Bull- und Bärenflaggen mit SMC traden – so funktioniert’s!Viele Trader lieben es, Chart-Pattern wie das Bull- oder Bear-Flag zu handeln 🚩 — doch leider machen viele dabei denselben Fehler: Sie steigen zur falschen Zeit ein! In diesem Artikel erfährst du, worauf du wirklich achten musst, um Fake-Ausbrüche zu vermeiden und die richtigen Flaggen zu traden.
📈 Das Bull-Flag-Pattern im Überblick
Ein klassisches Bull-Flag besteht aus:
➡️ einer nach unten gerichteten Trendlinie, die die Hochpunkte verbindet
➡️ einer parallelen Linie, die die Tiefpunkte verbindet
Beide Linien sind also parallel nach unten gerichtet .
Ein bullisches Signal entsteht, sobald der Ausbruch aus dieser Formation erfolgt – der Long-Einstieg sollte dann in diesem Bereich erfolgen.
Im Chart sieht das so aus:
1️⃣ Eine impulsive Aufwärtsbewegung
2️⃣ Eine kurze, abwärts gerichtete Konsolidierung
3️⃣ Der Ausbruch nach oben 🚀
Doch Vorsicht: Nicht jeder Ausbruch ist echt! Oft täuscht der Markt den Breakout nur an, um dann in die Gegenrichtung zu laufen – ein klassischer Fakeout .
📉 Die Bärenflagge – das Gegenteil des Bull-Flags
Hier läuft es genau andersherum:
➡️ Eine nach oben gerichtete Linie verbindet die Hochs
➡️ Eine parallele Linie verbindet die Tiefs
Nach einem impulsiven Abwärtsschub folgt eine kleine, aufwärtsgerichtete Konsolidierung – und beim Ausbruch nach unten sehen viele Trader das Short-Signal. Doch auch hier gilt: Nicht jeder Ausbruch ist ein echtes Signal!
🔍 Der wahre Grund, warum Flaggen funktionieren (oder nicht!)
Der Markt bewegt sich nicht zufällig. Er sucht nach Liquidität und gleicht Ineffizienzen (Fair Value Gaps) aus.
Wenn du dir z. B. eine impulsive Bewegung nach unten ansiehst, erkennst du oft Lücken im Preisverlauf – Bereiche, in denen kaum gehandelt wurde. Diese werden später häufig „aufgefüllt“. Erst danach folgt der eigentliche Ausbruch.
Beispiel:
👉 Der Markt fällt stark nach unten
👉 Bildet eine Flagge
👉 Kommt zurück in eine Ineffizienz (Fair Value Gap)
👉 Und bricht danach unter ein markantes Tief – dort, wo sich Liquidität sammelt
Das ist kein Zufall – der Markt sucht Liquidität, um große Orders der Smart Money Player zu füllen.
💡 Was bedeutet das für dein Trading?
Wenn du Flaggen handeln willst, dann:
✅ Achte auf offene Ineffizienzen (Fair Value Gaps)
✅ Beobachte markante Hochs und Tiefs – dort liegt meist Liquidität
✅ Warte, bis der Markt diese Zonen testet, bevor du einsteigst
Ein Flaggen-Pattern funktioniert mit höherer Wahrscheinlichkeit, wenn es:
vor einem markanten Hoch/Tief liegt
eine Ineffizienz im Vorfeld schließt
und danach in Richtung des Liquidity Pools bricht
📊 Beispiel aus der Praxis
In einem bullischen Szenario sahen wir:
➡️ Eine impulsive Bewegung nach oben
➡️ Eine kleine Flaggen-Konsolidierung
➡️ Doch der Markt drehte sofort – warum?
Weil er zuvor ein markantes Hoch erreicht hatte, dort Liquidität abholte, eine Ineffizienz schloss und anschließend nach unten reagierte.
Umgekehrt – in einem funktionierenden Beispiel – sahen wir:
➡️ Eine impulsive Bewegung
➡️ Rücksetzer in ein Fair Value Gap
➡️ Danach den Breakout – diesmal nachhaltig! ✅
🧠 Fazit: Es geht nicht nur um das Pattern!
Das Entscheidende ist nicht die Flagge selbst, sondern wo sie im Markt entsteht.
Denn der Markt folgt immer demselben Prinzip:
„Suche nach Liquidität – gleiche Ineffizienzen aus – bewege dich effizient weiter.“
Wenn du also das nächste Mal eine Flagge siehst, frage dich:
📍 Wo liegt Liquidität?
📍 Gibt es offene Ineffizienzen?
📍 Befinden wir uns vor einem wichtigen Hoch oder Tief?
Wenn diese Punkte zusammenkommen, steigt deine Trefferquote erheblich 🚀
Frage an dich:
Welche Konzepte verbindest du um Trefferquoten zu steigern und worauf soll ich im nächsten Beitrag eingehen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
Viel Erfolg beim Trading – und denk daran: Nicht das Pattern allein macht den Profit, sondern das Verständnis dahinter! 💪📈
Fairvaluegap
NFP-News: Chaos oder Plan? Liquidity → FVG ++Auf ein Neues++Normalerweise treffen die NFP News ja jeden ersten Freitag im Monat ein. Durch den Shutdown in den USA wurden sie letzte Woche erstmals verschoben. Aber eines bleibt mit Sicherheit gleich:
Kaum erscheinen die Zahlen, schalten Algos auf Angriff, jagen Liquidität und reißen in Sekunden riesige Kerzen. Für viele sieht das nach Chaos aus – in Wahrheit folgt es oft einem wiederkehrenden Drehbuch. 🔁
Warum NFP so „brutal“ wirken 🚨
In der Sekunde des Releases werden Orders getriggert → Preis sprintet zu naheliegenden Liquidity Pools (oberhalb von Hochs / unterhalb von Tiefs).
Auf dem 1-Sekunden-Chart sieht man Moves von ~0,4 % in 3–5 Sekunden (im EURUSD oft eine Tagesrange!).
Achtung: Stops werden in der Volatilität häufig nicht am eingestellten Preis gefillt (Slippage). ❗️
Das heißt, Trading vor dem News = extrem gefährlich!
Merke: News ≠ Zufall. Erst wird Liquidität geholt, dann zeigt sich oft die eigentliche Richtung.
Die 3 entscheidenden Momente bei News (bes. NFP) 🧭
Vor den News:
Markiere markante Hochs/Tiefs (Liquidity Pools).
Prüfe, ob der Markt eine Range bildet (Seitwärtsphase → perfekte „Fuel“-Zonen).
Während der News:
Beobachte, welche Seite zuerst gesweept wird.
Achte auf entstehende Ineffizienzen/Fair Value Gaps (FVG).
Nach den News:
Häufige Tendenz: Reversal/Retest zurück in die FVG-Zone oder in die vorherige Range.
Von dort aus startet oft der „echte“ Move. 🎯
Zwei wiederkehrende NFP-Szenarien ♟️
Szenario A – Range → Fake-Out → Reversal
1. Vorher enge Range.
2. News wischen eine Seite aus (Liquidity Grab).
3. Anschließend Reversal zurück in die Range oder sogar darüber hinaus → Trade in Gegenrichtung zum Sweep.
Szenario B – Starker Lauf mit FVG
1. News laufen über markantes Hoch/unter Tief und hinterlassen ein Fair Value Gap.
2. Markt neigt dazu, das FVG (teilweise) zu füllen → Setup im Rücklauf (Continuation oder Mean-Revert).
Kein Trade: Wenn beide Seiten direkt gesweept werden und kein sauberes FVG/Level bleibt. Geduld zahlt sich aus. 🧘♂️
Mein Playbook (Schritt für Schritt) ✅
Levels nackt markieren: letzte Hochs/Tiefs über/unter dem aktuellen Preis.
Warten, nicht raten: Erste News-Kerzen immer abwarten.
Ersten Sweep identifizieren: Welche Seite wurde geholt?
FVG/Docht-Zone einzeichnen: 1m/15s/1s – je nach Erfahrung.
Trigger suchen: Rejection/Orderblock/FVG.
Entry: Nach Bestätigung; konservativ am Retest.
Targets: Mid der Range / gegenüberliegender Liquidity Pool
Risiko beachten: harte Max-Loss-Grenze. 🛡️
Fazit 🧠
NFP beschleunigt den Weg des Preises zu „wichtigen“ Zonen. Wer Liquidity Pools und FVGs lesen kann, tradet erst nach dem Chaos – nicht im Chaos. Warte auf den Sweep, nutze den Rücklauf, verwalte Risiko konsequent. 🎯
Wenn dir diese Struktur hilft, lass ein Like 🚀 da. 😉
Tradest du News? Hinterlasse gerne einen Kommentar!
Fair Value Gaps: Dein Schlüssel zur klaren Trade-EntscheidungMeistere Price Action!
Als Trader suchst du nicht nur nach dem nächsten schnellen Gewinn, sondern nach einem System, das dich langfristig konstant profitabel macht. Genau hier kommt das Konzept der Fair Value Gaps (FVG) ins Spiel – ein mächtiges Werkzeug, das dir in fünf klaren Schritten den Weg zur optimalen Trade-Entscheidung weist. 🚀
1. Bias: Die Marktrichtung definieren 🧭
Bevor du überhaupt einen Trade platzierst, musst du wissen, wo der Markt hingeht. Ist der Markt bullish oder bearish? Dabei helfen Liquidity Pools, aber das eigentliche Target kann ein FVG sein. Ein Fair Value Gap entsteht in einer Dreikerzenformation, wenn zwischen der ersten und dritten Kerze keine Überlappung der Dochte stattfindet. Das zeigt eine schnelle Preisbewegung ohne faire Preisfindung – eine Ineffizienz, die der Markt früher oder später schließen will.
Praxisbeispiel: Auf dem Wochenchart entdeckst du ein FVG oberhalb des aktuellen Preises, während darunter kein vergleichbares Gap existiert. Das signalisiert: Die Abwärtsbewegung ist abgeschlossen, ein Rücklauf nach oben scheint wahrscheinlich. Dieses Niveau markierst du als dein langfristiges Kursziel! 🎯
2. Narrativ: Die Story hinter der Bewegung 📚
Eine gutes System hilft, Geduld zu bewahren. Wie weit kann der Kurs gegen deine Bias laufen, bevor er kehrt macht? Hier wechseln wir auf den 4-Stunden-Chart und suchen unter dem aktuellen Preis nach einem bullischen FVG. Fündig? Dann hast du deinen potenziellen Einstieg:
Ein FVG auf dem 4h-Chart dient als Sprungbrett. Du weißt: Sobald der Kurs dieses Level ansteuert, ist die Chance auf eine Gegenbewegung in Richtung deines Wochen-Ziels hoch.
Durch dieses Narrativ vermeidest du impulsive Käufe und wartest auf ein klar definiertes Setup. 📈✨
3. Kontext: Fakeouts entlarven und Liquidität verstehen 🔍💧
Der Markt liebt es, Stop-Orders zu jagen. Ein „Fake Run“ holt Liquidität ab, indem er Tiefs oder Hochs bricht und dann umkehrt. Achte im größeren Kontext darauf:
Wurden mehrere Tiefs durchbrochen und wieder zurückerobert?
Hat der Smart Money vorherige Stop-Levels gezogen, um dann die eigentliche Richtung zu begleichen?
Wenn ja, ist dein FVG weiterhin gültig und du kannst deine Position mit mehr Selbstvertrauen aufbauen. Dieses Verständnis verhindert, dass du jedes vorgetäuschte Breakout als Trendwechsel interpretierst. 🧠💡
4. Trade-Einstieg: Timeframe-Alignment für Präzision ⏰🔗
Es gibt zwei beliebte Ansätze:
2-Timeframe-System: HTF (Wochenchart) → Entry (4h-Chart)
3-Timeframe-System: HTF → Mittlerer Timeframe→ Confirmation (Stundenchart)
Im 2-Timeframe-System nutzt du direkt dein FVG auf dem 4h-Chart in Verbindung mit fundamentalen Analysetools. Im 3-Timeframe-System suchst du zusätzlich auf dem 1h-Chart nach einer Bestätigung (z. B. eine bullische Umkehrkerze). So findest du den perfekten Moment zum Einstieg – nicht zu früh, nicht zu spät. 🕵️♀️
5. Risikomanagement: Dein unsichtbarer Bodyguard 🛡️💰
Ohne diszipliniertes Money Management kann selbst das beste System versagen. Setze deine Lot Size flexibel (0,5–2 % deines Kapitals) oder nutze fixe Eurobeträge. Ziehe Teilgewinne bei einem Risk-Reward-Verhältnis von mindestens 1:2, um deinen Einsatz bei unerwarteten Gegenbewegungen zu sichern.
Tipp: Definiere vor jedem Trade dein maximales Risiko und halte dich strikt daran. So bleiben Verluste klein und Gewinner-Trades haben Raum zum Laufen. 🎲✅
Fazit: Mit Fair Value Gaps sicher und konstant traden
Das FVG-Konzept verbindet alle fünf wichtigen Schritte:
Bias: Die langfristige Richtung erkennen
Narrativ: Die Bezugspunkte für deinen Einstieg erkennen
Kontext: Fakeouts enttarnen und Liquidität verstehen
Entry: Timeframe-Alignment für punktgenaue Entries
Risk Management: Diszipliniert Verluste begrenzen und Gewinne sichern
Teste dieses System in deiner Demo-Plattform, backteste deine Strategien und sammle Daten und Selbstvertrauen.
Viel Erfolg beim Trading und auf profitable Trades! 🌟📈
Meistere Timeframes!🔍 Die geheime Macht der Zeiteinheiten – Timeframe Alignment im Trading erklärt! 📊
In diesem Artikel geht es um ein Thema, das viele Trader verwirrt: das Zusammenspiel der Zeiteinheiten im Trading, auch bekannt als Timeframe Alignment oder die Relativitätstheorie des Tradings 🕰️📉📈
Wenn du dich jemals gefragt hast:
„Wieso sieht es im Stundenchart bärisch aus, aber im Tageschart eher bullish - und was ist jetzt zu tun?“ – dann ist dieser Beitrag für dich ein absoluter Gamechanger! 🔑
🧩 Warum Zeiteinheiten oft das Fehlende Teil des Puzzles sind
Wenn du einen Chart öffnest, klickst du wahrscheinlich durch:
15 Minuten, 1 Stunde, 4 Stunden, Tageschart...
Und jedes Mal bekommst du ein anderes Bild:
bullisch hier – bärisch dort – 🤷♂️ neutral da.
Genau hier liegt der Kern:
Jeder Timeframe erzählt seine eigene Geschichte.
👉 Wenn du diese „Geschichten“ falsch kombinierst, handelst du oft gegen dich selbst – ohne es zu merken!
📚 Das Prinzip des Timeframe Alignment
Das Ziel ist es, alle Zeiteinheiten in eine Richtung auszurichten .
Nur wenn Chef, Management & Teamleitung in dieselbe Richtung blicken, weiß auch der Praktikant, was zu tun ist. 😄
💼 Monatschart = CEO
📅 Wochenchart = Management
📆 Tageschart = Teamleitung
Diese drei bestimmen die Marschrichtung.
Erst danach steigen wir in kleinere Zeiteinheiten wie 4H, 1H oder 15Min für Entry-Setups ein. 🕵️♂️
Wenn der CEO nach Rom will, sollte der Praktikant nicht nach Paris fahren… ✈️🇮🇹
🔗 So funktioniert’s in der Praxis
🟢 Der Monatschart zeigt: Buy-Stops wurden aus dem Markt genommen.
🔵 Der Tageschart hat eine Ineffizienz geschlossen – Reaktion sichtbar.
🟠 Der 1H-Chart signalisiert eine letzte Ineffizienz vor potenzieller Short-Reaktion.
Erst wenn alle Zeiteinheiten miteinander „sprechen“, entsteht ein sauberes Setup. 📈✅
📌 Der 3-Schritte-Plan für deine Analyse
Markt-Bias festlegen
➤ Auf Monats- & Wochenchart: Bullish oder Bearish?
➤ Fundamentale Bewertung einbauen 🧮
Zielzonen identifizieren
➤ Tages- oder 4H-Chart: Wo liegt das nächste Fair Value Gap oder Liquidity Pool? 🎯
Einstiegszeitrahmen nutzen
➤ Je nach Stil: 15Min, 1H oder 4H
➤ Reaktion beim Value Gap oder Liquidity-Bereich abwarten! 🛑➡️🟢
🎯 Welcher Trading-Stil passt zu dir?
Day Trader
✅ 15Min bis 1H Chart
✅ 3–5 Trades pro Woche
⚠️ Gerade zu Beginn höhere Fehlerquelle durch Emotionen und Overtrading
⚠️ Journal-Führung ist Pflicht! 📝
Swing Trader
✅ Tages- und 4H-Chart
✅ ca. 3–5 Trades im Monat
✅ Weniger Gebühren – bessere Planbarkeit
🌱 Ideal für Berufstätige oder geduldigere Trader
📣 Fazit: Ohne Ausrichtung kein Erfolg
Timeframe Alignment ist das Fundament jeder Analyse.
Ohne dieses Verständnis kämpfst du gegen dich selbst.
Lerne, deine Zeiteinheiten zu strukturieren – dann siehst du den Markt mit ganz neuen Augen 👁️✨
Wie sich Märkte bewegen (Fair Value + Liquidity)Wenn du die Funktionsweise der Märkte nicht länger dem Zufall überlassen möchtest und bereit bist, dich vom oberflächlichen Mainstream-Wissen zu lösen, dann ist dieser Artikel genau für dich.
🔄 Wie bewegt sich der Markt wirklich?
Der Markt folgt im Kern zwei wiederkehrenden Prinzipien:
Er sucht aktiv nach Liquidität 💲
Er gleicht Preisungleichgewichte aus (Rebalancing zum Fair Value) ⚖️
Diese zwei Mechanismen bilden die Grundlage institutioneller Preisbewegung – zyklisch, wiederholbar und klar nachvollziehbar für jene, die wissen, worauf sie achten müssen.
💲 Der Liquiditätsprozess – wo Smart Money zuschlägt
Große Marktteilnehmer wie Banken oder Hedgefonds können ihre Positionen nicht „einfach so“ in den Markt legen. Sie benötigen Liquidität – also Gegenparteien in Form von Käufern oder Verkäufern.
Diese Liquidität wird dort gesammelt, wo Retail-Trader ihre Stopps setzen:
📍 Über Swing Highs = Buy-Stop-Liquidität
📍 Unter Swing Lows = Sell-Stop-Liquidität
Das Ergebnis:
Seitwärtsphasen dienen der Akkumulation von Orders. Sobald genug Liquidität vorliegt, erfolgt der nächste Impuls – häufig gegen die erwartete Richtung der Mehrheit. 🎯
📊 Konsolidierung, Täuschung, Expansion
Ein typisches Muster, das sich daraus ergibt:
📉 Konsolidierung: Der Markt „wartet“ – Smart Money baut Positionen auf
🌀 Fake-Ausbruch: Stopps werden geholt – Liquidität wird angesteuert
📈 Expansion: Der echte Impuls beginnt – in die Richtung von Smart Money
Diese Dynamik ist unabhängig vom Markt – sie gilt für Forex, Indizes, Kryptowährungen oder Aktien gleichermaßen.
b]⚖️ Fair Value & Ineffizienzen – der zweite zentrale Baustein
Schnelle Bewegungen hinterlassen oft sogenannte Fair Value Gaps – Preisbereiche, in denen kein effizienter Handel stattgefunden hat. Der Markt neigt dazu, in diese Zonen zurückzukehren, um „neu zu bewerten“.
Ein typischer Ablauf:
Der Markt steigt impulsiv (z. B. nach Liquiditätsaufnahme) 📈
Es bleibt ein Fair Value Gap zurück 🟦
Rücksetzer in dieses Gap = Rebalancing
Danach folgt häufig die Fortsetzung des Trends
Diese Gaps bilden deshalb reale Support- und Resistance-Zonen – nicht basierend auf Linien, sondern auf Struktur .
b]🎯 Das Zusammenspiel: Liquidität & Fair Value
Erfolgreiches Trading beginnt dort, wo beide Konzepte aufeinandertreffen:
📌 Ein Liquidity Pool wird geholt – ein Fair Value Gap entsteht – der Rücksetzer bietet Einstiegspotenzial.
Doch Achtung: Nicht jedes Gap hält. Nicht jede Bewegung folgt dem „Lehrbuch“. Darum ist Kontext entscheidend:
✅ Welche Zeitrahmen dominieren aktuell?
✅ Wurde zuvor Liquidität entfernt?
✅ Gibt es eine übergeordnete Markt-Bias?
Nur wer diese Fragen beantworten kann, handelt mit Plan – nicht aus Hoffnung.
📈 Fazit: Wie du mit Struktur statt Zufall tradest
Der Markt ist kein Chaos – sondern ein System, das Liquidität anzieht und Preisineffizienzen ausgleicht. Wenn du lernst, diese Mechanismen zu erkennen, dann handelst du nicht mehr gegen Smart Money – sondern mit ihm .
✅ Der Markt bewegt sich zwischen Liquiditätspunkten
✅ Seitwärtsphasen sind Akkumulationsphasen
✅ Fair Value Gaps zeigen Rückkehrzonen
✅ Wer Struktur erkennt, erkennt Chancen
Welche Orderblocks funktionieren wirklich? Die 3 goldenen RegelnDu willst wissen, welche Orderblocks eine hohe Wahrscheinlichkeit haben zu halten – und mit welchen du wirklich traden solltest? 📈 Dann bist du hier genau richtig! Ich zeige dir einen glasklaren, mechanischen Schritt-für-Schritt-Ansatz, der ohne Hokuspokus auskommt und direkt auf das reagiert, was der Markt uns tatsächlich zeigt. 💡
🚀 Die Grundlage: Smart Money + Kontext
Bevor wir uns den perfekten Orderblocks widmen, ist eine Sache entscheidend: Der Kontext! Jede Zeiteinheit muss immer im Zusammenspiel mit einer höheren Zeiteinheit analysiert werden. Beispiel: Du startest im Wochenchart (W1) und arbeitest dich dann runter bis in den 4H- oder 15M-Chart. ⏳
📌 Die 3 goldenen Regeln für Orderblocks mit hoher Wahrscheinlichkeit:
1️⃣ Reaktion auf einen Bezugspunkt oder Liquidity Pool
➡️ Der Markt muss zuvor ein altes Hoch/Tief oder einen strukturellen Punkt angesteuert haben. (Liquidity Sweep)
2️⃣ Orderblock muss ein Fair Value Gap hinterlassen
➡️ Ein valider Orderblock entsteht oft direkt nach einem Imbalance-Gap – also einer ineffizienten Preisbewegung.
3️⃣ Der Kontext muss stimmen!
➡️ Analysiere immer, ob der Orderblock innerhalb einer Akkumulationsphase entsteht oder eine klare Preisbewegung auslöst.
Beispielanalyse: GBP/USD Anfang 2025
Wir starten im Wochenchart. Ende 2024 gab es einen klaren Liquidity Run unter ein altes Tief.
Kontext
Unseren Smart Money Index – zeigte eine bullische Positionierung von Smart Money (blau)
Orderblock-Identifikation im Daily & H4
Sobald der Markt unter das Tief gefallen ist, schauen wir im Tageschart, wo eine Akkumulation stattfindet und wo ein letzter Push nach unten mit anschließendem Break folgt. Genau dort liegt unser Orderblock mit hoher Wahrscheinlichkeit .
👉 Wichtig: Es ist nicht einfach die letzte schwarze Kerze vor der Rallye!
Es ist der letzte Push nach unten in einen Liquidity Pool, bevor Smart Money den Kurs aufkauft. 💰
Wechseln wir in den 4H-Chart, sehen wir:
✔️ Der Orderblock überschneidet sich mit einem 4H-Fair Value Gap
✔️ Der Markt reagiert davon und hinterlässt erneut ein FVG.
➡️ Doppelte Bestätigung für einen High Probability Orderblock .
📉 Was passiert danach? Die Reaktion beobachten
Der Kurs reagiert vom D1 OB und 4h FVG Level und hinterlässt wieder einen Orderblock mit FVG am 4h Chart.
🔄 Neue Setups finden, neue Orderblocks erkennen
Nach jedem erfolgreichen Target (z.B. ein Hoch oder ein markanter Liquidity Pool), müssen wir warten, bis neue Tiefs provoziert werden – also: Einzelhändler werden ausgestoppt. Danach entstehen erneut valide Orderblocks.
📚 Fazit: So erkennst du High-Probability Orderblocks
✔️ Reaktion auf einen strukturellen Punkt im Preisverlauf (Liquidity Pool)
✔️ Fair Value Gap wurde hinterlassen
✔️ Kontext durch Akkumulation & Zeiteinheit passt
✔️ Exakte technische Überschneidungen (z.B. 50%-Level)
✔️ Bestätigung durch Fundamentale Daten z.B.: Smart Money Positionierung, Bewertung oder Forecast mit Quantitativer Analyse
Viel Erfolg im Trading! 💪 Lass gerne ein Like 🚀 da und kommentiere, welche Setups dich am meisten interessieren!
Einfache und Effektive Top Down Analyse📊 So findest du den perfekten Einstieg – mit der 2-Schritte-Top-Down-Analyse! 🔍
Viele Trader verlieren Geld, weil sie blind in den Markt springen – ohne Kontext, ohne Richtung, ohne Plan. Klingt hart? Ist aber die Realität.
Wenn du wissen willst, wie du Klarheit und Struktur in dein Trading bringst, lies unbedingt weiter 👇
🧠 Schritt 1: Fundamentale Bewertung – wo steht der Markt wirklich?
Trading beginnt nicht im 1-Stunden-Chart, sondern im großen Bild!
Bevor du einen Trade platzierst, musst du wissen: Ist das Asset über- oder unterbewertet?
💡 Unser Geheimtipp:
Vergleiche Währungen wie EUR/USD oder GBP/USD direkt mit den dazugehörigen Staatsanleihen – denn Zinsen treiben die Märkte.
Beispiel:
📉 Euro überbewertet gegenüber 10-jähriger Bundesanleihe → Abwärtsdruck wahrscheinlich
📈 Pfund unterbewertet gegenüber UK-Anleihe → Aufwärtspotenzial
Diese einfache Bewertung gibt dir sofort einen Bias – Long oder Short? ✔️
🎯 Schritt 2: Technische Analyse mit Smart Money Prinzipien
Jetzt wird’s präzise! Nachdem du weißt, in welche Richtung du denkst, gehst du in den 4-Stunden-Chart und suchst das Target:
🔍 Relativ gleiche Hochs oder Tiefs = Liquidität = Smart Money Zielzonen
Dann ab auf den Einstiegszeitrahmen (z. B. 1h) und suche dein Entry-Signal – z. B. ein Fair Value Gap oder Reaktion auf ein Gap.
👉 Dein Setup ist jetzt: Bewertung ➕ Ziel ➕ Entry = Trade mit Plan
⚖️ Beispiel aus der Praxis: EUR/USD & GBP/USD im Check
📌 EUR/USD war überbewertet → Reaktion nach unten, Smart Money geht Short
📌 GBP/USD unterbewertet → Einstieg nach Gap-Schließung, Ziel über den gleichmäßigen Hochs
🎯 In beiden Fällen zeigte sich: Wer den übergeordneten Kontext kennt, handelt gegen die Masse – und oft mit dem Profit 💰
❌ Was machen die meisten falsch?
❗ Sie traden nur basierend auf Einstiegs-Signalen
❗ Sie ignorieren den übergeordneten Kontext
❗ Sie haben kein klares Target
Ergebnis? FOMO, Unsicherheit und unnötige Verluste. Das muss nicht sein!
✅ Fazit: So einfach kann systematisches Trading sein!
Mit einer sauberen 2-Schritte-Top-Down-Analyse handelst du nicht mehr ins Blaue – du folgst einem Plan.
Nutze Bewertungs-Tools, setze klare Ziele und steig mit Logik ein – nicht mit Bauchgefühl.
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Die dritte Kerze im FVG ist entscheidend!Fair Value Gaps und die Bedeutung der dritten Kerze – Ein Leitfaden für Trader 📈
Fair Value Gaps (FVG) sind ein wichtiges Chartmuster, das dir helfen kann, potenzielle Kursbewegungen präziser einzuschätzen. Besonders die dritte Kerze in einem FVG spielt eine zentrale Rolle – sie verrät, ob das Fair Value Gap Bestand hat oder ob der Kurs in das Gap zurückkehrt. In diesem Artikel erklären wir dir das Konzept, die zugrunde liegenden Mechanismen und drei praxisnahe Szenarien, die dir wertvolle Hinweise für deinen Trading-Alltag liefern.
Was ist ein Fair Value Gap? 🤔
Ein Fair Value Gap ist ein dreiteiliges Candlestick-Muster, das aus folgenden Komponenten besteht:
1 Eingangskerze : Die erste Kerze, die den Start des Musters markiert.
2 Expansionskerze : Die zweite Kerze, die eine deutliche Preisbewegung auslöst.
3 Entscheidungskerze : Die dritte Kerze, um die es in diesem Artikel vor allem geht. Sie zeigt anhand ihres Schlusskurses, ob ein Retracement in das Gap zurückkehrt oder ob der Trend in Richtung der ursprünglichen Bewegung fortgesetzt wird.
Die Rolle der dritten Kerze 💡
Die dritte Kerze ist entscheidend, denn ihr Schlusskurs gibt uns einen Hinweis auf drei mögliche Szenarien:
1️⃣ Tiefes Retracement:
Merkmale: Die dritte Kerze kehrt deutlich in die Range der Expansionskerze zurück.
Bedeutung: Unter bestimmten Bedingungen (z. B. fundamentale Daten oder Erreichen eines Liquidity Pools) kann dies darauf hindeuten, dass das Fair Value Gap nicht hält und der Kurs möglicherweise weiter nach unten geht.
2️⃣ Breakaway Gap:
Merkmale: Bei dieser Konstellation ist es unwahrscheinlich, dass der Kurs in das Fair Value Gap zurückkehrt.
Bedeutung: Eine Pinbar als dritte Kerze deutet häufig darauf hin, dass der Kurs in der aktuellen Richtung fortgesetzt wird – sei es als Long- oder Short-Setup.
3️⃣ Basing Candle:
Merkmale: Eine kleine Seitwärtskerze, die eine Konsolidierung signalisiert.
Bedeutung: Hier hält das Fair Value Gap oft, was sehr attraktive Einstiegsgelegenheiten bieten kann, insbesondere wenn ein Liquidity Pool innerhalb des Gaps aktiv wird.
Zusätzliche Einflussfaktoren im Trading 🔍
Neben der Betrachtung der Kerzenformationen sollten Trader auch den gesamten Markt- und Kontext im Auge behalten:
Fundamentale Daten: Sie liefern Hinweise auf die generelle Marktrichtung. Divergierende Daten können ein Warnsignal sein.
Liquidity Pools: Werden Liquiditätszonen erreicht, ist Vorsicht geboten. Sie beeinflussen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fair Value Gap hält oder nicht.
Praktisches Beispiel aus dem Chart 📊
Nehmen wir den EUR/USD als Beispiel:
1️⃣ Tiefes Retracement:
Auf dem Stundenchart erkennen wir eine starke Expansionskerze, gefolgt von einer tiefen Reaktion zurück. Mit der Analyse der dritten Kerze können wir feststellen, ob ein tiefes Retracement erfolgt und wenn wir zusätzlich ein ein Liquidity Pool vorstoßen, ist das der Grund warum ein FVG mit hoher Wahrscheinlichkeit durchbrochen wird. Durch die Identifikation von Liquidity Pools wird deutlich, wie wichtig die Kontextbetrachtung für erfolgreiche Trade-Einstiege ist.
2️⃣ Breakaway Gap:
Am Tages-Chart präsentiert sich ein FVG (grau). Wir sehen aber auch, dass die dritte Kerze des FVG eine starke Pincandle nach unten zeigt. Dies bestätigt, dass der Markt mit hoher Wahrscheinlichkeit in Richtung des übergeordneten Liquidity-Pools nach unten weiterschreitet.
Wir gehen daher einen Zeitrahmen nach unten und erkennen im 4h Zeitfenster ebenfalls ein FVG im Docht der Pincandle vom Tages-Chart (rot markiert). Ohne zu wissen, dass es sich am Tages-Chart um ein Breakaway Gap handelt, wäre dieser Trade ohne uns vorbeigezogen.
3️⃣ Basing Candle:
Das Vorhandensein einer Basing Candle deutet darauf hin, dass das Gap möglicherweise hält, was attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten kann.
Am Tagesschart des EUR/USD lässt sich eine Basing Candle identifizieren, die in Verbindung mit einem Liquidity Pool auftaucht. Dies zeigt, dass der Markt konsolidiert und bereit ist, einen neuen Impuls zu setzen. Wir können hier Short-Positionen in Betracht ziehen.
Fazit
Die dritte Kerze eines Fair Value Gaps liefert essentielle Informationen für die Einschätzung der Marktbewegung. Ob du ein Retracement, ein Breakaway Gap oder eine Basing Candle vorfindest – jede Konstellation bietet unterschiedliche Trading-Möglichkeiten. Indem du fundamentale Daten und Liquidity Pools und in deine Analyse einbeziehst, kannst du deine Tradingentscheidungen weiter optimieren. 🚀
Mit einem klaren Verständnis der FVG-Dynamiken bist du einen großen Schritt näher daran, fundierte und erfolgreiche Trades durchzuführen.
[FVG] Fair Value Gaps sagen dir alles über Price ActionFair Value Gaps (FVGs) sind eines der wertvollsten Konzepte in der technischen Analyse und können dir alles über Price Action im Trading verraten. In diesem Artikel schauen wir uns an, wie du mit Fair Value Gaps eine klare Handelsstrategie entwickelst und profitabel tradest.
Die 5 Schritte zur Trade-Entscheidung
Um Konstanz und Profitabilität im Trading zu erreichen, benötigen wir eine strukturierte Vorgehensweise. Hier sind die fünf entscheidenden Schritte, die dir helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen:
1️⃣ Bias (Marktrichtung bestimmen)
Fair Value Gaps helfen dir zu erkennen, wohin sich der Markt wahrscheinlich bewegen wird. Entweder steigt der Markt (bullish) oder er fällt (bearish). Das Ziel ist es, Liquidity Pools zu identifizieren, die den Markt magnetisch anziehen. Weiter unten gehen wir auf ein konkretes Beispiel ein welches dieses Prinzip verdeutlicht.
2️⃣Narrativ (Marktumfeld analysieren)
Wie weit kann der Kurs entgegen deiner Trade-Idee laufen? Dieser Schritt hilft dir den besten Moment für einen Einstieg zu finden.
3️⃣Kontext (Liquidität und Marktbewegung verstehen)
Wurde Liquidität aus dem Markt gezogen? Hat sich Smart Money bereits positioniert? Durch diese Analyse kannst du Fakeouts erkennen und sinnvolle Entscheidungen treffen.
4️⃣Trade-Einstieg (Präziser Entry mit Timeframe-Alignment)
Nutze das Zwei- oder Drei-Zeitrahmen-System, um präzise Einstiege zu finden. Ein höherer Timeframe dient zur Zielbestimmung, während ein niedrigerer Timeframe den genauen Einstiegspunkt liefert.
5️⃣Risikomanagement (Langfristiger Erfolg im Trading)
Erfolgreiches Trading basiert auf diszipliniertem Risikomanagement. Setze eine angepasste Positionsgröße (0,5 bis 2 % des Kapitals) und akzeptiere Verlust-Trades als Teil des Prozesses.
Was ist ein Fair Value Gap?
Ein Fair Value Gap ist eine Dreikerzenformation:
Eingangskerze - Expansionskerze (starke Bewegung) - Ausgangskerze
Die dritte Kerze schließt, ohne dass sich die Dochte der ersten und dritten Kerze überschneiden.
Diese Gaps zeigen ineffiziente Marktbewegungen, die der Kurs oft später oftmals korrigiert. Das bedeutet: Wenn ein offenes Fair Value Gap über einer Konsolidation existiert, ist es wahrscheinlich, dass der Preis früher oder später dorthin zurückkehrt.
Praxisbeispiel: Trading mit Fair Value Gaps
Wir analysieren einen Trade und schauen, wie Fair Value Gaps zu profitablen Entscheidungen führen können:
1️⃣ Wochenchart: Identifizierung eines Fair Value Gaps oberhalb des aktuellen Preises.
2️⃣ Tageschart: Bestätigung der Marktrichtung, kein weiteres FVG unter dem aktuellen Preis.
3️⃣ 4-Stunden-Chart: Einstiegssignal durch ein bullisches Fair Value Gap unter dem aktuellen Preis.
Ich habe dieses Beispiel gewählt da hier 2 Trades zu sehen sind.
Der erste Trade schlägt fehl, aber durch die Bestätigung der Bias und des Narrativs bleibt das Ziel am Wochen-Chart bestehen. Ein zweiter Einstieg im Fair Value Gap bringt den Markt schließlich zum erwarteten Ziel. Der zweite Trade bringt den Verlust des ersten Trades um ein Vielfaches wieder herein. Und genau darum geht es im Trading. Es wird niemand eine 100-prozentige Gewinnquote haben. Aber mit der richtigen Strategie und einem vorteilhaften Chancen zu Risikoverhältnis ist es möglich langfristig konstant und effizient ein Tradingsystem umzusetzen.
Fazit
Fair Value Gaps sind ein mächtiges Werkzeug für Trader, die mit einer strukturierten Strategie arbeiten wollen. Durch eine klare Bias, ein starkes Narrativ und ein solides Risikomanagement kannst du langfristig konstant und effizient agieren. Teste jede Strategie zuerst mit Backtesting oder im Demokonto.
Lass mich in den Kommentaren wissen, ob du Fair Value Gaps in deiner Strategie nutzt und welche Erfahrungen du damit gemacht hast.
Viel Erfolg und happy trading!
Nutze Backtesting um dein Handels-System zu optimieren!Wäre es nicht großartig, die Zukunft vorauszusehen? Die Stellen zu erkennen, an denen Wendepunkte im Preis mit hoher Genauigkeit auftreten werden? Zu sehen, ob ein Handelssystem, das du entwickelt, gekauft oder erlernt hast, tatsächlich funktioniert? Nun, das kannst du mit einer Methode namens Backtesting.
Backtesting erfüllt drei wichtige Funktionen:
1: Es hilft dir dabei, die Zuverlässigkeit / Gewinnrate deines Handelssystems im Laufe der Zeit zu identifizieren.
2: Es hilft dabei, die Disziplin zu entwickeln und zu verstärken, die du benötigst, um schleichte Gelegenheiten vorbeiziehen zu lassen und gute Gelegenheiten zu erkennen und in deiner Handelsstrategie auszuführen.
3: Es hilft dir dabei, deine Strategie kontinuierlich zu verfeinern, während du beobachtest wie sie in bestimmten Marktzyklen wie Konsolidationsphase, Expansion oder einem Higher Timeframe Retracement funktioniert, wodurch letztendlich deine Trefferquote als professioneller Trader erhöht wird.
Die erste Anforderung an ein Handelssystem ist, dass es klare Regeln hat. Der Markt wird hauptsächlich durch ALGORITHMISCHES TRADING bestimmte, weshalb der Kurs spezifische, wiederkehrende Verhaltensmuster aufweist. Unsere Aufgabe als Trader besteht darin, diese Muster zu erkennen und davon zu profitieren.
Backtesting erfüllt eine wichtige Aufgabe:
Zuvor musst du dir allerdings die Frage stellen ob du dazu bereit bist, dass du die Energie und Arbeit aufbringst, um dein Handelssystem bis an seine Grenzen zu testen, bevor du auch nur einen Cent deines Handelskapitals riskierst. Du musst wissen, wann das System funktioniert, vor welchen News Ereignissen Vorsicht geboten ist und warum das System funktioniert und versagt hat. Das erfordert hunderte simulierter Trades.
Während du dein System in Aktion beobachtest, wirst du anfangen, die Muster in einem neuen Licht zu sehen. Zum Beispiel: Wenn die Kerzenschlusskurse am Tages-Chart einen Orderblock respektieren ist es wahrscheinlicher, dass mein Einstieg auf einem 1h Chart mittels Orderblock funktioniert, als wenn ich keine Unterstützung vom Tages-Chart habe.
Es wird immer intuitiver und du wirst Möglichkeiten finden, das System im Laufe der Zeit zu verbessern. Du wirst Muster erkennen, wenn Trades scheitern, und aufhören, dieses Muster zu handeln. Du wirst Gelegenheiten erkennen die dir entgangen sind und dein System anpassen, um von diesen Gelegenheiten zu profitieren. Am wichtigsten ist, du wirst sehen ob das System überhaupt zuverlässig funktioniert, und es verwerfen, wenn nicht. Die gute Nachricht ist, dass du nicht einen einzigen Cent riskieren musst!
Um die Genauigkeit deines Handelssystems zu verfolgen, musst du eine Tabelle einrichten, die die wichtigen Variablen aufzeichnet, die du verfolgen möchtest. Zum Beispiel könntest du die folgenden Überschriften verwenden:
Ticker / Wochentag / Einstiegszeit / Support vom Tages-Chart / Long oder Short / Risiko-Reward-Verhältnis / Gewinn oder Verlust / Kontostand
Wichtig ist, dass du in Prozent Risiko pro Trade denken solltest und nicht in Euro oder Dollar. Dies wird dir zeigen, wie gut deine Strategie funktioniert. Zum Beispiel, wenn du nach dem Verfolgen von 100 Trades feststellst, dass dein System eine Erfolgsrate von lediglich 33% hat, du aber ein Risk Reward Verhältnis von 3:1 pro Trade hast, wirst du trotzdem im Schnitt alle 3 Trades 1% Gewinn machen. Das wäre schon ein guter Anfang jedoch, solltest du immer gewillt sein dein System zu verbessern um die Perioden des Drawdowns so gering wie möglich zu halten.
Das Testen deines Handelssystems zeigt dir auch, wie viele Gelegenheiten sich pro Tag und pro Währungspaar bieten. Am besten startest du mit einem Währungspaar. Zu Beginn meiner Tradingkarriere habe ich den Fehler gemacht mich auf zu viele Ticker gleichzeitig zu konzentrieren. Das Ergebnis war, dass ich mit keinem Paar so richtig in „Sync“ war und zu viele Fehler gemacht habe.
Ein weiteres erfreuliches Nebenprodukt ist, dass du nicht nur dein Handelssystem verfeinern wirst, sondern dich auch selbst immer weiterentwickeln wirst, indem du deine mentalen Fähigkeiten im Markt schulst und nach Gelegenheiten suchst, die zu deinem bestimmten Handelssystem passen. Zum Beispiel, indem ich alle meine Verlusttrades analysierte, konnte ich ein Muster erkennen, dass ich zusätzlich zu einem Einstiegspunkt ein klares Ziel brauche wie zum Beispiel: relativ gleiche Tiefs – die oft wie ein Magnet für den Kurs wirken (schau dir dazu meine beiden kürzlich geposteten Trade- Ideen an Stop Run Setup USDCAD — und Editors Picks Stop Run Setup GBPUSD — )
Ich habe dann mein Handelssystem geändert, um Trades auszuschließen, die kein klares Ziel, welches einfach zu erreichen ist zeigten.
Herauszufinden was funktioniert ist oft das Ergebnis davon herauszufinden was nicht funktioniert und einfach aufzuhören das zu tun!
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Handle klug und erfolgreich!









