123 Trading-Tipps für schnelles Lernen - Tipp #8WO und WANN oder WELCHE GRÖSSE? Erschaffe ein Imperium?
Im Krieg des Tradings konzentrieren sich viele Soldaten nur darauf, das perfekte Schlachtfeld auszukundschaften. Sie verwenden all ihre Energie darauf, den perfekten Ort ( "wo" ) und den perfekten Moment ( "wann" ) für einen Angriff auf den Markt zu finden. Sie glauben, ein makelloser Einstiegspunkt sei der Schlüssel zum Sieg. 🧠
Jedoch bedeutet der Sieg in einem einzelnen Gefecht nicht, dass Sie den gesamten Krieg gewinnen werden. Ein weiser General weiß, dass der langfristige Sieg weniger von einem heldenhaften Angriff abhängt, sondern mehr davon, die Armee zu managen . Ihr Kapital ist Ihre Armee . Das Geheimnis, den Krieg zu gewinnen, liegt nicht nur darin zu wissen, wo man kämpft, sondern auch, wie viele Truppen man in jeder Schlacht riskiert .
Zu viele Soldaten in einem einzigen Kampf einzusetzen – also eine zu große Positionsgröße zu verwenden – kann zu einem verheerenden Verlust führen, der Ihre gesamte Kampagne beendet. Aber indem Sie Ihre Truppen klug einsetzen, stellen Sie sicher, dass kein einzelner Verlust Sie jemals auslöschen kann. Dies ermöglicht es Ihrer Armee, zu überleben und an einem anderen Tag weiterkämpfen zu können . So erobert man.
"Um in der Welt des Tradings erfolgreich zu sein, ist es wichtig, wo und wann wir einsteigen. Aber um erfolgreich zu bleiben, ist das Wichtigste, mit welcher Positionsgröße wir einsteigen."
- Navid Jafarian
Warum hat der übermütige General den Marktkrieg verloren? Er kannte für jede Schlacht den perfekten Ort zum Angriff, aber seine einzige Strategie für die Truppengröße war "ALLES REIN!" ('ALL IN!') 😂
Befehligen Sie Ihr Kapital wie ein Meisterstratege , und Sie werden nicht nur Trades gewinnen, Sie werden ein Imperium erschaffen .🏰
Freuen Sie sich auf unseren nächsten Tipp!
Tradingpsychologie
Warum stürzt Krypto ab? Ein Leitfaden für TraderWarum stürzt Krypto ab? Ein Leitfaden für Trader zum jüngsten Ausverkauf 📉
🚨 Wenn Sie heute die Märkte beobachten, haben Sie das Meer von Rot gesehen. Bitcoin, Ethereum und wichtige Altcoins haben einen erheblichen Rücksetzer erlebt, was viele über die Ursache rätseln lässt.
Während starke Rückgänge beunruhigend sein können, sind sie für den strategischen Trader kritische Momente zur Analyse, nicht zur Panik. Der aktuelle Abschwung ist nicht zufällig; er wird durch das Zusammentreffen klarer geopolitischer, technischer und makroökonomischer Faktoren angetrieben.
Hier ist eine Aufschlüsselung dessen, was hinter den Charts passiert:
1. Geopolitische Unsicherheit 🌐
Es finden hochrangige diplomatische Treffen zwischen den Führern der USA, der EU und der Ukraine statt, um das Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine zu diskutieren. Märkte mögen von Natur aus keine Unsicherheit. Während die Trader auf ein klares Ergebnis warten, reduzieren viele das Risiko in ihren Portfolios, was zu Verkaufsdruck auf Vermögenswerte wie Kryptowährungen führt.
2. Eine gesunde Marktkorrektur 📊
Der Krypto-Markt hat gerade eine starke Rallye hinter sich, bei der viele Vermögenswerte Gewinne von 50-100 % verzeichneten. Dieser schnelle Anstieg führte zu einem Aufbau von Positionen mit hoher Hebelwirkung. Der heutige Rückgang erzwingt eine „Hebel-Säuberung“ (leverage flush), bei der überzogene Trader liquidiert werden. Obwohl dies für einige schmerzhaft ist, handelt es sich um einen normalen Marktmechanismus, der spekulativen Exzess beseitigt und oft eine stabilere Grundlage für zukünftiges Wachstum schafft.
3. Sich ändernde makroökonomische Gezeiten 📉
Noch vor einer Woche galt eine Senkung des Zinssatzes im September als sicher. Jüngste Wirtschaftsdaten haben diese Wahrscheinlichkeit nun leicht verringert. Finanzmärkte, einschließlich Krypto, reagieren unglaublich empfindlich auf die Politik der Zentralbanken. Der Markt preist nun diese kleine, aber bedeutende Verschiebung der Erwartungen ein, was zum Abwärtsdruck beiträgt.
Die Perspektive des Traders: Chance in der Volatilität 💡
Was bedeutet das alles also? Es unterstreicht ein Kernprinzip erfolgreichen Handels: Volatilität hat eine Ursache.
Für den vorbereiteten Trader ist dies kein Signal, das Schiff zu verlassen. Es ist ein Signal, die eigene Strategie zu konsultieren. Dies ist genau die Art von Umfeld, in dem eine klare, datengesteuerte Prognose von unschätzbarem Wert wird.
Indem Sie die eigentlichen Ursachen des Ausverkaufs verstehen, können Sie die Marktstruktur besser vorhersehen, Risiken managen und potenzielle Unterstützungszonen identifizieren, in denen „Smart Money“ wieder anfangen könnte zu akkumulieren.
Hier wird der Unterschied zwischen einem professionellen und einem unerfahrenen Trader deutlich. Erfahrene Trader begrüßen jede Korrektur oder jeden Rücksetzer am Markt und sehen darin eine Gelegenheit, wieder einzusteigen und von der nächsten Aufwärtswelle zu profitieren. 📈
Anstatt sich Sorgen zu machen und zu stressen, verlagern Sie Ihren Fokus darauf, wichtige Umkehrpunkte zu finden und neue Einstiegszonen (Watchboxes) für zukünftige Trades zu attraktiveren Preisen zu definieren. Betrachten Sie diese Preiskorrektur als strategische Chance, nicht als Bedrohung. 🚀
Was sind Ihre Gedanken zu diesem Rücksetzer? Sehen Sie ihn als Risiko oder als Chance? Lassen Sie es uns in den Kommentaren diskutieren. 👇
Handeln Sie klug!
Navid Jafarian
Warum hab ich XAUUSD während der NFPs verloren
Warum hab ich XAUUSD während der NFPs verloren 😢, saß da und hab auf ein Wunder gewartet 😉… während alle anderen abkassiert haben? 🤑
Alles klar, Boss. Jetzt analysieren wir, warum du deinen Short-Trade bei 3.348 $ pro Unze gegen die Wand gefahren hast, während alle anderen ihre Gewinne gezählt haben. Diese Analyse geht raus an den schlausten, härtesten Trader auf den Straßen Kairos – aber erklärt so, wie jemand, der den Markt wirklich versteht, nicht nur auswendig gelernt hat. Zettel und Stift parat? Los geht’s.
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🔥 Teil 1: “Du hast dich dem NFP entgegengestellt wie Superman”
❌ Was ist passiert:
• Der Preis ist nach den NFP-Daten heftig gestiegen.
• Du dachtest: „Das ist zu viel, das muss runter.“
• Du bist oben eingestiegen – Short (~3.305).
😵💫 Wo lag der Fehler?
• NFP ist kein normales Event – es ist Markt-Benzin.
• Die Bewegung danach ist meist eine Impulswelle – sie setzt sich fort, nicht zurück.
• Der Markt fällt nicht, nur weil er vorher stark gestiegen ist. Er fällt, wenn:
• Das Volumen nachlässt,
• Käufer das Interesse verlieren,
• oder negative Delta/Divergenzen auftreten.
⚠️ Nichts davon war da, als du verkauft hast.
✅ Die richtige Denkweise:
“Bei großen News wie dem NFP korrigiert der Markt nicht sofort – er zieht durch.”
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🔥 Teil 2: “Das Volumen hat dir ins Gesicht gebrüllt: Ich geh weiter!”
📊 Was du gesehen hast:
• Positive Delta-Werte,
• steigendes Volumen,
• große Lots auf der ASK-Seite.
❌ Was du ignoriert hast:
• Keine Divergenz zwischen Aufwand und Ergebnis,
• Käufer waren noch voll aktiv – keine Schwäche,
• Der Preis durchbrach Widerstände, statt dort abzuprallen.
💡 Der feine Unterschied:
• Absorption = Käufer drücken den Preis kontrolliert nach oben.
• Rejection = Käufer scheitern, Preis knickt ein.
Du hast Absorption mit Rejection verwechselt – typischer Anfängerfehler.
✅ Die wahre Lektion:
“Solange das Volumen den Preis treibt, bleib mit dem Trend.”
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🔥 Teil 3: “Fibonacci wie mit’m Hammer benutzt”
❌ Was du gemacht hast:
• Short-Einstieg bei Fibonacci-Extensions von 125%-150%.
• Gedacht: „Hier muss der Markt stoppen.“
📏 Was du hättest wissen müssen:
Diese Level:
• 138,2%, 150%, 161,8%, 200%
sind Ziele für Käufer, keine Verkaufszonen.
✅ Richtige Anwendung:
• Nutze 125% oder 138,2% als Breakout-Buy-Zone,
• Take-Profit bei 161,8% oder 200%.
Das sind Exit-Zonen für Bullen, keine Short-Magnete.
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🎯 Warum du da nicht einfach verkaufen kannst:
Weil das Zonen sind, in denen:
• Die Käufer weiter kaufen,
• und der Kaufdruck erst stoppt, wenn das Momentum stirbt.
Das passiert nur, wenn:
• Volumen runtergeht,
• Delta negativ wird,
• Rejection-Wicks auftreten.
Aber du? Du hast in einen brennenden Kauftrend reingeshortet, und dir gedacht: „Jetzt muss Schluss sein!“
⚠️ Falsch gedacht, Bro. Du bist dem Zug direkt vors Cockpit gesprungen.
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🔥 Teil 4: “Du hast die Marktpsychologie vergessen”
🤔 Was heißt das?
• Nach dem NFP:
• Smart Money geht früh rein,
• Retail-Trader warten ab,
• Wenn der Ausbruch kommt, springen Retailer drauf → Markt zieht noch mehr,
• Smart Money verkauft in ihr Gesicht und nimmt Gewinn mit.
❌ Dein Fehler:
• Du wolltest zu clever sein – den Markt austricksen.
• Du hast nicht gefragt:
• Wer ist mit dem Markt?
• Wer gegen ihn?
• Was wird die Masse tun?
Wenn die Masse merkt, sie hat den Move verpasst → jagt sie ihm hinterher → und das treibt ihn weiter.
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🧠 Profi-Setup nach NFP (für Impulswellen)
✅ Der saubere NFP-Trade:
1. Event: NFP
2. Bewegung: Starker Breakout aus der Range
3. Bestätigung:
• Volumen steigt
• Positive Delta
• Keine Rejection-Wicks
4. Einstieg: Buy Stop über 125% oder 138,2%
5. Stop Loss: Unter der Breakout-Kerze
6. Ziele:
• TP1: 161,8%
• TP2: 200%
So sieht echtes Fibonacci-Trading aus – nicht das Linie-Ziehen nach Bauchgefühl.
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🎯 Wo genau Fibonacci anlegen?
✅ Antwort:
Vom Start der Impulsbewegung bis zum ersten sichtbaren Hoch nach der News.
🧨 Im Fall vom NFP:
• Von: dem Tief der NFP-Kerze oder der ersten starken Kerze danach
• Bis: zum ersten Hoch mit:
• kurzer Pause,
• Doji,
• Rejection-Wick,
• oder kleiner Widerstands-Reaktion
Beispiel:
• Tief: 3.291,50
• Temporäres Hoch: z. B. 3.316,00
Fibonacci-Zeichnung:
• Von unten: 3.291,50
• Bis oben: 3.316,00
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✳️ So benutzt du die Levels danach:
• 100% = Ende der Basisbewegung
• 125% = Erste Extension
• 138,2% = Start der echten Dynamik
• 161,8% = Erstes Goldenes Ziel
• 200% = Ziel der vollen Welle
💡 Warum Buy Stop über 125%-138,2%?
Weil:
• Der Preis bricht vorherige Hochs → viele Leute verkaufen dort.
• Dort entstehen Fake-Sell-Traps.
• Du steigst nach dem Short-Flush ein – wenn der Markt weiterzieht.
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🔥 Und wie sieht das in der Praxis aus?
1. Fibo vom Start der Bewegung nach der News ziehen.
2. Warten, bis der Preis 125% oder 138,2% erreicht.
3. Buy Stop leicht darüber setzen.
4. Ziel: 161,8% oder 200%.
Der Zeitrahmen verändert alles
Oft verbreiten einflussreiche Meinungsmacher falsche Vorstellungen, die der Gemeinschaft letztlich Geld kosten. Eine der schädlichsten Meinungen, die leider von den meisten Investoren akzeptiert wird, ist, dass alle Zeitrahmen praktisch gleich sind, da der Markt fraktal sei. Mit diesem Artikel möchte ich Licht in dieses Phänomen bringen und zeigen, dass Zeitrahmen mehr sind als eine Frage des Geschmacks.
Massenpsychologie und historische Aufzeichnungen
Kleinere Zeitrahmen, wie Intraday-Charts, bieten im Vergleich zu größeren Zeitrahmen – täglich, wöchentlich oder monatlich – eine begrenztere Preisaufzeichnung und einen eingeschränkten Kontext, was die Identifikation klarer und verlässlicher Muster erschweren kann. Ein weiterer relevanter Aspekt ist, dass die Dauer eines Marktphänomens oft ein Indikator für seine Beständigkeit ist: Trends, die sich über längere Zeiträume erstrecken, spiegeln in der Regel ein stabileres und vorhersehbares Verhalten wider.
Aus diesem Grund ziehen es Investoren vor, ihre Entscheidungen auf Analysen zu stützen, die eine größere Menge historischer Daten berücksichtigen, wie sie von längeren Zeitrahmen bereitgestellt werden. Das Fehlen eines vollständigen historischen Verlaufs schränkt die Fähigkeit ein, verlässliche und konsistente Muster zu erkennen, und erhöht das Risiko weniger fundierter Entscheidungen.
Nachrichten, Ereignisse und Gerüchte
Das Auftreten einer überraschenden Ankündigung über Zinssätze oder ein geopolitisches Ereignis kann Panik oder Euphorie unter Investoren auslösen und sie dazu bringen, Vermögenswerte ohne klare Strategie zu kaufen oder zu verkaufen. Selbst ein einfaches Gerücht kann Chaos in den Kurscharts verursachen und zeigt, wie unvorhersehbar der Mensch auf neue Umstände reagiert. Diese Instabilität spiegelt sich in der Regel deutlich in Charts mit 5, 15 oder 60 Minuten wider, wo die Volatilität drastisch zunimmt. Die historische Aufzeichnung dieser Irrationalität beeinflusst selten die Trends in größeren Zeitrahmen, die eine stabilere und konsistentere Perspektive bieten.
Zu diesem Thema sagte der angesehene Investor und Autor Dirk du Toit Folgendes:
„Je kleiner dein Zeitrahmen, desto größer die Zufälligkeit dessen, was du beobachtest. Wenn du Preisänderungen alle fünf oder fünfzehn Minuten beobachtest, ist der Grad der Zufälligkeit sehr hoch, und die Wahrscheinlichkeit, die nächste korrekte Preisbewegung oder eine Reihe von Preisbewegungen vorherzusehen, ist sehr gering.“
Manipulation
Höhere Zeitrahmen erfordern ein größeres Kapitalvolumen, um manipuliert zu werden, da die Interessen, die die Preisbewegung formen, über einen längeren Zeitraum gereift sind (was ihre Zuverlässigkeit erhöht). In der Regel werden größere Zeitrahmen von besser kapitalisierten Teilnehmern gehandelt, die mit langfristigen Zielen operieren.
Zufälligkeit
Die Zufälligkeit nimmt mit kürzeren Zeitrahmen zu. Ein Beispiel dafür ist die Abnahme der Trefferquote von Handelssystemen, je kleiner der Zeitrahmen wird. Erfolgreiche (dokumentierte) Systeme auf Tagescharts können in Zeitrahmen wie 4 Stunden oder 1 Stunde unbrauchbar werden.
Zusätzliche Ideen:
- Alle klassischen Indikatoren (MACD, RSI, Bollinger-Bänder, Keltner-Kanäle, Donchian-Kanäle, Williams Alligator, Ichimoku-Wolke, Parabolisches SAR, DMI usw.) wurden auf der Grundlage von Zeitrahmen entwickelt, die über dem Intraday liegen.
- Alle bekannten klassischen Methoden (Dow-Theorie, Chartismus, Elliott-Wellen-Theorie, harmonische Muster, Wyckoff-Methode, Gann-Theorien, Hurst-Zyklen, japanische Kerzenmuster usw.) wurden mit einem Fokus auf Zeitrahmen entwickelt, die über dem Intraday liegen.
- Alle großen klassischen Analysten und die Mehrheit der heutigen bedeutenden Investoren wenden einen Investitionsansatz an, der über dem Intraday-Zeitrahmen liegt.
Über einige Autoren:
- Richard W. Schabacker strukturierte in seinem Buch *Technical and Stock Market Analysis Profits* (1932) die Marktschwankungen in Hauptbewegungen (monatliche oder höhere Charts), Zwischenbewegungen (wöchentliche Charts) und kleinere Bewegungen (tägliche Charts). Seine Analysen basierten auf der Untersuchung dieser Zeitrahmen.
„Je länger es dauert, bis ein Chart das Bild einer bestimmten Formation formt, desto größer ist die prädiktive Bedeutung dieses Musters und desto länger wird die nachfolgende Bewegung sein, sowohl in Bezug auf Dauer, Größe als auch Stärke unserer Formation.“
- Dirk du Toit kommentiert in seinem Buch *Bird Watching in Lion Country*:
„Je kleiner dein Zeitrahmen, desto größer die Zufälligkeit dessen, was du beobachtest. Wenn du Preisänderungen alle fünf oder fünfzehn Minuten beobachtest, ist der Grad der Zufälligkeit sehr hoch, und die Wahrscheinlichkeit, die nächste korrekte Preisbewegung oder eine Reihe von Preisbewegungen vorherzusehen, ist sehr gering.“
„Eine Münze hat, genauso wie ein Fünf-Minuten-Chart, kein Gedächtnis. Nur weil achtmal hintereinander Kopf herauskam, beginnt sie nicht, sich ‚anzupassen‘, um das erforderliche Wahrscheinlichkeitsgleichgewicht von 50/50 bei einer bestimmten Anzahl von Würfen herzustellen. Fünf- oder Fünfzehn-Minuten-Charts sind genauso. Zu versuchen vorherzusagen, ob die nächste Fünf-Minuten-Periode steigend oder fallend endet, ist genau wie das Werfen einer Münze.“
Schlussfolgerungen:
Ich beabsichtige nicht, Methoden, die von Schwankungen in kürzeren Zeitrahmen profitieren, abzuwerten. Mein Ziel ist es, Kleinanleger auf die Risiken des Intraday-Handels aufmerksam zu machen: Zufälligkeit, Manipulation und begrenzte Informationen machen diese Zeitrahmen zu einem gefährlichen Terrain. Selbst effektive, auf Tagescharts erprobte Systeme neigen dazu, statistische Einbußen zu erleiden. Im Gegensatz dazu bieten längere Zeitrahmen Klarheit und Konsistenz, unterstützt durch Massenpsychologie, historische Aufzeichnungen und das Handelsvolumen.
Abschließende Anmerkung:
Wenn Sie einen Blick auf meine Analyseaufzeichnungen werfen möchten, können Sie mein Profil auf Spanisch suchen, wo ich transparente und klar definierte Markteinstiege teile. Senden Sie Ihre guten Wünsche, wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, und möge Gott Sie alle segnen.
123 schnelle Lerntipps für den Handel – Tipp Nr. 7123 schnelle Lerntipps für den Handel – Tipp Nr. 7
Die doppelte Kraft der Mathematik: Logik für die Analyse, Willenskraft für den Sieg
✅ Ein idealer Trader ist eine Mischung aus einem scharfen Analysten und einem zähen Kämpfer.
Um auf den Finanzmärkten erfolgreich zu sein, benötigen Sie sowohl logische Entscheidungsfindung als auch die Willenskraft, auf Kurs zu bleiben.
Mathematik ist das perfekte Fitnessstudio, um beide dieser Schlüsselkompetenzen gleichzeitig zu entwickeln.
Aus logischer Sicht verwandelt Mathematik Ihren Geist in ein leistungsstarkes Analysewerkzeug. Sie lehrt Sie, komplexe Probleme in kleinere Teile zu zerlegen, Muster zu erkennen und Ihre Handelsstrategien mit schrittweisem Denken aufzubauen.
Das ist genau die Fähigkeit, die Sie benötigen, um Wahrscheinlichkeiten tiefgehend zu verstehen und Chance-Risiko-Verhältnisse genau zu berechnen. 🧠
Aber die Kraft der Mathematik endet nicht bei der Logik. Mit einem schwierigen Problem zu ringen und nicht aufzugeben, baut einen stahlharten Kampfgeist auf. Diese mentale Stärke hilft Ihnen, während Drawdowns ruhig zu bleiben und sich an Ihren Handelsplan zu halten.
„Analysieren Sie mit der Präzision eines Mathematikers und handeln Sie mit dem Kampfgeist eines Mathematikers 👨🏻🎓,
nicht mit der Aufregung eines Spielers 🎲.“
Navid Jafarian
Jeder Tipp ist ein Schritt auf dem Weg zu einem disziplinierteren Trader.
Freuen Sie sich auf den nächsten! 🌟
Trading-Erfolg fest verankern: Aktiviere den Cheat Mode!Kennst du das Gefühl, eigentlich „alles zu wissen“ – und trotzdem bleibt der große, nachhaltige Erfolg aus?
Was hält viele davon ab, dauerhaft erfolgreich zu traden – und wie kann man diesen Knoten wirklich lösen?
Nach vielen Gesprächen mit anderen Tradern – vom Einsteiger bis zum alten Hasen – merkt man irgendwann:
Eigentlich wurde schon alles gesagt. Die klugen Ratschläge sind Teil jeder Trader-Schulung, kursieren auf Social Media, werden auf Messen, im Freundeskreis und in Foren ausgetauscht.
„Handle systematisch!“, „Daten statt Bauchgefühl!“, „Risiko nach 1%-Regel managen“…
Jeder hat’s irgendwo schon gehört, viele könnten es nachts im Schlaf runterbeten. Trotzdem gibt es diese Spontanklicks, mitreißende Marktbewegungen – und das komische Gefühl nach einem Trade ohne Plan.
Oft merkt man gar nicht, wie schmal der Grat zwischen strategischem Handeln und Zocken im Alltag ist.
Am Ende steht dann immer wieder die Frage:
Wie schafft man es wirklich, das alles langfristig erfolgreich umzusetzen – so, dass es bleibt, funktioniert, Alltag wird und man nicht mit Minusbeträgen oder Spielgeld aus dem Tag geht?
Statt endloser Theorie und Checklisten geht’s diesmal ganz praktisch darum:
Wie fühlt sich gutes, klares Trading im Alltag an?
Mit welchem Bild vor Augen erkennt man am schnellsten, ob man noch auf Kurs ist – oder sich längst wieder von der Marktstimmung treiben lässt?
Ein Bild, das sich hier sehr gut eignet: der Pilot im Cockpit.
Denn hier entscheidet nicht nur Technik, sondern auch Routine, Übersicht und das Nachsteuern bei Turbulenzen.
Wie sieht das konkret aus? Im nächsten Schritt zeige ich dir, wie sich vier zentrale Aspekte im Trading-Alltag mit diesem Bild vergleichen lassen – und woran du im Gefühl erkennst, ob du noch der Pilot oder schon eher auf gut Glück unterwegs bist.
1. Daten als Kompass: Orientierung statt Intuition
So fühlt sich das z.B. an:
Man ist ruhig, vorbereitet, geht mit Plan an den Start und ist präsent am Desk.
Pilotenbild:
Wie ein Pilot vor dem Abflug – Checkliste, klares Ziel, kein Blindflug.
Kontrast:
Wie ein Festivalbesucher, der durch die Menschenmenge treibt, auf der Suche nach einem heißen Tipp, wo die beste Musik läuft.
2. Wahrscheinlichkeiten stapeln: Der Edge im Alltag
So fühlt sich das z.B. an:
Der Trade ist logisch, nachvollziehbar, ein Gefühl von Zuversicht für den weiteren Verlauf.
Pilotenbild:
Wie ein Pilot, der auf bewährte Prozeduren zurückgreift – keine Spielerei, sondern klares Durchgehen der Pre-Flight Checklist.
Kontrast:
Wie ein Loskäufer am Kirmesstand: Die Chancen stehen gegen einen, aber vielleicht ist heute ja Glückstag.
3. Risikomanagement: Schutzschild statt Freiflug
So fühlt sich das z.B. an:
Entspannt, vorbereitet und souverän.
Pilotenbild:
Wie ein Pilot, der weiß, wo die Notausgänge sind und wie man bei Turbulenzen kontrolliert gegensteuert.
Kontrast:
Wie beim Wildwasser-Rafting ohne Helm – jedes Hindernis könnte zum Problem werden, unterwegs wird improvisiert.
4. Backtesting und Selbstkontrolle: Realität statt Illusion
So fühlt sich das z.B. an:
Professionell und vertrauensvoll.
Pilotenbild:
Wie ein Pilot beim Debriefing des Flugs, der gezielt den Ablauf mit dem Ergebnis abgleicht, um Routinen zu verbessern.
Kontrast:
Wie ein Hobbykoch, der jedes Mal ohne Rezept loslegt – klappt manchmal, aber oft fehlt das Feedback, um wirklich besser zu werden.
Jeder hat seine eigene Zielvorstellung – das Pilotenbild ist nur ein Beispiel
Vielleicht passt das Pilotenbild für dich – vielleicht bist du eher Handwerker, Schachspielerin oder Gärtner. Wichtig ist nur: Entwickle dein Wunschbild für dich als Trader und halte es präsent!
Der Ankermoment: Selbstcheck im Alltag
Beim Einschalten des PCs, beim Öffnen von TradingView, vor dem ersten Trade, in der Kaffeepause, nach dem Trade:
– Bin ich fokussiert?
– Habe ich einen Plan im Blick?
– Steuere ich bewusst (Pilot) – oder lasse ich mich treiben?
Diese Mini-Checks sind der Schlüssel. Mit jedem bewussten Moment wird das Selbstbild stärker – und das Traderwissen bleibt nicht nur Theorie, sondern wird Teil deiner Gewohnheit.
Wie fühlt sich dein ideales Trader-Selbst im Alltag an – und wie schaffst du es, dich immer wieder daran zu erinnern? Teile deine Gedanken oder persönlichen Anker gerne in den Kommentaren.
Dreh deinen Chart – dreh dein Trading!Neugierig, wie du deine Trading-Gewohnheiten austricksen kannst?
Viele Trader sind ständig auf der Suche nach neuen Indikatoren oder geheimen Setups. Doch was, wenn der größte Durchbruch nur einen Perspektivwechsel entfernt ist – und zwar wortwörtlich?
In diesem Beitrag stelle ich ein ungewöhnliches, aber effektives Experiment vor: Drehe deinen Candlestick-Chart um 90 Grad (horizontal statt vertikal) und beobachte, wie sich deine Wahrnehmung und Analyse verändern.
Beispiel: ibb.co
Nein, das ist kein Volumenprofil – das ist der echte NAS100-Chart, einfach um 90° gedreht!
Was erkennst du jetzt? Neue Muster? Andere Bewegungsdynamik? Ein frischer Blickwinkel kann Details sichtbar machen, die du sonst übersehen würdest, und hilft, eingefahrene Denkmuster zu durchbrechen.
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Was verändert sich?
1. Muster wirken plötzlich anders
Trends, Seitwärtsphasen und Ausbrüche erscheinen in einem ganz neuen Licht:
– Auf- und Abwärtstrends verlieren ihren typischen „hoch ist anstrengend, runter geht leicht“-Effekt.
– Seitwärtsmärkte werden zu vertikalen Clustern – das Auge erkennt neue Strukturen.
2. Support & Resistance verlieren an Bedeutung
Die klassischen Unterstützungs- und Widerstandszonen verschwinden.
Du wirst gezwungen, wichtige Preisbereiche neu zu interpretieren – vielleicht entdeckst du Angebots-/Nachfragezonen, die dir vorher nicht aufgefallen sind.
3. Emotionale Neutralität
Mit einem gedrehten Chart verschwindet eine eventuell vorhandene „Long ist besser“-Voreingenommenheit.
Du schaust objektiver auf die Preisbewegung – und findest möglicherweise Signale, die du sonst übersehen hättest.
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Probier es aus!
Welche neuen Erkenntnisse hast du gewonnen, als du deinen Chart gedreht hast? Schreib es in die Kommentare!
"Mindset-Märchen" Der wahre Grund für deinen Börsenerfolg!Warum Mindset beim Börsenhandel nicht das Wichtigste ist
Lass uns mal ehrlich sein - Das ganze Gerede über "Mindset" beim Börsenhandel wird oft maßlos übertrieben. Klar, eine gewisse mentale Stärke und Disziplin sind wichtig, aber sie sind nicht der Hauptgrund, warum jemand an der Börse erfolgreich ist.
Viel entscheidender sind harte Fakten, Wissen und eine klare Strategie. Ohne fundierte Kenntnisse über Märkte, Unternehmen, Makroökonomie und Risikomanagement bringt dir das beste Mindset nichts. Du kannst noch so positiv denken – wenn du keine Ahnung hast, wie du Risiken minimierst oder wie du eine Aktie bewertest, wirst du langfristig Verluste machen.
Die "Mindset-Lüge" und warum viele ihre Verluste darauf schieben
Die sogenannte "Mindset-Lüge" entsteht oft aus einem simplen Grund: Es ist bequemer, die Schuld auf etwas Abstraktes wie das eigene Mindset zu schieben, anstatt sich einzugestehen, dass man vielleicht einfach schlecht vorbereitet war oder Fehler gemacht hat. Viele Menschen wollen nicht hören, dass sie mehr Zeit in Analyse, Recherche und das Verstehen von Marktmechanismen investieren müssen. Stattdessen wird ihnen eingeredet, dass sie nur "positiver denken" oder "mental stärker" sein müssen, um erfolgreich zu sein. Das klingt einfacher und verkauft sich besser – vor allem in Büchern, Kursen oder Coachings, die genau das propagieren.
Es ist ganz einfach, Es ist ein Marketing-Trick. Viele Coaches und Gurus verdienen ihr Geld damit, dir zu erzählen, dass dein Mindset der Schlüssel zum Erfolg ist. Das ist ein emotionaler Hebel, der gut funktioniert, weil er dir das Gefühl gibt, dass du die Kontrolle hast und nur an dir selbst arbeiten musst. Aber die Wahrheit ist: Ohne Wissen, Erfahrung und eine klare Strategie bringt dir das beste Mindset nichts. Es ist wie beim Sport – du kannst mental so stark sein, wie du willst, aber ohne Training und Technik wirst du keinen Marathon gewinnen und das ist ein Fakt.
Verstehe mich nicht falsch - Das Mindset ist nicht unwichtig, aber es ist bei weitem nicht der entscheidende Faktor. Es wird oft als Ausrede benutzt, um eigene Fehler oder mangelnde Vorbereitung zu kaschieren. Wenn du an der Börse erfolgreich sein willst, konzentriere dich auf die Grundlagen: Lerne, analysiere, entwickle eine Strategie und halte dich an sie. Das Mindset kommt dann von ganz allein, wenn du merkst, dass du weißt, was du tust.
Bist du Ready deine Trading-Fähigkeiten auf das nächste Level zu heben?
Kommentiere deinen Strategie Ansatz um eventuell gleichgesinnte zu finden :D
Und wenn du auf der suche nach einer Seriösen Community bist, schick mir einfach eine Nachricht und du bekommst eine Einladung von mir!
Warum 90% der Trader ihr Geld verlieren.Aus mehreren Jahren im Mentoring weiß ich - die meisten Trader verlieren ihr Geld, weil sie unvorbereitet und emotional handeln.
Hier sind die Hauptgründe, einfach erklärt:
1. Kein Plan, keine Strategie
Viele Anfänger starten ohne eine klare Handelsstrategie. Sie kaufen und verkaufen impulsiv, oft basierend auf Bauchgefühl oder Tipps von anderen. Ohne Plan ist es fast unmöglich, langfristig erfolgreich zu sein.
2. Emotionale Entscheidungen
Angst und Gier sind die größten Feinde eines Traders. Anfänger neigen dazu, in Panik zu verkaufen, wenn der Markt fällt, oder sie halten an Verlusten fest, in der Hoffnung, dass sich der Kurs erholt. Das führt oft zu noch größeren Verlusten!
3. Fehlendes Risikomanagement
Viele setzen zu viel Geld auf einen einzigen Trade oder verzichten auf Stop-Loss-Orders, die Verluste begrenzen könnten. Ein einziger schlechter Trade kann so das gesamte Konto ruinieren!
4. Unrealistische Erwartungen
Trading wird oft als schneller Weg zu Reichtum dargestellt. Anfänger erwarten riesige Gewinne in kurzer Zeit und gehen unnötige Risiken ein, was fast immer zu Verlusten führt!
5. Overtrading ( Übermäßiges Trading )
Anfänger machen oft zu viele Trades, weil sie glauben, jede Bewegung im Markt nutzen zu müssen. Das führt zu hohen Gebühren und schlechten Entscheidungen.
Anfängerfehler sind ganz normal - wichtig ist, so schnell wie möglich aus ihnen zu lernen!
Typische Anfängerfehler sind..
1. An Verlusten festhalten
Viele denken: "Der Kurs wird schon wieder steigen." Das führt dazu, dass sie Verluste aussitzen, anstatt frühzeitig auszusteigen. Das ist einer der größten Fehler überhaupt
2. Strategien zu schnell ändern
Nach ein paar Verlusten werfen Anfänger ihre Strategie über Bord, anstatt ihr Vertrauen in den Plan zu behalten. Das ständige Wechseln von Strategien führt zu Chaos und zu mangelnder Disziplin.
3. Gier nach schnellen Gewinnen
Anfänger versuchen oft, Verluste schnell wieder reinzuholen, indem sie riskante Trades eingehen. Das endet meistens in noch größeren Verlusten.
4. Fehlendes Wissen
Ohne die Grundlagen des Marktes zu verstehen, ist es schwer, fundierte Entscheidungen zu treffen. Viele Anfänger springen direkt ins Trading, ohne sich vorher ausreichend zu informieren.
Wie kannst du also all diese Fehler vermeiden - und deine Lernkurve und deinen Erfolg positiv beeinflussen?
1. Lerne die Grundlagen
Bevor du echtes Geld einsetzt, solltest du die Märkte, Handelsstrategien und wichtige Begriffe wie "Stop-Loss" oder "Risikomanagement" verstehen. Nutze Bücher, Kurse und unbedingt ein Demo-Konto, um zu üben.
2. Erstelle einen Trading-Plan
Definiere klare Regeln für Ein- und Ausstiege, sowie für das Risiko, das du pro Trade eingehen möchtest. Halte dich strikt an diesen Plan, egal was passiert!
3. Setze Stop-Loss-Orders
Ein Stop-Loss schützt dich vor großen Verlusten. Setze ihn immer, um dein Risiko zu begrenzen.
Kontrolliere deine Emotionen
Lass dich nicht von Angst oder Gier leiten. Bleibe ruhig und rational, auch wenn der Markt schwankt. Disziplin ist der Schlüssel zum Erfolg.
Riskiere nur, was du dir leisten kannst zu verlieren
Setze niemals Geld ein, das du für wichtige Ausgaben benötigst. Trading ist riskant, und Verluste gehören dazu.
4. Analysiere deine Trades
Führe ein Trading-Tagebuch, in dem du jeden Trade dokumentierst. So kannst du aus deinen Fehlern lernen und dich kontinuierlich verbessern. ( Wer schreibt der bleibt :D )
Hierfür kann ich Notion.com empfehlen.
Ich hoffe du konntest wieder etwas für dich und deinen Lernerfolg mitnehmen.
Ich weiß.. Manchmal fühlt sich der Einstieg ins Trading an wie ein Dschungel aus Informationen, ich kenne das nur zu gut!
Wenn du Fragen hast oder einfach jemanden suchst, der dir ein paar Tipps aus eigener Erfahrung geben kann, schreib mir gerne. Ich tausche mich immer gerne aus und helfe, wo ich kann! :D
Ansonsten kannst du mir auch gerne ein Follow da lassen um immer auf dem neusten stand zu bleiben - ich poste regelmäßig neue spannende Inhalte und versuche damit zu unterstützen wo ich kann!
Gerne kannst du mir auch Themen Vorschläge in die Kommentare schreiben die ich behandeln soll !
Warum du ein Professioneller Risikomanager werden musst!Das Risikomanagement ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Trading. Es hilft dir, dein Kapital zu schützen und langfristig profitabel zu bleiben. Ohne ein effektives Risikomanagement kannst du schnell dein gesamtes Handelskapital verlieren!
Hier sind die Grundlagen des Risikomanagements und wie du es optimal in dein Trading implementieren kannst.
Zuerst die frage, Was ist Risikomanagement?
Risikomanagement bezieht sich auf die Identifizierung, Analyse und Kontrolle von Risiken, die beim Trading auftreten können. Es geht darum, Verluste zu minimieren und sicherzustellen, dass du nicht mehr Geld verlierst, als du dir leisten kannst. Ein gutes Risikomanagement hilft dir, emotionales Handeln zu vermeiden und diszipliniert zu bleiben.
Wie implementierst du also das Risikomanagement optimal?
1. Bestimme dein Risikoprofil:
Überlege dir, wie viel Kapital du bereit bist zu riskieren. Ein gängiger Richtwert ist, nicht mehr als 1-2% deines Gesamtportfolios pro Trade zu riskieren.
2. Setze Stop-Loss-Orders:
Lege automatische Verkaufsaufträge (Stop-Loss) fest, um deine Verluste zu begrenzen. Wenn der Preis einen bestimmten Punkt erreicht, wird deine Position geschlossen.
3. Berechne die Positionsgröße:
Bestimme, wie viel du in einen Trade investieren möchtest, basierend auf deinem Risiko und der Entfernung zu deinem Stop-Loss. Eine einfache Formel ist:
Positionsgröße = ( Kapital x Risikoprozent ) / ( Eintrittspreis - Stop-Loss-Preis )
4. Diversifiziere dein Portfolio:
Verteile dein Kapital auf verschiedene Handelsinstrumente und Märkte, um das Risiko zu streuen und nicht alles auf eine Karte zu setzen.
5. Überwache deine Trades:
Halte deine Handelsperformance im Auge und passe deine Strategie an, wenn nötig. Lerne aus deinen Fehlern und vorallem auch aus deinen Erfolgen.
6. Bleibe diszipliniert:
Halte dich an deine Risikomanagement-Regeln, egal wie die Marktlage aussieht. Emotionale Entscheidungen werden in den meisten fällen zu großen Verlusten führen!
Viele denken im Trading geht es darum, möglichst große Positionen zu traden, um schnell viel Geld zu verdienen. Ich muss diesen Personen einfach die Illusion nehmen, dass Erfolg im Trading nur durch hohe Einsätze kommt.
Stattdessen liegt der Schlüssel in einer disziplinierten Strategie und solidem Risikomanagement. Der Fokus sollte darauf liegen, konsistent Gewinne zu erzielen, anstatt sofortige, große Erfolge anzustreben. Ein nachhaltiger Ansatz führt langfristig zum Erfolg und schützt das Kapital.
Hier noch eine Trading Weisheit die ich dir mit auf den Weg geben möchte :
"Ein kluger und professioneller Trader strebt danach, sein Kapital zu vermehren, um sein Risiko zu minimieren – und nicht andersherum!"
Ich hoffe, du konntest wertvolle Infos für deinen Erfolg mitnehmen! Ich werde weiterhin spannende Inhalte teilen, um dir zu helfen, deine Trading-Fähigkeiten zu verbessern und deine Ziele zu erreichen!
Folge mir für regelmäßige Tipps und Strategien, die dich auf deinem Weg zum Trading-Erfolg unterstützen!
"Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder."-Albert EinsteinWie nutzt du den Zinseszinseffekt richtig im Daytrading?
Der Zinseszinseffekt ist ein wichtiges Konzept, das du auch im Daytrading nutzen kannst, um deine Gewinne zu maximieren. Im Gegensatz zu traditionellen Anlagen, bei denen Zinsen auf Zinsen anfallen, kannst du beim Daytrading durch die regelmäßige Reinvestition deiner Gewinne einen ähnlichen Effekt erzielen.
wie du das umsetzen kannst -
1. Reinvestition der Gewinne : Wenn du beim Daytrading Gewinne erzielst, solltest du diese nicht abheben, sondern sie in dein Trading-Kapital reinvestieren. So kannst du von den kumulierten Gewinnen profitieren und dein Kapital schneller wachsen lassen.
2. Monatliche Rendite : Angenommen, du erzielst eine monatliche Rendite von 3%. Das bedeutet, dass dein Kapital jeden Monat um 3% wächst, was den Zinseszinseffekt verstärkt.
Beispielrechnung
Nehmen wir an, du startest mit einem Kapital von 1.000 Euro und erzielst jeden Monat eine Rendite von 3%.
wie sich dein Kapital über sechs Monate entwickeln würde :
1. Monat : 1.000 Euro +3% = 1.030 Euro ( +30,00€ )
2. Monat 2: 1.030 Euro +3% = 1.060,90 Euro ( +30,90€ )
3. Monat 3: 1.060,90 Euro +3% = 1.092,73 Euro ( +31,83€ )
4. Monat 4: 1.092,73 Euro +3% = 1.125,51 Euro ( +32,78€ )
5. Monat 5: 1.125,51 Euro +3% = 1.159,27 Euro ( +33,76€ )
6. Monat 6: 1.159,27 Euro +3% = 1.194,09 Euro ( +34,82€ )
7. Und so weiter...
Nach sechs Monaten hast du dein Kapital von 1.000 Euro auf 1.194,09 Euro erhöht, nur durch die Reinvestition deiner Gewinne. Dies zeigt, wie der Zinseszinseffekt im Daytrading wirken kann, wenn du deine Gewinne klug verwaltest und reinvestierst.
Es ist entscheidend, dein Kapital wachsen zu lassen, anstatt regelmäßig Auszahlungen vorzunehmen, aus mehreren Gründen:
1. Langfristige finanzielle Sicherheit : Durch das Wachsenlassen deines Kapitals baust du ein finanzielles Polster auf, das dir in der Zukunft Sicherheit bietet. Dies ist besonders wichtig für unvorhergesehene Ausgaben oder für die Altersvorsorge. Ein größeres Kapital ermöglicht es dir, auch in schwierigen Zeiten finanziell stabil zu bleiben.
2. Bessere Renditen : Wenn du regelmäßig Auszahlungen vornimmst, reduzierst du dein investiertes Kapital, was wiederum die potenziellen Renditen verringert. Ein höheres investiertes Kapital führt in der Regel zu höheren absoluten Gewinnen, da du von den Marktbewegungen stärker profitieren kannst.
Jetzt kommt die Kirsche auf dem Sahnehäufchen :
Der Zinseszinseffekt kann erheblich maximiert werden, wenn du zusätzlich zu deinem ursprünglichen Kapital regelmäßige Einzahlungen vornimmst. Dies führt zu einem schnelleren Wachstum deines Kapitals, da du nicht nur von den Zinsen auf dein Anfangskapital profitierst, sondern auch von den Zinsen auf die zusätzlichen Einzahlungen!
Schon kleine Zusatzzahlungen können eine sehr große Wirkung haben das nennt man auch den "Butterfly effect"
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Happy Pips und Frohe Weihnachten
Sind Wirtschaftsnachrichten-Events manipuliert?Wenn wir an High Impact News denken, zerbrechen sich Experten oft Tage oder Wochen im Voraus die Köpfe wie die möglichen Auswirkungen sein könnten.
Während viele dieser Expertenmeinungen durchaus Sinn ergeben, müssen wir uns als Trader die Frage stellen: „Können wir darauf eine konstante Handelsstrategie aufbauen?“
Die klare Antwort ist: „NEIN“!
Viele Einzelhändler achten zu sehr auf Analysten-Ratings, Meinungen von Experten, Broker-Empfehlungen – und – ja, auch zu stark auf den Ausgang von Wirtschaftsnachrichten.
Die 15 größten „Asset Management“ Firmen wie BlackRock oder Goldman Sachs verwalten zusammen über 55 Billionen USD. Um diese enorme Macht ins Verhältnis zu rücken: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA erreicht im Jahr 2023 rund 27,7 Billionen US-Dollar. Und für das Jahr 2024 wird die Staatsverschuldung der USA auf etwa 35,3 Billionen US-Dollar prognostiziert.
Möglicherweise lehne ich mich ja etwas weit aus dem Fenster, aber es ist gut möglich, dass diese Institutionen schon vor dem News-Release eine gute Ahnung haben, wie die Zahlen und Daten tatsächlich sind.
Im Jahresbericht von Goldman Sachs, zum Beispiel, können wir herauslesen, dass von 250 Tradingtagen 85% im Gewinn landen. Zum großen Teil mit CRVs von 3:1, 4:1 und höher.
Wir müssen ja keine Zahlen wie Goldman Sachs aufweisen, aber wir sollten genau beobachten, wie diese Institutionen im Markt positioniert sind. Durch die Offenlegungspflicht können wir das auch sehr einfach einsehen. Die Kunst ist, das in Verbindung mit dem Preisverlauf ins richtige Verhältnis zu rücken.
Im letzten Beitrag, wo es um den USDCHF, geht nutzte ich genau diese Informationen für die Short-Analyse.
Schauen wir uns einfach ein Beispiel von heute Morgen an. Wer meine Herangehensweise länger verfolgt, weiß, dass ich gerade bullish auf dem NZDUSD eingestellt bin (sehr ähnlich zum USDCHF - wie im Beitrag von letzter Woche zu entnehmen).
Um 2:00 morgens kam die offizielle Cash Rate im NZD heraus. Die Daten waren wie prognostiziert – keine Überraschung. Trotzdem wurden diese News genutzt, um den Kursverlauf in die Richtung zu treiben, welche die fundamentalen Daten die wir zur Verfügung haben prognostizieren.
Es ist also für eine professionelle Herangehensweise unabdingbar sich die großen Spieler im Markt anzusehen. Wie manupilieren sie möglicherweise den Preisverlauf?
Der NZDUSD wurde im Wochenchart nochmal unter 2 Tiefs gedrückt, unter denen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viele Einzelhändler mit Verlust ausgestoppt wurden.
Genau diese Orders braucht Smart Money, um eine Long-Position in den Markt zu bringen.
Wer das Zusammenspiel von Fundamentalen Daten und wichtigen Bezugspunkten im Preisverlauf versteht wird deutlich weniger oft überrascht sein, wenn der Kurs scheinbar unerwartete Dinge macht.
Wenn diese Punkte wie beim NZDUSD ineinandergreifen, können wir als Trader sogar deutlich davon profitieren. 😊
Bis zum nächsten Mal!
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SystemTrader Trading-Tipps Teil 4: Ideen, Emotionen & EiferAls „angehender“ Trader entstehen unzählige Ideen für die spezielle „Gewinnformel“ oder das spezielle System. Aufgrund der am Beginn der Trading-Karriere vorliegenden Unerfahrenheit und „Übermotivation“ sind viele Trader dazu geneigt, verschiedenste Ansätze parallel und meist nur sehr kurzfristig auszutesten. Auch eine Vermischung von etablierten Systemen kommt häufig vor. Darüber hinaus fehlen für gewöhnlich eine klare Abgrenzung und Dokumentation darüber, welcher Trade mit welcher zugrunde liegenden Ideologie und welchem System vorgenommen wurde. Diese Vorgangsweise hat insofern den großen Nachteil, dass entweder keinem getesteten System die nötige Zeit gegeben wird um es zu beherrschen, oder aber die erforderliche Zeit zu nutzen, damit es überhaupt statistisch profitabel sein kann. Ein weiterer Nachteil dieses Vorgehens ist, dass beim Trade aus einem einzigen Depot heraus die Gewinne und Verluste der verschiedenen gehandelten Märkte und Systeme miteinander vermischt werden, wodurch in Verbindung mit mangelnder Dokumentation nicht erkennbar ist welches System wirklich profitabel ist. Dies führt in weiterer Folge häufig zu einer subjektiv negativen Einstellung gegenüber eigentlich profitablen Trading-Ansätzen.
Es ist wesentlich, dass für jede Trading-Art bzw. jedes System und jeden Markt, ein eigenes Depot bzw. Handelskonto und eine klare Definition besteht, was, wann, in welcher Art, wo und in welcher Höhe gehandelt wird. Besteht keine Möglichkeit für eigene Depots bzw. Handelskonten, dann muss jedenfalls eine exakt abgegrenzte und detailliert geführte Dokumentation zwecks Detailauswertung bestehen.
Für eine spätere Analyse sollte darüber hinaus festgehalten werden (z.B. mittels Journals), welche Emotionen mit den einzelnen Systemen, Marktphasen oder Märkten beim Trading verbunden sind. Nicht jeder Markt, jede Zeiteinheit oder jedes System passt zu jedem Trader.
Auch wenn das Führen von Trading-Journals bzw. deren Detaillierungsgrad unter professionellen Tradern mitunter umstritten ist, bietet es insbesondere zu Beginn der Trading-Karriere eine einfache Möglichkeit um begangene Fehler zu ermitteln, das System zu optimieren und folglich die Profitabilität zu steigern.
Aus unserer Erfahrung heraus ist insbesondere zu Beginn der Trading-Karriere das Führen einer entsprechenden Trading-Dokumentation sinnvoll, wobei bezogen auf den Trading-Ablauf jede Position erst dann als abgeschlossen zählt, wenn auch dessen Dokumentation vollständig durchgeführt wurde.
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Hinweis:
Bei diesem Text handelt es sich um einen Auszug aus Lerninhalten, daher fehlt unter Umständen an manchen Textpassagen der Bezug zu vorhergehenden Informationen.
SystemTrader Trading-Tipps Teil 3: Arbeitsumgebung als TraderArbeitsumgebung
Ein nicht zu unterschätzender Aspekt für langfristig profitables Traden ist eine entsprechende Arbeits- bzw. Lernumgebung.
Die Möglichkeit konzentriert und ungestört arbeiten zu können, frei von Ablenkung und sonstigen Verlockungen, stellt eine wesentliche Basis für den Erfolg dar. Es muss dem angehenden Trader bewusst sein, dass Trading ein Umgang bzw. Wirtschaften mit Kapital ist. Insbesondere für angehende Trader bedeutet das in weiterer Folge, wird Kapital aufgrund Ablenkung und folglich eigentlich vermeidbarer Verlusttrades in kürzester Zeit verloren, dann muss dieses im bisherigen Job auf Kosten freier Zeit erneut verdient werden. Trading ist eine geistig höchst fordernde Arbeit und bedarf der entsprechenden Konzentration.
Eine ordnungsgemäße Arbeitsumgebung sollte bereits beim Erlernen des Trading-Handwerks angewöhnt werden, denn ein einmal eingeprägtes Verhaltensmuster lässt sich nur schwer oder mit hohem Aufwand später ändern.
Die Arbeitsumgebung hat im Optimalfall also frei von Störfaktoren zu sein und jeder Beginn einer Lernphase oder Trading-Phase hat nach dem gleichen Schema, der gleichen Routine, abzulaufen. Durch dieses „Ritual“ wird der Körper darauf vorbereitet, dass ein konzentrierter Arbeitsblock folgt. Das Lernen und später auch das Traden haben ohne Zeitdruck und während einer guten körperlichen Verfassung zu erfolgen.
Folgende Aspekte sind betreffend der Arbeitsumgebung zumindest zu beachten (Siehe Chart)
Börsencrash!? - 5 Tipps für dein Trading -Was tun wenn du auf dein Bildschirm schaust und plötzlich siehst das über alle Börsen hinweg so ziemlich alles dunkelrot ist? Grundsätzlich sollte dich das mehr oder weniger kalt lassen, da in einem richtigen Tradingsystem stehts das Risikomanagement dafür sorgt, dass deine Verluste IMMER auf ein vorher definierten Wert begrenzt sind.
Ansonsten können dir womöglich folgende Tipps helfen:
--- Ruhe bewahren und Panik vermeiden ---
Es ist entscheidend, deine Emotionen zu kontrollieren, wenn die Märkte stark einbrechen. Emotionales Handeln kann zu überstürzten Entscheidungen führen, die langfristig schaden. Versuche, dich auf rationale Analysen zu konzentrieren und emotionale Reaktionen wie Angst und Panik zu minimieren. Sammle umfassende Informationen über die Ursachen des Kurseinbruchs. Lies Berichte, Analysen und Meinungen von Experten, um ein besseres Verständnis für die Situation zu bekommen. Überprüfe deine Strategie und überlege, ob der Kurseinbruch deine langfristigen Ziele wirklich beeinflusst. Oftmals ist es ratsam, an der ursprünglich festgelegten Strategie festzuhalten, anstatt spontan alles umzuwerfen.
--- Langfristige Perspektive einnehmen ---
Betrachte historische Marktdaten, die zeigen, dass sich die Börse in der Vergangenheit immer wieder erholt hat, selbst nach schweren Krisen. Diese Perspektive kann dir helfen, kurzfristige Verluste im Kontext zu sehen. Denke zukunftsorientiert und überlege, wie sich deine Investitionen in fünf oder zehn Jahren entwickeln könnten. Langfristiges Denken kann helfen, kurzfristige Volatilität zu überwinden und das Potenzial für zukünftiges Wachstum zu erkennen. Überprüfe dein Portfolio regelmäßig, um sicherzustellen, dass es noch deinen langfristigen Zielen entspricht, aber vermeide häufige Umschichtungen basierend auf kurzfristigen Marktschwankungen.
--- Nachkaufen und Chancen nutzen ---
Untersuche Unternehmen gründlich, bevor du nachkaufst. Achte auf solide Geschäftsmodelle, starke Bilanzen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Der Kauf von Aktien während eines Marktabschwungs erfordert Mut und Überzeugung. Diese Strategie, bekannt als antizyklisches Investieren, kann langfristig hohe Renditen bringen, wenn sich der Markt erholt. Anstatt alles auf einmal zu investieren, kannst du gestaffelte Käufe in Betracht ziehen. Dies reduziert das Risiko, zum ungünstigsten Zeitpunkt zu kaufen.
--- Stopp-Loss-Strategien einsetzen ---
Mit Stopp-Loss-Orders kannst du Verluste begrenzen, indem du eine Aktie automatisch verkaufen lässt, wenn deren Kurs einen bestimmten Wert unterschreitet. Dies kann besonders nützlich sein, um dich vor unvorhergesehenen, dramatischen Einbrüchen zu schützen. Setze realistische und gut durchdachte Schwellenwerte für deine Stopp-Loss-Orders. Diese sollten nicht zu eng an den aktuellen Kursen liegen, um nicht bei normalen Marktschwankungen ausgelöst zu werden. Überprüfe und passe deine Stopp-Loss-Orders regelmäßig an, um sicherzustellen, dass sie weiterhin zu deiner aktuellen Markteinschätzung und Risikotoleranz passen.
--- Diversifikation und Risikomanagement ---
Ein gut diversifiziertes Portfolio verteilt das Risiko über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe. Dies kann helfen, Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen auszugleichen. Investiere in verschiedene Regionen und Länder, um das Risiko zu reduzieren, das durch wirtschaftliche und politische Ereignisse in einem einzelnen Land entsteht. Streue deine Investitionen auch über verschiedene Branchen und Sektoren. Einige Branchen sind weniger anfällig für Konjunkturzyklen und können in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stabiler sein. Regelmäßiges Überprüfen und Anpassen deines Portfolios ist wichtig, um sicherzustellen, dass es weiterhin deinen Zielen und deiner Risikotoleranz entspricht. Dies bedeutet nicht, dass du ständig handeln solltest, sondern dass du auf wesentliche Veränderungen in deinem Anlageumfeld reagieren kannst.
Nicht zuletzt sollte auch immer das große Ganze betrachtet werden. Ein Asset kann nicht für immer steigen. Kursrücksetzer sind völlig normal und notwendig für eine nachhaltige Kursentwicklung.
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Hinweis: Es handelt sich hierbei nicht um eine finanzielle Beratung oder Anlagenempfehlung
Der perfekte Trading-Plan existiert nic…In diesem Beitrag:
1️⃣ Warum es so wichtig ist Trades nach Plan auszuführen.
2️⃣ Tradingstrategie, Systeme und verschiedene Handelstechniken
3️⃣ Ablauf einer typischen Tradingwoche
1️⃣ Warum es so wichtig ist Trades nach Plan auszuführen. 📍
Ein gewonnener Trade, der nicht nach Plan durchgeführt wurde ist nicht reproduzierbar. Genauso ist ein verlorener Trade ohne Handelsplan nutzlos, da man nicht weiß, ob, und wenn ja, welchen Fehler man gemacht hat.
Das Ziel jeden Traders sollte es sein, eine konstante und profitable Trading-Strategie umzusetzen. Ein Trading-Plan (Handelsplan) ist das Werkzeug welches uns dorthin führt.
Der Trading-Plan erfüllt 3 wesentliche Aufgaben:
✅ Er ist der Businessplan des Traders.
Wie in jedem anderen Geschäft auch, benötigt ein Trader einen Plan. Darin entahlten sind: Ziele, Risikomanagement-Strategien, Einstiegstechnik, Zeitrahmen etc.
✅ Er hilft uns die Emotionen im Zaum zu halten.
Was passiert nach einem Verlusttrade? Wie gehe ich nach einem negativen Tag in den Markt? Wie handle ich nach einem Gewinntrade?
All das muss im Voraus geplant werden, denn in der Situation reagiert man sonst emotional getrieben. Zum Beispiel möchte man nach einem Verlust, diesen schnell wieder reinholen und begeht unnötige Fehler, kommt ins Overtrading, etc. Ich denke du weißt was ich meine.
Ein Tradingplan hat im Idealfall für alle möglichen Szenarien eine Lösung parat. Dies kann durchaus individuell verschieden sein. Zum Beispiel erlaube ich mir pro Woche einen maximalen Drawdown von nur 3%. Warum könnte das wichtig sein? 3% Verlust kann man auf jeden Fall wieder reinholen. Es ist also kein Weltuntergang, sollte man tatsächlich mal das Verlustlimit erreichen.
Gewöhne dir an wie ein Trader zu denken, der ein Kapital von 100 Millionen Euro verwalten. Dann siehst du vieles aus einer ganz anderen Perspektive.
✅ Er hilft uns besser zu werden.
Nur wenn wir Trades nach Plan ausführen, können wir nach einer Reihe von Trades bei den Verlusten sowie bei den Gewinnen Gemeinsamkeiten entdecken. Somit können wir uns nach entsprechender Analyse bei den nächsten Trades darauf fokussieren, was funktioniert hat und das vermeiden, was nicht funktioniert hat. Klingt relativ einfach und logisch oder? Aber nur die wenigsten Trader bringen die Disziplin auf, diese Analyse der eigenen Trades regelmäßig zu machen.
2️⃣ Tradingstrategie, Systeme und verschiedene Handelstechniken 📍
Viele glauben, dass es möglich ist irgendwelchen Signalen zu folgen und damit Erfolg zu haben. Oder auf die Kreuzung zweier Indikatoren zu warten und dann zu kaufen oder verkaufen. Oder auch einfach ein Priceaction Entrypattern zu traden ohne den Markt so richtig zu verstehen bzw. ohne Plan in den Markt zu gehen.
Die Realität ist allerdings, dass alle erfolgreichen Trader eines gemeinsam haben: Nämlich einen gut durchdachten Trading-Plan.
Welche Handelsstrategie du auch immer verfolgst, dein Tradingplan muss dich dabei unterstützen…
… Konstanz in deine Strategie zu bekommen.
… Trades ruhig und gelassen zu setzen, weil du weißt, dass die Strategie über eine große Stichprobe funktioniert hat.
… immer besser zu werden.
3️⃣ Ablauf einer typischen Tradingwoche 📍
Bevor du überhaupt mit dem Trading beginnst, musst du dir überlegen zu welchen Zeiten du den Markt analysieren kannst und zu welchen Zeiten oder Tagen du deine Trades eingehen kannst. Kein professioneller Trader setzt sich nach einem stressigen Tag vor den Rechner und platziert direkt einen Trade.
Nur weil es grundsätzlich möglich ist zu allen Zeiten zu traden, ist das nicht immer die Beste Idee.
- Wann bin ich fokussiert und frisch im Kopf
- Wann kann ich den Trade managen
- Welche Zeitrahmen passen am besten zu meiner Persönlichkeit
- Wie viel Zeit habe ich überhaupt pro Woche für Trading
All diese Fragen müssen in einen gut durchdachten Tradingplan einfließen. Wie heißt es so schön: „Wenn du dein Leben nicht planst, plant es jemand anderes für dich.“ Dasselbe gilt für Trading. Wir müssen unsere Trades planen und dann den Plan umsetzen.
⤵️ Zum Abschluss lass uns in den Kommentaren wissen ob du einen Tradingplan hast und welche Elemente darin besonders wichtig für dich sind.
3 Trading Lektionen die ich gerne früher gewusst hätte!Lektion 1 - Weniger bringt mehr
Das hört sich zuerst mal kontraintuitiv an, oder? Aber die meisten Trader scheitern, weil sie einfach zu viel tun. Es gibt tatsächlich so etwas wie zu viel Analyse, zu viel Internet-Recherche und zu viel Überdenken eines Trades.
Es ist, als wäre man fast schon süchtig nach den Charts und klebt rund um die Uhr am Bildschirm und setzt einen Trade nach dem anderen. Es ist enorm wichtig zu verstehen, dass manchmal der geeignete Zug darin besteht, absolut nichts zu tun. Klingt komisch, oder?
In einer Phase wo kein „High Probability Setup“ zu erwarten ist, ist nichts zu tun tatsächlich das profitabelste, was du tun kannst. Es geht darum, die Kunst der Geduld und Disziplin zu meistern. Sich emotional in seine Trades zu verstricken, ist ein sicherer Weg ins Desaster.
Wenn du dich an deinen Trading-Plan hältst und die Dinge sich natürlich entfalten lässt, dann werden auch Erfolge kommen. Das ist das wahre Geschäft eines Traders. Das ist Disziplin und Geduld. Trader, die ständig ein- und aussteigen und versuchen, jede kleine Bewegung zu traden, zeigen weder Fähigkeiten als Trader noch Disziplin - sie zocken nur.
Lektion 2 - Akzeptiere, dass du nicht alles wissen kannst
Trading bringt Unsicherheit mit sich. Du wirst niemals alles über den Markt wissen oder alle Faktoren, die den Preis beeinflussen könnten. Versuche nicht, alles vorherzusagen oder zu kontrollieren. Akzeptiere die Unsicherheit und arbeite daran, mit ihr umzugehen, anstatt sie zu bekämpfen.
Erfolgreiches Trading bedeutet, zu erkennen, dass es immer unbekannte Variablen gibt und dass der Markt sich jederzeit unvorhersehbar verhalten kann. Arbeite daran, deine Risikomanagementstrategien zu verbessern, um mit dieser Unsicherheit umzugehen.
Du hast wahrscheinlich schonmal Warren Buffetts berühmten Satz gehört: Regel Nummer eins: Verliere niemals Geld. Regel Nummer zwei: Vergiss niemals Regel Nummer eins. Erfolg im Trading kommt von einer erprobten Tradingstrategie, dem Warten auf die richtigen Bedingungen und dem Festhalten an deinem Plan.
Es geht nicht nur darum, Geld zu verdienen, sondern auch darum, es zu behalten. Denk daran, dass du dein Kapital bereithalten willst, wenn die einfachen und guten Trading-Gelegenheiten kommen. Du willst deine Schüsse nicht auf die schwierigen Ziele verschwenden und dann nichts mehr übrighaben, wenn die sicheren Dinger auftauchen. Es geht darum, deine Setups weise auszuwählen. Die besten Gelegenheiten sind normalerweise ziemlich klar.
Lektion 3 - Setze klare Ziele und bleibe fokussiert
Setze dir klare und realistische Ziele für dein Trading. Diese sollten sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele umfassen. Arbeite daran, diese Ziele systematisch zu erreichen und lasse dich nicht von kurzfristigen Erfolgen oder Misserfolgen ablenken. Fokus und Zielstrebigkeit sind entscheidend, um im Trading erfolgreich zu sein.
Gewinne und Verluste kommen in Wellen. Es ist selten, dass sie gleichmäßig über die Zeit verteilt sind. Manchmal hast du eine Serie von Gewinnern, gefolgt von einer Serie von Verlusten. Dies ist normal und sollte dich nicht aus der Ruhe bringen.
Der Schlüssel ist sich selbst zu beweisen, dass die Tradingstrategie auch funktioniert. Das geht im ersten Schritt über Backtesting und dann über ein paar Monate konstantes Demotrading. Klingt langweilig oder? Aber wer nicht mal die Disziplin aufbringt 2 Monate konstant im Demokonto zu traden sollte sich nicht erwarten dies dann im Live oder Prop-Challenge Account zu schaffen. Denke langfristig und lass dich nicht von kurzfristigen Schwankungen beeinflussen. Halte dich an deine Strategie und bleibe diszipliniert, auch wenn mal ein paar Trades im Verlust landen.
Der Markt verändert sich ständig, doch vieles bleibt auch über lange Zeiträume immer wieder gleich. Bleibe neugierig und lerne kontinuierlich dazu. Studiere den Markt, analysiere deine Trades und suche nach Wegen, deine Strategien zu verbessern um langfristig erfolgreich zu sein.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen nächsten Trades und klicke auf das 🚀 Symbol, wenn dir der Beitrag gefällt.
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Einführung in das Algorithmische TradingAlgorithmisches Trading, auch als automatisiertes Trading oder Algo- bzw. Robo-Trading bezeichnet , ist eine Methode des Handels von Finanzinstrumenten, bei der computerbasierte Algorithmen verwendet werden, um Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu treffen. Im Gegensatz zum manuellen Trading, bei dem der Händler die Entscheidungen basierend auf seinem Wissen und Erfahrung trifft, führt beim algorithmischen Trading der Computer die meisten Entscheidungen aus. Der Zweck von algorithmischem Trading besteht darin, durch die schnelle und automatisierte Ausführung von Handelsstrategien effizientere und profitablere Entscheidungen zu treffen.
Abgrenzung von anderen Trading-Strategien
Algorithmisches Trading unterscheidet sich von anderen Trading-Strategien wie dem Diskretionären Trading, bei dem ein Händler basierend auf Marktkenntnissen und Erfahrungen Entscheidungen trifft, und dem Systematischen Trading, bei dem ein Händler eine vordefinierte Regel oder einen Indikator nutzt, um Entscheidungen zu treffen. Im Gegensatz zum algorithmischen Trading basiert das systematische Trading auf der manuellen Auswertung von Daten und nicht auf der automatisierten Ausführung von Entscheidungen.
Vorteile und Herausforderungen von algorithmischem Trading
Zu den Vorteilen des algorithmischen Tradings gehört vor allem die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung und Ausführung von Handelsaufträgen. Da die Algorithmen schneller als menschliche Händler sind, können sie den Markt in Echtzeit überwachen und in Sekundenbruchteilen reagieren, um Handelsaufträge zu erteilen. Dies kann dazu beitragen, dass mehr Trades ausgeführt werden und somit mehr Gewinne erzielt werden.
Ein weiterer Vorteil des algorithmischen Tradings besteht darin, dass es emotionslos ist. Algorithmische Handelsstrategien basieren auf einer vordefinierten Regel oder einer programmatischen Entscheidung, die nicht von emotionalen Faktoren wie Gier, Angst oder Vorurteilen beeinflusst wird. Dies kann dazu beitragen, dass das Trading konsistenter und zuverlässiger wird.
Es gibt jedoch auch Herausforderungen im Zusammenhang mit dem algorithmischen Trading. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, dass es eine hohe technische Kompetenz erfordert. Um erfolgreiche Algorithmen zu entwickeln und zu implementieren, müssen Trader über Programmier- und Datenanalysefähigkeiten verfügen.
Ein weiteres Risiko beim algorithmischen Trading besteht darin, dass die Algorithmen unvorhergesehene Ereignisse nicht vorhersehen können. Obwohl die Algorithmen auf historischen Daten basieren und darauf trainiert sind, zukünftige Trends vorherzusagen, können unerwartete Ereignisse wie politische Krisen oder Naturkatastrophen das Marktverhalten beeinflussen und zu Verlusten führen.
Grundlagen der Algorithmik und Datenanalyse
Die Grundlagen der Algorithmik und Datenanalyse sind entscheidend für das Verständnis und die Umsetzung von algorithmischem Trading. Algorithmik bezieht sich auf die Wissenschaft des Entwurfs und der Analyse von Algorithmen, während Datenanalyse die Techniken umfasst, die zur Extraktion von Informationen aus Daten verwendet werden.
Programmiergrundlagen und -sprachen sind ein weiterer wichtiger Aspekt für algorithmisches Trading. Es gibt eine Vielzahl von Programmiersprachen, die verwendet werden können, um Algorithmen zu schreiben, wie beispielsweise Python, R, C++, Java und Matlab. Die Wahl der Programmiersprache hängt von der Komplexität der Strategie, der benötigten Geschwindigkeit und der Verfügbarkeit von Bibliotheken und Frameworks ab.
Darüber hinaus sind Datenanalysefähigkeiten unerlässlich, um den Markt zu verstehen und Handelsentscheidungen zu treffen. Datenanalyse umfasst das Sammeln, Organisieren und Analysieren von Daten, um Trends, Muster und Zusammenhänge zu identifizieren. Zu den Techniken der Datenanalyse gehören statistische Methoden wie Regression, Trendanalyse und Korrelationsanalyse, sowie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Datenanalyse ist die Datenvisualisierung. Datenvisualisierung hilft dabei, komplexe Daten in leicht verständliche Diagramme und Grafiken zu verwandeln, um Trends und Muster schnell zu erkennen. Datenvisualisierungstools wie Matplotlib und Tableau können bei der Analyse und Interpretation von Daten helfen.
Fazit
Algorithmisches Trading ist eine Methode des Handels von Finanzinstrumenten, die auf der automatisierten Ausführung von Handelsstrategien basiert. Es bietet eine Reihe von Vorteilen wie schnelle Entscheidungsfindung, Emotionslosigkeit und Konsistenz. Es gibt jedoch auch Herausforderungen wie hohe technische Kompetenz und unvorhersehbare Ereignisse. Um erfolgreich im algorithmischen Trading zu sein, sind Kenntnisse der Algorithmik, Programmierung und Datenanalyse unerlässlich.
Marktstimmung DAX - RisikomodellDas Risikomodell für das Swing-Trading des dt. Aktienmarktes steht aktuell auf GELB (durchschnittliches Risiko) und hat sich im Verglich zur Vorwoche deutlich verschlechtert. Für Anleger ist dies mit einem erhöhten Risiko an den Kapitalmärkten verbunden und die Exposition sollte ggf. heruntergefahren werden.
Detail-Analyse Risikomodell:
1. Die Kurs-/Volumenentwicklung der größeren US-Marktindizes wird mittels der IBD-Methodik beurteilt. Hierbei werden die sog . Distribution-Days und die Follow-Through-Days berücksichtigt, sowie eine Anzahl an psychologischen und konträren Marktindikatoren. Dieser Indikator steht auf gelb - Aufwärtstrend unter Druck
2. Das Verhältnis neuer 52w Hochs / neue 52w sollte bei > 1 liegen. Wenn dies der Fall ist und der allgemeine Trend nach oben zeigt, ist ein Verhältnis > 1 eine weitere Bestätigung für einen anhaltenden Aufwärtstrend. Dieser Indikator steht auf 'grün'.
3. Die Anzahl der Aktien mit einem Kurs oberhalb des eigenen 200d MA sollte die Anzahl der Aktien mit einem Kurs < 200d MA übersteigen -> positives Marktsignal. Dieser Indikator steht auf 'gelb'.
4. Der Volatilitätsindex DV1X sollte deutlich unterhalb 30 liegen. Die deutet auf eine geringe Volatilität im Markt hin, was auf ein gutes Marktumfeld für unsere Swing-Trading-Strategie hindeutet.
5. Bulls vs Bears: dies ist ein konträres Marktindikator. Ein extrem bullishes Sentiment ist ein Alarmsignal und deutet darauf hin, dass der aktuelle Aufwärtstrend bald zu Ende sein könnte. Auf der anderen Seite deutet ein extrem bearishes Sentiment darauf hin, dass eine Marktkorrektur bzw. ein Bärenmarkt bald zu Ende sein könnte.
6. Auf-/Ab-Volumen: bei einer Kennzahl > 1 deutet dieser Indikator darauf hin, dass sich finanzstarke Anleger in den Markt bewegen – eine sehr gute Bestätigung für einen anhaltenden Aufwärtstrend. Dieser Indikator steht auf 'rot'.
7. Die Performance der Einzelwerte auf unserer Watchlist in der vergangenen Woche war durchschnittlich Dies sollte für euch der wichtigste Indikator sein. Nur wenn sich euer eigenes Portfolio positiv entwickelt, solltet ihr euren Investitionsgrad erhöhen.
Empfehlungen für den Einsatz von Robo-TradingRobo-Trading, auch bekannt als Algorithmic Trading oder automatisiertes Trading, ist eine beliebte Form des Handels, bei der Computerprogramme verwendet werden, um Handelsentscheidungen auf der Grundlage von festgelegten Regeln und Kriterien zu treffen. Es bietet viele Vorteile, darunter die Möglichkeit, menschliche Fehler zu minimieren, die Geschwindigkeit und Effizienz zu erhöhen und die emotionale Reaktion auf Marktschwankungen zu reduzieren. Um jedoch erfolgreich mit Robo-Trading zu handeln, müssen Anleger einige Empfehlungen befolgen.
Kenne deine Strategie und Ziele
Bevor Sie mit Robo-Trading beginnen, müssen Sie Ihre Handelsstrategie und Ziele kennen. Sie müssen sicherstellen, dass die von Ihnen gewählte Handelsstrategie für automatisiertes Trading geeignet ist und dass sie Ihren Anlagezielen entspricht. Es ist wichtig, dass Sie verstehen, wie der Robo-Trading-Algorithmus arbeitet und welche Kriterien verwendet werden, um Handelsentscheidungen zu treffen.
Wählen Sie den richtigen Anbieter
Es gibt viele Anbieter von Robo-Trading-Software und -Plattformen, die auf dem Markt erhältlich sind. Es ist wichtig, dass Sie den richtigen Anbieter wählen, der Ihre Anforderungen und Ziele erfüllt. Sie sollten eine gründliche Recherche durchführen, um sicherzustellen, dass der Anbieter eine zuverlässige und effektive Plattform bietet, die sicher und einfach zu bedienen ist.
Testen Sie Ihre Strategie
Bevor Sie Ihre Handelsstrategie mit Robo-Trading einsetzen, sollten Sie sie auf einer Demoplattform testen. Eine Demoplattform ermöglicht es Ihnen, Ihre Strategie unter realen Marktbedingungen zu testen, ohne tatsächlich Geld zu investieren. Dies gibt Ihnen ein besseres Verständnis dafür, wie Ihre Strategie unter verschiedenen Marktbedingungen funktionieren wird.
Überwachen Sie Ihre Trades
Obwohl Robo-Trading automatisiert ist, müssen Sie Ihre Trades dennoch überwachen. Sie sollten sicherstellen, dass Ihr Robo-Trading-Algorithmus ordnungsgemäß funktioniert und Ihre Trades wie beabsichtigt ausführt. Es ist auch wichtig, Ihre Handelsaktivitäten regelmäßig zu überwachen, um sicherzustellen, dass sie mit Ihrer Handelsstrategie und Ihren Zielen übereinstimmen.
Setzen Sie Stop-Loss-Orders
Es ist wichtig, Stop-Loss-Orders zu setzen, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Eine Stop-Loss-Order ist eine automatisierte Order, die Ihre Position schließt, wenn der Markt gegen Sie läuft und ein bestimmtes Niveau erreicht. Sie sollten sicherstellen, dass Sie Stop-Loss-Orders auf allen Trades setzen, um Ihr Risiko zu minimieren.
Diversifizieren Sie Ihr Portfolio
Eine wichtige Empfehlung für den Einsatz von Robo-Trading ist die Diversifizierung Ihres Portfolios. Sie sollten nicht nur auf eine Handelsstrategie oder ein Asset setzen, sondern Ihr Portfolio diversifizieren, um Ihr Risiko zu minimieren. Sie können dies tun, indem Sie in verschiedene Vermögenswerte, Branchen und Regionen investieren.
C. Ausblick auf die Zukunft des Robo-Tradings
Robo-Trading hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen und wird voraussichtlich weiter wachsen. Die Technologie wird immer besser und die Anbieter verbessern ihre Plattformen und Algorithmen, um die Benutzerfreundlichkeit und Effektivität zu erhöhen.
Zukünftige Entwicklungen im Robo-Trading können den Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen beinhalten. Diese Technologien können genutzt werden, um das Verhalten von Anlegern und Markttrends zu analysieren, um bessere Handelsentscheidungen zu treffen.
Ein weiterer möglicher Trend für die Zukunft des Robo-Tradings ist die Verwendung von Blockchain-Technologie. Blockchain kann genutzt werden, um die Sicherheit und Transparenz von Handelsaktivitäten zu erhöhen und das Risiko von Betrug und Manipulation zu minimieren.
Trotz der vielversprechenden Zukunft des Robo-Tradings gibt es auch Bedenken bezüglich der Abhängigkeit von Technologie und der potenziellen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Robo-Trading kann dazu führen, dass menschliche Trader und Analysten durch Computerprogramme ersetzt werden, was zu Arbeitsplatzverlusten führen kann.
Fazit
Robo-Trading bietet viele Vorteile für Anleger, einschließlich der Möglichkeit, menschliche Fehler zu minimieren, die Geschwindigkeit und Effizienz zu erhöhen und die emotionale Reaktion auf Marktschwankungen zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, dass Anleger einige Empfehlungen befolgen, um erfolgreich mit Robo-Trading zu handeln, einschließlich der Kenntnis ihrer Handelsstrategie und -ziele, der Auswahl des richtigen Anbieters, der Überwachung ihrer Trades und der Diversifizierung ihres Portfolios.
Die Zukunft des Robo-Tradings sieht vielversprechend aus, da die Technologie immer fortschrittlicher wird und neue Entwicklungen wie künstliche Intelligenz und Blockchain eingesetzt werden können. Allerdings gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von Technologie und der möglichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.
Trading - DisziplinViele Trader kennen die Situation: Sie nehmen sich fest vor, Ihrem Trading-Plan bei den nächsten Trades strikt zu folgen. Allen guten Vorsätzen zum Trotz finden Sie sich früher oder später dennoch wieder einmal mit überhöhtem Risiko in einem unglücklich verlaufenden Trade.
Trader benötigen vor allem Eines: Selbstvertrauen
Unabhängig davon, ob Sie mit einem blauen Auge, einem Verlust oder sogar einem Gewinn davonkommen: Ihr Selbstvertrauen als Trader wird durch solche Deja-Vu-Erlebnisse leiden. Denn selbst wenn Sie einen Gewinn erzielt haben können Sie sich nicht selbst in die Tasche lügen. Und genau das ist am Ende wohl auch der entscheidende Faktor für Ihren Erfolg oder Misserfolg. Denn nur wer beim Trading von seiner Disziplin und seinen Fähigkeiten überzeugt ist, lässt sich auch in kritischen, von Emotionen und Hektik geprägten Situationen nicht beirren und behält die Nerven.
Der Teufelskreis vieler Trader
Nicht nur Trading-Anfänger machen also die Erfahrung, dass Ihnen in kritischen Situationen immer wieder die notwendige Disziplin fehlt, um an ihrer Strategie festzuhalten. Unbewusst nagt diese Erkenntnis dann am Selbstbewusstsein, sowie am Vertrauen in Strategie und Fähigkeiten. Je härter das eigene, oft unbewusste Selbsturteil ausfällt, desto schwerer fällt der psychologisch souveräne Umgang mit unvermeidlichen Looser-Trades – ein Teufelskreis.
Trading-Disziplin aufzubauen ist jedoch gar nicht so schwer wie viele annehmen. Und wer einmal Trading-Disziplin erworben hat, wird diesen entscheidenden Erfolgsfaktor auch nicht wieder aufgeben. Wie also können Sie ein für alle Mal Trading-Disziplin erwerben?
Enorm hilfreich: Ein Trading-Tagebuch
Eine wichtige Hilfe ist das konsequente Führen eines Trading-Tagebuchs. Schreiben Sie stets alles auf, was Ihre Anlageentscheidungen und Positionen betrifft. Notieren Sie sich genau, warum Sie die jeweilige Position eingegangen sind und wo Ihr Stopp-Loss und Ihr Gewinnziel liegen. Am besten speichern Sie auch einen Chart ab, in welchem Sie Ihre Ein- und Ausstiegspunkte markieren. Notieren Sie neben den messbaren Resultaten, Erfolgskennzahlen und erkannten Fehlern aber auch Gedanken und Gefühle, vor dem Einstieg, während der Haltephase und nach dem Verkauf.
Ein positiver Nebeneffekt ist: Sie werden überrascht sein, wie sich ihre Gefühle verändern, wenn Sie einmal eine Position eröffnet haben. Wenn für Sie das „Hoffen und Bangen“ wegfällt, so steigen Ihre Erfolgschancen allein dadurch beträchtlich. Mit einem Trading-Tagebuch behalten Sie einen guten Überblick und die Kontrolle über Ihre Fortschritte und Ihre Entwicklung als Trader. Eine sorgfältige Nachbereitung und Auswertung Ihrer Trades deckt dann relativ zuverlässig Fehler auf und ist der erste Schritt in Richtung Trading-Disziplin.
Die meisten Marktteilnehmer führen kein solches Journal und kennen auch ihre persönlichen Statistiken nicht. Die meisten Anleger haben aber auch keinen dauerhaften Erfolg. Profis hingegen dokumentieren ihre Trading-Aktivitäten in der Regel sehr detailliert. Und das ist mit Sicherheit kein Zufall, sondern kann den Unterschied zwischen Gewinner und Verliere






















