Sea Limited mit 30 Prozent Potenzial!Ich werde am Montag die erste Tranche für Sea Limited setzen. Grund dafür: sehr starkes Umsatz- und Gewinnwachstum. Die Aktie befindet sich nahe der 200er EMA, die wurde seit März 2024 zwei Mal getestet und dabei leicht unterschritten (10%, 4%). Setzt man den SL unter die letzten beiden Tiefs wären das ca. 7% Minus. Geht man auf Nummer sicher, nimmt man knapp 12% in Kauf (Tief vom 09.05.). Hauptfaktor warum ich die Aktie kaufen werde sind jedoch die Quartalszahlen am 18.11.25. Sea Limited wurde 2022 in Indien verboten und wurde im Juni/Juli diesen Jahres wieder eingeführt. Indien hatte ca. 10% Anteil am Umsatz und Gewinn. Ich spiele darauf, dass dies sich positiv auf Q3 auszahlen wird. Ziel ist das letzte Hoch vom 12.09. Dies wären ca. 27% Gewinn. Könnte mir aber gut vorstellen, dass ich die Aktie länger halten werde.
Wer sich die letzten SEC-Filings anschaut, stellt fest, dass es viele sales of securities gab. Diese waren alle Teil eines Rule10b5-1 Plans und sind als leicht bearish zu betrachten. Grund dafür: Das sind quasi Vorab-Verkaufspläne, die durchgeführt werden MÜSSEN und bereits längerfristig feststanden. Dies wird auch der Grund für den Kursrückgang seit September sein. Am Wichtigsten bleiben die Fundamentaldaten und die sind (für mich) überzeugend. Vor allem die Erhöhung der Jahresprognose am 12.08. für die Gamingsparte ist ein klar bullisches Zeichen. Ich bleibe gespannt.
Fundamental Analyse
Ist Deutschlands Wirtschaftserfolg nur Illusion?Der deutsche Leitindex DAX 40 ist im vergangenen Jahr um 30 % gestiegen und vermittelt den Eindruck robuster wirtschaftlicher Gesundheit. Diese Performance verdeckt jedoch eine besorgniserregende Realität: Der Index repräsentiert global diversifizierte Konzerne, deren Umsätze größtenteils außerhalb des kämpfenden deutschen Binnenmarkts erzielt werden. Hinter der Widerstandsfähigkeit des DAX lauert fundamentaler Verfall. Das BIP sank im 2. Quartal 2025 um 0,3 %, die Industrieproduktion erreichte den Tiefststand seit Mai 2020, und die Fertigung schrumpfte um 4,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Der energieintensive Sektor erlitt sogar eine stärkere Kontraktion von 7,5 %, was zeigt, dass hohe Inputkosten zu einer strukturellen, langfristigen Bedrohung geworden sind, nicht zu einer vorübergehenden Herausforderung.
Die Automobilbranche verkörpert die tiefere Krise Deutschlands. Einst dominante Hersteller verlieren den Übergang zu Elektrofahrzeugen; der europäische Marktanteil in China fiel von 24 % im Jahr 2020 auf nur 15 % im Jahr 2024. Trotz weltweit führender R&D-Ausgaben von 58,4 Milliarden Euro im Jahr 2023 bleiben deutsche Autobauer auf Stufe 2+ Autonomie stecken, während Konkurrenten vollständige Selbstfahr-Lösungen anstreben. Dieser technologische Rückstand resultiert aus strengen Vorschriften, komplizierten Genehmigungsverfahren und kritischer Abhängigkeit von chinesischen Seltenen Erden; Lieferstörungen könnten Verluste von 45-75 Milliarden Euro auslösen und 1,2 Millionen Jobs gefährden.
Die strukturellen Rigiditäten Deutschlands verschärfen diese Herausforderungen. Die föderale Zersplitterung über 16 Länder lähmt Digitalisierungsanstrengungen; das Land liegt trotz ambitionierter Souveränitätsinitiativen unter dem EU-Durchschnitt in der digitalen Infrastruktur. Als fiskalischer Anker Europas trug Deutschland 2024 netto 18 Milliarden Euro zum EU-Haushalt bei, doch diese Belastung einschränkt die heimische Investitionsfähigkeit. Demografische Drucke halten an, wenngleich Zuwanderung die Belegschaft stabilisiert hat; hochqualifizierte Migranten erwägen überproportional abzureisen und drohen, eine demografische Lösung in einen Brain-Drain zu verwandeln. Ohne radikale Reformen zur Bürokratieentlastung, Umlenkung der R&D auf disruptive Technologien und Bindung von Spitzenkräften wird der Graben zwischen DAX und Deutschlands Grundwirtschaft nur wachsen.
Bevorstehendes Ende des Shutdowns & Liquidität am MarktDas Ende eines Shutdowns der US-Regierung wird oft als rein politisches Signal betrachtet. Aus finanzieller Sicht kann dieses Ereignis jedoch eine bedeutende Wende für die weltweite Liquidität markieren. Einer der direktesten Mechanismen, über den dieser Effekt wirkt, ist das Treasury General Account (TGA), das Hauptkonto des US-Finanzministeriums bei der Federal Reserve (Fed).
1) Das TGA – ein echter Liquiditätsspeicher
Das TGA fungiert als Girokonto der Bundesregierung.
Wenn Einnahmen (Steuern, Anleiheemissionen usw.) eingehen, werden die Mittel dort hinterlegt. Wenn Ausgaben getätigt werden – Gehälter, Zahlungen an Auftragnehmer, Sozialprogramme – verlassen diese Beträge das TGA und fließen an Geschäftsbanken und Haushalte.
Jeder vom Finanzministerium ausgegebene Dollar verlässt also die Fed und gelangt in den Privatsektor, wodurch die Bankreserven und die Liquidität im Finanzsystem steigen.
Umgekehrt verringern sich die Bankreserven, wenn das Finanzministerium Anleihen ausgibt und Geld von Investoren einsammelt, da diese Mittel in das TGA übertragen werden.
2) Shutdown: eine Phase stiller Kontraktion
Während eines Shutdowns ist die Regierung weitgehend gelähmt. Viele Zahlungen werden ausgesetzt oder verschoben, was die Mittelabflüsse verringert.
Ergebnis: Das TGA leert sich deutlich langsamer, und die verfügbare Liquidität im Finanzsystem sinkt. Man sollte sich daran erinnern, dass das TGA Anfang Oktober gerade wieder aufgefüllt wurde – genau zu Beginn des Shutdowns.
3) Das Ende des Shutdowns: eine kräftige Re-Injektion
Sobald der Shutdown endet, muss das US-Finanzministerium die aufgeschobenen Ausgaben nachholen – Gehälter, Verträge, Bundesprogramme.
Diese massiven Zahlungen führen zu einem raschen Rückgang des TGA, was einer direkten Liquiditätsinjektion in die Wirtschaft entspricht.
Die Bankreserven steigen mechanisch, Repo-Sätze können sich entspannen, und Risikomärkte – Aktien, Hochzinsanleihen, Krypto-Assets – profitieren häufig von einer kurzfristigen Erholung.
Dieser Liquiditätszufluss ist jedoch nicht dauerhaft: Sobald die Zahlungen aufgeholt sind, muss das Finanzministerium in der Regel neue Schulden emittieren, um das TGA auf sein Zielniveau zurückzuführen. Diese Umkehrphase entzieht dem Markt dann die überschüssige Liquidität.
Kurzfristig wirkt das Ende des Shutdowns jedoch wie eine positive Liquiditätspumpe, die den Trend risikoreicher Anlagen an den Märkten beeinflussen kann.
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Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
KW 45 - Wochenbericht zur Vorbereitung auf die neue Handelswoche🗓️ Wochenausblick KW 45 (03.–07. Nov 2025)
🔎 Makro, Märkte & Stimmung
Die letzte Oktoberwoche zeigte sich zweigeteilt: Stabile Indizes, aber zunehmende Risikospannungen.Der S&P 500 schloss bei 6 840 Punkten (+0,7 %), der Dow bei 47 563 (+0,8 %) und der Nasdaq Composite bei 23 725 (+2,2 %).Neue Allzeithochs blieben aus, während die Rally von wenigen Schwergewichten getragen wird – nur rund 40 % der S&P-500-Titel notieren über ihrer 50-Tage-Linie.
Die US-Fed senkte den Leitzins auf 3,75 %–4,00 %, deutete einmal mehr an, dass weitere Cuts von Daten abhängen. Auch die Bank of Canada senkte (2,25 %), während die BoJ (0,5 %) zur Vorsicht tendiert. In Europa fiel die Inflation auf 2,1 %, der Stoxx 600 erreichte ein Rekordhoch, und die Abwertung der Energietitel signalisiert ein Ende des Energie-Überhypes.
Hedge-Funds und Berkshire Hathaway bleiben vorsichtig:
Energie- und Banktitel wurden reduziert, AI-Hardware-Positionen aufgestockt; Berkshire hält 381 Mrd USD Cash, so viel wie selten zuvor.
📉 Michael Burry warnte in einem seltenen X-Posting:
„Manchmal ist der einzig gewinnende Zug, nicht mitzuspielen.“
Ein klarer Hinweis auf eine mögliche KI-Blase und die Gefahr blinder Spekulation.
🔙 Rückblick KW 44 – Highlights & Hintergründe
📉 Makro & Politik
Datenlücke & Shutdown:
Weder NFP noch BIP veröffentlicht – der Fed fehlt der Kompass.
USA–China-Deal:
Teilweiser Zollabbau gegen Fentanyl-Kontrollen → positive Signalwirkung für Weltwirtschaft.
OPEC+:
Erwartetes moderates Förderplus – Öl bleibt volatil (Brent 65 USD, WTI 61 USD).
💹 Rohstoffe & Anleihen
Gold:
Leichter Rückgang, bleibt Hedge gegen Zins- und Shutdown-Risiken.
Öl:
Angebotsdruck, später leichte Erholung; Nachfrage trübt Trend.
Anleihen:
10-jährige US-Rendite ~ 4 %, 2-Jährige 3,47 % – Zinskurve bleibt invertiert.
🧠 Burrys Warnung – Kontext
Michael Burry („The Big Short“) meldet sich erstmals seit Jahren zurück.
Zitat aus WarGames:
„Sometimes the only winning move is not to play.“
Er sieht eine spekulative Überhitzung im Tech-Sektor und setzt auf hohe Cash-Reserven.
Burry hatte zuvor Shorts abgebaut – nun mahnt er zur Vorsicht vor der KI-Euphorie.
🔮 Makro-Ausblick KW 45 – zwischen Zinshoffnung und Volatilität
💰 Zinsentscheide & Daten
RBA (Di): Zinssatz 3,6 %, Ausblick 2026 entscheidend.
BoE (Do): ~30 % Chance auf Zinssenkung; Überraschung → Pfundbewegung.
Fed-Signal: 68 % Wahrscheinlichkeit für Dezember-Senkung.
Wichtige Daten in KW 45:
ADP (Mi)
ISM (Mo/Mi)
JOLTS (Di)
US-Handelsbilanz & Michigan-Verbrauchervertrauen (Fr)
🌍 Geopolitik
Supreme Court (Mi): Entscheidung zu Trumps China-Zöllen → Exportsektor im Fokus.
OPEC+ (So): Änderungen der Förderquote könnten Ölpreis bewegen.
Nahost & Russland: Anhaltende Unsicherheit → Risiko für risk-off Moves.
💼 Earnings-Flut – Kontext & Erwartungen
130 Unternehmen berichten in dieser Woche. Erwartete Gewinnsteigerung Q3 +13,8 %,
Highlights:
Palantir (Mo): KI-Plattform vs. Regierungsaufträge.
Shopify, Spotify, Uber, Rivian (Di): Konsum & E-Commerce.
Qualcomm, AMD, Arista (Mi): AI-Chips, Netzwerk-Hardware.
McDonald’s, Novo Nordisk (Mi): Konsumtrends, Adipositas-Medikamente.
Moderna, Airbnb, Block, Cloudflare, Trade Desk (Do): Biotech, Cybersecurity, AdTech.
📊 Bewertungen, Marktbreite & Saisonalität
Mag-7-Dominanz: Konzentrationsrisiko steigt.
Bewertung: Forward-KGV > 23× → Rally anfällig.
Saisonalität: Historisch starker Nov./Dez., aber geringe Risikoprämie.
🧭 Stimmung, Flows & Upgrades/Downgrades
Fear/Greed Index: „Fear“
edition.cnn.com
ETF-Ströme: Positiv bei Aktien & Bonds, Gold gefragt.
Institutionelle: Cash-Quote 4,5 % – tiefster Stand seit 2006.
Manager-Meinung: > 50 % sehen KI-Blase.
🔼 Upgrades
Apple: GS/WF Kursziele 279 $ / 290 $ → starke iPhone & Services.
Tesla: Overweight – Robotaxi & FSD.
Broadcom: 435 $ → AI-ASIC Dominanz.
Meta: Buy → generative AI & Metaverse.
Nvidia: Outperform → 95 % AI-Chip-Marktanteil.
🔽 Downgrades
Exxon Mobil: Neutral (120 $) → Nachfragerückgang.
Lululemon: Sell → hohe Bewertung, Margendruck.
Intel: Sell (29 $) → Foundry-Risiken.
Warner Bros. Discovery: Uneinheitlich → Streaming-Unsicherheit.
📈 WELLENBLICK Fazit
Balance zwischen Chancen & Risiken:
Zinssenkungshoffnung + Quartalszahlen + Saisonaltrend stützen – aber Konzentration & Bewertung erhöhen Risiko.
📣 Call-to-Action
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Wir wünschen eine erfolgreiche KW 45!
Wall Street Wochenausblick KW 45 2025 (03.11. – 07.11.2025)📊💥 Wall Street Wochenausblick – KW45 2025 💥📊
📅 03.11.2025 – 07.11.2025
Auf geht’s in eine neue, hochspannende Trading-Woche und einen neuen Trading-Monat! 🚀
Saisonale Faktoren spielen im November und Dezember oft eine besonders wichtige Rolle – diese beleuchte ich in diesem Video. 🎥📈
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💡 Extra Lektionen: Strategien, Setups & Marktpsychologie – alles, was ihr für die kommende Woche wissen müsst. ⚡️
📘 Die Themen des Wochenausblicks:
🏛 Saisonalität im Nasdaq:
🥇 Saisonalität in Gold:
... und viele weitere Charts & Konzepte im Video! 🎬📊
💬 Ich freue mich auf eure Fragen, Kommentare und eine rege Diskussion hier auf TradingView!
👋 Euer Meikel
Fed-Analyse: Das Gute und das Weniger GuteGetragen von einer euphorischen Phase hat sich der S&P 500 den 7000 Punkten angenähert und liegt nahe seinem Bewertungsrekord aus dem Jahr 2000, nach sechs Monaten ununterbrochenem Anstieg.
Die zentrale Frage für Investoren lautet nun: Hat die US-Notenbank (Fed) genügend Argumente geliefert, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen – oder markiert die Vorsicht von Jerome Powell den Beginn vom Ende dieser Euphoriephase?
1) Eine Fed, die das Tempo verlangsamt, ohne selbstzufrieden zu werden
Am Mittwoch, den 29. Oktober, kündigte die Fed eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte an und senkte den Leitzins auf eine Spanne von 3,75 % bis 4,00 %. Es ist die zweite aufeinanderfolgende Senkung, um die Abkühlung des Arbeitsmarkts abzufedern.
Die FOMC-Abstimmung zeigte jedoch starke interne Uneinigkeit: Ein Mitglied wollte eine stärkere Senkung, ein anderes keine Änderung. Diese Spannungen verdeutlichen das heikle Gleichgewicht zwischen Beschäftigungsförderung und der Angst vor neuen Inflationsimpulsen.
Ein weiteres wichtiges Signal: Die Fed beschloss, ab dem 1. Dezember die Bilanzreduzierung (Quantitative Tightening) auszusetzen, um die Liquidität im Finanzsystem zu erhalten. Powell stellte jedoch klar, dass diese Pause keine Rückkehr zu einer expansiven Politik bedeutet.
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Schließlich dämpfte Powell die Erwartungen an eine weitere Zinssenkung im Dezember: „Nichts ist sicher.“ Die Geldmärkte bewerten nun eine Wahrscheinlichkeit von etwa 70 % für einen Stillstand, gegenüber rund 90 % für eine Senkung vor der Sitzung.
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2) Zwischen geldpolitischer Nüchternheit und Marktexzess
Die Fed schließt weitere Lockerungen nicht aus, weigert sich aber, eine überzogene Hausse des S&P 500 zu befeuern, die inzwischen als fundamental übertrieben gilt.
Die aktuellen Bewertungen beruhen weitgehend auf der Annahme weiterer schneller Zinssenkungen. Wenn diese Erwartung nachlässt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer technischen Korrektur des S&P 500.
Der Index zeigt jedoch noch keine klaren Umkehrsignale.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
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Euro Stoxx 50 überschreitet AllzeithochDer Euro Stoxx 50 übertrifft sein historisches Allzeithoch: ein technisches Signal, unterstützt durch attraktive Bewertungen europäischer Aktien.
Der Euro Stoxx 50 ist der Leitindex für große Unternehmen der Eurozone. Gegründet 1998, umfasst er die 50 größten Marktkapitalisierungen der Region, darunter LVMH, TotalEnergies, Siemens, SAP, Allianz und ASML.
Er spiegelt somit die Börsenperformance der größten europäischen Unternehmen über alle Sektoren hinweg wider, und der Euro Stoxx 50 Futures-Kontrakt ist der meistgehandelte unter europäischen institutionellen Anlegern.
Über zwanzig Jahre befand sich der Index in einer breiten Konsolidierungsphase. Nach einem historischen Höchststand im März 2000 bei etwa 5.525 Punkten während der Dotcom-Blase konnte dieses Niveau nie überschritten werden. Diese Preiszone stellte eine wichtige technische Widerstandszone dar und markierte die obere Grenze eines langen Stillstandzyklus.
Im Oktober 2025 überschritt der Euro Stoxx 50 diesen historischen Schwellenwert und stieg über 5.600 Punkte. Technisch validiert dieser Ausbruch das Verlassen einer langfristigen Seitwärtsstruktur. In der Chartanalyse wird das Überwinden eines so alten Widerstands oft als bullishes Signal interpretiert, das auf eine nachhaltige Verbesserung der Anlegerstimmung für die europäischen Märkte hinweist.
Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund immer noch moderater Bewertungen europäischer Aktien. Das CAPE-Verhältnis (Shiller P/E), das Aktienpreise mit dem Zehn-Jahres-Durchschnitt der Gewinne vergleicht, zeigt eine deutliche Lücke zu den USA. Das europäische CAPE liegt derzeit bei etwa 23, während das US-CAPE bei rund 40 liegt, nahe seinem Allzeithoch.
Mit anderen Worten, europäische Aktien werden mit niedrigeren Gewinnmultiplikatoren gehandelt als US-Aktien. Dies spiegelt eine vorsichtigere Bewertung in Europa wider, trotz allmählicher Verbesserung der Margen und Rentabilität der Eurozone-Unternehmen.
Investoren zahlen daher wesentlich weniger für jeden Euro Gewinn in Europa als für jeden Dollar Gewinn in den USA. Diese Unterbewertung bietet ein Aufholpotenzial: Sollte das Vertrauen zurückkehren, könnten sich internationale Kapitalflüsse nach Europa lenken und so die europäischen Märkte stützen.
Der Durchbruch des Allzeithochs des Euro Stoxx 50 erfolgt also in einem Umfeld, in dem die Fundamentaldaten relativ ausgeglichen bleiben. Dieses technische Signal garantiert keinen nachhaltigen Aufwärtstrend, bestätigt jedoch erneutes Interesse an europäischen Märkten, unterstützt durch immer noch angemessene Bewertungen im Vergleich zu US-Standards.
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Steht das Ende des Fed-Quantitative-Tightening bevor?Der Mittwoch, 29. Oktober 2025, könnte einen entscheidenden Wendepunkt in der US-Geldpolitik und damit für die globalen Finanzmärkte markieren.
Alle Augen sind auf die US-Notenbank (Fed) gerichtet, die voraussichtlich eine Senkung ihres Leitzinses bekannt geben wird.
Doch das Hauptaugenmerk der Anleger richtet sich auf einen anderen Punkt: das mögliche Ende des „Quantitative Tightening“ (QT), also die Reduzierung der Fed-Bilanz.
1) Was ist QT und warum könnte die Fed es erneut verlangsamen?
Seit 2022 betreibt die Fed ein QT-Programm, um die nach der Covid-Zeit geschaffene Liquidität schrittweise abzubauen.
Konkret lässt sie einen Teil ihrer Staatsanleihen und hypothekenbesicherten Wertpapiere auslaufen, ohne neue zu kaufen.
Die Folge: die Geldmenge schrumpft, die Kreditbedingungen verschärfen sich, und die weltweite Liquidität nimmt ab.
Mehrere Signale sprechen nun für eine Neuausrichtung.
Die US-Wirtschaft verlangsamt sich, einige Regionalbanken zeigen erneut Anzeichen von Schwäche, und der Inflationsdruck lässt nach.
Vor diesem Hintergrund könnte die Fed entscheiden, die monetären Bedingungen zu lockern, um eine zu starke Konjunkturabschwächung zu vermeiden.
Ein Ende oder eine weitere Verlangsamung des QT würde bedeuten, dass mehr Liquidität ins Finanzsystem zurückkehrt.
Die Bankreserven würden steigen, was die Kreditvergabe erleichtert und Risikobereitschaft fördert.
2) Positive Auswirkungen auf risikoreiche Anlagen
Historisch gesehen kam es jedes Mal, wenn die Fed ihre Bilanzkürzungen beendete, zu Kursanstiegen an den Aktienmärkten.
Der Zusammenhang ist klar: Mehr Liquidität bedeutet häufig höhere Vermögenspreise.
Ein langsameres QT ginge wahrscheinlich mit sinkenden Anleiherenditen und einem schwächeren US-Dollar einher – zwei Faktoren, die Aktienmärkte und Risikoinvestitionen begünstigen.
Diese Unterstützung scheint umso wichtiger, da der S&P 500 derzeit nahe seiner historischen Höchstbewertungen notiert.
Die folgende Grafik zeigt das QT-Programm seit 2022, dessen monatliches Tempo seit 2024 allmählich abnimmt.
3) Die Schlüsselbotschaft von Jerome Powell
Schließlich wird Jerome Powells Rede entscheidend sein.
Die Märkte werden nicht nur auf die tatsächlichen Entscheidungen, sondern auch auf den Ton achten:
• Wie schnell wird die Bilanz weiter verkleinert?
• Wie flexibel reagiert die Fed auf die Inflation?
• Welche Perspektive gibt es für 2026?
Sollte Powell andeuten, dass die Fed das QT-Programm beenden könnte, wäre die Botschaft eindeutig:
Die Liquidität kehrt zurück, und mit ihr die Risikofreude an den Finanzmärkten.
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Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
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Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
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CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Wall Street Wochenausblick KW 44 2025 (27.10. – 31.10.2025)Wall Street Wochenausblick – KW44 2025 📊💥
Auf geht’s in eine neue, hochspannende Trading-Woche! 🚀
Zinsentscheide, Monatsende und frische Quartalszahlen sorgen für Bewegung an den Märkten.
Lehnt euch zurück, genießt den Überblick und taucht ein in die Welt der Banken, Hedgefonds und institutionellen Ströme – mit exklusiven Einblicken, wie die Profis jetzt positioniert sind. 🧠💼📈
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S&P 500 nach FED-Zinssenkungen
Die Events der Woche für Euch visuell aufbereitet:
Viel Spaß und ich freue mich auf eine positive und rege Diskussion hier auf TradingView!
Euer Meikel
XAU/USD Analyse (23.10.2025) - Der beste Long des JahresGuten Morgen, werfen wir nun mal einen Blick auf Gold, unserem ATH-Jäger, welcher nun das erste Mal seit langem stark abgefallen ist.
Der Abverkauf hat den übergeordneten Trend natürlich nicht brechen können, dafür ist dieser zu weit weg, was viele aber nicht sehen ist, dass wir aktuell in einem Chart-Bereich unterwegs sind, welcher ebenfalls durch einen Trend gestützt wird.
Wer sich den Daily-Chart nämlich genau anschaut, dem fällt auf, dass wir bei Gold von unserem internen Daily-Aufwärtstrend aufgegangen wurden und diesen sehr genau bestätigt haben. Dies ist tatsächlich eine extrem wertvolle Erkenntnis, da wir aktuell davor sein könnten, den Boden bei Gold zu bilden.
Sollten wir unser heutiges Long Szenario also bestätigen, könnte dies DER LONG sein, welcher uns zurück an die Spitze begleitet.
Werfen wir also mal einen Blick auf unsere interne Struktur, welche uns zeigt, dass Gold aktuell von ziemlich vielen Widerständen belastet wird. Wir hätten hier zum einen eine sehr signifikante 1h-FVG (rote Box) sowie der 1h-POC (orangene Linie) und einen signifikante Down-Trendline (blaue Linie).
Solten wir alle diese Widerstände brechen, würde uns das die ultimative Bestätigung für einen Long geben, weshalb wir den nächsten re-Test als Entry nutzen und das SL unter die Support-FVG (grüne Box) ziehen würden.
Sollte der Widerstand aber zu groß sein und somit halten, würden ihr selbstverständlich irgendwann durch den Support der 1h-FVG (Grüne Box) sowie der UP-Trendline (Blaue Linie) fallen.
In diesem Fall würden wir den Bruch dieser Supports als Bestätigung für einen Short sehen und den nächsten Rücksetzer auf die Trendline (blaue Linie) als Short Entry nutzen. Das SL dieses Trades würden wir dann über den Widerstand setzen.
Die genauen Setups hierzu erhaltet ihr sobald sich diese final ausbilden. Bei Fragen hierzu stehen @Aidan4life und ich euch im 🟡︱trading-chat zur Verfügung, wir können auch gerne kurz in den Support-Talk gehen, um komplexere Fragen zu klären. Den heutigen Chart findet ihr wie gewohnt bei 🧩︱trading-charts.
Ich wünsche euch viel Erfolg und bedanke mich für euer Vertrauen!
Tag: @everyone
EUR/USD Analysen (23.10.2025)Guten Morgen, die Analysen für heute sind fertig und ich denke es macht Sinn sich langsam mit dem EUR/USD auseinanderzusetzen, welcher aktuell ziemlich viel Momentum zeigt und demnächst ausbrechen muss.
Ich werde wahrscheinlich nicht mehr all zu oft auf die Daily-Situation des EUR/USD eingehen müssen, hier sollt jeder wissen, dass wir den übergeordneten Daily-Aufwärtstrend vor Wochen verlassen haben und nun in grundsätzlich bearishen-Momentum unterwegs sind.
Wir wurden jedoch nach nur einem impulsiven Abverkauf von einer Support- und Liquiditäts-Zone aufgefangen und konnten von dort aus einen neuen aufwärtsimpuls entwickeln.
Dieser aufwärts-Impuls war so stark, dass wir es sogar geschafft haben eine Daily-Down-Trendline zu brechen und das bullishe Momentum somit endgültig zu bestätigen, nun sieht es jedoch anders aus:
Wir sind nun nämlich zu dieser gebrochenen Down-Trendline im Daily-Chart zurückgekehrt und haben diese sozusagen ge-re-testet, konnten anschließend aber kein Momentum generieren um wieder zu steigen.
Nun ist es langsam so, dass wir die 4h- sowie Daily-Down-Trendline, welche ja eigentlich gebrochen sein sollte, adaptieren können und diese somit weiterhin intakt sein könnte, nur etwas weiter als vorher.
Dies ist ertmals nur eine unbestätigte These, welche sich heute aber final ergeben wird. Sollten wir nun sinken, wird es sehr wohl so sein, dass der EUR/USD weiterhin an einem übergeordneten Down-Trend (blaue Linie) verläuft, sollten wir nun aber steigen, verfliegt diese These und der re-Test (Ausbruch) ist geglückt.
Schauen wir uns nun mal das interne Bild an, um die Situation natürlich auch traden zu können:
Im 1h-Chart ist es nämlich so, dass unsere Main-Support in Form einer signifikanten 1h-FVG mittlerweile gebrochen ist - ich habe diesen Frau markiert, damit ihr ihn noch sehen könnt.
Im Grunde sollte der aktuelle re-Test von dieser also der perfekte Short Entry sein und eigentlich würde ich diesen Trade auch nehmen aber der Bruch hat so früh morgens und nach so wenigen Bestätigungen stattgefunden, dass wir diesen, bei der aktuellen Volatilität, nicht handeln können.
Den Short schreiben wir aber noch nicht ab, denn unter uns befindet sich weiterhin der Support einer winzigen 1h-FVG (Grüne Linie) sowie der einiger 15min-FVGs, wir werden den Short also an diesen ausrichten.
Long orientieren wir uns aber an etwas mehr, nämlich der signifikanten 1h-FVG (rote Box) über uns, welche zusätzlich von dem 1h-POC (orangene Linie) unterstützt wird.
Ein Ausbruch über diesen Widerstand wäre unglaublich signifikant und würde uns den perfekten Long ermöglichen, weshalb wir einen re-Test des POC (orangene Linie) als Entry nutzen würden.
Natürlich spielt auch das massive Volumen über uns eine Rolle bei unserem möglichen Short, weshalb beide Optionen gleichwertig gut sind. Die genauen Setups hierzu erhaltet ihr sobald sich diese etwas mehr ausgebildet haben.
Bei Fragen hierzu stehen @Aidan4life und ich euch im 🟡︱trading-chat zur Verfügung, wir können auch gerne kurz in den Support-Talk gehen, um komplexere Fragen zu klären. Den heutigen Chart findet ihr wie gewohnt bei 🧩︱trading-charts.
Ich wünsche euch viel Erfolg und bedanke mich für euer Vertrauen!
Tag: @everyone
Wendepunkt? Umsatzzahlen 2024?Synbiotic steht an einem entscheidenden Punkt. Es gibt mehrere Widerstände und Channels in denen der Kurs verläuft. Geprägt von Unsicherheit durch eine Gewinnwarnung und ausstehende konsolidierte Umsatzzahlen für das Jahr 2024.
Die Steigerung zwischen 2023 und 2024 ist jedoch nach Prognosen beträchtlich.
Heute wurde zumindest der erste Channel nach oben durchbrochen und das kurz vorm Allzeittief.
Sollte der Ausbruch nach oben gelingen und zumindest für 2024 positive Zahlen vorgelegt werden können, wäre dies kurzfristig ein interessanter trade.
Stop loss unterhalb des atl bei 2,50€
Fällt die aktie unter das ATL sieht es düster aus.
Synbiotic müsste dringend die Zahlen veröffentlichen.
Abenomics 2.0 | Sanae TakaichiWir erleben eine äußerst interessante Wendung, was Japan betrifft – der eine oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen: Japan hat heute (21.10.25) die erste Frau als Premierministerin vorgestellt – Sanae Takaichi .
Diese Wahl markiert nicht nur einen historischen Moment für das Land, sondern könnte auch eine neue wirtschaftliche und politische Richtung einleiten.
Takaichi gilt als konservativ, entschlossen und klar pro-national orientiert. Sie möchte Japans Rolle auf der Weltbühne stärken, gleichzeitig aber die Wirtschaft stabilisieren und unabhängiger machen.
Was bedeutet das für die Märkte?
Ein Blick auf den Chart zeigt:
Während der SGX:NK1! Nikkei 225 Index (oben) seinen Aufwärtstrend fortsetzt und von Anlegern offenbar als positives Signal interpretiert wird, zeigt OANDA:USDJPY USD/JPY (unten) ein entgegengesetztes Bild. Der Yen gewinnt an Stärke – ein Hinweis darauf, dass lokale Investoren zunächst mit Vorsicht reagieren und Kapital in die eigene Währung umschichten.
Diese Divergenz zwischen Aktienmarkt und Währung könnte darauf hindeuten, dass internationale Investoren den Machtwechsel als Stabilitätsfaktor sehen, während der heimische Markt die Risiken höher einschätzt.
Kurzfristig bleibe ich daher bullisch für den Nikkei, solange der Preis innerhalb des aufwärtsgerichteten Kanals bleibt.
Beim USD/JPY dagegen achte ich auf mögliche Reaktionen an der oberen Kanalbegrenzung – ein Rücksetzer in Richtung der Mittellinie oder unteren Range wäre nicht überraschend.
Langfristig wird entscheidend sein, ob Takaichi ihre angekündigte Politik durchsetzen kann:
– eine vorsichtige Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik,
– Investitionen in Rüstung, Technologie und Infrastruktur,
– sowie ein stärkeres nationales Selbstbewusstsein auf den Weltmärkten.
Das alles könnte Japan strukturell verändern – sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch.
Wer ist Sanae Takaichi – und warum ist ihre Wahl so bedeutend?
Sanae Takaichi ist eine konservative Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (LDP) – der Partei, die Japan seit Jahrzehnten mit nur kurzen Unterbrechungen regiert. Sie ist 1961 geboren und seit den 1990er-Jahren politisch aktiv.
Takaichi hat in den letzten Jahren vor allem durch ihre harte Haltung in Wirtschafts- und Sicherheitsfragen auf sich aufmerksam gemacht. Sie gilt als enger politischer Verbündeter des verstorbenen Premierministers Shinzo Abe, der für die sogenannte „Abenomics“-Politik bekannt war – eine Kombination aus Geldlockerung, Fiskalprogrammen und Strukturreformen.
Doch im Gegensatz zu vielen ihrer Vorgänger möchte Takaichi Japans wirtschaftliche Unabhängigkeit stärker in den Vordergrund rücken.
Links:
www.t-online.de
www.investing.com
Euro-Dollar: Mögliche Szenarien für Ende 2025Die Europäische Zentralbank scheint das Ende ihres Zinssenkungszyklus erreicht zu haben. Auf ihrer Sitzung im September 2025 bestätigte sie eine Pause nach acht aufeinanderfolgenden Senkungen und erklärte, dass die Inflation nun „um das 2%-Ziel“ liegt. Christine Lagarde betonte, dass die EZB „in einer guten Position“ sei, was auch von Ökonomen bestätigt wird: Laut einer Reuters-Umfrage glaubt die Mehrheit, dass der Lockerungszyklus abgeschlossen ist.
Im Gegensatz dazu hat die Fed gerade einen neuen Zyklus von Zinssenkungen der US-Fed Funds begonnen. Lassen Sie uns die möglichen Szenarien für den Euro-Dollar-Kurs prüfen, abhängig von den Zinspolitiken der Fed und der EZB in den kommenden Monaten.
1) Euro-Dollar-Ausblick: Vier Szenarien nach EZB- und Fed-Politik
Die EUR/USD-Entwicklung in den kommenden Monaten hängt stark vom Zinsdifferenzial zwischen EZB und Fed ab. Die Märkte erwarten mehrere mögliche Konfigurationen, jede mit unterschiedlicher Wirkung auf die Parität.
• Szenario 1 – EZB pausiert, Fed senkt moderat (-75 bps)
Bleibt die EZB bei 2,25 % und die Fed senkt moderat auf 3,50 %, würde das Differenzial auf +1,25 Punkte schrumpfen. Der Euro könnte leicht auf 1,18–1,19 USD steigen. Analysten halten dies derzeit für das wahrscheinlichste Szenario, was eine schrittweise geldpolitische Lockerung in den USA widerspiegelt.
• Szenario 2 – Begrenzte Senkungen auf beiden Seiten
Eine leichte EZB-Senkung auf 2,00 % kombiniert mit einer vorsichtigen Fed bei 3,75 % würde ein +1,75-Punkte-Differenzial hinterlassen. Das EUR/USD-Paar bliebe insgesamt stabil bei 1,16–1,17 und zeigt ein fragiles Gleichgewicht zwischen zwei leicht lockeren Politiken.
• Szenario 3 – Sehr dovishe Fed (-150 bps)
Bleibt die EZB bei 2,25 % und die Fed lockert stark auf 2,75 %, fällt das Differenzial auf +0,50 Punkte. Dies würde eine deutliche Euro-Aufwertung auf 1,20–1,23 auslösen, da die aggressive US-Senkung den Dollar belastet.
• Szenario 4 – Überraschend lockere EZB (-50 bps)
Senkt die EZB überraschend auf 1,75 % und die Fed bleibt bei 4,00 %, steigt das Differenzial auf +2,25 Punkte. Der Euro geriete unter Abwärtsdruck und würde auf 1,14–1,15 USD zurückfallen. Dieses Szenario gilt als unwahrscheinlich und würde eine extreme Divergenz der Geldpolitik widerspiegeln.
2) Technische Perspektive: Aufwärtstrend bleibt solange $1,1495 hält
Technisch gesehen stellt die 1,1495 USD-Zone ein entscheidendes Unterstützungsniveau dar. Solange diese Marke hält, bleibt der Trend bullish. Eine Rückkehr auf 1,18 USD ist bis Jahresende möglich, falls die Fed eine nachhaltige Lockerung bestätigt.
Der Euro-Dollar hat sein letztes Wort noch nicht gesprochen: Eine Erholung ist möglich, hängt aber von einem empfindlichen Gleichgewicht zwischen Geldpolitik und wirtschaftlichem Vertrauen ab.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
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3 häufige Handelsfehler, die Händler vermeiden solltenHändler aller Erfahrungsstufen, vom Anfänger bis zum erfahrenen Profi, können psychologischen Fehlern zum Opfer fallen, die zu schlechten Handelsentscheidungen und letztendlich zu Verlusten führen können. Das Verstehen und Vermeiden dieser häufigen Fehler ist entscheidend für die Entwicklung einer soliden Handelsstrategie und den dauerhaften Erfolg auf den Märkten.
Hier sind drei der häufigsten Handelsfehler, die Händler vermeiden sollten:
FOMO (Angst, etwas zu verpassen): FOMO ist eine allgegenwärtige Emotion, die das Urteilsvermögen von Händlern trüben und sie dazu verleiten kann, impulsive Entscheidungen zu treffen, die auf der Angst basieren, potenzielle Gewinne zu verpassen. Dabei geht es oft darum, Trends zu verfolgen oder Trades ohne angemessene Analyse einzugehen, was das Verlustrisiko erhöht.
Um FOMO zu bekämpfen, sollten Händler an ihrem Handelsplan festhalten, Disziplin in den Vordergrund stellen und sich auf die Identifizierung von Handelsmöglichkeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit konzentrieren, anstatt aus Angst auf Marktbewegungen zu reagieren.
Rachehandel: Rachehandel ist der emotionale Drang, Verluste aus früheren Geschäften durch voreilige und unüberlegte Entscheidungen auszugleichen. Dies ist oft auf den Wunsch zurückzuführen, seine Richtigkeit zu beweisen oder das Gefühl der Kontrolle über den Markt zurückzugewinnen.
Um Rachehandel zu vermeiden, sollten Händler emotionale Distanz pflegen, Verluste als natürlichen Teil des Handels akzeptieren und der Versuchung widerstehen, ihre Handelsentscheidungen von Emotionen bestimmen zu lassen.
Trugschluss des Spielers: Der Trugschluss des Spielers ist die irrige Annahme, dass vergangene Ereignisse den Ausgang zukünftiger Ereignisse beeinflussen, was zu der Annahme führt, dass Trends auf unbestimmte Zeit anhalten oder dass zufällige Ereignisse vorhergesagt werden können.
Um den Trugschluss des Spielers zu überwinden, sollten Händler erkennen, dass jeder Handel ein unabhängiges Ereignis mit seinen eigenen, einzigartigen Wahrscheinlichkeiten ist und dass die Leistung in der Vergangenheit keine Garantie für zukünftige Ergebnisse darstellt. Sie sollten sich auf fundierte Handelsanalysen und Risikomanagementtechniken verlassen, anstatt sich auf Ahnungen oder Aberglauben zu verlassen.
Durch die Vermeidung dieser häufigen psychologischen Fehler können Händler einen disziplinierteren und rationaleren Handelsansatz entwickeln und so ihre Chancen auf langfristigen Erfolg auf den Märkten erhöhen.
Warum der Yen (JPY) auf dem Devisenmarkt kaum anziehtDie Bank von Japan befindet sich seit Anfang 2024 in einer Phase geldpolitischer Straffung, doch der Yen tut sich weiterhin schwer auf dem Devisenmarkt. Zwar erreicht er keine neuen Tiefststände mehr, bleibt jedoch auf niedrigem Niveau seitwärts. Wie lässt sich diese Situation erklären – und könnte sich das in den kommenden Monaten ändern, falls die BoJ die Zinsen weiter anhebt?
Die Ernennung einer neuen Premierministerin, die eine lockere Geldpolitik befürwortet, sendet ein klares Signal der Kontinuität mit den Jahren der geldpolitischen Lockerung nach der Abe-Ära. Diese Ausrichtung soll das Wachstum stützen und eine abrupte Verschärfung der finanziellen Bedingungen vermeiden. Theoretisch sollte eine solche Haltung den Yen belasten: Anleger rechnen mit reichlicher Liquidität, dauerhaft niedrigen Zinsen und somit einer geringeren Attraktivität yen-denominierter Anlagen im Vergleich zu Dollar oder Euro.
Die Bank von Japan scheint jedoch den entgegengesetzten Kurs einzuschlagen. Nach Jahren negativer Zinsen hat sie seit Februar 2024 ihren Leitzins mehrfach angehoben und damit einen Prozess der geldpolitischen Normalisierung eingeleitet. Auch die japanischen Marktzinsen sind deutlich gestiegen, was die Erwartung einer schrittweisen Straffung widerspiegelt. Diese Bewegung trägt dazu bei, die Schwäche des Yen zu begrenzen, indem sie den Renditeabstand zu den USA leicht verringert. Setzt die BoJ ihren vorsichtigen, aber entschlossenen Kurs fort, könnte der Yen mittelfristig allmählich Unterstützung finden.
Die folgende Grafik zeigt:
• Den Yen-Index (orange), also den Wert der japanischen Währung gegenüber einem Korb wichtiger Devisen
• Den Leitzins der Bank von Japan (rot)
• Japanische Anleiherenditen (schwarz)
• Die Bilanz der Bank von Japan (violett)
Eine Tatsache sticht hervor: Der japanische Yen hat trotz geldpolitischer Straffung Schwierigkeiten, auf dem Devisenmarkt zu steigen.
Mehrere gegenläufige Kräfte begrenzen das Erholungspotenzial des Yen. Erstens könnte die Glaubwürdigkeit der BoJ auf die Probe gestellt werden, falls der politische Druck zunimmt, an einer lockeren Politik festzuhalten. Die Märkte beobachten mögliche Regierungseinflüsse genau: Wenn die Zentralbank eingeschränkt erscheint, wird der Yen erneut schwächer. Zweitens führt ein schwacher Yen zu höheren Importkosten für Energie und Rohstoffe, was eine importierte Inflation verstärkt, die die Kaufkraft schmälert und die Regierung belastet.
Letztlich bleibt die Auswirkung auf den Yen ausgewogen: Steigende Zinsen stützen ihn, während politische Erwartungen einer lockeren Politik ihn belasten. Solange die Märkte an der Entschlossenheit der BoJ zweifeln, bleibt die japanische Währung gegenüber dem Dollar anfällig.
Technisch betrachtet sollte die Dreiecksstruktur im USD/JPY-Kurs aufmerksam beobachtet werden.
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Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
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CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
KW 43 - Wochenbericht zur Vorbereitung auf die neue Handelswoche
📊 Makro-Rückblick (KW42: 13.–17. Okt. 2025)
📈 US-Aktien: Gewinnreihe hält an
Die grossen US-Indizes setzten ihren Aufwärtstrend fort. In KW42 legte der technologielastige Nasdaq 100 um etwa +2,1 % zu, der S&P 500 um rund +1,7 % und der Dow Jones um ca. +1,6 %. Diese Rally wurde vor allem von Megacap-Tech-Aktien getragen, angetrieben durch KI-Optimismus. So schossen etwa die Broadcom-Papiere nach Bekanntgabe einer Partnerschaft mit OpenAI um über 10 % in die Höhe.
🧭 VIX & Anlegerstimmung
Die Unsicherheit der Anleger nahm vorübergehend spürbar zu. Der Cboe-VIX stieg Mitte der Woche auf rund 23 Punkte (Zwischenhoch) – der höchste Stand seit Mai – und fiel bis zum Freitag wieder auf etwa 20,8 zurück
Der CNN „Fear & Greed“-Barometer ist nun in den Angst-Modus angekommen (27 von 100).
edition.cnn.com
Beide Indikatoren signalisieren, dass man weiterhin wachsam und vorsichtig am Markt agieren sollte.
📈 Saisonalität – Spätoktober bis Jahresende:
📅 Historischer Verlauf – Wenn der September stark war…
Statistisch gesehen folgt auf einen starken Septembermonat mit +4,8 % im S&P 500 häufig ein überdurchschnittlich positiver Schluss des Jahres. Laut Daten von LPL Research (1980–2022):
Wenn der September > +3 % abschloss, stieg der Oktober in 71 % der Fälle, der November in 78 %, und der Dezember in 83 % der Jahre. Das Q4-Gesamtergebnis lag dann im Median bei +6,3 % für den S&P 500.
📊 Typische saisonale Tendenzen:
🔹 Ende Oktober
Traditionelle Volatilitätsphase durch Makrodaten & Berichtssaison. Der VIX zeigt oft letzte Jahreshochs (vor Rückgang bis Jahresende).
🔹 November
Beginnt mit klassischer „Window-Dressing“-Phase institutioneller Anleger. Midterm/Pre-Election Years (wie 2025) zeigen laut Stock Trader’s Almanac überdurchschnittliche Performance.
S&P 500 Durchschnittszuwachs in Novembern seit 1950: +1,5 %
🔹 Dezember
Traditionell stärkster Monat im US-Marktjahr – besonders ab Mitte Dezember:
🎄 Santa Claus Rally (letzte 5 Handelstage Dez + erste 2 im Januar):
– Tritt in 79 % der Jahre auf
– Durchschnittsperformance: +1,3–1,7 %
Die saisonale Phase deutet also gemäss der Statistik auf weiteren Rückenwind für die Märkte hin, insbesondere, wenn der CPI am 24.10. ein moderates Signal liefert.
💵 Renditen & US-Dollar
Die US-Renditen zogen leicht an, die Kurve flachte weiter ab. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe lag gegen Ende der Woche bei rund 4,0 %. Die 2‑Jahres-Rendite betrug etwa 3,46 %. Der US-Dollar notierte zum Wochenschluss moderat schwächer; der Dollar-Index fiel auf etwa 98,3–98,4 (gegenüber EUR, JPY etc.). Hinzu kam politische Unsicherheit: IWF-Chefin Georgieva verwies auf steigende Risiken durch Handels- und politische Spannungen und warnte, dass „Uncertainty rising“ und die Weltwirtschaft unberechenbarer mache.
🥇 Rohstoffe (Gold, Silber, Öl)
Gold und Silber markierten neue Rekordhöhen, gaben gegen Wochenschluss aber nach. Gold erreichte am Freitag ein Allzeithoch von 4.378,69 $ je Unze, bevor es auf rund 4.213 $ fiel (das entspricht einem Rückgang von etwa –2,6 % an jenem Handelstag). Ähnlich verhielt es sich bei Silber: Erst stieg der Preis auf einen neuen Rekord von 54,47 $, ehe er am Freitag auf etwa 51,20 $ zurückkam.
Öl notierte zum Wochenschluss nur moderat fester. Die US-Sorte WTI schloss bei 57,54 $ je Fass, Brent bei 61,29 $. Zwar flossen leicht Mittel in Öl-ETFs, doch spekulative CTAs bauten ihre Short-Positionen weiter aus (laut COT-Berichten etwa –26.000 Kontrakte bei Brent). Insgesamt blieb der Ölmarkt damit relativ ausgeglichen.
🔗 Korrelationen & Markteinordnung
Die übliche Risiko-Korrelation setzte sich durch: Steigende Aktienkurse gingen mit leicht steigenden Anleiherenditen und einem festeren US-Dollar einher. Gold verzeichnete dabei zuletzt erstmal seit längerer Zeit etwas Gegenwind (anders als Anfang Oktober, als Gold und Silber gemeinsam mit den Aktienmärken zulegten). Unter dem Strich schloss KW42 mit klarer Risikoaffinität ab: Selbst erhebliche Rückschläge bei einigen Regionalbanken (z.B. Zions Bancorp und Western Alliance, die über Kreditausfälle berichteten) konnten die Märkte weiterhin nicht gross stoppen.
🔎 Makro-Ausblick KW43 🗓️ Zeitraum: 20.–24. Oktober 2025:
📍 1. Fokus USA – CPI-Daten als Makro-Taktgeber
📅 Donnerstag, 24.10., 14:30 MEZ
📌 Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) für September, Konsens-Prognosen:
• Gesamtinflation: ≈ +3,0 % YoY
• Kerninflation (ex Food & Energy): ≈ +3,0 % YoY
📖 Kontext:
• Frühindikatoren wie das Beige Book (KW42) lieferten ein gemischtes Bild:
• 📈 Arbeitsmarkt: stabil
• 🛍️ Konsum: teils rückläufig – besonders im Non-Essential-Bereich
• Energiepreise und geopolitische Spannungen sind potenzielle CPI-Beeinflussungsfaktoren.
📌 Marktimplikation:
• Ein heißer CPI könnte das fragile Gleichgewicht in der Fed-Kommunikation stören.
• Eine kühle Inflationszahl hingegen stärkt den „Soft Landing“-Narrativ und risikofreudige
Assets.
🏦 2. Zentralbanken – Zwischen den Sitzungen
US-Fed:
• Keine Sitzung diese Woche, aber Wortmeldungen von Jerome Powell und Co.
• Powell zuletzt mit „wait-and-see“-Tonfall:
🗣️ „Wir beobachten die Breite und Persistenz der Disinflation sehr genau.“
EZB:
• Sitzung folgt erst am 30.10.
• Erwartung: unveränderte Zinsen, aber möglicher Ausblick auf Reduktion der PEPP
Reinvestitionen ab Q1/2026
• Inflation in Südeuropa zuletzt wieder leicht gestiegen → Kommunikationsdruck auf Lagarde
nimmt zu.
🌍 3. Geopolitik – Handelskonflikte & Krisenrisiken
USA vs. China:
• Neues Schlaglicht auf Tech-Souveränität nach:
– US-Zölle auf kritische Importe („Liberation Day Tariffs“)
– Chinesische Exportkontrollen auf High-End-Materialien
• 📞 Spitzentreffen am 23.10. → potenzielle Eskalation oder Entspannung
Nahost-Konflikt:
• 🔺 Luftangriffe Israels trotz temporärer Waffenruhe → Ölpreise reagierten stark
• Der fragile Status-quo sorgt für Volatilität in Energie- und Rüstungstiteln
• Der Ukraine-Krieg bleibt systemisches Risiko, insbesondere für europäische Energiepreise und
Rüstungsindustrie
💼 4. Berichtssaison Q3 – Relevante Unternehmen & Erwartungen - nur ein kleiner Auszug von anstehenden Veröffentlichungen der Unternehmen
USA:
🔹 Tesla (23.10.)
• Erster „Magnificent Seven“-Wert mit Zahlen
• Analystenerwartung:
– EPS: ~$0,75
– Umsatz: ~$25,5 Mrd
• Fokus: Margenentwicklung, Lagerabbau, CAPEX für neue Gigafactorys
• Relevanz: Marktpsychologie für AI/Tech-Sektor, Signalgeber für Growth-Bewertungen
🔹 Netflix (22.10.):
• Analysten erwarten Abo-Zuwachs, aber stagnierende ARPU in westlichen Märkten
• Fokus: Werbefinanziertes Modell und Inhaltebudget
• Relevanz: zyklischer Konsum, Streaming-Sektor
Europa:
🔹 SAP (22.10., nach Börsenschluss):
• Analystenerwartung:
– EPS: ~$1,71
– Umsatz: ~$9,10 Mrd
• Fokus: Cloud-Strategie, AI-Integration in ERP-Suite
• Relevanz: Schwergewicht im DAX, Stimmungssignal für europäischen Tech-Bereich
🧭 Wellenblick-Interpretation:
Die Märkte bewegen sich am Übergang zwischen „Inflationsangst“ und „Zinswende-Hoffnung“. Der CPI am Donnerstag wird entscheidend sein für:
• das kurzfristige Risikobudget institutioneller Anleger
• den Trend bei Edelmetallen und Tech
• die Positionierung am Anleihemarkt (10Y-Yield: aktuell 4,00 %)
Die Berichtssaison liefert das nötige Mikroskop: Tesla, Netflix & SAP sind nicht nur Zahlenlieferanten – sie sind Stimmungsbarometer für den Tech-Zyklus und Konsum-Trends.
📉 Analysten-Upgrades / Downgrades (Vorwoche)
Upgrades: ¨
• Apple (AAPL) → Buy (Morgan Stanley) – Services-Momentum, AI-Integration
• Nvidia (NVDA) → Overweight (Barclays) – stabile Data Center-Nachfrage
• Goldman Sachs (GS) → Buy (JPM) – IB-Pipelines ziehen an
• Coca-Cola (KO) → Buy (BofA) – Pricing-Power und FX-Tailwind
• ASML (NL) → Overweight (Citi) – EUV-Auftragsbuch stark
Downgrades:
• Exxon Mobil (XOM) → Neutral (UBS) – Nachfrageunsicherheit
• Lululemon (LULU) → Hold (Jefferies) – Bewertung angespannt
• Intel (INTC) → Underperform (Bernstein) – Margenrisiken
• T-Mobile (US) → Equal Weight (MS) – Wettbewerbsdruck
• Caterpillar (CAT) → Neutral (WF) – Zyklusreife
💬 Sektortrend:
Analysten bleiben bullisch auf Qualität, reduzieren Exposure in zyklischen & Energie-Werten.
💹 Institutionelle Positionierung
Wegen des anhaltendes Shutdown sind keine neuen COT-Daten veröffentlicht worden, die nachfolgenden Auflistungen basiert daher lediglich auf die Analyse auf ETF-Flows und Fund-Surveys.
📈 Aktien-ETFs: +5,2 Mrd USD (Zuflüsse in SPY, QQQ).
📉 Bond-ETFs: +7,9 Mrd USD (Kurzläufer-Fokus).
🥇 Gold-ETFs: +1,1 Mrd USD (Zentralbank-Käufe & Absicherungsnachfrage).
🛢️ Öl-ETFs: –0,7 Mrd USD (Rückgang Nachfrageabsicherung).
💼 Fund-Manager Survey (Okt):
Cashquote 4,5 % (leicht unter 12M-Schnitt).
Übergewicht in Tech, Industrials und Healthcare.
Untergewicht in Energy und Financials.
Hauptsorgen: US-Politik, Fed-Timing, China-Nachfrage.
📊 Wellenblick-Fazit:
„Risikomanagement > Risikovermeidung.“
Institutionelle bleiben investiert, aber gehedged.
Privatanleger erhöhen Exposure in Schwächephasen.
📌 WELLENBLICK–TRADING Gesamtfazit zur aktuellen Marktlage:
Die Märkte balancieren weiter auf einem sensiblen Grat zwischen Hoffnung und Realität. Während die grossen US-Indizes weiterhin nahe den Allzeithochs sich recht stabil zeigen wird der Boden unter den Kursen zunehmend datenabhängig. Der kommende US-CPI am 24.10. wird zum entscheidenden Katalysator: Er kann die Fed-Spekulation auf „Cuts 2026“ befeuern oder eine erneute Zinsnervosität lostreten. Gleichzeitig verschiebt sich die Marktmechanik immer stärker in Richtung „Earnings vs. Bewertung“ – die Berichtssaison zeigt, ob die Soft-Landing-Erzählung trägt oder unter steigenden Inputkosten und vorsichtigen Konsumenten ins Wanken gerät.
Geopolitisch bleibt das Umfeld fragil: USA und China stehen kurz vor einer neuen Gesprächsrunde, während die Konflikte im Nahen Osten die Rohstoffmärkte latent unter Stress setzen. Safe-Haven-Flows in Gold, kurzlaufende Treasuries und der steigende ETF-Zufluss in Bond-Assets belegen: Die Marktteilnehmer fahren zwar mit hoher Risikobereitschaft – aber mit Sicherheitsnetz. Liquidität stützt, Bewertung mahnt.
Startet sicher und gut in die neue Handelswoche - euer WELLENBLICK-TRADING
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WALL STREET WOCHENAUSBLICK – KW43 (20.10. – 24.10.2025)Wall Street Wochenausblick KW43 2025
Die neue Tradingwoche steht vor der Tür! Der sogenannte "Trump Put" ist ein Konzept, welches die Märkte immer wieder beruhigt. Können wir weitere Vola erwarten oder setzen sich die Bullen durch? Antworten auf diese Frage findet Ihr in diesem Video.
+ Extra Lektionen:
➡️ Mein Wochenausblick liefert Dir die Sicht der Wall Street direkt auf den Bildschirm – kompakt, objektiv und auf den Punkt gebracht.
📺 Sieh Dir jetzt den vollständigen 25-minütigen Wochenausblick an und starte bestens vorbereitet in die neue Handelswoche.
Mit marktfreundlichen Grüßen
Euer Meikel
BTC long auf DailyGuten Tag, hier meine Idee zum Bitcoin.
Nach dem jüngsten Abverkauf stabilisiert sich der Kurs aktuell im Bereich der 108000.
Auch fundamental sowie das Sentiment was aktuell eher Angst verbreitet nach meiner Bewertung, stützt meine Analyse das hier eher gekauft wird statt verkauft wenn die Masse in Panik versetzt werden soll.
Weiterhin ist der Bitcoin gegenüber Gold und dem Dollar unterbewertet was mich zuversichtlich macht, dass die Wahrscheinlichkeit auf meiner Seite ist.
Hinweis: Keine Handelsempfehlung sondern meine Idee!!
Anglizismus Tipping Point beim BTCServus Trader
In dieser Grafik steht der Anglizismus Tipping Point für den kritischen Moment, an dem Bitcoin von der bisherigen, zyklisch steigenden Entwicklung in eine neue Ära kippen kann – nach oben oder unten.
Er symbolisiert den Übergang von stabiler Trendfortsetzung zu potenzieller Instabilität, also den Punkt, an dem die Marktkräfte die Kontrolle übernehmen.
Bitcoin befindet sich genau an dieser Schwelle – am Kipppunkt seiner eigenen Geschichte.
„Tipping Point“ sinnbildlich für den;
Moment, an dem die langfristige Bitcoin-Bewegung zwischen exponentieller Akzeptanz und strukturellem Abschwung entscheidet.
Das heißt;
Kippt BTC nach oben, folgt eine Phase massiver institutioneller Adoption (grüner Bereich).
Kippt BTC nach unten, folgt eine längere Distributionsphase (roter Bereich) mit Verlust von Momentum und Vertrauen.
1. Vor dem Tipping Point – Akkumulation und Aufwärtsdynamik
Frühere Zyklen mit klaren Aufwärtsbewegungen nach jedem Halving.
Mehrere rote Kreise markieren frühere lokale Tiefpunkte, die jeweils nach einem Bullenmarkt entstanden.
Diese Phasen zeigen, wie Bitcoin stetig an Akzeptanz und Preisniveau gewinnt – also die Phase vor dem Kippen in die nächste Marktphase.
2. Der Tipping Point – die Kipplinie selbst
Den entscheidenden Übergangspunkt zwischen den bisherigen Zyklen und einem neuen, potenziell instabilen Marktregime.
Hier treffen technische, ökonomische und psychologische Kräfte zusammen: Anlegererwartungen, Makrotrends (z. B. Zinsen, Regulierung) und die Marktstruktur selbst.
Der Chart zeigt, dass Bitcoin am oberen Rand seiner langjährigen Aufwärtsprojektion notiert – der Kurs „steht auf der Kante“.
→ Das ist im wörtlichen Sinn der Moment, an dem BTC am Kippen ist – entweder in eine neue Aufwärtsphase oder in eine tiefergehende Korrektur.
fallendes Dreieck im RSI
Was ein fallendes Dreieck im RSI typischerweise signalisiert
Ein fallendes Dreieck gilt in der Charttechnik meist als Fortsetzungs- oder manchmal auch Umkehrmuster, abhängig vom Kontext (Trendrichtung, Volumen, Umfeld).
Im RSI könnte ein fallendes Dreieck folgendes implizieren;
Der Aufwärtsdruck des RSI wird immer schwächer (die oberen Hochs sinken).
Die horizontale Unterstützung zeigt, dass ein Boden im RSI existiert, der vorerst hält.
Wenn das Muster aufgelöst wird, tendiert der RSI stärker dazu, entweder nach unten auszubrechen (Abschwung) oder — seltener — nach oben (wenn der Markt kräftig umdreht).
Wenn der fallende Dreiecksausbruch nach unten erfolgt, ist das ein schwaches Signal;
der RSI bricht unter die Unterstützung, und das könnte auf einen kommenden Abwärtstrend bzw. Schwäche im Basiswert hinweisen.
Wenn hingegen — seltener — ein Ausbruch nach oben stattfindet, deutet das auf einen plötzlichen Kraftschub und Umkehrmöglichkeit hin.
🧩 1. Kurs macht neue Hochs, RSI aber nicht → bärische Divergenz
Wenn der Kurs weiter ansteigt, aber der RSI tiefere Hochs bildet (also ein fallendes Dreieck zeigt), dann ist das eine klassische bärische Divergenz.
Das bedeutet;
Der Marktpreis zeigt scheinbare Stärke, aber der Impuls (Momentum) nimmt ab – die Käufer verlieren Kraft.
Diese Diskrepanz ist oft ein Frühwarnzeichen, dass der Trend erschöpft ist und bald kippen könnte.
🧱 2. Die horizontale Linie im RSI → Boden bzw. Unterstützungsniveau
Die horizontale Linie im RSI zeigt das Niveau, auf dem der RSI immer wieder stoppt.
Das kann man als “Boden der Marktstärke” deuten – also den Punkt, wo Käufer immer wieder einsteigen, um die Schwäche zu bremsen.
Wenn der RSI unter diese Linie fällt, ist das wie ein Bruch einer RSI-Unterstützung, was im Kurs oft mit einer Trendwende nach unten korreliert.
Das heißt;
Bricht der RSI nach unten aus dem Dreieck aus → hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch der Kurs seine Aufwärtsbewegung beendet und in eine Korrektur übergeht.
📉 3. Wahrscheinlichkeitsdeutung
In der Praxis (aus Erfahrung + Statistiken aus RSI-Musteranalysen):
Ein fallendes Dreieck im RSI während steigender Kurse löst sich in etwa 70–85 % der Fälle nach unten auf.
Das ist also kein sicheres, aber ein überwiegend bärisches Signal.
Und meist folgt darauf ein Kursrücksetzer bis zu einem markanten Preis-Support oder zur MA-Basis (z. B. EMA 50/100).
🔍 4. Was das konkret im BTC-Chart bedeuten kann
Wenn du im BTC-Chart ein solches fallendes Dreieck im RSI siehst, während der Preis noch leicht anzieht;
Dann ist das meist die letzte bullische Phase vor einem Top.
Der Kurs kann also noch ein marginal höheres Hoch machen, bevor er abkippt, sobald der RSI unter die horizontale Linie fällt.
🧠 Kurz gesagt:
Ein fallendes Dreieck im RSI bei gleichzeitig steigendem Kurs = bärische Divergenz,
und die horizontale Linie ist der „letzte Halt“ im Momentum, bevor der Markt kippt.
Vielen Dank für deine Zeit...
Beste Grüße SwingMann
9 Gründe, schrittweise in Anleihen zurückzukehrenNach mehreren Jahren, die von der Dominanz der Aktienmärkte und der Volatilität der Zinssätze geprägt waren, könnte das Jahr 2026 für Anleihen günstiger verlaufen. Ohne von einer spektakulären Wende zu sprechen, deuten mehrere wirtschaftliche und strukturelle Faktoren darauf hin, dass eine relative Aufholbewegung des Anleihemarkts nicht ausgeschlossen ist.
Zunächst stellt die hohe Bewertung der US-Aktien einen Vorsichtsgrund dar. Indizes wie der S&P 500 befinden sich auf historisch angespannten technischen Niveaus, nach einer langen Phase des Wachstums, die durch Liquidität und Unternehmensgewinne gestützt wurde. In diesem Umfeld ist eine Konsolidierungs- oder Gewinnmitnahmephase nicht unwahrscheinlich, was Investoren dazu veranlassen kann, ihr Engagement zugunsten weniger riskanter Anlagen wie Anleihen umzuschichten.
Auch der US-Präsidentschaftszyklus könnte eine Rolle spielen. 2026 ist das zweite Jahr des Präsidentschaftszyklus und historisch gesehen das schwächste Jahr für den S&P 500. Dies könnte zu einer teilweisen Umschichtung von Kapital in Anleihen führen, die als stabiler gelten.
Auf makroökonomischer Ebene ist die Aussicht auf Zinssenkungen durch die Zentralbanken ein weiterer zu beobachtender Faktor. Angesichts hoher Verschuldung und einer möglichen Abschwächung des Arbeitsmarktes könnten die US-Notenbank und die EZB eine lockerere Geldpolitik verfolgen. Ein Rückgang der Zinssätze würde den Wert bereits ausgegebener Anleihen mechanisch unterstützen.
Gleichzeitig schafft die allmähliche Normalisierung der Inflation ein vorhersehbareres Umfeld für Anleiheinvestoren. In den kommenden Monaten dürfte der Effekt der Zölle nachlassen, und eine moderatere Inflation würde reale Renditen stabilisieren und die Attraktivität von festverzinslichen Anlagen erhöhen.
Die relativen Renditen von Anleihen sind im Vergleich zu Aktien wieder wettbewerbsfähig geworden, da die Gewinnrendite des S&P 500 nun unter der Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe liegt. Für institutionelle Anleger, insbesondere Pensionsfonds und Versicherungen, bieten diese Niveaus eine Gelegenheit zur vorsichtigen Diversifizierung – insbesondere, wenn sich die Aktienmärkte stabilisieren oder korrigieren.
Hinzu kommen fiskalische Zwänge in mehreren Industrieländern, die Konjunkturprogramme begrenzen und zu größerer Vorsicht an den Märkten führen könnten.
Kurz gesagt, ohne eine Rallye des Anleihemarktes vorherzusagen, deuten mehrere Faktoren – relative Bewertungen, Geldpolitik, Inflation und Konjunkturzyklus – darauf hin, dass 2026 eine Phase besserer relativer Performance für Anleihen markieren könnte.
Grafik mit den monatlichen Candlesticks des 20-jährigen US-Anleihekontrakts:
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Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Wichtige Makrodaten verzögert durch den US-RegierungsstillstandDer jüngste Shutdown der US-Regierung hat eine Kettenreaktion bei der Veröffentlichung wichtiger makroökonomischer Indikatoren ausgelöst. Durch die vorübergehende Schließung mehrerer Bundesbehörden, insbesondere des Bureau of Labor Statistics (BLS) und des Bureau of Economic Analysis (BEA), wurden eine Reihe entscheidender Statistiken verzögert, was die Echtzeitbewertung der US-Wirtschaftslage erheblich erschwert.
Ein stark gestörter Wirtschaftskalender
Bereits Anfang Oktober wurden mehrere wichtige Veröffentlichungen verschoben. Der Arbeitsmarktbericht (NFP) vom 3. Oktober war das erste Opfer sowie den Inflationsdaten (CPI und PPI) am 15. und 16. Oktober.
Diese aufeinanderfolgenden Verzögerungen haben die Finanzmärkte verunsichert, da ihnen wichtige statistische Orientierungspunkte fehlen, um die Entscheidungen der Federal Reserve einzuschätzen. Die Transparenz über Inflation, Beschäftigung und Konsum hat deutlich abgenommen, was zu erhöhter Volatilität an den US-Aktienmärkten führt.
Die Fed im Blindflug
Der verschobene Zeitplan erschwert die Arbeit der Fed, deren nächste geldpolitische Entscheidung am 29. Oktober ansteht, gefolgt von der PCE-Inflation am 31. Oktober.
Ohne aktuelle Daten müssen sich die FOMC-Mitglieder auf unvollständige oder veraltete Informationen stützen, um über die Zinsentwicklung zu entscheiden. Dieser Mangel an verlässlichen Daten könnte die Fed dazu veranlassen, eine vorsichtigere Haltung einzunehmen und größere geldpolitische Änderungen aufzuschieben.
Ketteneffekte in den Folgemonaten — sofern der Shutdown nicht im Oktober endet
Der NFP-Bericht vom 7. November und die Anhörungen des Obersten Gerichtshofs zu Zollfragen in derselben Woche könnten ebenfalls betroffen sein, falls der Shutdown andauert. Ebenso könnten die Inflationsdaten für November (CPI, PPI, PCE) weiter verzögert werden, was die Qualität der Wirtschaftsprognosen zum Jahresende beeinträchtigen würde.
Sollten die betroffenen Behörden ihren Rückstand jedoch aufholen, könnten die Veröffentlichungen im Dezember — insbesondere der NFP-Bericht vom 5. Dezember und die Fed-Sitzung am 10. Dezember — eine Rückkehr zur Normalität markieren.
Je schneller dieser Shutdown endet, desto eher wird sich die Veröffentlichung der Makrodaten normalisieren.
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Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Handelskrieg zwischen den USA und China flammt aufDas chinesische Handelsministerium hat am vergangenen Donnerstag die extraterritorialen Exportkontrollen für Seltenerdelemente ausgeweitet und spiegelt damit die US-amerikanische Direkterzeugnisregel wider, indem es mit den USA verbundene Technologien einschränkt und Exporte für militärische Zwecke verbietet. Dieser Schritt wirkt direkt den Beschränkungen der USA für fortschrittliche Chips entgegen und signalisiert, dass Amerika zwar Chinas derzeitigen Technologiezugang einschränkt, Peking jedoch die globalen Lieferketten für Halbleiter, Elektrofahrzeuge und Verteidigung von morgen stören kann.
Präsident Trump revanchierte sich mit Drohungen mit einem abgesagten Xi-Treffen, 100% -Zöllen und Softwareexportverboten ab dem 1. November, aber beide Seiten ließen Raum für Deeskalation vor möglichen APEC-Gesprächen und dem Ablauf des 10-Zollwaffenstillstands im November. Dies wird als Verhandlungshebel-Taktik von Präsident Trump angesehen, um einen mittelfristigen Handelskrieg vor 2026 zu vermeiden, mit versöhnlichen Signalen von US-Beamten und sogar vom Präsidenten selbst.
Die Aktienmärkte sind gefallen, was Gold und Staatsanleihen in die Höhe trieb, während der US-Dollar aufgrund von Ängsten in der Lieferkette ausverkauft war. Obwohl die Angebote von Staatsanleihen die Analysten verwirrt haben, riskiert der Dollar eine weitere Schwäche durch die zurückhaltende Haltung der Fed.
Der Euro hat sich seitdem als sicherer Hafen inmitten von US-Risiken und französischer Stabilität erholt, obwohl er vorerst durch die deutsche Schwäche begrenzt bleibt. Japans LDP-Komeito-Allianz brach wegen Skandalen zusammen, die die hoffnungsvolle Premierministerin Sanae Takaichi untergruben und die Erhöhungen der BOJ verzögerten. In der Zwischenzeit ist der australische Dollar trotz der Vorsicht der RBA mit Gegenwind aus dem Handel konfrontiert, der an China gebunden ist.
Exklusives FX-Research vom Marktstrategen der LMAX Group, Joel Kruger






















