Shopify (SHOP) Analyse: Short-Setup in der ABC-Korrektur ?Obwohl wir langfristig für Shopify extrem bullish gestimmt sind, deutet die aktuelle technische Struktur im 4h-Chart auf eine notwendige Verschnaufpause hin. Wir handeln hier die Welle C (Local) in eine untergeordnete ABC-Korrektur, um unsere Gewinne für den späteren Long-Einstieg zu maximieren.
1. Elliott-Wave Analyse (EW)
Aktuelle Struktur: Wir sehen eine sehr saubere 5-Wellen-Impulsbewegung nach oben, die im Oktober 2025 ihr vorläufiges Hoch (ATH) bei ca. 182$ gefunden hat.
Korrekturmodus: Seit diesem Hoch befinden wir uns in einer ABC-Korrektur. Die Welle A wurde im November abgeschlossen. Aktuell haben wir vermutlich das Top der Welle B bei ca. 173$ gesehen.https://www.tradingview.com/x/0McYWaiF/
Ziel: Wir erwarten nun die finale Welle C, die uns bis in den Bereich von 123,25$ führen sollte. Dies entspricht einer gesunden Korrektur innerhalb des langfristigen Bullenmarktes.
2. Fundamentaldaten (FD) & Makro-Ausblick
Status: Sehr gesund. Shopify schlägt regelmäßig die Erwartungen bei Umsatz und EPS.
Makro-View: Im großen Bild (Daily/Weekly) ist die übergeordnete Welle 3 noch nicht abgeschlossen. Das bedeutet: Sobald unsere Welle C das Ziel erreicht hat, steht eine massive Fortsetzung nach oben an. Der Short ist rein taktisch, um den "Discount" für den nächsten Long-Run mitzunehmen sprich auch ein Gewisses Risiko für diesen Short den wir aber trotzdem eingehen mit geringerer Liquidität .
Bei unserem Scoring erreichen wir nähmlich langfristig ein Score von 5/6 was SEHR gut ist der einzige Punkt der dagegen Spricht ist der KGV der mit 87 zu teuer ist weswegen wir auch denken das wir nochmal günstigere Preise Bekommen Könnten.
3. Indikatoren-Check: Die Kraft der Divergenz
Wir sehen eine Divergenz im EWO , RSI und im MACD was Normalerweise einen Abverkauf nach sich zieht diesen Abverkauf haben wir schon in der Vergangenheit gesehen:
jetzt erleben wir das Gleiche szenario:
4. Unsere Positionierung & Strategie
Short-Execution: Wir sind durch unsere Staffelung (151$, 159$, 168$) gut positioniert.
Risiko-Hinweis: Da Shopify fundamental stark ist, ist dieser Short riskanter als ein Long-Trade. Ein Ausbruch über 175$ würde das ABC-Szenario gefährden.
Next Step: Bei Erreichen der 123,25$-Marke werden wir die Short-Gewinne komplett glattstellen und anfangen, Long-Positionen aufzustocken, um von der kommenden Welle 5 (Makro) massivst zu profitieren.
Disclaimer: Diese Analyse dient rein der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Mathematische Wahrscheinlichkeiten garantieren keine Gewinne. Trading ist mit hohem Risiko verbunden.
Fundamental Analyse
Große Monero Übersicht 1.0Hier ein Überichtschart zur Preislichen Entwicklung und FUD Events usw. von Monero, einem der bedeutensten und ältesten Altcoins. Der Aufbau ist ähnlich wie meine Variante für Bitcoin. Das Netzwerk ist natürlich 6 Jahre weniger alt als Bitcoin und meine Zeichnungen werden sich in Zukunft sicherlich noch einige Male verändern.
Update zur großen Bitcoin Übersicht.Hier nochmal ein Update zu meinen gesammelten Daten bzgl. Bitcoin: aufgeräumter und auf mehr der wichtigen Details fokussiert. Pünktlich zum Jahresende, damit wir alle sehend ins neue Jahr starten können.
Eure Leber heute Nacht zu vernichten, ist vollkommen okay, aber bitte nicht das Portfolio!
GOLD/SP500_PE_RATIO (1M) – Supercycle JahrzehntezyklusGOLD/SP500_PE_RATIO (1M) – Supercycle Jahrzehntezyklus
Langfristige Zyklus- & Wellenanalyse — Fokus auf Haupttrendstruktur
Die GOLD/SP500-PE-Ratio folgt seit fast einem Jahrhundert einem ausgeprägten Supercycle-Haupttrend, der sich in fünf große Wellen unterteilen lässt. Diese Supercycle-Bewegungen laufen über mehrere Jahrzehnte (40–100 Jahre) und werden zusätzlich von klar erkennbaren Zwischenzyklen geprägt.
Hauptzyklus (Supercycle I–V)
I – Aufbauphase
Erster langfristiger Impuls und strukturelle Trendbestätigung.
II – Korrektur / Regimewechsel
Deutlich längere und seitwärts geprägte Phase.
III – Beschleunigungsphase (≈ 17–22 Jahre)
Historisch stärkster Trendanstieg, begleitet durch repetitive Zwischenzyklen.
IV – schnelle Gegenbewegung
Korrektur deutlich dynamischer als Welle II
→ Alternation bestätigt
V – laufende finale Hauptwelle
Derzeit korrektive Subwelle W4 innerhalb der V aktiv.
Subzyklus – aktuelle Struktur innerhalb Welle V
Die Supercycle-Welle V gliedert sich aktuell in:
W1 – Impulsstart
W2 – moderate Korrektur
W3 – steiler Hauptimpuls
W4 – aktuell laufende Korrektur
W5 – finaler Abschlussimpuls (projektiert)
Die aktuelle W4 verläuft deutlich ruhiger und korrektiver als W3 —
damit erfüllt sie die Zyklusalternation auch innerhalb der Welle V.
Zeit- & Strukturkästen
Die markierten grauen Strukturblöcke zeigen klar wiederkehrende Muster
✔ lange Aufbauphasen
✔ gefolgt von steilen Beschleunigungen
✔ anschließend strukturelle Entspannungs- & Reset-Phasen
Diese zeitlichen Fenster dienen als stabile Rahmenstruktur für Zyklusanalyse
und stützen die laufende Einordnung.
Alternation — sauber erfüllt auf beiden Ebenen
Supercycle-Ebene:
II = seitwärts/komplex
IV = schnell/dynamisch
Subwellen in V:
W2 = moderat
W4 = korrektiv-entspannend
→ zyklische Harmonie vorhanden
RSI-Einordnung (unten im Chart)
Der RSI zeigt über mehrere Jahrzehnte hinweg
klar definierte Extrempunkte
wiederkehrende Scheitelzonen
zyklische Momentum-Ermüdung
Aktuell befindet sich der RSI im Bereich früherer Trend-Hochspannungsphasen,
was die laufende W4-Korrektur zyklisch bestätigt.
Vergleich zu früheren Tops
die aktuellen RSI-Reaktionen ähneln stark den markierten Extremclustern.
Langfristige Extensions / Zielbereiche (grafisch markiert)
Die finale W5 könnte — im Rahmen des Supercycle-Zyklus — in folgende Regionen führen:
~336k
~450k
~749k
Diese Level sind langfristige Trendprojektionen, keine kurzfristigen Handelsziele.
Kernaussage
Die GOLD/SP500-PE-Ratio befindet sich
➡ im finalen Supercycle-Trendzyklus (V)
➡ innerhalb der korrektiven Subwelle W4
➡ mit intakter langfristiger Aufwärtstruktur
Sobald die W4 abgeschlossen ist, wäre der Weg für eine abschließende W5-Ausdehnung offen —
historisch oft begleitet von Regime- und Kapitalfluss-Neuausrichtungen.
✔ strukturell sauber
✔ zyklisch konsistent
✔ RSI-konform
✔ Alternation bestätigt
Was misst der GOLD/SP500_PE_RATIO?
Diese Ratio setzt den Goldpreis ins Verhältnis zum S&P-500-Kurs geteilt durch sein KGV (P/E-Ratio).
Goldpreis ÷ (S&P-500 / P/E) = Gold vs. „bewertungsbereinigtem“ Aktienmarkt
Bedeutung dahinter
Der S&P-500 alleine sagt nur, wie teuer Aktien nominal sind.
Das P/E zeigt zusätzlich, wie hoch sie bewertet sind (teuer vs. günstig).
Wenn also
S&P-500 / P/E nimmst → bekommst du eine Art Gewinn-Multiplikator-Index und diesen mit Gold vergleichst → misst du
„Wie stark ist Gold vs. Unternehmensgewinne im Aktienmarkt?“
Wenn die Ratio steigt
✔ Gold entwickelt sich stärker als der bewertungsbereinigte Aktienmarkt
✔ oft in Phasen von Risikoaversion / Risk-Off, Rezession / Gewinnrückgang, Inflations- oder Schuldenstress
Bewertungsblase bei Aktien
Wenn die Ratio fällt
✔ Aktiengewinne (oder Vertrauen in sie) schlagen Gold
✔ typisch für Wachstum / Risk-On-Phasen, steigendes Vertrauen in Unternehmensgewinne, Aufschwung & Liquiditätszyklen
Warum spannender als „Gold vs. S&P-500“?
Weil hier nicht nur Preis, sondern Bewertung berücksichtigt wird.
Du vergleichst hartes Geld (Gold) mit risikobehafteten Cashflows (Unternehmensgewinne)
— und das bewertungsbereinigt.
Makro-Interpretation
Hohe Ratio = Kapital sucht Sicherheit
(Gold outperformt Gewinne)
Tiefe Ratio = Vertrauen in Wirtschaft & Gewinne hoch
(Aktien outperformen Gold)
Fazit in einem Satz
Die GOLD/SP500_PE_RATIO misst den langfristigen Kapitalfluss zwischen „hartem Wert“ (Gold) und „bewerteten zukünftigen Gewinnen“ (Aktien).
Sie ist damit ein strategischer Risk-On/Risk-Off-Indikator —
über Jahrzehnte hinweg.
ZEC/USD Update: Zielzone erreicht – Fokus auf Welle 4 KorrekturStatus: Teilgewinnmitnahme erfolgt ✅
Wir haben unsere erste Zielzone planmäßig erreicht. Um das Risiko im aktuellen Marktumfeld zu minimieren, haben wir 50 % der Position liquidiert und Gewinne mit 25% gesichert. Wir sind weiterhin investiert, bereiten uns jedoch strategisch auf die nächste Kaufgelegenheit vor die wie folgt Aussieht.
1. Elliott-Wave Analyse (EW)
Nach dem starken Impuls der Welle 3 suchen wir nun nach dem Top, um in die Welle 4 Korrektur überzugehen.
Szenario: Der Preis könnte noch leicht überdehnen, doch die Struktur deutet darauf hin, dass die Kraft der Welle 3 nachlässt.
Buy-Back Zone: Unser primärer Fokus für das Aufstocken der Position liegt beim 0.236er Fibonacci-Level. Sobald die Welle 4 dort Support findet, bereiten wir uns auf das finale Kursziel der Welle 5 vor, um das Maximum aus dem Trend herauszuholen.
2. Fundamentaldaten (FD)
An unserer fundamentalen Bewertung hat sich nichts geändert:
Quant-Score: Bleibt stabil bei 3/6.
Einordnung: Das Asset ist weiterhin solide, zeigt aber im Vergleich zum restlichen Sektor derzeit keine außerordentliche Überbewertung oder neue massive Katalysatoren. Wir handeln hier strikt nach der mathematischen Wahrscheinlichkeit des Wellenzyklus.
3. Technische Indikatoren & RSI
Der RSI liefert uns aktuell ein deutliches Warnsignal:
Überkauft-Status: Wir sehen ein massiv Überkauftes Signal auf den höheren Timeframes. Historisch gesehen ist dies oft der Vorbote für den Abschluss einer Welle 3 und den Beginn einer gesunden Korrektur.
Konfluenz: Das RSI-Signal deckt sich perfekt mit unserer EW-Erwartung einer bevorstehenden Abkühlung (Welle 4).https://www.tradingview.com/x/0AKqIg7I/
4. Unsere Positionierung & Strategie
Aktuell: 50 % Restposition läuft weiter.
Plan: Wir lassen den Preis "atmen". Ein direkter Neueinstieg auf diesem Niveau ist aufgrund des RSI-Wertes zu riskant.
Aktion: Limit-Orders werden im Bereich des 0.236er Retracements vorbereitet. Ziel ist es, die Welle 5 mit vollem Volumen zu reiten.
⚠️ Disclaimer: Diese Analyse dient rein der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Mathematische Wahrscheinlichkeiten garantieren keine Gewinne. Trading ist mit hohem Risiko verbunden.
XAUUSD-Marktstruktur und AMT-LESEARTIch arbeite konsequent top-down nach Auction Market Theory: Ich lege pro Zeitebene Composite Volume Profiles (Q → M → W) übereinander und bewerte, wie Value (VAH/VAL) und POC migrieren. Für mich ist der Kern:
Inside Value = Balance/Rotation (responsive Handelslogik)
Outside Value = Initiative/Preisfindung (Trend/Discovery)
POC-Memory (Composite) = „Magnet/Referenz“, an der der Markt über Wochen/Monate wieder andocken kann.
1) Quartal (Q) – übergeordnete Auction / Kontext
Gold handelt deutlich oberhalb der aktuellen Q-VAH und ist wieder nahe ATH. Das ist strukturell Preisfindung über Quarterly Value – der Markt akzeptiert höhere Preise zumindest kurzfristig. Gleichzeitig liegt die größte Volumen-Akzeptanz weiterhin tiefer am Q-POC (Composite-Memory). Je weiter der Preis sich davon entfernt, desto wichtiger wird die Frage:
Kommt neue Akzeptanz oben rein (neuer HVN/POC baut sich höher auf) – oder bleibt es eine Überdehnung, die später wieder „andockt“(Q-vah/Q-poc)?
2) Monat (M) – noch in Q eingebettet
Das Entscheidende in meinem Bild: Die aktuelle M-Value liegt noch im Quarterly-Kontext (eingebettet). Das spricht dafür, dass der Monat als übergeordnete Auction noch nicht vollständig „umgezogen“ ist, sondern dass ein Teil des großen Bildes weiterhin Composite-Balance bleibt. In AMT-Sprache: Der Markt kann oben handeln, aber die „harte“ Bestätigung kommt erst, wenn Monthly Value/POC nachhaltig nach oben migriert (Akzeptanz statt nur Extension).
3) Woche (W) – Initiative dominiert
Die aktuelle W-Value hat Q und M klar verlassen und liegt oberhalb beider VAHs. Das ist für mich das saubere Zeichen von Initiative Activity auf Wochenebene: Der Markt baut Value höher auf, obwohl die größeren Composite-Referenzen darunter liegen.
Damit wird W-POC/W-VA zu den wichtigsten Kurzfrist-Referenzen: Hält der Markt diese neue Wochen-Akzeptanz, bleibt der Charakter „higher value“ intakt. Fällt er hingegen wieder zurück in die alte Composite-Value (Q/M), ist das typisch für Rejection/Excess-Logik (False Break / Rückkehr in Balance).
4) TPO am Hoch – Qualität der Auction
Im TPO schaue ich nicht nur „hoch/tief“, sondern die Qualität des Highs:
Excess High = dünn/abrupt, wenig Zeit oben, klare Zurückweisung (Auction beendet)
Poor High = oben nicht sauber abgeschlossen (mehrfacher Test/zu viel Zeit ohne klare Rejection) → oft Hinweis auf unfertige Auction und erneutes Anlaufen/Weiterziehen, bis echtes Excess entsteht.
Gerade nahe ATH ist diese Unterscheidung wichtig, weil sie zeigt, ob oben Akzeptanz entsteht oder nur ein kurzer Spike war.
5) Monthly VWAP – „Stretch“ vs. Akzeptanz
VWAP nutze ich als objektive Referenz für Fair Price. Wenn der Markt weit über Monthly VWAP / oberen Bändern handelt, ist das keine automatische Umkehr – aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit von responsive Angebotsreaktionen. Entscheidend bleibt: Baut der Markt oben Value auf (HVN/POC zieht nach) oder nicht?
Fazit (Makro):
Wir sehen Weekly-Initiative in Richtung ATH, während Monthly noch im Quarterly-Rahmen liegt. Der Markt steht damit an einer typischen AMT-Gabel: Akzeptanz oben (Value-Migration) vs. Excess/Überdehnung (Rückkehr zur Composite-Value/POC-Memory).
Fröhliche Feiertage und ein frohes neues Jahr
Keine Anlageberatung – reine Marktstruktur und meine eigene AMT-Lesart.
Eur/usd Analyse mit Auktion Markt Theorie Auf dem Bild sieht man (vereinfacht):
Der aktuelle Q-Value-Bereich liegt tiefer als der letzte Q-Value (Value-Drift down → „höherer TF hat down re-valued“).
Rechts ist der aktuelle M-VP : M-VAL liegt innerhalb der Q-Value → Monatsauktion ist noch „eingebettet“.
Der Preis handelt oben im Monatsbereich (nahe der oberen Range-Zonen).
Das sieht nach Counter-Move/Rotation nach oben innerhalb einer größeren Q-Balance aus, nicht automatisch nach einem „neuen strukturellen Bullen-Quarter“.
Die 3 mögliche Szenarien
Akzeptanz vs. Rejection an der Q-Kante.
Szenario A — Rejection an/über Q-VAH (responsive selling)
Das ist der häufigste Case, wenn der Markt noch in Q-Balance ist.
Bestätigung (AMT-Logik):
Preis sticht über VAH, aber baut dort keine Zeit (keine „value building“).
Delta/Orderflow zeigt Kaufdruck, aber Preis geht nicht weiter → Absorption möglich.
Danach Rückkehr in Value → typisches Ziel: Q-POC als Magnet, dann Q-VAL.
Daytrading : Oben „Fade-Zone“, Ziele mittig (POC/HVN) bzw. gegenüberliegende VA-Seite.
Szenario B — Akzeptanz über Q-VAH (Revaluation up)
Das ist der „Trend-Switch“ , aber er braucht klare Kriterien:
Mehrere TPO/ Kerzen schließen oberhalb der Q-VAH.
Pullbacks halten oberhalb/auf VAH (VAH wird Support).
M-POC rotiert hoch und (noch wichtiger) M-VAL beginnt aus Q-Value herauszukommen.
Erst dann ist das nicht nur „hoch geschossen“, sondern neuer Fair Value.
Szenario C — Failure / Rückfall tiefer in Q-Value
Wenn der Markt oben scheitert und dann sogar Struktur bricht:
Rückkehr in Value → POC magnet
verliert POC → Rotation zur Q-VAL bzw. LVNs/Single-Print-Bereiche (falls vorhanden).
Gold testet erneut Hochs, Momentum nahe Schlüsselzone schwächerGold verzeichnete einen starken Anstieg bis in den Bereich 4497, bevor Widerstand aufkam und der Preis bis 4431 zurücklief. Anschließend erholte sich der Markt und kehrte in die Nähe von 4493 zurück, was diese Zone als wichtigen Reaktionsbereich bestätigt. Mehrere Tests im Hochbereich deuten darauf hin, dass die Aufwärtsdynamik nachlässt, während das Kursverhalten Zurückhaltung nahe der Angebotszone zeigt. Nach einer so ausgedehnten Bewegung kann eine Marktberuhigung einsetzen. Von hier aus könnte sich allmählich Verkaufsdruck aufbauen, was Raum für eine Korrektur eröffnet. Ein Rücklauf in Richtung 4400 bleibt möglich, während sich Volatilität und Positionierung anpassen. Risikomanagement bleibt entscheidend.
Kevin Warsh vs. Kevin Hassett: Wer ist geldpolitisch tauber?Nachdem die US-Notenbank den Leitzins der Federal Funds auf 3,75 % gesenkt und nach dem Ende des QT-Programms ein technisches QE eingeleitet hat, wird der Januar 2026 stark vom geldpolitischen Einfluss der Entscheidung Donald Trumps über den Nachfolger von Jerome Powell geprägt sein, der sein Amt im Mai 2026 antreten wird.
Der US-Präsident dürfte seine Entscheidung Anfang nächsten Jahres bekannt geben, und nach den neuesten verfügbaren Konsensdaten dürfte die Wahl zwischen Kevin Hassett und Kevin Warsh fallen. Die FED hat eine etwas lockerere Ausrichtung eingeschlagen, indem sie ihre Bilanz sehr moderat wieder ausgeweitet hat (über kurzfristige Anleihekäufe zur Sicherstellung des reibungslosen Funktionierens des Geld- und Interbankenmarktes). Dennoch bleibt der kommende Zinszyklus der Federal Funds unsicher und wird von den US-Arbeitsmarktdaten (NFP-Berichte) sowie den Inflationsdaten (PCE und CPI) im Januar und Februar abhängen.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Märkte auch stark vom sogenannten „Shadow Fed Chair“ beeinflusst werden, der im Januar ernannt wird und sein Amt im Frühjahr antritt.
Wer von beiden, Kevin Hassett oder Kevin Warsh, gilt als der geldpolitisch lockerere Kandidat?
Kevin Hassett gilt derzeit aus Marktsicht als der eindeutig „dovishere“ Kandidat. Sein Profil entspricht dem eines wachstumsorientierten Ökonomen, der sehr sensibel auf die Auswirkungen der finanziellen Bedingungen auf Investitionen, Arbeitsmarkt und Vermögensbewertungen reagiert. Historisch hat Hassett stets betont, dass Geldpolitik flexibel und pragmatisch bleiben sollte, selbst wenn dies bedeutet, zeitweise eine Inflation oberhalb des Zielwerts zu tolerieren, um eine übermäßige Straffung der finanziellen Bedingungen zu vermeiden. Im aktuellen Umfeld, das durch hohe Staatsverschuldung und eine starke Abhängigkeit der Märkte von globaler Liquidität geprägt ist, wird sein Ansatz als unterstützend für einen anhaltend lockeren Kurs oder zumindest für eine sehr graduelle Normalisierung der Realzinsen wahrgenommen.
Kevin Warsh steht hingegen für eine deutlich orthodoxere und diszipliniertere geldpolitische Linie. Als ehemaliges Mitglied des Board of Governors der FED hat er wiederholt Vorbehalte gegenüber lang anhaltenden unkonventionellen Maßnahmen geäußert und argumentiert, dass massives QE zu erheblichen Marktverzerrungen und einer ineffizienten Kapitalallokation geführt habe. Auch wenn er sich der aktuellen systemischen Zwänge bewusst ist, würde Warsh eher dazu neigen, die Ausweitung der FED-Bilanz zu begrenzen und der Inflationsbekämpfung Priorität einzuräumen – selbst auf Kosten höherer Volatilität an den Aktienmärkten.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Profilen ist daher entscheidend für die zukünftige Entwicklung risikobehafteter Anlagen. Eine Entscheidung zugunsten von Kevin Hassett würde das Szenario einer „marktfreundlichen“ FED stärken, die günstige Liquiditätsbedingungen aufrechterhält und implizit die Bewertungsmultiplikatoren, insbesondere beim S&P 500, unterstützt. Die Ernennung von Kevin Warsh hingegen würde mittelfristig einen restriktiveren Bias einführen, mit dem Risiko einer Neubewertung der Zinserwartungen und einer Begrenzung der Aufwärtsdynamik an den Aktienmärkten.
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Carabao: Der thailändische Marsch geht weiterRedoubling ist mein eigenes Forschungsprojekt auf TradingView, das folgende Frage beantworten soll: Wie lange dauert es, bis sich mein Kapital verdoppelt? In jedem Artikel werde ich mich mit einem anderen Unternehmen beschäftigen, das ich in mein Modellportfolio aufnehmen möchte. Ich werde den Schlusskurs der letzten Tageskerze am Tag der Veröffentlichung des Artikels als anfänglichen Kauflimitpreis verwenden. Ich werde alle meine Entscheidungen auf der Grundlage fundamentaler Analysen treffen. Darüber hinaus werde ich bei meinen Berechnungen keinen Hebel verwenden, sondern mein Kapital um die Höhe der Kommissionen (0,1 % pro Trade) und Steuern (20 % Kapitalertragssteuer und 25 % Dividendensteuer) reduzieren. Um den aktuellen Preis der Aktien des Unternehmens zu erfahren, klicken Sie einfach auf die Wiedergabetaste im Diagramm. Bitte verwenden Sie dieses Material jedoch ausschließlich zu Bildungszwecken. Nur zur Information: Dies ist keine Anlageberatung.
Hier ist ein detaillierter Überblick über die Carabao Group Public Company Ltd – ein börsennotiertes thailändisches Getränkeunternehmen SET:CBG , das vor allem für seine Energy-Drinks, insbesondere die Marke Carabao Dang, bekannt ist.
1. Haupttätigkeitsbereiche Die Carabao Group Public Company Ltd ist eine in Thailand ansässige Holdinggesellschaft, die sich hauptsächlich mit der Produktion, Herstellung, Vermarktung, dem Verkauf und dem Vertrieb von Energy-Drinks und anderen Getränken beschäftigt. Das Unternehmen ist sowohl auf dem Inlandsmarkt als auch über internationale Exportkanäle tätig und bietet Produkte wie Energy-Drinks, funktionelle/kohlensäurefreie Getränke, Sportgetränke, Trinkwasser, Kaffeeprodukte (Instant- und trinkfertige Kaffees) sowie Vertriebsdienstleistungen für Lebensmittel und Non-Food-Produkte von Drittanbietern an.
2. Geschäftsmodell Das Unternehmen erwirtschaftet Umsätze durch ein vertikal integriertes Getränkegeschäftsmodell. Das Unternehmen produziert seine eigenen Markengetränke und vertreibt sie direkt über sein Vertriebsnetz in Thailand und im Ausland. Darüber hinaus erzielt das Unternehmen Einnahmen durch den Vertrieb eigener Produkte sowie von Produkten Dritter über Einzelhandels- und moderne Handelskanäle. Dies umfasst Einnahmen aus dem Verkauf von Fertiggetränken, Vertriebsdienstleistungen und dem Verkauf von OEM-/Verpackungsprodukten durch Tochtergesellschaften.
3. Flaggschiffprodukte oder -dienstleistungen Das Flaggschiffprodukt von Carabao ist das Energy-Drink Carabao Dang, das weltweit unter der Marke Carabao vermarktet wird. Neben Energy-Drinks bietet das Unternehmen auch Elektrolytgetränke (Carabao Sport) und funktionelle/vitaminangereicherte Getränke (z. B. …) an. Woody C+ Lock), Trinkwasser, 3-in-1-Kaffeepulver, trinkfertiger Kaffee und andere Getränkeformate. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen Konsumgüter von Drittanbietern in den Bereichen Lebensmittel und Non-Food.
4. Wichtigste Länder für das Geschäft Das Geschäft von Carabao ist in Thailand verankert, das den größten Anteil am Umsatz beiträgt (rund 15,35 Milliarden THB von 20,96 Milliarden THB im letzten Geschäftsjahr). Das Unternehmen ist auch auf Überseemärkten in Südostasien (einschließlich Kambodscha, Myanmar, Laos und Vietnam) und darüber hinaus tätig und exportiert Energy-Drinks und andere Getränke in rund 42 Länder.
5. Hauptkonkurrenten Carabao konkurriert sowohl mit regionalen als auch mit globalen Getränkemarken, insbesondere im Segment der Energy-Drinks. Zu den wichtigsten Konkurrenten zählen: M‑150 von Osotspa Public Company Ltd – eine führende thailändische Energy-Drink-Marke.
TC Pharmaceutical Industries' Krating Daeng — der ursprüngliche thailändische Energy-Drink-Vorläufer von Red Bull.
Red Bull GmbH (globale Marke für Energy-Drinks).
Internationale Akteure wie Monster Beverage und andere Getränkehersteller, die Energy-, Funktions- und Ready-to-Drink-Getränke anbieten.
6. Externe und interne Faktoren, die zum Gewinnwachstum beitragen Externe Faktoren:
Wachsende Nachfrage nach Getränken in Südostasien, getrieben durch den zunehmenden Konsum von Energy-Drinks und die Expansion des Einzelhandels.
Die Erschließung neuer Exportmärkte, insbesondere in den CLMV-Ländern, trägt zum Umsatzwachstum über Thailand hinaus bei.
Interne Faktoren: Vertikal integrierte Betriebsabläufe, einschließlich Verpackungs- und Vertriebskapazitäten, verbessern die Kostenkontrolle und die Nachhaltigkeit der Margen.
Starkes inländisches Vertriebsnetz im traditionellen und modernen Handel, das die Marktabdeckung verbessert.
Diversifizierung durch den Einstieg in das Biersegment: Die Carabao Group investiert in die Entwicklung einer eigenen Biermarke und erweitert damit ihr Getränkeportfolio um eine weitere Einnahmequelle. Dieser Schritt zielt auf den wachsenden Biermarkt in Südostasien ab und könnte die Abhängigkeit des Unternehmens vom Verkauf von Energy-Drinks verringern. Ein erfolgreicher Markteintritt im Biersegment stärkt die gesamte Einzelhandelspräsenz und erweitert die langfristigen Wachstumschancen.
7. Externe und interne Faktoren, die zum Gewinnrückgang beitragen Externe Faktoren:
Verstärkter Wettbewerb durch etablierte lokale und globale Energy-Drink-Marken, die Preis- und Marktanteilsdruck ausüben.
Schwankungen bei den Rohstoff- und Verpackungskosten, insbesondere bei Aluminium und Zucker, können die Gewinnmargen schmälern.
Interne Faktoren:
Die Abhängigkeit vom Segment der Energy-Drinks macht das Unternehmen anfällig für Veränderungen im Verbrauchergeschmack hin zu gesünderen Alternativen.
Die jüngsten Gewinnentwicklungen weisen im Vergleich zu Branchenkollegen eine höhere Volatilität auf.
8. Stabilität des Managements Führungskräftewechsel in den letzten 5 Jahren:
Die Führungsriege der Carabao Group ist weitgehend stabil geblieben, mit Sathien Setthasit als CEO und Executive Vice Chairman sowie einem beständigen Führungsteam in den Bereichen Finanzen und operative Abläufe. Zu den Schlüsselfiguren gehören auch leitende Direktoren aus Vertrieb und Betrieb mit langjähriger Erfahrung.
Auswirkungen auf Unternehmensstrategie und -kultur:
Diese Stabilität unterstützte die langfristige Strategiekontinuität, einschließlich einheitlicher Markenführung, Ausweitung des Vertriebsnetzes und Diversifizierung in funktionelle Getränke und neue Produkte. Eine lange Amtszeit der Führungskräfte trägt wahrscheinlich zu einer kohärenten Unternehmenskultur und strategischer Klarheit bei.
Die Analyse zeigt, dass der Gewinn je Aktie derzeit kein Wachstum aufweist, dies wird jedoch durch ein stetiges langfristiges Gesamtumsatzwachstum und sehr starke Indikatoren mit hoher Priorität ausgeglichen, darunter ausgezeichnete durchschnittliche Forderungslaufzeiten, ein hervorragendes Verhältnis von Schulden zu Umsatz sowie operative, Investitions- und Finanzierungs-Cashflows, die allesamt stark erscheinen und die allgemeine Finanzstabilität unterstützen. Die Indikatoren mittlerer Priorität bestätigen diese Einschätzung weitgehend: Die Eigenkapitalrendite weist ein stetiges langfristiges Wachstum auf, die Zahlungsziele und das Verhältnis von Lagerbestand zu Umsatz sind solide, die Zinsdeckung ist stark, und die Liquiditätskennzahl zeigt zwar keine jüngsten Fortschritte, signalisiert aber auch keine Belastung, während die Margen und die Betriebskostenquoten unverändert bleiben. Bei einem KGV von 14 wird die Bewertung als akzeptabel und im Einklang mit dem aktuellen Wachstums- und Rentabilitätsprofil des Unternehmens angesehen. Es wurden keine kritischen Neuigkeiten festgestellt, die das Unternehmen gefährden oder Bedenken hinsichtlich einer Insolvenz aufkommen lassen könnten. Bei einem Diversifizierungskoeffizienten von 20 und einer Abweichung des aktuellen Aktienkurses von seinem Jahresdurchschnitt von mehr als 4 EPS spiegelt eine Allokation von 5% zum Schlusskurs des letzten Tagesbalkens eine abgewogene und vorsichtige Portfolioausrichtung wider, die mit Diversifizierungsprinzipien übereinstimmt.
Der große Jahresrückblick 2025 - GoldHallo Trader,
Wahnsinn! Was für ein Jahr und eine Outperformance. Wer bei den Indizies schon zufrieden war, der sollte sich mal Gold ansehen. +68% Performance aufs Jahr gesehen.
Und große Rücksetzer gab es zwischendurch kaum. (bis auf die Korrektur Ende Oktober).
Das weiß ich genau, denn wer meine Ideen verfolgt, kann nachlesen wie verzweifelt ich zeitweise auf einen Rücksetzer für einen Long Entry gewartet habe 😂
Sei des drum. Gold hat ein extrem starkes Jahr hinter sich. Und ein großer Treiber war eben auch die fundamentale Situation, was Gold stark gepusht hat.
Fundamentale Treiber
1) Geldpolitik & Realzinsen: Fed-Wende befeuert den Aufwärtsdruck
Gold profitierte stark davon, dass die US-Notenbank im Jahresverlauf auf Lockerungskurs drehte. Niedrigere (erwartete) Realrenditen senken die Opportunitätskosten von Gold. Auch in Europa blieb die Geldpolitik eher unterstützend: Die EZB setzte den Einlagensatz per Entscheidung zum 11. Juni 2025 auf 2,00% und hielt ihn zum Jahresende stabil – das stützt global „Risk-Hedges“ wie
2) Investmentnachfrage: ETFs als „Turbo“
Ein großer Teil des Preisanstiegs kam über Finanznachfrage: Im April 2025 verzeichneten Gold-ETFs den größten monatlichen Zufluss seit März 2022 (115,3 Tonnen), stark getrieben durch China-gelistete Fonds – im Umfeld eskalierender Handelskonflikte.
Im Jahresverlauf blieb ETF-Nachfrage laut World Gold Council (WGC) ein Schlüsselkanal – besonders im Q3 beschleunigten die Zuflüsse.
3) Notenbanken: strukturelle Käuferseite
Ein maßgeblicher Kurstreiber waren die massiven Goldkäufe der Zentralbanken. Der WGC schätzt die Netto-Käufe im Q3 auf ~220 Tonnen (wieder höher als im Vorquartal). Das signalisiert strategische Diversifikation/Resilienz gegenüber geopolitischen und Währungsrisiken.
Geopolitische Treiber
4) „Tariff-/Trade-War-Premium“: Protektionismus als Unsicherheitsfaktor
Handels- und Zollpolitik war 2025 ein wiederkehrender Trigger für Safe-Haven-Käufe. Reuters fasst das prägnant zusammen: Tariffs/Trade-War-Risiken, Ukraine- und Nahostunsicherheit waren zentrale Gründe, warum Banken ihre Goldprognosen anhoben.
5) Nahost: Eskalationsspitzen → kurzfristige Preis-Schübe
Immer wenn die Lage im Nahen Osten eskalierte, sah man „Risk-off“-Bewegungen Richtung Gold – z. B. rund um Berichte über israelische Angriffe auf Iran (Safe-Haven-Flows, Wochengewinne).
6) Ukraine & „generelle Unsicherheitsprämie“
Der fortdauernde Ukrainekrieg blieb ein Hintergrundfaktor, der die Nachfrage nach Wertspeicher/Absicherung hoch hielt – explizit als Treiber in Reuters-Einschätzungen für höhere Gold-Preisannahmen 2025/2026 genannt.
Reuters
Fazit
Gold 2025 war im Kern ein Mix aus Geldpolitik (Realzinsen runter) + Kapitalströmen (ETFs) + Notenbankkäufen, verstärkt durch geopolitische „Stress-Momente“ (Zölle/Handel, Nahost, Ukraine). Das Ergebnis: ein selten starkes Jahresplus mit neuen Preis-Marken (u. a. >4.000 und später Rekordhoch im Oktober). Fundamental sieht es auch 2026 sehr gut für Gold aus. Die Zentralbankkäufer dürften weiter gehen und in den USA werden die Zinsen wohl nochmals 2-3x gesenkt.
Happy Pips!
Michael - PimpYourTrading
Der große Jahresrückblick 2025 - DAX🇩🇪Hallo Trader,
auch beim DAX haben wir ein sehr gutes Börsenjahr gehabt. Denn mit Stand Heute 17,55% Performance lagen wir beim DAX deutlich über dem historischen Durchschnitt.
Und das - obwohl wir seit Monaten in einer Seitwärtsrange hängen.
Die Volatilität (Tief bis Hoch) lag bei ca 24%.
Wir beenden das Jahr wohl nahe am ATH - auch dass der DAX noch mit einem ATH schließt ist theoretisch noch möglich.
Fundamentale Einflussfaktoren
1) Geldpolitik: „Zinspause“ als Rückenwind
Ein zentraler Treiber war die Erwartung sinkender/auslaufender Straffungskosten: Die EZB hielt den Leitzins im Dezember bei 2% (mehrfach in Folge unverändert) – das stützte Bewertungsmultiplikatoren und zinssensitive Sektoren (u. a. Immobilien/Versorger) und beruhigte die Risikoaufschläge.
2) Konjunktur: Schwaches Deutschland, aber nicht schwacher DAX
Makroseitig war Deutschland 2025 eher „zäh“: Prognosen/Einordnungen von ifo und EU-Kommission betonten Stagnation bzw. nur geringes Wachstum, mit Unsicherheit durch Handelskonflikte und Investitionszurückhaltung. Gleichzeitig ist der DAX stark global umsatzexponiert – der Index konnte daher besser laufen als die Binnenkonjunktur.
3) Gewinne & Index-Schwergewichte: Tech/Energie-Infrastruktur zogen
2025 war der DAX besonders davon geprägt, dass einzelne Schwergewichte positive Stories lieferten (KI-/Cloud-Transformation, Energie- und Netz-Infrastruktur, Turnarounds). Beispielhaft: SAP berichtete kräftiges Cloud-Wachstum (Q3 2025) und KI-getriebene Nachfrage, was für den indexlastigen Markt relevant ist.
Geopolitik und Politik
4) Bundestagswahl 2025: Reform- und Fiskalerwartungen
Die Bundestagswahl und die Debatte um wirtschaftspolitische Weichenstellungen (Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit, „Wirtschaftswende“) waren ein wiederkehrender Volatilitätsfaktor – besonders für regulierte Branchen/Industrie und bei Themen wie Infrastruktur- und Verteidigungsausgaben.
5) Handelspolitik/Zölle: Druck auf Exporttitel (Auto/Industrie)
Ein klarer Belastungsfaktor waren 2025 die US-Zölle bzw. die Eskalations-/Rollback-Dynamik (u. a. 25% auf Autos, plus ein breiterer Zollrahmen mit zwischenzeitlicher 90-Tage-Pause für vieles außer China). Das traf besonders DAX-lastige Exportsektoren (Autos/Industrie) über Margen- und Nachfrageängste. Wie wir alle wissen, gibt es inzwischen einen Deal mit der USA, sodass das Thema zwar nachhaltig sicher nicht positiv ist, aber die Unternehmen mit klaren Vereinbarungen besser leben und umgehen können, als mit permaneter Unsicherheit und Willkür.
6) Sicherheitslage/Ukraine: Verteidigungs- und Rüstungszyklus
Die anhaltende geopolitische Unsicherheit in Europa wirkte wie ein strukturierender Faktor: steigende/gebundene Verteidigungsbudgets stützten Rüstungswerte (z. B. neue Bundeswehr-Aufträge).
7) Nahost & Lieferketten: Red Sea/Suez als Risiko-Kanal
Über weite Strecken blieb die Red-Sea/Suez-Thematik ein Risiko für Lieferketten, Frachtraten und Inflationserwartungen (wichtig für deutsche Industrie- und Chemiewerte). Gegen Jahresende gab es Signale einer vorsichtigen Normalisierung (erste Fahrten/Planungen), was tendenziell entspannend wirkte.
Fazit
2025 wurde der DAX „von oben“ (Zinsen/Discount-Rate) und „von innen“ (Gewinntrends einzelner Schwergewichte) getragen – während Politik, Handelskonflikte und geopolitische Risiken immer wieder die Volatilität setzten. In Summe verliefen die letzen Monate seitwärts . für 2026 sind viele Analysten optimistisch u.a. wegen dem 500Mrd schweren Paket der Bundesregieriung.
BTC/USD – ZyklusanalyseAllgemeiner Überblick
Der Chart zeigt die historische Kursentwicklung von Bitcoin (BTC/USD) von 2010 bis 2025 auf Monatsbasis.
Logarithmische Skala wurde verwendet, passend für exponentielles Wachstum.
Halvings und ihre Auswirkungen auf den Preis sind eingezeichnet:
2012: 50 → 25 BTC
2016: 25 → 12,5 BTC
2020: 12,5 → 6,25 BTC
2024: 6,25 → 3,125 BTC
Ein mögliches zukünftiges Halving bei 3,125 → 1,5625 BTC ist eingezeichnet (~2028).
Es wird ein offenes Gap bei $12,69 markiert.
Marktstruktur & Zyklen
Der Chart zeigt deutliche vier Zyklen:
2010–2013: Initialer Zyklus, extrem hohe Volatilität, Anstieg auf ~$1.200 (vor dem ersten Halving).
2013–2017: Zweiter Zyklus, Bitcoin etabliert sich als Anlageklasse, Halving 2016 treibt den Preis auf ~$20.000.
2017–2021: Dritter Zyklus, erneuter exponentieller Anstieg, Halving 2020 mit anschließender Rally bis ~$69.000.
2021–2025: Aktueller Zyklus, Plateau bei ~$126.000 (prognostiziert nach logarithmischer Projektion), Markt befindet sich aktuell in einer Konsolidierungs-/Akkumulationsphase nach 2021 Peak.
Die Zykluslängen nehmen leicht ab, was auf beschleunigte Marktanpassungen hindeutet.
Halving-Effekt
Jedes Halving reduziert die Blockbelohnung um 50 %, was die Angebotsdynamik verknappt.
Historisch führte jedes Halving zu einem preisgetriebenen Bull-Run innerhalb von 12–18 Monaten nach dem Event.
Die Preisbereiche nach Halvings folgen ungefähr der Logarithmuskurve, was auch im Chart sichtbar ist.
Wichtige Preislevels
Aktueller Preis: ~$126.230 USD (2025).
Wichtiger Support: Offenes Gap bei $12,69 und die orange Linie bei ~$4.381 (vergleichbarer Goldpreis für langfristige Orientierung).
Langfristiger Zielbereich: Die letzten 1 % der Coins (~21 Mio. BTC Gesamt) werden bis ~2140 abgebaut, was theoretisch die extreme Langzeitknappheit widerspiegelt.
Technische Bewertung
Trend: Langfristig bullisch, aber mittelfristig in Konsolidierung nach dem Peak von 2021.
Pattern: Zyklische Tops nach Halving (1, 2, 3) sind sichtbar.
Möglicher dreiteiliger Pullback (rote Pfeile rechts) signalisiert potenzielle Korrekturphase.
Risiko: Hohe Volatilität bleibt bestehen.
Offene Gaps deuten auf Preisunterstützungen, die langfristig retested werden könnten.
Prognose / Szenarien
Bullisches Szenario:
Weiterer Anstieg nach 2025, wenn historisches Halving-Muster fortgeführt wird. Zielbereiche über $200k möglich, logarithmische Projektion bis 2030.
Neutral / Seitwärts:
Markt bleibt in Akkumulation zwischen $68k–$126k.
Bärisches Szenario:
Retest des Gaps bei $12,69 unwahrscheinlich, aber nach starkem externen Schock möglich.
Fazit
Der Chart zeigt klassisches Bitcoin-Halving-Muster mit zunehmender Preisdynamik.
Langfristig bleibt BTC deflationär und wertsteigernd.
Kurz- bis mittelfristig könnte es Konsolidierungen und kleine Korrekturen geben, bevor der nächste Zyklus beginnt.
Strategische Anleger sollten Halving-Zyklen und logarithmische Preislevels berücksichtigen.
Gold zeigt bullisches Momentum, aber Rückkehr bei 4355 möglichGold hat in letzter Zeit ein starkes bullisches Momentum gezeigt und erreichte die 4355-Marke. Mit dem bärischen Schlusskurs gibt es jedoch die Möglichkeit einer Umkehr oder Korrektur. Die 4355 stellt einen wichtigen Widerstand dar, was diese Zone zu einem geeigneten Punkt für einen Verkaufs-Trade macht. Ein Stop-Loss sollte bei 4374 gesetzt werden, um das Risiko zu minimieren. Falls der Widerstand bei 4355 hält, könnte der Markt in Richtung der Unterstützungszone bei 4320 zurückkehren. Händler sollten das Preisverhalten in dieser Zone genau beobachten, um festzustellen, ob eine Umkehrung oder Fortsetzung des Trends bevorsteht. Eine enge Überwachung ist entscheidend für fundierte Entscheidungen.
FDJ: Eine technisch und fundamental solide UnterstützungszoneDie Aktie von FDJ (Française des Jeux) nähert sich derzeit einer historischen Zone bedeutender technischer Unterstützung im Bereich zwischen 18 und 22 Euro. Der Kurs hat diese starke Unterstützungszone noch nicht erreicht, doch sie sollte genau beobachtet werden, da solide fundamentale Argumente ihre Relevanz untermauern und es wahrscheinlich machen, dass diese Zone eine bullische Reaktion der Aktie auslösen könnte. Während die charttechnische Analyse einen historisch verteidigten Preisbereich identifiziert, bleibt für Investoren die entscheidende Frage: Ist dieses Niveau rein technischer Natur oder auch fundamental gerechtfertigt? Die Antwort erfordert Differenzierung, doch mehrere Faktoren sprechen klar für eine wirtschaftlich „verteidigbare“ Unterstützung der FDJ-Aktie.
Der erste Pfeiler der FDJ-Investmentthese ist nach wie vor ihr gesetzliches Monopol in Frankreich. Das Unternehmen verfügt über eine exklusive Konzession für Lotterien, Rubbellose und Sportwetten im stationären Vertrieb, die bis 2044 gesichert ist. Diese Situation bietet eine außergewöhnliche Visibilität der zukünftigen Einnahmen und schafft nahezu unüberwindbare Markteintrittsbarrieren. Nur sehr wenige börsennotierte Unternehmen genießen einen vergleichbaren regulatorischen Schutz, was historisch die Bewertungsprämie der Aktie erklärt.
Hinzu kommt eine besonders robuste Cashflow-Generierung. FDJ weist hohe Margen, begrenzte Investitionsanforderungen und einen strukturell positiven Free Cashflow auf. Selbst in einem anspruchsvolleren makroökonomischen Umfeld hat sich das Geschäftsmodell als widerstandsfähig erwiesen. Diese Cashflow-Qualität stellt ein zentrales Argument für langfristige Investoren dar, wenn die Aktie auf historisch niedrige Kursniveaus zurückfällt.
Auch die Dividendenpolitik wirkt stabilisierend. Die Ausschüttungen sind regelmäßig, nachhaltig und durch ein wenig zyklisches Geschäftsmodell abgesichert. Nach der Kurskorrektur wird die Dividendenrendite wieder attraktiv, was das Interesse einkommensorientierter Fonds stärkt und einen psychologischen Boden rund um die aktuelle Unterstützungszone schafft. Dies garantiert zwar keine sofortige Erholung, begrenzt jedoch das Risiko eines anhaltenden Desinteresses auf diesen Niveaus.
Darüber hinaus stellt die schrittweise Digitalisierung des Geschäfts einen moderaten, aber profitablen Wachstumstreiber dar. FDJ gelingt es bislang, die digitalen Kanäle auszubauen, ohne das physische Vertriebsnetz zu destabilisieren, während gleichzeitig die Margenstruktur und das Kundenverständnis verbessert werden. Diese Entwicklung modernisiert das Geschäftsmodell, ohne das Risikoprofil signifikant zu erhöhen.
Dennoch ist Vorsicht geboten. Regulatorischer Druck, sektorspezifische Besteuerung und ein strukturell moderates Wachstum rechtfertigen, dass die Aktie ihre früheren Höchststände nicht automatisch wieder erreicht. Eine Reaktion an dieser starken technischen Unterstützungszone zwischen 18 und 22 Euro erscheint jedoch plausibel. Die aktuelle Unterstützung ist daher keine Garantie für eine Trendwende, sondern vielmehr eine Zone, in der das Risiko-Rendite-Verhältnis sowohl technisch als auch fundamental wieder attraktiv wird.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
SMG weiterhin auf dem Abwärtsweg?SMG befindet sich im bearish symmetrical triangle und sollte weiter fallen. Aktuell ist kein Ende in Sicht.
Zu SMG:
Die Swiss Marketplace Group ist ein führendes Schweizer Digitalunternehmen, das Online-Marktplätze wie Homegate, Ricardo, Tutti und ImmoScout24 betreibt und sich auf Immobilien, Autos und allgemeine Marktplätze spezialisiert hat.
Zahlen:
In einer Zeit, in der Onlinehandel in der Gesellschaft weit verbreitet ist, ist zu erwarten, dass das Unternehmen gut performt. Dem ist aktuell auch so. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Swiss Marketplace Group (SMG) einen Umsatz von 290,88 Mio. CHF, was einem Wachstum von 11,82 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Betriebsgewinn belief sich auf 70,91 Mio. CHF, eine Verbesserung von 48,05 %. Der Jahresüberschuss betrug 61,59 Mio. CHF, eine Verbesserung um 33,6 %. Zum Bilanzstichtag wies das Unternehmen eine Bilanzsumme von 1.326,81 Mio. CHF aus. Das ausgewiesene Eigenkapital betrug 898,46 Mio. CHF, was einer Eigenkapitalquote von 67,72 % entspricht. Die Gesamtverschuldung betrug 276,25 Mio. CHF, mit einem Verhältnis von Schulden zu Vermögenswerten von 20,82 %. Swiss Marketplace Group (SMG) beschäftigte zum Geschäftsjahresende 863 Mitarbeiter, ein Anstieg von 12,66 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz pro Mitarbeiter lag bei 0,34 Mio. CHF. (Q:finanzen.ch)
Weshalb fällt die SMG Aktie?:
Aktuell sind die Anleger an der Börse verunsichert. Eine relativ junge Aktie ist damit für viele Anleger uninteressant, weil Sicherheit bevorzugt wird. Dies zeigt sich auch am geringen Kaufinteresse trotz stark fallender Kurse.
Vorsicht: Der Cash-Anteil der Fondsmanager auf RekordtiefLaut der neuesten Global Fund Manager Survey der Bank of America ist der Cash-Anteil bei Fondsmanagern auf 3,3 % gefallen – den niedrigsten Stand seit 1999. In der Vermögensallokation haben historisch sehr niedrige Cash-Quoten häufig mit Hochpunkten an den Aktienmärkten zusammengefallen. Umgekehrt waren Phasen mit hohen Cash-Quoten oft Vorboten bedeutender Markttiefs und des Endes von Bärenmärkten.
In einer Phase, in der die Bewertung des S&P 500 in einem überdehnten bullischen Bereich liegt, stellt dieses neue historische Tief beim Cash-Anteil der Manager daher ein Warnsignal dar. Früher oder später dürfte der Cash-Anteil wieder ansteigen, was zu Abwärtsdruck auf die Aktienmärkte führen würde. Dies entspricht dem grundlegenden Prinzip der Asset Allocation zwischen Cash, Aktien und Anleihen, bei dem Kapital von einem Reservoir in ein anderes fließt. Cash, Aktien und Anleihen füllen und leeren sich gegenseitig.
Dieses Signal ist umso wichtiger, als ein derart niedriger Cash-Anteil bedeutet, dass die Manager bereits stark investiert sind. Mit anderen Worten: Der Großteil des verfügbaren Kapitals ist bereits in Aktien angelegt. In diesem Umfeld schrumpft das Potenzial marginaler Käufer erheblich, was den Markt anfälliger für negative Schocks macht – sei es durch makroökonomische Enttäuschungen, steigende langfristige Zinsen, geopolitische Spannungen oder einfache Gewinnmitnahmen.
Darüber hinaus spiegelt ein historisch niedriger Cash-Anteil einen extrem bullischen Konsens wider. Finanzmärkte neigen jedoch dazu, sich gegen zu stark ausgeprägte Konsensmeinungen zu bewegen. Wenn alle in die gleiche Richtung positioniert sind, verschlechtert sich das Chance-Risiko-Verhältnis. In solchen Situationen benötigt der Markt nicht einmal zwingend eine schlechte Nachricht, um zu korrigieren – manchmal reicht bereits das Ausbleiben positiver Impulse.
Zudem ist zu beachten, dass der Anstieg des S&P 500 von einer extremen Konzentration der Performance auf eine begrenzte Anzahl von Aktien begleitet wurde, vor allem im Technologie- und KI-Sektor. In einem solchen Umfeld können bereits einfache Portfolio-Umschichtungen oder sektorale Rotationen Abwärtsbewegungen verstärken.
Schließlich verläuft die allmähliche Rückkehr von Cash in der Regel nicht schmerzfrei für die Aktienmärkte. Häufig geht sie mit erhöhter Volatilität oder sogar mit einer Korrektur einher, die dazu beiträgt, ein gesünderes Gleichgewicht zwischen Bewertungen, Positionierung und wirtschaftlichen Perspektiven wiederherzustellen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses historisch niedrige Cash-Niveau bei Fondsmanagern kein Signal für einen unmittelbar bevorstehenden Crash ist, jedoch klar zur Vorsicht, zu strengerem Risikomanagement und zu erhöhter Selektivität im S&P 500 mahnt – in einem Umfeld, in dem der Optimismus bereits weitgehend in den Kursen eingepreist zu sein scheint.
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Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
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XAUUSD Aufwärtstrend: Achten Sie auf Ausbruch bei 4.350Der Markt befindet sich derzeit in einem Aufwärtstrend, mit einem neuen Widerstandsniveau bei etwa 4.335. Nach dem aktuellen RSI-Verhalten zeigt der Markt eine starke Aufwärtsdynamik. Dies deutet darauf hin, dass der Preis kurzfristig weiter steigen könnte. Es wird erwartet, dass der Preis bald das Niveau von 4.350 testen wird, und wenn es durchbrochen wird, könnten wir noch größere Gewinne sehen. Händler sollten ein Auge auf mögliche Ausbrüche oder Rücksetzer werfen. Dies ist ein kritischer Moment, um das Risiko effektiv zu steuern und auf bullische Signale zu achten. Es ist wichtig zu beachten, dass die Unterstützungszone festhält, und solange diese intakt bleibt, bleibt der Aufwärtstrend bestehen. Behalten Sie die Preisbewegungen genau im Auge, da der Markt sich dem Widerstandsniveau von 4.350 nähert. Wenn der Ausbruch gelingt, könnten die nächsten Ziele noch höher liegen. Bleiben Sie wachsam und erwägen Sie, Long-Positionen mit einer klaren Risikomanagementstrategie einzugehen. Achten Sie auf mögliche Rücksetzer oder Konsolidierungen und seien Sie bereit zu handeln, wenn der Preis weiter steigt.
Monetäre Liquidität: Der Russell 2000 an vorderster FrontDer Russell 2000 ist ein US-amerikanischer Aktienindex, der rund 2.000 Small-Cap-Unternehmen umfasst, die in den Vereinigten Staaten notiert sind. Im Gegensatz zum S&P 500 oder zum Nasdaq, die weitgehend von großen multinationalen Konzernen mit starker internationaler Ausrichtung dominiert werden, spiegelt der Russell 2000 vor allem die binnenwirtschaftliche Dynamik der US-amerikanischen kleinen und mittleren Unternehmen wider.
Die im Index enthaltenen Unternehmen sind in der Regel jünger, höher verschuldet und stärker von Finanzierungsbedingungen abhängig als große Konzerne. Sie erzielen den Großteil ihrer Umsätze im Inland und reagieren daher besonders sensibel auf Veränderungen des Wachstums, des Konsums und der Kreditkosten in den USA. Aus diesem Grund gilt der Russell 2000 häufig als Frühindikator für den US-Wirtschaftszyklus und für die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten.
Dieser Index zählt zudem zu denjenigen, die am stärksten auf monetäre Liquiditätsbedingungen reagieren – sowohl auf aktuelle als auch auf erwartete. Phasen sinkender Leitzinsen und einer expansiven Geldpolitik, insbesondere Programme des Quantitative Easing (QE), waren für ihn historisch günstig. Wenn die Federal Reserve ihre Geldpolitik lockert, sinken die Kapitalkosten, die Refinanzierungsbedingungen verbessern sich und der Zugang zu Krediten wird für kleine und mittlere Unternehmen erleichtert.
Vor diesem Hintergrund stellt die jüngste Entscheidung der Fed, den Leitzins auf 3,75 % zu senken, kombiniert mit der Ankündigung eines sogenannten „technischen“ QE, ein starkes Signal für besonders liquiditätsabhängige Anlageklassen dar. Aufgrund seiner Struktur wirkt der Russell 2000 wie ein Verstärker solcher geldpolitischen Regimewechsel: Kehrt Liquidität zurück oder wird sie von den Märkten antizipiert, tendiert der Index dazu, die großen Standardindizes zu übertreffen.
Aus technischer Sicht wurde auf Wochenbasis soeben ein bullisches Fortsetzungssignal ausgelöst. Der Index hat sein vorheriges Allzeithoch aus dem Ende des Jahres 2021 nach oben durchbrochen – ein Niveau, das über mehr als vier Jahre hinweg als starke Widerstandszone fungierte. Dieser Ausbruch fügt sich in eine klar erkennbare langfristige Aufwärtstrendstruktur ein, die durch eine Abfolge höherer Tiefs und höherer Hochs gekennzeichnet ist. Das Überschreiten dieser Schlüsselzone bestätigt den Ausbruch aus einer breiten Konsolidierungsphase nach oben und verwandelt das frühere Hoch in eine potenzielle neue Unterstützungszone.
Aus charttechnischer Sicht gilt ein Ausbruch über ein historisches Hoch als klassisches Trendfortsetzungssignal, insbesondere in einem geldpolitischen Umfeld, das wieder expansiver geworden ist. Solange der Index oberhalb dieses Niveaus bleibt, ist der übergeordnete Trend weiterhin aufwärtsgerichtet, mit weiterem Potenzial, das sowohl durch technische Faktoren als auch durch die globale Liquidität gestützt wird. Kurzfristige Korrekturphasen bleiben jedoch jederzeit möglich.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
IRBT📌iRobot-Insolvenz
Gestern wurde bekannt, dass iRobot Insolvenz angemeldet hat, woraufhin der Aktienkurs um 80 % einbrach.
Betrachten wir, warum ein Fundamentalanalyst diese Aktie gemieden hätte – und warum dieses Ergebnis nicht überraschend war.
1. Umsatz
Der Umsatz des Unternehmens erreichte im Oktober 2021 seinen Höhepunkt und ist seitdem stetig gesunken.
2. Cashflow
Der Cashflow begann Mitte 2021 zu schrumpfen, gefolgt von einem starken Rückgang im Jahr 2022. Selbst als sich der Cashflow kurzzeitig nahe null stabilisierte, sanken die Umsätze weiter.
3. Nettogewinn
Das gleiche Bild zeigt sich auch hier: Seit Anfang 2022 hat iRobot keine positiven Ergebnisse der letzten zwölf Monate mehr erzielt.
4. Bilanz & Verschuldung
I
Porsche AG – Zwischen Enttäuschung und NeubewertungBewertungsanalyse, politische Szenarien und KGV-Hebel
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1. Ausgangslage
Seit dem Börsengang im September 2022 hat die Aktie der Porsche AG deutlich an Wert verloren. Der aktuelle Kurs liegt klar unter dem Emissionspreis und weit entfernt von den zwischenzeitlichen Höchstständen. Die anfängliche Euphorie ist einer ausgeprägten Skepsis gewichen.
Belastend wirkten insbesondere:
• rückläufige Absatzzahlen, vor allem im chinesischen Markt
• Margendruck durch eine schwächere Nachfrage im Elektrosegment
• geopolitische Spannungen zwischen China, den USA und Europa
• regulatorische Unsicherheiten rund um das Verbrenner-Aus
Der Markt bewertet Porsche aktuell defensiv und preist ein schwieriges Umfeld weitgehend ein.
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2. Fundamentale Bewertung und KGV-Hebel
Das derzeitige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) erscheint auf den ersten Blick wenig attraktiv. Diese Betrachtung greift jedoch zu kurz, da das KGV stark zyklisch verzerrt ist.
Wesentliche Punkte:
• Die aktuellen Gewinne spiegeln ein politisch und wirtschaftlich angespanntes Umfeld wider
• Bereits moderate Verbesserungen bei Absatz, Preisstabilität oder Marge führen zu einem überproportionalen Rückgang des KGV
• Automobilaktien reagieren erfahrungsgemäß stark auf politische und regulatorische Entspannung
Zentrale These:
Sollte es in China, den USA und Europa zu einer Entspannung kommen, kann sich das KGV sehr schnell positiv verändern – ohne dass Porsche außergewöhnliches Wachstum liefern muss.
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3. Politische Rahmenbedingungen als Kurstreiber
China
• Starker Preiskampf, Subventionen und politische Spannungen belasten aktuell das Premiumsegment
• Erste Anzeichen einer Marktkonsolidierung sind erkennbar
• Eine mildere Außenwirtschaftspolitik würde Premiumherstellern unmittelbar helfen
USA
• Importzölle und handelspolitische Unsicherheiten wirken ergebnisbelastend
• Politische Entspannung hätte direkte Auswirkungen auf Margen und Bewertung
Europa / Verbrenner-Aus
• Der politische Ton wird pragmatischer
• Ein schnelles und vollständiges Verbrenner-Aus erscheint zunehmend unrealistisch
• Eine verlängerte Übergangsphase erhöht Planungssicherheit und stabilisiert Cashflows
Fazit
Politische Belastungen sind aktuell stark kurswirksam, aber nicht strukturell dauerhaft. Sie stellen damit ein erhebliches Aufwärtspotenzial dar.
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4. Elektro- und Hybridmarkt: Konsolidierung statt Euphorie
Der globale Elektromarkt befindet sich in einer Übergangsphase:
• Die anfängliche Euphorie ist abgeklungen
• Kunden achten stärker auf Qualität, Haltbarkeit und Restwerte
• Reine Feature- und Gadget-Strategien verlieren an Attraktivität
Porsche profitiert langfristig von:
• hoher Fertigungsqualität
• Fokus auf Fahrdynamik statt reiner Digitalisierung
• technologischem Know-how (z. B. 800-Volt-Architektur)
Die Hybridtechnologie wird zunehmend als Vorteil wahrgenommen:
• höhere Systemleistung
• bessere Alltagstauglichkeit
• sinnvoller Übergang zwischen Verbrenner und Elektromobilität
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5. Der Gebrauchtwagenmarkt als unterschätzter Faktor
Ein oft vernachlässigter Aspekt ist der Gebrauchtwagenmarkt:
• Elektrofahrzeuge verlieren aktuell überdurchschnittlich an Wert
• Hohe Reparaturkosten und komplexe Elektronik schrecken Käufer ab
• Viele Kunden bevorzugen langlebige, bewährte Fahrzeuge
• Autos, die bis 2015 gebaut worden sind werden gesucht; gebrauchte noch junge Elektroautos stehen wie die Steine in den Verkaufs Häusern.
Hersteller mit hoher Wertstabilität und Qualität könnten hiervon profitieren. Porsche besitzt hier strukturelle Vorteile, die sich zeitverzögert, aber nachhaltig auswirken können.
Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos ist im Vergleich zu Verbrennern volatil und noch in der Lernphase. Während viele E-Autos initial stark an Wert verlieren, gibt es deutliche Unterschiede nach Marke und Modell: Premium- und stark nachgefragte Fahrzeuge behalten relativ mehr Restwert, während ältere oder wenig gefragte Modelle deutlich stärker abschreiben. Insgesamt verliert ein durchschnittlicher E-Wagen über 3–5 Jahre 45–60 % seines Neupreises, was höher ist als bei klassischen Verbrennern. INPA
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6. Zielkurs-Szenarien
Bear Case – Anhaltende Belastung
Zielkurs: 35–40 €
Annahmen:
• Eskalation USA–China
• Dauerhafter Preiskrieg in China
• Schnelles Verbrenner-Aus in Europa
• Anhaltend schwache EV-Nachfrage
Dieses Szenario ist bereits zu großen Teilen eingepreist.
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Base Case – Normalisierung
Zielkurs: 60–65 €
Annahmen:
• Keine tiefe Rezession
• Stabilisierung in China
• Abschwächung regulatorischer Eingriffe
• Margen erholen sich moderat
Reines Bewertungs-Reversal ohne Euphorie.
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Bull Case – Politische Entspannung
Zielkurs: 75–90 €
Annahmen:
• Entspannung zwischen USA und China
• Konsolidierter chinesischer Automarkt
• Verlängerte Relevanz von Verbrenner- und Hybridmodellen
• Gebrauchtwagenmarkt stärkt Premiumhersteller
Der KGV-Hebel wirkt stark: Gewinne normalisieren sich, Bewertung steigt.
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7. Chancen und Risiken
Chancen:
• Politische Entspannung
• Bewertungsnormalisierung
• Starke Marke und Preissetzungsmacht
Risiken:
• Geopolitische Eskalation
• Anhaltender Preiskampf
• Regulatorische Verschärfungen
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8. Fazit
Die Porsche-Aktie ist aktuell keine klassische Wachstumsstory, sondern eine antizyklische Bewertungschance. Der Markt preist ein negatives Szenario weitgehend ein, während positive politische und regulatorische Veränderungen erhebliches Aufwärtspotenzial bieten.
Investment-These:
Porsche bietet eine asymmetrische Chance: begrenztes Abwärtsrisiko bei gleichzeitig attraktivem Aufwärtspotenzial im Falle einer Normalisierung des Umfelds.
8. persönliche Einschätzung
Es ist eine W-Formation im Chart zu sehen, die noch nicht bestätigt ist. Eine Verschlechterung ist für mich weniger wahrscheinlich als eine Verbesserung. Der Impuls einer Kurssteigerung kann sich als viel stärker erweisen, weil Porsche eine emotionale Marke ist. Wahrscheinlich braucht man etwas Geduld. Aber der Druck der Autoindustrie auf die Regierung und dem Verbrenner-aus ist spürbar. Ich denke Porsche wird auch in seiner Model Strategie positiv reagieren. In Deutschland geht es mehr als nur um den Aktienkurs einer Automarke. Ich bin optimistisch.
Chart Beurteilung:
9. Einordnung als Anlage
Die Porsche-Aktie zeigt auf Wochenbasis Anzeichen einer Bodenbildung in Form einer möglichen W-Formation. Das zweite Tief wurde auf vergleichbarem Niveau verteidigt, während der Abwärtsdruck sichtbar nachgelassen hat. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Widerstandszone würde das Umkehrmuster bestätigen und ein technisches Kursziel im Bereich von rund 65–70 € eröffnen.
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10. Kurzfassung
Charttechnisch bildet die Porsche-Aktie derzeit eine potenzielle W-Formation (Doppelboden) aus. Nach einem ausgeprägten Abwärtstrend wurden zwei vergleichbare Tiefpunkte ausgebildet, ohne dass neue Tiefs generiert wurden. Der Bereich um 55–58 € fungiert als entscheidende Nackenlinie. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das Umkehrmuster bestätigen und ein technisches Ziel im Bereich von etwa 65–70 € aktivieren.
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📌 Hinweis
Dies stellt keine Anlageberatung dar, sondern eine persönliche Markt- und Bewertungsanalyse.






















