020 nicht gänzlich ohne Auswirkungen auf die Wirtschaft verlaufen.
S&P 500 INDEX CHARTTECHNISCHER AUSBLICK
Schauen wir auf den Chart, so wird auch hier eine gewisse Dehnung sichtbar ohne, dass man dafür spezielle Indikatoren nutzen muss. Nachdem in den letzten beiden Monaten immer wieder neue Allzeithochs erreicht wurden, gibt es nach oben hin, charttechnisch bedingt, kaum mehr relevante Ziele. Die Entfernung zu den gleitenden Durchschnitte (100-Tage und 200-Tage) deutet immer größeres Abwärtspotential an, wenn es mal zu einer Korrektur kommen sollte. Der gleitenden 200-Tage-Durchschnitt, der den Aufwärtstrend im Jahr 2019 immer wieder unterstützt hat, befindet sich gerade Mal vor 3.000 Punkten. Sollte sich eine durchaus wahrscheinliche Korrektur in absehbarer Zeit ereignen, könnte das erste Ziel bei Zirka 3.100 Punkten liegen, wo zum einen der gleitenden 100-Tage-Durchschnitt verläuft sowie die aufwärtsgerichtete Trendlinie, die im Oktober 2019 nach oben durchbrochen wurde.
EU AKTIEN DÜRFTEN ES NOCH SCHWERER HABEN
EU Aktien konnten sich im Windschatten des US Marktes im Jahr 2019 ebenfalls erholen. Der DAX (13.258,00 Pkt -0,22 %) DAX erreichte ein Plus in der Spitze von 28 %. Das letzte Allzeithoch hat er allerdings, anders als die Wall Street noch nicht geknackt. Es ist sowieso erstaunlich, dass der deutsche Leitindex von der Aufwertung in den USA und sicherlich auf Basis der Liquiditätsbereitstellung der EZB, so stark profitieren konnte, ist er doch noch viel anfälliger auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexits und des Handelsstreits. Während in den USA eine Rezessionsgefahr nur durch gewisse Indikatoren signalisiert wurde, schrammte die deutsche Wirtschaft gerade mal so dran vorbei. Das lässt darauf schließen, dass die Lage hierzulande fragiler und anfälliger für Korrekturen zu sein scheint.
Dass der deutsche Aktienmarkt in den letzten Monaten ebenfalls profitieren konnte, liegt womöglich ebenso an der Tatsache, dass er im Jahr 2018 deutliche Einbussen erleiden musste. Während der US Markt seine größten Verluste erst zum Ende des Jahres 2018 verzeichnete, hielt sich der Abwärtstrend im DAX über das gesamte Jahr aufrecht. In diesem Zeitraum verlor der Index um 25 %. Sozusagen wurde die stärkere Unterbewertung von Investoren in 2019 genutzt, um ihr Portfolio, in Erwartung sich verbesserter Konjunkturlage und damit Gewinnwachstum, aufzustocken.
Ob deutsche Aktien allerdings auch in 2020 diese Erwartungen bestätigen, ist zumindest aus Sicht der BIP-Prognosen und den letzten Quartalsberichte noch fraglich. Daher werden auch für den DAX mit hoher Wahrscheinlichkeit Daten und Quartalsergebnisse im ersten Quartal 2020 wichtig werden Bis dahin dürfte der DAX weiterhin im Fahrwasser des US Marktes schwimmen, es sei denn die deutsche Konjunktur erholt sich deutlich und Erwartungen an das BIP Wachstum steigen ebenfalls mehr an, als zuvor.
In der Bewertung zeigt sich, dass der DAX im Vergleich zu seinem langfristig fairen KGV von 15 derezeit bereits fair bewertet ist. Das aktuelle KGV liegt bei knapp über 15. Für das kommende Jahr sehen Analysten allerdings bereits eine höhere Bewertung und erst in 2020 wieder ein Fallen auf 15. Unter den gegebenen Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich der Gewinne, dürfte diese Annahmen wohl kaum auf einem höheren Kurs basieren, sondern auf niedrigeren Gewinnen.
DAX PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Das Allzeithoch ist recht nahe dem aktuellen Stand. Die Frage ist, selbst wenn es auf neues Allzeithochs geht, wie wahrscheinlich ist ein steiler Anstieg danach? Da wir kaum charttechnische Anhaltspunkte dafür nach oben haben, ist es schwierig auf Basis der Charttechnik eine Prognose zu tätigen. Gemäß der fundamentalen Bewertung, dürften die Erwartungen nicht sehr hoch gesteckt sein, siehe erwartetes KGV für 2020. Nach unten hin wird der Index aktuell zwischen 13.100-13.200 gut unterstützt. Kann diese Kurszone nicht halten sowie setzt sich eine Korrektur durch, dürfte der gleitenden 100-Tage-Durchschnitt als erstes Ziel in Frage kommen. Aktuell verläuft er etwas über 12.800 Punkten. Setzt sich die Korrektur stärker durch, dann ist das Ansteuern des gleitenden 200-Tagedurchschnitts nicht auszuschließen.
FAZIT AKTIEN PROGNOSE Q1 2020
Fassen wir zusammen.
1. Sowohl für den S&P 500 als auch für den DAX werden Konjunkturdaten als auch Quartalsergebnisse in den ersten Monaten des Jahres wahrscheinlich wichtig werden.
2. Grund dafür sind die aufgebauten Erwartungen und die teilweise bereits erhöhten Bewertungen.
3. Positives Überraschungspotential besteht dabei mehr für den S&P 500 Index als für den DAX. Andererseits dürfte trotzdem das Upside-Potential begrenzt bleiben, weil die faire Bewertung des US Index für das Jahr 2020, im Vergleich zum Jahr 2019 kaum besser ins Gewicht fällt.
4. Anders im DAX. Hier sind Erwartungen an das kommenden Jahr deutlich schlechter. Zwar hat der Index aktuell eine faire Bewertung erreicht, doch diese soll gemäß den Prognosen deutlich ansteigen, was früher oder später eine starke Kursanpassung zur Folge haben könnte, wenn sich die Prognosen bewahrheiten.
Alles in einem dürften wir bei Aktien derzeit eine ausgereizte Situation vorfinden und ein Impuls fehlt, um diese Situation abzubauen.
Daily $DAX Prognose: Auf was warten wir?DAX Prognose: IG preist den DAX heute Morgen unter dem Schlusskurs von gestern. Der CFD Kontrakt verlor am Dienstag um 0,24 %, der Kassa-Markt schloss ebenso mit einem Miuns von 0,24 % bei 13.815 Punkten. Die Wall Street konnte sich leicht erholen, die Vorgaben aus Asien sind heute Morgen gemischt aber kaum verändert zum Vortag.
DAX PROGNOSE FUNDAMENTAL
Fallzahlen für Dienstag
Deutschland: 15.974 (11.369),1.148 ( 989), 7-Tage Inzidenz 123,5 (131) RKI
USA: 137.885 (174.513), 1.381 (1.723), 7-Tage Inzidenz 65,3 (66,8) JH
Daten und Events für Mittwoch
DEUTSCHLAND / EU USA
EU VPI Dez
DE 30 Jahre Anleihe-Auktion Biden Vereidigung und Rede
API Bestände
P&G, Morgan Stanley, United Health
Vorbörslich schwächelt der DAX heute Morgen, hält sich aber noch über der 13.800er Punkte Marke.Die Länder kamen zu dem Entschluss den Lockdown bis zum 15. Februar zu verlängern. Italiens Regierungskrise ist abgewendet worden. Premierminister Conte erhielt auch im Senat die Zustimmung beim Vertrauensvotum.
Zwar erreichte er keine absolute Mehrheit, allerdings sind Neuwahlen damit ausgeschlossen. Der EUR/USD reagierte bereits gestern positiv und erholte sich. Aktuell notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,2150 USD. Die deutschen Auto-Zulassungen fielen per Dezember freundlich aus. Zumindest besser als im Vormonat.
Die Verbraucherpreise wurden in der zweiten Revision präsentiert, somit keine Veränderung zur Erstveröffentlichung. Die ZEW Konjunkturerwartungen lagen per Januar für Deutschland leicht über der Schätzung der Analysten. Die aktuelle Lage wird allerdings weiterhin als negativ eingeschätzt, jedoch auch hier notierte der Wert über den Erwartungen.
Netflix enttäuschte zwar beim Q4 EPS deutlich, doch der Zuwachs bei den Neuabonnenten und die Prognosen des Unternehmens für das erste Quartal 2021 reichten den Anlegern, um die Aktie nachbörslich um 12 % steigen zu lassen. Die Bank of Amerika überzeugte beim EPS, enttäuschte aber beim Umsatz, Goldman Sachs konnte die Schätzung der Analysen in beiden Fällen deutlich übertreffen.
DAX PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Wie gestern vermutet, der DAX kam nach Eröffnung am Kassa-Markt nicht mehr an dem starken Widerstand zwischen 13.900-13-950 Punkten vorbei. Das ist ebenso im Chart auf Tagesbasis erkennbar. Die 13.800er Punkte Marke bleibt heute Morgen die erste wichtige Support-Zone.
LAGE BLEIBT ETWAS FRAGIL
Auf Intraday-Basis sehen wir, dass bei 13.700 Punkte der nächste relevante Support liegen könnte, falls die 800er zu Beginn des Handels nicht hält. Hier hätte der DAX die Chance ein höheres Tief auszubilden. Im Großen und Ganzen sieht es aber nach wenig Elan aus soweit. Der nachbörsliche Reboundversuch gestern am Abend endete im nachbörslichen Handel vorerst wieder. Die Lage bleibt ein wenig fragil.
Daily $DAX Prognose: Allzeithoch in greifbarer NäheDAX Prognose: IG taxiert den DAX in Form des CFDs heute Morgen leicht über dem Schlusskurs von gestern. Der Kontrakt gewann am Mittwoch um 1,18 % zu, der Kassa-Markt schloss mit einem Plus von 152 % bei 13.565 Punkten. An der Wall Street fielen die Zugewinne geringer aus. Der Dow Jones verlor sogar leicht. Die Vorgaben aus Asien sind heute Morgen leicht im Plus.
DAX PROGNOSE FUNDAMENTAL
COVID19 Fallzahlen für Mittwoch:
Deutschland: 26.923 (23.427), 698 (952) RKI
USA: 198.357 (193.454), 3019 (1.311) JH
Das für gestern wichtigste Event ist ohne viel Aufsehen vonstattengegangen. Wie wir in unserem Ausblick aus der vergangenen Woche vermuteten. Bei dem bereits hohen Volumen an Anleihekäufen, kann die FED vorerst nicht mehr viel an dieser Stelle unternehmen, außer eventuell die Verlagerung der Käufe in Richtung der langfristig laufenden Anleihen.
Doch auch hier hat sie sich vorerst zurück gehalten. In der Pressekonferenz betonte Jerome Powell allerdings, dass dies weiterhin eine der naheliegenden Optionen für die Zukunft bleibt. Zudem versicherte man, dass das aktuelle monatliche Volumen des QE von 120 Mrd. USD solange beibehalten wird, bis die beiden hauptsächlichen Mandate erreicht würden.
Bei den Zinsprojektionen sehen nun fünf FOMC Mitglieder den ersten Anstieg der FED Funds Rate in 2023, im September waren es noch 4 von insgesamt 17. An der Corona-Front hat nun auch das deutsche Gesundheitsministerium, vorbehaltlich einer Zulassungsprüfung die Auslieferung und Anwendung des Impfstoffes gegen das Virus angekündigt. Am 27. Dezember soll mit den Impfungen begonnen werden.
An der Konjunkturdatenfront konnte die Erstveröffentlichung der Einkaufsmanagerindizes per Dez sowohl für die EU als auch für Deutschland zum Positiven überraschen. In den USA fielen diese allerdings unter den Erwartungen aus. Auch die US Einzelhandelsumsätze lagen MoM deutlich unter den Erwartungen. Die EIA Rohölbestände zeigten einen Abbau per letzte Woche (Brent,WTI: Produktion, OPEC, IEA Prognosen).
Daten und Events heute:
EU/DE SCHWEIZ / GB USA
• DE PKW Zulassungen
• EU Verbraucherpreise Nov
• EZB Schnabel, De Guindos Rede • CHF SNB Zinsentscheid
• GB BoE Zinsentscheid • Baugenehmigungen / Wohnbaubeginne Nov
• Anträge auf Arbeitslosenhilfe
• Philly FED Herstellungsindex Dez
DAX PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Charttechnisch betrachtet notiert der Index vorbörslich bereits über dem gestrigen Kassa-Schlusskurs. Das ist positiv für die Bullen zur Eröffnung. Es wurden nun auch die obere Trendlinie im CFD auf Tagesbasis überwunden. Die Kurszone zwischen 13.560-13.600 bietet damit sowohl auf CFD-Tagesbasis als auch auf Intraday-Kassa-Basis einen ersten guten Support.
Zudem wurde gestern das erste COVID-Gap geschlossen. Der Kassa-Schlusskurs vom 28. Februar bei 13.580 Punkten wurde gefüllt. Nach oben hin sind Widerstände nun bis zum Allzeithoch theoretisch rar. Die runden Marken bei 13.650 und 13.700 könnten Zwischenstopps darstellen, das Kassa-Allzeithoch liegt bei 13.785 Punkten.
Daily $DAX Prognose: Endlich über 13.300 mit Blick auf die FEDDAX Prognose: IG taxiert den DAX in Form des CFDs heute Morgen leicht unter dem Schlusskurs von gestern. Der Kontrakt erzielte am Dienstag ein Plus von 2,71 %. Der Kassa-Markt schloss mit einem Plus von 1,06 % bei 13.362. Der S&P 500 Index gewann um 1,29 % zu, der Dow Jones um 1,13%. Die Vorgaben aus Asien sind heute Morgen leicht im Plus.
DAX PROGNOSE FUNDAMENTAL
COVID19 Fallzahlen für Dienstag:
Deutschland: 23.427 (22.475), 952 (500) RKI
USA: 193.454 (190.920), 1.311 (1.389) JH
Ein neuer Rekordwert bei der täglichen Todesrate in Deutschland seit Beginn der Pandemie. Der Markt schaut allerdings darüber hinweg, sofern wir die gestrige Entwicklung des DAX ansehen. Immer noch scheint die Hoffnung auf ein zweites Corona-Hilfspaket eine Rolle zu spielen. Neusten Berichten zufolge soll sich die Entwicklung bei den Verhandlungen im US Senat positiv entwickeln.
Auch an der Brexit-Front gibt es anscheinend positive Entwicklungen innerhalb des britischen Parlaments. Ein Deal soll immer wahrscheinlicher werden. An der Konjunkturdatenfront fiel die US Industrieproduktion im November und MoM etwas besser aus als erwartet, auf Jahresbasis lag das Minus leicht höher als im Oktober.
Der NY Empire Herstellungsindex lag unterhalb der Erwartungen per Dezember. Heute ist der FOMC Zinsentscheid im Fokus. Marktteilnehmer erwarten Anpassungen beim QE-Programm.(DAX, EUR/USD FED Sitzung Ausblick). Der API Report zeigte einen Aufbau bei den US Rohölbeständen. Wird der EIA heute bestätigen? (Brent, WTI: EIA, OPEC und IEA Prognosen)
Daten und Events heute:
DE/EU USA
• Markit EMI Dez
• EU Handelsbilanz Okt • Markit EMI Dez
• Einzelhandelsumsätze Nov
• EIA Bestände
• FOMC Zinsen
DAX PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Charttechnisch betrachtet konnte sich der Rebound auf CFD Basis bis auf über 13.400 Punkte fortsetzen. Im Bereich 13.450-13.460 haben wir wichtige Hochs liegen, was einen Widerstand darstellt, an dem der Kurs jetzt vorbörslich bereits angekommen ist. Ein Ausbruch darüber könnte den Angriff auf die 13.560-13.580 bewerkstelligen.
Das erste COVID19 Down-Gap wäre bei 13.580 in diesem Fall geschlossen. Nach unten hin sollte auf Intraday-Basis zunächst die Kurszone bei 13.340-350 im Auge behalten werden. Hier verläuft die untere Trendkanalbegrenzung des aktuell intakten Erholungstrends, siehe Kassa-Chart auf Stundenbasis unten. Kassa-Schlusskurs von gestern liegt bei 13.362 Punkten und damit nahe dieser Kurszone.
Daily $DAX Prognose: Die Volatilität steigt vor EZB SitzungDAX Prognose: IG taxiert den DAX in Form des CFDs heute Morgen unter dem Schlusskurs von gestern. Der Kontrakt beendete den Handel am Mittwoch unverändert. Der Kassa-Markt gewann um 0,47 % und schloss bei 13.340 Punkten. An der Wall Street wurden negative Vorzeichen erzielt, die Vorgaben aus Asien sind heute Morgen überwiegend negativ.
DAX PROGNOSE FUNDAMENTAL
COVID19 Fallzahlen für Mittwoch:
Deutschland: 20.372 (19.932), 440 Todesfälle (519) RKI
USA: 215.586 (192.299), 2.534 Todesfälle (1.404)) JH
Mit den steigenden Risiken eines harten Lockdowns hierzulande sowie den unsicheren Verhandlungen in den USA um die zukünftige Budgetplanung sowie dem zweiten Corona-Hilfspaket, gingen auch US-Werte in eine Korrektur über. Das US-Repräsentantenhaus konnte sich am Mittwoch auf eine Verlängerung um eine Woche einigen. Bis nächsten Freitag kann die US Regierung damit vorerst geöffnet bleiben.
Dennoch, lediglich der Aufschub ist teilweise enttäuschend für Marktteilnehmer. Wie wir bereits zu Beginn der Woche andeuteten, kurzfristig haben die Budget-Verhandlungen in der Regel einen belastenden Effekt auf Aktien, insbesondere, wenn sich keine schnelle Einigung abzeichnet. An der Brexit-Front gibt es ebenfalls kein Vorankommen, auch nach dem Dinner zwischen Johnson und von der Leyen am Mittwochabend.
Die Deadline wurde auf Sonntagabend festgesetzt, der DAX wird damit mit einer gewissen Unsicherheit ins Wochenende gehen müssen. Ob die EZB daran etwas wird ändern können, werden wir heute erfahren, nach dem die Sitzung und die Pressekonferenz vorbei sind (EUR/USD: EZB Sitzung Ausblick).
An der Konjunkturdatenfront dürften die Daten heute eher im Hintergrund bleiben. Gestern enttäuschte die deutsche Handelsbilanz per Oktober sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen. Die JOLTS Stellenangebote in den USA fielen über den Erwartungen per Oktober aus. Die EIA Rohölbestände zeigten einen extrem starken Aufbau per letzte Woche, was eventuell mit dem langen Thanksgiving Wochenende zusammenhängt (Brent, WTI: EIA Prognosen Überblick).
Daten und Events heute:
EU USA GB
• EZB Zinsentscheid
• EU Gipfel • Verbraucherpreise Nov
• Anträge auf Arbeitslosenhilfe
• Bundeshaushalt Nov • Produktion im verarb. Gewerbe Okt
• Industrieproduktion Okt
• Handelsbilanz Ok
• BIP MoM
DAX PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Charttechnisch betrachtet konnte sich der Index gestern kurzfristig über 13.400 Punkte erholen, fiel dann aber wieder zurück. Die Volatilität scheint gestiegen zu sein und das zeigt sich insbesondere auf Intraday-Basis. Dennoch, trotz der Schwäche im nachbörslichen Handel, die aufwärts gerichtete Flaggenformation bleibt noch intakt, siehe Chart auf Stundenbasis.
Erst ein Ausbruch darunter, also unter 13.200 Punkte, könnte eine größere Korrektur bestätigen. Dieser Bereich fällt auch mit dem horizontalen Support auf Tagesbasis zusammen. Kurzfristig befindet sich bei 13.280 Punkten ein Support.
Weekly $DAX Prognose: Kritischer Support erneut im TestDAX Prognose: IG taxiert den DAX in Form des CFDs heute Morgen unter dem Schlusskurs von letzter Woche. Der Kontrakt erzielte auf Wochenbasis ein Minus von 0,98 %, der Kassa-Kurs verlor 0,27 % und schloss bei 13.299 Punkten. An der Wall Street schloss der S&P 500 Index auf einem neuen Allzeithoch. Auch die übrigen Indizes notierten auf Wochenbasis im Plus. Die Vorgaben aus Asien sind heute negativ.
DAX PROGNOSE FUNDAMENTAL
COVID19 Fallzahlen für Sonntag:
Deutschland: 18.919, 147 Tote (RKI)
USA: 231.875, 2.254 Tote (JH)
Der LockdownLight scheint weiterhin nur wenig zu helfen. Erste Verschärfungen sind nun in Bayern auf die Agenda gekommen. Anders als die Wall Street, hat der DAX in der vergangenen Woche negativ geschlossen. An der Brexit-Front gibt es ebenso bisher kaum Neues.
In dieser Woche findet der EU Gipfel am 10. Dezember statt. Sollte bis dahin kein Deal gefunden werden, könnte dies das verstimmte Sentiment bestätigen. Ebenso am Donnerstag wird die EZB über die Zinsen und weitere Maßnahmen entscheiden.
Da eine Erweiterung der PEPP und TLTRO-Programme erwartet wird, könnte die Pressekonferenz in Anbetracht des gestiegenen Euros durchaus interessant werden. An der Konjunkturdatenfront steht aus der EU und Deutschland nicht viel an. Die chinesische Handelsbilanz zeigte bei den Exporten einen starken Zuwachs im November, die Importe enttäuschten allerdings. Ein zweites Corona-Hilfspaket ist ebenso in den USA im Fokus. Dieses könnte in Höhe von 908 Mrd. USD eventuell durchgewunken werden.
Auch die Zulassung des Impfstoffs von BioNTech und Pfizer steht auf der Agenda. Erwartungen an diese beiden Faktoren scheinen die hohen Fallzahlen in den USA derzeit bezogen auf die Aktienmarktperformance zu überwiegen. Fragt sich nur, wie lange noch, denn die Konjunkturdaten haben bereits auch in den USA gedreht, wie wir nicht nur an den US Arbeitsmarktdaten in der vergangen Woche gesehen haben.
Daten und Events dieser Woche:
Mo:
• China Handelsbilanz Nov
• JAP Leitindex Okt
• DE Industrieproduktion Okt
• EU Sentix Konjunkturindex Dez
• USA Verbraucherkredite Okt
Di:
• JAP BIP Q3 / Ausgaben privater Haushalte Okt
• CHF Arbeitslosenquote Nov
• DE / EU ZEW Erwartungen Dez
• EU BIP Q3
• USA EIA Short Term Energy Outlook
• USA NFIB Small Business Optimismus Nov
• API Bestände Mi:
• China VPI / EPI Nov
• JAP Werkzeugmaschinenbestellungen
• DE Handelsbilanz Okt
• USA JOLTS Stellenangebote
• CAD Zinsen
• EIA Bestände
Do:
• GB BIP / Industrieproduktion / Handelsbilanz / Produktion des verarbeitenden Gewerbes Okt
• EU EZB Zinsen
• USA VPI Nov
• EU Gipfel
• USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe / WASDE Bericht / CB Beschäftigungsindex
Fr:
• DE VPI Nov
• USA EPI Nov / Uni Michigan Verbrauchervertrauen Dez
DAX PROGNOSE CHARTTECHNISCH
Charttechnisch betrachtet und auf CFD-Basis sieht es leicht kritisch aus. Der Kassa-Markt konnte sich zwar noch über einer wichtigen Support-Zone bisher halten, doch der CFD bzw. auch der Future testen bereits erneut diesen Support im vorbörslichen Handel. Dieser liegt bei zirka 13.200-13.225 Punkten. Kann sich der Index im Kassa-Handel darüber halten, wäre es positiv.
Sollte er einbrechen, könnte sich die Korrektur fortsetzen, dann in Richtung zirka 13.100-126 Punkte. Darunter käme die runde Marke bei 13.000 als Unterstützung auf die Agenda. Der gleitende 100-Tage-Durchschnitt wäre auf Tagesbasis eine wichtige Unterstützung, würde dann allerdings bei zirka 12.800 Punkte verlaufen. Die Chancen für eine größere Korrektur sind charttechnisch gesehen gestiegen.
Weekly #EURUSD Prognose: EZB und US Wahl im FokusEUR/USD: Die Gemeinschaftswährung verliert leicht gegen den Greenback zu Beginn der aktuellen Woche. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so bleibt, ist zumindest aus fundamentalen Aspekten, aktuell erhöht.
1. USD bleibt schwach, doch es zeigen sich mögliche Erholungsfaktoren
2. Marktteilnehmer haben bereits reagiert, wie die COT-Daten zeigen
3. EUR/USD Kurs vor EZB mit dovishen Erwartungen
4. EUR/USD Prognose Fazit
EUR/USD PROGNOSE FUNDAMENTAL
So wie der US Dollar aktuell in den Seilen hängt (Was bremst den Silberpreis?), so hat auch der EUR/USD bisher nur wenig Dynamik gezeigt. Und dies könnte sich bis zu der US Wahl auch so weiter hinziehen. Laut mehreren Analysten wird im US Dollar weiterhin ein Sieg Bidens eingepreist. Sollten die Demokraten gewinnen, ist ein großes Corona-Hilfspaket so gut wie sicher. Dies würde die Inflationserwartungen weiter stabilisieren und den US Dollar weiter in seinem Abwärtstrend unterstützen.
Auf der anderen Seite, wenn Trump den Sieg davon trägt, dann wäre auch in diesem Fall zwar ein zweites Hilfspaket nicht unwahrscheinlich, doch es würde zum einen nicht so einfach gehen, sich auf eins zu einigen. Und zum anderen würde die Frage im Raum stehen, wie restriktiv Trump seine Politik in den kommenden vier Jahren angeht? Kommt der Handelsstreit Phase 2, wird es einen Konflikt zwischen den USA und der EU geben?
Diese Dinge haben in den Jahren 2018-2020 den US Dollar gegenüber anderen wichtigen Währungen stabil gehalten. Sicher, ein weiterer Faktor waren die relativ hohen US-Zinsen. Da diese weiterhin auf niedrigem Niveau bleiben werden sowie die FED ihr QE-Programm mit hoher Wahrscheinlichkeit ausweiten wird, dürfte das Upside-Potential im US Dollar limitiert bleiben. Deshalb wird es, früher oder später, wahrscheinlich auch auf den relativen Vergleich zwischen den Konjunkturdaten ankommen.
Doch initial haben Marktteilnehmer eventuell damit begonnen, eine Erholung im US Dollar einzupreisen. Wie die COT-Daten zeigen, haben Spekulanten einen abrupten Richtungswechsel in der Netto-Position hingelegt. Relativ zum Open Interest sind sie seit letzter Woche wieder nettolong gegangen. In der jüngsten Historie war dies so gut wie immer ein Signal für Stabilität im US Dollar.
EZB IM FOKUS
Abgesehen von der Möglichkeit eines sich erholenden US Dollars nach der US Wahl, verspricht auch die Euro-Seite nicht sehr viel. Zumindest in dieser Woche dürften Erwartungen an die EZB den weiteren Anstieg eventuell limitieren, sofern der US Dollar nicht stark einbricht. Die EZB könnte, nach mehrmonatiger Enthaltung bei klaren dovishen Signalen, ihr QE-Programm ausweiten und dies entweder schon in dieser Woche oder für Dezember ankündigen. Beides wäre dovish und könnte den Euro belasten. Überraschender wäre eine direkte Anpassung. Sollte für das Dezember-Meeting keine Ankündigung erfolgen, wäre es enttäuschend für den Markt und der Euro könnte vorerst wieder zulegen.
FAZIT EUR/USD PROGNOSE
Rein charttechnisch betrachtet, ist das Währungspaar vorerst an dem wichtigen Widerstandsbereich bei 1,19 USD je Euro abgeprallt. Doch Stabilität ist ebenso gegeben, zumal der Kurs nach unten hin gut unterstützt wird, zunächst durch die kurzfristigen gleitenden EMAs sowie dem gleitenden 100 Tage EMA etwas tiefer. Die große Frage ist, ob es sich hierbei um eine Top-Bildung handelt oder wir bereits die Wiederaufnahme des intakten Trends sehen?
Die Antwort darauf könnte uns eventuell erst nächste Woche gegeben werden. In dieser Woche sprechen die Erwartungen an die EZB, bei gleichzeitig steigenden Erwartungen an einen Trump-Sieg eher für leicht schwächere oder zumindest neutrale Kurse. Wie dem auch sei, ein Ausbruch über die 1,19 könnte einen technisch bedingten Anstieg in Richtung 1,20 bewerkstelligen.






















