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Strategy-Hopping, oder: wie man NICHT erfolgreich wird

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Hallo Community!

Jeder Trader (wir meinen wirklich ausnahmslos jeden!) hat zu Anfang seiner Karriere nach dem Heiligen Gral , nach DER Strategie gesucht. Die einen haben früher aufgegeben, die anderen später.

Eine altbekannte Tatsache ist, dass die meisten Retail-Trader ihr Geld verlieren. Ein Grund dafür ist die nie enden wollende Suche nach der perfekten Strategie.
Im Laufe einer Trader-Karriere kommt man z.B. am Konzept von Unterstützungen und Widerständen kaum vorbei. Nach einer Weile stellt man fest, dass es noch etwas anderes gibt, z.B. die Schulter Kopf Formation. Man entscheidet sich evtl . dafür, diese Formation "mal mitlaufen zu lassen". Wenn man dann die Candlestick Patterns, oder die RSI Divergenzen oder Bollinger Bänder oder Elliott Wave Theorie entdeckt, dann ist man fürs Erste beschäftigt. Und jedes Mal verwirft man, was man bisher gelernt hat und vor allem fängt man wieder bei null an.

Jeder Trader kennt das.

Was die wenigsten (Anfänger) Trader kennen, ist, "The one Punch Man". Oder wie Bruce Lee sagte:
"Ich fürchte nicht den Mann , der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der den selben Kick 10.000 mal geübt hat."

Nehmen wir zum Vergleich den Begriff "Sport". Es gibt da etliche verschiedene Sportarten. Angefangen beim Kampfsport, über Schach bis hin zum Handy Weitwurf. Jeder kann täglich mit Sport anfangen. ABER: Wer diese Woche Karate lernt, und sich nächste Woche Schach aneignet und übernächste Woche zum Handy Weitwurf nach Finnland fährt, der wird wohl nie wirklich gut werden.

Und damit kommen wir wieder zu jedem einzelnen Trader am Anfang seiner Karriere. Trading ist ein riesiges Gebiet. Es gibt Trading in fast unendlich vielen Varianten und Ableitungen und dabei sprechen wir noch nicht mal von Strategien, sondern lediglich von den zu handelnden Instrumenten sowie Regularien.

Wie findet man nun das, was wirklich zu einem passt? Und an diesem Punkt wird es schwierig. Natürlich muss man sich ausprobieren und man muss auch den Horizont erweitern. Die meisten Trader landen irgendwann wieder am Anfang, oder sie finden tatsächlich etwas, was sie so begeistert, dass es sie nicht mehr loslässt.

Eine Möglichkeit für Neulinge ist: Lerne das Erste, was dir gefällt. Werde richtig gut darin. Wer es bis hierhin geschafft hat, der hat schon vielen etwas voraus. Etwas, auf das man zurückkommen kann, wenn Strategie 2, oder 3, oder 4, nicht funktioniert.

Hat meine eine Strategie soweit perfektioniert dass man diese profitabel handeln kann, dann kann man sich weiter umsehen. Denn man hat immer ein „Backup". Einen Ausgangspunkt. Einen „Speicherpunkt“.

Es mag anfangs schwer sein, sich die Scheuklappen aufzusetzen und alles andere auszublenden. Jedoch ist genau das, sehr wichtig.

Was waren eure „unnützesten“ Learnings? Womit habt ihr, im Nachhinein betrachtet, eure Zeit verschwendet?

Lasst es uns in den Kommentaren wissen, denn jeder Trading-Reise ist einzigartig!

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