Ich arbeite konsequent top-down nach Auction Market Theory: Ich lege pro Zeitebene Composite Volume Profiles (Q → M → W) übereinander und bewerte, wie Value (VAH/VAL) und POC migrieren. Für mich ist der Kern:
Inside Value = Balance/Rotation (responsive Handelslogik)
Outside Value = Initiative/Preisfindung (Trend/Discovery)
POC-Memory (Composite) = „Magnet/Referenz“, an der der Markt über Wochen/Monate wieder andocken kann.
1) Quartal (Q) – übergeordnete Auction / Kontext
Gold handelt deutlich oberhalb der aktuellen Q-VAH und ist wieder nahe ATH. Das ist strukturell Preisfindung über Quarterly Value – der Markt akzeptiert höhere Preise zumindest kurzfristig. Gleichzeitig liegt die größte Volumen-Akzeptanz weiterhin tiefer am Q-POC (Composite-Memory). Je weiter der Preis sich davon entfernt, desto wichtiger wird die Frage:
Kommt neue Akzeptanz oben rein (neuer HVN/POC baut sich höher auf) – oder bleibt es eine Überdehnung, die später wieder „andockt“(Q-vah/Q-poc)?
2) Monat (M) – noch in Q eingebettet
Das Entscheidende in meinem Bild: Die aktuelle M-Value liegt noch im Quarterly-Kontext (eingebettet). Das spricht dafür, dass der Monat als übergeordnete Auction noch nicht vollständig „umgezogen“ ist, sondern dass ein Teil des großen Bildes weiterhin Composite-Balance bleibt. In AMT-Sprache: Der Markt kann oben handeln, aber die „harte“ Bestätigung kommt erst, wenn Monthly Value/POC nachhaltig nach oben migriert (Akzeptanz statt nur Extension).
3) Woche (W) – Initiative dominiert
Die aktuelle W-Value hat Q und M klar verlassen und liegt oberhalb beider VAHs. Das ist für mich das saubere Zeichen von Initiative Activity auf Wochenebene: Der Markt baut Value höher auf, obwohl die größeren Composite-Referenzen darunter liegen.
Damit wird W-POC/W-VA zu den wichtigsten Kurzfrist-Referenzen: Hält der Markt diese neue Wochen-Akzeptanz, bleibt der Charakter „higher value“ intakt. Fällt er hingegen wieder zurück in die alte Composite-Value (Q/M), ist das typisch für Rejection/Excess-Logik (False Break / Rückkehr in Balance).
4) TPO am Hoch – Qualität der Auction
Im TPO schaue ich nicht nur „hoch/tief“, sondern die Qualität des Highs:
Excess High = dünn/abrupt, wenig Zeit oben, klare Zurückweisung (Auction beendet)
Poor High = oben nicht sauber abgeschlossen (mehrfacher Test/zu viel Zeit ohne klare Rejection) → oft Hinweis auf unfertige Auction und erneutes Anlaufen/Weiterziehen, bis echtes Excess entsteht.
Gerade nahe ATH ist diese Unterscheidung wichtig, weil sie zeigt, ob oben Akzeptanz entsteht oder nur ein kurzer Spike war.
5) Monthly VWAP – „Stretch“ vs. Akzeptanz
VWAP nutze ich als objektive Referenz für Fair Price. Wenn der Markt weit über Monthly VWAP / oberen Bändern handelt, ist das keine automatische Umkehr – aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit von responsive Angebotsreaktionen. Entscheidend bleibt: Baut der Markt oben Value auf (HVN/POC zieht nach) oder nicht?
Fazit (Makro):
Wir sehen Weekly-Initiative in Richtung ATH, während Monthly noch im Quarterly-Rahmen liegt. Der Markt steht damit an einer typischen AMT-Gabel: Akzeptanz oben (Value-Migration) vs. Excess/Überdehnung (Rückkehr zur Composite-Value/POC-Memory).
Fröhliche Feiertage und ein frohes neues Jahr
Keine Anlageberatung – reine Marktstruktur und meine eigene AMT-Lesart.
Inside Value = Balance/Rotation (responsive Handelslogik)
Outside Value = Initiative/Preisfindung (Trend/Discovery)
POC-Memory (Composite) = „Magnet/Referenz“, an der der Markt über Wochen/Monate wieder andocken kann.
1) Quartal (Q) – übergeordnete Auction / Kontext
Gold handelt deutlich oberhalb der aktuellen Q-VAH und ist wieder nahe ATH. Das ist strukturell Preisfindung über Quarterly Value – der Markt akzeptiert höhere Preise zumindest kurzfristig. Gleichzeitig liegt die größte Volumen-Akzeptanz weiterhin tiefer am Q-POC (Composite-Memory). Je weiter der Preis sich davon entfernt, desto wichtiger wird die Frage:
Kommt neue Akzeptanz oben rein (neuer HVN/POC baut sich höher auf) – oder bleibt es eine Überdehnung, die später wieder „andockt“(Q-vah/Q-poc)?
2) Monat (M) – noch in Q eingebettet
Das Entscheidende in meinem Bild: Die aktuelle M-Value liegt noch im Quarterly-Kontext (eingebettet). Das spricht dafür, dass der Monat als übergeordnete Auction noch nicht vollständig „umgezogen“ ist, sondern dass ein Teil des großen Bildes weiterhin Composite-Balance bleibt. In AMT-Sprache: Der Markt kann oben handeln, aber die „harte“ Bestätigung kommt erst, wenn Monthly Value/POC nachhaltig nach oben migriert (Akzeptanz statt nur Extension).
3) Woche (W) – Initiative dominiert
Die aktuelle W-Value hat Q und M klar verlassen und liegt oberhalb beider VAHs. Das ist für mich das saubere Zeichen von Initiative Activity auf Wochenebene: Der Markt baut Value höher auf, obwohl die größeren Composite-Referenzen darunter liegen.
Damit wird W-POC/W-VA zu den wichtigsten Kurzfrist-Referenzen: Hält der Markt diese neue Wochen-Akzeptanz, bleibt der Charakter „higher value“ intakt. Fällt er hingegen wieder zurück in die alte Composite-Value (Q/M), ist das typisch für Rejection/Excess-Logik (False Break / Rückkehr in Balance).
4) TPO am Hoch – Qualität der Auction
Im TPO schaue ich nicht nur „hoch/tief“, sondern die Qualität des Highs:
Excess High = dünn/abrupt, wenig Zeit oben, klare Zurückweisung (Auction beendet)
Poor High = oben nicht sauber abgeschlossen (mehrfacher Test/zu viel Zeit ohne klare Rejection) → oft Hinweis auf unfertige Auction und erneutes Anlaufen/Weiterziehen, bis echtes Excess entsteht.
Gerade nahe ATH ist diese Unterscheidung wichtig, weil sie zeigt, ob oben Akzeptanz entsteht oder nur ein kurzer Spike war.
5) Monthly VWAP – „Stretch“ vs. Akzeptanz
VWAP nutze ich als objektive Referenz für Fair Price. Wenn der Markt weit über Monthly VWAP / oberen Bändern handelt, ist das keine automatische Umkehr – aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit von responsive Angebotsreaktionen. Entscheidend bleibt: Baut der Markt oben Value auf (HVN/POC zieht nach) oder nicht?
Fazit (Makro):
Wir sehen Weekly-Initiative in Richtung ATH, während Monthly noch im Quarterly-Rahmen liegt. Der Markt steht damit an einer typischen AMT-Gabel: Akzeptanz oben (Value-Migration) vs. Excess/Überdehnung (Rückkehr zur Composite-Value/POC-Memory).
Fröhliche Feiertage und ein frohes neues Jahr
Keine Anlageberatung – reine Marktstruktur und meine eigene AMT-Lesart.
Trade ist aktiv
Meine Methodik basiert auf der Auction Market Theory (AMT), wie sie Peter Steidlmayer geprägt hat: Der Markt ist eine Auktion, die zwischen Balance (Value/Rotation) und Imbalance (Preisfindung/Discovery) wechselt. Entscheidend ist nicht „wo der Preis war“, sondern wo der Markt Akzeptanz aufbaut und wo er ablehnt.Ich übersetze diese klassische AMT-Logik in eine moderne, tool-gestützte Strukturarbeit:
Composite Volume Profiles (Q/M/W …): VAH/VAL/POC als Akzeptanz-Zonen und Referenzen
POC-Memory: Composite-POCs wirken als wiederkehrende institutionelle Anker
TPO/Market Profile: Qualität der Auktion (Balance, Trend-Struktur, Excess vs. Poor Extremes)
VWAP: Fair-Price-Rahmen + Stretch vs. Akzeptanz
Um Klarheit zu schaffen, teile ich die Analyse in Ebenen (z. B. Q → M → W → D) und bewerte systematisch die Konflikte zwischen den Ebenen:
Welche Ebene dominiert aktuell? Welche Ebene „zieht“ Value nach? Handelt der Markt inside value (responsive) oder outside value (initiative)?
Das Ergebnis ist ein sauberes Gesamtbild der Auktion, nicht eine kurzfristige Trade-Anweisung.
Haftungsausschluss
Die Informationen und Veröffentlichungen sind nicht als Finanz-, Anlage-, Handels- oder andere Arten von Ratschlägen oder Empfehlungen gedacht, die von TradingView bereitgestellt oder gebilligt werden, und stellen diese nicht dar. Lesen Sie mehr in den Nutzungsbedingungen.
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