US Sentimentindikatoren auf Crash Niveau (IV)SPX long, Kursziel neue ATH
Drei Sentiment Indikatoren für die US Aktienmärkte zeigen heute erneut extreme bearishe Werte. Bislang kam es in vergleichbaren Konstellationen innerhalb von 3-5 Handelstagen zu einem Wendepunkt, d.h. der Downtrend wurde beendet und durch einen neuen Aufwärtsimpuls reversed. Die Daten sind bezogen auf das Timing einerseits relativ genau, da sich die Zeiträume auf ca. eine Handelswoche eingrenzen lassen. Tag-genaue Voraussagen lassen sich damit nicht erstellen.
1. AAII Sentiment Survey
Der AAII Sentiment Index liegt mit 28,4 auf einem der niedrigsten Werte, den es je so nahe an multi year highs gegeben hat.
2. Cboe Intraday put call ratio (1,24 aktuell)
Das Cboe Intraday put call ratio lag in dieser Woche bereits bei 1,11 (SK).
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2. NAAIM Exposure Index 52,25
The NAAIM Exposure Index represents the average exposure to US Equity markets reported by our members.
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Dieser Index zeigt per heute den 3. niedrigsten Investitionsgrad in den letzten 36 Monaten an.
Weitere Informationen: www.naaim.org
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Marktstimmung DAX - RisikomodellDie Heatmap aller deutscher börsen-notierter Unternehmen für den Monat Januar sieht sehr beeindruckend aus- fast alles im grünen Bereich mit einer hohen Anzahl an Gewinnern im Bereich +10% oder mehr.
Kein Wunder, dass die Pessimisten unter den Anlegern nun einen Dämpfer bekommen haben: der Sentiment Index Bulls vs bears (Umfrage unter den institutionellen Anlegern hat sich auf 28% bullish zu 49% bearish verschoben - ein Gewinn für die Bullen im Vergleich zur Vorwoche um 6%.
Das Risikomodell für das Swing-Trading des dt. Aktienmarktes hat sich weiter verbessert und steht nun komplett auf grün - niedriges Risiko. Swing-Trader können die Exposition unter Anwendung des Konzepts des progressiven Anlageverhaltens weiter hochfahren.
Insbesondere folgende Indikatoren in unserem Risikomodell haben sich weiter in den positiven Bereich verschoben:
1. Neue 52w Hochs vs. Tiefs
2. Aktien mit Kursen oberhalb/unterhalb des eigenen 200d MA
3. Volatilitätsindex DV1X: Verbesserung von 20-17 , was auf eine weiter niedrige Gesamtvolatilität im Markt hindeutet. Eine wichtige Voraussetzung für risikoarmes Swing-Trading.
Detail-Analyse Risikomodell:
1. Die Kurs-/Volumenentwicklung der größeren US-Marktindizes wird mittels der IBD-Methodik beurteilt. Hierbei werden die sog . Distribution-Days und die Follow-Through-Days berücksichtigt, sowie eine Anzahl an psychologischen und konträren Marktindikatoren. Dieser Indikator steht seit gestern wieder auf grün - Markt in bestätigtem Aufwärtstrend.
2. Das Verhältnis neuer 52w Hochs / neue 52w sollte bei > 1 liegen. Wenn dies der Fall ist und der allgemeine Trend nach oben zeigt, ist ein Verhältnis > 1 eine weitere Bestätigung für einen anhaltenden Aufwärtstrend. Dieser Indikator steht nun auf 'grün'.
3. Die Anzahl der Aktien mit einem Kurs oberhalb des eigenen 200d MA sollte die Anzahl der Aktien mit einem Kurs < 200d MA übersteigen -> positives Marktsignal. Dieser Indikator steht nun auf 'grün'.
4. Der Volatilitätsindex VIX sollte deutlich unterhalb 30 liegen. Die deutet auf eine geringe Volatilität im Markt hin, was auf ein gutes Marktumfeld für unsere Swing-Trading-Strategie hindeutet.
5. Bulls vs Bears: dies ist ein konträres Marktindikator. Ein extrem bullishes Sentiment ist ein Alarmsignal und deutet darauf hin, dass der aktuelle Aufwärtstrend bald zu Ende sein könnte. Auf der anderen Seite deutet ein extrem bearishes Sentiment darauf hin, dass eine Marktkorrektur bzw. ein Bärenmarkt bald zu Ende sein könnte.
6. Auf-/Ab-Volumen: bei einer Kennzahl > 1 deutet dieser Indikator darauf hin, dass sich finanzstarke Anleger in den Markt bewegen – eine sehr gute Bestätigung für einen anhaltenden Aufwärtstrend. Dieser Indikator hat sich ebenfalls von neutral auf positiv verbessert.
7. Die Performance der Einzelwerte auf unserer Watchlist in der vergangenen Woche war erfreulich positiv. Dies sollte für euch der wichtigste Indikator sein. Nur wenn sich euer eigenes Portfolio positiv entwickelt, solltet ihr euren Investitionsgrad erhöhen.
Euphorie der Vorwoche ist verflogen"Nach dem extrem euphorischen Stimmungswert der Vorwoche ist der DAX tatsächlich entsprechend der Sentiment-Theorie, die der Stimmung unter den Anlegern eine Kontraindikator-Funktion zugrunde legt, um knapp 1% abgesackt. Ist das der Anfang vom Ende der Rallye? Oder holen Anleger nur Schwung für den Sprung zu neuen Allzeithochs?" Diese Frage stellt Sentiment Analyst Stephan Heibel in dieser Woche. Heibel erfasst jede Woche im Rahmen der Handesblattumfrage die jeweils aktuelle Stimmung unter Deutschen Anlegern und leitet daraus Prognosen für den DAX ab, die eine erstaunlich hohe Trefferquote haben.
Die aktuellen Ergebnisse:
"Die Euphorie der Vorwoche ist verflogen , 21% derer, die vor einer Woche noch den DAX in einem Aufwärtsimpuls gesehen haben, haben das Lager verlassen, es bleiben nur noch 44% der Umfrageteilnehmer zurück, 14% davon betrachten den DAX nun als in einer Seitwärtsbewegung befindlich, insgesamt sehen das nun 31% so. Weitere 7% sind ins Lager derer gewechselt, die schon wieder einen Abwärtsimpuls erkennen wollen. Unser Sentiment-Index ist auf 3,5% gefallen und liegt damit im positiven Bereich, ist aber weit entfernt von Euphorie."
Aktuell finden sich global viele Sentiment-Indikatoren auf teils sehr hohen (euphorischen) Niveaus. Welche Aussage lässt sich für den DAX ableiten, nachdem auch dort in der Vorwoche in der Handelsblattumfrage Extremwerte gemessen wurden? Dazu Stephan Heibel:
"Ich habe nochmal ein wenig in den historischen Daten unserer seit 2006 wöchentlich laufenden Umfrage gewühlt. Ja, nach einem so extrem euphorischen Stimmungsimpuls, wie wir ihn vor einer Woche gesehen haben, ist in den folgenden zwei bis drei Wochen mit einer Konsolidierung zu rechnen. Doch wenn wir dann ein wenig weiter in die Zukunft blicken, dann ist ein extrem positiver Stimmungsimpuls kein Zeichen für ein Ende der Rallye - im Gegenteil: Nach einer kleinen Konsolidierung wird in der Regel die Rallye wieder aufgenommen und läuft noch für viele Monate.
Eine so extrem euphorische Stimmung ist allerdings sehr selten , somit habe ich keine große Zahl an historischen Vergleichsmöglichkeiten. Doch extrem bullische Stimmungen erzeugen ein "Momentum" - ein englischer Begriff, der ausdrücken soll, dass diese positive Stimmung viele Anleger mitreißt. Und dieses Momentum entwickelt häufig eine Eigendynamik, die an den Finanzmärkten erst nach vielen Wochen oder Monaten endet.
Diese Woche hat der DAX ein wenig konsolidiert, die Stimmung ist entsprechend zurückgekommen. Damit wird in meinen Augen Schwung geholt für den nächsten Aufwärtsschub."
Eine weitere Besonderheit sieht Heibel in diesem Punkt:
"Während der DAX diese Woche 1% abgegeben hat, konnte der Dow Jones um 1,6% zulegen. Die Gründe für diese unterschiedliche Entwicklung untersuche ich in der heutigen Ausgabe: die Steuerreform in den USA gegenüber den Regierungsbildungsproblemen in Deutschland macht die Entscheidung für internationale Anleger einfach. Dennoch stürmen unbeliebte DAX-Aktien von Allzeithoch zu Allzeithoch. "
(Quelle und ausführliche Analyse: gooogle "Heibel Ticker". Anleger können an der wöchentlichen Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse werden morgen (jeweils Montags) im Handelsblatt veröffentlicht. Teilnehmer der Umfrage erhalten die Daten vorab. Link zur Teilnahme an der aktuellen Umfrage für die laufende Woche: Morgen an dieser Stelle.)
SMART Money Index liefert ein deutliches SignalIm Video erkläre ich diesen wichtigen Indikator von Don Hays und zeige aktuelle Backtests und ein Vergleich mit der Situation von 1999 und 2000. Sehe es Dir unbedingt an!
EUR/USD -Chance Short - Entry - Stop - Take Profit - FEDIch gehe eine Short Position ein, da die Big Player teilweise ihre Long Positionen abgebaut haben und die Short etwas ausgebaut haben, deswegen denke ich, dass der Kurs nachgeben wird und in Richtung 1.2200- 1.2160/50 laufen wird. Hinzukommt noch das am Mittwoch die Zinsentscheidung der Fed ist. Ganz wichtig ist auch noch die Pressekonferenz vom neuen Fed-Chef Jerome Powell . Ich gehe von einer Zinserhöhung am Mittwoch aus. Der US-Dollar Index hat meiner Ansicht auch noch gutes Potenzial nach oben .
Kommen wir nun zum SSI (Speculative Sentiment Index) von 9 Brokern:
Durchschnittlich sind 32,35% der Retail Trader Long und 62,65% Short.
Somit ist der SSI bullish .
Der COT-Report ist bearisch.
Mein Trade:
Entry: 1,2340
Stop: 1,2430
Take Profit: 1,2150
CRV:2,1
Sehr starkes Verkaufssignal solche Signale sind selten - leider
Der DAX geht mit Momentum (GAP DOWN) unter die wichtige Marke von 11.850 (Nackenlinie der SKS)
50% Retracement unterschritten
Trendlinie gebrochen
Sommer / Winter Effekt spricht für fallende Kurse
Makrolage weiter schlecht (Trigger Zinssatz in den USA - Video Kriesenindikator)
Euwax Sentiment Index auf einem drei Monatshoch (Kontraindikator)
Steigendes Volumen bei fallenden Kursen
USA Aktien schwach
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AUS/USD - US-Handelspolitik setzt Aussie unter Druck - Und nun?So die aktuelle Lage sieht so aus, dass der Aussie wegen der US-Handelspolitik stark unter Druck ist. Trumps Pläne machen eins der wichtigsten Exportgüter Australiens sehr zu schaffen, es ist das Eisenerz. Sollten die Rohstoffpreise weiterhin sinken, hätte dies zur Folge, dass der Aussie Dollar weiterhin unter Druck bleibt, obwohl der wichtigste Handelspartner Australiens, China zurzeit eine sehr gute Industrieproduktion zeigt, normalerweise würde dies den Aussie stärken.
Kommen wir nun zum SSI (Speculative Sentiment Index) von 9 Brokern:
Durchschnittlich sind 72,40% der Retail Trader Long und 27,60% Short .
Der SSI ist ein Kontraindikator , da die Retail Trader mehrheitlich Long sind, könnte es darauf hinweisen,dass der Aussie eher weiter sinken könnte.
COT (Commitments of Traders Report) zeigt sich zurzeit relativ neutra l.
Meine Prognose ist eine weitere Schwäche des Aussies bis zur Marke 0.7600 , dann würde ich mir wieder den COT-Report und SSI ansehen und mein Weiteres vorgehen zu planen.
Meine aktuelle offene Position im Aussie: Verkauft (Short) AUD/USD bei 0.7838






