DOW 30 Morgenanalyse, TF 1h , 08.06.22Guten Morgen. Gestern war ein guter Tag mit eindeutigen Entrysignalen. Im "Großem" befinden wir uns noch in einem Abwärtstrend, der noch nicht gebrochen ist. Daytrader haben die Position geschlossen, andere haben die Position über Nacht gehalten, meine SL Idee lag dabei bei 32977. Es hat sich nunmehr eine Widerstandszone bestätigt, die aus den Hoch`s vom 30. Mai, 03. Juni, 06. Juni ergeben hat. Dort ist der Dow gestern Abend abgeprallt, hatte ihn trotzdem etwas durchbochen. Für Daytrader könnte ein deutlicher Durchbruch eine Longidee sein. Diese könnte bei 33180 +/- liegen, im Weiterverlauf bei 33245 mit deutlicher Überschreitung. In jedem Fall sollte der Bruch der Trendlinie, die sich aus o.g. Zeitdaten ergibt, ein wichtiges Zeichen sein, daß es nach oben geht. Eine Shortidee stellt sich für mich etwas schwierig da im Moment. Es gibt dabei Ende Mai, Anfang Juni einige Durchbruchsversuche die bei 33045 +/- lagen. Diese wurde mit kurzen Shortbewegungen mit 100 bis 280 Punkten durchbrochen. Am 1. Juni erfolgte dann ein fast 500 Punkte Marsch nach unten in 3h. Eine Shortidee könnte mit einem solidem moneymanagement bei Durchbruch 33045 liegen. Hier werden für mich Candle Formation und Bild eine große Rolle spiele. Ein Hinweis könnte auch der 50er MA, vorzugsweise SMA geben. Allen einen perfekten und erfolgreichen Tag gewünscht.

Der "Gummiband"-IndikatorAuf diesem Chart sehen Sie als Indikator den "Chartmill Value Indicator & Random Walk Index" vom Programmierer "LazyBear".
Sehr einfach erklärt: Der von Dirk Vandycke entwickelte Chartmill Value Indicator zeigt an, wie weit der Kurs von seinem gleitenden Tagesdurchschnitt entfernt ist. Die Theorie dahinter: Eine Aktie (oder ein Index) wird sich nicht über längere Zeit allzu weit von diesem Durchschnitt entfernen können. Wie ein Gummiband kehrt sie "irgendwann" zum Tagesdurchschnitt zurück. Der Indikator wird hier noch mithilfe des ATR (Average True Range) normalisiert (bereits in der orangenen Kurve berücksichtigt). So ungefähr die Idee... Die ganze Studie von Dirk Vandycke, die im Magazin Stocks and Commodities im Jahr 2015 veröffentlicht wurde, kann beim Lesen Kopfschmerzen bereiten...
Der Indikator kann wie folgt benutzt werden:
1. In einem übergeordneten Aufwärtstrend (Index über 200-Tagesdurchschnitt) ist die Unterschreitung eines festgelegten Niveaus ein mögliches Kaufsignal (grüne Kreise auf dem Chart). In einem Abwärtstrend ist die Überschreitung der oberen Linie ein mögliches Verkaufssignal. Der S&P 500 ist nah dran, diese obere rote Linie zu überschreiten (roter Kreis).
2. Mit Divergenzen: Wenn der Indikator keine neuen hochs verzeichnet, während die Aktie oder der Index neue Hochs erklimmt, ist dies negativ zu bewerten (negative Divergenzen: rote Pfeile). Wenn der Indikator hingegen höhere Tiefs verzeichnet, während die Aktie oder der Index tiefere Tiefs erreicht, ist dies positiv zu bewerten (positive Divergenzen: grüne Pfeile).
Der Indikator sollte au jeden Fall mit anderen Indikatoren kombiniert werden. Er gehört jedenfalls zu den Indikatoren, die ich meinen Seminar-Teilnehmern zeige.
Die vorgeschlagenen Eingaben für diesen Indikator, wie hier oben dargestellt:
Länge: 15
UseModifiedFormula angeklickt
Oversold1: -0.5
Overbought1: +0.5 200-Tage-LinieDie Idee:
An der Börse kann es manchmal etwas chaotisch werden. Es geht umgangssprachlich „drunter“ und „drüber“. Mit einer einfachen Strategie können Anleger in volatilen Phasen ihr Kapital schützen und gleichzeitig von Aufwärtstrends profitieren. Der Filter der häufig den Unterschied macht, ist die 200-Tage-Linie. Die Ergebnisse sind beeindruckend und aufgrund der hohen Bekanntheit kommt es häufig zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung.
Die Berechnung der 200-Tage-Linie ist einfach und kann mit jedem Chartprogramm oder in Excel vorgenommen werden. Es wird das arithmetische Mittel (Durchschnitt) aus den Schlusskursen der vergangenen 200 Handelstage berechnet. Dafür werden die letzten 200 Schlusskurse addiert und durch 200 geteilt.
Befindet sich der letzte Schlusskurs über dem gleitenden Durschnitt, dann wird investiert. Fällt der aktuelle Kurs unter die 200-Tage-Linie, schließt der Investor seine Position. Erst wenn der aktuelle Schlusskurs wieder über dem gleitenden Durschnitt liegt, wird eine neue Long-Position eröffnet.
Warum es funktioniert:
Wie groß der Unterschied ist, je nachdem ob ein Anleger „drunter“ oder „drüber“ investiert, zeigt das Schaubild. Ein Investor, der mit 100 Geldeinheiten 1928 investiert gewesen wäre, hätte bis zum 30.12.2021 im S&P 500 bei einem Buy-and-Hold-Investment sein Kapital auf über 4.000 Geldeinheiten ansteigen lassen. Bei einem Investment jeweils nur über der 200-Tage-Linie wären aus 100 Geldeinheiten über 26.000 geworden.
Die Rendite wäre somit sechsmal besser gewesen und gleichzeitig hätte sich das Portfoliorisiko reduziert. Während das Buy-and-Hold-Portfolio immer investiert ist und eine Volatilität von 19% aufweist, liegt die annualisierte Schwankung des mit der 200-Tage-Linie gefilterten Investments bei nur 15%.
Knapp ein Drittel der Zeit befand sich der S&P 500 unter seinem 200-Tages-Durschschnitt und ein Investor wäre nach dieser Strategie während dieser Zeit nicht investiert gewesen. Transaktionskosten und Steuern wurden bei der einfachen Analyse nicht berücksichtigt und es kommt durchschnittlich zu 7 Transaktionen im Jahr.
In Trendphasen existieren auch Jahre, wo es gar keine Signale gibt. In Seitwärtsphasen kann es zu häufigen Signalwechseln kommen, weil die aktuellen Kurse um die 200-Tage-Linie herum „tanzen“.
Warum liefert dieser einfache Filter einen Mehrwert für langfristige Investoren? Generell gilt an der Börse, dass sich Trends fortsetzen. Durch den relativ langsamen Filter der 200-Tages-Linie wird einfach identifiziert, ob sich Aktien gerade in einem soliden Aufwärtstrend befinden oder nicht. Trendfolge ist zumeist emotional schwer umzusetzen, weil man nicht zum Tiefpunkt einsteigt, sondern erst dann, wenn der aktuelle Kurs über dem 200-Tagesmittel liegt. Auch der Ausstieg erfolgt nicht am Hoch, sondern nach einem Abschmelzen der Buchgewinne. Die Strategie widerspricht der menschlichen Natur. Sich daran zu halten, verschafft deswegen einen Vorteil gegenüber emotionalen und kurzfristig antizyklisch agierenden Investoren.
Außerdem genießt die 200-Tage-Linie eine besondere mediale Bedeutung. Die Berichterstattung weist immer wieder auf diesen Wert hin und damit wird es zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Fallen die Kurse über eine längere Zeit, werden Anleger zumeist nervös und reduzieren ihre Investments. Durch die Mittelabflüsse kommt es dann zu weiter fallenden Notierungen.
Fazit:
Die Strategie bringt einen einfachen Vorteil, der gerade in langen Trendphasen deutlich wird. Schlecht ist es, wenn der Markt sich über längere Phasen hinweg seitwärts bewegt. Eine weitere Schwäche hat diese Strategie in Phasen, in denen es zu einem kurzen, heftigen Absturz kommt. Hier erfolgt der Ausstieg relativ spät. Auch sehr kurzfristige, aber heftige Erholungen wie im März 2020 sind schlecht für die Strategie. Historisch betrachtet kommt ein solche „V-Formation“ jedoch nur selten vor. Bei langen und deutlichen konjunkturellen Abschwüngen die mit entsprechenden Verlusten an der Börse einhergehen, sind Investoren durch die 200-Tage-Linie gut geschützt.
Gut:
Sehr einfaches System
Leicht mit ETFs umzusetzen
Sehr langer und sehr stabiler Backtest
Sehr gute Liquidität im S&P 500
Bei einem Long-Signal ist man in der Regel lange investiert
Prämie lässt sich erklären
Sehr gutes Verhältnis von Profit zu Drawdown
Schlecht:
Es können Jahre vergehen ohne Signal
Strategie funktioniert bei schnellen Einbrüchen und deutlichen Erholungen nicht
Strategie funktioniert in Seitwärtsphasen nicht gut
Interessant:
Verbesserung der Strategie durch individuelles Timing möglich
Funktioniert in allen großen Aktienmärkten und bei Einzelaktien
Eine weitere Indikation kann der Anstieg der 200-Tage-Linie geben

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Drei Signale, die für eine Umkehr der SMA Solar Aktie sprechen! Die Große Koalition hat die Klimaschutzziele für die kommenden Jahre konkretisiert. So wird das Ziel der CO2-Neutralität von 2050 auf 2045 vorgezogen, das Zwischenziel für 2030 wird von 55 auf 65 Prozent (Senkung des Ausstoßes gegenüber 1990) erhöht. Damit dies erreicht werden kann, muss der Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv vorangetrieben werden. (Quelle: Der Aktionär).
Neben diesen fundamentalen News sieht auch der Chart der SMA Solar Aktie sehr interessant aus. Warum sich jetzt ein Einstieg auf der Long Seite lohnen könnte, möchte ich hier kurz erläutern.
1. Pullback an der Aufwärtstrendlinie
Seit dem Hoch (71.80€) vom 08.01.2021 hat die Aktie von SMA Solar mehr als 50% korrigiert. Jetzt scheint sich die Aktie an der Aufwärtstrendlinie, welche vom Corona März Tief 2020 verläuft, gefangen zu haben. Im Bereich der Trendlinie haben bereits starke Käufe eingesetzt und zum Pullback geführt.
2. Bullishe Divergenz im MACD Indikator
Bereits seit März 2020 fällt auf, dass der MACD Indikator höhere Tiefs bildet, während der Kurs der SMA Solar Aktie tiefere Tiefs bildet. Das deutet daraufhin, dass der korrektive Abwärtstrend schwächer wird. Mit Abschluss der heutigen Tageskerze wird im MACD ein Kaufsignal ausgelöst. Darüber hinaus ist der MACD Indikator kurz davor über die Nullinie ansteigen, was bullish zu werten ist und für einen möglichen Trendwechsel spricht.
3. Kreuzung des Gleitenden Durchschnitts MA50
Derzeit verläuft der gleitende Durchschnitt der letzten 50-Tage bei 44.71€. Mit Abschluss der heutigen Tageskerze könnte ein Schlusskurs geliefert werden, welcher höher ist, als der gleitende Durchschnitt. Dadurch wird dieser quasi von unten durchbrochen, was ein klares Kaufsignal darstellt.
Die genannten und beschriebenen drei Signale bieten eine schöne Möglichkeit für einen Long Einstieg mit einem von CRV 2.3
- Einstieg mittels Market Order bei aktuellem Kurs 44.90€
- Stopp Loss unter dem letzten Tief bei 40.50€
- Take Profit am Widerstandsbereich bei 55.00€
Es handelt sich hierbei um eine Tradingidee und KEINE HANDLUNGSEMPFEHLUNG!
Beste Grüße,
Dr. Trade Stevie
Long
