Die Zündschnur brennt – Staaten auf der Suche!An den Finanzmärkten jubelt man über die Aktiengewinne der Tech-Konzerne. KI, die uns besser Effizienter und schneller machen soll. Autonome Fahrzeuge die uns Sicher dort hinbringen wohin wir möchten, ohne das wir Stunden unseres Lebens damit zubringen Verkehrssituationen und Regeln zu beachten. Humanoide-Roboter, die uns Unterstützen, die uns die schweren oder gefährlichen Arbeiten abnehmen sollen.
Alle diese Unternehmen malen uns ein Bild von einer Welt, in der wir alle Wohlstand, Sicherheit und Zufriedenheit als täglich geben ansehen können. Doch was ist dran an diesem Bild? Hat das ganze auch eine Schattenseite?
Beispiel Amazon in Amerika:
Amazon vermeldete vor kurzem, das 600.000 Arbeitsplätze in Logistik- und Verteilzentren nach und nach durch Roboter ersetzt werden sollen bzw. nach dem ausscheiden der Arbeitnehmer, nicht mehr mit Menschen besetzt werden sollen. Amazon ist kein Unternehmen das sich auf Amerika beschränkt, es ist Global aufgestellt und unterhält in allen Ländern solche Logistik- und Verteilzentren. Es ist also nur das erste Land in dem es diese Veränderung herbeiführen wird. Das es ausgerechnet in Amerika der Fall sein soll das liegt darin begründet, das es in Amerika kaum eine Gewerkschaftlich Organisierte Arbeitnehmerschaft gibt und die aktuelle Regierung mit den Tech-Konzernen förmlich ins Bett steigt. Deregulierungen, Steuererleichterungen und Subventionen für Tech-Konzerne unterstreichen diesen Kontext.
Wenn es Amazon gelingen sollte, ihre Arbeitnehmer durch Roboter zu ersetzen, sich damit einen Kostenvorteil zu sichern oder zu eröffnen, wird das jedes andere Logistikunternehmen in Zugzwang bringen dem Beispiel von Amazon zu folgen. Der Preisdruck in der Logistikbranche ist jetzt schon enorm Hoch, Subunternehmer die immer wieder auffliegen, weil sie ihren Angestellten die Gehälter nicht entsprechend bezahlen, Sozialabgaben nicht entrichten und Teilweise Löhne in Form von Schwarzgeld bezahlen oder die Arbeitnehmer zwingen, wie Sklaven in ihren Transportern zu leben und das teilweise über Monate hinweg.
Machen wir doch mal eine Rechnung für Deutschland auf :
In Deutschland arbeiten ca. 3 bis 3,3 Millionen Menschen in der Logistikbranche.
Niedriges Szenario (vorsichtig):
ca. 20 % der heutigen Tätigkeiten werden in den nächsten 15–20 Jahren weitgehend automatisiert (klassische Robotik + KI, inkl. erster humanoider Systeme).
Das wären etwa 600.000–700.000 Stellen, die entweder wegfallen oder sich so stark verändern, dass deutlich weniger Menschen benötigt werden.
Mittleres Szenario:
30–40 % der Tätigkeiten in Logistikprozessen haben ein hohes Automatisierungspotenzial (v. a. Lager, Umschlag, Standard-Transport, Dispo).
Das entspräche 1,0–1,3 Mio. Stellen, die massiv unter Druck geraten, wenn Unternehmen Automatisierung konsequent ausnutzen.
Hohes Szenario (aggressiv, Technologie freundlich):
50 %+ der heutigen Tätigkeiten könnten technisch automatisierbar werden, wenn:
humanoide Roboter robust, günstig und massentauglich werden
KI Disposition, Planung, Kundenkommunikation und Teile der Verwaltung übernimmt
Dann reden wir über 1,5–1,8 Mio. Stellen, die entweder verschwinden oder sich so verändern, dass nur ein Bruchteil der bisherigen Beschäftigten gebraucht wird.
Dies stellt aber nur einen Bruchteil dessen dar, was durch Robotik und KI auf uns zukommt. Während man also an den Börsen noch Jubelt, zeigen sich schon Risse im Bereich KI. Immer mehr Experten und Analysten stellen sich die Frage; „Wie wollen diese Unternehmen im Bereich KI, vom aktuellen Hype getragen, mit ihrem geplanten Geschäftsmodel die Kosten decken? Vor allem für Strom und Wasser, wenn die Kosten weiter steigen?“ Unternehmen setzen mittlerweile auf eigene KI-Rechner, auch um ihre Daten nicht durch US-Hände laufen zu lassen. Diese sind zwar kleiner, eventuell nicht so Universell wie die großen Modelle, was sie auch nicht brauchen, dafür sind sie spezifisch auf die Bedürfnisse der Firmen trainiert.
Die eigentliche Gefahr dieser beiden Technologien wird indessen Fern der Öffentlichkeit diskutiert und Beraten. Ein einziges Land hat bisher mit einer minimalen Reaktion ein Signal gesetzt. Südkorea, statt einer direkten Steuer hat die Regierung 2017 die steuerlichen Anreize für Automatisierung reduziert. Das wird international als „Robot Tax light“ interpretiert. Aktive politische oder wissenschaftliche Prüfung finden derzeit in der EU, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, USA, Vietnam, mehrere asiatische Schwellenländern statt. Die Regierungen sehen die Gefahr, die von dieser Disruptiven-Technologie ausgeht.
Beispiel :
Das Gesamtbild, das Elon Musk immer wieder malt :
Eine Welt, in der Roboter und autonome Fahrzeuge die gesamte materielle Produktion übernehmen, Energie im Überfluss vorhanden ist und Menschen in Wohlstand, Sicherheit und Freiheit leben – ohne wirtschaftliche Knappheit.
Es ist ein Techno-Utopisches Paradiesbild: Roboter erledigen alles – Menschen genießen die Früchte.
So lauteten auch auch in Davos seine Statements.
Wer den Menschen in ein Paradies verbringen möchte – ihn für die Arbeitswelt weitgehend Obsolet machen möchte – muss sich der Realität stellen und genau dieser Gefahr stellen sich aktuell die Regierungen dieser Welt.
Es klingt zu schön, nicht mehr Arbeiten, einfach Leben, die Armee der Roboter kümmert sich um alles andere. Die Wirklichkeit besteht aus Fragen:
#1. Womit verdienen die Menschen dann das Geld für ihren Lebensunterhalt, Wohnung und Krankenkasse?
#2. Wie finanzieren sich die Staaten und ihre Verwaltungsapparate angesichts von sinkenden Steuereinnahmen und gleichzeitig steigender Ausgaben?
Punkt zwei ist das Thema der Gefahr, die Regierungen erkannt haben und nun Studien darüber betreiben, wie ein Staat unter diesem Einfluss der Technologie, vor allem seine Sozialsysteme finanzieren soll, wenn man bedenkt, das durch diese Technologie vielleicht 30% oder mehr ihre Arbeit verlieren und eventuell keine mehr finden? Es drohen auf jeden Fall und für jeden Staat exorbitante ausfälle bei Steuereinnahmen während die Ausgaben exponentiell Ansteigen werden, sollte es zu einem massiven Einsatz dieser Technologien kommen.
Musks Vision kann nur dann Real werden, wenn wir eines der grundlegenden Probleme der Welt beseitigen – das Geld.
Selbst wenn diese Unternehmen die Kosten dafür tragen würden, müssten diese Geld einnehmen um dieses an die Staaten zu verteilen, in denen ihr Produkt zum Einsatz kommt. Das hätte aber zur folge, das es keine Demokratie mehr geben würde und Staaten nicht mehr Frei wären sondern, sich in die totale Abhängigkeit von Konzernen begeben würden.
Eine Korporatokratie beschreibt ein politisch-ökonomisches System, in dem Konzerne faktisch die Macht über staatliche Entscheidungen übernehmen.
Weitere Begrifflichkeiten wären :
Plutokratie – Herrschaft der Reichen
Oligarchie – Herrschaft weniger mächtiger Akteure (können auch Konzerne sein)
Regulatory Capture – Behörden werden von den Unternehmen kontrolliert, die sie
eigentlich regulieren sollen
Techno-Feudalismus – moderne Theorie, nach der Big Tech quasi-feudale Macht über
Gesellschaften gewinnt
Alles davon, will sicherlich keiner.
Vor allem, würden die Reichen ihre Macht abgeben die ihnen das Geld verleiht???
Fundamental Analyse
London Stock Exchange Group - gutes Setup vom Chart herOhne LSEG’s Daten-Plattformen, globalen Indizes und Clearing-Infrastruktur könnten Finanzmärkte nicht effizient Preise bilden, Kapitalallokation durchführen oder systemische Risiken beherrschen; der globale Kapitalmarkt würde in seiner heutigen Form erheblich schlechter funktionieren.
Daher darf man hoffen dass die nicht pleite gehen. aber es kann schon noch bergab gehen. Die Zukunft kenn ich nicht. Aber ich hoffe halt dass die Aktie, wenn die nicht pleite gehen, in 10 Jahren höher notiert als heute. Und eine Pleite hat eine geringe Wahrscheinlichkeit.
Vom Setup her kann man mit einem Stopp in ca 7% Entfernung eine Position eröffnen und bisher hat sich eine Unterstützung ausgebildet die schon öfter gehalten hat.
Fazit der Analyse der GUV, Bilanzen und Cashflows der letzten 10 Jahren:
London Stock Exchange Group (LSEG) – Eigentümer-Kurzfazit
Was LSEG ist
Globale Marktinfrastruktur: Börsen, Clearing, Settlement, Indizes, Finanzdaten
Unersetzbar für Kapitalmärkte, Regulierung und Preisfindung
Sehr hohe Wechselkosten, starke regulatorische Verankerung
Operative Realität
Langfristig stabile und hohe Umsätze, Gewinne und Cashflows
Refinitiv-Übernahme: Ertragssockel dauerhaft höher, kein Strohfeuer
Kein operativer Bruch trotz Kursrückgang
Warum die Zahlen nicht trivial sind
CFO/FCF enthalten Durchlauf- und regulatorisch gebundenen Cash
Abschreibungen (Software/Daten) sind teilweise realer Erhaltungsaufwand, aber keine 1:1-Cashkosten
Exakte „wahre“ Owner Earnings nicht punktgenau bestimmbar, nur als Korridor
Die entscheidende Erkenntnis
Unabhängig von Verzerrungen war die LSEG historisch klar niedriger verzinst (OEY) als heute
Aktuelle Bewertung liegt deutlich günstiger als der eigene historische Normalbereich
Der Markt preist Risiken, nicht einen Einbruch der Ertragskraft
Was das NICHT ist
❌ kein Wachstumsmonster
❌ kein Free Lunch
❌ keine mechanische Kennzahlen-Story
Was es IST
✅ hochprofitables, systemrelevantes Essential
✅ relativ zur eigenen Historie attraktiv bewertet
✅ Case basiert auf Struktur + Historie, nicht auf Modellfantasie
Stoisches Fazit
Nicht wegen einer Zahl interessant,
sondern weil Marktpreis und strukturelle Ertragskraft aktuell nicht zusammenpassen.
Rick Rieder: der nächste „Shadow Fed Chair“?Wer wird der nächste „Shadow Fed Chair“, während Jerome Powell sein Amt im kommenden Mai verlässt? Diese Frage ist zentral für die Perspektiven der Geldpolitik der US-Notenbank sowie für die Entwicklung von Aktien, Anleihen und dem US-Dollar im ersten Halbjahr 2026.
Der Name des nächsten Fed-Präsidenten dürfte bis Ende Januar bekannt sein. Zu den Favoriten zählen Rick Rieder, Kevin Warsh, Christopher Waller und Kevin Hassett. Unter diesen vier Kandidaten scheint Rick Rieder derzeit die höchsten Chancen zu haben, von Trump als nächster Shadow Fed Chair ausgewählt zu werden.
In der Phase zwischen Februar und Mai 2026 ist es wahrscheinlich, dass die Märkte dem zukünftigen Fed-Präsidenten mehr Aufmerksamkeit schenken als Jerome Powell, der sich in den letzten drei Monaten seiner Amtszeit befindet.
Beim Profil des nächsten Fed-Präsidenten sind mehrere Schlüsselpunkte besonders wichtig:
• Haltung zur Inflation und zu Zinssenkungen der US-Leitzinsen
• Nähe zu Präsident Trump
• Haltung gegenüber dem Aktienmarkt
• Haltung gegenüber Kryptowährungen
Rick Rieder erfüllt zunehmend viele dieser Kriterien. Als Chief Investment Officer für globale Anleihenstrategien bei BlackRock verfügt er über eine sehr hohe Glaubwürdigkeit an den Finanzmärkten, insbesondere bei Themen wie Zinsen, Staatsverschuldung und globalen Finanzierungsbedingungen. Seine Fähigkeit, makroökonomische Zyklen zu analysieren und geldpolitische Wendepunkte frühzeitig zu erkennen, ist bei institutionellen Investoren weithin anerkannt.
In Bezug auf Inflation verfolgt Rick Rieder einen pragmatischeren und weniger dogmatischen Ansatz als die aktuelle Fed. Er hat mehrfach betont, dass die Disinflation trotz eines weiterhin robusten Arbeitsmarktes anhalten kann, was für schrittweise, aber reale Zinssenkungen im Jahr 2026 spricht. Diese Sichtweise entspricht weitgehend den Markterwartungen und Donald Trumps Ziel, Wachstum und Finanzmärkte zu unterstützen.
Seine indirekte Nähe zur Trump-Administration stellt ebenfalls einen Vorteil dar. Ohne ein polarisierendes politisches Profil zu haben, gilt Rick Rieder als kompatibel mit einer marktorientierteren, weniger restriktiven Politik, die stärker auf die Tragfähigkeit der US-Staatsverschuldung achtet. Andere Kandidaten werden hingegen als zu ideologisch oder zu akademisch wahrgenommen.
Im Hinblick auf die Aktienmärkte hat Rick Rieder nie seinen positiven Bias gegenüber risikoreichen Anlagen in einem Umfeld hoher Liquidität und kontrollierter Realzinsen verborgen. Eine solche Haltung würde das Szenario einer impliziten Unterstützung der Finanzmärkte durch die Fed während der Übergangsphase stärken.
Auch gegenüber Kryptowährungen zeigt sich Rick Rieder relativ offen. Er erkennt ihre wachsende Rolle im globalen Finanzsystem an und plädiert für eine pragmatische statt restriktive Regulierung – ein Signal, das von den Kryptomärkten im Falle seiner Ernennung sehr positiv aufgenommen würde.
In diesem Umfeld könnte der Aufstieg Rick Rieders als potenzieller „Shadow Fed Chair“ zu einem der wichtigsten Marktkatalysatoren im ersten Halbjahr 2026 werden.
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Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
S&P 500: Ist der Fed Put derzeit aktivierbar?Da die Volatilität an den Aktienmärkten aufgrund globaler makroökonomischer und geopolitischer Faktoren zugenommen hat, wird die erste geldpolitische Entscheidung der Fed in diesem Jahr, die am Mittwoch, den 28. Januar, ansteht, mit großer Spannung erwartet. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Fed den Markt derzeit unterstützen wird — der Fed Put ist aktuell nicht aktivierbar. Doch was genau ist der Fed Put?
Der Fed Put beschreibt die Überzeugung, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik lockern wird, wenn die Märkte zu stark fallen oder das Finanzsystem bedroht ist.
Konkret kann sich dies äußern durch: Zinssenkungen, eine Pause oder ein Ende der geldpolitischen Straffung, kurzfristige Liquiditätszuführungen oder langfristige Anleihekaufprogramme (QE). Solange die Inflation nicht unter Kontrolle ist, bleibt der Fed Put selbst bei fallenden Märkten in weiter Ferne, da er nicht vor normalen Bärenmärkten schützt.
Wichtige Punkte im Überblick:
• Der Fed Put wird aktivierbar, wenn der S&P 500 innerhalb kurzer Zeit um mehr als 20–30% fällt und die Inflation nicht deutlich über dem Fed-Ziel liegt
• Eine normale Marktkorrektur reicht nicht aus, um den Fed Put auszulösen
• Der Fed Put kann bei starkem finanziellem Stress in den USA aktiviert werden, etwa bei einem vollständigen Stillstand des Interbanken-, Geld- oder Anleihemarktes
• Der Fed Put kann bei einem schweren deflationären Schock aktiviert werden
• In allen Fällen ist eine Rückkehr der Inflation in Richtung des 2%-Ziels der Fed erforderlich
Um zu verstehen, warum der Fed Put derzeit nicht aktivierbar ist, muss man sich vor Augen führen, dass die Fed nicht primär auf Aktienmärkte reagiert, sondern auf die Stabilität des Finanzsystems sowie ihr Mandat für Inflation und Beschäftigung. Ein Rückgang des S&P 500 — selbst ein deutlicher — reicht nicht aus, solange er geordnet, schrittweise und ohne systemische Ansteckung verläuft.
Historisch gesehen wurde der Fed Put nur in extremen Situationen aktiviert: während der Finanzkrise 2008, der Repo-Markt-Krise 2019, dem Covid-Schock 2020 oder dem regionalen Bankenstress 2023. Gemeinsam war all diesen Phasen nicht der Kursverfall an den Aktienmärkten an sich, sondern die Gefahr eines Zusammenbruchs der Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte.
Derzeit funktionieren die Dollar-Finanzierungsmärkte trotz erhöhter Volatilität, die Liquidität ist insgesamt verfügbar, und die Kreditspreads — obwohl angespannt — deuten nicht auf einen unmittelbar bevorstehenden systemischen Stress hin. Der US-Arbeitsmarkt zeigt sich widerstandsfähig, der Konsum hält sich, und die Wirtschaft weist keine klaren Anzeichen einer tiefen Rezession auf.
Vor allem bleibt die Inflation der entscheidende Faktor. Solange die Kerninflation und die Inflationserwartungen nicht nachhaltig in Richtung 2% zurückgekehrt sind, kann die Fed es sich nicht leisten, die Märkte aggressiv zu unterstützen. Ein verfrühter Fed Put würde das Risiko bergen, den Inflationsdruck erneut anzuheizen und die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik zu untergraben.
Zusammengefasst ist der Fed Put kein permanentes Sicherheitsnetz für Aktieninvestoren. Er wird nur aktiviert, wenn die Finanzstabilität bedroht ist und das Inflationsumfeld dies zulässt. Im aktuellen Umfeld müssen die Märkte weiterhin eine Phase erhöhter Volatilität und Anpassung akzeptieren, ohne mit einer expliziten Unterstützung durch die Fed zu rechnen.
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Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
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Wall Street Wochenausblick KW05 2026 📊 Wall Street Wochenausblick KW05 2026
Auf geht's in eine brandneue Tradingwoche - 3 Themen stechen aktuell besonders heraus und bieten High-Probability Einstiegschancen. Diese Themen - zusammen mit den wichtigen Events der nächsten Woche - findet Ihr in diesem Video.
**Übersicht des Wochenausblicks - KW05 2026**
**Die 3 aktuellen Schlüsselthemen der Märkte **
**US Eskalation/De-Eskalation bringt Tradingchancen**
**Die Makro- und Mikro-Events der kommenden Woche**
+++ Aktuelle Mean-Reversion Setups mit sehr hoher Trefferquote.
Einen positiven Start in die neue Tradingwoche an alle Trader & Investoren!
-Euer Meikel
SAP - bullische Wedge & fundamentaler RückenwindIm Weekly-Chart von SAP befindet sich der Markt an einer strukturell hochrelevanten Entscheidungszone. Mehrere technische Elemente (Harmonic-Strukturen, Wedge, Trendlinien) treffen hier auf eine zunehmend interessante fundamentale Ausgangslage.
🧩 Technische Struktur – Harmonics innerhalb einer bullischen Wedge
Aktuell bildet sich eine bullische Wedge aus, die als potenzielle zukünftige Breakout-Formation dienen kann. Innerhalb dieser Wedge lassen sich zwei ABCD-Pattern identifizieren:
Übergeordnetes ABCD (orange)
Definiert den primären Abwärtsimpuls
CD-Extension im Bereich ~1.36
Abschluss nahe der unteren Trend- und Strukturbegrenzung
Untergeordnetes ABCD (grün)
Feinere Struktur innerhalb der Wedge
CD-Extension im Bereich ~1.65
Endet nahezu am selben D-Punkt wie das größere Pattern
Die Überlagerung beider Harmonic-Patterns am selben Preisniveau deutet auf Bewegungserschöpfung hin und erhöht die Wahrscheinlichkeit für zumindest eine technische Gegenbewegung.
🕯️ Kerzenbild & Strukturstatus
Die aktuelle Weekly-Doji-Kerze signalisiert ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und kann als Frühindikator für eine mögliche Gegenbewegung gewertet werden.
Wichtig bleibt jedoch die strukturelle Einordnung:
Bisher kein bullischer Strukturbruch (BOS)
Der Markt handelt weiterhin innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends
Ein erneuter Bruch des aktuellen Lows würde die bärische Struktur bestätigen
In diesem Fall rückt als nächster relevanter Anlaufpunkt die 200 Weekly Moving Average in den Fokus.
📉 Trendlinien & Moving Averages
Der Kurs handelt unterhalb der fallenden Trendlinie
Die 200 Weekly MA fungiert als übergeordnete strukturelle Referenz
Sie stellt eine klassische Zone für Mean-Reversion oder stärkere Reaktionen dar, falls die aktuelle Struktur nicht hält
🎯 Technische Szenarien
Konstruktives Szenario
Verteidigung der aktuellen D-Zone
Auflösung der bullischen Wedge nach oben
Break of Structure als Bestätigung
Technische Gegenbewegung / Mean-Reversion in Richtung höherer Retracement- und Strukturlevel
Bärisches Szenario
Erneuter Bruch des aktuellen Lows
Keine Akzeptanz innerhalb der Wedge
Fokus verschiebt sich auf die 200 Weekly MA als nächste Schlüsselzone
📊 Fundamentale Einordnung – Chancen & Risiken (kompakt)
Chancen
Cloud-Transformation
Cloud-Umsatzwachstum >25 % und hoher Cloud-Backlog sorgen für gute Umsatzvisibilität bis 2027.
Migration von On-Premise zu RISE with SAP erhöht langfristig wiederkehrende Erlöse und Margenqualität.
Business AI & Daten
Business AI ist direkt in End-to-End-Geschäftsprozesse integriert.
Die Business Data Cloud schafft Differenzierung durch hochwertige, kontextualisierte Unternehmensdaten.
Messbare Produktivitätsgewinne auf Kundenseite erhöhen Abschlusswahrscheinlichkeit und Deal-Größe.
Margen- und Cashflow-Hebel
Cloud-Bruttomarge ~75 % unterstützt strukturelle Margenexpansion.
Erwarteter freier Cashflow 2026E ~9,5 Mrd. €, mit höherem Wachstum als der Umsatz.
Effizienzprogramme und KI-Einsatz begrenzen den Kostenanstieg trotz Wachstum.
Marktstellung
Hohe Wechselkosten bei ERP-Systemen stabilisieren die Bestandskundenbasis.
Starke Position in regulierten Branchen (Industrie, öffentlicher Sektor, Pharma).
Risiken
Makro & Entscheidungszyklen
Verlängerte Sales-Zyklen können Cloud-Buchungen zeitlich verschieben.
Zyklische Branchen bleiben anfällig für Investitionsaufschübe.
Transformationsrisiken
Cloud-Umstellung belastet kurzfristig klassische Lizenzumsätze.
Verzögerte Migrationen können temporär das Umsatzwachstum dämpfen.
Wettbewerb
Intensiver Wettbewerb durch Hyperscaler und Enterprise-Software-Anbieter.
Preisdruck bei weniger differenzierten Cloud-Workloads möglich.
KI-Monetarisierung
KI-Nutzen muss dauerhaft klar messbar bleiben, um Preispremien zu rechtfertigen.
Hohe Erwartungen könnten bei langsamer Adoption zu Enttäuschungen im Umsatztempo führen.
✔️ Zusammenfassung
Doppeltes ABCD-Pattern innerhalb einer bullischen Wedge
Harmonic Completion am selben D-Punkt → Erschöpfungssignal
Weekly Doji als Frühindikator, aber noch kein bullischer Strukturbruch
Unterhalb droht ein Test der 200 Weekly MA
Fundamentales Setup bietet mittelfristig attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, insbesondere als möglicher Nachzügler im SaaS-Sektor
USDT.D, DXY und EURUSD – was wirklich Information liefertUSDT.D → BTC
Interne Dominanz-Kennzahl
Verhältnis innerhalb ein und desselben Marktes
USDT-Marktkapitalisierung ÷ Gesamt-Krypto-Marktkapitalisierung
Kein eigener Preis
Kein externer Orderflow
Beziehung zu BTC
Überwiegend invers
Reagiert nachgelagert auf BTC-Bewegungen
Liefert meist Bestätigung, selten Führung
Informationswert
Niedrig für BTC-Trading
Optional
Risk-Off / Risk-On-Kontext
Altcoin-Kapitalflüsse
Fazit
USDT.D ist ein internes Verteilungsdiagramm ohne eigenständige Marktaussage.
DXY → BTC
Externer Makro-Währungsindex
Eigenständiger Markt
USD gegen Korb realer Währungen
Getrieben durch Zinsen, Bonds, Liquidität, Makro-Flows
Beziehung zu BTC
Häufig inverse Korrelation, aber nicht konstant
Kann führend sein (Liquiditätsimpulse)
Liefert frühe Hinweise auf Risk-On / Risk-Off
Informationswert
Mittel auf Makro-Ebene
bei Trendwechseln
bei Liquiditätsengpässen
Fazit
DXY kann BTC beeinflussen, ohne von BTC beeinflusst zu werden.
EURUSD → DXY
Eigenständiges FX-Währungspaar
Teil des DXY, aber nicht identisch
Reiner Preis mit Orderflow
Stark gewichteter Bestandteil des DXY (~57%)
Beziehung zu DXY
sehr oft invers
DXY treiben oder divergieren (andere Währungen im Korb)
Informationswert
sehr Hoch
Liefert, Timing, Struktur
Frühindikationen für DXY-Bewegungen
Fazit
EURUSD ist ein aktiver Preismarkt, DXY ein aggregierter Index.
Gesamtzusammenfassung
Vergleich Beziehung Eigenständigkeit Führungsqualität
USDT.D → BTC intern, reaktiv ❌ keine ❌
DXY → BTC extern, makro ✅ mittel ⚠️ situativ
EURUSD → DXY Bestandteil, aber aktiv ✅ sehr hoch ✅ oft
Schlussfolgerung
USDT.D ≠ DXY-Analog
BTC reagiert mittel auf DXY, nicht auf USDT.D
EURUSD liefert echte Zusatzinformation, USDT.D meist nicht
USDT.D
misst nur die Verteilung innerhalb des Kryptomarktes
kein externer Markt, kein eigener Orderflow
reagiert passiv auf BTC / Altcoins
ist eine Quote, kein Preis
USDT.D hat keine Eigenständigkeit
T-Mobile US: Ist das Endlich die Bodenbildung?Zusammenfassung
Das Dividenden-Schwergewicht T-Mobile US zeigt ein spannendes Setup zwischen technischer Korrektur und fundamentaler Stärke. Während der Chart noch nach seinem endgültigen Boden sucht, liefern die Fundamentaldaten das nötige Sicherheitsnetz für einen langfristigen Long-Einstieg.
1. Charttechnik: Elliott-Wellen & Fibonacci
Im Tageschart (1T) erkennen wir eine saubere 5-teilige Impulsbewegung nach oben. Aktuell befinden wir uns in der ABC-Korrektur.
Der Status Quo: Wir sehen im 4h-Chart, dass die Welle C fast das 0,618er Extension-Ziel erreicht hat.
Das Kursziel der Korrektur: Da die Welle 4 sehr flach zwischen dem 0,236er und 0,382er Retracement korrigiert hat, liegt das statistische Ziel für das Ende der Korrektur (Welle C) oft tiefer – im Bereich der 1,000er bis 1,618er Extension.
Konfluenz-Zone: Interessanterweise liegt die 1,618er Marke bei ca. 118 USD. Dies deckt sich fast perfekt mit dem Graham Fair Value von 112,32 USD.
Wissen kompakt: Eine "Extension" hilft uns zu berechnen, wie weit eine Korrektur (C) im Verhältnis zur ersten Abwärtsbewegung (A) laufen kann. Wenn mehrere Berechnungen (Fibo + Graham) auf denselben Preis deuten, nennen wir das Konfluenz – die Wahrscheinlichkeit für einen Wendepunkt steigt dort massiv.
2. Indikatoren-Check: Die Kraft der Divergenz
Die Technik signalisiert, dass der Verkaufsdruck nachlässt:
RSI (Relative Strength Index): Der Wert liegt unter 30. Das bedeutet, die Aktie ist statistisch "überverkauft". Oft folgt darauf eine Gegenbewegung.
EWO (Elliott Wave Oscillator): Zeigt eine saubere 5-teilige Unterstruktur in der Welle C. Wir nähern uns dem Punkt, an dem die Abwärtsdynamik "austrocknet".
MACD: Während der Preis im Tageschart vielleicht noch tiefere Tiefs macht, bilden die Kurven im MACD bereits höhere Tiefs.
Wissen kompakt: Eine Divergenz ist ein Warnsignal für Bären. Wenn der Preis fällt, aber der Schwung (Indikator) bereits steigt, deutet das auf eine baldige Trendwende hin.
Fundamentalanalyse: Schulden-Monster oder Cash-Maschine?
Die nackten Zahlen wirken auf den ersten Blick riskant, offenbaren aber bei genauerem Hinsehen enorme Stärke.
Das Schulden-Cash-Verhältnis: Ja, 114 Mrd. USD Schulden stehen nur 5,4 Mrd. USD Cash gegenüber.
Das EBITDA-Schild: Warum ist das kein Problem? TMUS hat ein massives Gewinnwachstum von 36,34% (YoY) und einen positiven operativen Cashflow von über 22 Mrd. USD. Dank des steigenden EBITDA ist die "Entschuldungskraft" sehr hoch. Die Banken vertrauen dem Unternehmen, weil es die Zinsen locker aus dem laufenden Geschäft zahlt.
Analysten-Konsens: 21 Analysten sagen "Buy", keiner sagt "Sell". Das fundamentale Vertrauen ist ungebrochen.
4. Fazit & Unsere Positionierung
Was spricht für den Long?
Starkes Gewinnwachstum und exzellente Marktposition.
Technische Indikatoren (RSI, MACD) sind am Limit und rufen nach Erholung.
Das Erreichen der 1.000er bis 1.618er Fibo-Zone bietet ein überragendes CRV (Chance-Risiko-Verhältnis).
Was spricht dagegen?
Aktueller Kurs ($183,60) liegt noch deutlich über dem Graham Value ($112,32). Es besteht also noch "Luft" nach unten, falls der Gesamtmarkt korrigiert.
Kurzfristig bleibt das Momentum bärisch, bis die Welle C offiziell bestätigt ist.
Strategie: Da ich bereits leicht investiert bin, ist Geduld gefragt. Ein idealer Nachkaufbereich liegt zwischen 115 USD und 125 USD (Konfluenz aus Fibo und Fair Value). Sollte TMUS dort drehen, startet ein neuer, mächtiger Marktzyklus. Falls er Weiter Oben drehen Sollte und schon Vorher eine 1 Bilden werden Wir halt Die Korrektur (2) der 1 Nachkaufen
Disclaimer: Dies ist keine Anlageberatung. Nur zu Bildungszwecken.
Silber (XAG): Wichtiges technisches Kursziel erreichtSilber (XAG/USD) war im Jahr 2025 der führende Vermögenswert an den Finanzmärkten und erzielte eine deutlich bessere Performance als die Aktienindizes sowie eine klare Outperformance gegenüber Gold im Segment der Edelmetalle.
Der Anstieg des Silberpreises wurde durch eine Kombination starker fundamentaler Faktoren getragen, darunter die Schwäche des US-Dollars am Devisenmarkt, fallende Zinsen, eine stark wachsende industrielle Nachfrage, mit der das Angebot kaum Schritt halten kann, sowie ein geopolitisch äußerst angespanntes Umfeld auf mehreren Kontinenten gleichzeitig.
Diese fundamentale Konstellation lässt sich kaum ernsthaft infrage stellen.
Dennoch sollte eine ebenso greifbare Marktrealität nicht außer Acht gelassen werden: Eine vertikale Aufwärtsbewegung ist langfristig nicht tragfähig. Früher oder später kommt es zwangsläufig zu einer Korrekturphase, und auch Silber wird dieser Dynamik nicht entgehen.
Ohne den Zeitpunkt einer solchen Korrektur vorwegzunehmen, lassen sich bereits einige technische Beobachtungen festhalten:
• Mit dem Erreichen der Zone von 95/100 US-Dollar hat XAG/USD ein langfristiges technisches Kursziel erfüllt, das sich aus der Ausdehnung der früheren, über Jahrzehnte bestehenden Range zwischen 5 und 50 US-Dollar ableitet
• Die Daten zum institutionellen Positionierung zeigen, dass erste Gewinnmitnahmen einsetzen
Aus sehr langfristiger charttechnischer Sicht weist die aktuelle Bewegung alle Merkmale einer Markt-Euphoriephase auf. Die monatliche Dynamik ist extrem überdehnt, wobei der RSI Niveaus erreicht, die historisch mit bedeutenden Hochpunkten am Silbermarkt verbunden sind. Eine solche Konstellation bedeutet nicht zwangsläufig eine sofortige oder abrupte Trendwende, signalisiert jedoch klar ein Ungleichgewicht zwischen Preis und übergeordnetem Trend.
Zudem wurde die frühere zentrale Widerstandszone im Bereich von 48/50 US-Dollar deutlich überwunden, wodurch sie sich nun in eine strategische langfristige Unterstützungszone verwandelt hat. Solange sich die Kurse oberhalb dieses Niveaus halten, bleibt die primäre Aufwärtsstruktur intakt.
Bemerkenswert ist auch, dass die Geschwindigkeit der jüngsten Aufwärtsbewegung die Wahrscheinlichkeit einer längeren Seitwärtskonsolidierung verringert. Historisch folgten auf solche vertikalen Beschleunigungen bei Silber häufig entweder schnelle Rücksetzer oder zeitliche Korrekturen, die von mehreren Monaten erhöhter Volatilität und erratischer Kursbewegungen geprägt waren.
Abschließend sollte das makroökonomische Umfeld aufmerksam beobachtet werden. Eine Trendwende beim US-Dollar, ein unerwarteter Anstieg der realen Zinsen oder eine Abschwächung der industriellen Nachfrage könnten als Auslöser für eine Korrekturphase dienen. Umgekehrt könnten eine fortgesetzte Entdollarisierung und anhaltende geopolitische Spannungen diese Phase verzögern, ohne sie jedoch vollständig auszuschließen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Das wichtige technische Kursziel wurde erreicht, der übergeordnete Trend bleibt bullisch, doch das Chancen-Risiko-Verhältnis hat sich kurzfristig und mittelfristig deutlich verschlechtert. Vorsicht und aktives Risikomanagement sind beim Silbermarkt nun unerlässlich.
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Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Haben Sie den neuesten TACO-Handel verpasst?Gold erreichte am Mittwoch einen neuen Rekordwert von über 4.800 US-Dollar, da Anleger angesichts neuer Zollandrohungen aus dem Weißen Haus in sichere Häfen flüchteten.
Diese Entwicklung kehrt sich nun um. In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte Präsident Donald Trump, dass er nicht mehr vorhabe, Zölle gegen europäische Länder zu verhängen, die sich seinen Plänen zum Erwerb Grönlands durch die USA widersetzt hatten. Er schrieb: „Ich werde die Zölle, die am 1. Februar in Kraft treten sollten, nicht verhängen.“
US-Aktien legten aufgrund dieser Wende zu. Der Dow stieg um 588,64 Punkte, während der SP500 um 1,16 % und der Nasdaq um 1,18 % zulegten.
Gold gab seine früheren Gewinne wieder ab. Obwohl Gold weiterhin auf einem historischen Höchststand liegt, hat die Aufhebung der Zollfrist am 1. Februar die unmittelbare Risikoprämie der USA durchbrochen.
Yen und japanische Zinsen: Wird die BoJ eingreifen?Die japanischen Staatsanleiherenditen haben ihren starken Aufwärtstrend fortgesetzt, während die Haushaltspolitik der japanischen Regierung in einem Land mit einer Staatsverschuldung von über 250 % des BIP zunehmend Sorgen bereitet. Gleichzeitig verharrt der japanische Yen (JPY) auf einem sehr niedrigen Niveau am Devisenmarkt, einem Niveau, das in der Vergangenheit Interventionen der japanischen Behörden ausgelöst hat.
Dabei sind zwei Punkte besonders zu beachten:
• Über eine Intervention am Devisenmarkt entscheidet die japanische Regierung, während die Zentralbank (BoJ) diese umsetzt.
• Eine mögliche Intervention zur Eindämmung steigender Zinsen liegt ausschließlich im Zuständigkeitsbereich der Zentralbank, da sie Teil der Geldpolitik ist.
Der Anstieg der japanischen Zinsen ist in eine nahezu vertikale Phase übergegangen, was ein erhebliches Risiko für die Staatsverschuldung darstellt. Die anhaltende Schwäche des Yen (Aufwärtstrend von USD/JPY) erhöht zudem das Risiko importierter Inflation und beeinträchtigt die Attraktivität Japans für internationale Investoren.
In der Summe erhöhen diese fundamentalen Faktoren die Wahrscheinlichkeit einer Intervention der japanischen Behörden, um den Zinsanstieg zu bremsen und den Yen zu stützen, insbesondere da USD/JPY sich der Marke von 162 nähert. Frühere Interventionen der Bank of Japan hatten einen deutlichen dämpfenden Effekt auf USD/JPY.
Entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen der Wahrscheinlichkeit einer Intervention und ihrer tatsächlichen Wirksamkeit. Am Anleihemarkt befindet sich die Bank of Japan in einer heiklen Lage. Nach jahrelanger Zinskurvenkontrolle und massiven Käufen von Staatsanleihen ist ihre Bilanz nach wie vor extrem aufgebläht, was den Handlungsspielraum einschränkt, ohne die Glaubwürdigkeit der begonnenen geldpolitischen Normalisierung zu gefährden. Eine zu aggressive Intervention könnte als verdeckte Rückkehr zur Zinskurvenkontrolle interpretiert werden und widersprüchliche Signale an die Märkte senden.
Auch am Devisenmarkt ist die Lage komplex. Ein USD/JPY-Niveau nahe 160–162 stellt eindeutig eine politische und soziale Stresszone dar, da es den Preisdruck bei Importen, insbesondere bei Energie und Nahrungsmitteln, verstärkt. Solange die Yen-Schwäche jedoch als direkte Folge der Zinsdifferenzen zu den USA und nicht als chaotische Bewegung wahrgenommen wird, zögern die Behörden mit wiederholten Interventionen. Frühere Eingriffe zeigten vor allem kurzfristige Effekte, ohne den übergeordneten Trend nachhaltig zu verändern.
Ein weiterer zentraler Faktor ist der Yen-Carry-Trade. Die Kombination aus stark steigenden japanischen Zinsen und einem weiterhin schwachen Yen erhöht das Risiko eines abrupten globalen Abbaus dieser Positionen. Ein solches Szenario könnte erhebliche Volatilität an Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkten auslösen – weit über Japan hinaus. Genau dieses systemische Risiko könnte die BoJ zu gezielten Maßnahmen veranlassen, falls die Marktbewegungen zu schnell oder ungeordnet werden.
Zusammengefasst bleibt eine Intervention möglich, aber an Bedingungen geknüpft. Bei den Zinsen würde die BoJ nur zur Wahrung der Finanzstabilität eingreifen, nicht zur Verteidigung eines bestimmten Niveaus. Beim Yen könnte die Regierung handeln, falls die psychologische Schwelle von 160–162 JPY chaotisch überschritten wird. In beiden Fällen wäre die Botschaft klar: Exzesse begrenzen, ohne den Übergang zu einer normaleren Geldpolitik infrage zu stellen.
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Die USA verkaufen?Der „Sell America”-Handel ist zurück, da Investoren ihr Engagement in US-Vermögenswerten reduzieren und eine höhere Risikoprämie für amerikanische Investitionen einpreisen.
US-Anleihen wurden massiv verkauft. Im Devisenhandel stieg der Euro gegenüber dem US-Dollar stark an. Sichere Häfen waren die Hauptnutznießer. Gold und Silber stiegen auf neue Höchststände, wobei Gold auf dem Weg zu seinem größten Tagesgewinn seit Oktober war.
Diese Entwicklung folgte auf die Drohung von Präsident Donald Trump, acht europäischen Ländern 10 %ige Zölle aufzuerlegen, verbunden mit seinem Vorstoß, Grönland zu übernehmen. Als Reaktion darauf erwägen europäische Politiker Gegenzölle. Darüber hinaus berichtet The Goble And Mail, dass die kanadischen Streitkräfte ein Modell für eine US-Invasion erstellt haben.
Kupfer könnte Gold im Jahr 2026 übertreffenIm Jahr 2025 dominierten Edelmetalle die Börsen deutlich und erzielten auch eine wesentlich stärkere Performance als Industriemetalle am Rohstoffmarkt. Diese Konstellation könnte sich jedoch im Jahr 2026 ändern, insbesondere angesichts der extrem überkauften Situation, die Gold und Silber zu Beginn des Jahres erreicht haben.
Der sinnvollste Ansatz für einen fundierten Vergleich zwischen Edelmetallen und Industriemetallen besteht darin, die jeweiligen Marktführer hinsichtlich Handelsvolumen und institutioneller Beteiligung zu analysieren. Gold und Kupfer sind daher die repräsentativsten Vermögenswerte. Die technische Analyse des Kupfer/Gold-Verhältnisses ermöglicht eine fundierte Einschätzung der künftigen relativen Performance von Industriemetallen gegenüber Edelmetallen.
In dieser neuen Analyse auf TradingView betrachten wir:
• Das Kupfer/Gold-Verhältnis befindet sich in einer langfristigen Tiefzone, einer wichtigen Unterstützungsregion, die ein Rebound-Szenario im Jahr 2026 und damit eine Outperformance von Kupfer gegenüber Gold wahrscheinlicher macht.
• Die technische Analyse des Kupferpreises zeigt einen sauber aufgebauten Aufwärtstrend mit starker Unterstützung im Bereich von 4,60–5,00 USD.
• Der COT-Bericht der CFTC weist auf eine netto bullische Positionierung institutioneller Investoren bei Kupfer hin.
Der erste zentrale Baustein dieser Analyse ist das Kupfer/Gold-Verhältnis, ein besonders aussagekräftiger Indikator für die Risikobereitschaft des Marktes in Bezug auf wirtschaftliches Wachstum gegenüber defensiven Anlagen. Historisch gesehen markieren langfristige Tiefzonen dieses Verhältnisses häufig Phasen makroökonomischen Stresses oder eine Überbewertung von Gold. Der Wochenchart zeigt, dass sich das Verhältnis derzeit auf einer bedeutenden Unterstützungszone befindet, die in den letzten zwanzig Jahren mehrfach bestätigt wurde. Jeder Kontakt mit dieser Zone führte anschließend zu einer deutlichen Erholung zugunsten von Kupfer, was auch für 2026 ein vergleichbares Szenario nahelegt.
Aus rein technischer Sicht weist der Kupferpreis eine sehr klare langfristige Aufwärtsstruktur auf. Nach mehreren Jahren der Seitwärtsbewegung konnte der Markt wichtige Widerstände bei rund 3,30 USD und später bei 4,60 USD überwinden, die sich inzwischen in stabile Unterstützungszonen verwandelt haben. Solange Kupfer oberhalb der strategischen Zone von 4,60–5,00 USD notiert, bleibt der übergeordnete Trend eindeutig bullisch. Die jüngsten Ausbrüche und die Fähigkeit des Preises, sich oberhalb dieser Niveaus zu etablieren, stützen die Annahme einer Fortsetzung des Trends in Richtung neuer Hochs.
Die folgende Grafik zeigt die monatlichen japanischen Kerzen des Kupferpreises (XCU/USD).
Abschließend liefert der COT-Bericht (Commitment of Traders) der CFTC eine ergänzende fundamentale Perspektive. Institutionelle Vermögensverwalter halten derzeit eine netto Long-Position in Kupfer, was eine bullische Überzeugung der am besten informierten Marktteilnehmer mit langfristigem Anlagehorizont widerspiegelt. In Verbindung mit einem etablierten technischen Aufwärtstrend ist eine solche Konstellation in der Regel ein Signal für Trendfortsetzung und nicht für eine Trendwende.
Zusammenfassend spricht die Kombination aus einem Kupfer/Gold-Verhältnis auf historischer Unterstützung, einem klaren Aufwärtstrend beim Kupferpreis und einer günstigen institutionellen Positionierung für eine mögliche Outperformance von Kupfer gegenüber Gold im Jahr 2026. Kurzfristige Konsolidierungsphasen sind nicht auszuschließen, doch das aktuelle Umfeld scheint zunehmend günstig für eine Rückkehr der Industriemetalle in eine führende Rolle, insbesondere vor dem Hintergrund von Wachstum, Infrastrukturinvestitionen und Energiewende.
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Ziel erreicht: 100 Dollar Silber Trumps verstörender Brief an den norwegischen Ministerpräsidenten könnte der erste Schritt sein, damit Silber die begehrten 100 Dollar pro Unze erreicht.
Trump hat erklärt, dass er sich nicht mehr verpflichtet fühle, sich ausschließlich auf den Frieden zu konzentrieren, nachdem er den Friedensnobelpreis (der von einem norwegischen Komitee und nicht von der norwegischen Regierung vergeben wird) nicht erhalten habe. Er schloss auch nicht aus, militärische Gewalt anzuwenden, um Grönland zu erobern, falls es nicht gekauft werden könne (Grönland ist kein norwegisches Territorium).
Trump sagte außerdem, dass die Zölle für acht EU-Länder ab dem 1. Februar 10 % betragen würden und ab dem 1. Juni auf 25 % steigen würden, wenn keine Einigung erzielt werde.
Silber hält sich derzeit stabil bei 94,3 $, obwohl viele nun auf den TACO-Handel („Trump Always Chickens Out“) achten, der den Silberpreis nach unten drücken könnte.
Trading Idee Long Cocoa Future auf Daily ChartGuten Tag zusammen, ich möchte meine Trading Idee zu Kakao mit euch teilen.
Aktuell ist zusehen wie sich das große Geld( Big Money) Long positioniert. Retailer sind extrem Short positioniert und der Kurs hat eine Weekly Demandzone angelaufen. Ich rechne hier mit einer Reaktion in Richtung Long.
Hinweis : Dies ist keine Handelsempfehlung, jeder handelt auf eigenes Risiko.
Liken nicht vergessen und folge mir wenn dir meine ideen gefallen.
Happy Trading
Magnificent 7: entscheidende technische Kompression kurzfristigKann sich der S&P-500-Index einem Korrekturszenario in Richtung seines früheren Allzeithochs (6.150–6.200 Punkte) entziehen, nachdem er neun Monate in Folge gestiegen ist und bewertungstechnisch sehr anspruchsvoll erscheint? Dies ist die zentrale Frage für das erste Börsenquartal 2026. Die Antwort hängt maßgeblich vom Technologiesektor ab, insbesondere von den Aktien der Magnificent Seven.
Die dominierenden fundamentalen und technischen Faktoren sind:
• Der Technologiesektor macht 34 % der Berechnung des S&P 500 aus.
• Die Magnificent Seven beginnen Ende Januar mit der Veröffentlichung ihrer Quartalsergebnisse.
• Die technische Analyse des Technologie-Sektorenindex zeigt eine charttechnische Kompression, die sich in naher Zukunft auflösen dürfte. Die Ausbruchsrichtung wird erheblichen Einfluss auf den S&P 500 haben.
• Aktuell sind Finanzanalysten für die 12-Monats-Performance der Magnificent Seven überwiegend optimistisch.
Technisch betrachtet bewegt sich der Technologie-Sektorenindex seit mehreren Wochen innerhalb einer symmetrischen Dreiecksformation. Diese Konstellation spiegelt ein temporäres Gleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern wider, nach der starken Aufwärtsbewegung im Jahr 2025. Je weiter die Kompression fortschreitet, desto impulsiver und richtungsweisender fällt der Ausbruch in der Regel aus. Die Ausbruchsrichtung dürfte den Trend des S&P 500 bis Ende Januar vorgeben.
Der Markt scheint daher auf einen klaren Katalysator zu warten, der eine entscheidende Umschichtung auslöst. Dieser Katalysator könnte die Berichtssaison der Magnificent Seven sein, die Wachstumsfantasien, hohe Bewertungsmultiplikatoren und einen erheblichen Anteil der US-Marktkapitalisierung vereinen.
Fundamental bleibt der Konsens insgesamt konstruktiv. Die 12-Monats-Prognosen signalisieren weiterhin Aufwärtspotenzial für den Großteil der Gruppe, insbesondere für Nvidia, Microsoft und Meta, getragen von Themen wie künstlicher Intelligenz, Cloud-Computing und Plattform-Monetarisierung. Demgegenüber zeigt sich bei Tesla ein deutlich vorsichtigeres Bild, bedingt durch Margendruck und ein anspruchsvolleres Wettbewerbsumfeld.
Das untenstehende Histogramm zeigt den von Finanzanalysten (laut Bloomberg) erwarteten durchschnittlichen Kursanstieg der Magnificent-Seven-Aktien für die kommenden 12 Monate.
Abschließend ist diese Analyse im Kontext der starken sektoralen Konzentration zu betrachten. Mit nahezu einem Drittel Gewicht fungiert der Technologiesektor als zentraler Marktanker. Ein bullischer Ausbruch aus der technischen Kompression würde das Szenario eines S&P 500 stützen, der seitwärts konsolidieren oder weiter steigen kann, ohne eine tiefgreifende Korrektur. Umgekehrt könnte ein bärischer Ausbruch eine ausgeprägtere Verschnaufpause auslösen, mit einer Rückkehr zu mittelfristigen Unterstützungszonen.
Die folgende Tabelle verdeutlicht das Gewicht der elf Supersektoren im S&P 500. Der Technologiesektor allein steht für 34 % des Index.
Zusammengefasst tritt der Markt in eine Entscheidungsphase ein. Kurzfristig wird die Entwicklung des S&P 500 maßgeblich von der Reaktion des Technologiesektors auf seine Unternehmensergebnisse abhängen sowie von der Fähigkeit der Magnificent Seven, ihre bereits anspruchsvollen Bewertungen mit belastbaren Zahlen zu rechtfertigen.
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Risiko einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Zölle...Risiko einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Zöllen: Was diese Woche zu beobachten ist
Angesichts einer möglichen Entscheidung in dieser Woche sagte Finanzminister Scott Bessent, es sei „sehr unwahrscheinlich“, dass der Oberste Gerichtshof die Befugnis von Präsident Donald Trump zur Verhängung von Zöllen aufheben werde, und warnte, dass der Gerichtshof „kein Chaos verursachen wolle“.
Zu beobachtende Vermögenswerte im Vorfeld der Entscheidung
US-Dollar-Index
Bewegt sich mit den Handelserwartungen und dem Inflationsrisiko.
Renditen von US-Staatsanleihen
Insbesondere die 2- und 10-jährigen Renditen, da Unsicherheit die Wachstums- und Inflationsprognosen beeinflusst.
US-Aktien
S&P 500 und NASDAQ 100 für die allgemeine Risikostimmung, insbesondere in handelsabhängigen Sektoren.
Chinesische Aktien und Yuan
Stehen in direktem Zusammenhang mit Schlagzeilen zu Zöllen und Handelsrisiken.
Rohstoffe
Kupfer für Wachstumssignale, Öl für die allgemeine Risikostimmung.
Gold
Oft die erste Absicherung, wenn die Unsicherheit steigt.
Wall Street Wochenausblick KW04 2026 + Mega Extra Lektion!📊 Wall Street Wochenausblick KW04 2026
Liebe Trader & Investoren 👋
diese Woche habe ich etwas ganz Besonderes für Euch:
Natürlich Euren gewohnten Wall Street Wochenausblick, aber auch …
🚀 Eine sehr wichtige Extra-Lektion, die Euer Trading auf einen Schlag enorm verbessern kann....
🎯 Thema: Korrelations-Trading
Egal, was Ihr tradet – Gold, Indizes, Forex oder Krypto 📈
➡️ Kein Markt existiert in Isolation.
Bezieht Ihr korrelierende Instrumente aktiv in Eure Analyse ein,
erreicht Ihr deutlich bessere Einstiege und eine höhere Trefferquote ✅
📌 Korrelationen im Detail erklärt mit Beispielen:
🗓️ Makro- & Event-Ausblick der kommenden Woche:
🔍 Plus:
Ein zusätzlicher Blick auf 2 Charts, die mir aktuell besonders gut gefallen …
💬 Wie immer wünsche ich Euch einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche.
Bei Fragen, Wünschen oder Kommentaren bin ich jederzeit hier.
Marktfreundliche Grüße 🤝
Meikel
US-Dollar (DXY): Institutionelle bleiben bärischUnter den sogenannten Hauptwährungen des frei schwankenden Devisenmarktes (Forex) war der US-Dollar (DXY) im Jahr 2025 die schwächste Leitwährung. Dies war bereits im ersten Jahr der ersten Amtszeit von Präsident Trump im Jahr 2017 der Fall; das zweite Jahr (2018) brachte jedoch eine deutliche Aufwärtsbewegung des US-Dollars.
Wird 2026 ein bullisches Jahr für den US-Dollar? Abseits eines möglichen „Déjà-vu“-Szenarios nach dem Vorbild von 2018 (2026 ist tatsächlich das zweite Jahr der zweiten Amtszeit von Trump) gilt es, sich auf Fakten und rohe Marktdaten zu konzentrieren. Derzeit lässt sich feststellen, dass sich der US-Dollar seit dem vergangenen Sommer in einer Seitwärtsphase befindet und der Januar 2026 bislang keine klaren mittelfristigen Aufwärtssignale liefert.
• Der übergeordnete Trend des US-Dollars (DXY) bleibt unterhalb des Widerstands bei 101/102 Punkten bärisch
• EUR/USD bleibt bullish (US-Dollar bearish), solange die Unterstützung bei 1,1495 kurzfristig hält
• Und vor allem: Institutionelle Händler bleiben laut den jüngsten Daten des Commitment-of-Traders-Reports (COT) der CFTC klar bärisch auf den US-Dollar. Die institutionelle Positionierung ist der zentrale Faktor für den übergeordneten Dollartrend am Devisenmarkt
Die folgende Grafik zeigt die Performanceentwicklung der wichtigsten Devisen im FX-Markt im Verlauf des Jahres 2025.
Diese bärische institutionelle Ausrichtung ist umso bedeutender, als sie sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Seit mehreren Monaten halten Fondsmanager und nicht-kommerzielle Händler eine Netto-Short-Position auf den US-Dollar, was eher auf eine anhaltende makroökonomische Überzeugung als auf eine kurzfristige taktische Anpassung hindeutet. Historisch betrachtet bleiben Dollar-Erholungen in solchen Phasen begrenzt und werden eher als Verkaufsgelegenheiten denn als echte Trendwenden wahrgenommen.
Das untenstehende Histogramm zeigt den weiterhin steigenden Verlauf (gelbe Linie im Chart) der institutionellen Netto-Positionierung im EUR/USD. Solange diese Positionierung positiv und bullish bleibt, bedeutet dies, dass Institutionelle netto Verkäufer des US-Dollars (DXY) sind.
Makroökonomisch belasten mehrere Faktoren weiterhin den US-Dollar. Die schrittweise Abschwächung des US-Wirtschaftswachstums in Kombination mit Erwartungen einer geldpolitischen Lockerung durch die Federal Reserve auf mittlere Sicht verringert die Attraktivität des Dollars als Renditewährung. Gleichzeitig verfolgen andere große Zentralbanken, insbesondere im Euroraum, einen vorsichtigeren Kurs, was konkurrierende Währungen unterstützt.
Aus technischer Sicht verstärkt die wiederholte Unfähigkeit des DXY, die Zone bei 101/102 Punkten nachhaltig zu überwinden, die Annahme eines strukturellen Widerstands. Solange dieser Bereich nicht auf Wochenbasis zurückerobert wird, bleibt das bevorzugte Szenario eine seitwärts gerichtete Konsolidierung mit bärischem Unterton.
Die folgende Grafik zeigt die wöchentlichen japanischen Kerzen des US-Dollars gegenüber einem Korb wichtiger Währungen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Markt trotz Spekulationen über eine mögliche Parallele zu 2018 derzeit keine bullische Trendwende des US-Dollars bestätigt. Solange institutionelle Positionierung, technische Struktur und makroökonomisches Umfeld unverändert bleiben, dürfte der US-Dollar am Devisenmarkt unter Druck bleiben.
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Heute ist Wochenende
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👉 Politische Nachrichten können gerade zum Wochenende unerwartete Volatilität auslösen.
🎯 HAUPT-TRADINGSTRATEGIE
Fokus auf Sideways-Trading (Range-Trading)
Nicht geeignet für Breakout- oder Retest-Strategien
Erwartetes Marktverhalten:
Seitwärtsbewegung innerhalb der Range
Unruhige Schwankungen zur Positionsbereinigung
📌 Plan gilt vom Morgen bis vor die US-Session
→ Während der US-Session ggf. Update
⚠️ Risikoszenario:
Am Freitag ist ein möglicher Flash-Dump nicht auszuschließen
Vorsicht vor plötzlichen Abverkäufen
📊 ERWARTETE PREISSPANNE
Oberes Range-Limit: 462x → 464x
Unteres Range-Limit: 458x → 457x → 456x → 455x (bei tieferer Korrektur)
🧱 WICHTIGE PREISZONEN
Unterstützungen: 4582 | 4562 | 4550 | 4515 | 4480–4482
Widerstände: 462x | 4643 | 4655–4660 | 4698–4699
⚠️ WICHTIGE HINWEISE
Markt heute schwierig zu traden, hohe Volatilität
Kein FOMO
Fokus auf Kapital- und Gewinnschutz
Geduldig bleiben, sauberes Risikomanagement, klare Signale abwarten
„BTC steigt, wenn der Dollar fällt“Viele sagen:
„BTC steigt, wenn der Dollar fällt“
Das war phasenweise richtig (Risk-On / Liquidity-Zyklen)
Aber:
BTC ist kein reines Dollar-Hedge-Asset
BTC reagiert auf Liquidität, Realzinsen, Risikoappetit
Der Dollar reagiert auf Zinsdifferenzen, Stress, Flucht in Cash
Ergebnis:
BTC & DXY können gleichzeitig steigen, wenn,
Kapital in alle liquiden Assets fließt
Risiko und Cashnachfrage gleichzeitig hoch sind es ein globales Repricing gibt
Es gibt zwei Arten von Korrelation
Positive Korrelation (gleichläufig)
Beide steigen / fallen gemeinsam
Beispiel:
Aktienmarkt ↔ Risk-Assets
Dollar ↔ Bitcoin (in bestimmten Phasen!)
Negative Korrelation (gegengleich)
Eins steigt, das andere fäll
Beispiel:
EUR ↔ USD (klassisch, weil Wechselkurs)
Gold ↔ Realzinsen (oft)
Beides ist Korrelation.
Gegensätzliches Gleichlaufen = negative Korrelation.
Wenn wir uns also den BTC und den DXY anschauen, dann kann man schon eine gewisse Korrelation erkennen, diese ist aber nicht Aussagekräftig genug, um darauf sein Handeln zu beziehen für mögliche Positionen.
In manchen Phasen fällt der BTC und der DXY auch noch, genauso wie der DXY schon steigt, wo der BTC auch noch steigt.
Ein Anhaltspunkt wäre, dass man davon ausgeht, dass danach Umkehrphasen kommen können






















