Manchmal muss man als Aktionär den Kopf so heftig schütteln, das man sich danach gleich einen Termin beim Chiropraktiker bucht. Ein Versprechen von Putin lässt die Kurse fallen und zwar ordentlich. Doch was sind seine Versprechen Wert?
Vier Beispiele :
1. Budapester Memorandum (1994):
Russland verpflichtete sich zusammen mit den USA und UK, die Souveränität und Grenzen der Ukraine zu respektieren, im Gegenzug gab die Ukraine ihre Atomwaffen ab.
→ Bruch 2014 mit der Annexion der Krim.
→ Bruch 2022 durch den Großangriff auf die gesamte Ukraine.
Minsker Abkommen (2014/2015):
Putin sagte mehrfach zu, Waffenstillstände einzuhalten und Separatisten in der Ostukraine zu mäßigen.
→ Mehrfacher Bruch, da Gefechte und Waffenlieferungen an Separatisten weiterliefen.
2. NATO & Westen
„Keine militärische Expansion in Nachbarländer“:
Putin erklärte noch 2008 nach dem Georgienkrieg, Russland wolle keine aggressive Politik gegenüber Nachbarn betreiben.
→ Bruch: Krim-Annexion 2014, Krieg in der Ostukraine, Angriff 2022.
Gas- und Energieversprechen:
Moskau versicherte jahrelang, Europa sei ein „verlässlicher Partner“ bei Gaslieferungen.
→ Bruch ab 2021/22, als Lieferungen politisch gesteuert, gedrosselt und als Druckmittel eingesetzt wurden.
3. Innenpolitische Zusagen
Keine Verfassungsänderung zur Amtszeitverlängerung (2000er Jahre):
Putin betonte mehrfach, er werde nicht an der Verfassung „herumschrauben“.
→ Bruch 2020, als eine Reform beschlossen wurde, die ihm theoretisch bis 2036 im Amt bleiben lässt.
„Demokratische Entwicklung Russlands“:
In den frühen 2000er-Jahren versprach Putin, Russland solle sich zu einem demokratischen Rechtsstaat entwickeln.
→ Bruch durch zunehmende Unterdrückung von Opposition, Medien und NGOs.
4. Internationale Verträge
INF-Vertrag (Abrüstung von Mittelstreckenraketen):
Russland erklärte sich zur Einhaltung verpflichtet.
→ Bruch laut USA & NATO durch Entwicklung neuer Systeme, was 2019 zum Ende des Vertrags beitrug.
Chemiewaffen-Abrüstung:
Russland bestätigte offiziell die vollständige Vernichtung.
→ Zweifel blieben bestehen, u.a. wegen des Einsatzes von Nervengiften (Skripal 2018, Nawalny 2020).
Was sind seine Versprechen Wert? Weniger als das Papier auf dem Sie stehen. Aktuell könnte er sich keinen weiteren Konflikt leisten, da in der Ukraine teilweise schon Panzer eingesetzt werden, die vom TÜV nicht mehr auf die Straßen gelassen würden. Doch die Experten warnen eindringlich - "In fünf Jahren könnte Russland wieder Vollständig aufgerüstet sein" - und dann seinen Expansionskurs weiter verfolgen.
Es gibt also keinen Grund Aktien von Rüstungsunternehmen abzustoßen denn, die Zukunft wird erst dann "Sicher" sein, wenn ihr in der Lage sind, jedwede Aggressionen an der EU-Außengrenze zu stoppen. Das bedeutet Aufrüstung - ganz gleich was aus Putins Mund für Worte kommen.
Fazit ich habe kräftig nachgekauft.
Vier Beispiele :
1. Budapester Memorandum (1994):
Russland verpflichtete sich zusammen mit den USA und UK, die Souveränität und Grenzen der Ukraine zu respektieren, im Gegenzug gab die Ukraine ihre Atomwaffen ab.
→ Bruch 2014 mit der Annexion der Krim.
→ Bruch 2022 durch den Großangriff auf die gesamte Ukraine.
Minsker Abkommen (2014/2015):
Putin sagte mehrfach zu, Waffenstillstände einzuhalten und Separatisten in der Ostukraine zu mäßigen.
→ Mehrfacher Bruch, da Gefechte und Waffenlieferungen an Separatisten weiterliefen.
2. NATO & Westen
„Keine militärische Expansion in Nachbarländer“:
Putin erklärte noch 2008 nach dem Georgienkrieg, Russland wolle keine aggressive Politik gegenüber Nachbarn betreiben.
→ Bruch: Krim-Annexion 2014, Krieg in der Ostukraine, Angriff 2022.
Gas- und Energieversprechen:
Moskau versicherte jahrelang, Europa sei ein „verlässlicher Partner“ bei Gaslieferungen.
→ Bruch ab 2021/22, als Lieferungen politisch gesteuert, gedrosselt und als Druckmittel eingesetzt wurden.
3. Innenpolitische Zusagen
Keine Verfassungsänderung zur Amtszeitverlängerung (2000er Jahre):
Putin betonte mehrfach, er werde nicht an der Verfassung „herumschrauben“.
→ Bruch 2020, als eine Reform beschlossen wurde, die ihm theoretisch bis 2036 im Amt bleiben lässt.
„Demokratische Entwicklung Russlands“:
In den frühen 2000er-Jahren versprach Putin, Russland solle sich zu einem demokratischen Rechtsstaat entwickeln.
→ Bruch durch zunehmende Unterdrückung von Opposition, Medien und NGOs.
4. Internationale Verträge
INF-Vertrag (Abrüstung von Mittelstreckenraketen):
Russland erklärte sich zur Einhaltung verpflichtet.
→ Bruch laut USA & NATO durch Entwicklung neuer Systeme, was 2019 zum Ende des Vertrags beitrug.
Chemiewaffen-Abrüstung:
Russland bestätigte offiziell die vollständige Vernichtung.
→ Zweifel blieben bestehen, u.a. wegen des Einsatzes von Nervengiften (Skripal 2018, Nawalny 2020).
Was sind seine Versprechen Wert? Weniger als das Papier auf dem Sie stehen. Aktuell könnte er sich keinen weiteren Konflikt leisten, da in der Ukraine teilweise schon Panzer eingesetzt werden, die vom TÜV nicht mehr auf die Straßen gelassen würden. Doch die Experten warnen eindringlich - "In fünf Jahren könnte Russland wieder Vollständig aufgerüstet sein" - und dann seinen Expansionskurs weiter verfolgen.
Es gibt also keinen Grund Aktien von Rüstungsunternehmen abzustoßen denn, die Zukunft wird erst dann "Sicher" sein, wenn ihr in der Lage sind, jedwede Aggressionen an der EU-Außengrenze zu stoppen. Das bedeutet Aufrüstung - ganz gleich was aus Putins Mund für Worte kommen.
Fazit ich habe kräftig nachgekauft.
Trade ist aktiv
08:19 Uhr - Positive Analystenkommentare ermuntern Anleger zum Einstieg bei Renk und Hensoldt. Die Aktien des Panzergetriebe-Herstellers und des Militärsoftware-Anbieters steigen im Frankfurter Frühhandel um jeweils mehr als zwei Prozent. Die Citigroup hatte die Titel jeweils auf "Neutral" von "Sell" hochgestuft.
Haftungsausschluss
Die Informationen und Veröffentlichungen sind nicht als Finanz-, Anlage-, Handels- oder andere Arten von Ratschlägen oder Empfehlungen gedacht, die von TradingView bereitgestellt oder gebilligt werden, und stellen diese nicht dar. Lesen Sie mehr in den Nutzungsbedingungen.
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