Porsche AG – Zwischen Enttäuschung und NeubewertungBewertungsanalyse, politische Szenarien und KGV-Hebel
________________________________________
1. Ausgangslage
Seit dem Börsengang im September 2022 hat die Aktie der Porsche AG deutlich an Wert verloren. Der aktuelle Kurs liegt klar unter dem Emissionspreis und weit entfernt von den zwischenzeitlichen Höchstständen. Die anfängliche Euphorie ist einer ausgeprägten Skepsis gewichen.
Belastend wirkten insbesondere:
• rückläufige Absatzzahlen, vor allem im chinesischen Markt
• Margendruck durch eine schwächere Nachfrage im Elektrosegment
• geopolitische Spannungen zwischen China, den USA und Europa
• regulatorische Unsicherheiten rund um das Verbrenner-Aus
Der Markt bewertet Porsche aktuell defensiv und preist ein schwieriges Umfeld weitgehend ein.
________________________________________
2. Fundamentale Bewertung und KGV-Hebel
Das derzeitige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) erscheint auf den ersten Blick wenig attraktiv. Diese Betrachtung greift jedoch zu kurz, da das KGV stark zyklisch verzerrt ist.
Wesentliche Punkte:
• Die aktuellen Gewinne spiegeln ein politisch und wirtschaftlich angespanntes Umfeld wider
• Bereits moderate Verbesserungen bei Absatz, Preisstabilität oder Marge führen zu einem überproportionalen Rückgang des KGV
• Automobilaktien reagieren erfahrungsgemäß stark auf politische und regulatorische Entspannung
Zentrale These:
Sollte es in China, den USA und Europa zu einer Entspannung kommen, kann sich das KGV sehr schnell positiv verändern – ohne dass Porsche außergewöhnliches Wachstum liefern muss.
________________________________________
3. Politische Rahmenbedingungen als Kurstreiber
China
• Starker Preiskampf, Subventionen und politische Spannungen belasten aktuell das Premiumsegment
• Erste Anzeichen einer Marktkonsolidierung sind erkennbar
• Eine mildere Außenwirtschaftspolitik würde Premiumherstellern unmittelbar helfen
USA
• Importzölle und handelspolitische Unsicherheiten wirken ergebnisbelastend
• Politische Entspannung hätte direkte Auswirkungen auf Margen und Bewertung
Europa / Verbrenner-Aus
• Der politische Ton wird pragmatischer
• Ein schnelles und vollständiges Verbrenner-Aus erscheint zunehmend unrealistisch
• Eine verlängerte Übergangsphase erhöht Planungssicherheit und stabilisiert Cashflows
Fazit
Politische Belastungen sind aktuell stark kurswirksam, aber nicht strukturell dauerhaft. Sie stellen damit ein erhebliches Aufwärtspotenzial dar.
________________________________________
4. Elektro- und Hybridmarkt: Konsolidierung statt Euphorie
Der globale Elektromarkt befindet sich in einer Übergangsphase:
• Die anfängliche Euphorie ist abgeklungen
• Kunden achten stärker auf Qualität, Haltbarkeit und Restwerte
• Reine Feature- und Gadget-Strategien verlieren an Attraktivität
Porsche profitiert langfristig von:
• hoher Fertigungsqualität
• Fokus auf Fahrdynamik statt reiner Digitalisierung
• technologischem Know-how (z. B. 800-Volt-Architektur)
Die Hybridtechnologie wird zunehmend als Vorteil wahrgenommen:
• höhere Systemleistung
• bessere Alltagstauglichkeit
• sinnvoller Übergang zwischen Verbrenner und Elektromobilität
________________________________________
5. Der Gebrauchtwagenmarkt als unterschätzter Faktor
Ein oft vernachlässigter Aspekt ist der Gebrauchtwagenmarkt:
• Elektrofahrzeuge verlieren aktuell überdurchschnittlich an Wert
• Hohe Reparaturkosten und komplexe Elektronik schrecken Käufer ab
• Viele Kunden bevorzugen langlebige, bewährte Fahrzeuge
• Autos, die bis 2015 gebaut worden sind werden gesucht; gebrauchte noch junge Elektroautos stehen wie die Steine in den Verkaufs Häusern.
Hersteller mit hoher Wertstabilität und Qualität könnten hiervon profitieren. Porsche besitzt hier strukturelle Vorteile, die sich zeitverzögert, aber nachhaltig auswirken können.
Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos ist im Vergleich zu Verbrennern volatil und noch in der Lernphase. Während viele E-Autos initial stark an Wert verlieren, gibt es deutliche Unterschiede nach Marke und Modell: Premium- und stark nachgefragte Fahrzeuge behalten relativ mehr Restwert, während ältere oder wenig gefragte Modelle deutlich stärker abschreiben. Insgesamt verliert ein durchschnittlicher E-Wagen über 3–5 Jahre 45–60 % seines Neupreises, was höher ist als bei klassischen Verbrennern. INPA
________________________________________
6. Zielkurs-Szenarien
Bear Case – Anhaltende Belastung
Zielkurs: 35–40 €
Annahmen:
• Eskalation USA–China
• Dauerhafter Preiskrieg in China
• Schnelles Verbrenner-Aus in Europa
• Anhaltend schwache EV-Nachfrage
Dieses Szenario ist bereits zu großen Teilen eingepreist.
________________________________________
Base Case – Normalisierung
Zielkurs: 60–65 €
Annahmen:
• Keine tiefe Rezession
• Stabilisierung in China
• Abschwächung regulatorischer Eingriffe
• Margen erholen sich moderat
Reines Bewertungs-Reversal ohne Euphorie.
________________________________________
Bull Case – Politische Entspannung
Zielkurs: 75–90 €
Annahmen:
• Entspannung zwischen USA und China
• Konsolidierter chinesischer Automarkt
• Verlängerte Relevanz von Verbrenner- und Hybridmodellen
• Gebrauchtwagenmarkt stärkt Premiumhersteller
Der KGV-Hebel wirkt stark: Gewinne normalisieren sich, Bewertung steigt.
________________________________________
7. Chancen und Risiken
Chancen:
• Politische Entspannung
• Bewertungsnormalisierung
• Starke Marke und Preissetzungsmacht
Risiken:
• Geopolitische Eskalation
• Anhaltender Preiskampf
• Regulatorische Verschärfungen
________________________________________
8. Fazit
Die Porsche-Aktie ist aktuell keine klassische Wachstumsstory, sondern eine antizyklische Bewertungschance. Der Markt preist ein negatives Szenario weitgehend ein, während positive politische und regulatorische Veränderungen erhebliches Aufwärtspotenzial bieten.
Investment-These:
Porsche bietet eine asymmetrische Chance: begrenztes Abwärtsrisiko bei gleichzeitig attraktivem Aufwärtspotenzial im Falle einer Normalisierung des Umfelds.
8. persönliche Einschätzung
Es ist eine W-Formation im Chart zu sehen, die noch nicht bestätigt ist. Eine Verschlechterung ist für mich weniger wahrscheinlich als eine Verbesserung. Der Impuls einer Kurssteigerung kann sich als viel stärker erweisen, weil Porsche eine emotionale Marke ist. Wahrscheinlich braucht man etwas Geduld. Aber der Druck der Autoindustrie auf die Regierung und dem Verbrenner-aus ist spürbar. Ich denke Porsche wird auch in seiner Model Strategie positiv reagieren. In Deutschland geht es mehr als nur um den Aktienkurs einer Automarke. Ich bin optimistisch.
Chart Beurteilung:
9. Einordnung als Anlage
Die Porsche-Aktie zeigt auf Wochenbasis Anzeichen einer Bodenbildung in Form einer möglichen W-Formation. Das zweite Tief wurde auf vergleichbarem Niveau verteidigt, während der Abwärtsdruck sichtbar nachgelassen hat. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Widerstandszone würde das Umkehrmuster bestätigen und ein technisches Kursziel im Bereich von rund 65–70 € eröffnen.
________________________________________
10. Kurzfassung
Charttechnisch bildet die Porsche-Aktie derzeit eine potenzielle W-Formation (Doppelboden) aus. Nach einem ausgeprägten Abwärtstrend wurden zwei vergleichbare Tiefpunkte ausgebildet, ohne dass neue Tiefs generiert wurden. Der Bereich um 55–58 € fungiert als entscheidende Nackenlinie. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das Umkehrmuster bestätigen und ein technisches Ziel im Bereich von etwa 65–70 € aktivieren.
________________________________________
📌 Hinweis
Dies stellt keine Anlageberatung dar, sondern eine persönliche Markt- und Bewertungsanalyse.
Über die technische Analyse hinaus
Gold setzt seine Gewinne nach dem Ausbruch fort📊 Marktüberblick
Der Spot-Goldpreis (XAU/USD) hat die Widerstandszone 4326–4330 klar nach oben durchbrochen, gefolgt von einem gesunden technischen Pullback bis 4339 und einer starken Erholung in Richtung 4347. Diese Kursbewegung bestätigt, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle haben, der Ausbruch gültig ist und die bullische Dynamik den kurzfristigen Aufwärtstrend unterstützt.
📉 Technische Analyse
Wichtige Widerstandsniveaus:
• 4348 – 4352 (kurzfristiger Widerstand, mögliche Gewinnmitnahmen und erhöhte Volatilität)
• 4365 – 4380 (nächster Widerstand bei einem erfolgreichen Durchbruch über 4350)
Nächste Unterstützungsniveaus:
• 4338 – 4340 (intraday-Unterstützung, nach dem Pullback bestätigt)
• 4328 – 4332 (wichtige Unterstützung nach dem Ausbruch, erhält die bullische Marktstruktur)
EMA:
• Der Preis notiert über der EMA 09 auf den Zeitebenen M15/H1, was darauf hinweist, dass der kurzfristige Trend weiterhin bullish ist.
Kerzen / Volumen / Momentum:
• Der flache Pullback mit anschließender starker Erholung signalisiert eine Trendfortsetzung und keine Distribution.
• Es sind keine klaren bärischen Umkehrkerzen erkennbar; die Kaufdynamik bleibt stark und das Volumen zeigt keine Abschwächung.
📌 Marktausblick
Gold könnte kurzfristig weiter steigen, solange der Preis über der Unterstützungszone 4338–4340 bleibt und das Niveau von 4350 erfolgreich überwunden wird.
Erst ein bestätigter H1-Schlusskurs unter 4326 würde das aktuelle bullische Szenario ungültig machen.
💡 Vorgeschlagene Handelsstrategie
🔻 SELL XAU/USD : 4335 – 4332
🎯 TP: 40 / 80 / 200 pips
❌ SL: 4328.5
🔺 BUY XAU/USD : 4377 – 4380
🎯 TP: 40 / 80 / 200 pips
❌ SL: 4383.5
Wall Street Wochenausblick KW51 2025 - Kurzfassung📊 Wochenausblick | KW 51 · 2025 – Kurzfassung
Die letzte aktivere Handelswoche des Jahres hat begonnen. Die Liquidität nimmt spürbar ab – viele institutionelle Marktteilnehmer haben sich bereits in die Feiertagspause verabschiedet, insbesondere in New York und London. 🎄
Ab Januar starten für Euch wie gewohnt wieder die regelmäßigen Video-Wochenausblicke – strukturiert, fundiert und mit klarem Fokus auf die relevanten Marktbewegungen. ▶️📈
Für die kommende Woche haben wir die zentralen Events grafisch aufbereitet, denn sie hat es noch einmal in sich:
Der besondere Fokus liegt auf dem USD-Index (und damit auf den FX-Majors & Gold), denn NFP am Dienstag und Inflation am Donnerstag sind 2 Datensätze, welche die Zinssenkungswahrscheinlichkeiten für das FED-Meeting im Januar maßgeblich beeinflussen können. Die Chance einer Zinssenkung liegt aktuell bei nur 23% - schwache Daten könnten die ändern und den USD einknicken lassen. Starke Daten haben, zumindest kurzfristig, das Potenzial den USD zu stärken. Dieser befindet sich an einer Schlüsselzone im Wochenchart:
Gerade die Kombination aus dünner Liquidität und hochrelevanten Makrodaten kann zu überdurchschnittlichen Ausschlägen führen – erhöhte Vorsicht und sauberes Risikomanagement sind daher entscheidend. ⚠️📉📊
Wir wünschen allen Tradern eine angenehme und entspannte Feiertagszeit
und – wie immer – Happy Trading! 🚀
Marktfreundliche Grüße
Meikel & das gesamte WSI-Team 🤝📍
XETRA: Nicht viel weiter als im Oktober'25
Betrachten Sie die verknüpfte letzte Analyse zu unserem Deutschen Leitindex XETR:DAX - Wir sind wieder da, woher wir gekommen sind.
Seit Anfang Dezember sind wir mit tendenziell steigenden - positiven - Gamma unterwegs, was unweigerlich zu Gegenreaktion führen wird, sofern diese '> 1' Sigma aufweist.
Konstruktiv bewegen wir uns zum Hexentanz gen 23.964 - 23622.
Wellenperspektivisch könnte der Weg so aussehen:
W 5 Blow Off 23.597,9
W 5 Classic 23.868,8
W 5 Low 23.932,8
W 3 Blow Off 23.701,3
W 3 Classic 23.868,8
W 3 Low 24.075,8
Ob 2026 die Börsenwelt crashartig untergeht, sollen Voodoo-Tänzer und Apokalyptiker für sich entscheiden. Wir gehen von einer natürlichen Abwärtsbewegung aus, welche sich für's Erste an dem ausstehenden XETR:DAX GAP ~21.600 / ~20.100 orientieren wird.
Motivieren Sie uns in dem Sie uns boosten (like us) - es tut nicht weh und kann die Analysefrequenz erhöhen
Merke
=====
Markets can behave irrationally longer than you can remain solvent (John Maynard Keynes)
Prognosen sind dass was sie sind: Ein Blick in die Zukunft unter Einbeziehung der Vergangenheit, welcher sich ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dynamisch, positiv wie negativ, ändern kann
Zur Erstellung dieser Prognose wird ein eigen entwickeltes Trendfolgesystem (TM) verwendet, welches auf ein mathematisch, statistischen, rollierenden, volumenbasierten, differential methodischen Analyseverfahren basiert.
Es wird hier im öffentlichen Bereich entgeltlos verkürzt und vereinfacht informativ, ohne indirekte oder explizite Handelsempfehlung, zur individuellen privaten Nutzung zur Verfügung gestellt.
Meine aktuelle Sicht auf die Dinge.Soweit war diese Woche, wie erwartet langeweilig. Viele hatten sich einen großen Pump durch das FOMC und die leitzinssenkungen erhofft und fest eingeplant. Natürlich ist einfach nichts passiert. Derweil ist der Markt noch auf der Suche nach Liquidität weiter oben. Ein großer Kracher steht noch nicht unmittelbar bevor, aber die BB squeezen so langsam. Aber das geht noch enger.
Trader haben immernoch die Relief Rally ganz fest in ihrem Kalender an dem 32.13. eingeplant. Daher rechne ich mal mit entweder verfrühtem Pandamarkt mit Boden bei ~72k (eine FOMO, die nicht da war verursacht keinen Crash ins bodenlose) oder ein neues ATH. Bei 105k abkacken wäre ja zu leicht. Da machen ja laut ankündigung zumindest angeblich ALLE ihre shorts auf. Das würde natürlich wie immer mächtig in die Hose gehen, sodass dann was ganz anderes passiert.
Ich gehe damit um, indem ich kaufe und HODLe (inkl. Altcoins, weil ja jetzt alle Bitcoinmaxi werden. D.h., Altcoins dürften bereits in einem sehr tiefen Bärenmarkt sein, nahe dem Boden, dem Sentiment nach zu urteilen, zumindest. Aber lasset Vorsicht walten.).
Geduld, Geduld, Geduld.
Anleiherenditen der Rallykiller?Hallo zusammen, ein kleines Update bevor ich später im Dezember eventuell nochmal meine Big Picture Wellen-analyse poste bezüglich Aktienmarkt, Dollar, Edelmetalle, Zinsen...
Der Markt ist wieder auf Rekordkurs, da die Fed Gas gibt. Aber die Renditen der maßgeblichen 10-jährigen Staatsanleihen steigen mal wieder und so wird Kredit teurer.
Hatte das schonmal gezeigt wie im Chart oben, dass es dem Aktienmarkt nicht gefällt
wenn die Zinskurve stark ansteigt. Wir könnten jetzt mit Schwung nach oben ausbrechen,
was meiner Meinung der maßgebliche Grund sein wird der diese Rally an einem gewissen Punkt beenden wird. Mehr dazu im Jahresausblick.
Ohne QE der Fed bleiben die Altcoins schwachDie US-Notenbank (FED) hat den Leitzins auf 3,75 % gesenkt und den Beginn einer Phase des technischen Quantitative Easing (technisches QE) angekündigt, also den Kauf von kurzfristigen Anleihen, um die Liquidität auf dem Geld- und Interbankenmarkt sicherzustellen.
Wir befinden uns nun an einem Gleichgewichtspunkt zwischen dem Inflationsziel und dem Ziel des Arbeitsmarktes. Außerdem ist das Programm des Quantitative Tightening (QT) seit Montag, dem 1. Dezember, ausgesetzt. Mit anderen Worten: Die FED ist bereit, ihre Bilanz einzusetzen, um Spannungen auf den Geld- und Interbankenmarkt zu absorbieren und zu vermeiden, dass die Anleiherenditen für den Staat oder für Unternehmen zum Hindernis werden.
In diesem Kontext wird die Analyse des Altcoins/Bitcoin-Verhältnisses (siehe beigefügten Chart) besonders relevant: Phasen der Outperformance der Altcoins gegenüber Bitcoin stehen in enger Verbindung mit dem Verlauf der FED-Bilanz. Und es ist klar, dass ein einfaches „technisches QE“ nicht reicht: Nur ein echtes klassisches QE-Programm belebt den Altcoin-Markt wirklich.
Die beiden Formen von QE müssen klar unterschieden werden. Ein technisches QE ist kein anhaltender Zyklus monetärer Expansion: seine Wirkung auf langfristige Zinsen bleibt begrenzt. Es sorgt lediglich für punktuelle Liquidität, um die Funktionsfähigkeit des Geldmarkts zu gewährleisten — Repo-Operationen, temporäre Bilanzanpassungen, gezielte Eingriffe bei Spannungen. Das verhindert einen plötzlichen Sprung der kurzfristigen Zinsen, stellt aber keinen echten geldpolitischen Lockerungszyklus dar.
Ein klassisches QE hingegen wirkt stark: es drückt die gesamte Zinsstrukturkurve, stimuliert den Kredit und löst einen echten Risikoappetitz-Zyklus aus. Technisches QE dient als Puffer, nicht als Motor. Es verhindert Liquiditätskrisen, schafft aber keine strukturelle Dynamik, wie sie die Altcoins für einen nachhaltigen Aufschwung benötigen.
Deshalb werden die Hinweise der FED zur künftigen Entwicklung ihrer Bilanz entscheidend für die Altcoin-Tendenz im Jahr 2026 sein.
Der Chart zeigt zudem einen wesentlichen Punkt: Seit 2022 fällt das Altcoins/Bitcoin-Verhältnis in einem breiten absteigenden Keil, fast spiegelbildlich zur Schrumpfung der FED-Bilanz. Die Synchronisation ist eindeutig: Jeder Gipfel des Ratios entspricht dem Beginn einer QT-Phase. Umgekehrt stabilisierte sich das Verhältnis jeweils am Ende der QT-Zyklen — doch es war das QE-Programm vom März 2020, das den explosiven Altcoin-Bullenmarkt ausgelöst hat.
Aktuell testet das Ratio erneut die untere Begrenzung dieses mehrjährigen Keils — ein extrem komprimiertes Niveau, das oft bedeutende Trendwenden ankündigt… jedoch nur, wenn die systemische Liquidität zurückkehrt, also bei einem echten QE-Programm und nicht bloß technischem QE.
Kurz gesagt: Der Chart bestätigt nur, was die Makroökonomie längst nahelegt: Altcoins können erst dann nachhaltig wieder steigen, wenn QE wieder zu einem vollwertigen Instrument der US-Geldpolitik wird.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Gold steigt auf 4220, kann die Dynamik jedoch nicht halten🔹 Marktentwicklung
Nach einem Rückgang auf 4204 erholte sich Gold deutlich und erreichte in der letzten Sitzung den Bereich um 4220.
Dieser Bereich bleibt jedoch ein starker Widerstand – der Preis konnte die Aufwärtsbewegung nicht halten und fiel schnell wieder in den Bereich 4210–4214 zurück.
Dies zeigt, dass der Verkaufsdruck oberhalb von 4220 weiterhin sehr stark ist und der Markt sich nach den FED-Nachrichten noch immer volatil bewegt.
🔹 Technische Analyse
• Nahe Widerstände: 4218 – 4222
• Starke Widerstände: 4232 – 4240
• Nahe Unterstützungen: 4208 – 4200
• Starke Unterstützungen: 4188 – 4175
📉 EMA20/50 (H1): Der Kurs berührt erneut die EMA20, kann sie jedoch nicht überschreiten → die Aufwärtsdynamik bleibt schwach.
📉 RSI H1: Nach einem Anstieg auf 60 wieder zurück im Bereich um 50 → die Erholung verliert an Kraft.
🕯️ H1-Kerzen: Viele Dochte nach oben im Bereich 4218–4220 → Verkäufer dominieren diesen Bereich deutlich.
📊 Marktstruktur: Bildung von kurzfristigen Lower-Highs → leichter Abwärtstrend dominiert weiterhin.
🔹 Einschätzung
• Gold erreichte 4220, konnte jedoch nicht durchbrechen → die bullische Dynamik schwächt sich ab.
• Aktuelle Spanne: 4208–4220, der Markt komprimiert und wartet auf einen Ausbruch.
• Scheitert Gold erneut an 4222, sind Rücksetzer auf 4208 und 4200 wahrscheinlich.
• Schließt H1 über 4222, könnte eine neue Aufwärtsbewegung Richtung 4232–4240 beginnen.
🔹 Handelsempfehlung
🔻 SELL XAU/USD: 4218 – 4221
🛑 SL: 4225
🎯 TP: 40 / 80 / 200 Pips
🔺 BUY XAU/USD: 4200 – 4204
🛑 SL: 4196
🎯 TP: 4212 / 4218 / 4230
Verlustserien überstehen, ohne das Konto zu sprengenVerlustserien überstehen, ohne das Konto zu sprengen
Drawdown trifft das Konto, doch die gefährlichste Reaktion entsteht im Kopf.
Jeder, der länger handelt, erlebt Phasen, in denen fast jede Order im Minus endet. Fünf, sieben oder mehr Stopps hintereinander sind keine Seltenheit, selbst wenn das Setup solide ist. In solchen Momenten verwandelt sich der Markt im Kopf in einen Gegner, der "besiegt" werden soll. Ohne Plan führt das direkt zu übergroßen Positionen und Rache-Trades.
Die Verlustserie selbst zerstört selten das Konto. Die Reaktionen des Traders tun es.
Verlustserien messbar machen
Das Gefühl "alles läuft schief" ist zu ungenau. Zahlen schaffen Klarheit.
Hilfreiche Kennzahlen:
aktuelle Drawdown-Höhe in Prozent vom Kontohöchststand
Anzahl der Verlusttrades in Folge
Summe der Serie in R (Risiko pro Trade)
Beispiel: 1% Risiko pro Trade, fünf Stopps in Folge, das ergibt -5%. Bei einem erlaubten Drawdown von 10% ist noch Luft vorhanden, doch innerlich baut sich Druck auf. Die Zahlen zeigen, ob noch Spielraum existiert oder eine Pause fällig ist.
Warum Serien den Blick verzerren
In der Phase einer Verlustserie passiert oft Folgendes:
die Strategie wird nach wenigen Stopps sofort infrage gestellt
es entsteht der Drang, dem Markt "etwas zu beweisen"
klare Setups werden durch spontane Trades ersetzt
Statistisch gehören Cluster aus Verlusten dazu. Wissen allein hilft wenig, wenn keine klare Reaktion definiert ist.
Risikorahmen für schwache Phasen
Regeln für diese Phasen sollten vorher fixiert werden.
Zum Beispiel:
1R = 0,5–1% vom Konto
Tageslimit in R
Wochenlimit in R
Bedingungen für einen Handelsstopp
Eine einfache Variante:
Tagesstopp bei -3R
Wochenstopp bei -6R
nach einem Wochenstopp mindestens zwei Tage ohne Live-Trading
Damit sieht die Kurve auf dem Chart nicht schöner aus, aber das Konto bleibt erhalten.
Handlungsplan für Verlustserien
Ein klarer Ablauf nimmt Entscheidungen im Affekt aus dem Spiel.
Beispiel:
nach 3 Verlusten in Folge: Positionsgröße für den Rest des Tages halbieren
nach 4 Verlusten in Folge: Handel für den Tag beenden
ab 5 Verlusten in Folge: mindestens einen vollen Tag Pause, nur Auswertung und Training
Rückkehr zur normalen Größe erst nach mehreren sauber ausgeführten Trades mit Regeltreue
Es hilft, diesen Plan sichtbar neben dem Bildschirm zu haben.
Drawdown-Tagebuch
Ein klassisches Trading-Journal reicht oft nicht aus. Für Verlustphasen lohnt sich eine eigene Rubrik.
Einträge können enthalten:
Startdatum und Kontostand zu Beginn
maximale Drawdown-Tiefe in Prozent und R
Hauptursache: Risiko, Disziplin, Setup-Qualität oder Markt ohne klare Richtung
Änderungen am Regelwerk während der Serie
äußere Faktoren wie Schlaf, Stress, andere Verpflichtungen
Nach einiger Zeit lassen sich Muster erkennen. Viele entdecken, dass die härtesten Drawdowns nicht vom Markt, sondern vom eigenen Zustand ausgelöst wurden.
Rückkehr in den normalen Handel
Die Serie endet früher oder später. Wichtig ist der Weg zurück. Ein Sprung direkt auf die alte Größe führt leicht in die nächste rote Phase.
Möglicher Ablauf:
Phase 1: ein bis zwei Tage ohne Live-Trading, nur Analyse und Vorbereitung
Phase 2: halbe Positionsgröße, Auswahl nur sehr klarer Setups, Limit bei der Anzahl der Trades
Phase 3: Rückkehr zur Normgröße nach einer kleinen Serie disziplinierter Trades
Die Verlustphase gilt als überstanden, sobald die Entscheidungen wieder vom Plan getragen werden und nicht vom Wunsch, Verluste schnell auszugleichen.
Wo technische Werkzeuge helfen
Verlustserien sind ermüdend, weil ständig viele Details gleichzeitig im Kopf bleiben müssen: Zonen, Trendfilter, Volatilität, Nachrichten. Deshalb nutzen viele Trader technische Werkzeuge und Indikatoren, die Zonen markieren, Chancen-Risiko-Verhältnisse berechnen und bei interessanten Konstellationen Signale ausgeben. Diese Helfer nehmen Routinearbeit ab, damit mehr Energie für das bleibt, was niemand abnehmen kann: ruhig zu bleiben, während das Konto im Drawdown steckt.
Tagesplan im Trading: weniger Spontanität, mehr SystemTagesplan im Trading: weniger Spontanität, mehr System
Viele Trader suchen nach der nächsten Strategie. In vielen Phasen fehlt eher ein klarer Plan für den Tag.
Handel ohne Plan hat immer das gleiche Muster. Die Plattform geht auf, eine auffällige Kerze springt ins Auge, die Order fliegt raus. Am Abend liegen im Journal Trades, die kaum zusammenpassen. Mal Scalping, mal Swing, mal reines Glücksspiel.
Ein Tagesplan verwandelt das nicht in Perfektion, doch er bringt Ordnung hinein. Er umfasst Marktbild, Watchlist, Risiko, Limits und eine kurze Auswertung. Aus der Historie wird Schritt für Schritt eine nachvollziehbare Serie von Versuchen statt ein Haufen Zufall.
Grundgerüst für den Tag
Ein praktischer Aufbau besteht aus fünf Teilen:
Überblick über den Markt auf höheren Timeframes
Auswahl der Märkte für den Tag
Risiko und tägliche Grenzen
Szenarien und Einstieg-Checkliste
Nachbesprechung am Ende des Tages
Dieses Gerüst lässt Raum für persönliche Anpassung, bleibt aber immer schriftlich festgehalten.
Marktüberblick: höherer Zeitrahmen als Startpunkt
Der Tag beginnt auf dem höheren Chart, etwa H4, D1 oder W1. Dort lassen sich dominante Bewegungen, wichtige Zonen und alte Wendepunkte erkennen.
Hilfreich ist ein kurzes Formular:
übergeordnetes Bild beim Leitmarkt, zum Beispiel BTC oder ein Index
aktuelle Phase: Trend oder Seitwärtszone
Bereiche, in denen größere Akteure typischerweise aktiv werden
Formulierungen sollten greifbar sein. Lieber „drei steigende Tiefs, flache Rückläufe, Käufer verteidigen Nachfragezonen“ statt „bullischer Markt“. Später lässt sich daraus viel über die eigene Entwicklung ablesen.
Watchlist: Auswahl statt Dauer-Scannen
Der zweite Baustein ist die Auswahl der gehandelten Märkte. Eine kurze Liste reicht. Zwei bis vier Märkte decken für einen Tag meist alles ab.
Mögliche Filter:
spürbare Bewegung in den letzten Tagen
nachvollziehbare Struktur statt reines Rauschen
genügend Liquidität für sauberes Ein- und Aussteigen
Die feste Liste reduziert FOMO. Andere Märkte können explodieren, doch der Blick bleibt auf dem konzentrierten Arbeitsfeld für diesen Tag.
Risiko und Limits: Notbremse gegen Übertreibung
Dieser Teil wirkt trocken, rettet aber Konten.
Sinnvoll ist mindestens:
fester prozentualer Verlust pro Trade
täglicher Verluststopp in R oder Prozent
maximale Anzahl von Trades pro Tag
Beispiel: 1 % pro Trade, tägliches Limit bei minus 3R, höchstens 5 Trades. Wird eine Grenze erreicht, endet der Handel für den Tag. Der Markt läuft weiter, der Trader nicht.
Regelverstöße kommen trotzdem vor. Mit klaren Zahlen fällt jede Abweichung sofort auf und landet nicht mehr unter dem Tisch.
Szenarien und Einstieg-Checkliste
Auf dieser Basis entstehen konkrete Szenarien. Statt zehn Varianten genügt eine kleine, gut formulierte Auswahl.
Für jeden Markt:
Hauptzone, an der eine Entscheidung erwartet wird
geplante Richtung
Art des Einstiegs: Ausbruch, Rücklauf, Abpraller
Stop und Ziele als Vielfaches von R
Beispiel: „ETHUSDT. Auf H4 Aufwärtstrend, auf H1 Range unter Widerstand. Long beim Ausbruch nach oben, Stop hinter der gegenüberliegenden Range-Grenze, Ziel 2–3R, Teilgewinn am neuen Hoch.“
Eine kurze Checkliste vor dem Einstieg bringt Ruhe in den Ablauf.
Trade verläuft mit der Richtung des höheren Timeframes
Stop liegt dort, wo das Szenario ungültig wird
Positionsgröße passt zum Risikoplan
keine Rache für einen vorherigen Verlust
Fällt ein Punkt durch, wird der Einstieg verschoben.
Nachbesprechung: aus dem Tag lernen
Zum Tagesende folgt eine kleine Auswertung. Nicht noch ein Roman, eher ein technisches Tagebuch.
Charts mit eingezeichnetem Einstieg, Stop und Ausstieg, plus wenigen Sätzen daneben, reichen schon.
existierte vorher ein Szenario
verhielt sich der Markt grob im Rahmen des Plans
wo Entscheidungen sauber waren
wo Emotionen den Ablauf gekapert haben
Nach einigen Wochen erkennt man, welche Muster tragen und welche konstant Kapital kosten.
Rolle von Indikatoren in diesem Rahmen
All dies lässt sich mit reinen Charts erledigen. Viele Trader arbeiten trotzdem gern mit Indikatoren, die Trendrichtung, Zonen, Volatilität oder das Chance-Risiko-Verhältnis markieren und bei bestimmten Konstellationen Signale schicken. Das reduziert Handarbeit und hilft, strenge Abläufe im Alltag durchzuhalten. Die Verantwortung bleibt aber bei der Person vor dem Bildschirm, während die Tools nur einen Teil der Routine abnehmen.
Klare Reaktion nach Sweep des PWHSowohl der NQ als auch der ES haben gestern nach der Zinsentscheidung einen Sweep des PWH gemacht und zeigen heute eine starke Short-Reaktion, wobei sie das PDL eingesammelt haben. Unterhalb liegen offene Liquidität sowie das PWL als logisches Ziel. Nach dieser Liquiditätssammlung benötige ich jedoch weitere Informationen und warte ab, was die London Open (LO) zeigen werden.
Fortsetzung oder erst noch eine intensivere KorrekturBeide Paare haben eine HTF-Korrektur gemacht und nach der Zinsentscheidung mit einer impulsiven Long-Bewegung reagiert.
Der EUR hat das PWH sowie die HTF-Liquidität erreicht, ein tieferes 4H-IMB gebildet und dieses bereits getestet. Grundsätzlich ist das eine gute Zone und ein potenzieller Trigger, um die Long-Richtung fortzusetzen. Nach dieser Liquiditätssammlung ist jedoch Vorsicht geboten, zumal der Kurs innerhalb des IMB eine Fraktal-Liquidität zurückgelassen hat. Mal sehen, was die London Open (LO) zeigen werden.
Beim GBP ist die Situation ähnlich, allerdings ist das Paar lokal das schwächere.
Gold springt von 4203 an, aber der Trend bleibt unentschlossen📌 Marktentwicklung
• Nach dem Rückgang auf 4203 ist Gold wieder auf 4209–4210 gestiegen, jedoch ohne starke Kaufdynamik.
• Der USD bleibt stabil – weder übt er großen Druck auf Gold aus, noch unterstützt er eine deutliche Erholung.
• Der Markt bewegt sich weiterhin in einer engen Spanne mit „Kraftkompression“ und wartet auf klarere Signale aus der US-Session.
________________________________________
📌 Technische Analyse
• Kurzfristiger Trend: Gold befindet sich in einer seitwärts-abwärts gerichteten Phase mit einer oberen Grenze bei 4214 und einer unteren bei 4203.
• Wichtige Widerstände:
• 4212 – 4214: starke obere Barriere, mehrere Dochte nach oben.
• 4220 – 4223: oberhalb hiervon könnte ein neuer kurzfristiger Aufwärtstrend starten.
• Nächste Unterstützungen:
• 4203 – 4206: die Zone, von der aus der jüngste Anstieg begann.
• 4198 – 4195: tiefere Unterstützung, falls die obere Zone bricht.
• EMA: Der Preis liegt unter der EMA20 im M15-Chart → Verkäufer haben weiterhin leichten Vorteil.
• Kerzen & Momentum: Mehrere obere Dochte bei 4212–4214 zeigen eine aktive Verteidigung der Verkäufer.
• Schlusskurs H1 über 4214 → mögliches Ansteigen in Richtung 4220+.
• Bruch unter 4203 → hohe Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs in Richtung 4198–4195.
________________________________________
📌 Einschätzung
Gold handelt weiterhin in einer engen Spanne, auch wenn der Sprung von 4203 klar sichtbar war.
Der Trend kippt jedoch erst dann wieder ins Bullische, wenn der Preis über 4214 steigt.
Zudem verteidigen Verkäufer die Zone 4212–4214 sehr stark, wodurch Scalping nach Bereichen derzeit am geeignetsten ist.
________________________________________
📌 Handelsempfehlungen
🔺 BUY XAU/USD: 4203 – 4206
🎯 TP: 40 / 80 / 200 Pips
🛑 SL: 4199.5
🔻 SELL XAU/USD: 4212 – 4214
🎯 TP: 40 / 80 / 200 Pips
🛑 SL: 4217.5
Checkliste für die Diversifikation deines Krypto-PortfoliosCheckliste für die Diversifikation deines Krypto-Portfolios
Wenn der Markt stark steigt, wirkt es verlockend, das ganze Kapital in einen Coin zu schieben, der gerade läuft. Das Ende kennt fast jeder. Die Bewegung wird schwächer, der Chart kühlt ab, und das Konto hängt an ein oder zwei Tickers. Diversifikation macht keine Entscheidung perfekt. Sie begrenzt nur den Schaden einzelner Fehlgriffe.
Was ein diversifiziertes Krypto-Portfolio ausmacht
Viele Trader nennen drei Altcoins und einen Stablecoin bereits breit gestreut. In der Praxis hilft ein Blick auf ein paar einfache Kategorien:
Art der Assets: BTC, Large Caps, Mid und Small Caps, Stablecoins
Rolle im Portfolio: Werterhalt, Wachstum, hohes Risiko
Sektor: L1, L2, DeFi, Infrastruktur, Memecoins und Nischenthemen
Ertragsquelle: reiner Spot, Staking, DeFi, Derivate
Je stärker alles in einer Ecke konzentriert ist, desto mehr hängt das Ergebnis an einer einzigen Geschichte.
Checkliste vor dem Kauf eines neuen Coins
1. Positionsgröße
Ein Coin macht höchstens 5–15 % des Gesamtportfolios aus
Der Anteil sehr riskanter Positionen bleibt in einem Rahmen, bei dem Drawdowns mental noch erträglich sind
2. Sektorrisiko
Der neue Coin kopiert kein Risiko, das schon im Depot steckt: gleicher Sektor, gleiche Chain, gleiche Art News
Wenn bereits viele DeFi-Token im Portfolio liegen, bringt ein weiterer sehr ähnlicher Name kaum echten Zusatznutzen
3. Liquidität
Das durchschnittliche Tagesvolumen erlaubt einen Ausstieg ohne riesigen Slippage
Handel findet nicht nur auf einer kleinen Börse statt, sondern auf mindestens zwei bis drei großen Plattformen
Der Spread bleibt auch in ruhigen Phasen eng
4. Preishistorie
Der Coin hat mindestens einen kräftigen Markt-Rückgang erlebt
Im Chart sind Phasen von Aufbau, Rücksetzern und Reaktionen auf News zu erkennen, nicht nur eine einzelne senkrechte Kerze
Der Preis klebt nicht in einer Zone, in der jeder kleine Dump sofort das gesamte Konto mitreißt
5. Kontrahentenrisiko
Klar ist, wo der Coin liegt: zentrale Börse, eigene Wallet, DeFi-Protokoll
Das Kapital hängt nicht komplett an einer Börse, einer Jurisdiktion oder einem Stablecoin
Es gibt einen Plan für Delistings, Abhebungsprobleme oder technische Ausfälle
6. Haltehorizont
Der Zeithorizont steht vor dem Einstieg fest: Scalping, Swing, mittelfristiger Trade, langfristiger Aufbau
Austrittsregeln sind formuliert: nach Preis, nach Zeit oder bei gebrochenem Setup, nicht nur „ich halte, bis es wieder steigt“
Wie die Struktur stabil bleibt
Diversifikation hilft nur, wenn die Grundregeln auch bei starken Bewegungen gelten. Eine einfache Grundaufteilung reicht schon als Leitplanke:
Kern: BTC und Large Caps, 50–70 %
Wachstum: Mid Caps und klare Storys, 20–40 %
Experimente: Small Caps und neue Projekte, 5–10 %
Cash und Stablecoins für neue Einstiege
Der Alltag besteht dann vor allem darin, ein- bis viermal pro Jahr auf diese Zielbereiche zurückzusetzen und nicht nach jedem Spike das komplette Portfolio neu zu bauen.
Kurzer Hinweis zu Tools
Manche Trader führen diese Checkliste im Notizbuch oder in einer Tabelle. Andere stützen sich auf Indikatoren, die Coins nach Liquidität, Volatilität oder Korrelation sortieren und damit Schwachstellen im Depot zeigen. Entscheidend ist nur, dass das Werkzeug hilft, die gleichen Punkte vor jedem Trade schnell zu prüfen und Zeit am Chart zu sparen, statt die Arbeit komplizierter zu machen. Viele greifen im Alltag gern auf solche Indikatoren zurück, weil es einfacher und bequemer ist.
Dem Zug hinterherlaufenDem Zug hinterherlaufen: warum späte Einstiege Trends zerstören
Der Markt läuft.
Die Kerzen ziehen in eine Richtung, der Chart sieht stark aus, im Feed kursieren Gewinn-Screenshots.
Im Kopf entsteht der Gedanke: "Ich bin zu spät".
Der Klick auf Kaufen oder Verkaufen entsteht dann nicht aus dem Plan, sondern aus Angst, die Bewegung zu verpassen.
So entsteht der Einstieg in den sprichwörtlichen letzten Waggon.
Wie der letzte Waggon auf dem Chart aussieht
Ein solches Szenario hat klare Muster.
Lange Serie von Kerzen in eine Richtung mit kleiner oder keiner Korrektur.
Sichtbare Beschleunigung von Volatilität und Strecke.
Einstieg sehr nah am lokalen Hoch oder Tief.
Stopp grob "irgendwo" gesetzt und später verschoben.
Der Blick liegt auf Gewinnen anderer Trader, nicht auf dem eigenen Setup.
In diesem Moment reagiert der Trader auf das, was schon gelaufen ist. Der vorbereitete Plan rückt in den Hintergrund.
Warum späte Einstiege das Konto belasten
Schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis .
Wer oben oder unten im Trend einsteigt, hat wenig Reststrecke und braucht trotzdem einen sinnvollen Stopp. Der Abstand wird groß, die Versuchung wächst, den Stopp zu verschieben.
Größere Marktteilnehmer nehmen dort oft Gewinne mit .
Für sie startete der Trend früher. Während Privatanleger erst einsteigen, reduzieren sie Positionen.
Die Statistik der Strategie verwischt .
Solange Einstiege von klaren Zonen kommen, kann eine Methode funktionieren. Werden immer wieder spontane Spätkäufe eingestreut, kippt die Gesamtbilanz.
Warnsignale, dass man dem Zug hinterherläuft
Ein paar typische Anzeichen helfen bei der Einordnung.
Das Instrument stand morgens nicht auf der Watchlist, kam erst nach einem starken Move auf den Radar.
Die Idee stammt aus News oder Chats, nicht aus dem eigenen Chart-Screening.
Kein klarer Invalidation-Punkt, der Stopp liegt "ungefähr hier".
Ständiges Springen zwischen Timeframes, viel Unruhe auf dem Bildschirm.
Der innere Dialog klingt nach "alle anderen sind schon drin".
Wenn mehrere Punkte passen, spricht viel für einen emotionalen Trade.
Einfache Regeln gegen FOMO
Statt an der Emotion selbst zu drehen, hilft ein klarer Rahmen.
Kein Plan, kein Trade .
Nur Szenarien, die vor dem Impuls definiert wurden, kommen in Frage. Alles Spontane landet zuerst im Notizbuch.
Maximale Distanz für den Einstieg .
Vorab festlegen, wie weit sich der Preis von einer Schlüsselzone entfernen darf, damit ein Einstieg noch Sinn hat.
Beispiel: "ab mehr als 3–4 Prozent Weg ohne Retest entfällt das Setup, nächste Chance erst nach neuer Basis".
Handel an Zonen statt im laufenden Sprint .
Einstiege orientieren sich an Bereichen, an denen Marktteilnehmer Entscheidungen treffen, nicht am schnellsten Stück der Bewegung.
Zeitbremse nach starken Moves .
Nach einem plötzlichen Schub hilft eine kurze Pause von einigen Minuten ohne neue Orders. Chart schauen, Situation notieren, keine Sofortreaktion.
Was tun, wenn der Zug weg ist
Dem Kurs hinterherzuspringen, rettet selten den Tag.
Sinnvoller:
den Move mit Screenshot dokumentieren;
Startpunkt der Beschleunigung markieren;
prüfen, ob das Instrument im Morgenplan stand;
ein Szenario für Korrektur oder nächste Phase ausarbeiten.
So wird der verpasste Trade Lehrmaterial und nicht Quelle für Übertreibung.
Kurze Checkliste vor dem Einstieg
War dieses Setup im Plan, bevor der starke Move begann.
Steht der Stopp an der Stelle, an der die Idee objektiv endet.
Passt der Verlust pro Trade zur eigenen Risikogröße über viele Wiederholungen.
Lässt sich dieser Einstieg mit denselben Regeln oft genug wiederholen.
Wenn eine Antwort unsicher ausfällt, hilft Verzicht mehr als Aktion.
Märkte öffnen täglich neue Chancen. Nicht jeder Zug bringt ans Ziel, manche fahren direkt ins Risiko.
Gold bewegt sich seitwärts; Ausbruch wird erwartet📊 Marktübersicht:
Gold handelt weiterhin in einer engen Spanne von 4180–4215, was eine deutliche Unentschlossenheit des Marktes zeigt, da Händler auf kommende US-Wirtschaftsdaten warten. Der USD bleibt relativ stabil, was die Bewegung des Goldpreises begrenzt.
📉 Technische Analyse:
Wichtige Widerstände:
• 4220
• 4230 – 4240
Nächste Unterstützungen:
• 4185 – 4180
• 4160 – 4150
EMA & Trend:
• Der Preis bewegt sich um die EMA 09, was auf fehlende Trenddynamik hinweist.
• Ein bestätigter H1/H4-Schluss über 4215 signalisiert eine bullische Fortsetzung.
• Ein Durchbruch unter 4180 eröffnet Spielraum Richtung 4160–4150.
Kerzenformationen / Momentum:
• Schwaches Momentum und geringes Volumen → typische Seitwärtsbewegung.
• Ablehnungskerzen bei 4220 zeigen, dass Verkäufer die Hochs verteidigen.
• Dochte nahe 4180 deuten darauf hin, dass Käufer auf Rücksetzer warten.
📌 Ausblick:
Gold wird voraussichtlich weiterhin zwischen 4180 und 4215 pendeln, bis ein Ausbruch erfolgt.
• Über 4215 → bullisch Richtung 4230–4240
• Unter 4180 → bärisch Richtung 4160–4150
💡 Handelsempfehlung:
🔻 SELL XAU/USD: 4227 – 4230
🎯 TP: 40 / 80 / 200 pips
❌ SL: 4234
🔺 BUY XAU/USD: 4160 – 4157
🎯 TP: 40 / 80 / 200 pips
❌ SL: 4154
Teradyne Inc. – Trendumkehr aktiviert neue Aufwärtsphase📘 Kurzübersicht
Teradyne ist einer der weltweit führenden Anbieter von automatisierten Testsystemen für Halbleiter, Elektronik, 5G-Komponenten und Industrieautomation (u. a. durch Universal Robots).
Das Unternehmen profitiert strukturell von Megatrends wie AI-Chips, 5G, High-Performance-Computing und Industrie-Robotik.
Der Chart zeigt: Eine große Korrektur (Welle ②) könnte abgeschlossen sein – die Aktie steht möglicherweise am Anfang einer neuen zyklischen Aufwärtswelle.
📇 Symbol Info
Name: Teradyne, Inc.
Ticker: TER
ISIN: US8807701029
WKN: 859892
Sektor: Halbleiter / Testsysteme / Automation
Börse: NASDAQ
Währung: EUR (Original: USD)
Website: www.teradyne.com
🏦 Fundamentaldaten (Ampel-Check)
Umsatztrend: volatil, aber 2025–2026 stark wachstumsorientiert 🟡
Gewinnentwicklung: zyklisch, abhängig vom Halbleitermarkt 🟡
Bruttomarge: > 55 % → starke Wettbewerbsposition 🟢
Verschuldung: sehr gering 🟢
Cashflow: solide, hoher operativer Zufluss 🟢
Bewertung: mittleres Niveau für Halbleiter-Testsektor 🟡
Marktumfeld: AI & HPC treiben langfristige Nachfrage 🟢
Fundamentales Kurzfazit:
Teradyne ist ein strukturell starkes Unternehmen in einem AI-getriebenen Wachstumssegment. Zyklische Schwankungen sind normal – langfristiger Trend aber klar positiv.
📉 Technische Analyse (1D / 1W)
Trend (Daily)
TER befindet sich nach einer starken, mehrjährigen Korrektur in einer potenziellen Trendwendephase.
Die große Welle ② scheint abgeschlossen, und die Struktur zeigt erstmals wieder impulsive Bewegungen aufwärts.
Der langfristige Trend hellt sich klar auf. 🟢
EMA-Lagen (Daily)
Kurs über EMA 50, 200 und 800 → komplette EMA-Kaskade dreht bullisch.
Erstmals seit Jahren klare Trendwende-Signale. 🟢
Unterstützungen (Key Levels)
Support-Zone 1
126–138 €
→ historischer Cluster + EMA 200 + ehemalige Struktur
🟢 starke Reaktionszone
Support-Zone 2
111–120 €
→ 50 % Fibo + Trendlinie
🟡 sekundäre Haltezone
Support-Zone 3
79–101 €
→ tiefer Rücklaufbereich der größeren Struktur (Welle ②)
🟡 langfristige Akkumulationszone
Diese Zonen bilden die wichtigsten Bereiche eines potenziellen Higher-Low-Setups. 🟢
Widerstände (Key Levels)
157–172 €
→ bedeutende Struktur + 61,8 % Fibo + ehemaliges ATH-Band
🟡 wichtigster Break-Level
210–230 €
→ Fibo 38–50 % Cluster (übergeordnete Welle ③)
🟢 mittelfristiges Trendziel
267–298 €
→ 141–161 % Fibo-Expansion (Zielbereich große Welle ⑤)
🟢 langfristige Projektionszone
Erster Trendbreak über 157 € wäre entscheidend. 🟡
Momentum (WT / RSI)
WT zeigt klaren bullischen Umschwung – mehrfach bestätigte Trenddrehung.
RSI neutral-bullisch, ohne Überkauf.
Momentum spricht eindeutig für eine beginnende Hauptwelle. 🟢
POC-Zonen (Volumen-Cluster)
Starke Volumenstützen im Bereich:
138–150 €
→ wichtigster Value-Bereich des aktuellen Turnarounds
🟢
Über 157 € wird eine neue Value-Area gebildet → Trendbeschleunigung möglich. 🟢
Fibonacci-Cluster (Daily)
Der Cluster bei 126–138 € bestätigt die primäre Bodenbildungszone.
Darüber entstehen klar definierte Aufwärtsziele. 🟢
⭐ Technische Gesamtbewertung
Teradyne wirkt technisch, zyklisch und strukturell wie ein nahezu perfektes Welle-③-Setup:
• große Welle ② abgeschlossen
• impulsives ①-Benchen sichtbar
• Higher Lows + EMA-Flip
• starker Momentum-Umschwung
Das Szenario unterstützt eine neue Haupttrendphase, die das Allzeithoch mittelfristig herausfordern kann.
🧭 Marktszenarien (kein Signal)
📍 Step IN
über 157 € (Bestätigung des neuen Haupttrends)
🔁 Take More
126–138 € (Re-Accumulation-Zone)
⚠️ Step OUT
unter 111 € → Trendbruch der jüngsten Struktur
unter 101 € → bestätigter Abwärtstrend
🎯 Money Point
157 €
210–230 €
267–298 €
📈 Potential Area
210–300 €
(je nach Ausdehnung der Welle ③–⑤)
📝 Fazit
Teradyne gehört zu den spannendsten AI-Halbleiterwerten für die kommenden Jahre.
Die technische Struktur signalisiert eine fortgeschrittene Bodenbildung und den Start eines neuen Aufwärtstrends.
Über 157 € wird eine klare Trendbestätigung aktiviert.
Solange die Aktie über der Supportzone 126–138 € bleibt, ist das bullische Szenario intakt.
🛡 Rechtlicher Hinweis
Diese Analyse stellt keine Anlageberatung, keine Empfehlung zum Kauf/Verkauf von Finanzinstrumenten und keine Finanzanalyse im rechtlichen Sinne dar.
Sie dient ausschließlich der allgemeinen Marktbeobachtung.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Handel mit Wertpapieren ist mit erheblichen Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden.
Wall Street Wochenausblick – KW 50 (08.12. – 12.12.2025)📈 Wall Street Wochenausblick – KW 50 (08.12. – 12.12.2025)
Die neue Handelswoche steht ganz im Zeichen der US-Notenbank: Neben dem lang erwarteten FED-Zinsentscheid rücken aber auch 3 weitere Zinsentscheide in den Fokus. Trotz abnehmender Liquidität zum Jahresende könnte es zu starken Bewegungen kommen – besonders in USD, Goldm Bitcoin und den Indizes.
Die Themen der Woche:
Vier Zinsentscheide dominieren die Forex-Märkte:
Doch nach der FED wird fast noch spannender:
Bitcoin konsolidiert, doch Geldflüsse und Volumen zeigen Zweifel:
Wünsche Euch allen eine erfolgreiche Tradingwoche und bei Fragen bin ich - wie immer - hier.
Euer Meikel
Gold Könnte den Support Halten📊 Marktentwicklung
• Spot-Gold wird derzeit bei etwa 4224 USD/oz gehandelt.
• Nach einem vorherigen Anstieg und einer Korrektur in diese Zone testet der Markt die Kaufkraft am Support — viele Anleger rechnen weiterhin mit einer Lockerung der Geldpolitik der Zentralbanken bzw. einer steigenden Nachfrage nach sicheren Anlagen.
• Gleichzeitig fehlt es an stark negativen Nachrichten, was Gold ermöglicht, stabil zu bleiben und nicht stark zu fallen.
📉 Technische Analyse
• Wichtige Widerstände: ~ 4.260 – 4.300 USD/oz (Bereich, in dem Verkaufsdruck auftreten könnte).
• Naheliegende Unterstützungen: ~ 4.220 – 4.180 USD/oz (aktueller Bereich — kann halten, wenn Käufer aktiv werden).
• EMA 09: Bei einem Kurs von 4224 und einer EMA-09 um 4.200 bleibt der kurzfristige Trend unterstützend / leicht bullisch, solange der Preis darüber liegt.
• Kerzen / Momentum / Volumen: Eine Seitwärtsphase zwischen 4220 und 4230 könnte „Side-way“- oder „Doji“-Kerzen bilden → Zeichen einer Akkumulation vor einem möglichen Ausbruch nach oben oder unten.
📌 Einschätzung
Gold dürfte sich stabilisieren oder leicht erholen, sofern keine stark negativen Nachrichten erscheinen (Zinsen, USD, Konjunktur).
• Hält der Support ~ 4.220, ist ein Rebound in Richtung 4.260 möglich.
• Fällt der Preis unter ~ 4.180, könnte eine tiefere Abwärtsbewegung folgen.
💡 Empfohlene Handelsstrategien
• BUY XAU/USD : ~ 4.218 – 4.215 USD
SL: ~ 4.211 USD
TP: +40 / +80 / +200 Pips
• SELL XAU/USD : ~ 4.260 – 4.263 USD
SL: ~ 4.266 USD
TP: –40 / –80 / –200 Pips






















