DavidIusow

Euro Franken: EUR/CHF bricht aus

FX:EURCHF   Euro / Schweizer Franken
Euro Franken ( EUR/CHF ): Der Schweizer Franken bleibt gegen den Euro schwächer. Damit reagiert er letztendlich auf den festeren Euro , wie die Analyse der Korrelation aufzeigt. Kann der EUR/USD weiter steigen, bestehen auch gute Chancen für de EUR/CHF Kurs.

EUR/CHF KORRELATION ZUM EUR/USD WIEDER GESTIEGEN

Der Franken gibt gegen den Euro weiter nach. Der EUR/CHF Kurs überwindet eine wichtige, charttechnische Kurszone nach oben und könnte damit definitionsgemäß den langfristigen Abwärtstrend beenden (Franken: EUR/CHF und USD/CHF Analyse). Noch sollte man allerdings in Anbetracht der aktuellen Umstände nicht zu viel erwarten von dem Ausbruch.

Größtenteils dürfte dieser einem starken Euro gegen den Greenback geschuldet sein, der sich auch gegen den Franken letztendlich durchsetzt. Der EUR/CHF Kurs gehört, langfristig betrachtet, zu den Währungspaaren, die eine sehr hohe positive Korrelation zum EUR/USD aufweisen (linke Grafik). In den letzten drei Monaten stieg die positive Korrelation zwischen den beiden Währungspaaren wieder deutlich an (rechte Grafik), nachdem sie zunächst infolge der Krise gefallen war.

EURO ÜBERKAUFT AN DER TERMINBÖRSE

Der Euro scheint allerdings zuletzt überkauft zu sein. Das signalisieren zumindest die aktuellen COT-Daten für die großen Spekulanten an den Terminbörsen. Die Nettolong-Position kann zwar weiter steigen, doch in der Historie ging eine Extrem-Position in der Regel mit einer baldigen Korrektur einher. Die hohe positive Korrelation zum EUR/USD Kurs würde im Falle einer Korrektur auch das EUR/CHF Währungspaar mit nach unten ziehen. Rein charttechnisch betrachtet stellt sich das letzte Erholungshoch als interessant dar. Dieses liegt bei 1,09159.

Kann es überwunden werden, dürfte dies eventuell eher das Ende des langfristigen Trends bestätigen. Darüber hinaus können wir neben der runden Marke bei 1,1050 als wichtigen, technischen Widerstand anpeilen. Hier befindet sich, neben einigen wichtigen Hochs aus dem Jahr 2019, auch das 38,2 % Fibonacci-Retracement der gesamten seit 2018 bestehenden Abwärtsbewegung. Das 23,6 % Fibo-Level befindet sich im Übrigen auf Höhe des aktuell getesteten Niveaus und bestätigt damit die Relevanz der gesamten Kurszone, die nun eventuell überwunden werden könnte.

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