EUR/USD - extrem großes zyklisches KonstruktVorangegangene Analysen...
Vielen Dank erst einmal für die vielen lieben Feedbacks und Rückmeldungen ♥
Genau solche Rückmeldungen fehlen oft, um einschätzen zu können, ob die Analysen überhaupt gewünscht sind oder helfen. Wer mitliest, kann ruhig auch mal ein kurzes Feedback dalassen – hilft enorm.
Wir sehen im EUR/USD weiterhin ein extrem großes zyklisches Konstrukt, das sich seit dem Hoch 2008 in einer mehrjährigen korrektiven Struktur entfaltet.
Die gesamte Bewegung wirkt dabei zunehmend wie ein komplexes WXYXZ bzw. ein mehrstufiges korrektives Fraktal, wobei der aktuelle Abschnitt möglicherweise den Beginn einer neuen impulsiven Phase markiert.
Der schwarze Hauptcount favorisiert dabei die Annahme, dass das Tief 2022 die große Welle (Z) abgeschlossen hat.
Das würde bedeuten, dass seitdem ein neuer größerer Aufwärtszyklus läuft, welcher aktuell als möglicher Leading Diagonal interpretiert werden kann.
Der Markt respektiert hierbei auffällig die langfristigen Trendkanäle sowie die zeitlichen Symmetrien von jeweils ca. 7 Jahren.
2008 → 2015 → 2022 erzeugen nahezu identische zyklische Abschnitte, was die Relevanz der aktuellen Struktur deutlich erhöht.
Besonders interessant ist die mehrfache SOS-Bildung („Sign of Strength“).
Diese trat bereits 2017/2018, erneut 2020/2021 und jetzt wieder 2025/2026 auf.
Jede dieser Zonen markierte aggressive Akkumulation innerhalb des übergeordneten Aufbaus.
Aktuell sehen wir innerhalb des vermuteten Leading Diagonals bereits:
* Welle (1)/A
* Welle (2)/B
* Welle (3)/C
* mögliche zukünftige Welle (4)
* mögliche Subwelle 1-2 in der (3)
Die Struktur bleibt bullisch solange die Aufwärtstrendlinie der Diagonale verteidigt wird.
Die aktuelle Konsolidierung wirkt bislang eher korrektiv und könnte sich als Welle 4.
Die pinken Counts stellen dabei den alternativen Verlauf dar.
Hier wäre die aktuelle Aufwärtsbewegung lediglich eine B-Welle innerhalb einer noch größeren Korrektur.
In diesem Szenario könnte nach Abschluss der pinken B nochmals eine größere C-Abwärtsbewegung folgen, bevor der eigentliche langfristige Bullrun startet.
Interessant ist jedoch:
der Markt hält höhere Tiefs,
Momentum bleibt strukturell stabil,
die Rückläufe werden zunehmend flacher,
und die RSI-Struktur bestätigt eher Stärke als Schwäche.
Im RSI sehen wir zusätzlich eine bärische Divergenz aktiviert,
gleichzeitig aber eine Hidden Divergence im bullischen Kontext.
Das spricht eher für eine temporäre Konsolidierung als für ein finales Top.
Die eingezeichneten Fibonacci-Ziele liefern dabei mehrere wichtige Cluster:
* 1.11 als relevante Zwischenzone / 38.20%
* 1.2774 als 61.80%-Extension
* 1.3000 als psychologische 100%-Marke
* 1.4006 bis 1.4505 als mögliches finales Blow-Off-Ziel der größeren Welle (3)
Die Zone um 1.30 bleibt damit der entscheidende Bereich.
Dort dürfte sich zeigen, ob:
ein echter impulsiver Ausbruch stattfindet,
oder ob der Markt lediglich ein großes B-Wellen-Top ausbildet.
Das übergeordnete Bild favorisiert aktuell dennoch eher die bullische Variante, da:
das 2022 Tief impulsiv verteidigt wurde,
die Marktstruktur seitdem höher trendet,
mehrere SOS-Strukturen sichtbar sind,
sowie ein mögliches mehrjähriges Akkumulationsschema vorliegt.
Sollte die Leading Diagonal sauber abgeschlossen werden, wäre anschließend eine finale expansive Welle (5) Richtung 1.30197 möglich.
Invalidiert würde der bullische Count erst bei einem nachhaltigen Bruch der diagonalen Haupttrendlinie sowie tieferen Tiefs unter der Struktur von Welle (2).
In diesem Fall würde der pinke Alternativcount massiv an Wahrscheinlichkeit gewinnen.
Euro / US-Dollar
Keine Trades
Ausführliche Handelsideen
Wall Street Wochenausblick KW20 2026📊 Wall Street Wochenausblick KW20 2026
Tauche ein in die Denkweise der Wall Street – denn genau dort wird entschieden, wohin sich die Märkte als Nächstes bewegen.
Kompakt, klar und mit Fokus auf das, was diese Woche wirklich zählt.
Wer wissen möchte, welche Faktoren die letzten vier 20%+ Aktienmarktkorrekturen herbeigeführt haben, sollte hier vorbeischauen :
👉 Auf geht's: Euer Wocheuansblick für die KW20 2026:
🎯 Übersicht des Wochenausblicks KW20 2026
🎯 Märkte ignorieren fundamentale Daten
🎯 Forex-Volatilität ist aktuell deutlich komprimiert
🎯 Gold ist aktuell fast ausschließlich durch den US-Dollar getrieben
⚠️ ... was könnte in diesem Jahr zu erhöhter Volatilität führen?
📝 3 Themen, welche wir auf dem Zettel haben sollten:
🔥 Thema Nr. 1: US-Inflations-Shock in den Kinderschuhen?
⚡ Thema Nr. 2: Größtes Klumpenrisiko seit Jahrzehnten
🏛️ Thema Nr. 3: Zwei Politische/Zinspolitische Events 2026
📊 Ein Blick auf den S&P500 während US-Midterm-Wahljahren
📅 Die Events der kommenden Woche im Überblick:
---und viele weitere Einblicke...!
Allen Tradern & Investoren einen erfolgreichen Start in die neue Tradingwoche!
📈💼🌍🚀
– Euer Meikel
EUR/USD – 2H Chart AnalyseVorangegangene Analysen...
Ok, wir haben uns das extrem große zyklische Konstrukt angeschaut und zoomen nun tiefer in den Markt hinein.
Wir sehen eine 2h Chartstruktur mit klarer technisch-elliottischer und patternbasierter Annotation und immer noch den gedachten Impuls für eine mögliche Welle a einer vielleicht größeren Seitwärtsbewegung einer gedachten möglichen Welle 4.
Wir haben auf unserer Seite für die mögliche Welle 5
- Falling Wedges → typisch für Trendfortsetzung nach oben
- Cup & Handle Formation → bullish Fortsetzungsmuster
- Adam & Eva Pattern → Akkumulations-/Reversalstruktur in der Konsolidierung im Handle
Sie haben fast die selben Ziele
Wenn wir davon ausgehen, dass die Welle 4 wirklich bei 1.16568 ihr Ende gefunden hat und nicht bei 1.16757 als ausdehnendes Dreieck erst ihr Ende fand, dann sollten wir möglicherweise vielleicht in der Welle 3 in der 5 uns befinden als Dreiteiler gedacht.
Der Trend und die darin verlaufenden Zyklen sind alle noch intakt
EWA-EUR/USD-1D: Short-Setup bleibt aktiv! - Hält die neue Zone?EWA - Elliot Wellen Analyse
💥EUR/USD💥
Helm auf, Anschnallen, und bitte keine Snacks in der Nähe – das hier wird wieder ein wilder Ritt
⚡ 4H Update – Der Trade lebt!
🔍 Zoom-In 1H + neue Zone
📉 Ausblick – Wohin geht die wilde Reise?
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„Wenn das Leben dir Charts gibt, dann zeichne halt 🌊 Wellen drauf!“
– TigerTwin136
🐯Willkommen hier im Rudel du verrückter Tiger!🐯
Hier gibt’s:
📊 Pure Elliott-Wave-Leidenschaft
❤️ Eine ordentliche Portion Liebe
🤪 Und genau den richtigen Wahnsinn, um im Markt nicht verrückt zu werden
Ich bin Tiger🌀Twin – dein 🦄EinhornTiger🐯 aus dem EW-TigerDojo.
Hier werden Charts nicht nur analysiert…
hier werden sie gefaltet wie Origami-Ninjas mit Fibonacci-Lineal!
„Besser mit einem 📜Plan baden🛀🏼 gehen, als planlos untergehen.“
– TigerTwin13
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⚡ 4H Update – Der Trade lebt!
Der Trade wurde gecatcht und ist jetzt offiziell im Game 💥
SL wurde bereits nachgezogen – wir sind hier nicht zum Spaß, wir sind hier für saubere Moves.
Die zwei Limit-Short Orders, die keinen Bock hatten zu arbeiten?
👉 Gnadenlos gestrichen. Kündigung ohne Abfindung.👋
4H Vorher 27.04:
4H Jetzt 05.05:
⚠️ Aber Achtung, mein innerer Alarm schreit wie Spider-Man sein Spinnensinn:
👉 Welle X könnte immer noch Richtung 1,19 hochziehen!
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🔍 Zoom-In 1H + neue Zone
Neue Zone am Start – und die muss halten wie ein Endgegner mit 1 HP 💀
(Gefahr = alt X bei 1,19)
SL sitzt aktuell bei ~1,175
👉 leichte Profite am Start…
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📊 Fazit:
👉 2 von 4 Limit-Short Orders vom 27.04 wurden sauber abgeholt
👉 Entry-Level siehst du an den orangenen Preislabels
👉 Rot = SL, aka der Türsteher, als roter Preislabel
NEU:
👉 3 frische Limit-Short Orders geplant
👉 Alle fein säuberlich in der Zone platziert (siehe orangenen Preislabels)
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📉 Ausblick – Die Idee hier - Wohin geht die wilde Reise?
Ich rechne weiterhin mit weiterem Rückgang 📉🔥
ABER… (ja, das große ABER, der Plot Twist wie bei Stranger Things 😵💫)
👉 Alternative bleibt bestehen:
Welle X ist vielleicht noch nicht fertig → SL wird geholt → nächster Trade kommt rein
Ich drück mir selbst die Daumen… und ja, das ist ungefähr so effektiv wie sich selbst im Spiegel zuzuzwinkern 🤡👍
👀 Ausblick Welle 3 (Daily Chart):
Als Elliott-Wellen-Junkie will ich natürlich diese saftige Welle 3 nach unten mitnehmen 📉
👉 Erster Einstieg saß schon mal stabil
👉 Jetzt die große Frage:
Kommt der zweite Einstieg genauso clean?!
Spoiler:
👉 Der Chart entscheidet. Nicht ich. Nicht du. Nicht dein Nachbar mit „Geheimindikator 3000“
👉 Behalte auch die Alternative (Welle X ~1,19) im Auge
Denn der Markt liebt es, Erwartungen zu zerstören wie Thanos halbe Universen 💀
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Gimmy Feedback! 🗯️💬
Wenn dein 😵💫Wahnsinn zu meinem ⚡Wahnsinn passt…
➡️ Hau auf die 🖱Maus und ab auf die 🚀!
Wenn nicht?
➡️ „Komm zurück, wenn du mehr Wahnsinn hast!“ 😂
📘Bester Disclaimer!:
Diese Analyse dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Finanz-, Anlage- oder Handelsberatung dar. Auch wenn ich mein bestes Fibo-KungFu🥋 aus dem Elliott-Wellen-Multiversum nach den 🌊EW-Wahrscheinlichkeiten versuche und durch die Charts ride wie ein EinhornTiger🦄🐅 - der denkt er sei der 🏄♂️Silver Surfer im Sturm aus 📈📉Volatilität, ist das hier immer noch meine persönliche Interpretation🧠 und keine konkrete Handelsempfehlung🚫. Ich garantiere weder Richtigkeit noch Vollständigkeit der Informationen. Vergangene Kursverläufe sind keine Garantie für zukünftige Mondflüge🚀, auch wenn sie manchmal verdammt überzeugend aussehen.
Der Handel mit ⚠️Kryptowährungen und anderen ⚠️Finanzinstrumenten ist mit erheblichen Risiken verbunden und nicht für jeden geeignet - er birgt hohe Risiken und kann zu Verlusten führen. Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte. Wenn du auf Basis dieser Analyse handelst, tust du das auf eigene Gefahr🧯– Du bist ohne Sicherheitsgurt unterwegs, wenn du diese Wellen reitest.
… ich bin kein EW-Sensei 🧘♂️, sondern dabei, mein EW-KungFu 🥋🌀 im EW-Multiversum 🌌 zu meistern.
EURO/USD KW20/2026 der Euro gewinnt !Hey Freunde,
Willkommen zum neuen Wochenausblick.
Rückblick
Letzte Woche war stark bullish – genau so, wie ich es erwartet hatte. Der Markt hat an dem sensitiven Preislevel, das ich euch gezeigt hatte, sauber reagiert. Der Plan ist aufgegangen.
Ausblick diese Woche
Für Montag und Dienstag erwarte ich zunächst eine leichte Korrektur nach unten. Genau diesen Pullback will ich nutzen, um Longs mitzunehmen. Das übergeordnete Ziel bleibt die rote Resistance-Linie – dort könnte es zu einer ersten Reaktion kommen.
Mein Bias bleibt klar bullish. Ich halte weiter Ausschau nach Long-Setups und orientiere mich dabei an meinem sensitiven Preislevel, das ich im Video ausführlich gezeigt habe.
Wichtige News diese Woche
Achtet auf Dienstag und Donnerstag – dort liegen die wichtigsten News der Woche. Erhöhte Volatilität ist einzuplanen.
Wie immer
Am Mittwoch poste ich hier einen Update-Chart zur aktuellen Lage. Tradet safe und bis Mittwoch. 🙏
EURUSD in Warteschleife. SKS in Ausbildung?Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum EURUSD von Pepperstone. Ich analysiere den Kontrakt erneut im Wochenchart.
Der EURO konnte sich zuletzt auf Höhe des Tiefpunktes bei 1,1391 USD abfangen können. Seither läuft eine Aufwärtsbewegung, die ich per Stand heute noch als korrektive Erholung werte.
Ggf. entwickelt sich hier eine bekannte Umkehrformation.
Charttechnische Einordnung Wochenchart (Chart oben)
Der EURUSD geht seit Mitte März aufwärts und testet aktuell das Top bei 1,1829 USD. Hier könnte sich die rechte Schulter einer SKS-Formation bilden. Weitere Widerstände sehe ich bei 1,2090 US-Dollar (Linie).
Support sehe ich bei 1,1415 USD. Zusammenfassend liegt im EURUSD charttechnisch eine Patt-Situation vor.
Markttechnische Einordnung (Chart unten)
Die Basisindikatoren konnten sich ebenfalls befestigen. Der MACD arbeitet an einem Longsignal, während der RSI im Wochenchart an der 50er-Marke verharrt.
Es gibt momentan nur wenig Aussagekraft im Chart der Indikatoren.
Volumentechnische Einordnung (Chart unten)
Das Volumenprofil im Wochenchart leistet gute Dienste. Die Gemeinschaftswährung geht weiterhin seitwärts in der Value Area, die seit dem Frühsommer 2025 gebildet wurde. Support hat sich an der lower rejection #1 in Kombination mit dem 2025.01er-VWAP etabliert.
Auf der Oberseite blockiert nach wie vor die upper rejection #1 weiterführende Kursfantasie.
Quick Learn SKS-Formation
Im Fazit...
...läuft der EURUSD relativ ruhig in den Frühsommer 2026. Die Marken sind mit der potenziellen Nackenlinie und den beiden Schultern sowie dem Kopf klar abgesteckt.
Im Moment heißt die Devise für Trader und Investoren, die nächsten Bewegungen abzuwarten.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
EURUSD: Bullische Flagge unter WiderstandEURUSD konsolidiert derzeit innerhalb einer bullischen Flaggenstruktur nach einer starken impulsiven Bewegung von der Unterstützungszone aus. Der Kurs bleibt unter dem Widerstand bei 1,1785 begrenzt, doch das bullische Momentum bleibt bestehen, solange die Zwischenunterstützung hält.
Ein bullischer Ausbruch aus der Flagge könnte eine neue impulsive Bewegung in Richtung 1,1805 auslösen, während eine Ablehnung unter dem Widerstand den Markt einer Korrektur in Richtung tieferer Unterstützungszonen aussetzen könnte.
Vergiss nicht, ein 🚀 unter dem Chart zu hinterlassen und zu abonnieren, wenn dir diese Analyse gefallen hat.
EUR-Spannungsdruck vor der nächsten BewegungEURUSD beginnt nach einer weiteren Ablehnung aus der wichtigen Widerstandszone an Schwung zu verlieren.
Der Preis respektiert weiterhin die aufsteigende Trendlinienstruktur, aber die Käufer haben Mühe, einen sauberen Ausbruch über den Angebotsbereich von 1,1780–1,1790 zu schaffen.
Solange EURUSD unter dem Widerstand bleibt, befürwortet der Markt immer noch eine Korrekturbewegung zurück zunächst in den Bereich von 1,1760.
Die aktuelle Preisbewegung sieht eher nach einer Konsolidierung innerhalb des Widerstands als nach einer echten bullischen Fortsetzung aus.
Auch die makroökonomischen Bedingungen sprechen für einen vorsichtigen Ausblick. Der US-Dollar stabilisiert sich vor den bevorstehenden Inflationsdaten, während Händler weiterhin unsicher sind, wie aggressiv die Fed in den kommenden Monaten bleiben wird.
Derzeit scheint die Aufwärtsdynamik begrenzt zu sein, es sei denn, Käufer können den Widerstand durch eine starke Expansion zurückgewinnen.
EUR USD H_4 Long Setup EUR/USD – Long Setup Analyse
Der Markt zeigt aktuell eine klare bullish Struktur mit fortlaufenden Higher Lows und starkem impulsiven Kaufmomentum. Nach dem letzten Push in die Premium-Zone gehe ich nicht direkt aggressiv in den Markt, sondern warte bewusst auf einen sauberen Rücklauf in den Bereich unterhalb des BPR (Balanced Price Range). Dieser Bereich dient mir als potenzielle Reaktionsebene für einen präzisen Entry mit besserem Risk-to-Reward-Verhältnis.
Mein Entry liegt bewusst unterhalb des BPR, da ich vermeiden möchte, dem Markt hinterherzulaufen. Ich möchte zuerst sehen, dass der Preis in den Discount-Bereich zurückkommt und dort Liquidität mitnimmt, bevor erneut Käufer in den Markt kommen. Der Fokus liegt dabei auf einem sauberen Bullback und einer bestätigten bullishen Reaktion im Entry-Bereich.
Das Szenario basiert darauf, dass der Markt zunächst noch einmal tiefer zieht, um ineffiziente Preisbereiche aufzufüllen und möglicherweise schwache Long-Positionen aus dem Markt zu holen. Erst danach erwarte ich die eigentliche Expansion nach oben. Der Bullback ist für mich die Bestätigung, dass die Käufer weiterhin Kontrolle haben und die Struktur intakt bleibt.
Der Bereich, der mit BE / TP1 markiert ist, dient als erste wichtige Reaktionszone. Dort werde ich je nach Momentum entscheiden, ob ich:
* entweder die gesamte Position schließe,
* oder meine Lotgröße halbiere, Teilgewinne sichere und einen Partial mitlaufen lasse.
Falls ich Teilgewinne sichere, wird der Stop anschließend auf BE (Break Even) gezogen, um das Risiko vollständig aus dem Markt zu nehmen. Dadurch kann ich den restlichen Trade entspannt laufen lassen, ohne Kapital zu gefährden.
Das finale Target basiert auf der oberhalb liegenden BSL (Buy Side Liquidity). Dort befindet sich externe Liquidität über den vorherigen Highs, welche der Markt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch attackieren möchte. Genau dieser Bereich dient als übergeordnetes Ziel der gesamten Bewegung. Dennoch bleibt Geduld entscheidend – kein voreiliger Entry. Erst der bestätigte Bullback in Kombination mit der Reaktion unterhalb des BPR liefert mir die Wahrscheinlichkeit für den eigentlichen Long-Continuation-Move.
Solange die bullish Marktstruktur nicht invalidiert wird, bleibt der Fokus klar auf Longs gerichtet. Entscheidend ist jetzt nur noch, dass der Markt den gewünschten Rücklauf liefert und die Käufer anschließend erneut Stärke zeigen.
Viel Glück
EURUSD – vollständige Strukturanalyse für KW 18 Update 3Vorangegangene Analysen...
Ich habe es hier noch einmal skizziert, wovon ich ausgehe. Wie immer gilt: Eine Bestätigung bleibt abzuwarten – entweder wie in der letzten Analyse beschrieben oder durch den Beginn dieses Szenarios.
Ab heute bin ich im Urlaub und werde vorerst keine weiteren Analysen mehr veröffentlichen. Ob ich danach wieder etwas poste, entscheide ich spontan – je nach Motivation. Die Resonanz hier ist aktuell leider sehr schwach, und bei dem Wetter investiere ich meine Zeit lieber sinnvoller 😉
Trend
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #20Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1784
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Vom Vorjahreshoch aus dem September 2025 ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf das 2022er-Jahreshoch ausgeübt hat. Aus der Pendelphase konnte sich der Kurs nach oben lösen und hat in einem Ausbruch auf den 1,21er-Bereich gezielt. Dort ist jedoch wieder Verkaufsdruck in den Markt gekommen, und die Notierungen sind reihenweise unter die nahen Unterstützungen gefallen.
Vom März-Tief (1,1410) aus konnte sich der Kurs erneut stabilisieren und das Februartief anlaufen, wo sich seit Mitte April eine Pendelphase ausgebildet hat. Dieser Bereich stand auch in der vergangenen Woche im Mittelpunkt, wobei die Marke mit einem festen Wochenschluss verteidigt wurde. Für den Wochenstart am Montag könnte sich daher ein Ausbruch über das Vorwochenhoch ankündigen.
Mögliche Tagesspanne: 1,1760 bis 1,1830
Nächste Widerstände: 1,1796 = Vorwochenhoch | 1,1830 | 1,1918
Wichtige Unterstützungen: 1,1742 | 1,1676 = Vorwochentief | 1,1575
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich am Dienstag zeigen, ob der Widerstand im 1,18er-Bereich überwunden wird. Auf der Gegenseite würde das Februartief erneut unter Druck geraten und bei einem Bruch weitere Schwäche nach sich ziehen.
Mögliche Tagesspanne: 1,1790 bis 1,1870 alternativ 1,1710 bis 1,1780
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart könnte der Kurs im Bereich der 20-Tage-Linie auf Unterstützung hoffen, sodass ein Ausbruch aus der Schiebephase möglich wird. Weiteres Ringen um das Febraurtief dürfte hingegen den 200-Tage-Durchschnitt unter Druck halten.
Mögliche Wochenspanne: 1,1700 bis 1,1900
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich der Kurs im 1,18er-Bereich stützen und einen möglichen Ausbruch fortsetzen. Notierungen darunter dürften hingegen die Fortsetzung der Schiebephase bestätigen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1780 bis 1,1950 alternativ 1,1650 bis 1,1810
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
EURUSD: Bullischer Ausbruch in VorbereitungEURUSD bewegt sich nach einer doppelten Ablehnung an der wichtigen Unterstützung bei 1.1668 in einer bullischen Struktur.
Der Kurs bildet aktuell ein bullisches Fortsetzungsmuster mit zunehmendem Kaufdruck unterhalb des Widerstands bei 1.1780.
Ein bestätigter Ausbruch könnte den Weg öffnen in Richtung:
🎯 1.1808
🎯 1.1880
Der bullische Bias bleibt bestehen, solange der Kurs über 1.1668 bleibt.
Wall Street Wochenausblick KW19 2026📊 Wall Street Wochenausblick KW19 2026
Tauche ein in die Denkweise der Wall Street – denn genau dort wird entschieden, wohin sich die Märkte als Nächstes bewegen.
Während viele nur Schlagzeilen folgen, schauen wir auf die Themen, die aktuell in den Handelsräumen großer New Yorker Investmentbanken diskutiert werden.
Kompakt, klar und mit Fokus auf das, was diese Woche wirklich zählt.
👉 Keine Zeit für das Video? Hier für Dich die wichtigsten Themen auf einen Blick:
🎯 **Übersicht des Wochenausblicks KW19 2026**
🎯 **Volatilitäts-Potenzial in USD-Paaren**
Kevin Warsh tritt im Juni ins Amt und seine Herausforderung könnte nicht schwieriger sein. Auf der einen Seite haben wie den klaren Wunsch von Trump nach niedrigeren Zinsen. Auf der anderen Seite haben wir extrem hohe Inflation in den USA + eine FED, die zunehmend hawkish wird:
🎯 **Swap Markterwartungen sehr anfällig für "Repricing"**
Swap und Forwardmärkte erwarten bis Ende des Jahres gleichbleibende Zinsen in den USA. Dies öffnet die Tür für eine starke Änderung der Marktbepreisung:
🎯 **Bank of Japan wird aktiv: Intervention schmetter JPY-Paare in den Abgrund"**
Höhere Ölpreise führen zu sehr hohen Kosten für japanische Konsumenten. Die BOJ zieht eine klare Linie im Sand am 160er USD/JPY Level. Wo liegen die Tradingchancen?
🎯 **So hat sich USD/JPY nach den letzten JPY-Interventionen verhalten:**
Eingriff der BOJ meist nur ein "Pflaster". Positiver Swap auf der Longseite öffnet die Tür für eine interessante Trading-Einkommens-Strategie:
🎯 **Die wahren Gründe für steigende Aktienmärkte:**
4 klare Gründe für die Bullen-Party an den Aktienmärkten:
🎯 **Frühere Aktienmarkt-Alternativen fallen weg**
Zinsen decken nicht einmal mehr die Inflation - und das weltweit...
🎯 **Hedgefunds sehen die stärksten Kapitalzuflüsse seit 2007**
Ist dies ein bearishes Zeichen? Oder sieht die Investment-Landschaft anders aus als damals? Ich neige dazu den aktuellen Markt stark von den damaligen Dynamiken abzugrenzen.
🎯 **Das goße Risiko für eine größere Aktienmarkt-Korrektur liegt...**
...in der ultra-hohen Konzentration von Tech- und KI-Werten innerhalb der größten Indizes:
🎯 **Die Events der KW192026 auf einen Blick**
Die erste Woche des Tradingmonats rückt den Blick auf den NFP-Report aus den USA. Insbesondere im Kontext einer geteilten FED, werden wir die Daten bis ins Detail sezieren:
---und viele weitere Einblicke...!
Allen Tradern & Investoren einen erfolgreichen Start in die neue Tradingwoche!
📈💼🌍🚀
– Euer Meikel
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #19Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1716
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Vom Vorjahreshoch aus dem September 2025 ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf das 2022er-Jahreshoch ausgeübt hat. Aus der Pendelphase konnte sich der Kurs nach oben lösen und hat in einem Ausbruch auf den 1,21er-Bereich gezielt. Dort ist jedoch wieder Verkaufsdruck in den Markt gekommen, und die Notierungen sind reihenweise unter die nahen Unterstützungen gefallen.
Vom März-Tief (1,1410) aus konnte sich der Kurs erneut stabilisieren und das Februartief anlaufen, wo sich seit Mitte April eine Pendelphase ausgebildet hat. Diese Marke stand auch in der vergangenen Woche im Mittelpunkt, wobei jeweilige Ausbruchsversuche zurückgewiesen wurden. Der Kurseinbruch zum Wochenschluss bestätigt stärkeren Widerstand in dieser Zone. Damit dürfte auch zum Wochenstart am Montag Druck auf den 1,17er-Bereich vorherrschen.
Mögliche Tagesspanne: 1,1670 bis 1,1750
Nächste Widerstände: 1,1742 | 1,1785 = Vorwochenhoch
Wichtige Unterstützungen: 1,1655 = Vorwochentief | 1,1575 | 1,1495
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich am Dienstag zeigen, ob die jüngste Korrekturtendenz wieder aufgenommen wird und der Markt in den unteren Bereich der übergeordneten Tradingrange (ca. 1,1450) zurückfällt. Auf der Gegenseite würde der 1,1700er-Bereich als Unterstützung wirken, was eine Stabilisierung in Richtung der 1,1800er-Zone fördern dürfte.
Mögliche Tagesspanne: 1,1640 bis 1,1730 alternativ 1,1700 bis 1,1780
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart ringt der Kurs im Bereich der 200-Tage-Linie um Unterstützung. Mit Blick auf den Widerstand im 1,18er-Bereich könnte der Euro weiter nachgeben und noch auf einen Test des Januartiefs abzielen. Erst ein Ausbruch über 1,1850 dürfte den vorherrschenden Korrekturdruck abschwächen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1580 bis 1,1790
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich der Kurs am Januartief stützen und seine Schiebephase fortsetzen. Ein Bruch unter 1,1550 dürfte hingegen die Zone am 2022er Jahreshoch anvisieren.
Mögliche Wochenspanne: 1,1630 bis 1,1820 alternativ 1,1520 bis 1,1710
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Euro/USD KW19 Startet der Mai Bullisch für den Euro?Hey Freunde,
hier wie immer der EUR/USD Chart für die kommende Woche.
Der Euro hatte letzte Woche eine gute bullische Woche. Donnerstag und Freitag sahen wir eine schöne Reaktion nach oben, haben dann allerdings an einer Resistenzlinie ein leichtes Rejection bekommen.
Für die kommende Woche sehe ich zwei mögliche Szenarien:
Szenario A:
Mein Hauptszenario: Wir kommen zunächst runter bis zu meiner blauen Support-Linie. Von dort aus erwarte ich, dass wir Longs mitnehmen können in Richtung der Resistenzlinie — und die dann hoffentlich mit den Freitag-News durchbrechen können. Ich werde den Montag erstmal abwarten, bevor ich in Trades reingehe.
Szenario B:
Sollten wir die bullische Reaktion an der blauen Support-Linie nicht bekommen, könnten wir weiter runterkommen bis zu meinem sensitiven Preislevel. Auch von dort aus schaue ich nach Longs. Sollte allerdings auch das durchbrechen, könnte die Support-Linie zur neuen Resistenzlinie werden — und es geht mit dem Euro weiter runter. Von diesem Szenario gehe ich aktuell aber nicht aus.
Wichtige News diese Woche:
Diese Woche ist es eigentlich ruhig — bis auf Freitag. Dort stehen die wichtigen News an, die den Markt bewegen könnten.
Ich halte euch wie immer am Mittwoch mit einem Update-Chart auf dem Laufenden.
Bis dahin,
tradet safe
CryptoLeksFX
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #18Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1720
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Vom Vorjahreshoch aus dem September 2025 ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf das 2022er-Jahreshoch ausgeübt hat. Aus der Pendelphase konnte sich der Kurs nach oben lösen und hat in einem Ausbruch auf den 1,21er-Bereich gezielt. Dort ist jedoch wieder Verkaufsdruck in den Markt gekommen, und die Notierungen sind reihenweise unter die nahen Unterstützungen gefallen.
Vom März-Tief (1,1410) aus hat sich der Kurs erneut stabilisiert und das Jahreshoch aus 2022 als Basis für eine Erholung genutzt, die sich jedoch in der vergangenen Woche schwergetan hat, das Februartief zu verteidigen. Die Korrekturtendenz konnte jedoch zum Ende der Woche abgeschwächt werden, sodass für den Wochenstart am Montag eine Stabilisierung im Raum stehen dürfte.
Mögliche Tagesspanne: 1,1690 bis 1,1740
Nächste Widerstände: 1,1742 | 1,1791 = Vorwochenhoch | 1,1830
Wichtige Unterstützungen: 1,1669 = Vorwochentief | 1,1575
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich am Dienstag bestätigen, ob die jüngste Korrekturtendenz zu einem Stimmungswechsel führt und der Markt seine Pendelbewegung in den unteren Bereich der Tradingrange fortsetzt. Im Gegenzug würde der 1,1700er-Bereich noch als Unterstützung wirken, was eine Stabilisierung in den 1,1800er-Bereich fördern dürfte.
Mögliche Tagesspanne: 1,1650 bis 1,1710 alternativ 1,1720 bis 1,1780
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart trifft der Kurs im Bereich der 200-Tage-Linie auf Unterstützung. Mt Blick auf die geopolitische Entwicklung könnte sich der Euro hier stabilisieren und einen Ausbruch über die 1,1850er-Marke vorbereiten. Erst ein Bruch unter 1,1630 würde zu einem negativen Ausblick führen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1650 bis 1,1820
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte der Kurs seine Erholungstendenz wieder aufnehmen und die Angebotssituation im oberen Bereich der Tradingrange bei 1,19 testen. Ein Bruch des 200er GD dürfte hingegen die Zone bei 1,15 anvisieren.
Mögliche Wochenspanne: 1,1710 bis 1,1930 alternativ 1,1540 bis 1,1730
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
EUR/USD-Abweisung an der Widerstandszone
Nach einer starken Aufwärtsbewegung nähert sich der EUR/USD einer wichtigen Widerstandszone nahe 1,1790. Der Kurs zeigt jedoch innerhalb dieser Zone Erschöpfungsanzeichen. Mehrere Abweisungen nahe der Widerstandszone deuten darauf hin, dass die Käufer Schwierigkeiten haben, die Dynamik aufrechtzuerhalten, während Verkäufer in den Markt eintreten.
Die aufsteigende Trendlinie bleibt die wichtigste Unterstützung für die kurzfristige Struktur. Ein bestätigter Durchbruch unter diese Trendlinie könnte eine bärische Korrektur in Richtung der Unterstützungszonen bei 1,1740 und 1,1720 auslösen. Die aktuelle Kursentwicklung deutet zudem auf einen möglichen Liquiditätsabfluss nahe der Höchststände vor einer Fortsetzung des Abwärtstrends hin.
Solange der EUR/USD unterhalb der Widerstandszone bleibt, könnte der Markt kurzfristigem Verkaufsdruck ausgesetzt sein, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Korrekturbewegung steigt.
EUR/USD 4H Marktstruktur-Analyse📊 EUR/USD 4H Marktstruktur-Analyse
🧭 Allgemeiner Marktkontext
Der Chart zeigt einen klaren Strukturwechsel:
Anfangs ein Abwärtstrend → starke bärische Dynamik
Bildung eines abgerundeten Bodens (Akkumulation) nahe der „LOWER“-Zone
Danach ein Break of Structure (BOS) → bestätigt den Wechsel zu einer bullischen Marktstruktur
Anschließend ein sauberer Aufwärtstrend mit höheren Hochs und höheren Tiefs
👉 Allerdings hat der Preis nun eine höhere Zeitrahmen-Widerstandszone (~1,1850) erreicht und verliert an Momentum.
🔍 Wichtige technische Zonen
🟥 Angebots-/Widerstandszone (1,1850 Bereich)
Starke Ablehnungszone. Der Preis konnte nicht durchbrechen und zeigt Distributionsverhalten.
🟦 Aktuelle Reaktionszone (~1,1700)
Preis konsolidiert → Unentschlossenheit / mögliches Fortsetzungsszenario.
🟪 FVG – Fair Value Gap (~1,1570)
Unausgeglichener Bereich darunter → wirkt als „Magnet“, falls bärisches Momentum zunimmt.
🟫 Große Nachfragezone (~1,1400)
Ursprung der Aufwärtsbewegung → starke langfristige Unterstützung.
📉 Trend- & Momentum-Analyse
Der Aufwärtstrend schwächt sich ab:
Tiefere Hochs nach der Ablehnung
Preis respektiert die Trendlinie nicht mehr sauber
Die eingezeichnete Kurve deutet auf eine Distributionsphase hin
👉 Dies führt häufig zu einer Korrektur oder Trendwende.
🧠 Smart-Money-Perspektive
Liquidität wurde wahrscheinlich über den vorherigen Hochs eingesammelt
Jetzt könnte der Markt:
Positionen im oberen Bereich verteilen
Nach unten bewegen, um Ineffizienzen (FVG) auszugleichen
🎯 Mögliche Szenarien
🔻 Bärisches Szenario (höhere Wahrscheinlichkeit)
Preis scheitert an ~1,1760–1,1800
Bildet tiefere Hochs → bestätigt Schwäche
Bewegung nach unten in Richtung:
🎯 Erstes Ziel: 1,1570 (FVG)
🎯 Erweiterte Ziele: 1,1500–1,1450 Zone
✔️ Begründung:
Ablehnung an Widerstand
Schwächer werdende Struktur
Offene Ineffizienz darunter
🔺 Bullisches Szenario (Alternative)
Starker Ausbruch über 1,1800–1,1850
Retest hält → Fortsetzung nach oben
🎯 Nächstes Ziel: 1,1900+
❗ Weniger wahrscheinlich ohne klare Rückkehr von Momentum
⚠️ Wichtige Signale beobachten
Ablehnungs-Dochte nahe Widerstand → bärische Bestätigung
Bruch unter ~1,1670 → Momentumwechsel
Starke bullische Kerze über Widerstand → widerlegt bärisches Szenario
🧾 Fazit
📌 Der Markt befindet sich an einem kritischen Wendepunkt:
Struktur ist bullisch geworden,
aber trifft jetzt auf starken Widerstand + Ermüdung
👉 Kurzfristige Tendenz: bärische Korrektur in Richtung der Ineffizienz-Zone
💡 Empfohlener Ansatz:
Short-Setups bei Pullbacks suchen,
solange der Widerstand nicht klar gebrochen wird.
ICT erklärt dir das Wo. Heute erklären wir das WarumMoin und Wilkommen zu Tag 29
Wir machen direkt da weiter wo wir gestern aufgehört haben
Die Volatilitäts-Bombe: Warum Märkte verrückt spielen, obwohl sich nichts ändert
jetzt kommt der Teil, der die meisten Leser überblättern – und den ihr nicht überblättern werdet. Weil er erklärt, warum Märkte so verdammt volatil sind. Warum Preise sich bewegen, obwohl sich an den fundamentalen Fakten nichts geändert hat. Stellt euch vor: Es kommt eine zweite Runde Wetten. Die objektive Wahrscheinlichkeit hat sich nicht verändert:
P(EDP) = P(EGP) = 0.5. Immer noch fifty-fifty. Niemand hat neue Informationen. Keine neuen Umfragen. Keine neuen Ereignisse.
Aber: Die Investoren sind ängstlicher geworden. Vielleicht hat EDP im Wahlkampf eine noch aggressivere Wirtschaftspolitik angekündigt. Die Investoren denken: "Wenn EDP gewinnt, wird es NOCH schlimmer als gedacht." Also hedgen sie stärker.
Die neuen Wetten: 80 Dollar auf EDP, 20 Dollar auf EGP.
Der Market Maker setzt neue Quoten:
- Q(EDP gewinnt) = 0.8 → Quote 1.25
- Q(EGP gewinnt) = 0.2 → Quote 5.0
Die Q-Wahrscheinlichkeiten haben sich dramatisch verschoben – von 0.7/0.3 auf 0.8/0.2. Die Quoten haben sich massiv verändert. Wer auf den Wettmarkt schaut, sieht eine massive Preisbewegung.
Aber was hat sich an der objektiven Realität geändert? Nichts. P(EDP) ist immer noch 0.5. Die Wahrscheinlichkeit, dass EDP die Wahl gewinnt, ist unverändert. Kein neues Datum. Kein neuer Fakt. Kein neues Ergebnis.
Die gesamte Preisbewegung ist durch eine Veränderung der Risikoprämie entstanden. Durch eine Verschiebung von Q relativ zu P. Nicht durch neue Informationen – sondern durch veränderte Risikoaversion. Und es wird noch schlimmer. Denn die Investoren hedgen nicht nur mehr – sie bewerten auch das Szenario im Falle eines EDP-Sieges schlimmer. Vorher dachten sie: "EDP-Sieg = Aktien fallen 10%." Jetzt denken sie: "EDP-Sieg = Aktien fallen 20%." Das heißt: Der aktuelle Aktienpreis fällt, weil dem schlechten Szenario jetzt gleichzeitig ein höheres Gewicht (Q steigt) und ein schlimmeres Ergebnis (Aktien fallen weiter) zugeordnet wird. Doppelter Effekt. Massive Volatilität.
Und die objektive Wahrscheinlichkeit ist immer noch fifty-fifty.
Das, meine Lieben, ist der Grund, warum Märkte "irrational" aussehen. Warum Preise sich bewegen, obwohl sich "nichts geändert hat". Warum Kommentatoren auf CNBC verdutzt in die Kamera schauen und sagen: "Es gibt keine neuen Nachrichten, aber der Markt verkauft ab."
Die Nachrichten haben sich nicht geändert. Die Risikoprämie hat sich geändert. Die Q-Wahrscheinlichkeiten haben sich verschoben. Die Kapitalflüsse haben sich verändert. Und das reicht, um massive Preisbewegungen auszulösen – ohne ein einziges neues Faktum.
Erinnert euch an Tag 25, Mark Douglas' Neutralität des Marktes: Der Markt produziert Information. Neutrale Information. Und ihr – bzw. die Gesamtheit der Marktteilnehmer – produziert die Bewertung. Der Markt bewegt sich nicht, weil die Welt sich ändert. Er bewegt sich, weil die Bewertung der Welt sich ändert. Und die Bewertung lebt in Q, nicht in P.
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Risk-On und Risk-Off – Die Practitioner-Sprache
Eine Phase erhöhter Risikoaversion – eine Phase, in der Q sich weiter von P entfernt, in der Hedging-Flows zunehmen, in der Risk-Assets verkauft und Hedge-Assets gekauft werden – "Risk-Off".
Und eine Phase sinkender Risikoaversion – in der Q sich P annähert, in der Investoren wieder bereit sind, Risiko zu nehmen, in der Risk-Assets gekauft und Hedge-Assets verkauft werden – heißt "Risk-On".
Ihr habt diese Begriffe tausendmal gehört. Jetzt wisst ihr, was sie wirklich bedeuten
Risk-Off = Q divergiert stärker von P. Die Risikoprämien steigen. Risk-Assets werden billiger. Hedge-Assets werden teurer.
Risk-On = Q konvergiert auf P. Die Risikoprämien sinken. Risk-Assets werden teurer. Hedge-Assets werden billiger.
Und die Preisbewegungen, die ihr in Risk-Off-Phasen seht – der Ausverkauf bei Aktien, der Einbruch bei EM-Währungen, der Anstieg bei Treasuries und Gold – das sind nicht unbedingt neue Informationen über die Wirtschaft. Es sind Verschiebungen der Risikoprämie. Verschiebungen von Q relativ zu P. Kapitalflüsse, die durch veränderte Angst getrieben werden – nicht durch veränderte Fakten.
Denkt an Tag 26, Douglas' denied impulses. Douglas hat erklärt, wie Angst – tief sitzende, oft unbewusste Angst – menschliches Verhalten steuert. Hier sehen wir dasselbe auf Makro-Ebene: Angst – kollektive, institutionelle, Portfolio-bezogene Angst – steuert Kapitalflüsse. Und Kapitalflüsse steuern Q. Und Q steuert Preise. Die Angst der Marktteilnehmer ist die Risikoprämie.
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Die GBP-USD-Option Warum Hedging die Risikoprämie erzwingt
Die Brücke zwischen Spot und Derivaten
Das dritte Beispiel ist das technischste – aber auch das schönste. Weil es zeigt, dass Risikoprämien nicht nur in Bonds und Wetten existieren, sondern konsistent durch alle Assets und ihre Derivate laufen. Die Q-Wahrscheinlichkeiten, die den Spot-Preis bestimmen, sind dieselben, die den Options-Preis bestimmen. Kein Widerspruch. Kein Arbitrage. Ein einheitliches System.
Das Setup
GBP-USD Spot handelt bei 1.30. Die Bank of England (BOE) entscheidet morgen, ob sie die Zinsen erhöht (Hike) oder hält (Hold).
- Wenn die BOE hikt: GBP-USD steigt auf 1.31
- Wenn die BOE hält: GBP-USD fällt auf 1.29
Die objektiven P-Wahrscheinlichkeiten – die echte Einschätzung der Marktteilnehmer
P(Hike) = 0.8 (80% Wahrscheinlichkeit, dass die BOE hikt)
P(Hold) = 0.2 (20% Wahrscheinlichkeit, dass sie hält)
Eine FX-Options-Market-Makerin soll eine Call-Option auf GBP-USD preisen. Die Option hat
Strike: 1.30
Notional: 100 Millionen GBP
Die Option zahlt aus
Wenn GBP-USD bei 1.31 endet: 100m × (1.31 − 1.30) = 1 Million USD
Wenn GBP-USD bei 1.29 endet: 100m × max(1.29 − 1.30, 0) = 0 USD (die Option verfällt wertlos)
Die Hedging-Strategie der Market-Makerin
Die Market-Makerin macht keine Prognose. Sie rät nicht, ob die BOE hikt oder hält. Sie macht etwas viel Eleganteres: Sie findet eine Hedging-Strategie, die sie risikolos stellt
Nach einiger Analyse entdeckt sie: Wenn sie die Option für 500.000 USD verkauft und gleichzeitig 50 Millionen GBP kauft (gegen geliehene USD), ist sie perfekt gehedgt.
Checken wir das:
Szenario 1: BOE hikt, GBP-USD geht auf 1.31
Sie schuldet dem Options-Käufer: 1 Million USD (die Option zahlt aus)
Sie hat 500k USD Optionsprämie erhalten
Gewinn auf den GBP-Kauf: 50m × (1.31 − 1.30) = +500k USD
Netto: −1m + 500k + 500k = 0
Szenario 2: BOE hält, GBP-USD fällt auf 1.29
Sie schuldet dem Options-Käufer: 0 USD (die Option verfällt wertlos)
Sie hat 500k USD Optionsprämie erhalten
Verlust auf den GBP-Kauf: 50m × (1.29 − 1.30) = −500k USD
Netto: 0 + 500k − 500k = 0
Perfekter Hedge. In beiden Szenarien ist ihr P&L exakt null. Null Risiko. Null Exposure.
Und jetzt der entscheidende Punkt: Jeder andere Preis als 500k USD für die Option würde eine Arbitrage-Möglichkeit erzeugen
Wenn sie die Option für 501k USD verkaufen könnte und denselben Hedge macht → 1k USD risikoloser Profit. Geld aus dem Nichts.
Wenn der Optionspreis 499k USD wäre, könnte der Käufer die Strategie umkehren und 1k USD risikolos verdienen.
Arbitrage-Freiheit erzwingt: Der Preis muss 500k USD sein.
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Die Pointe: Q fällt aus der Hedging-Strategie
Und jetzt kommt der Moment, in dem alles zusammenkommt
Die Market-Makerin hätte den Preis von 500k USD auch berechnen können, indem sie einfach die Q-Wahrscheinlichkeiten in die Pricing-Formel einsetzt
Wir wissen: GBP-USD Spot handelt bei 1.30. Wenn wir Q-Wahrscheinlichkeiten finden, die den Spot-Preis erklären:
1.30 = Q(Hike) × 1.31 + Q(Hold) × 1.29
Löst man nach Q auf (und nutzt Q(Hike) + Q(Hold) = 1):
Q(Hike) = 0.5 und Q(Hold) = 0.5
Die Q-Wahrscheinlichkeiten, die aus dem Spot-Preis von GBP-USD impliziert werden, sind fifty-fifty. Nicht 80/20 wie die echten P-Wahrscheinlichkeiten. Fifty-fifty.
Und jetzt setzen wir diese Q-Wahrscheinlichkeiten in die Options-Pricing-Formel ein:
V_t = 100m ×
V_t = 100m ×
V_t = 500.000 USD
Exakt derselbe Preis wie aus der Hedging-Strategie!
Das ist kein Zufall. Das ist das Fundamental Theorem of Asset Pricing – einer der wichtigsten Sätze der gesamten Finanzwissenschaft:
Die Q-Wahrscheinlichkeiten, die den Spot-Preis erklären, sind dieselben, die den Options-Preis erklären. Und sie sind dieselben, die jeden Derivat-Preis erklären. Q ist konsistent über alle Assets und ihre Derivate.
Wenn es keine Arbitrage gibt – und in funktionierenden Märkten gibt es keine – dann müssen alle Assets mit denselben Q-Wahrscheinlichkeiten gepreist werden. Wenn der Spot-Markt Q(Hike) = 0.5 impliziert, dann muss auch der Options-Markt Q(Hike) = 0.5 benutzen. Sonst entsteht Arbitrage
Das ist elegant. Das ist mächtig. Und das ist der Grund, warum Hedging-Argumente und Risiko-Pricing-Argumente zum selben Ergebnis führen: Sie sind zwei Seiten derselben Medaille.
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Was passiert, wenn man P statt Q benutzt?
Was wäre, wenn die Market-Makerin P-Wahrscheinlichkeiten benutzt hätte – die echten, die objektiven, P(Hike) = 0.8 und P(Hold) = 0.2?
V_t^P = 100m ×
V_t^P = 100m ×
V_t^P = 800.000 USD
Achtundsechzigtausend Dollar. 800k. Deutlich mehr als die 500k, die der Markt bezahlt
Wenn die Market-Makerin die Option für 800k USD verkauft hätte, wäre sie nicht gehedgt gewesen. Ein kluger Investor hätte die Option für 800k gekauft und gleichzeitig 50 Millionen GBP verkauft – und damit einen risikolosen Gewinn von 300k USD eingefahren
Der Marktpreis muss 500k sein. Nicht 800k. Weil 500k der arbitragefreie Preis ist. Und der arbitragefreie Preis wird unter Q, nicht unter P berechnet.
Die objektiven Wahrscheinlichkeiten (P) sind irrelevant für die Preisbildung. Nur die risikoadjustierten Wahrscheinlichkeiten (Q) bestimmen den Preis. Und Q wird nicht von Analysen bestimmt, sondern von Kapitalflüssen, Hedging-Bedürfnissen und der Abwesenheit von Arbitrage.
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Risikoprämien in Currencies – Warum der Dollar in einer US-Krise stärker wird
Jetzt kommt der Teil, der euer Verständnis von Währungen auf den Kopf stellen wird.
Schauen wir uns das Verhalten verschiedener Währungen an im Q2 2020 – als die Coronavirus-Pandemie die Weltwirtschaft erschütterte
Was passierte?
AUD (Australischer Dollar): Fiel massiv gegen den USD. Risikowährung. Fällt in der Krise.
MXN (Mexikanischer Peso): Fiel noch stärker. Emerging-Market-Währung. Fällt in der Krise.
CHF (Schweizer Franken): Stieg gegen den USD. Safe Haven. Steigt in der Krise.
JPY (Japanischer Yen): Stieg zunächst gegen den USD. Safe Haven. Steigt in der Krise (zumindest anfangs).
Und der S&P 500? Fiel wie ein Stein. Natürlich
Das Muster ist kristallklar:
Risk-On-Währungen (AUD, MXN, NZD, und viele EM-Währungen) fallen in der Krise. Sie verhalten sich wie der Corporate Bond aus Beispiel 1 sie performen schlecht, wenn es der Weltwirtschaft schlecht geht. Sie verstärken das Portfolio-Risiko.
Safe-Haven-Währungen (USD, CHF, JPY, zeitweise EUR) steigen in der Krise. Sie verhalten sich wie der CDS aus Beispiel 1 sie performen gut, wenn alles andere kippt. Sie hedgen das Portfolio
Und jetzt die Risikoprämien-Logik:
AUD und MXN sollten eine positive Risikoprämie tragen – weil sie in schlechten Zeiten schlecht performen und Portfolio-Risiko erhöhen. Der Markt handelt sie billiger als ihren Actuarial Value
USD, CHF und JPY sollten eine negative oder zumindest kleinere Risikoprämie tragen – weil sie in schlechten Zeiten gut performen und als Portfolio-Hedge funktionieren. Der Markt handelt sie teurer als ihren Actuarial Value.
Und jetzt die Konsequenz, die jeden Anfänger verblüfft
Negative Nachrichten aus den USA sind nicht negativ für den USD
Das ist vielleicht die kontraintuitivste Aussage bis jetzt Aber sie folgt direkt aus der Risikoprämien-Logik.
Denkt an 2008. Die US-Immobilienblase platzt. Lehman Brothers kollabiert. Die US-Wirtschaft steht am Abgrund. Und der USD? Wird stärker. Massiv stärker
Denkt an 2011. Die US-Schuldenobergrenze-Krise. Standard & Poor's stuft US-Staatsanleihen von AAA auf AA+ herab – ein historisches Ereignis, das das Vertrauen in den US-Staat erschüttern sollte. Und der USD? Wird stärker.
Warum? Weil negative Nachrichten aus den USA Risk-Off auslösen. Risk-Off bedeutet: Q divergiert von P. Investoren wollen mehr Hedge. Und der USD ist der globale Hedge. Die Weltreservewährung. Das Asset, das jeder kauft, wenn die Welt brennt – egal ob das Feuer in den USA selbst brennt.
Es ist, als ob das Haus des Versicherungsunternehmens brennt – und die Leute trotzdem zu genau diesem Unternehmen rennen, um eine Versicherung abzuschließen. Absurd? Nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist es logisch: Wohin soll das Geld sonst? Der USD-Markt ist der liquideste, tiefste, sicherste Markt der Welt. In einer Krise zählt Liquidität mehr als Fundamentals
Das ist der Grund, warum es falsch ist, negative Nachrichten aus den USA als negativ für den USD zu interpretieren. Und warum es falsch ist, negative Nachrichten über die US-Wirtschaft als negativ für US-Treasuries zu interpretieren. In beiden Fällen gilt: Die Nachrichten sind negativ für die Wirtschaft – aber sie erhöhen die Hedge-Nachfrage nach USD und Treasuries. Und die Hedge-Nachfrage ist stärker als die fundamentale Verschlechterung
Ein substanzieller Teil der täglichen Preisbewegungen in Währungen und Staatsanleihen wird nicht durch die wirtschaftlichen Fundamentals des Ausstellerlandes getrieben. Er wird durch die Risikoprämie getrieben.
Das ist der Satz, den ihr euch merken müsst. Und der Satz, der euch befähigt, Marktbewegungen zu verstehen, die für 99% der Retail-Welt "irrational" aussehen.
Denkt an Tag 22, als wir die drei Rendite-Komponenten einer Staatsanleihe zerlegt haben – Real Rate, Inflation, Term Premium. Die Term Premium ist eine Form der Risikoprämie. Und jetzt wisst ihr, warum sie existiert und wie sie sich verändert: Sie spiegelt die Q-P-Divergenz wider. Sie steigt in Risk-Off-Phasen (wenn Investoren mehr Kompensation für das Halten riskanter Bonds verlangen) und fällt in Risk-On-Phasen. nd denkt an Tag 23, die Grammatik der Yield Curve. Die vier Theorien-Regler – Expectations, Risk Premium, Segmentation, Preferred Habitat. Der Risk-Premium-Regler – jetzt wisst ihr, was er wirklich tut: Er verschiebt Q relativ zu P. Er verändert die Preise, ohne dass sich die fundamentalen Erwartungen ändern. Und er erklärt, warum die Yield Curve sich bewegen kann, obwohl sich an den Erwartungen über Inflation und Wachstum nichts geändert hat.
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Kommen wir zu ein paar Wahrheiten die euch niemand über den Markt sagt
Der Markt lügt nicht – er spricht nur eine andere Sprache
Der Marktpreis eines Assets ist nicht sein fairer Wert. Aber er ist auch keine "Lüge". Er ist ein perfekter Ausdruck der risikoadjustierten Bewertung – der Q-Wahrscheinlichkeiten, die Kapitalflüsse, Hedging-Bedürfnisse und Risikoaversion widerspiegeln. Wenn ihr auf den Chart schaut und denkt "der Preis ist falsch" – ist das fast immer eine Projektion eurer P-Erwartungen auf eine Q-Welt. Ihr erwartet, dass der Markt auf Basis der objektiven Wahrscheinlichkeiten handelt. Tut er aber nicht. Er handelt auf Basis der risikoadjustierten Wahrscheinlichkeiten. Und die können massiv von den objektiven abweichen
Das ist kein Fehler des Marktes. Das ist die Natur des Marktes. Und wer sie nicht versteht, wird ewig gegen Windmühlen kämpfen.
Praktische Konsequenz: Wenn ein Asset "billig" aussieht – wenn die Fundamentals sagen, dass es mehr wert sein sollte – fragt euch immer: "Ist es billig, weil der Markt es falsch bewertet? Oder ist es billig, weil es eine positive Risikoprämie trägt – weil es in schlechten Zeiten schlecht performt und deshalb ein Rabatt gerechtfertigt ist?"
Die erste Frage ist ein Wertungs-Trade (Value). Die zweite ist ein Risiko-Trade (Carry). Die meisten Retail-Trader unterscheiden nicht zwischen beiden. Die besten tun es.
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Kapitalflüsse schlagen Fundamentals – kurzfristig
Das Beispiel mit dem Market Maker hat etwas gezeigt, das so wichtig ist, dass ich es nochmal in voller Schärfe formuliere:
Der Market Maker braucht die objektive Wahrscheinlichkeit nicht zu kennen, um seine Quoten zu setzen. Er braucht nur die Kapitalflüsse
Übersetzt auf den Markt: Der Marktpreis wird von Kapitalflüssen bestimmt – nicht von fundamentaler Analyse. Kurzfristig. Nicht langfristig – langfristig tendieren P und Q dazu, zu konvergieren, weil Fundamentals sich durchsetzen. Aber kurzfristig – auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis – sind es die Flows, die die Preise bewegen. Das erklärt, warum euer perfektes fundamentales Modell euch trotzdem Geld kosten kann. Erinnert euch an Tag 25, Douglas' "Reality Gap" – die Kluft zwischen dem, was sein sollte, und dem, was ist. Die Risikoprämie ist der Reality Gap. Sie ist die mathematisch präzise Beschreibung dessen, wovon Douglas intuitiv gesprochen hat. Denkt an Tag 18, als wir gesagt haben: Der Bond-Markt ist der Boss. Der Boss handelt nicht nach P. Der Boss handelt nach Q. Und Q wird von den Flows bestimmt – von den Milliarden, die täglich über die Handelsabteilungen der Großbanken, der Pensionsfonds, der Zentralbanken, der Staatsfonds fließen. Nicht von eurem DCF-Modell
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Risikoaversion ist nicht irrational – sie ist rational und messbar
Viele Retail-Trader und auch viele Kommentatoren auf CNBC verwenden "Risikoaversion" als Synonym für "Panik" oder "Irrationalität". "Die Märkte sind risk-off, die Investoren sind irrational, sie verkaufen in Panik."
Die Market Maker Beispiele zeigen Risikoaversion ist nicht Panik. Es ist eine rationale Portfolio-Entscheidung. Die Investoren, die auf EDP wetten, sind nicht panisch – sie sind rational. Sie hedgen ein Szenario, das ihnen an vielen anderen Fronten schaden würde. Sie verschieben Q weg von P – und diese Verschiebung ist kein Fehler, sondern ein Feature
Die Q-P-Divergenz ist messbar. Sie ist der Credit Spread, der Swap Spread, die Skew einer Optionskette, das Carry-Differential zwischen Währungen. All diese Größen, die wir in Tag 23 besprochen haben, sind Manifestationen der Risikoprämie. Sie sind das Thermometer, das die Risikoaversion des Marktes misst.
Wenn der VIX steigt, steigt die Q-P-Divergenz. Wenn Credit Spreads sich weiten, steigt die Q-P-Divergenz. Wenn EM-Währungen fallen und der USD steigt, steigt die Q-P-Divergenz.
Das ist keine Panik. Das ist Physik. Portfolio-Physik
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P kommt aus Analyse, Q kommt aus Preisen – die Richtung der Kausalität
P-Wahrscheinlichkeiten werden aus Analyse gewonnen. Fundamentalanalyse. Datenmodelle. Ökonomische Prognosen. Ihr analysiert das Unternehmen und sagt: "Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist 10%." Ihr analysiert die Wahl und sagt: "EDP hat eine 50%ige Chance." P ist der Output eurer Analyse.
Q-Wahrscheinlichkeiten werden aus Preisen abgeleitet. Rückwärts. Ihr schaut auf den Marktpreis und sagt: "Welche Wahrscheinlichkeitsverteilung wäre mit diesem Preis konsistent?" Q ist nicht der Input für den Preis – Q ist der Preis, nur in einer anderen Sprache ausgedrückt.
Im Corporate-Bond-Beispiel: P(Überlebt) = 0.9 kommt aus der Fundamentalanalyse. Q(Überlebt) = 0.8 wird aus dem Marktpreis von 0.80$ abgeleitet – nicht berechnet.
Das heißt: Wenn sich der Marktpreis bewegt, bewegen sich die Q-Wahrscheinlichkeiten. Nicht andersherum. Der Preis kommt zuerst (getrieben von Kapitalflüssen). Q wird rückwärts berechnet. Und die Differenz zwischen Q und P – die Risikoprämie – verändert sich als Konsequenz der Preisbewegung.
Das ist für euch als Trader enorm wichtig zu verstehen: Wenn ihr einen Bond analysiert und sagt "die Fundamentals haben sich nicht verändert, aber der Spread hat sich geweitet" – dann heißt das: P hat sich nicht bewegt, aber Q hat sich bewegt. Die Risikoprämie hat sich verändert. Der Markt verlangt mehr Kompensation für dasselbe Risiko. Und das ist eine eigenständige Information – eine Information über die Risikoaversion des Marktes, nicht über die Fundamentals Denkt an Tag 23, als wir die vier Theorien-Regler zerlegt haben. Der Expectations-Regler operiert in der P-Welt – er bildet die fundamentalen Erwartungen ab. Der Risk-Premium-Regler operiert in der Q-P-Differenz – er bildet die Risikoaversion ab. Jetzt wisst ihr, warum diese beiden Regler unabhängig voneinander sind: Sie leben in verschiedenen Welten. P ist Analyse. Q ist Preis. Und die Differenz ist Risikoprämie.
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Arbitrage-Freiheit erzwingt Q-Konsistenz – das Naturgesetz der Märkte
Das Options-Beispiel hat etwas bewiesen, das so fundamental ist, dass man es als Naturgesetz der Finanzmärkte bezeichnen kann:
Wenn keine Arbitrage möglich ist, dann existieren Q-Wahrscheinlichkeiten, die konsistent alle Assets und Derivate preisen
Das ist das Fundamental Theorem of Asset Pricing. Und seine praktische Implikation ist gewaltig
Ihr könnt Q aus einem Instrument ableiten und in einem anderen anwenden. Wenn der GBP-USD-Spot-Preis Q(Hike) = 0.5 impliziert, dann muss auch die Option mit Q(Hike) = 0.5 gepreist sein. Wenn nicht – Arbitrage. Wenn ja – Konsistenz.
Das ist der Grund, warum Options-Trader den Spot-Preis als Input für ihre Options-Modelle nehmen. Sie leiten Q aus dem Spot ab und benutzen es, um die Option zu preisen. Nicht P. Q. Weil Q arbitragefrei und konsistent ist – und P es nicht sein muss.
Das ist auch der Grund, warum die implied volatility eines Optionsmarktes so viel Informationsgehalt hat: Sie ist eine Manifestation von Q. Sie sagt euch nicht, wie volatil der Markt sein wird (das wäre P-Vol). Sie sagt euch, wie volatil der Markt gepreist ist (das ist Q-Vol). Und die Differenz – die sogenannte Volatilitäts-Risikoprämie – ist einer der konsistentesten Alpha-Quellen, die es im institutionellen Trading gibt.
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Der Billard-Satz – Warum Intuition reicht, wenn die Theorie stimmt
Ein Billardspieler macht seine Stöße, als ob er die komplizierten mathematischen Formeln kennen würde, die die optimale Richtung des Balls bestimme
Man muss die Theorie nicht formal kennen, um sie intuitiv anzuwenden. Der Billardspieler berechnet keine Differentialgleichungen. Er spielt – und seine Erfahrung, seine Intuition, sein Muskelgedächtnis produzieren Ergebnisse, die mit der Theorie konsistent sind. Dasselbe gilt für Trader: Die meisten Practitioner auf den großen Handelsdesks kennen die Risikoprämie intuitiv. Sie "wissen", dass Risk-Off USD-positiv ist. Sie "fühlen", dass CDS-Spreads bei Stress weiter werden müssen. Sie "spüren", dass AUD in einer globalen Krise fallen wird. Sie berechnen keine Q-Wahrscheinlichkeiten. Sie leben sie.
Und jetzt habt ihr die Theorie hinter der Intuition. Das macht euch nicht besser als den Practitioner, der es intuitiv "weiß". Aber es macht euch robuster. Weil Intuition in Panik versagt – aber Verständnis bleibt. In dem Moment, in dem der Markt verrückt spielt und eure Intuition schreit "das ergibt keinen Sinn!", wird euer Verständnis von P vs. Q flüstern: "Doch. Es ergibt Sinn. Q hat sich verschoben. Die Risikoprämie hat sich verändert. Und das ist genau das, was die Theorie vorhersagt."
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Heute habt ihr etwas gelernt, das die meisten Retail-Trader nie lernen
Weil es dem widerspricht, was der gesunde Menschenverstand sagt. Weil es euch zwingt, eine Welt zu akzeptieren, in der der Preis nicht der faire Wert ist. In der der Markt nicht nach objektiven Wahrscheinlichkeiten handelt. In der Kapitalflüsse Preise machen, nicht Analysen. In der Angst eine messbare, berechenbare, tradeable Größe ist.
Aber genau das macht es so mächtig.
Die Risikoprämie ist die Rosetta Stone der Finanzmärkte. Sie ist der Schlüssel, der die Sprache des Marktes übersetzt – von dem, was er sagt (P-Fundamentals) zu dem, was er meint (Q-Pricing). Und wer diese Übersetzung beherrscht, sieht Dinge, die andere nicht sehen. Versteht Bewegungen, die andere für "irrational" halten. Und trifft Entscheidungen, die andere für "kontraintuitiv" halten – aber die mathematisch, ökonomisch und psychologisch präzise sind.
Denkt an die drei Beispiele
Der Corporate Bond hat euch gezeigt: Assets werden mit einem Rabatt oder Aufpreis zum fairen Wert gehandelt – je nachdem, ob sie in schlechten Zeiten helfen oder schaden.
Der Market Maker hat euch gezeigt: Kapitalflüsse bestimmen Preise, nicht objektive Wahrscheinlichkeiten. Und Preise können sich massiv bewegen, ohne dass sich an den Fundamentals irgendetwas ändert.
Die GBP-USD-Option hat euch gezeigt: Q ist konsistent über alle Assets und Derivate. Es gibt ein einziges, kohärentes Pricing-System – und es basiert nicht auf P, sondern auf Q.
Und die Währungen haben euch gezeigt: Safe Havens steigen in Krisen, Risk-Currencies fallen. Nicht weil die Fundamentals der Safe-Haven-Länder besser werden – sondern weil die Hedge-Nachfrage explodiert und Q von P wegtreibt.
All das ist ein einziges, kohärentes System. Ein System, das von einem einzigen Prinzip getrieben wird:
Investoren verlangen Kompensation für Risiko, das sie nicht diversifizieren können. Diese Kompensation verschiebt Q von P. Und die Differenz – die Risikoprämie – ist in jedem Preis enthalten, den ihr jemals auf einem Bildschirm gesehen habt.
Das ist die unsichtbare Steuer des Universums. Und jetzt könnt ihr sie sehen.
Wir haben in 28 Tagen eine Reise gemacht, die vom Zins als Schwerkraft über die Maschinerie der Bonds, die Grammatik der Yield Curve, die Political Economy der Zentralbanken, die Psychologie des Traders und jetzt bis zur fundamentalen Pricing-Theorie geführt hat. Jedes Stück baut auf dem vorherigen auf. Jedes Stück erklärt das vorherige tiefer. Und die Risikoprämie ist das Stück, das alles zusammenhält – der Klebstoff, der Makro-Fundamentals, Marktstruktur und Psychologie zu einem einzigen, kohärenten Bild verbindet.
Merkt euch P. Merkt euch Q. Merkt euch die Differenz.
Und wenn ihr das nächste Mal auf den Chart schaut und denkt "das ergibt keinen Sinn" – erinnert euch: Der Markt spricht Q. Nicht P. Und Q ergibt **immer** Sinn. Man muss nur seine Sprache verstehen.
Der Meißel liegt bereit. Weiter geht's.
Wir sehen uns morgen






















