Warum der Yen (JPY) auf dem Devisenmarkt kaum anziehtDie Bank von Japan befindet sich seit Anfang 2024 in einer Phase geldpolitischer Straffung, doch der Yen tut sich weiterhin schwer auf dem Devisenmarkt. Zwar erreicht er keine neuen Tiefststände mehr, bleibt jedoch auf niedrigem Niveau seitwärts. Wie lässt sich diese Situation erklären – und könnte sich das in den kommenden Monaten ändern, falls die BoJ die Zinsen weiter anhebt?
Die Ernennung einer neuen Premierministerin, die eine lockere Geldpolitik befürwortet, sendet ein klares Signal der Kontinuität mit den Jahren der geldpolitischen Lockerung nach der Abe-Ära. Diese Ausrichtung soll das Wachstum stützen und eine abrupte Verschärfung der finanziellen Bedingungen vermeiden. Theoretisch sollte eine solche Haltung den Yen belasten: Anleger rechnen mit reichlicher Liquidität, dauerhaft niedrigen Zinsen und somit einer geringeren Attraktivität yen-denominierter Anlagen im Vergleich zu Dollar oder Euro.
Die Bank von Japan scheint jedoch den entgegengesetzten Kurs einzuschlagen. Nach Jahren negativer Zinsen hat sie seit Februar 2024 ihren Leitzins mehrfach angehoben und damit einen Prozess der geldpolitischen Normalisierung eingeleitet. Auch die japanischen Marktzinsen sind deutlich gestiegen, was die Erwartung einer schrittweisen Straffung widerspiegelt. Diese Bewegung trägt dazu bei, die Schwäche des Yen zu begrenzen, indem sie den Renditeabstand zu den USA leicht verringert. Setzt die BoJ ihren vorsichtigen, aber entschlossenen Kurs fort, könnte der Yen mittelfristig allmählich Unterstützung finden.
Die folgende Grafik zeigt:
• Den Yen-Index (orange), also den Wert der japanischen Währung gegenüber einem Korb wichtiger Devisen
• Den Leitzins der Bank von Japan (rot)
• Japanische Anleiherenditen (schwarz)
• Die Bilanz der Bank von Japan (violett)
Eine Tatsache sticht hervor: Der japanische Yen hat trotz geldpolitischer Straffung Schwierigkeiten, auf dem Devisenmarkt zu steigen.
Mehrere gegenläufige Kräfte begrenzen das Erholungspotenzial des Yen. Erstens könnte die Glaubwürdigkeit der BoJ auf die Probe gestellt werden, falls der politische Druck zunimmt, an einer lockeren Politik festzuhalten. Die Märkte beobachten mögliche Regierungseinflüsse genau: Wenn die Zentralbank eingeschränkt erscheint, wird der Yen erneut schwächer. Zweitens führt ein schwacher Yen zu höheren Importkosten für Energie und Rohstoffe, was eine importierte Inflation verstärkt, die die Kaufkraft schmälert und die Regierung belastet.
Letztlich bleibt die Auswirkung auf den Yen ausgewogen: Steigende Zinsen stützen ihn, während politische Erwartungen einer lockeren Politik ihn belasten. Solange die Märkte an der Entschlossenheit der BoJ zweifeln, bleibt die japanische Währung gegenüber dem Dollar anfällig.
Technisch betrachtet sollte die Dreiecksstruktur im USD/JPY-Kurs aufmerksam beobachtet werden.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Über die technische Analyse hinaus
XETRA: Korrektive Gegenmaßnahme
Letzte Woche schrieben wir im Rahmen der EUREX:FDAX1! FDAX Analyse folgendes:
Wenn the Donald-Taco-Trade so läuft wie immer ... müssen wir uns keine Sorgen machen - und wir werden neue ATHs dieses Jahr noch erleben. Aus aktueller Charttechnischer Sichtweise erwarten wir noch einen moderarten Rücklauf nach oben, bevor die finale 5 downwärts, passend zum Hexen-Sabbat, die ~24K ansteuert.
Wir fahren auf Sicht und erwarten erst einmal eine korrektive Gegenmaßnahme UP-wärts, welche unserer Einschätzung nach auf tönernen Füßen steht. Vorrangig geht es im optimalen Fall um das GAP-Close vom vergangenen Freitag.
Der Kontrollpunkt (MOB) hierzu ist die XETR:DAX XETRA Marke ~24.015. Sofern es von dort aus weitere Aufwärtsbestrebungen gibt, sind die nächsten XETR:DAX Ziele ~24.215 / 232, im optimalen Fall ~24.320.
Im nachfolgenden Screenshot (Bonus) erhalten Sie einen Einblick in die interne XETR:DAX Volumenstruktur. Beachten Sie die gestrichelte Linie, welche sich wieder unter dem 0-Punkt befindet und somit ein Signal für eine bärische Struktur aufweist. Die blaue Linie signalisiert hohe Gegenwehr am 17.10.25, welches für einen Hexentanztag durchaus üblich ist. Die beiden übrigen Linien signalisieren einen Downtrend und verhalten sich diametral zur blauen Linie, was - nach jetziger Sicht der Dinge - kein gutes Omen ist. Lassen wir uns daher von den kommenden Tagen überraschen ...
Perspektivisch sollte sich die kommende Woche positiv UP-wärts entwickeln, welches Sie aus unserem Trendfolgesystem (Bonus) entnehmen können.
Motivieren Sie uns in dem Sie uns boosten (like us) - es tut nicht weh und kann die Analysefrequenz erhöhen
Merke
=====
Markets can behave irrationally longer than you can remain solvent (John Maynard Keynes)
Prognosen sind dass was sie sind: Ein Blick in die Zukunft unter Einbeziehung der Vergangenheit, welcher sich ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dynamisch, positiv wie negativ, ändern kann
Zur Erstellung dieser Prognose wird ein eigen entwickeltes Trendfolgesystem (TM) verwendet, welches auf ein mathematisch, statistischen, rollierenden, volumenbasierten, differential methodischen Analyseverfahren basiert.
Es wird hier im öffentlichen Bereich entgeltlos verkürzt und vereinfacht informativ, ohne indirekte oder explizite Handelsempfehlung, zur individuellen privaten Nutzung zur Verfügung gestellt.
KW 43 - Wochenbericht zur Vorbereitung auf die neue Handelswoche
📊 Makro-Rückblick (KW42: 13.–17. Okt. 2025)
📈 US-Aktien: Gewinnreihe hält an
Die grossen US-Indizes setzten ihren Aufwärtstrend fort. In KW42 legte der technologielastige Nasdaq 100 um etwa +2,1 % zu, der S&P 500 um rund +1,7 % und der Dow Jones um ca. +1,6 %. Diese Rally wurde vor allem von Megacap-Tech-Aktien getragen, angetrieben durch KI-Optimismus. So schossen etwa die Broadcom-Papiere nach Bekanntgabe einer Partnerschaft mit OpenAI um über 10 % in die Höhe.
🧭 VIX & Anlegerstimmung
Die Unsicherheit der Anleger nahm vorübergehend spürbar zu. Der Cboe-VIX stieg Mitte der Woche auf rund 23 Punkte (Zwischenhoch) – der höchste Stand seit Mai – und fiel bis zum Freitag wieder auf etwa 20,8 zurück
Der CNN „Fear & Greed“-Barometer ist nun in den Angst-Modus angekommen (27 von 100).
edition.cnn.com
Beide Indikatoren signalisieren, dass man weiterhin wachsam und vorsichtig am Markt agieren sollte.
📈 Saisonalität – Spätoktober bis Jahresende:
📅 Historischer Verlauf – Wenn der September stark war…
Statistisch gesehen folgt auf einen starken Septembermonat mit +4,8 % im S&P 500 häufig ein überdurchschnittlich positiver Schluss des Jahres. Laut Daten von LPL Research (1980–2022):
Wenn der September > +3 % abschloss, stieg der Oktober in 71 % der Fälle, der November in 78 %, und der Dezember in 83 % der Jahre. Das Q4-Gesamtergebnis lag dann im Median bei +6,3 % für den S&P 500.
📊 Typische saisonale Tendenzen:
🔹 Ende Oktober
Traditionelle Volatilitätsphase durch Makrodaten & Berichtssaison. Der VIX zeigt oft letzte Jahreshochs (vor Rückgang bis Jahresende).
🔹 November
Beginnt mit klassischer „Window-Dressing“-Phase institutioneller Anleger. Midterm/Pre-Election Years (wie 2025) zeigen laut Stock Trader’s Almanac überdurchschnittliche Performance.
S&P 500 Durchschnittszuwachs in Novembern seit 1950: +1,5 %
🔹 Dezember
Traditionell stärkster Monat im US-Marktjahr – besonders ab Mitte Dezember:
🎄 Santa Claus Rally (letzte 5 Handelstage Dez + erste 2 im Januar):
– Tritt in 79 % der Jahre auf
– Durchschnittsperformance: +1,3–1,7 %
Die saisonale Phase deutet also gemäss der Statistik auf weiteren Rückenwind für die Märkte hin, insbesondere, wenn der CPI am 24.10. ein moderates Signal liefert.
💵 Renditen & US-Dollar
Die US-Renditen zogen leicht an, die Kurve flachte weiter ab. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe lag gegen Ende der Woche bei rund 4,0 %. Die 2‑Jahres-Rendite betrug etwa 3,46 %. Der US-Dollar notierte zum Wochenschluss moderat schwächer; der Dollar-Index fiel auf etwa 98,3–98,4 (gegenüber EUR, JPY etc.). Hinzu kam politische Unsicherheit: IWF-Chefin Georgieva verwies auf steigende Risiken durch Handels- und politische Spannungen und warnte, dass „Uncertainty rising“ und die Weltwirtschaft unberechenbarer mache.
🥇 Rohstoffe (Gold, Silber, Öl)
Gold und Silber markierten neue Rekordhöhen, gaben gegen Wochenschluss aber nach. Gold erreichte am Freitag ein Allzeithoch von 4.378,69 $ je Unze, bevor es auf rund 4.213 $ fiel (das entspricht einem Rückgang von etwa –2,6 % an jenem Handelstag). Ähnlich verhielt es sich bei Silber: Erst stieg der Preis auf einen neuen Rekord von 54,47 $, ehe er am Freitag auf etwa 51,20 $ zurückkam.
Öl notierte zum Wochenschluss nur moderat fester. Die US-Sorte WTI schloss bei 57,54 $ je Fass, Brent bei 61,29 $. Zwar flossen leicht Mittel in Öl-ETFs, doch spekulative CTAs bauten ihre Short-Positionen weiter aus (laut COT-Berichten etwa –26.000 Kontrakte bei Brent). Insgesamt blieb der Ölmarkt damit relativ ausgeglichen.
🔗 Korrelationen & Markteinordnung
Die übliche Risiko-Korrelation setzte sich durch: Steigende Aktienkurse gingen mit leicht steigenden Anleiherenditen und einem festeren US-Dollar einher. Gold verzeichnete dabei zuletzt erstmal seit längerer Zeit etwas Gegenwind (anders als Anfang Oktober, als Gold und Silber gemeinsam mit den Aktienmärken zulegten). Unter dem Strich schloss KW42 mit klarer Risikoaffinität ab: Selbst erhebliche Rückschläge bei einigen Regionalbanken (z.B. Zions Bancorp und Western Alliance, die über Kreditausfälle berichteten) konnten die Märkte weiterhin nicht gross stoppen.
🔎 Makro-Ausblick KW43 🗓️ Zeitraum: 20.–24. Oktober 2025:
📍 1. Fokus USA – CPI-Daten als Makro-Taktgeber
📅 Donnerstag, 24.10., 14:30 MEZ
📌 Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) für September, Konsens-Prognosen:
• Gesamtinflation: ≈ +3,0 % YoY
• Kerninflation (ex Food & Energy): ≈ +3,0 % YoY
📖 Kontext:
• Frühindikatoren wie das Beige Book (KW42) lieferten ein gemischtes Bild:
• 📈 Arbeitsmarkt: stabil
• 🛍️ Konsum: teils rückläufig – besonders im Non-Essential-Bereich
• Energiepreise und geopolitische Spannungen sind potenzielle CPI-Beeinflussungsfaktoren.
📌 Marktimplikation:
• Ein heißer CPI könnte das fragile Gleichgewicht in der Fed-Kommunikation stören.
• Eine kühle Inflationszahl hingegen stärkt den „Soft Landing“-Narrativ und risikofreudige
Assets.
🏦 2. Zentralbanken – Zwischen den Sitzungen
US-Fed:
• Keine Sitzung diese Woche, aber Wortmeldungen von Jerome Powell und Co.
• Powell zuletzt mit „wait-and-see“-Tonfall:
🗣️ „Wir beobachten die Breite und Persistenz der Disinflation sehr genau.“
EZB:
• Sitzung folgt erst am 30.10.
• Erwartung: unveränderte Zinsen, aber möglicher Ausblick auf Reduktion der PEPP
Reinvestitionen ab Q1/2026
• Inflation in Südeuropa zuletzt wieder leicht gestiegen → Kommunikationsdruck auf Lagarde
nimmt zu.
🌍 3. Geopolitik – Handelskonflikte & Krisenrisiken
USA vs. China:
• Neues Schlaglicht auf Tech-Souveränität nach:
– US-Zölle auf kritische Importe („Liberation Day Tariffs“)
– Chinesische Exportkontrollen auf High-End-Materialien
• 📞 Spitzentreffen am 23.10. → potenzielle Eskalation oder Entspannung
Nahost-Konflikt:
• 🔺 Luftangriffe Israels trotz temporärer Waffenruhe → Ölpreise reagierten stark
• Der fragile Status-quo sorgt für Volatilität in Energie- und Rüstungstiteln
• Der Ukraine-Krieg bleibt systemisches Risiko, insbesondere für europäische Energiepreise und
Rüstungsindustrie
💼 4. Berichtssaison Q3 – Relevante Unternehmen & Erwartungen - nur ein kleiner Auszug von anstehenden Veröffentlichungen der Unternehmen
USA:
🔹 Tesla (23.10.)
• Erster „Magnificent Seven“-Wert mit Zahlen
• Analystenerwartung:
– EPS: ~$0,75
– Umsatz: ~$25,5 Mrd
• Fokus: Margenentwicklung, Lagerabbau, CAPEX für neue Gigafactorys
• Relevanz: Marktpsychologie für AI/Tech-Sektor, Signalgeber für Growth-Bewertungen
🔹 Netflix (22.10.):
• Analysten erwarten Abo-Zuwachs, aber stagnierende ARPU in westlichen Märkten
• Fokus: Werbefinanziertes Modell und Inhaltebudget
• Relevanz: zyklischer Konsum, Streaming-Sektor
Europa:
🔹 SAP (22.10., nach Börsenschluss):
• Analystenerwartung:
– EPS: ~$1,71
– Umsatz: ~$9,10 Mrd
• Fokus: Cloud-Strategie, AI-Integration in ERP-Suite
• Relevanz: Schwergewicht im DAX, Stimmungssignal für europäischen Tech-Bereich
🧭 Wellenblick-Interpretation:
Die Märkte bewegen sich am Übergang zwischen „Inflationsangst“ und „Zinswende-Hoffnung“. Der CPI am Donnerstag wird entscheidend sein für:
• das kurzfristige Risikobudget institutioneller Anleger
• den Trend bei Edelmetallen und Tech
• die Positionierung am Anleihemarkt (10Y-Yield: aktuell 4,00 %)
Die Berichtssaison liefert das nötige Mikroskop: Tesla, Netflix & SAP sind nicht nur Zahlenlieferanten – sie sind Stimmungsbarometer für den Tech-Zyklus und Konsum-Trends.
📉 Analysten-Upgrades / Downgrades (Vorwoche)
Upgrades: ¨
• Apple (AAPL) → Buy (Morgan Stanley) – Services-Momentum, AI-Integration
• Nvidia (NVDA) → Overweight (Barclays) – stabile Data Center-Nachfrage
• Goldman Sachs (GS) → Buy (JPM) – IB-Pipelines ziehen an
• Coca-Cola (KO) → Buy (BofA) – Pricing-Power und FX-Tailwind
• ASML (NL) → Overweight (Citi) – EUV-Auftragsbuch stark
Downgrades:
• Exxon Mobil (XOM) → Neutral (UBS) – Nachfrageunsicherheit
• Lululemon (LULU) → Hold (Jefferies) – Bewertung angespannt
• Intel (INTC) → Underperform (Bernstein) – Margenrisiken
• T-Mobile (US) → Equal Weight (MS) – Wettbewerbsdruck
• Caterpillar (CAT) → Neutral (WF) – Zyklusreife
💬 Sektortrend:
Analysten bleiben bullisch auf Qualität, reduzieren Exposure in zyklischen & Energie-Werten.
💹 Institutionelle Positionierung
Wegen des anhaltendes Shutdown sind keine neuen COT-Daten veröffentlicht worden, die nachfolgenden Auflistungen basiert daher lediglich auf die Analyse auf ETF-Flows und Fund-Surveys.
📈 Aktien-ETFs: +5,2 Mrd USD (Zuflüsse in SPY, QQQ).
📉 Bond-ETFs: +7,9 Mrd USD (Kurzläufer-Fokus).
🥇 Gold-ETFs: +1,1 Mrd USD (Zentralbank-Käufe & Absicherungsnachfrage).
🛢️ Öl-ETFs: –0,7 Mrd USD (Rückgang Nachfrageabsicherung).
💼 Fund-Manager Survey (Okt):
Cashquote 4,5 % (leicht unter 12M-Schnitt).
Übergewicht in Tech, Industrials und Healthcare.
Untergewicht in Energy und Financials.
Hauptsorgen: US-Politik, Fed-Timing, China-Nachfrage.
📊 Wellenblick-Fazit:
„Risikomanagement > Risikovermeidung.“
Institutionelle bleiben investiert, aber gehedged.
Privatanleger erhöhen Exposure in Schwächephasen.
📌 WELLENBLICK–TRADING Gesamtfazit zur aktuellen Marktlage:
Die Märkte balancieren weiter auf einem sensiblen Grat zwischen Hoffnung und Realität. Während die grossen US-Indizes weiterhin nahe den Allzeithochs sich recht stabil zeigen wird der Boden unter den Kursen zunehmend datenabhängig. Der kommende US-CPI am 24.10. wird zum entscheidenden Katalysator: Er kann die Fed-Spekulation auf „Cuts 2026“ befeuern oder eine erneute Zinsnervosität lostreten. Gleichzeitig verschiebt sich die Marktmechanik immer stärker in Richtung „Earnings vs. Bewertung“ – die Berichtssaison zeigt, ob die Soft-Landing-Erzählung trägt oder unter steigenden Inputkosten und vorsichtigen Konsumenten ins Wanken gerät.
Geopolitisch bleibt das Umfeld fragil: USA und China stehen kurz vor einer neuen Gesprächsrunde, während die Konflikte im Nahen Osten die Rohstoffmärkte latent unter Stress setzen. Safe-Haven-Flows in Gold, kurzlaufende Treasuries und der steigende ETF-Zufluss in Bond-Assets belegen: Die Marktteilnehmer fahren zwar mit hoher Risikobereitschaft – aber mit Sicherheitsnetz. Liquidität stützt, Bewertung mahnt.
Startet sicher und gut in die neue Handelswoche - euer WELLENBLICK-TRADING
Wenn dir unser Wochenbericht Orientierung gegeben hat, unterstütze unsere Arbeit mit einem Like 👍, Kommentar und folge uns gerne📬 – wir freuen uns auf Dich.
WALL STREET WOCHENAUSBLICK – KW43 (20.10. – 24.10.2025)Wall Street Wochenausblick KW43 2025
Die neue Tradingwoche steht vor der Tür! Der sogenannte "Trump Put" ist ein Konzept, welches die Märkte immer wieder beruhigt. Können wir weitere Vola erwarten oder setzen sich die Bullen durch? Antworten auf diese Frage findet Ihr in diesem Video.
+ Extra Lektionen:
➡️ Mein Wochenausblick liefert Dir die Sicht der Wall Street direkt auf den Bildschirm – kompakt, objektiv und auf den Punkt gebracht.
📺 Sieh Dir jetzt den vollständigen 25-minütigen Wochenausblick an und starte bestens vorbereitet in die neue Handelswoche.
Mit marktfreundlichen Grüßen
Euer Meikel
Anglizismus Tipping Point beim BTCServus Trader
In dieser Grafik steht der Anglizismus Tipping Point für den kritischen Moment, an dem Bitcoin von der bisherigen, zyklisch steigenden Entwicklung in eine neue Ära kippen kann – nach oben oder unten.
Er symbolisiert den Übergang von stabiler Trendfortsetzung zu potenzieller Instabilität, also den Punkt, an dem die Marktkräfte die Kontrolle übernehmen.
Bitcoin befindet sich genau an dieser Schwelle – am Kipppunkt seiner eigenen Geschichte.
„Tipping Point“ sinnbildlich für den;
Moment, an dem die langfristige Bitcoin-Bewegung zwischen exponentieller Akzeptanz und strukturellem Abschwung entscheidet.
Das heißt;
Kippt BTC nach oben, folgt eine Phase massiver institutioneller Adoption (grüner Bereich).
Kippt BTC nach unten, folgt eine längere Distributionsphase (roter Bereich) mit Verlust von Momentum und Vertrauen.
1. Vor dem Tipping Point – Akkumulation und Aufwärtsdynamik
Frühere Zyklen mit klaren Aufwärtsbewegungen nach jedem Halving.
Mehrere rote Kreise markieren frühere lokale Tiefpunkte, die jeweils nach einem Bullenmarkt entstanden.
Diese Phasen zeigen, wie Bitcoin stetig an Akzeptanz und Preisniveau gewinnt – also die Phase vor dem Kippen in die nächste Marktphase.
2. Der Tipping Point – die Kipplinie selbst
Den entscheidenden Übergangspunkt zwischen den bisherigen Zyklen und einem neuen, potenziell instabilen Marktregime.
Hier treffen technische, ökonomische und psychologische Kräfte zusammen: Anlegererwartungen, Makrotrends (z. B. Zinsen, Regulierung) und die Marktstruktur selbst.
Der Chart zeigt, dass Bitcoin am oberen Rand seiner langjährigen Aufwärtsprojektion notiert – der Kurs „steht auf der Kante“.
→ Das ist im wörtlichen Sinn der Moment, an dem BTC am Kippen ist – entweder in eine neue Aufwärtsphase oder in eine tiefergehende Korrektur.
fallendes Dreieck im RSI
Was ein fallendes Dreieck im RSI typischerweise signalisiert
Ein fallendes Dreieck gilt in der Charttechnik meist als Fortsetzungs- oder manchmal auch Umkehrmuster, abhängig vom Kontext (Trendrichtung, Volumen, Umfeld).
Im RSI könnte ein fallendes Dreieck folgendes implizieren;
Der Aufwärtsdruck des RSI wird immer schwächer (die oberen Hochs sinken).
Die horizontale Unterstützung zeigt, dass ein Boden im RSI existiert, der vorerst hält.
Wenn das Muster aufgelöst wird, tendiert der RSI stärker dazu, entweder nach unten auszubrechen (Abschwung) oder — seltener — nach oben (wenn der Markt kräftig umdreht).
Wenn der fallende Dreiecksausbruch nach unten erfolgt, ist das ein schwaches Signal;
der RSI bricht unter die Unterstützung, und das könnte auf einen kommenden Abwärtstrend bzw. Schwäche im Basiswert hinweisen.
Wenn hingegen — seltener — ein Ausbruch nach oben stattfindet, deutet das auf einen plötzlichen Kraftschub und Umkehrmöglichkeit hin.
🧩 1. Kurs macht neue Hochs, RSI aber nicht → bärische Divergenz
Wenn der Kurs weiter ansteigt, aber der RSI tiefere Hochs bildet (also ein fallendes Dreieck zeigt), dann ist das eine klassische bärische Divergenz.
Das bedeutet;
Der Marktpreis zeigt scheinbare Stärke, aber der Impuls (Momentum) nimmt ab – die Käufer verlieren Kraft.
Diese Diskrepanz ist oft ein Frühwarnzeichen, dass der Trend erschöpft ist und bald kippen könnte.
🧱 2. Die horizontale Linie im RSI → Boden bzw. Unterstützungsniveau
Die horizontale Linie im RSI zeigt das Niveau, auf dem der RSI immer wieder stoppt.
Das kann man als “Boden der Marktstärke” deuten – also den Punkt, wo Käufer immer wieder einsteigen, um die Schwäche zu bremsen.
Wenn der RSI unter diese Linie fällt, ist das wie ein Bruch einer RSI-Unterstützung, was im Kurs oft mit einer Trendwende nach unten korreliert.
Das heißt;
Bricht der RSI nach unten aus dem Dreieck aus → hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch der Kurs seine Aufwärtsbewegung beendet und in eine Korrektur übergeht.
📉 3. Wahrscheinlichkeitsdeutung
In der Praxis (aus Erfahrung + Statistiken aus RSI-Musteranalysen):
Ein fallendes Dreieck im RSI während steigender Kurse löst sich in etwa 70–85 % der Fälle nach unten auf.
Das ist also kein sicheres, aber ein überwiegend bärisches Signal.
Und meist folgt darauf ein Kursrücksetzer bis zu einem markanten Preis-Support oder zur MA-Basis (z. B. EMA 50/100).
🔍 4. Was das konkret im BTC-Chart bedeuten kann
Wenn du im BTC-Chart ein solches fallendes Dreieck im RSI siehst, während der Preis noch leicht anzieht;
Dann ist das meist die letzte bullische Phase vor einem Top.
Der Kurs kann also noch ein marginal höheres Hoch machen, bevor er abkippt, sobald der RSI unter die horizontale Linie fällt.
🧠 Kurz gesagt:
Ein fallendes Dreieck im RSI bei gleichzeitig steigendem Kurs = bärische Divergenz,
und die horizontale Linie ist der „letzte Halt“ im Momentum, bevor der Markt kippt.
Vielen Dank für deine Zeit...
Beste Grüße SwingMann
Designer aus Taiwan vor dem Hintergrund verständlicher RisikenThe Redoubling ist mein eigenes Forschungsprojekt auf TradingView, das die folgende Frage beantworten soll: Wie lange werde ich brauchen, um mein Kapital zu verdoppeln? Jeder Artikel konzentriert sich auf ein anderes Unternehmen, das ich versuche, meinem Modellportfolio hinzuzufügen. Ich verwende den Schlusskurs der letzten Tageskerze am Tag der Veröffentlichung des Artikels als anfänglichen Kauflimitpreis. Ich treffe alle meine Entscheidungen auf der Grundlage einer Fundamentalanalyse. Darüber hinaus werde ich bei meinen Berechnungen keinen Hebel verwenden, aber ich werde mein Kapital um den Betrag der Provisionen (0,1 % pro Handel) und Steuern (20 % Kapitalgewinne und 25 % Dividende) reduzieren. Um den aktuellen Aktienkurs des Unternehmens zu erfahren, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „Play“ im Diagramm. Aber bitte verwenden Sie dieses Material nur zu Bildungszwecken. Nur damit Sie es wissen: Dies ist keine Anlageberatung.
Hier ist eine Unternehmensübersicht von Silergy Corp. (Ticker: TWSE:6415 )
1. Haupttätigkeitsbereiche Silergy Corp. ist ein Fabless-Unternehmen für die Entwicklung von integrierten Schaltkreisen (ICs) für analoge/gemischte Signale mit Schwerpunkt auf Energieverwaltung, Signalketten und analogen ICs, die in den Bereichen Verbraucher, Industrie, Automobil und Computer zum Einsatz kommen. Es positioniert sich mit einem „virtuellen IDM“-Modell (d. h. Auslagerung der Waferherstellung bei interner Handhabung von Design, Integration und Funktionen auf Systemebene).
2. Geschäftsmodell Silergy arbeitet nach einem Fabless-IC-Design- + Lizenzierungs-/Produktverkaufsmodell. Es entwirft analoge, Mixed-Signal- und Power-Management-Chips, vergibt die Herstellung an Gießereien und verkauft dann die fertigen ICs (und damit verbundene Dienstleistungen wie Referenzdesigns, Simulationstools und technischen Support). Zu seinen Kunden zählen in der Regel OEMs aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Automobilindustrie, Industrieanwendungen und Computertechnik, was dem Unternehmen ein B2B-Geschäftsmodell verleiht.
3. Flaggschiffprodukte oder -dienstleistungen Zu den wichtigsten Produktlinien gehören DC–DC-Regler, AC/DC-Wandler, Leistungsmodule, LED-Treiber, Batteriemanagement-ICs und Signalkettengeräte (z. B. analoge Frontends). Eine bemerkenswerte Übernahme ist die Übernahme von Teridian Semiconductor von Maxim, die Silergy Kompetenzen im Bereich Energiemessungs-/Smart-Metering-ICs verschafft. Silergy investiert außerdem stark in Forschung und Entwicklung (mit vielen Ingenieuren) und bietet seinen Kunden Design-/Simulationsunterstützung.
4. Wichtige Geschäftsländer Obwohl Silergy seinen Hauptsitz (und einen Großteil davon) in China (Hangzhou) hat, verfügt das Unternehmen auch über wichtige Technologiepräsenzen in Taiwan (seinem Börsenzulassungsgebiet) und in den Vereinigten Staaten (Technologie-/Designbüros in Santa Clara, Kalifornien). Angesichts seines Kundenstamms dürfte das Unternehmen über seine Design-Center-Netzwerke auf den globalen Elektronikmärkten (Asien, Nordamerika, Europa) verkaufen.
5. Hauptkonkurrenten Silergy konkurriert mit globalen Analog-/Leistungs-IC-Unternehmen wie Texas Instruments, Infineon, ON Semiconductor, Analog Devices, Maxim Integrated (jetzt Teil von Analog Devices) und anderen aufstrebenden chinesischen Analog-IC-Herausforderern. Insbesondere im PMIC-Segment (Power Management IC) sind diese etablierten globalen Unternehmen starke Marktführer.
6. Externe und interne Faktoren, die zum Gewinnwachstum beitragen Externe Faktoren:
Die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Geräten (Smartphones, IoT, Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energiesysteme) erhöht die Nachfrage nach analogen/Energiemanagement-ICs.
Globale Elektrifizierungs-/Grüne-Energie-Trends (z. B. Energiemanagement, Batteriesysteme) schaffen neue adressierbare Märkte.
Der Vorstoß zur regionalen Lokalisierung der Lieferkette (z. B. Chinas Wunsch nach inländischer Halbleiterkapazität) könnte Silergy zugutekommen.
Die konjunkturelle Erholung im Halbleitersektor könnte die Nachfrage und die Preisbedingungen verbessern.
Interne Faktoren:
Umfangreiche Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie technisches Talent ermöglichen Silergy die Entwicklung differenzierter Designs und höherer Integration.
Die Übernahme von Teridian verschafft dem Unternehmen neue Fähigkeiten und eine größere Marktreichweite im Bereich Energiemessung/Smart Grid.
Sein virtuelles IDM-Modell hält die Investitionsausgaben niedrig (keine großen Fabriken) und ermöglicht Flexibilität bei der Skalierung.
Starke Beziehungen zu Gießereien und Kunden sowie die Referenzdesign-/Supportangebote können Kunden binden und wiederkehrende Design-Erfolge generieren.
7. Externe und interne Faktoren, die zum Gewinnrückgang beitragen Externe Faktoren:
Intensive Konkurrenz durch etablierte Analog-/Leistungs-IC-Giganten, die über Größen-, Marken- und Ökosystemvorteile verfügen.
Preisdruck in standardisierten Analog-/Stromsegmenten.
Volatilität in den Zyklen der Halbleiterindustrie, Unterbrechungen der Lieferkette oder Kapazitätsbeschränkungen in der Gießerei.
Regulatorische/geopolitische Risiken (z. B. US-Exportbeschränkungen für fortschrittliche Halbleitertechnologie nach China) könnten den Zugang oder die Partnerschaft behindern.
Währungsschwankungen, insbesondere zwischen TWD, USD und RMB.
Interne Faktoren:
Die Abhängigkeit von externen Gießereien bringt Betriebs- und Versorgungsrisiken mit sich.
Hohe F&E- und Designkosten müssen durch ausreichende Verkaufsmengen ausgeglichen werden; Designfehler oder verzögerte Produkteinführungen können kostspielig sein.
Das Ausführungsrisiko bei der Skalierung neuer Produkte/Märkte (z. B. Smart Metering) kann das Management überfordern.
Wenn die Margen aufgrund von Preisgestaltung oder Wettbewerb schrumpfen, könnte die Rentabilität darunter leiden.
8. Stabilität des Managements Führungswechsel in den letzten 5 Jahren:
Silergy wurde von einer Gruppe von Silicon-Valley-Veteranen gegründet; zu den wichtigsten Führungskräften zählen Chen Wei (Vorsitzender) und You Budong (Co-CEO). Obwohl in den öffentlichen Unterlagen nicht hervorgehoben wird, dass es häufig zu CEO-Wechseln kommt, ist die Kontinuität in der Führung eines relativ jungen und wachsenden Halbleiterunternehmens relativ stabil. (Ich konnte keine groß publizierten Umstrukturierungen bei CEOs oder CFOs finden.)
Auswirkungen auf Strategie, Prioritäten, Kultur:
Die relative Stabilität des Managements scheint eine langfristige Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung sowie Wachstum unterstützt zu haben. Die Übernahme von Teridian, die Expansion in US-Designzentren und die fortgesetzten Investitionen in den Analog-/Stromversorgungsbereich lassen darauf schließen, dass das Management der technologischen Größe und der geografischen Reichweite Priorität eingeräumt hat. Die Kontinuität in der Führung trägt zur Konsistenz der Unternehmensstrategie bei.
Warum werde ich dieses Unternehmen zu meinem Modellportfolio hinzufügen?
Ich sehe sowohl beim Gewinn pro Aktie als auch beim Gesamtumsatz ein Wachstum. Die Außenstandsquote hat sich jedoch nicht geändert. Obwohl die Cashflows aus dem operativen Geschäft, den Investitionen und der Finanzierung volatil sind, bleibt die Bilanz solide. Das Verhältnis von Schulden zu Einnahmen, die aktuelle Liquidität und die Zinsdeckung sind allesamt stark. Weitere Indikatoren wie eine steigende Eigenkapitalrendite, eine stabile Bruttomarge, geringere Betriebskosten und gute Zahlungsbedingungen bestätigen die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens. Das KGV beträgt 33,332, was ich angesichts des Wachstums des Unternehmens für akzeptabel halte. Kritische Neuigkeiten, die die Existenz des Unternehmens beeinträchtigen könnten, konnte ich nicht finden. Bei einem Diversifikationskoeffizienten von 20 und einem aktuellen Aktienkurs, der um mehr als 16 EPS von seinem Jahresdurchschnitt abweicht, werde ich 15 % meines Kapitals in dieses Unternehmen investieren. Diese ausgewogene Entscheidung basiert auf Wachstumsindikatoren und einer starken Bilanz, wobei aufgrund der mit externen Faktoren verbundenen Risiken Vorsicht gewahrt bleibt.
Trading in Gruppen – Regelwerk vs. EgoTrading in Gruppen – Die stille Tragödie hinter der Chartwand 🎭
Es ist immer wieder faszinierend, in Gruppen oder Foren zu traden.
Vor allem, wenn du als technischer Analyst mit einem klaren Regelwerk dasitzt – aufgebaut mit Schweiß, Lehrgeld und seelischen Narben.
Doch viele verstehen diese Arbeit nicht.
Warum?
Weil sie nicht frei denken können.
Weil sie in der Dauerschleife von Konsum, Klicks und Chart-Memes gefangen sind.
🚫 Scheitern an der Technik
Die meisten Trader scheitern nicht am Markt –
sie scheitern an sich selbst und ihrem Ego.
Typische Symptome:
Ego first.
“Ich trade seit 10 Jahren!” (Ja, aber erfolgreich seit…?)
Technik wird plötzlich zum Feind, sobald der Stop getroffen wird.
👉 Besonders Männer leiden hier chronisch.
Warum?
Weil sie sich lieber „recht haben“ als Gewinn machen.
Frauen dagegen?
Oft pragmatischer, weniger Drama – sie akzeptieren Verluste, analysieren, weiter.
➡️ Ego ist kein Indikator – aber der häufigste Grund, warum Depots implodieren.
Und dann gibt’s noch die Theorie-Spezialisten:
Die Elliott-Wellen-Priester mit T-Shirt und Schal,
die jeden Chart wie ein religiöses Manuskript behandeln.
Jeder Count sieht anders aus,
und doch glauben alle, sie hätten den einzig richtigen.
Neue Ansätze? Undenkbar.
Aber das wird mal ein anderes Thema … 😏
🔊 Die Marktschreier – Laut, leer, gefährlich
Du erkennst sie sofort:
„UP TO THE MOON! 🚀“
„JETZT SHORT! 📉“
…weil irgendein Indikator auf dem 5-Minuten-Chart gezuckt hat.
Kein Chart.
Kein Plan.
Nur Emotion.
👉 Das ist keine Analyse – das ist Lärm in HD.
Sie kommentieren mehr als sie handeln,
und handeln mehr als sie verstehen.
Das Ergebnis?
Ein Depot, das aussieht wie der Herzschlag nach drei Energy Drinks.
🕳️ Copy-Trading & Chart-Gurus – Die neue Religion
„Er hat 1.000 Follower, also muss er gut sein!“
Nein. Er hat 1.000 Follower, weil er laut ist.
Sie verkaufen Hoffnung, verpackt in bunte Indikatoren und „Mentor-Angebote“.
Ihre Charts sind oft sauberer als ihre Trade-Historie.
📉
Diese Gurus leben von Likes – nicht von Pips.
Und ihre Follower?
Traden mit dem Handy auf der Toilette,
im Glauben, sie hätten gerade den „heiligen Gral“ gefunden.
👉 Realität:
Die meisten wissen gar nicht, was sie tun.
Gefangen in der Hypnose der 1–5-Minuten-Kerzen.
Du siehst irgendwann überall Muster – sogar im Duschdampf. 😵💫
🔍 Die Jagd nach dem Heiligen Gral
Einige suchen ihn in Fundamentals,
andere in der Charttechnik,
viele im nächsten Telegram-Channel.
Doch die Wahrheit ist brutal simpel:
Es gibt keinen heiligen Gral – nur Disziplin und Geduld.
Der Unterschied zwischen Anfänger und Profi?
Der Anfänger sucht das System,
der Profi lebt sein System.
👉 Du brauchst keine neue Strategie – du brauchst Ruhe im Kopf.
⚙️ Regelwerk & Mechanik
Ein Chart ist kein Orakel – er ist ein Uhrwerk.
Zeiteinheiten greifen ineinander wie Zahnräder.
Harmonische Muster sind die feinen Verbindungen dazwischen,
die viele nie wahrnehmen,
weil sie lieber nach dem „perfekten Entry“ suchen.
👉 Ohne Struktur bleibt jeder Treffer Glück –
und Glück ist keine Strategie.
😂 Persönliche Beobachtung
Ich finde das alles hochgradig amüsant.
Denn es zeigt, wie sehr Trading ein Spiegel der Menschheit ist:
Gier, Angst, Stolz, Selbsttäuschung, Hoffnung.
Der Markt ist wie ein Lehrer, der nie lächelt,
aber immer recht hat.
Am Ende bewegt nicht deine Meinung den Kurs,
sondern die kollektiven Emotionen:
Gier, Panik, Verzweiflung, Euphorie.
👉 Und genau da entstehen die besten Trades –
nicht gegen, sondern mit der Masse.
Oder wie ich sage: “Don’t fight the bots – understand them.” 🤖✨
👀 Kleiner Bonus-Tipp
Wer lange genug handelt,
stellt irgendwann seinen Hintergrund auf schwarz.
Nicht, weil’s cooler aussieht –
sondern weil die Augen das ständige Chart-Blinken sonst kündigen.
😅 Zitat zum Schluss:
„Starrst du zu lange auf den 1-Minuten-Chart,
siehst du irgendwann Fibonacci im Fliesenmuster.“
⚖️ Schlusswort
Ich bin weder Bulle noch Bär.
Ich bin Analyst.
Ich reagiere nicht – ich antizipiere.
Und ich nehme, was der Markt mir gibt –
ohne Emotion, ohne Applaus.
🔥 WERKTrader-Notiz:
In einer Welt voller Geschrei ist Stille dein größter Edge.
Verschiebt sich der wahre Bullrun?🧠 Diskussionsfrage:
Wenn man sich die aktuelle Struktur anschaut, könnte es sein, dass sich der Bullrun zeitlich verschiebt?
Wir sehen:
Die (A–E)-Struktur scheint sauber abgeschlossen → „Target End“ erreicht.
Danach folgt eventuell ein „Sommerloch“, wie es in früheren Zyklen häufig vorkam.
Eine Zwischenkorrektur bis in die Fibonacci-Zonen (0,382–0,618) wäre technisch völlig normal, bevor der nächste größere Impuls startet.
💬 Frage an euch:
Könnte also der eigentliche Bullrun nicht 2025, sondern erst nach dem Sommerloch 2026 oder 2027 richtig Fahrt aufnehmen?
Oder seht ihr das als klassische Zwischenkonsolidierung innerhalb des laufenden Zyklus?
⚠️ Hinweis:
Das soll niemanden beeinflussen, manipulieren oder „Kopfwaschen“ – es ist keine Finanzberatung, sondern nur eine offene Diskussion, um verschiedene Sichtweisen und Denkansätze zu teilen.
Die Fundamentaldaten, die den Debasement Trade beenden könntenDer „Debasement Trade“ hat sich als eines der großen Marktthemen etabliert: eine Strategie, die auf dem Wertverlust von Fiatwährungen angesichts unbegrenzter Geldschöpfung, steigender Staatsverschuldung und sinkender Kaufkraft beruht. In diesem Kontext wandten sich Investoren sogenannten „tangible assets“ – Gold und Silber – zu, die als Schutz vor monetärer Verwässerung gelten.
Doch obwohl dieses Narrativ einen Großteil des Jahres dominierte, könnten mehrere fundamentale Entwicklungen diesen Trend bis Ende 2025 allmählich beenden.
Zunächst würde das Ende des US-Regierungsshutdowns das Vertrauen in die Haushaltsführung der Vereinigten Staaten wiederherstellen und die politische Risikoprämie verringern. In der Folge könnte eine sichtbarere Haushaltskonsolidierung, also eine Rückkehr zu minimaler Haushaltsdisziplin, signalisieren, dass die Regierungen wieder Kontrolle über Defizite und Schulden erlangen. Schon dieser Wahrnehmungswandel könnte ausreichen, um die Angst vor einer „Entwertung“ des US-Dollars zu mildern.
Gleichzeitig würden Fiatwährungen wieder wettbewerbsfähig gegenüber unproduktiven Vermögenswerten, falls die Zentralbanken reale Zinssätze halten oder erhöhen. Positive Realrenditen stellen den Wert von Bargeld wieder her und verringern die Attraktivität von Inflationsabsicherungen. Dies gilt umso mehr, wenn die Inflationserwartungen zurückgehen: weniger Angst vor steigenden Preisen bedeutet weniger Bedarf, sich über Gold oder andere Edelmetalle abzusichern.
Ein stabiler oder stärkerer Dollar würde diese Dynamik verstärken – er ist sogar der wichtigste Faktor, der das Ende des Debasement Trades signalisieren könnte. Historisch gesehen belastet ein starker US-Dollar Edelmetalle, signalisiert aber gleichzeitig ein wiedergewonnenes Vertrauen in die monetäre Stabilität. Gleichzeitig könnte ein besseres globales Wachstum das Kapital in risikoreichere Anlagen umlenken, zulasten der „Hard Assets“.
Ein weiterer Schlüsselfaktor ist die Straffung der Liquiditätsbedingungen. Weniger umlaufendes Geld und weniger spekulative Exzesse lassen die Zuflüsse in sichere Häfen versiegen. Ebenso würde eine geopolitische Deeskalation die Nachfrage nach Schutzwerten verringern. Sollten Institutionen parallel wieder in Anleihen umschichten, angelockt durch attraktiv gewordene Renditen, wäre das das Ende des großen Fluchtzyklus aus dem Fiat-System.
Schließlich wird die eigentliche Wende mit der Rückkehr politischer und monetärer Glaubwürdigkeit kommen. Wenn die Märkte die Behörden wieder als fähig ansehen, Schulden, Inflation und Wachstum ohne „Geldpresse“ zu steuern, wird der Motor des Debasement Trades von selbst zum Stillstand kommen. Einmal wiederhergestelltes Vertrauen senkt die Risikoprämie auf Sachwerte und rückt den Dollar, reale Renditen und makroökonomische Disziplin wieder ins Zentrum.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Black Swan- war doch ein Angriff ! Bitcoin crash und die Story 🧩 Teil 1: Wie Binance’s System funktionierte (vor dem Crash)
Auf Binance kannst du sogenannte Margin-Positionen oder Futures handeln.
Dafür hinterlegst du Sicherheiten (Collateral) — das sind Coins, die du besitzt.
Beispiel:
Du besitzt $10.000 in USDe und willst Bitcoin auf Kredit kaufen oder shorten.
Binance sagt: „Okay, wir nehmen deine $10.000 USDe als Sicherheit. Der Wert deiner Sicherheiten richtet sich nach dem USDe-Preis auf Binance.“
Das bedeutet:
👉 Wenn USDe auf Binance $1 wert ist, zählt dein Collateral 1:1.
👉 Wenn USDe auf Binance nur $0,70 wert ist, ist deine Sicherheit plötzlich 30 % weniger wert — und du kannst zwangsliquidiert werden.
Das ist der Knackpunkt:
Binance hat den Wert der Sicherheiten nach ihrem eigenen Spotpreis berechnet — nicht nach einem neutralen Preis (Oracle).
Das ist riskant, weil Trader den Preis auf Binance selbst beeinflussen können.
⸻
💣 Teil 2: Der technische Fehler (das „Exploit-Fenster“)
Am 6. Oktober kündigte Binance an:
„Wir wechseln bald auf Oracle-basierte Preise (damit das nicht mehr manipulierbar ist).“
Aber: Die Umsetzung sollte erst am 14. Oktober kommen.
Das bedeutete:
➡️ Zwischen 6. und 14. Oktober war eine 8-Tage-Lücke, in der das alte, fehleranfällige System noch aktiv war.
Das wussten erfahrene Marktteilnehmer — und jemand nutzte das gezielt aus.
⸻
🧨 Teil 3: Der eigentliche Angriff (der „Depeg“)
Am 11. Oktober verkauften mehrere große Konten auf Binance 60–90 Millionen Dollar an USDe, wBETH und BNSOL — alles Tokens, die als Collateral verwendet werden konnten.
Was passiert, wenn du z. B. 90 Mio. USDe auf einmal verkaufst?
• Das Orderbuch auf Binance wird überflutet.
• Der Preis bricht nur auf Binance ein, weil dort das Angebot plötzlich riesig ist.
• Der USDe fiel auf Binance auf $0,65, während er auf anderen Börsen stabil bei $1 blieb.
Das nennt man einen lokalen Depeg — also eine Preisentkopplung auf einer einzelnen Börse.
⸻
⚙️ Teil 4: Warum das zu einem Crash führte
Viele Trader hatten USDe (und ähnliche Coins) als Sicherheiten für ihre offenen Positionen hinterlegt.
Plötzlich sank der Wert dieser Sicherheiten auf Binance um 30–40 %.
Beispiel:
Du hattest 100.000 USDe als Sicherheit.
→ Plötzlich ist das laut Binance nur noch 65.000 USDe wert.
→ Dein Risiko steigt.
→ Binance liquidiert automatisch deine offenen Positionen, um Verluste zu vermeiden.
Wenn das tausendfach gleichzeitig passiert, entstehen Zwangsverkäufe in Milliardenhöhe — völlig automatisch.
Diese Zwangsverkäufe bedeuteten:
• BTC & ETH wurden in großen Mengen verkauft (weil viele diese Coins als Position hielten).
• Das drückte die Kurse massiv nach unten.
So begann die Domino-Kettenreaktion.
⸻
📉 Teil 5: Der Profitmechanismus der Angreifer
Die Angreifer wussten:
„Wenn wir USDe auf Binance crashen, kommt es zu Liquidationen → dann fallen BTC und ETH → wir können daran verdienen.“
Deshalb hatten sie vorher:
• Auf der Plattform Hyperliquid (eine Onchain-Derivatebörse)
• 1,1 Milliarden Dollar an Short-Positionen auf Bitcoin & Ethereum eröffnet.
(Short = Wette auf fallende Kurse.)
Diese Shorts wurden finanziert mit 110 Millionen USDC, die von der Blockchain Arbitrum eingezahlt wurden.
Dann warteten sie, bis:
1. Sie selbst den Crash auf Binance auslösten.
2. Binance-Marktteilnehmer liquidiert wurden.
3. BTC & ETH weltweit abstürzten.
Als das passierte, stiegen die Short-Positionen im Wert →
💰 Gewinn: rund 192 Millionen Dollar.
⸻
🌍 Teil 6: Die Kettenreaktion im gesamten Kryptomarkt
Wenn Binance, die größte Börse der Welt, so stark betroffen ist, passiert Folgendes:
• Andere Börsen sehen, dass die Preise auf Binance fallen → ihre Preis-Algorithmen passen sich an.
• Market Maker (die für Liquidität sorgen) müssen ihre eigenen Positionen absichern → sie verkaufen ebenfalls.
• Automatisierte Bots (z. B. Arbitrage-Bots) lösen zusätzlich Verkäufe aus.
Das Ganze verstärkt sich wie eine Lawine:
• Bitcoin & Ethereum fallen weltweit.
• Altcoins brechen um 50–70 % ein.
• Das Handelsvolumen explodiert.
• Liquidationen erreichen über 19 Milliarden Dollar.
⸻
⚠️ Teil 7: Wer ist schuld?
Binance:
→ Hat den Fehler gemacht, weil sie ihr eigenes Spotpreis-System als Bewertungsgrundlage nutzten und das Update (Oracle-Preise) zu spät umsetzten.
Angreifer:
→ Haben das System legal-technisch korrekt, aber gezielt ausgenutzt (Marktmanipulation durch Preisverschiebung).
USDe / Ethena:
→ Wurden fälschlicherweise beschuldigt, aber hatten keinen Fehler.
→ Der Stablecoin war auf allen anderen Plattformen stabil bei $1.
⸻
🔧 Teil 8: Die Reaktion danach
• Binance gab an, es habe „technische Probleme“ gegeben und versprach, betroffene Nutzer zu entschädigen.
• Das Oracle-System wurde sofort aktiviert (eine Woche früher als geplant).
• Neue Preisgrenzen (Price Limits) wurden eingeführt, um ähnliche Manipulationen zu verhindern.
• Der Stablecoin USDe blieb auf anderen Märkten völlig stabil.
⸻
💬 Fazit (in einfachen Worten)
• Eine kleine Gruppe nutzte eine Lücke im Binance-System.
• Mit nur 90 Mio. $ Einsatz und 1,1 Mrd. $ Short-Positionen lösten sie eine weltweite Marktpanik aus.
• Binance trägt die technische Schuld.
• USDe war stabil – er ist nicht „gecrasht“, sondern nur auf Binance falsch bewertet worden.
• Die Angreifer verdienten rund 192 Mio. $ in wenigen Stunden.
FDAX: In den letzten Zügen
Wenn the Donald-Taco -Trade so läuft wie immer ... müssen wir uns keine Sorgen machen - und wir werden neue ATHs dieses Jahr noch erleben.
Aus aktueller Charttechnischer Sichtweise erwarten wir noch einen moderarten Rücklauf nach oben, bevor die finale 5 downwärts, passend zum Hexen-Sabbat, die ~24K ansteuert.
Der Rest ist aus dem Chart ersichtlich. Happy Trade = Happy Life (!)
Motivieren Sie uns in dem Sie uns boosten (like us) - es tut nicht weh und kann die Analysefrequenz erhöhen
Merke
=====
Markets can behave irrationally longer than you can remain solvent (John Maynard Keynes)
Prognosen sind dass was sie sind: Ein Blick in die Zukunft unter Einbeziehung der Vergangenheit, welcher sich ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dynamisch, positiv wie negativ, ändern kann
Zur Erstellung dieser Prognose wird ein eigen entwickeltes Trendfolgesystem (TM) verwendet, welches auf ein mathematisch, statistischen, rollierenden, volumenbasierten, differential methodischen Analyseverfahren basiert.
Es wird hier im öffentlichen Bereich entgeltlos verkürzt und vereinfacht informativ, ohne indirekte oder explizite Handelsempfehlung, zur individuellen privaten Nutzung zur Verfügung gestellt.
S&P 500 : Wie groß sind die technischen Schäden?Das plötzliche Wiederaufflammen der Handelskonflikte zwischen den USA und China löste am vergangenen Freitag eine Schockwelle an den globalen Finanzmärkten aus und traf den S&P 500 hart. Pekings Ankündigung neuer Exportkontrollen für seltene Erden, gefolgt von Donald Trumps Drohung, die Zölle auf chinesische Produkte auf 100 % zu verdoppeln, hat das Gespenst eines umfassenden Handelskriegs wiederbelebt. Diese Eskalation führte zu einer deutlichen technischen Korrektur des US-Index, der seine schlechteste Sitzung seit sechs Monaten verzeichnete.
Auch wenn die Verhandlungen bis Ende Oktober noch zu einem Abkommen führen könnten, befürchten Anleger direkte Auswirkungen auf die Margen der großen Industrie- und Technologiekonzerne, die bereits unter gestiegenen Importkosten und Rekordbewertungen leiden.
Welche technischen Schäden hat diese Wiederbelebung des Handelskriegs zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt am S&P 500 verursacht?
1) Der S&P 500 prallt von der oberen Begrenzung seines langfristigen Aufwärtskanals ab
Während der Handelssitzung am Dienstag, dem 30. September, habe ich eine technische Analyse des S&P 500 veröffentlicht, in der die Frage gestellt wurde, ob das Jahreshoch erreicht wurde. Die folgende Grafik führt zu dieser Analyse:
Die technischen Schäden durch den starken Rückgang am Freitag, dem 10. Oktober, sind bisher begrenzt, da keine wichtigen Unterstützungsniveaus gebrochen wurden. Allerdings hat der S&P 500 deutlich von der oberen Begrenzung des seit 2020 bestehenden Aufwärtskanals nach unten abgeprallt – ein Bereich, der laut Elliott-Wellen-Zählung das Ende der Welle 5 darstellen könnte.
Zu Beginn dieser Woche sollte die 50-Tage-Durchschnittslinie genau beobachtet werden, deren Bruch im Februar den Ausgangspunkt der starken Korrektur im März/April im Zusammenhang mit dem Handelskrieg markierte.
Die folgende Grafik zeigt die wöchentlichen japanischen Kerzen des S&P 500:
2) Der Russell 2000 wird unter seinem Allzeithoch abgewiesen
Ein weiterer technischer Schwachpunkt zeigt sich in der Markttiefe: der Rückschlag des Russell 2000 unter seinem Rekordhoch von 2.460 Punkten. Ein Rückschlag unter einem Widerstand ist das eine, aber nun gilt es vor allem, den Support bei 2.360 Punkten zu halten.
3) Diese technische Ablehnung erfolgt auf sehr hohen Bewertungsniveaus
Die aktuelle Bewertung des S&P 500 liegt auf historisch hohen Niveaus, ähnlich wie während der Dotcom-Blase im Jahr 2000. Das Shiller-KGV nähert sich 40, was auf eine deutliche Überbewertung der US-Aktien hinweist. Das 12-Monats-KGV liegt über 30, weit über dem historischen Durchschnitt, während der Buffett-Indikator (Marktkapitalisierung im Verhältnis zum BIP) über 200 % liegt – ein absoluter Rekord. Ein solches Ungleichgewicht erhöht das Risiko einer technischen Korrektur, falls die Zinsen steigen oder die Unternehmensgewinne im Zuge des Handelskriegs zurückgehen.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
WALL STREET WOCHENAUSBLICK – KW41 (13.10. – 17.10.2025)Wall Street Wochenausblick KW42 2025
Die neue Tradingwoche steht vor der Tür! Am Freitagnachmittag sahen wir einen starken Anstieg der Volatlität an den Märkten. Was dies für die neue Tradingwoche bedeutet erfährstt Du in diesem Video.
+ Extra Lektion:
➡️ Mein Wochenausblick liefert Dir die Sicht der Wall Street direkt auf den Bildschirm – kompakt, objektiv und auf den Punkt gebracht.
📺 Sieh Dir jetzt den vollständigen 25-minütigen Wochenausblick an und starte bestens vorbereitet in die neue Handelswoche.
Mit marktfreundlichen Grüßen
Euer Meikel
Die dunkle Seite des Tradings⚫ Die dunkle Seite des Tradings – worüber kaum jemand spricht
In der Trading-Welt redet man gerne über Gewinne, Strategien und Setups –
aber kaum jemand spricht über die anderen Seiten:
Über Erschöpfung. Über Zweifel. Über das Gefühl, sich selbst zu verlieren.
Niemand postet Screenshots von schlaflosen Nächten,
verlorenen Konten oder Schuldenlisten.
Doch genau dort – in diesen Momenten – entscheidet sich,
wer Trading wirklich versteht und wer sich im Spiel verliert.
Diese Punkte sind unbequem.
Aber sie sind real.
Und sie treffen mehr Trader, als man glaubt.
🧠 1. Mentale Erschöpfung
Viele merken gar nicht, wie stark ständige Marktbeobachtung das Gehirn überfordert.
Dauerstress durch Kursbewegungen → Cortisol-Dauerpegel.
Permanente Reizüberflutung → Konzentrationsverlust, Reizbarkeit.
Trading wird zur „Flucht aus dem Alltag“, aber der Geist ruht nie.
➡️ Ergebnis: Entscheidungs-Müdigkeit („Decision Fatigue“).
Man klickt impulsiv – nicht rational.
🔁 2. Die Endlosschleife aus Hoffnung und Angst
Trading kann sich wie eine emotionale Achterbahn anfühlen:
Gewinn = Euphorie, Verlust = Schock.
Und viele werden süchtig nach genau diesem Gefühl.
Das Problem:
👉 Nicht der Markt, sondern das Adrenalin wird zum Ziel.
Der Chart wird wie ein Casino – Dopamin statt Analyse.
➡️ Man tradet nicht mehr, um zu verdienen,
sondern um „etwas zu fühlen“.
💳 3. Finanzielle Selbstzerstörung
Margin-Calls, Nachschüsse, Kreditkarten, geheime Schulden.
„Ich hole das Geld schon wieder rein…“
Der Markt wird zum Ersatz-Arbeitsplatz, aber ohne Sicherung.
Oft endet es mit:
➡️ Verlust des Kontos.
➡️ Verlust des Vertrauens in sich selbst.
➡️ Zerrüttete Beziehungen, weil man alles verheimlicht hat.
💬 4. Soziale Isolation
Trader ziehen sich zurück – „niemand versteht mich“.
Freunde langweilen Chartgespräche.
Familie sieht nur Verluste, nicht die Vision.
Online-Communities ersetzen echte Bindung.
Doch viele dieser Gruppen sind toxisch:
👉 Nur Siegerposts, kein echtes Scheitern.
👉 Gruppenzwang zu riskanten Trades.
👉 Falsche Vorbilder, die dich in dieselbe Spirale ziehen.
➡️ Resultat: Einsamkeit trotz „Community“.
💔 5. Emotionale Fehlprägung
Nach vielen Verlusten verändert sich das Verhalten dauerhaft:
Man verliert Vertrauen in seine eigenen Entscheidungen.
Angst dominiert, man reagiert statt zu planen.
Gewinne werden zu früh genommen, Verluste ausgesessen.
Man verwechselt Geduld mit Angst – und Disziplin mit Zwang.
➡️ Das Nervensystem lernt „Schmerz = Markt“ –
und jede Chartbewegung wird emotional.
💉 6. Der Griff zur Betäubung
Wenn die Emotionen zu stark werden, suchen viele unbewusst Ersatzbefriedigungen:
Alkohol, Koffein, Energy Drinks.
Nikotin, Beruhigungsmittel.
Social Media-Dopamin (permanent scrollen, Reels schauen).
All das senkt kurzfristig den Stress –
aber zerstört langfristig den Fokus.
🕳️ 7. Die Identitätsfalle
Viele definieren sich irgendwann nur noch als Trader.
Kein „Ich“ außerhalb der Märkte.
Keine Freude mehr an kleinen Dingen.
Wenn das Konto fällt, fällt auch das Selbstbild.
Und das ist gefährlich –
weil man dann nicht mehr Risiko managt, sondern Selbstwert.
🪞 8. Die Lügen vor sich selbst
„Ich bin fast profitabel.“
„Ich warte nur auf den richtigen Markt.“
„Ich hab’s bald geschafft.“
Diese Selbstlügen sind psychologische Schutzmechanismen –
aber sie verhindern Wachstum.
Echte Trader lernen, sich selbst brutal ehrlich im Spiegel zu sehen.
Der Rest bleibt in der Illusion gefangen.
🧩 9. Der Kontrollverlust durch Perfektionismus
Viele streben nach dem „perfekten Trade“ –
und blockieren sich dadurch komplett.
Sie analysieren, justieren, backtesten –
aber handeln nie.
➡️ Perfektionismus ist Angst im Anzug.
Er sieht professionell aus,
aber er zerstört Handlungskraft.
🪙 10. Das Vergessen des ursprünglichen Ziels
Am Anfang wollte man Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung.
Doch irgendwann wird Trading zum Käfig:
Kein Wochenende mehr.
Kein Schlafrhythmus.
Kein echter Kontakt zur Außenwelt.
Man lebt im Chart –
aber vergisst, wofür man überhaupt angefangen hat.
BTC wie schnell kann es gehen ??Hallo,
diese darstellung hat keine deutung es soll nur denn Menschne kenntlich machen wie schnell es gehen kann wenn der push kommt.
Diese Darstellung zeigt noch halb so agressiven Push, also mann sollte sich vorstellen wie so ein Agressiver Push aussieht oder aussehn sollte. Für alle die im Panik sind einfach mal Wirken lassen. Wer zuviel angst hat sollte sich gedanken drüber machen komplett aus dem Markt zu gehen.
LG
Checkt neue Update ab <3
Der „Debasement Trade“ – was bedeutet das?Im Jahr 2025 sind die erfolgreichsten Anlagen weder Technologiewerte noch Staatsanleihen, sondern Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum. Dieses bemerkenswerte Phänomen spiegelt eine tiefere Dynamik wider: die Rückkehr des sogenannten „Debasement Trade“, also die Wette auf die Entwertung der großen Währungen.
Angesichts explodierender Haushaltsdefizite, rekordhoher Verschuldung und einer zunehmend lockeren Geldpolitik zweifeln immer mehr Investoren an der Fähigkeit der führenden Volkswirtschaften, den Wert ihrer Währungen zu bewahren. Der Begriff „Debasement“ stammt aus der Zeit, als Herrscher den Edelmetallgehalt ihrer Münzen verringerten – eine frühe Form der Geldschöpfung auf Kosten der Bürger.
Heute ist der Mechanismus anders, die Logik jedoch dieselbe: Staaten finanzieren ihre Ausgaben über Schulden, die von den Zentralbanken indirekt absorbiert werden. Die Geldmenge wächst, die Kaufkraft sinkt und das Vertrauen schwindet.
In diesem Umfeld entsteht ein Handel, der darin besteht, Fiat-Währungen zu verkaufen oder zu meiden und stattdessen reale und knappe Vermögenswerte zu erwerben. Bitcoin und Ethereum profitieren von ihrer algorithmischen Knappheit, Gold und Silber von ihrer historischen Rolle als Wertspeicher.
Diese Bewegung ist nicht nur defensiv; sie signalisiert einen Paradigmenwechsel. Investoren suchen nach Anlagen, die nicht mit Staatsverschuldung korrelieren und in der Lage sind, Vermögen in einer Welt ständig wachsender öffentlicher Bilanzen zu bewahren. Es handelt sich weniger um Spekulation als vielmehr um eine Versicherung gegen monetäre Erosion.
Kurzfristig stützt dieser „Debasement Trade“ Edelmetalle und Kryptowährungen. Mittel- bis langfristig jedoch sendet er eine beunruhigendere Botschaft: einen strukturellen Vertrauensverlust in das Fiat-Geldsystem. Solange die Regierungen Haushaltsanpassungen hinauszögern, dürfte die Nachfrage nach alternativen Anlagen hoch bleiben.
Letztlich bestätigt das Jahr 2025 eine unbequeme Wahrheit: Wenn Geld an Wert verliert, wenden sich Investoren dem zu, was nicht gedruckt werden kann.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Gold im Seitwärtstrend – wartet auf Ausbruch $4000–$4050📊 Marktentwicklung:
Nach einem starken Rückgang in Richtung $4000 ist Gold wieder gestiegen und testet nun den kurzfristigen Widerstand bei $4040–$4050. Die Käufer bleiben aktiv, aber ohne klaren Durchbruch, was auf ein starkes Ringen zwischen Bullen und Bären an dieser psychologischen Marke hinweist.
🔍 Technische Analyse:
• Widerstand: $4045 – $4052
• Unterstützung: $4005 – $3998
• EMA20 (H1) liegt um $4032 und dient als dynamische Unterstützung.
• Ein H1-Schlusskurs über $4050 könnte einen bullischen Ausbruch in Richtung $4075–$4090 auslösen.
• Ein Rückgang unter $4030 könnte hingegen zu einem Test von $4005–$3998 führen.
📈 Einschätzung:
Der Markt befindet sich weiterhin in einer Akkumulationsphase über einer wichtigen Unterstützung. Es ist ratsam, auf eine klare Bestätigung durch H1/H4-Kerzen zu warten, bevor größere Positionen eröffnet werden.
🎯 Empfohlene Handelsstrategie
🔺 KAUF XAU/USD
Einstieg: 4038–4034
🎯 TP: +40 / +80 / +200 Pips
🛑 SL: 4028
🔻 VERKAUF XAU/USD
Einstieg: 4048–4052
🎯 TP: +40 / +80 / +200 Pips
🛑 SL: 4058
Korrekturphase abgeschlossen? Kommt jetzt der echte Schub?Korrekturphase abgeschlossen? Kommt jetzt der echte Schub?
Die jüngste Bewegung sehe ich weiterhin als gesunde Korrektur innerhalb des größeren bullischen Szenarios.
Diese Phase diente klar der Liquiditätsaufnahme – der Markt atmet tief durch, bevor er den nächsten Impuls startet.
🧱 „Ich kaufe keine Peaks – ich kaufe Fundament.“
➡️ Ich betrachte diesen Einstieg wie einen Immobilienkauf:
Der Preis ging in den „Renovierungsmodus“, die Struktur bleibt solide, die Lage ist attraktiv – also beginnt der Aufbau.
🔁 Korrekturzone & Re-Entry (aktuell aktiv)
📍 Long-Einstieg: aktiv im Bereich 146.575 – 146.950
🛡️ Stop-Loss:
Unter dem 0.382-Fibonacci-Retracement der aktuellen Bewegung
Zusätzlich abgesichert durch einen ATR-Puffer, unterhalb der heutigen S1
🔄 Marktmechanik:
Der Rücksetzer in diese Zone war kein Trendbruch
Sondern ein klassischer Smart-Money-Re-Entry – und diese Zone wurde heute aktiv gekauft
🔼 Neuer Widerstand
🔺 147.028 → ab sofort der kurzfristige Widerstand
Ein klarer Ausbruch darüber (idealerweise mit H1/H4-Schlusskurs + Volumen) könnte den Weg Richtung 148+ freimachen
🎯 Zielzonen (weiterhin bullisch):
1️⃣ 149.100
2️⃣ 150.500
3️⃣ 150.660 (harmonischer Fibo-Cluster)
📊 Struktur bleibt intakt, solange:
✅ Die Zone 146.575 – 146.360 als technische Basis hält
✅ Kein Daily- oder H4-Close unterhalb des 0.382-Fibo + ATR-Bereichs erfolgt
✅ Momentum in H1/H4 bestätigt bleibt (keine impulsiven roten Volumenkerzen)
🧠 Reminder:
„Der Markt testet nicht nur Levels – er testet deine Nerven.“
Wer immer nur auf Bestätigung wartet, kommt zu spät. Wer Struktur versteht, ist bereits drin.
🔎 Fokus behalten – und daran denken:
Likes machen kein Geld. Struktur macht Geld.
Gold auf neuem Rekordhoch bei $3950 – Rally noch nicht vorbei?📊 Marktentwicklung
Der Goldpreis (XAU/USD) hat seine starke Aufwärtsbewegung fortgesetzt und ein neues Allzeithoch bei $3950/oz erreicht. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen bleibt hoch, da die US-Regierung weiterhin im Shutdown-Modus verharrt und die Märkte auf eine baldige Zinssenkung der Fed spekulieren. Kapitalströme fließen weiter in Gold – ein Zeichen für starkes Sicherheitsinteresse.
📈 Technische Analyse
Nahe Widerstände: $3955 – $3965
Weite Widerstände: $3980 – $4000 (wichtige psychologische Marke)
Nahe Unterstützungen: $3932 – $3925
Weite Unterstützungen: $3910 – $3895
Auf den H1- und H4-Charts bleibt der Aufwärtsmomentum stark. Allerdings bewegt sich der RSI im überkauften Bereich, was auf eine mögliche kurzfristige technische Korrektur hindeutet.
💡 Markteinschätzung
Gold befindet sich weiterhin in einem starken Aufwärtstrend, jedoch ist Vorsicht geboten bei möglichen Pullbacks im Bereich von $3930–$3925. Solange der Preis über $3940 bleibt, dominiert das bullische Szenario.
🎯 Handelsstrategie
🔻 SELL XAU/USD
Einstieg: 3950 – 3955
🎯 Ziel: 40 / 80 / 200 Pips
🛑 Stop-Loss: 3958
🔺 BUY XAU/USD
Einstieg: 3928 – 3925
🎯 Ziel: 40 / 80 / 200 Pips
🛑 Stop-Loss: 3920
The Redoubling. BRBR: Der neue König der Sporternährung?Über das Redoubling
Redoubling ist mein eigenes Forschungsprojekt, das die folgende Frage beantworten soll: Wie lange werde ich brauchen, um mein Kapital zu verdoppeln? Jeder Artikel konzentriert sich auf ein anderes Unternehmen, das ich meinem Modellportfolio hinzugefügt habe. Als Handelspreis verwende ich den Schlusskurs der letzten Tageskerze am Tag der Veröffentlichung des Artikels. Ich werde alle Entscheidungen auf der Grundlage einer Fundamentalanalyse treffen. Darüber hinaus werde ich bei meinen Berechnungen keinen Hebel verwenden, sondern mein Kapital um den Betrag der Provisionen (0,1 % pro Handel) und Steuern (20 % Kapitalgewinne und 25 % Dividenden) reduzieren. Um den aktuellen Aktienkurs eines Unternehmens zu erfahren, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „Play“ im Diagramm. Bitte verwenden Sie dieses Material jedoch nur zu Bildungszwecken. Nur damit Sie es wissen: Dies ist keine Anlageberatung.
Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Übersicht über BellRing Brands, Inc. (Ticker: BRBR )
1. Tätigkeitsschwerpunkte
BellRing Brands ist ein auf die Convenience-Kategorie spezialisiertes Unternehmen für Verbraucherernährung. Das Unternehmen vertreibt proteinbasierte Produkte (trinkfertige Shakes, Pulver und Nährstoffriegel) unter wichtigen Marken wie Premier Protein, Dymatize und PowerBar. BellRing fungiert als Holdinggesellschaft, die die Geschäftstätigkeit dieser Marken überwacht und sich auf die Ausweitung des Vertriebs, die Marktdurchdringung und die Innovation im Ernährungsbereich konzentriert.
2. Geschäftsmodell
BellRing erzielt Einnahmen durch den Verkauf seiner Ernährungsprodukte (Shakes, Pulver, Riegel) über verschiedene Kanäle (z. B. Clubs, Masseneinzelhandel, E-Commerce, Convenience Stores, Fachgeschäfte) in den Vereinigten Staaten und international. Das Modell des Unternehmens konzentriert sich in erster Linie auf B2C-Verkäufe (Business-to-Consumer) über den Einzelhandel und Direktkanäle, stützt sich jedoch auch auf Partnerschaften mit Einzelhändlern, Distributoren und Auftragnehmern, um Produktion, Auftragsfertigung, Logistik und Regalplatz zu verwalten. BellRing investiert außerdem in Marketing, Markenaufbau und Haushaltsdurchdringung, um Wiederholungskäufe und höhere Kaufraten zu fördern.
3. Flaggschiff-Produkte oder -Dienstleistungen
Die wichtigsten Marken und Produktlinien von BellRing:
Premier Protein : Die Flaggschiffmarke bietet trinkfertige Proteinshakes, Pulverversionen und erfrischende Proteingetränke. Dies ist der größte Beitrag zu ihrem Portfolio.
Dymatize : Eher als Sporternährung/leistungssteigerndes Proteinpulver und verwandte Produkte positioniert.
PowerBar : Eine traditionelle Marke für Nährstoffriegel, die eher als internationale Expansion fungiert.
4. Wichtige Länder für Unternehmen
Obwohl der Hauptmarkt von BellRing die Vereinigten Staaten sind, arbeitet das Unternehmen daran, seine internationale Präsenz auszubauen. Das internationale Wachstum von Dymatize wird als positiver Faktor angesehen. Die Marke PowerBar ist außerdem in über 35 internationalen Märkten vertreten, insbesondere in Europa. BellRing wird oft als „rein amerikanisches Lebensmittelunternehmen“ mit Ambitionen zur weiteren Globalisierung beschrieben. Da ein Großteil des Vertriebs und der Verbraucherpräsenz in den Vereinigten Staaten konzentriert ist, sind inländische Einzelhandels-, E-Commerce- und FMCG-Kanäle besonders wichtig.
5. Hauptkonkurrenten
BellRing konkurriert im breiteren Lebensmittel-, Getränke- und Reformhaussektor. Zu den wichtigsten Wettbewerbern und ähnlichen Unternehmen gehören:
Medifast, Inc. (Gesundheitsnahrung und Diätprodukte).
Große Konsumgüter- und Getränkeunternehmen wie Coca-Cola, Unilever, Keurig Dr Pepper, Hershey (über seine Getränke- und Lebensmittelabteilungen).
Unternehmen, die auf Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel im Bereich Protein, Gesundheit und Wellness spezialisiert sind.
Zu den Wettbewerbern zählen laut Craft Amy’s Kitchen und andere Unternehmen in verwandten Lebensmittel-/Nahrungssegmenten.
In aggregierteren Branchenvergleichen wird BellRing mit seinen nichtzyklischen Konkurrenten in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Konsumgüterindustrie gruppiert.
6. Externe und interne Faktoren, die zum Gewinnwachstum beitragen
Externe Faktoren
Makrotrends in den Bereichen Gesundheit, Wellness und funktionelle Ernährung: Da Verbraucher zunehmend nach Produkten mit Proteingehalt, Clean Label, Komfort und funktionellen Vorteilen suchen, ist BellRing gut aufgestellt, um die Nachfrage zu decken.
Geringe Durchdringung in wichtigen Produktsegmenten: Das Unternehmen weist darauf hin, dass Cocktails als Segment noch immer eine relativ geringe Durchdringung in den Haushalten aufweisen (z. B. 48 % in einigen der erfassten Kanäle), was auf Wachstumschancen hindeutet.
Ausbau des Vertriebs und neue Kanäle (E-Commerce, Convenience): Wachstum über nicht offensichtliche Kanäle, internationale Verkäufe und digitale Plattformen kann die Reichweite erweitern.
Rohstoffzyklen und niedrigere Inputkosten: Günstige Trends bei den Rohstoffkosten oder Inputkosten (oder Absicherungen) können die Rentabilität verbessern. Im vierten Quartal 2024 gab das Unternehmen an, dass ein Rückgang der Nettokosten der verkauften Waren zu einer verbesserten Rentabilität beigetragen habe.
Interne Faktoren
Markenstärke und wachsende Marktdurchdringung im Privathaushaltsbereich: Premier Protein verzeichnet ein starkes Wachstum der Marktdurchdringung, was die anhaltende Nachfrage stützt.
Ausbau von Angebot und Produktion: BellRing hat kollaborative Produktionsnetzwerke aufgebaut und das Angebot erhöht, um Engpässen zu begegnen.
Betriebseffizienz und Margensteigerung: Das Unternehmen nutzt Kostendisziplin, Einkaufs-, Performancegebühren (z. B. Performancegebühren) und Absicherungsstrategien.
Aktienrückkaufprogramme: Das Unternehmen kauft aktiv Aktien zurück, um Kapital zurückzugeben und das Wachstum des Gewinns pro Aktie zu unterstützen.
Produktinnovation und -erweiterung: Die Einführung neuer Produkte in der Kategorie Ernährung kann zur Steigerung von Absatz und Umsatz beitragen.
7. Externe und interne Faktoren, die zu einem Gewinnrückgang beitragen
Externe Bedrohungen
Starker Wettbewerb und Marktsättigung: Der Markt für Lebensmittel/Funktionsgetränke ist mit vielen kapitalstarken Akteuren überfüllt. Regalplatzverluste oder Werbedruck können zu Gewinnminderungen führen.
Angebots- und Bestandsreduzierung im Einzelhandel: Im dritten Quartal 2025 berichtete BellRing, dass große Einzelhändler ihre wöchentlichen Lieferungen reduzieren, was voraussichtlich das Wachstum bremsen wird.
Inflation der Inputkosten und Volatilität der Rohstoffe: Steigende Kosten oder ungünstige Mark-to-Market-Hedging-Strategien können zu einer Margenkompression führen.
Risiken im Zusammenhang mit Vorschriften, Kennzeichnungen oder gesundheitsbezogenen Angaben: Im Lebensmittel-, Getränke- und Ernährungssektor können Änderungen der Vorschriften zu Zusatzstoffen, gesundheitsbezogenen Angaben oder der Kennzeichnung Kosten verursachen.
Recht/Rechtsstreit: BellRing gab einen Vergleich in Höhe von 90 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit einem früheren Rechtsstreit (Joint Juice) bekannt.
Interne Schwächen
Übermäßige Abhängigkeit von Kernmarken/Produktkategorien: Wenn Premier Protein unterdurchschnittlich abschneidet, könnte die Umsatzkonzentration des Unternehmens ein Risiko darstellen.
Risiken im Zusammenhang mit der operativen Umsetzung: Produktionsskalierung, Unterbrechungen der Lieferkette, Fehler in der Qualitätskontrolle oder Marketingfehler könnten das Wachstum beeinträchtigen.
Rücklagen/Eventualverbindlichkeiten: Die gesetzliche Rücklage im dritten Quartal 2025 wirkte sich auf die Ergebnisse aus und reduzierte das Betriebsergebnis.
8. Kontrollstabilität
Änderungen im Management in den letzten 5 Jahren
Darcy Horn Davenport ist Präsident und CEO und Mitglied des Vorstands. Zuvor leitete sie die Geschäftseinheit Active Nutrition von Post, bevor BellRing in ein separates Unternehmen ausgegliedert wurde.
Paul Rode ist ein CFO mit langjähriger Erfahrung in der Ernährungsbranche und hatte zuvor Positionen bei Post inne, darunter als CFO von Post's Active Nutrition.
Am 30. Juli 2025 gab BellRing bekannt, dass Elliot H. Stein, Jr. wird am 30. September 2026 aus dem Vorstand ausscheiden. Zur gleichen Zeit Thomas P. Erickson hat Shawn W. zum leitenden unabhängigen Direktor ernannt. Conway wurde Vorsitzender des Vergütungs- und Governance-Ausschusses und Jennifer Kuperman trat dem Exekutivausschuss bei.
Diese Änderungen werden als Neuzuweisungen in der Führung/im Ausschuss und nicht als Rotationen in der Führung bezeichnet.
Auswirkungen auf die Unternehmensstrategie/-kultur
Das Managementteam scheint relativ stabil zu sein, da es in letzter Zeit keine größeren Veränderungen bei den CEOs oder CFOs gab. Bei den Änderungen im Vorstand scheint es eher um Ausschussrollen und Nachfolgeplanung als um radikale Veränderungen zu gehen. Unter der Führung von Darcy Horn Davenport hat das Unternehmen Strategien für aggressives Wachstum, Markendurchdringung und Ausbau der Lieferkette umgesetzt und damit Kontinuität und Übereinstimmung zwischen Management und Strategie bewiesen. Die Anpassungen der Vorstandszusammensetzung zielen darauf ab, die Kontinuität des Betriebs sicherzustellen und nicht die Führung zu stören, was das Vertrauen der Anleger stärken könnte.
Warum habe ich dieses Unternehmen zu meinem Model-Portfolio hinzugefügt?
Ich habe mir die Fundamentaldaten des Unternehmens angesehen und es sieht so aus, als ob der Gewinn pro Aktie derzeit nicht wächst, der Gesamtumsatz jedoch im Laufe der Zeit stetig zunimmt. Zusammen mit einer niedrigen Schuldenquote und stabilen Cashflows aus dem operativen Geschäft, den Investitionen und der Finanzierung bildet dies eine gute Grundlage für die Bilanz. Bemerkenswert ist zudem, dass Eigenkapitalrendite und Rohertrag stetig wachsen, die Liquidität hoch ist und die Zinsdeckung hervorragend ist. All dies deutet darauf hin, dass Liquidität und Solvenz auf einem hohen Niveau liegen. Ich denke, die Bewertung mit einem KGV von 20,36 ist angesichts dieser Fundamentaldaten interessant und steht im Einklang mit dem ausgewogenen Wachstumsprofil.
Ich habe keine wichtigen Neuigkeiten gefunden, die die Stabilität des Unternehmens gefährden oder zu seiner Insolvenz führen könnten. Angesichts einer Diversifizierungsquote von 20 und der beobachteten Abweichung des aktuellen Aktienkurses vom durchschnittlichen Jahreswert von mehr als 16 EPS habe ich beschlossen, 15 % meines Kapitals zum Schlusskurs des letzten Tagesbalkens in dieses Unternehmen zu investieren.
Portfolio-Überprüfung
Unten finden Sie Screenshots des TradingView Portfolios-Tools. Als Anfangskapital für das Modellportfolio habe ich 100.000 US-Dollar verwendet. Ich werde diese Screenshots aktualisieren, wenn neue Angebote hinzugefügt werden.
Bitcoin, Ende des Zyklus am 17./18. Oktober 2025?Bitcoin entwickelt sich in Zyklen, die durch sogenannte „Halvings“ geprägt sind – Ereignisse, die die Belohnung der Miner halbieren und das verfügbare Angebot verringern. Jedes Halving hat historisch eine Haussephase ausgelöst, die mit einem Hochpunkt endet, gefolgt von einer langen Korrektur. Sollte sich der aktuelle Zyklus in seiner Länge am vorherigen orientieren, könnte das Hoch am Freitag, den 17. Oktober, oder Samstag, den 18. Oktober, erreicht werden. Erklärungen.
Lehren aus der Geschichte
Seit 2012 wurden drei vollständige Zyklen beobachtet:
• Zyklus 2012: Hoch 366 Tage nach dem Halving, am 4. Dezember 2013.
• Zyklus 2016: Hoch 526 Tage nach dem Halving, am 16. Dezember 2017.
• Zyklus 2020: Hoch 546 Tage nach dem Halving, am 8. November 2021.
Projektionen für den aktuellen Zyklus
Das letzte Halving fand im April 2024 statt. Unter Anwendung der beiden Kriterien aus dem vorherigen Zyklus ergeben sich zwei sehr nahe beieinanderliegende Projektionen:
• 546 Tage nach dem Halving → 18. Oktober 2025
• 1.061 Tage nach dem Hoch im November 2021 → 17. Oktober 2025
Beide unabhängigen Methoden konvergieren auf denselben Zeitraum: Mitte Oktober 2025.
Konvergenz der Szenarien
Die Stärke dieser Kreuzanalyse liegt in der Robustheit der Konvergenz. Drei verschiedene Methoden – Tage nach dem Halving, Intervall von Hoch zu Hoch und Durchschnitt der Zyklen – deuten alle auf den Herbst 2025 hin. Dies spricht für eine kritische Phase für das Ende des Bullenmarktes im Zusammenhang mit dem Halving 2024.
Eine wichtige Nuance: längere Zyklen
Ein Punkt verdient besondere Beachtung. Betrachtet man die Tage nach dem Halving, so verlängert sich die Dauer von Zyklus zu Zyklus: 366 Tage (2012), 526 Tage (2016), 546 Tage (2020). Diese Entwicklung legt nahe, dass der nächste Zyklus noch länger dauern könnte. In diesem Fall würde der Höchststand nicht unbedingt am 17. oder 18. Oktober 2025 erreicht, sondern möglicherweise erst später – im November 2025.
Fazit
Die Übereinstimmung der historischen Modelle stärkt die Hypothese eines Bitcoin-Zyklushöhepunkts im Oktober 2025, um den 17./18. Oktober herum. Der Trend zu längeren Zyklen eröffnet jedoch die Möglichkeit eines späteren Hochs, das den Bullenmarkt über Oktober 2025 hinaus verlängert. Eine erneute Analyse folgt Mitte Oktober.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
WALL STREET WOCHENAUSBLICK – KW41 (06.10. – 10.10.2025)Die neue Tradingwoche steht vor der Tür – und spannende Themen sowie marktrelevante Setups rücken in den Fokus von Tradern und Investoren.
➡️ Mein Wochenausblick liefert Dir die Sicht der Wall Street direkt auf den Bildschirm – kompakt, objektiv und auf den Punkt gebracht.
📺 Sieh Dir jetzt den vollständigen 25-minütigen Wochenausblick an und starte bestens vorbereitet in die neue Handelswoche.
Mit marktfreundlichen Grüßen
Euer Meikel






















