Strukturelle Preisfindung: Der mechanische Unterbau der MärkteHeute ist dein erster Tag an der Börse, und ich werde dir das Geheimnis verraten, das die meisten Trader erst nach Jahren (und teuren Verlusten) verstehen: Der Markt ist kein Casino mit blinkenden Zahlen – er ist eine gewaltige, atmende Maschine, die Zeit in Wert verwandelt.
Wenn du auf das Bild schaust, siehst du nicht nur ein Diagramm. Du siehst die „Matrix“ des Geldes
Am linken und rechten Rand siehst du die gleichen Akteure: Haushalte, Firmen, den Staat und das Ausland. Aber sie haben völlig unterschiedliche Missionen:
Die „Defizit-Einheiten“ (Links)
Das sind die Borrowers. Sie haben eine Vision (ein Haus, eine Fabrik, eine neue Autobahn), aber ihnen fehlt das Cash. Sie „leihen“ sich die Zukunft in die Gegenwart, indem sie Versprechen ausgeben – wir nennen sie Wertpapiere.
Die „Überschuss-Einheiten“ (Rechts)
Das sind die Lenders. Sie haben Geld übrig und wollen, dass es für sie arbeitet. Da sie heute auf Konsum verzichten, verlangen sie eine Belohnung. Den Zins.
Wo die Magie passiert
In der Mitte sitzen die Intermediäre. Warum? Weil der Sparer in Wanne-Eickel der Regierung von Japan wahrscheinlich nicht direkt Geld leihen würde
Die Banken: Sie sind die ultimativen Alchemisten. Sie nehmen kurzfristige Einlagen (CDs) und verwandeln sie in langfristige Kredite. Einzigartig: Wenn Banken Kredite vergeben, erschaffen sie Geld.
Die Investmentvehikel: Pensionsfonds und Hedgefonds bündeln das Kapital von Millionen Menschen, um als „Wale“ am Markt aufzutreten und Anteile (PIs) zu kaufen.
Alle diese Player leben von der Marge: Sie verlangen vom Kreditnehmer mehr, als sie dem Sparer geben. Dieser winzige Spread finanziert die gesamte Glasfassaden-Architektur von Frankfurt bis New York.
Der Puppenspieler: Die Zentralbank
Ganz oben thront die Zentralbank. Sie ist nicht einfach ein Mitspieler, sie ist der Gott der Liquidität.
Entgegen dem, was viele denken, bestimmt nicht „Angebot und Nachfrage“ die kurzfristigen Zinsen. Die Zentralbank legt sie administrativ fest (PIR – Policy Interest Rate). Dieser Zins ist der Anker, an dem alles andere hängt. Wenn die Zentralbank atmet, bebt der ganze Chart
Zinsen sind die Schwerkraft der Finanzwelt.
Wenn die Zinsen steigen, sinkt der Wert von allem anderen. Warum? Weil zukünftige Gewinne mit einem höheren Satz „diskontiert“ (abgeschwächt) werden
Wie Funktioniert das Finanzsystem
Alles beginnt auf der rechten Seite Hier befinden sich die Sektoren (Haushalte, Unternehmen, Regierung, Ausland), die in diesem Moment mehr Geld haben, als sie ausgeben. Sie suchen nach einer Möglichkeit, dieses überschüssige Geld sicher aufzubewahren oder zu vermehren. Sie verzichten heute auf Konsum und verlangen dafür eine Belohnung – den Zins
Die Wege des Geldes: Direkt vs. Indirekt
Das Geld kann zwei Wege nehmen, um zu denjenigen zu gelangen, die es brauchen (den Kreditnehmern auf der linken Seite).
Weg A: Die Abkürzung (Direktfinanzierung)Hier kaufen die Kreditgeber direkt die Wertpapiere (Aktien oder Anleihen) der Kreditnehmer.
Beispiel: Ein wohlhabendes Individuum kauft direkt Staatsanleihen
Weg B: Die Autobahn (Indirektfinanzierung via Intermediäre)
Dies ist der Weg, über den der Großteil des Geldes fließt. Hier schalten sich Profis dazwischen
Banken
Was sie vom Kreditgeber nehmen: Einlagen / CDs (Einlagenzertifikate)
Was sie dem Kreditnehmer geben: Kredite, Hypotheken, Overdrafts
Investmentvehikel
Was sie vom Kreditgeber nehmen: Beteiligungsanteile (PIs)
Was sie dem Kreditnehmer geben: Kauf von Aktien und Anleihen
Banken sind weit mehr als nur Tresore für dein Geld; sie sind „Finanz-Alchemisten“.
Sie sammeln das überschüssige Geld von den „Lenders“ (den Kreditgebern) ein. Als Gegenleistung erhältst du ein Einlagenzertifikat (CD) – im Grunde ein Versprechen, dass dein Geld sicher ist und du Zinsen bekommst. Dieses eingesammelte Geld bleibt nicht liegen. Die Bank bündelt tausende kleiner Einlagen zu riesigen Summen und verleiht sie als Kredite, Hypotheken oder Überziehungskredite an die „Borrowers“ (die Kreditnehmer) weiter. Banken verringern das Risiko für dich als Sparer. Sie übernehmen die „Informationskosten“ – also die Prüfung, ob der Häuslebauer links auch wirklich zurückzahlen kann. Wenn er es nicht tut, ist das erst einmal das Problem der Bank, nicht deines. Zudem schaffen sie Liquidität: Du kannst dein Geld meist schnell wieder abheben, obwohl der Kreditnehmer es vielleicht für 20 Jahre geliehen hat.
Investmentvehikel
Unter diesem Begriff verstecken sich die „Wale“ des Marktes: Pensionsfonds, Versicherer oder Investmentfonds. Sie geben sogenannte „Beteiligungsanteile“ (Participation Interests – PIs) aus. Wenn du also Geld in einen Fonds einzahlst, kaufst du ein Stück dieses großen Topfes. Mit diesem gigantischen Kapitalberg gehen sie an die Börse (den Sekundärmarkt) oder direkt zu Firmen (den Primärmarkt) und kaufen dort im großen Stil Aktien und Anleihen. Durch das Sammeln von Millionen kleiner Beträge können sie ihre Investitionen extrem breit streuen (Diversifikation). Das senkt das Risiko drastisch im Vergleich zu jemandem, der alles auf eine einzige Aktie setzt.
Warum machen die das? Die „Marge“ ist der Treibstoff
Niemand arbeitet umsonst. Das gesamte System wird durch die sogenannte Bankmarge finanziert Die Bank verlangt vom Kreditnehmer höhere Zinsen (Interest Earned – IE), als sie dir für deine Einlage zahlt (Interest Paid – IP). Diese Differenz ist die Marge. Sie deckt die Kosten der Bank, schützt gegen Kreditausfälle und ist – wie es im Fachjargon heißt – „sticky“, also wird von den Banken eifersüchtig bewacht, da sie ihren Hauptgewinn darstellt
Wenn du als Trader später auf einen Chart schaust, siehst du das Endergebnis dieses Prozesses. Wenn die Zentralbank den „Anker-Zinssatz“ (PIR) anpasst, ändern die Banken sofort, wie viel sie für CDs zahlen und wie viel sie für Kredite verlangen. Das verändert den gesamten Geldflow auf der „Autobahn“ – und genau das ist es, was die Kurse auf deinem Bildschirm schließlich nach oben oder unten drückt.
Das Ziel: Ultimative Kreditnehmer
Auf der linken Seite sitzen die Akteure, die Pläne haben, aber kein Geld Sie geben Wertpapiere (Schuldscheine oder Aktien) aus. Im Austausch für diese Papiere erhalten sie das Cash, um Häuser zu bauen (Haushalte), Fabriken zu eröffnen (Unternehmen) oder Infrastruktur zu finanzieren (Regierung).
Die Schaltzentrale: Zentralbank & Interbankenmarkt
In der Mitte der Grafik siehst du den "Maschinenraum". Zentralbank: Sie steuert die Geldmenge und setzt den Anker-Zinssatz (PIR) fest.
Interbankenmarkt Hier leihen sich Banken untereinander Geld, um ihre Reserven bei der Zentralbank auszugleichen Wenn eine Bank einem Kreditnehmer links einen Kredit gibt, erschafft sie in diesem Moment neues Geld in Form einer Einlage Der Flow ist ein ständiges Geben und Nehmen von Versprechen (Wertpapieren) gegen Liquidität (Cash). Die Zinsen sind dabei das Thermometer: Sind sie hoch, wird das Geld "teuer" und der Flow bremst ab. Sind sie niedrig, fließt das Geld schneller
Interestrates
USD/JPY: Starke japanische Daten halten Bären in SchachZusammenfassung
Die japanischen Wirtschaftsdaten bleiben stabil und lassen die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen durch die Bank of Japan bestehen. Am Rand verzerren sie die Richtungsrisiken für USD/JPY weiter nach unten, da sie über der technischen Schlüsselunterstützung schwanken.
So weit, so gut für die hawkische BoJ
Die am Freitag veröffentlichten japanischen Wirtschaftsdaten entsprachen entweder den Erwartungen oder lagen darüber. Die Inflation in der Hauptstadt Tokio überraschte im Januar mit einem kräftigen Anstieg und lag 3,4 % über dem Vorjahreswert, nachdem sie im Dezember auf 3,1 % nach oben korrigiert worden war.
Ohne die Preise für frische Lebensmittel stieg die Kerninflation im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 %, was den Erwartungen entspricht und einen Anstieg von 2,4 % gegenüber dem Vormonat bedeutet. Ohne die Energiepreise stieg die sogenannte Kern-Kern-Messung im Jahresverlauf um 1,9 %, was ebenfalls den Prognosen entspricht und ein Zehntel über dem Wert vom Dezember liegt.
Die Bank of Japan strebt eine jährliche Inflation von 2 % ohne frische Lebensmittel an, achtet aber aufgrund der Volatilität der Energiepreise auch genau auf die Kern-Kern-Messung. Der Bericht aus Tokio erscheint drei Wochen vor der nationalen Inflationszahl und gibt den Märkten einen Frühindikator für das, was sie erwarten können.+
So weit, so gut für die hawkische BoJ
Die am Freitag veröffentlichten japanischen Wirtschaftsdaten entsprachen entweder den Erwartungen oder lagen darüber. Die Inflation in der Hauptstadt Tokio überraschte im Januar mit einem kräftigen Anstieg und lag 3,4 % über dem Vorjahreswert, nachdem sie im Dezember auf 3,1 % nach oben korrigiert worden war.
Ohne die Preise für frische Lebensmittel stieg die Kerninflation im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 %, was den Erwartungen entspricht und einen Anstieg von 2,4 % gegenüber dem Vormonat bedeutet. Ohne die Energiepreise stieg die sogenannte Kern-Kern-Messung im Jahresverlauf um 1,9 %, was ebenfalls den Prognosen entspricht und ein Zehntel über dem Wert vom Dezember liegt.
Die Bank of Japan strebt eine jährliche Inflation von 2 % ohne frische Lebensmittel an, achtet aber aufgrund der Volatilität der Energiepreise auch genau auf die Kern-Kern-Messung. Der Bericht aus Tokio erscheint drei Wochen vor der nationalen Inflationszahl und gibt den Märkten einen Frühindikator für das, was sie erwarten können.
Zinserhöhung im Oktober vollständig eingepreist, Risiken früher verzerrt
Die Daten halten die Bank of Japan auf Kurs, um die am vergangenen Freitag erfolgte Zinserhöhung um 25 Basispunkte zu erhöhen.
Die Swap-Märkte sind für eine weitere Zinserhöhung um 25 Basispunkte bis Oktober vollständig eingepreist, wobei die implizite Wahrscheinlichkeit einer früheren Zinserhöhung im Laufe der ersten Jahreshälfte allmählich steigt. Es ist eine gewagte Annahme, aber wenn die externen wirtschaftlichen Bedingungen anhalten, könnte die BoJ versucht sein, früher zu handeln, insbesondere wenn sie nach Abschluss der jährlichen Verhandlungen im März Anzeichen für große Lohnerhöhungen sieht.
In seiner Rede am Donnerstag signalisierte der stellvertretende Gouverneur der Bank of Japan, Ryozo Himino, die Absicht, die Zinsen weiter zu erhöhen, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen mit den Prognosen der Bank übereinstimmen.
Er betonte, dass längere Phasen negativer Realzinsen außerhalb von wirtschaftlichen Schocks „nicht normal“ seien, insbesondere wenn der Deflationsdruck nachlässt.
Da es diese Woche keine weiteren japanischen Daten gibt, kommt es auf den US-Kalender an, um die Richtung von USD/JPY zum Monatsende hin zu bestimmen.
USD/JPY trotz Zollschlag stark
USD/JPY bleibt in den Charts stark. Obwohl ein weiterer gescheiterter Abwärtstrend der Keilunterstützung durch die Nachricht vereitelt wurde, dass die US-Regierung ab Samstag 25 % Zölle auf mexikanische und kanadische Importe erheben wird, ist es bemerkenswert, dass die Stärkung des Dollars als Reaktion darauf bisher keine allzu großen Auswirkungen auf den Yen hatte.
Da die Momentum-Indikatoren rückläufig sind, sollten Händler auf das Risiko achten, dass es bald zu einem weiteren Versuch einer anhaltenden Abwärtsbewegung kommt. Einbrüche unter 154 wurden kürzlich aufgekauft, was dies deutlich auf den Radar bringt. Darunter sind weitere wichtige Werte 153,38 und der gleitende 200-Tage-Durchschnitt. Sollte letzterer nachgeben, gibt es bis zum Tief vom Dezember bei 148,65 kaum sichtbare Unterstützung.
-- Geschrieben von David Scutt
Zinsentscheid macht die Weihnachtsrallye möglich!!! 🤯Liebe Bitbuller! 😎
Das Marktsentiment für das restliche Jahr steht und spricht für eine Weihnachtsrallye! 🚀
🔥 Gestern Abend haben wir den Knaller beim FOMC Statement bekommen. Der DOT-PLOT wurde angepasst und stellt für 2024 nun Zinssenkungen in Aussicht! Jerome Powell lässt verlauten: "Not likely we will hike further". Unsere wochenlange Vermutung, dass wir uns auf dem Zinsplateau befinden, scheint sich nun wirklich zu bewahrheiten. ✌️
ℹ️ Was bedeutet das?
Zum einen preisen die Märkte nun ein, dass die Zentralbankzinsen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keinen höheren Druck mehr auf die Wirtschaft ausüben werden.
Zum anderen wird extrem viel Geld in die Kapitalmärkte fliessen, mit jeder Zinssenkung die in 2024 erfolgen könnte. Das Gelddrucken war in Vergangenheit schon immer DER Treiber für "Fullblown Bullmarkets", siehe 2020-2021. 🚀
Bitcoin:
Der Support am 100er EMA(4H) bzw. $41000 hat sich gestern Mittag bereits bestätigt, der Zinsentscheid an sich hat kaum für nachhaltige Reaktionen beim Bitcoin gesorgt. Momentan handeln wir bei $43000, das Handelsvolumen ist seit der Korrektur konsekutiv am abnehmen, uns scheint sehr bald eine größere Bewegung bevorzustehen! 🔥
Wirtschaftskalender:
14:30 ----- US-Einzelhandelsumsätze (Nov)
14:30 ----- Erstanträge Arbeitslosenhilfe
📅 Die großen Veröffentlichungen durch Inflationsdaten und Zinsentscheid diese Woche lassen die Relevanz der obligatorischen Konjunkturdaten wie zb. die Erstanträge, völlig verblassen.😅
Lass uns gerne ein Abo da, wenn dir unsere Ideen Gefallen! 😊
Trading der fundamentalen Ereignisse dieser Woche Trading der fundamentalen Ereignisse dieser Woche
Die Aufmerksamkeit des Marktes wird auf die letzte geldpolitische Sitzung der Federal Reserve im Jahr 2023 gerichtet sein, die für diesen Mittwoch geplant ist, mit der Erwartung, dass die USA die Zinssätze auf einem 22-Jahreshoch halten werden.
Anleger haben die Möglichkeit, die Erklärung der Fed und den Vorsitz der Pressekonferenz von Jerome Powell auf Hinweise auf mögliche Zinssenkungen im Jahr 2024 (oder deren Fehlen) zu prüfen.
Einen Tag vor der Entscheidung der FED sind die USA auch bereit, wichtige Inflationsdaten zu veröffentlichen. Prognosen deuten auf einen marginalen Anstieg der Verbraucherpreise im November um 0,1% hin.
Mit Blick auf Europa werden sich die Händler auf die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England (BoE) konzentrieren, die beide am Donnerstag stattfinden.
Es wird prognostiziert, dass die BoE die Kreditkosten auf einem 15-Jahreshoch halten und gleichzeitig die Notwendigkeit erhöhter Zinsen bekräftigen wird. Jeder Kommentar der Bank, der von diesem Ausblick abweicht, könnte möglicherweise zu Wellen auf dem Markt führen.
Die Inflation in der Eurozone fiel im vergangenen Monat auf 2,4%, nach zehn Zinserhöhungen in Folge von über 10% im Vorjahr. Dieser Rückgang rückt das Inflationsziel der EZB von 2% in den Blick und macht eine weitere Zinserhöhung unwahrscheinlich. Goldman Sachs hat prognostiziert, dass die Sitzung der Europäischen Zentralbank im April den Beginn ihrer ersten Zinssenkung markieren wird, gefolgt von einer Senkung um 25 Basispunkte bei jeder folgenden Sitzung im Laufe des Jahres.
NZD/USD - Was passiert beim Zinsentscheid der RBNZ?In der Nacht auf Mittwoch um 04:00 Uhr kommt es zum Zinsentscheid der Reserve Bank New Zealand (RBNZ) in Neuseeland. Um 05:00 Uhr folgt dann noch eine Pressekonferenz mit dem RBNZ-Vorsitzenden Adrian Orr.
Der Markt erwartet, dass der Leitzins unverändert bei 5,5% belassen wird.
Auf der letzten Sitzung am 12. Juli beließ die RBNZ den Leitzins ebenfalls wie allgemein erwartet unverändert bei 5,5%.
Es war die erste Beibehaltung seit Beginn des Straffungszyklus der Bank im Jahr 2021.
Das Statement enthielt kaum Änderungen. Die Bank stellte fest, dass die Zinssätze "die Ausgaben und den Inflationsdruck wie erwartet und erforderlich einschränken".
Es wurde eingeräumt, dass die Aussichten für den Immobilienmarkt "ausgewogener geworden sind" und die Immobilienpreise "auf ein nachhaltigeres Niveau zurückgekehrt sind".
Die RBNZ bekräftigte, dass "die Zinssätze auf absehbare Zeit auf einem restriktiven Niveau bleiben müssen, um sicherzustellen, dass die Verbraucherpreisinflation in den Zielbereich von 1 bis 3 % zurückkehrt und gleichzeitig eine möglichst nachhaltige Beschäftigung unterstützt wird."
Der Zinsmarkt zeigt aktuell eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 10% für eine Zinserhöhung im Oktober und etwa 30% für November.
Es ist unwahrscheinlich, dass die RBNZ Änderungen vornehmen wird. Eine Überraschung könnte sich aus dem Statement, einer Änderung der Forward Guidance oder der makroökonomischen Prognosen ergeben.
Das Währungspaar NZD/USD befindet sich nun schon seit rund einem Monat in einem anhaltenden Abwärtstrend, der durch eine fallende Trendlinie begleitet wird.
Sollte sich der Abschwung weiter fortsetzen, dann könnten die Unterstützungszonen bei 0.5940 und bei 0.5900 getestet werden.
Nach oben hin könnte der Kurs zunächst an den Widerstandsbereichen bei 0.6000 und bei 0.6033 aufgehalten werden.
Bitcoin nach Zinsentscheid schwach, droht weiterer Abverkauf??Liebe Bitbull - Community!
Der Bitcoin nimmt die ausgebliebene Überraschung beim FED-Zinsentscheid auch gewissermaßen positiv (wie die traditionellen Märkte), hat jedoch eine extrem schwierige Ausgangsposition. Der jüngste Anstieg erinnert stark an eine Bearflag, auch das Volumen der grünen 4h-Kerzen lässt zu wünschen übrig.
Wir wollen zum Bitcoin Kurs auf keinen Fall zu pessimistisch klingen, jedoch brauchen wir mehr Power um uns durch den riesigen Block an Widerstand vor uns zu bewegen. Wenn wir unter dem großen Widerstand schon kaum Käufer haben, dann sehen wir für die Resistenz eher schwarz.
Seit ca. einem Monat flacht sich beim Bitcoin das Handelsvolumen wieder konsekutiv ab, eine große Bewegung blieb bisher aus. Wir hoffen, dass die Richtung gen Norden sein wird, auf dem Weekly Chart möchten wir kein Doppeltop reinbekommen 🙈
Wirtschaftskalender:
Heute wurden die wichtigsten Daten schon vor ein paar Minuten veröffentlicht. Die Daten sind durchweg unauffällig, lasst euch bitte nicht von dem Bruttoinlandsprodukt aus dem Konzept bringen, dabei handelt es sich um die erste von zwei Prognosen, die liegen gerne mal völlig daneben, da nur 1/3 der Daten vorliegen!
Zu deutsch: Irrelevante Veröffentlichung!
Wir wünschen euch einen schönen Nachmittag! 😊
BTC/USDT – Update nach FED-Meeting
Gestern hat die FED die Zinsen wie erwartet nicht erhöht, hat aber gleichzeitig auch gesagt, dass in den nächsten 6 Monaten zwei Erhöhungen, um jeweils 0.25% möglich sind. Die Märkte haben zuerst nicht gross reagiert, doch um ca. 22:00 Uhr kam ein deutlicher Abverkauf, bei Bitcoin waren es etwas mehr als 4%.
Nun hat der Kurs zwei Möglichkeiten:
1. Wir finden Support und re-testen nochmals die obere Trendlinie, dies könnte bis ca. 25‘500$ gehen.
2. Kein Support wird gefunden und wir sinken direkt weiter, bis zum nächsten Support bei ca. 23‘800$
Ich denke Szenario 1 ist hier wahrscheinlicher, da wir nach einem stärken Push nach unten, zunächst mal etwas Support finden sollten. Die Betonung liegt auf „sollten“, denn 25‘000$ war ein starker Support, den wir nun verloren haben und dies natürlich zu grösseren Abverkäufen führen könnte durch grosse Investoren, die ihren Gewinn absichern wollen oder nicht weitere Verluste mitnehmen wollen.
Heute gibt dann die EU noch ihre Interest Rates bekannt und die USA zeit wie die Arbeitslosenquote ausschaut, da könnte nochmals etwas Volatilität aufkommen.
Bitcoin lässt die Rallye um die positiven Inflationsdaten aus???Liebe BTCMoneymakers,
wie sie sehen, sehen sie nichts! 👀
Die "positiven" Verbraucherinflationsdaten lassen den US-Dollar seinen Pullback fortsetzen, und sorgen für eine weitere Rallye an den traditionellen Finanzmärkten. Kein Wunder, gehen doch nur noch 10% der Analysten davon aus, dass wir eine weitere Zinserhöhung bekommen. Nun wurde kurz vor dem Zinsentscheid heute Abend, die Pause eingepreist, die so gut wie fest zu stehen scheint.
Warum schliesst sich der Bitcoin nicht der Rallye an? 🤯
Zum einen ist die Rallye vor allem "AI" 🤖 getrieben, Unternehmen rund um künstliche Intelligenz führen die letzten Aufwärtsbewegungen an. Zum anderen wird die Kryptoindustrie vom SEC Feldzug gegen die Börsen überschattet, neue Liquidität findet gerade nur sehr schwer den Weg in die Märkte.
Es bleiben nun noch der Erzeugerpreisindex (14:30), der FED-Zinsentscheid (20:00) und vor allem die Pressekonferenz von J.Powell abzuwarten (20:30), da diese das Sentiment für die nächsten Wochen bilden. Es bleibt spannend wie der Bitcoin-Kurs darauf reagieren wird.
Wir hoffen das dir unsere Ideen Gefallen und würden uns freuen, wenn du uns ein Abo und eine 🚀 da lässt! 😊
BTC mit schlechter Ausgangslage für Inflationsdaten, spannend!!!Liebe BTCMoneymakers,
Nach den unerfreulicheren Nachrichten letzte Woche, geht es die nächsten 3-Tage mit Makroökonomischen Schwergewichten weiter. 🏋️♂️
Der Bitcoin kann zwar das letzte Tief halten, bewegt sich seit Samstag aber in einer Bear-Flag.
Der Spread ist in den Daily-Candles deutlich höher als die tägliche Kursveränderung, viel tut sich da seit Samstag nicht gerade auf.
Die US - Inflationszahlen könnten das ganze heute um 14:30 wieder ändern, das Potential für Volatilität ist sehr hoch!
Die Veröffentlichung nimmt ausserdem nochmal Einfluss auf die Entscheidungsfindung der FED morgen Abend, den Zinssatz eventuell nochmals zu erhöhen.
Da die NEWS relativ schnell Aufeinander folgen, sind Vorhersagen nur sehr schwierig zu treffen.
Seit also die nächsten Tage besonders vorsichtig mit euren Trades!
Wenn dir unsere Ideen Gefallen, lass uns gerne ein Abo da! :-)
USD/CAD - Hawkisher BoC-Zinsentscheid sorgt für CAD-StärkeUm 16:00 Uhr kam es zum Zinsentscheid der Bank of Canada (BoC).
Der Leitzins wurde überraschenderweise um 25 Basispunkte angehoben. Der Markt rechnete im Vorfeld der Entscheidung mit einer 60:40 Chance für unveränderte Zinsen.
Im Statement des Zinsentscheids wurde nochmals darauf hingewiesen, dass die quantitative Straffung (QT) fortgesetzt wird. Zudem erwähnte man, dass die Inflation weiter hartnäckig hoch bleibt. Die kanadische Wirtschaft zeigt sich dennoch widerstandsfähig.
Der CAD wurde im Anschluss des Zinsentscheids stärker und entwickelte Aufwärtsmomentum.
Das Major-Währungspaar USD/CAD testete den Unterstützungsbereich bei 1.3300/25 in Kombination mit der steigenden Trendlinie und prallte zunächst von dort ab.
GBP/USD: 1,20er Marke im FokusDas Währungspaar gibt weiter ab und testet nun bereits die 1,20er Marke und prallte hier vorerst ab.
Das Pfund leidet aktuell unter den größtenteils schwächeren Arbeitsmarktdaten, die hinter den Erwartungen des Markts zurückblieben.
Der USD hingegen profitiert von ausgeweiteten Zinswetten (mittlerweile 75 Bps) für die morgige Zinsentscheidung um 20 Uhr.
Ein Stundenschlusskurs unterhalb der psychologischen 1,20er Marke könnte hier als möglicher Trade Einstieg genutzt werden. Als Zielzone bietet sich hier das Tief vom 3. September 2019 bei 1,1959 an.
Man sollte im Hinterkopf behalten, dass morgen – wie zuvor schon erwähnt – der Fed Zinsentscheid stattfinden wird. Dort kann es zu volatilen Bewegungen im USD kommen, weswegen man den Trade vorab absichern oder schließen sollte.
Mit dem Zinsentscheid bzw. nach dem Zinsentscheid können sich immer noch neue Trademöglichkeiten ergeben.
Zinsen auf 10 jähr. US-Staatsanleihen werden weiter fallenDer Kondratieff Zyklus ist gleichzeitig auch ein großer Zinszyklus. In der sog. "Upwave" steigen die Zinsen vom Tief am Ende des vorherigen Kondratieff
auf das Hoch in der Hälfte des Zyklus. Um dieses Zinshoch herum zeigen sich historisch Perioden hoher Inflation und Kriege (z.B. Vietnam Krieg, Erster Weltkrieg).
Die zweite Hälfte des Zyklus, "Downwave" zeichnet sich zunächst durch gutartige Disinflation und Kreditexpansion mit Spekulationsexzessen aus. Die hohe Verschuldung
führt zu einer sich immer mehr verlangsamenden Inflationsrate, die schlussendlich auf 0 fällt oder zu Zeiten des Goldstandards sogar negativ wurde (Deflation).
Ein neuer Zyklus kann erst beginnen, wenn die "Altlasten" des vorangegangen Zyklus getilgt wurden. Entweder mittels Austerität, Schuldenerlassen, Bankrotten oder Inflationierung/Währungsreform.
Das Kursziel der Zinsen auf US-Staatsanleihen liegt bei 0% bis -1%.
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