TheOldGuy

Der Goldman-Sachs Bericht zum Lithium mal unter der Lupe!!

Short
NYSE:GS   Goldman Sachs Group, Inc. (The)
Die Anleger in Lithium(Produzenten) haben sich wohl kräftig veralbern lassen!

Hier mal die Geschichte :
Vor wenigen Tagen schockierte Goldman-Sachs die Lithiumwelt damit, dass man behauptete, der Lithiumbedarf würde einbrechen
und infolge dessen auch der Preis, der schon im nächsten Jahr bis auf 16.000 US$ pro Tonne sinken würde.

Notwendige Fakten dazu lieferte man keine. Jetzt wurde ein Argument nachgeschoben, das behauptet, der Sektor wäre Überfinanziert
durch einen "Run" der Investoren auf Lithium- Explorer und Produzenten.

Ein weiteres Argument war oder ist, das man in China wohl Lithium aus Lepidolith gewinnen würde. Hier zu äußerte sich ein Experte
der genau diese alternativen Gewinnungen seit mehr als sieben Jahren begleitet. Der Kern seiner Aussage lautet dahingehend;
"Zu teuer, zu geringe Mengen und zu schlechte Qualität des gewonnen Lithium."

Fakt ist bei dieser Gewinnung, dass allein der Umstand wie es gewonnen wird, Schwefelsäure bei Temperaturen von 140°C - 170°C,
ist der Faktor der Korrosion in der Anlage als sehr hoch zu bewerten. Dieses Patent stammt außerdem aus den 60er Jahren.
Es erfordert dennoch weitere Auslaugungen nach dem abscheiden aus dem Tonerdekuchen der daraus resultiert.
Der Wasserverbrauch dieses Verfahrens ist enorm.

Zeitgleich kam das Gerücht auf, das BYD in 6 afrikanische Minen investieren oder diese kaufen will.
Hier behauptet Goldman-Sachs, das dies ebenfalls zu einer Überproduktion führen würde, da diese 6 Minen
eine gesamt Tonnage liefern könnte von 1 Millionen Tonnen Lithiumkarbonat - jedoch über einen Zeitraum von
10 Jahren. Den BYD vor allem für sich selbst eingepreist hat und somit nicht dem Weltmarkt zur Verfügung steht.
Vorausgesetzt BYD würde jedes Jahr die gewünschten 2.7 Millionen EV's absetzen, mit dementsprechendem eigenen
Lithium ( 97.200 Tonnen ) verbleiben für den Weltmarkt ein Plus von 2.800 Tonnen. Diese sollen nun den Weltmarktpreis
auf 16.000 US$ drücken?? Ml ehrlich, wenn Afrika so dumm ist, sich wieder mal von den Chinesen ausbluten zu lassen, diese
planen das Lithium pro Tonne für 200.000 YUAN ( 29.000 US$ ) zu erwerben, was immer noch fast doppelt so hoch ist wie die Prognose von
Goldman-Sachs ( 16.000 US$ pro Tonne ), dann sollen sie damit klarkommen.

Dies ergibt einen Beitrag von 100.000 Tonnen pro Jahr am Weltmarkt und wären nach den "Falschen" zugrunde liegenden
Zahlen von Goldman-Sachs, gerade mal 8.5% - Experten gehen von höheren Bedarfsmengen aus ( 1.5-1.6 Millionen Tonnen pro Jahr )
so das der Anteil dieser Minen auf gerade mal 6.3% ausmacht.

Der letzte Baustein war dann der Betrug von Livent in Argentinien, dies kann man in meiner Idee nachlesen.


Die Recherche :

Nun, ich gebe mich nicht gerne mit dem halben Wissen zufrieden.
So habe ich heute mal eine Recherche gemacht die, die hälfte meines maximal Aufkommens meiner Analysen für
einen Monat aufgefressen hat. Ich wollte wissen; "In wie vielen Firmen im Lithiumsektor ist Goldman-Sachs denn Investiert?"
Nun da ich nicht jede Analysieren kann, habe ich mich mal auf einige bekannte Unternehmen gekümmert und mir angesehen,
wie viel Goldman-Sachs so darinnen steckt.

Das Ergebnis der Recherche :

Unternehmen // Black Rock Anteile // Goldman-Sachs Anteile

Albemarle // 8.74% // 0
SQM // 3.74% // 0
Livent // 15.88% // 0
Piedmont Lithium // 1.9% // 0
Ganfeng // 1.49% // 0
Allkem // 1.44% // 0
Vulcan Energy // 0.78% // 0
Rock Tech Lithium // 0 // 0
Tianqi Lithium // 0 // 0
-----------------------------------------------------------------
gesamt 34% 0%
=============================================

Fazit :

Hat Goldman-Sachs den Markt verpennt? Selbst die Analysten des hauseigenen Bereiches für Metalle widersprechen
den Verlautbarungen, die man aber fröhlich über dem Markt ausschüttet. Wer sich die letzten Bilanzen von Goldman-Sachs
ansieht wird sehen, das die letzten gelieferten Zahlen nicht für ein profitables Geschäft sprechen.

Ich hab auch mal einen Blick in die beiden großen Bergbauunternehmen geworfen,
Rio Tinto und BHP , da sieht es für Goldman-Sachs auch nicht besser aus. Lediglich bei
BHP ist Goldman-Sachs mit 3.4% investiert, wohingegen Black-Rock mit 18.05% in beiden
Unternehmen investiert ist.

Jeder Anleger sollte sich Fragen; "Welche Beweggründe für Goldman-Sachs zu so einer Prognose geführt haben?"
Kommentar: PS : da nun auch die Credit Suisse in dieses Horn bläst - sich der Goldman-Sachs anschließt, kann ich nur mitteilen, das auch die Credit Suisse nicht investiert ist, in die oben aufgeführten Unternehmen.
Kommentar: Frisch aus der Presse :

"Der neue Vorstandsvorsitzende des Lithiumkonzerns Pilbara Minerals hat eine Handvoll pessimistischer Maklerberichte über den heißen Sektor abgetan. Er bezeichnete es als "kühn", angesichts der starken Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und der Zeit, die es braucht, um ein neues Angebot zu schaffen, den Höchststand für Batteriemetalle zu nennen.

Am vergangenen Wochenende warnten die in Großbritannien ansässigen Analysten von Goldman Sachs, dass der Bullenmarkt für Batteriemetalle "vorerst vorbei" sei, während das australische Team der Credit Suisse seinen Kunden mitteilte, dass die Lithiumpreise in den "nächsten Monaten" ihren Höhepunkt erreichen könnten, da die Märkte ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in den kommenden Jahren einpreisen würden.

Der neue CEO von Pilbara Minerals, Dale Henderson, sagt, dass die Lithiumkäufer nach dem Produkt verlangen.

Es folgten Berichte, wonach Argentinien einen Referenzpreis für Lithiumkarbonatexporte festlegen will und der chinesische Elektrofahrzeughersteller BYD in Gesprächen über den Kauf von sechs afrikanischen Lithiumminen steht, die ihn ein Jahrzehnt lang mit Rohstoffen versorgen könnten.

Das Zusammentreffen negativer Schlagzeilen löste am Mittwoch einen Kurssturz bei australischen börsennotierten Lithiumunternehmen wie Pilbara, IGO, Liontown Resources, Allkem und Mineral Resources aus, wobei Pilbara mit 18 Prozent einen der stärksten Kursrückgänge hinnehmen musste.

Am frühen Donnerstagnachmittag waren die Aktienkurse in etwa unverändert oder hatten einige Verluste wieder aufgeholt.
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PLSPilbara Minerals
$2.280 -0.87%
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Jun 21Sep 21Jun 220.8002.4004.000
Aktualisiert: 2. Juni 2022 - 22.18 Uhr. Die Daten sind um 20 Minuten verzögert.
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Dale Henderson, der am späten Mittwoch bekannt gab, dass Pilbara am 30. Juli Ken Brinsden als CEO ablösen wird, sagte, dass er angesichts der fehlenden Veränderungen bei den Lithium-Spotpreisen von den Aktienbewegungen überrascht war, aber es schien, als hätten die Broker-Notizen "die Pferde aufgescheucht".

"Es ist ziemlich kühn zu sagen, dass der Höhepunkt erreicht ist und der Abwärtstrend noch in diesem Kalenderjahr beginnen wird", sagte er der Australian Financial Review.

Henderson sagte, die kurzfristigen Aussichten seien nach wie vor "sehr positiv" und erinnerte daran, dass das Unternehmen letzte Woche einen Rekordpreis für eine Ladung Spodumen erzielte, die über seine Auktionsplattform verkauft wurde.

"Das war erst vor einer Woche, und es gab Gruppen, die sich um dieses Produkt gerissen haben, wir sehen also eine starke Nachfrage. In dem Bericht von Goldman wird ebenfalls eine starke Nachfrage befürwortet, aber es wird auch darauf hingewiesen, dass das Angebot stark zunimmt", sagte er.
Unterinvestitionen bei Rohstoffen

"Natürlich wird das Angebot kommen, die Frage ist nur, wann. Die Frage ist nur, wann. Es wird etwas kommen, aber wird es wirklich in naher Zukunft den Ausschlag geben?

"Es gab eine lange Periode der Unterinvestition auf der Rohstoffseite und ... offensichtlich bewegen sich die Konzerne jetzt vorwärts, aber es gibt eine lange Reifezeit, so dass wir kurzfristig denken, dass die Aussichten ziemlich positiv sind."

Im Gegensatz dazu warnte Goldman, dass der Lithiumpreisboom der letzten zwei Jahre zu einer "übermäßigen Angebotsreaktion weit vor dem Nachfragetrend" geführt habe, was eine "scharfe Korrektur" der Lithiumpreise in den nächsten zwei Jahren erwarten lasse. Die Preise für Lithium variieren je nach geografischer Lage, Sorte und Form, aber die Investmentbank prognostiziert, dass der Preis für Lithiumkarbonat von rund 60.000 USD pro Tonne auf 16.372 USD pro Tonne im Jahr 2023 fallen wird."
Kommentar: Teil 2 :
"Nach dem Einbruch des Aktienkurses von Pilbara sagten die Analysten von Macquarie, dass der Markt einen flachen Lithiumkarbonatpreis von 13.000 USD pro Tonne einpreist - etwa 80 Prozent unter den Spotpreisen in China - oder einen Spodumenpreis von 950 USD pro Tonne, 85 Prozent unter dem Preis, der bei der letzten Auktion erzielt wurde.

Henderson, der 2017 zu Pilbara kam, bevor der Lithiummarkt eine zweijährige Baisse erlebte, sagte, dass es "sehr schwer vorstellbar" sei, dass die Lithiumpreise zu diesen dunklen Tagen zurückkehren würden, und dass er "aus offensichtlichen Gründen" so bald wie möglich eine weitere Auktion durchführen möchte.

"Die Nachfrageseite der Gleichung ist strukturell anders", sagte er. "Es scheint, dass sich Lithium von einer sehr spekulativen Ware von damals zu einem anerkannten Schlüsselrohstoff für die Zukunft entwickelt hat."

Die Analysten von Macquarie haben in dieser Woche ihre Prognosen für den Absatz von Elektroautos im Jahr 2022 leicht gesenkt, erwarten aber immer noch ein Wachstum von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 9,5 Millionen Fahrzeuge und sagten, dass etwaige Rückschläge bei den Lithium- und Kobaltpreisen vorübergehend sein könnten, sobald sich China wieder erholt hat."
Kommentar: Link : https://midasletter.com/2022/06/goldman-...

Übersetzung des Textes :

Für diejenigen unter Ihnen, die durch die öffentliche Erklärung von Goldman Sachs, dass der Bullenmarkt für Batteriemetalle vorbei ist, verblüfft sind, präsentiere ich die folgende Liste von Beispielen und Beweisen für die von Goldman Sachs nicht verfolgte Marktmanipulation:

"Goldman Sachs sagt: "Short Gold!" - 10. April 2013 - Wall Street Journal

"Goldman Sachs: Öl wird nächstes Jahr $140 pro Barrel erreichen" - 24. Mai 2011

"Senatsausschuss sagt, Goldman Sachs habe das Land in die Irre geführt und zur Entstehung einer Immobilienblase beigetragen" - 26. April 2010

Historisch gesehen ist Goldman Sachs eine der Organisationen, die so fest im US-Finanzregulierungssystem verankert sind, dass sie solche Aussagen ohne Angst vor Konsequenzen machen können.

Das soll nicht heißen, dass diese Aussagen für die Anleger mehr oder weniger schädlich sind, nur weil sie eklatante Verstöße gegen die Wertpapiergesetze darstellen. Im Gegenteil, für die große Mehrheit der Kleinanleger, die durch den Umfang und das Ausmaß von Goldman so verwirrt sind, dass sie jede ihrer Äußerungen als göttliches Evangelium ansehen, wirken solche Erklärungen wie ein pawlowscher Pfiff.

Wenn sie sie hören, strömen sie zum Ausgang. Wenn Short-Strategen sehen, dass Goldman die Marktwahrnehmung so offen manipuliert, ist das wie ein Geschenk des Himmels: Sie können Leerverkäufe tätigen und mit ziemlicher Sicherheit mit einem Zusammenbruch des betreffenden Sektors rechnen.

Was die Motivation von Goldman angeht, das Ende einer Hausse zu verkünden, obwohl die Angebots- und Nachfragemetriken etwas anderes besagen, so ist es offensichtlich, dass die nicht sonderlich intelligenten Finanzgangster eine Short-Wette auf den Sektor falsch platziert haben und nun die Short-Position eindecken und die Strategie beenden müssen, weil sie offensichtlich falsch war.

Werden wir jemals den Tag erleben, an dem institutionalisiertes kriminelles Verhalten von den Mainstream-Finanzmedien angeprangert wird, anstatt die Manipulationen einfach nachzuplappern?

Höchstwahrscheinlich nicht. Da die Mainstream-Medien fest unter der Kontrolle von sechs Oligarchien stehen, deren Interessen im Allgemeinen mit denen von Goldman übereinstimmen, ist der Finanzjournalismus weitgehend zu einem Widerspruch in sich selbst geworden.

Es bräuchte schon so etwas wie eine Revolution oder eine außerirdische Invasion, um diese Elitetruppe zu entmachten. Es ist ihnen egal, was wir von ihnen denken, und sie haben die absolute Macht, so zu handeln, wie sie es für richtig halten.

Wenn man jedoch bedenkt, dass die Marktkorrektur bei Lithium- und Batteriemetallaktien infolge der Manipulationskampagne eine gigantische Kaufgelegenheit darstellen wird, wenn das Einzige, was Goldman nicht kontrollieren kann - die Fundamentaldaten - zum Tragen kommt, könnte man mit einer solchen Erkenntnis sehr gut fahren.

Machen Sie keinen Fehler: Goldman Sachs wird in Kürze mit einer weiteren öffentlichen Erklärung daherkommen, dass "Batteriemetalle die Investition des Lebens sind", sobald sie ihre Short-Position gedeckt haben und in Batteriemetalle investiert sind.
Kommentar: Senior Analyst Lithium Benchmarkminerals | geologist, geophysicist, environmental engineer : Zusammengefasste Aussage : "Ist sich Goldman-Sachs sicher mit ihren Preisangaben für nächstes Jahr?" Wir beziehen in unsere Berechnungen alle Arten von Preisen ein - Kontrakte - Spotpreise - Hoch- und Tiefstpreise und mitteln diese. Daraus ergibt sich bei unseren Berechnungen ein Lithiumpreis vom doppelten für nächstes, was Goldman-Sachs verlautbart, was wir für Unplausibel halten. Warum sollte die Nachfrage oder der Bedarf in 2023 geringer sein, als in diesem Jahr mit einem Nachfragewachstum von 23%? Dabei lag der April schon 34% über der Nachfrage vom letzten Jahr April. Schenkt man den gemeldeten Zahlen der Hersteller und Kunden von Lithium vertrauen, dann ist es nicht Unwahrscheinlich das, der Bedarf auch noch um einiges steigen könnte. Würde man den angeblichen Gründen von Goldman-Sachs folgen ( Überinvestition in den Sektor ) dann setzt man die Globalen Klimaziele und die Dekarbonisierung auf das Spiel.
Kommentar: Update aus dem Global Lithium Podcast :

Ich hab mir mal den Global Lithium Podcast angehört, Zu Gast war Peter Hannah ( Senior Price Development Manager bei Fastmarkets ) : Er erzählt wie schwierig es vor ein Paar Jahren war, von Produzenten und Kunden gezahlte Preise für Lithium zu erfahren. Dies hätte sich nun sehr verändert und sie erhalten Zahlen aus dem gesamten Bereich von allen möglichen Firmen, die täglich geupdated werden. - Laut seiner Aussage, hat es noch im Rohstoffsektor einen solchen Rückenwind für ein Material gegeben, wie wir es jetzt beim Lithium sehen. Ihre Daten die sie erfassen werden in mehreren Schritten und Methoden überprüft, auf Plausibilität und Quelle aus der sie stammen. So stellte man fest, dass 50% der erzielten Verkäufe von Lithium in China, Spotpreise sind ( Zu Höchstkursen ), was darauf hin deuten würde, das der Preis weiter steigen wird. Denn auch die längeren Lieferkontrakte orientieren sich an diesen und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das ändern würde. Auf die Frage nach der Goldman-Sachs und Credit Suisse Prognose auf fallende Lithiumpreise im nächsten Jahr, herrschte Ratlosigkeit. Sicher es gibt einen Nachfrage Rückgang im Moment, der aber auf bekannten Faktoren basiert und die keines falls dauerhaft sein werden. Im Gegenteil, alles würde darauf hinweisen, dass der Bedarf exponentiell ansteigen würde, wohingegen die Produktion nur langsam wachsen würde, da viele mögliche Produzenten noch Jahre von einer wirklichen Produktion entfernt seien. Angesichts der Prognose haben wohl alle sich ihre Gedanken gemacht und sich gefragt : "Gibt es Geheime Produzenten die in den nächsten Monaten Unmengen von Lithium liefern könnten?" - Auch die Produktion aus Lepidolith wurde klar verneint, denn wenn dies eine Lösung wäre, hätten die chinesischen Unternehmen wie BYD schon vor 10 Jahren in diese Investieren können. Auch die Aussage von BYD - bezüglich des Kaufes von 6 afrikanischen Minen sollte man mit Vorsicht genießen. BYD hatte ähnliches schon vor Jahren mal angekündigt und es dann nie Umgesetzt oder auch nur einen Penny darin investiert. - Beide, sowohl der Moderator wie auch Peter Hannah- waren sich darüber einig, dass der Lithiumrun noch Jahre anhalten werde. So sagte der Moderator; " Wann immer ich gefragt werde, wie lange der Run auf Lithium dauern wird, antworte ich; "Es wird wohl eine vier vorn stehen, das ist meine Einschätzung."
Kommentar: Düsseldorf, Salar de Atacama, Zürich Deutschland hat eine veritable Sonderkonjunktur in der Elektromobilität fest eingeplant. Um die politischen Klimaziele zu erreichen, sollen bis 2030 rund 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren.

Dabei gibt es nur ein Problem: Es wird nicht genug Lithium zur Verfügung stehen, um diese Ziele zu erreichen. Das zeigen neueste Berechnungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die dem Handelsblatt exklusiv vorliegen. Denn auch im Rest der Welt ist der wohl wichtigste Rohstoff für den Bau von Elektroautobatterien äußerst begehrt.

„Selbst wenn alle aktuell geplanten und im Bau befindlichen Projekte im Zeitplan umgesetzt werden und wir von einem mittleren Nachfragewachstum ausgehen, werden wir nicht genug Lithium haben, um die weltweite Nachfrage 2030 zu decken“, erklärt Studienautor Michael Schmidt von der BGR im Gespräch mit dem Handelsblatt. 2020 wurden weltweit 82.000 Tonnen Lithium produziert.

Link : https://amp2.handelsblatt.com/unternehme...
Kommentar: Kurzfassung :
Nach dieser Analyse droht eine Maximale Versorgungslücke von bis zu 250.000 Tonnen ab 2030, die weder durch neue Minen oder Recycling gedeckt werden kann.
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