Andre_Stagge
Short

SKS im EURUSD die zweite Chance nach False Break

OANDA:EURUSD   Euro / US-Dollar
schönes technisches Signal ( SKS ) welches durch fundamentale und saisonale Faktoren bestätigt wird.

Risikohinweis:

Der Herausgeber der nachfolgend zur Verfügung gestellten Videos, Charts und Informationen handelt regelmäßig die besprochenen Wertpapiere oder auf deren Kursentwicklung abstellende Derivate. Diese Informationen und Daten dienen ausschließlich Informationszwecken. Es stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgend eines Wertpapiers oder eines Derivates dar . Der Kauf von Aktien und Derivaten ist mit hohen Risiken behaftet. Ihre Investitionsentscheidungen sollten Sie nur nach eigener Recherche und nicht basierend auf den hier erlangten Informationen treffen. Der Herausgeber übernimmt keine Verantwortung für etwaige Verluste, die durch Verwendung seiner Informationen entstehen. Eine Anlageentscheidung hinsichtlich eines Finanzinstruments sollte auf Grundlage eines genehmigten und veröffentlichten Prospektes oder anderer Informationsunterlagen erfolgen und nicht auf Grundlage der hier bereitgestellten Inhalte, die ausschließlich die Einschätzung und Meinung des Herausgebers widergeben.

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Senior Portfolio Manager
Hochschuldozent
Performance Coach
Chartered Financial Analyst (CFA)
Certified Financial Technician (CFTe)
geprüfter Eurex Händler
Speaker

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Hallo Andre (ich hoffe, ein "Du" unter Traderkollegen ist in Ordnung), ich habe dich vor einiger Zeit durch das Interview mit Jay Medrow kennengelernt. Ich habe seine Ausbildung durchlaufen und fand das Interview sehr interessant. Für uns als kleine Privattrader bringen solche Einblicke in die Welt der Institutionellen enormen Mehrwert und erweitern den Tradinghorizont ungemein. Deswegen bin ich auch sehr froh, dass du auch hier immer wieder mal deine Gedanken zu bestimmten Themen darlegst. Von meiner Seite aus gerne mehr von deinen Beiträgen, ich finde sie absolut Top. Weiter so!!!

LG
Torsten
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@torkeil, Lieber Torsten, Tausend DANK. Dein Lob motiviert mich und ich finde es Spitze, dass Du Trading als Geschäft siehst und deswegen langfristig an den Märkten auch Geld verdienen wirst. Ich würde mich sehr wünschen, dass wir alles unser Geld hart für uns arbeiten lassen und die tollen Chancen am Kapitalmarkt nutzen und von den Fehlern des Staates und der Banken profitieren können. Wissen ist Macht!
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Strategie Eurobust --> EURUSD Short nach der FED-Entscheidung - die Detials:


Die Idee:

Es handelt sich dabei um eine einfache Strategie mit der Sie nur achtmal im Jahr aktiv werden müssen. Sie profitieren von einer sich wiederholenden Bewegung im EURUSD-Wechselkurspaar, welche sich durch das emotionale Verhalten von Finanzprofis erklären lässt und regelmäßig auftritt.

Die Zinsentscheidungen der amerikanischen Zentralbank sind einer der wichtigsten Treiber für die Börse. Aktien, Renten und gerade auch Währungen schwanken sehr stark, wenn die Zentralbanker ihre aktuelle Meinung zum Wachstum, zur Inflation und zur zukünftigen Zinsentwicklung verkünden. Die US-Notenbank ist die wichtigste Zentralbank der Welt. Sie entscheidet achtmal im Jahr über den amerikanischen Leitzins und beeinflusst damit den Verlauf der Märkte nachhaltig.

Während das eigentliche Event des Zinsentscheids meist sehr volatil ist und es sich lohnt dem Momentum zu folgen, lassen sich sowohl vor der Entscheidung als auch danach klare Tendenzen für die Währungsbewegung aufzeigen, die nichts mit dem offiziellen Zinsentscheid der FED zu tun haben. Die Tage vor der FED-Entscheidung steigt der EURUSD überproportional häufig an (Euroboost) um nach der Zinsentscheidung dann wieder zu fallen. Dieses Verhalten kann systematisch zum eigenen Vorteil ausgenutzt werden.

Die Grundidee der Strategie Eurobust ist, dass der EURUSD-Wechselkurs nach dem FOMC-Meeting fällt. Die Abkürzung FOMC steht für Federal Open Market Commitee und bezeichnet damit den Offenmarktausschuss der US-amerikanischen Notenbank. Das FOMC besteht aus zwölf stimmberechtigten Mitgliedern, sieben davon gehören dem Ausschuss der Zentralbank (FED´s Board of Governors) an, die anderen fünf Mitglieder des FOMC werden aus den insgesamt 12 Präsidenten der Notenbank heraus bestimmt. Der aktuelle Chef der FED ist der amerikanische Jurist Jerome Powell. Er hat am Jahresanfang das Mandat von Janet Yellen übernommen und ist damit der wichtigste Notenbanker der Welt.

Um von der Strategie Eurobust profitieren zu können, gehe ich nach der der FOMC-Entscheidung den EURUSD short. Die Short-Position halte ich insgesamt fünf Handelstage. Damit komme ich auf acht Trades im Jahr, bei denen ich jeweils am Mittwochabend nach der FED-Entscheidung den EURUSD verkaufe. Die Short-Position halte ich dann am Donnerstag, Freitag, über das Wochenende, Montag, Dienstag und verkaufe entsprechend am Mittwochabend. Für die Strategie ist kein Stop Loss und kein Take Profit vorgesehen.


Warum es funktioniert:

In der Woche vor einer FED-Entscheidung beginnt die sogenannte „Blackout Period“. Diese Selbstverpflichtung, wonach vor der Bekanntgabe der FED-Entscheidung die Mitglieder des FOMC keine Reden halten und keine Kommentare zur Zinspolitik abgeben dürfen, führt zu einem Rückgang des Handelsvolumens und der Liquidität. Außerdem heizt es die Phantasie der institutionellen Kapitalmarkakteure an. Die Profis spekulieren darüber, wie sich die Notenbank verhalten wird, was mit dem Zinsniveau passiert und wie der Ausblick für die Wirtschaft sein wird.

Die Experten diskutieren viel und sind in der Regel schnell verunsichert, weil niemand genau weiß wie die FED entscheiden wird und was genau am Kapitalmarkt nach der Zinsentscheidung passieren wird. Weil belastbare Informationen vor der Zinsentscheidung fehlen, greifen die Börsianer häufig auf einfache Entscheidungsmuster zurück, welche man in der Psychologie als „Stereotypen“ bezeichnet. Bei Entscheidungen unter Unsicherheit verhalten sich Menschen häufig gleich und sparen sich gerne eine komplexe Analyse und ersetzen diese durch stets bewehrte Verhaltensmuster und Meinungen die sich bewährt haben.

Diese Erwartungen des „großen Geldes“ führen dazu, dass der EURUSD vor der FED-Entscheidung ansteigt. Generell erwarten die professionellen Kapitalmarktteilnehmer eine kapitalmarktfreundliche Entscheidung der FED. Das große Geld weiß, dass die US-Notenbank dem Kapitalmarkt gefallen will und um finanzielle Stabilität bemüht ist. Nichts ist für einen Politiker schöner als auf steigende Kurse an der Börse in der eigenen Amtszeit zu verweisen.

Natürlich sollte die FED unabhängig sein und hat auch klar vorgegebene Ziele. Die geldpolitischen Ziele der FED lauten: Hoher Beschäftigungsstand, moderate langfristige Zinsen und Preisniveaustabilität. Doch besteht im Rahmen dieser Vorgaben und der allgemeinen Unsicherheit bei der Entwicklung der Konjunktur auch ein gewisser Spielraum der durch die Zentralbanker ausgenutzt werden kann und hoffentlich den Politikern gefällt um sich die nächste Nominierung zu sichern.

Durch einen schwachen USD können die Notenbanker diese Ziele fördern und gleichzeitig dem Aktienmarkt zu einem Aufschwung verhelfen. Der Export wird durch eine schwache Heimatwährung begünstigt und damit werden Arbeitsplätze geschaffen. Ein geringeres Zinsniveau führt unter sonst gleichen Bedingungen zu einem schwächeren USD und damit zu einem Anstieg beim EURUSD. Das Stereotyp lautet also, wenn man es nicht besser weiß, wird der US-Dollar vor dem Zinsentscheid fallen und der EURUSD entsprechend steigen. Das kann man regelmäßig beobachten und begründet auch den Erfolg der bereits vorgestellten Strategie Euroboost.

Nachdem die Notenbank getagt hat und die Entscheidung bekannt gegeben wurde, fangen die Analysten aufgrund der neuen Fakten an, den Markt zu bewerten. Man erkennt, dass die FED doch nicht so viel getan hat um den USD zu schwächen und die Erwartungen werden wieder ausgepreist. Der USD steigt dadurch an. Dieser kurzfristige Bewertungsfehler ist bei entwickelten Währungen häufig zu erkennen, weil diese langfristig um einen fairen Mittelwert schwanken. Anders als Aktien haben Währungen keinen Trend und bewegen sich über Jahrzehnte in bestimmten Preisspannen. Dadurch lässt sich diese Kapitalmarktanomalie feststellen und der EURUSD steigt vor der FED-Entscheidung an um danach wieder zu fallen.

Mit der Strategie Eurobust wurden seit 2003 insgesamt 120 Trades getätigt. 64 konnten mit Gewinn geschlossen werden. Das entspricht einer Trefferquote von nur 53,3%. Allerdings betrug der durchschnittliche Gewinn 1,24% während im Verlustfall 0,94% verloren wurden. Daraus ergibt sich ein Profitfaktor von 1,51 der durch Optimierung noch weiter verbessert werden kann. Eine Möglichkeit, die Performance weiter zu verbessern ist, als Filter die Strategie FX-Fool zu verwenden. Durch die Kombination verschiedener Analysen kann die Performance weiter verbessert werden.

Gut:

Sehr einfaches System
Leicht umzusetzen
Sehr hohe Liquidität im EURUSD
Nur acht Trades im Jahr bedeuten wenig Stress
Geringe Transaktionskosten
Positive Trefferquote
Die Strategie Eurobust setzt auf einen saisonalen Effekt der sich gut begründen lässt.
Schlecht:

Keine gute Performance seit 2011
Kein SL
Interessant:

Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
Vor dem Zinsentscheid steigt der EURUSD an
Negative Tendenz hält bis zu 12 Tage nach der Entscheidung an
Wenn man vor dem Zinsentscheid long geht, kann man die Performance weiter verbessern
Ähnliche Strategie: Euroboost
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Wie arbeiten Sie, bzw denken Sie sollten Trader in so einer hohen Zeitspanne arbeiten? Würden oder Sind sie direkt short gegangen nach Ihrer Analyse oder suchen Sie sich im 1h Chart einen "besseren Einstieg"? lg
Antworten
@solitz, Hallo. Ich bin mit einer kleinen Position (typisch Portfoliomanager) nach der FED EURUSD short gegangen und habe heute beim Break noch etwas nachgelegt. Außerdem bin ich in amerikanischen Anleinen long. Technische Signale handel ich nur als Bestätigung und nicht als Prognose. Vieles von dem was ich wie mache und warum mir die Börse finanzielle Freiheit ermöglicht steht auf meiner Webseite.
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