SwingMann

Wyckoff Pattern - POC - WolfeWave - Three Drives Pattern

SwingMann Aktualisiert   
SAXO:EURUSD   Euro / US-Dollar
Hallo Traders

ich hatte es wieder... dieses "Aha" Erlebnis, wie Thomas so schön schrieb 😂
Nehmt Euch etwas Zeit für die Wochenendlektüre...

Aber Beginnen wir mit dem Grundsätzlichen

Wie wir wissen spricht man immer davon, dass alles im Markt schon Eingepreist ist....
da staunen wir regelmäßig. Ein Unternehmen gibt hervorragende Quartalszahlen bekannt und trotzdem fällt der Aktienkurs.
Wie passt dieser eigentümliche Befund zusammen?
In diesem Falle dürften die Aktien des Unternehmens bereits vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen erheblich gestiegen sein. Als dann die Zahlen publiziert worden sind, waren sie für die Börse nur noch kalter Kaffee. Man hatte damit gerechnet und die Aktie bereits zuvor hochgekauft. Börsianer bezeichnen einen solchen Vorgang dann als Einpreisung eines erwarteten Ereignisses.
Börse ist im Kern nichts anderes als ein Wettlauf.
Jeder von uns ist bemüht, Ereignisse bereits im Vorfeld zu erkennen und entsprechend zu handeln, bevor die Herde lostrampelt. Deshalb steigt eine Aktie immer schon im Vorfeld erwartet starker Quartalszahlen. Oder umgekehrt: Die Aktie fällt bereits im Vorfeld erwartet schwacher Zahlen.
Ich wiederhole mich: Kommen dann die Tatsachen auf den Tisch, wirken sie nicht mehr, weil die Informationen eben schon im Aktienkurs enthalten sind oder – anders formuliert – eingepreist worden sind.
Diese Frage ist legitim: Wie weit – zeitlich betrachtet – werden Ereignisse wie Quartalszahlen, Zinserhöhungen, Arbeitslosenzahlen etc. im Vorfeld eingepreist? Im Kern kennen wir als Börsianer hier drei Kategorien?

1) Stets wiederkehrende Informationen: Quartalszahlen, Inflationsdaten oder Arbeitslosenzahlen werden rund eine Woche zuvor an der Börse „gehandelt“. Hier gibt es einen Terminkalender und viele Börsianer kennen diesen Kalender und richten Kauf- oder Verkaufsentscheidungen kurzfristig danach aus.

2) Geldpolitische Maßnahmen: Notenbanken bereiten heutzutage geldpolitische Maßnahmen wie die Kürzung des Anleihenkaufprogramms oder gar eine Zinserhöhung monatelang vor. Profis fühlen hier wie ein Seismograph.

Ist das auch im Forex Markt so ?

Ja, aber etwas anders...
Nehmen wir das nicht stattgefundene Beispiel „Grexit“ oder das aktuelle Beispiel "Brexit"

Beim Grexit würden alle verlieren. Das gilt für Griechenland genauso wie für die Eurozone.
Griechenland ist ein kleines Land, das sofort zum Spielball der Finanzmärkte würde. Die Spekulanten würden dafür sorgen, dass die Drachme viel zu stark abwertet. Es wäre ein Verarmungsprogramm für die griechische Bevölkerung, die Rohstoffe und dringend benötigte Medikamente nicht mehr oder nur zu horrenden Preisen importieren könnte.
Um die eigene Währung vor Abwertung zu schützen und Attacken der Spekulanten abzuwehren, benötigt eine Zentralbank ausländische Währungen – am besten Dollar oder Euro. Diese Devisen haben die Griechen aber nicht. Denn dafür benötigt man Exportüberschüsse, die Griechenland bisher nicht erwirtschaftet. Zudem stellt sich die Eurozone ja vor, dass die Griechen ihre Kredite zurückzahlen sollen. Falls es Exportüberschüsse gäbe, würden sie in den Schuldendienst fließen – und stünden der griechischen Zentralbank nicht zur Verfügung.
In der Tat wäre es für die EZB ganz einfach, die nötigen Euros zur Verfügung zu stellen. Aber leider ist die EZB nicht dafür bekannt, Länder in Not zu unterstützen. Zum Beispiel wäre es die beste Osteuropa-Politik gewesen, Polen, Tschechien oder Ungarn dabei zu helfen, ihre Devisenkurse stabil zu halten. Stattdessen hat man diese Länder ihrem Schicksal überlassen – und wundert sich jetzt, dass Ungarn in den Faschismus abgleitet.
Weil sie kein Interesse daran haben kann, dass Griechenland ökonomischen Erfolg hat, wenn es den Euro verlässt.
Wenn es in Griechenland nach einem Grexit aufwärts ginge, würden andere Krisenländer auch versucht sein, die Währungsunion zu verlassen. Der Euro würde sich auflösen, und die Existenzberechtigung der EZB wäre untergraben.

Beim Brexit haben wir es gesehen das der Stolz des Empire zum Spielball der Spekulanten wurde. Das Brexit-Chaos setzt der einstigen stolzen Weltleitdevise kräftig zu. Das Pfund schwankt, als würde es sich um die Währung einer Bananenrepublik handeln.
2018 prognostizierte man, dass das Pfund weitere 13 Prozent verlieren und bis auf 1,08 Dollar fallen könnte. Das wäre dann der niedrigste Stand seit 1985. Und bis zur Parität, wenn also ein Dollar gleich dem Pfund notieren würde, wäre es auch nicht mehr weit.
Und wo stehen wir Heute 😏

Das eine Inflation für eine Währung nicht gut ist wissen und sehen wir bei vielen anderen Währungen, wo sich die Spekulanten darüber gemacht haben. Nur haben diese Länder meist auch eine schwache Wirtschaft, sind Unberechenbar in der Politik und sind von Devisen abhängig.

Worauf sollten wir also schauen ?

Für Anleger ist auch wichtig, wie sich der DXY - der Dollar-Index - verhält. Denn er hat große Auswirkungen auf die Renditen von Aktienmärkten und auch Kryptowährungen. Steigt der DXY deutlich, so verlieren Kryptomärkte und Aktienmärkte in der Regel. Und umgekehrt. Dabei setzt der Dollar-Index den US-Dollar ins Verhältnis zu einem Korb aus verschiedenen Währungen. Da der Euro hier mit 57,6 Prozent den Löwenanteil ausmacht, vor dem Japanischen Yen (13,6 Prozent), dem Britischen Pfund (11,9 Prozent), dem Kanadischen Dollar (9,1 Prozent), der Schwedischen Krone (4,2 Prozent) und dem Schweizer Franken (3,6 Prozent), sorgt ein schwacher Euro mitsamt dem Euro-Crash für ein starkes Steigen des DXY. Und dies ist wiederum nicht förderlich für die Börsen.

Ich denke auch der DXY hat seinen Zenit erst einmal erreicht...


Euro gesehen aus zwei Preis Mustern wobei mir die WolfeWave in Verbindung mit dem DXY am besten Gefallen würde.


Sollte es der Euro aber eilig haben kommt dieses Muster zum Einsatz, wo sich dann natürlich die Frage stellt was das dann im DXY sein sollte...


Im Hauptdiagramm ganz Oben ist die Akkumulationsphase sehr gut zu erkennen und es bleibt Offen, ob wir uns in einer etwas größeren wie dieser Befinden... 👀
Ich rechne die nächsten Wochen mit einer Gegenbewegung und bin gespannt ob mein neues "Aha" Erlebnis dies erkennen konnte oder nicht.... V4 ist bis jetzt noch nicht in der Lage dazu und hat noch kein Kauf-Korrektur-Signal geliefert, aber dafür den weiteren Short bestätigt.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und eine erfolgreiche kommende Woche 🍀✌

PS: Und Liken nicht vergessen 👍👍👍




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Das wird der Plan für Ende des Jahres sein


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