Gold schwächt sich ab – Markt signalisiert möglichen RückgangDer Goldpreis verliert an Dynamik, nachdem er an der Zone 4.090–4.100 USD klar abgewiesen wurde. Die Bewegung um 4.065 USD mit kleinen Kerzen und langen oberen Dochten deutet auf nachlassende Kaufkraft hin.
Der stärkere US-Dollar, hohe Anleiherenditen und steigende Aktienmärkte entziehen dem Metall zusätzlich Kapital.
Ein Test der Unterstützung bei 4.040–4.030 USD wird wahrscheinlicher. Fällt dieser Bereich, könnte Gold weiter in Richtung 4.000 USD abrutschen, wo stärkere Liquidität liegt.
X-indicator
Abwärtspreiskanal, BITCOIN „fiel“ auf 80.000. Der Preis hat gerade den Tiefpunkt durchbrochen und bleibt weiterhin im fallenden Preiskanal + schafft ein klares unteres Tief, das derzeit erneut als perfekte Bärenflagge getestet wird. Der nächste Widerstand liegt bei 86.500–87.000 (der alte Kanalboden ist jetzt Widerstand), das Hauptziel liegt bei 80.002–80.000 (Oktoberboden + extrem dicker FVG-Bereich + psychologisches Niveau).
BTC befindet sich in einem echten Ausverkauf: Die Finanzierungsrate ist rekordverdächtig negativ, das offene Interesse ist stark gesunken, die Stimmung zu Beginn der Woche ist immer noch stark risikoscheu und der Wal verteilt weiter.
Struktur: bärisch im 4H-Tagesrahmen, keine verlässlichere Nachfragezone bis 80.000. Szenario: Kann 86.500 nicht zurückholen → fällt in den nächsten Sitzungen direkt auf 80.000.
Nasdaq: Neutrale Handelsmarke angehandelt, aber hält nochAuch die Nasdaq gibt in dieser Woche weiter nach und fällt auf 24239 Punkte. Die neutrale Handelsmarke bei 24200 wurde am Donnerstag angehandelt, der Kurs konnte sich jedoch am Freitag wieder über die Marke retten und bleibt vorerst ganz knapp bullish.
Auch die Intermarketindikatoren sehen alle schwach aus und fallen weiter an den unteren Rand des Neutralbereichs.
Saisonal ist gerade Thanksgiving und die Weihnachtszeit sehr positiv in der Nasdaq.
Mit Blick auf die Intermarketindikatoren bevorzugen wir folgende Sichtweise: eine Korrektur der Nasdaq bis and die bärische Handelsmarke auf 22000 herunter kann es durchaus gehen. Kommt dann die Erholung, haben wir einen Topeinstieg in eine Aufwärtsbewegung. Das halten wir am wahrscheinlichsten. Sollte hingegen die bärische Marke fallen, dann müssen wir uns warm anziehen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg
Ihr Team der TradingBrothers
DAX: Trendbruch mit AbwärtspotenzialDer DAX fällt weiter und zwar nicht nur durch die 200-Tagelinie sondern auch durch unsere neutrale Handelsmarke und landet bei 23244 Punkten. Damit ist der DAX von bullish auf neutral gewechselt.
Wie in der Vorwoche auch fallen alle Intermarketindikatoren weiter und kommen langsam an den unteren Rand des Neutralbereichs.
Positiv hingegen sieht die Saisonalität bis zum Jahresende aus.
Im DAX liegt viel Spannung in der Luft, leider nur negative. Der DAX hat viel Schwäche nach unten hin, liegen hier doch gleich 3 Kurslücken, die schnell geschlossen werden könnten. Es könnte durchaus nochmal eine technische Gegenreaktion bis knapp über 23500 Punkte kommen, um dann erst richtig in den Abverkauf überzugehen. Dann ist ein erstes Ziel die bärische Handelsmarke bei 21500 und schlussendlich könnte es dann noch bis 19000 Punkten heruntergehen. Kurioserweise liegt saisonal die beste Phase vor uns und wir müssen also vorsichtig sein.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg
Ihr Team der TradingBrothers
Könnte die Zinssenkung der RBNZ in dieser Woche den Höchstst...Könnte die Zinssenkung der RBNZ in dieser Woche den Höchststand des AUD/NZD markieren?
Ist es zu früh, um zu sagen, dass der australische Dollar gegenüber dem neuseeländischen Dollar seinen Höchststand erreicht hat? Mehrere Analysten gehen davon aus, dass die Rallye des AUD/NZD vor der Entscheidung der Reserve Bank of New Zealand in dieser Woche an Schwung verliert.
Die Märkte erwarten, dass die RBNZ eine Zinssenkung um 25 Basispunkte vornehmen und den offiziellen Leitzins auf 2,25 % senken wird.
Strategen der Bank of New Zealand und der National Australia Bank sagen, dass das Währungspaar, das kürzlich nahe seinem Zehnjahreshoch gehandelt wurde, möglicherweise auf 1,14 zurückfallen könnte, wenn die RBNZ signalisiert, dass sie kurz vor dem Ende ihres Lockerungszyklus steht.
Technische Signale könnten die Annahme bestätigen, dass AUD/NZD sich einem Wendepunkt nähert. Am 13. November bildete sich eine bärische Kerze, die einer Sternschnuppe ähnelt – ein Muster, das oft mit Umkehrungen nach längeren Aufwärtstrends in Verbindung gebracht wird.
Dennoch sprechen nicht alle Faktoren für den Kiwi. Australien hat gegenüber Neuseeland weiterhin einen beträchtlichen Zinsvorteil.
XAUUSD 1H: Reversal zur Füllung der LückeMarktstruktur
Der Kurs hat kürzlich die Liquidität unter dem markierten Support-Bereich (Tief vom 21.–22.) abgeholt.
Darauf folgte eine deutliche Aufwärtsreaktion – ein Hinweis auf Akkumulation und einen Sell-Side-Liquiditätssweep (SSL).
2. Konsolidierung & Mittelbereich
Der Kurs bewegt sich aktuell innerhalb einer seitwärts gerichteten Range.
Die gepunktete Linie (Middle Range) markiert die Mitte dieser Konsolidierung.
Ein erneutes Überwinden und Halten über diesem Niveau signalisiert in der Regel bullische Absicht.
3. Liquidität oberhalb (Buy-Side Liquidity – BSL / $$$)
Rechts befinden sich mehrere eng zusammenliegende Hochs, markiert mit „$$$“, die Buy-Side-Liquidität darstellen.
Diese Hochs sind ein logisches Ziel für eine bullische Bewegung.
Fair Value Gap (FVG)
Oberhalb des aktuellen Kurses liegt ein großes FVG.
Bei einem Range-Breakout wirkt dieses FVG wie ein Magnet, wohin der Kurs mit hoher Wahrscheinlichkeit laufen wird.
5. Erwartetes Szenario (wie im Chart eingezeichnet)
Leichter Rücksetzer in Richtung Support.
Durchbruch über den Mittelbereich.
Abholen der Liquidität bei „$$$“.
Weiterer Anstieg in die markierte FVG-Zone.
Goldanalyse und Handelsstrategien | Montag✅ Technischer Ausblick (4-Stunden-Struktur)
● Nachdem Gold das historische Hoch bei 4381 erreicht hatte, trat es in eine Korrekturphase ein und bildete eine segmentierte Struktur aus „Rückgang → Bodenbildung → Erholung“.
Jede Phase dauerte ungefähr eine Woche.
Nach dem Erreichen von 4245 befindet sich Gold nun in der zweiten Korrekturwelle, und aus zyklischer Sicht ist diese Korrektur noch nicht vollständig abgeschlossen.
● In den letzten zwei Tagen hat Gold mehrfach Unterstützung im Bereich der psychologischen Marke von 4000 gefunden und Erholungsanzeichen gezeigt. Das deutet darauf hin, dass Käufer diese Zone aktiv verteidigen und kurzfristiges Aufwärtsinteresse besteht.
● Die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte (MA5, MA10, MA20) liegen derzeit gebündelt im Bereich von 4080–4100 und üben deutlichen Druck aus, was darauf hinweist, dass der kurzfristige Trend weiterhin bärisch bleibt.
Die langfristigen gleitenden Durchschnitte steigen jedoch allmählich an, was zeigt, dass die Unterstützung nach unten weiterhin stabil ist und tiefere Rückgänge begrenzt sein könnten.
● Die Bollinger-Bänder verengen sich weiter, was auf eine seitwärts gerichtete und schwankende Marktstruktur hinweist.
Das untere Band nähert sich zunehmend früheren Tiefpunkten an und begrenzt somit den Spielraum für weitere Abwärtsbewegungen.
✅ Struktur des Tagescharts
● Gold befindet sich weiterhin in einer Konsolidierungsphase. Die Bollinger-Bänder verengen sich allmählich, was darauf hindeutet, dass in naher Zukunft keine eindeutige Trendbewegung zu erwarten ist.
● Das untere Band steigt stetig an und stimmt mit früheren Tiefs überein → begrenzt das Abwärtsrisiko.
● Das obere Band befindet sich weiterhin im Bereich 4100–4130, was die wichtigste kurzfristige Widerstandszone für Erholungen darstellt.
🔴 Widerstandsbereiche: 4100–4130
🟢 Unterstützungsbereiche: 4005–4000
🎯 Handelsempfehlungen
🔰 Strategie 1 (Short bei Erholung)
● Schrittweise Short-Einstiege im Bereich 4100–4105
Ziele: 4050–4020
Breakdown-Ziel: 4000
🔰 Strategie 2 (Long bei Rücksetzer)
● Schrittweise Long-Einstiege im Bereich 4000–4005
Ziele: 4020–4030
Breakout-Ziel: 4050
📌 Ausblick für die nächste Woche
Insgesamt bewegt sich Gold weiterhin in einer Struktur von schwacher Konsolidierung — unterstützt nach unten, aber mit begrenzter Erholungsdynamik.
Der Preis wird voraussichtlich im Bereich 4000–4100 USD schwanken.
● Wenn Fed-Vertreter „hawkisher“ klingen:
Sinkende Zinssenkungserwartungen → stärkerer USD → Gold könnte die 4000-Unterstützung erneut testen.
● Wenn Fed-Vertreter „dovisher“ auftreten:
Steigende Zinssenkungserwartungen → Gold könnte den Widerstand bei 4100 erneut ansteuern.
● Bei zunehmenden geopolitischen Spannungen:
Zuflüsse in sichere Häfen könnten Gold zu einem Ausbruch über die obere Range-Grenze treiben.
Der kurzfristige Fokus am Montag bleibt auf der Range 4000–4100.
Warte auf einen Ausbruch und folge dann der Bewegung in Trendrichtung.
Die Marktpsychologie kippt („Wenn sogar Saylor im Minus ist…“)Hallo liebe TradingView-Community,
wir starten diesen späten Sonntagnachmittag mit einem Gedanken, der hervorragend zu der aktuellen Marktphase passt:
🦅 „Der Markt dreht erst, wenn du nicht mehr daran glaubst.“
👉 Wendepunkte kommen selten dann, wenn man sie erwartet.
🔹 Deshalb zählt Struktur – nicht Emotion.
🟠 Bitcoin
Bitcoin fiel am Freitag bis in den Bereich von 80.500 USD und testete dort exakt die 800-EMA im Daily-Chart. Diese Zone bot sofort soliden Support:
Der Kurs wurde aggressiv aufgekauft, was eine starke 5-%-Wick nach unten erzeugte – ein klassisches Zeichen dafür, dass große Marktteilnehmer gezielt Liquidität aus unteren Bereichen abgreifen.
Der Samstag verlief weitgehend ruhig, ohne klare Impulse. Erst heute setzt BTC wieder zu einer Erholung an – doch die entscheidende Frage bleibt:
❓ Wie nachhaltig ist dieser Bounce?
Aktuell besteht das Risiko, dass Bitcoin erneut in eine Konsolidierung nach unten übergeht und die grüne Support-Zone anläuft. Ein Test dieser Zone könnte sogar eine bullische Divergenz formen – ein Muster, das häufig eine größere Umkehrbewegung einleitet.
📊 On-Chain-Perspektive
Die On-Chain-Daten der letzten Tage unterstreichen den Verkaufsdruck im Markt:
• 14. November: 65.000 BTC mit Verlust an Börsen übertragen
• 18. November: 68.000 BTC mit Verlust transferiert
• 21. November (Freitag): 68.500 BTC mit Verlust eingezahlt
Diese Transfers zeigen klar:
👉 Kurzfristige Halter sind unter Druck und realisieren Verluste.
Besonders relevant ist der STH-Realized Price:
• Durchschnittlicher Kaufpreis der Short-Term-Holder: 108.500 USD
• Verlust aktuell: –22 %
• Damit der größte STH-Verlust in diesem Zyklus
Historisch gesehen war genau diese Konstellation mehrfach ein Bodenindikator:
• September 2023
• September 2024
• Mai 2025
In all diesen Fällen folgte nach einer längeren Bodenbildungsphase ein klarer Trendwechsel nach oben.
Zusätzlich zeigen die Coinbase-Reserven, dass große Marktteilnehmer aktuell massiv Spot-BTC von der Börse abziehen – ein mittelfristig bullisches Signal.
📉 Orderbuch & Liquidität
Unterhalb der 80K-Marke nehmen die großen Buy-Orders im Orderbuch sichtbar zu – besonders zwischen 78K und 75K.
Die Liquiditätsstruktur zeigt:
👉 Der Markt holt aktuell nur kurzfristige Short-Liquidität ab
👉 Danach bleibt der Weg nach unten relativ offen
👉 Tiefer liegende Pools (75K) wirken wie ein magnetisches Ziel
Der Bereich um 75.000 USD ist zusätzlich aus psychologischer Sicht relevant, da:
• Der Durchschnittspreis von MicroStrategy (MSTR) liegt bei 74.000 USD
🏛️ MicroStrategy – Ein unterschätzter Faktor
Die MicroStrategy-Aktie fällt seit Wochen, während gleichzeitig der S&P 500 und Nasdaq an Momentum verlieren. Sollte der Aktienmarkt weiter korrigieren und Bitcoin unter 75K drücken, entsteht eine kritische Frage:
👉 Wie reagiert MicroStrategy, wenn BTC unter die eigene Cost Basis fällt?
Die Strategie von Michael Saylor war bisher klar:
„Buy & Hold für immer.“
Doch sollte der Markt mehrere Monate seitwärts laufen oder unter 74K konsolidieren, wäre es das erste Mal, dass MSTR in ernsthaften strukturellen Druck kommt.
Eine solche Situation könnte – zumindest theoretisch – die Marktstimmung beeinträchtigen, auch wenn ein tatsächlicher BTC-Verkauf durch MSTR aktuell höchst unwahrscheinlich ist.
Es ist kein Szenario, das man erwarten muss – aber eines, das man als Investor im Hinterkopf behalten darf.
📌 Fazit
• Bitcoin zeigt kurzfristige Stärke, aber die Nachhaltigkeit bleibt unklar.
• Der Daily-Bounce auf der 800-EMA ist positiv, doch die grüne Zone darunter bleibt ein realistisches Ziel.
• On-Chain-Daten sprechen für eine Bodenbildungsphase, nicht für Panik.
• Orderbuch-Struktur zeigt Liquidität bei 75K.
• MicroStrategy ist kein unmittelbares Risiko – aber ein psychologischer Faktor.
Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg beim Traden und einen starken Start in die neue Woche. Hoffen wir, dass die ETF-Abflüsse morgen nicht weiter zunehmen – ein wenig Entspannung würde dem gesamten Markt guttun. 🚀
Perfektes Bitcoin-Zyklus-Timing: Startet nun der Bärenmarkt?Ist das der Start des Bärenmarktes?
Genau diese Frage stellt sich derzeit so gut wie jeder Marktteilnehmer. Und die direkte Anschlussfrage lautet natürlich: Wenn ja, wo und wann könnten wir mit einem möglichen "Bärenmarkt-Tief" rechnen?
Um diese Fragen so neutral wie möglich zu betrachten, lohnt es sich, die vergangenen Bitcoin-Zyklen noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und die aktuelle Situation zeitlich und strukturell einzuordnen.
Das spricht dafür;
Zeitlich fügt sich das aktuelle Hoch vom 6. Oktober bemerkenswert präzise in das Fenster ein, in dem wir historisch das jeweilige „Zyklus-Top“ bei Bitcoin erwarten würden. Betrachtet man nur die zeitliche Struktur früherer Zyklen, dann liegt das jüngste Hoch genau dort, wo auch die Tops der letzten Bullenmärkte entstanden sind. Unter der Annahme, dass der Zyklus weiterhin seiner historischen Dynamik folgt, können wir daher das aktuelle Hoch als Referenzpunkt verwenden, um den typischen Preisverlauf nach vergangenen Zyklushochs zu modellieren.
Vergleicht man die drei letzten Bärenmärkte miteinander, ergibt sich ein klarer gemeinsamer Nenner: Die Korrelation ist auffallend hoch. Die jeweiligen Bärenmarkt-Tiefs entstehen zeitlich fast deckungsgleich, meist innerhalb desselben mehrmonatigen Fensters. Zudem liegen die Tiefs jedes Zyklus relativ gesehen leicht über dem vorherigen, was auf eine langfristig ansteigende strukturelle Bodenbildung hindeutet. Überträgt man dieses Muster auf den aktuellen Zyklus, ergibt sich für Ende 2026 eine potenziell relevante Preiszone im Bereich von etwa 40.000–50.000 USD aus Zyklusperspektive.
Die folgende Grafik verdeutlicht eindrucksvoll, wie präzise das aktuelle Zyklus-Top zeitlich mit den Tops der vorherigen Bitcoin-Zyklen übereinstimmt:
Das spricht dagegen;
Zeitlich, ja! Aber... die Dynamik dieses Zyklus unterscheidet sich fundamental!
Trotz dieser spannenden zeitlichen Parallelen dürfen wir nicht vergessen, dass der aktuelle Zyklus in mehreren entscheidenden Punkten deutlich vom historischen Muster abweicht:
Bisher hat es keine extrem überdehnte Blow-Off-Phase gegeben wie in 2013, 2017 oder 2021.
Der Anstieg der letzten zwei Jahre war kontrollierter, stabiler und liquider, stark getragen durch ETF-Zuflüsse, institutionelle Nachfrage und einer generell reiferen Marktstruktur.
Dadurch fehlt bislang das typische „Überhitzen“, das in vergangenen Zyklen fast zwangsläufig in einen tiefen Bärenmarkt mündete.
Diese strukturellen Unterschiede machen es derzeit schwierig, einen klassischen Bärenmarkt mit -70% bis -85% Drawdown zu erwarten, beziehungsweise die typischen Zielzonen, die aus der historischen Zykluslogik abgeleitet werden.
Warum ein abgeschwächter oder verkürzter Rücksetzer möglich ist;
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Liquiditätszyklus, in dem wir uns aktuell befinden.
Global betrachtet deutet vieles darauf hin, dass wir uns auf ein Umfeld zubewegen, in dem:
- wieder mehr Liquidität ins System fließt,
- Zentralbanken mittelfristig lockern,
- Risikoassets tendenziell profitieren.
Wenn dieser Trend anhält, könnte Bitcoin bereits früh in 2026 wieder relative Stärke entwickeln, bevor überhaupt die klassischen Bärenmarkttiefs erreicht werden. Ein längeres seitliches Auskonsolidieren, gefolgt von früheren Aufwärtsimpulsen, wäre unter den gegebenen Rahmenbedingungen durchaus plausibel.
Fazit
Ohne Frage.. zeitlich passt das Hoch perfekt zu früheren Zyklus-Tops.
Historisch wären Tiefs Ende 2026 bei 40–50k plausibel, die letzten drei Bärenmärkte stützen dieses Setup.
Strukturell unterscheidet sich der aktuelle Zyklus jedoch deutlich: keine Blow-Off-Phase, starke institutionelle Nachfrage, stabilere Kapitalflüsse.
Deshalb ist ein klassischer tiefer Bärenmarkt weniger wahrscheinlich. Ein verkürzter oder abgeschwächter Downtrend mit früherer Erholung erscheint zunehmend realistisch, besonders im Kontext des aktuellen Liquiditätszyklus.
Teilt gerne auch eure Meinung in den Kommentaren.
Bitcoin - Letzter Halt vor dem Boden?Die vergangene Woche hat viele Investoren hart getroffen – mit einem unerwarteten Crash unter die 81k$-Marke bei Bitcoin und einem massiven Vertrauensverlust im gesamten Markt. Doch gerade jetzt ist der Moment gekommen, nüchtern auf die Fakten zu blicken: Während die Panik unter Retail-Tradern steigt, zeigen unsere Daten klare Signale für eine bevorstehende Gegenbewegung. In diesem Report analysieren wir die aktuellen Wirtschaftsrisiken, werfen einen Blick auf die mögliche Kettenreaktion rund um MicroStrategy – und schauen im Detail, welche Level bei Bitcoin und Altcoins jetzt entscheidend sind.
Wochenvorbereitung: Wirtschaftsdaten & Feiertage treffen aufeinander
In der kommenden Woche erwartet uns eine explosive Mischung aus wichtigen Wirtschaftsdaten und mehreren Feiertagen – ein Umfeld, das die Märkte anfällig für starke Schwankungen und ungewöhnliche Bewegungen macht. Für Trader bedeutet das: Augen auf und flexibel bleiben!
📊 Montag, 24. November – Feiertag in Japan
Die Woche beginnt ruhig, zumindest auf dem Papier. In Japan ist Feiertag – das bedeutet geringere Liquidität in den asiatischen Märkten. Gerade an solchen Tagen sind schnelle Kursausschläge und Marktmanipulationen durch geringes Handelsvolumen möglich.
📊 Dienstag, 25. November – Erzeugerpreisindex (14:30 Uhr MEZ)
Der EPI misst die Preisveränderung auf Produzentenebene – ein Frühindikator für die Inflation.
Vorheriger Wert: 2,6 %
Prognose: 2,7 %
Ein Anstieg würde den Inflationsdruck bestätigen und könnte die Erwartungen an baldige Zinssenkungen dämpfen – also eher negativ für die Märkte.
📊 Mittwoch, 26. November – Datensupermittwoch
Bruttoinlandsprodukt (14:30 Uhr MEZ)
Vorher: 3,8 %
Ein starkes BIP wirkt wachstumsfördernd und ist bullisch für die Märkte. Ein Rückgang hingegen könnte Rezessionsängste schüren.
Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr MEZ)
Letzter Wert: 220.000
Ein Anstieg deutet auf einen schwächelnden Arbeitsmarkt hin – kurzfristig positiv für die Märkte (Zinssenkungsfantasie), langfristig aber wirtschaftlich negativ.
PCE-Kernrate (16:00 Uhr MEZ)
Vorher & Prognose: 2,9 %
Die PCE-Kerninflation gilt als wichtigster Inflationsindikator der FED. Eine unveränderte Rate wäre ein neutraler Impuls – weder zusätzlicher Druck noch Entlastung.
📊 Donnerstag & Freitag – Feiertage in den USA (Thanksgiving & Brückentag)
Gegen Ende der Woche steht die Wall Street still – zumindest personell.
Was das bedeutet: Dünne Liquidität-Erhöhte Volatilität-Risiko kurzfristiger Bewegungen durch kleinere Orders
MicroStrategy droht Index-Rauswurf – Was das für Bitcoin bedeutet
Seit Jahren gilt MicroStrategy (MSTR) als institutionelles Bitcoin-Aushängeschild: Das Unternehmen hält mittlerweile über 226.000 BTC und hat sich unter CEO Michael Saylor praktisch in eine „Bitcoin-ETF mit Firmenhülle“ verwandelt. Doch genau dieses Bitcoin-Engagement könnte dem Unternehmen jetzt zum Verhängnis werden – denn MicroStrategy droht der Ausschluss aus dem MSCI World Index, einem der wichtigsten globalen Aktienindizes für institutionelle Investoren.
Warum droht MicroStrategy der Rauswurf?
Der Hintergrund: Der MSCI World Index hat klare Kriterien, wie Unternehmen gewichtet und aufgenommen werden. Dabei wird besonders Wert auf Diversifikation, reale operativen Geschäftszweck und Risikoabwägung gelegt.
MicroStrategy verstößt mittlerweile gegen mehrere dieser Prinzipien:
-Übergewichtung auf eine einzige Anlageklasse: Über 90 % der Unternehmensbewertung basieren heute auf Bitcoin-Beständen. Das operative Kerngeschäft (Software & Analytics) ist für den Aktienkurs de facto irrelevant geworden.
-Keine Streuung der Unternehmenswerte: Das Risiko ist vollständig an den Bitcoin-Kurs gekoppelt. Solche „asset-heavy“ Konstruktionen widersprechen den Grundprinzipien vieler institutioneller Fonds.
-Extrem hohe Volatilität: Da MSTR fast wie ein Bitcoin-Leverage-ETF reagiert, bringt die Aktie zu viel Instabilität in einen Index, der auf ausgewogenes Risikomanagement setzt.
Die Diskussion über den Rauswurf wird vor allem durch Neubewertungen der Index-Zusammensetzung durch MSCI laut, die regelmäßig stattfinden. Analysten sehen MicroStrategy zunehmend als „fehlplatziert“ im Index-Umfeld.
Was würde ein Rauswurf bedeuten?
-Ein Ausschluss aus dem MSCI World hätte massive Auswirkungen auf MicroStrategy – und auf Bitcoin selbst:
-Institutionelle Kapitalabflüsse: Milliarden an Fonds-Volumen, die den Index abbilden (z. B. ETF-Anbieter), wären gezwungen, MSTR zu verkaufen.
-Starker Kursdruck auf MSTR: Ein Massenverkauf könnte den Aktienkurs stark belasten – und damit auch das Vertrauen in MicroStrategys Bitcoin-Bestände.
-Psychologische Auswirkung auf den Markt: Wenn das bekannteste institutionelle Bitcoin-Vehikel aus einem globalen Leitindex fliegt, wäre das ein massiver Imageschaden für BTC.
-Systemische Effekte: Viele Anleger – vor allem Retail – sehen MSTR als Bitcoin-Proxie. Ein Crash der Aktie könnte Panikverkäufe auf dem gesamten Kryptomarkt auslösen.
Fazit: Ein potenziell katastrophaler Dominoeffekt
Ein tatsächlicher Ausschluss MicroStrategys aus dem MSCI World wäre weit mehr als ein symbolischer Rückschlag – es wäre ein Warnschuss an alle Unternehmen, die Bitcoin strategisch in ihre Bilanz aufnehmen wollen. Gleichzeitig könnte es den Markt in eine weitere Abwärtsdynamik zwingen, da Bitcoin seine institutionelle Glaubwürdigkeit einbüßt und ein wichtiges Vertrauensträger-Vehikel fällt.
Die Entscheidung ist zwar noch nicht final – aber der bloße Druck, unter dem MSTR aktuell steht, zeigt, wie fragil die Verbindung zwischen traditionellen Finanzsystemen und Bitcoin aktuell noch ist.
Bitcoin - Boden oder nächste Falle?
Bitcoin hält sich über das Wochenende vorerst stabil, doch der Schock sitzt tief: Mit dem Fall auf 80.600 $ wurde ein deutlich tieferes Level erreicht, als selbst wir erwartet hatten. Zwar war die Korrektur bis in den Bereich 87.500–83.800 $ klar planbar – doch der direkte Durchbruch in einem Rutsch war selbst für uns überraschend. Wichtig ist nun: Ist dieser neue Boden haltbar?
4h-Chart: Marktstruktur & Trendanalyse
-Der RSI hat punktgenau die extrem bullische Zone angetestet – ein erstes positives Zeichen.
-Der MACD kreuzt erneut bullisch – was auf eine bevorstehende Erholung hindeutet.
-Die Bollinger Bänder verengen sich stark, was auf steigende Volatilität in den nächsten 12–24h hindeutet.
Damit sich diese positive Struktur durchsetzt, muss der RSI über 41 Punkte steigen. Nur dann ist ein weiterer Anstieg in Richtung 50 Punkte möglich. Wird diese Schwelle nicht erreicht, bleibt der Aufwärtstrend schwach.
Trendanalyse & Kursziele
-Der Bruch der 87.000 $-Marke wäre ein bullisches Signal für einen nachhaltigen Boden.
-91.352 $ ist der entscheidende Trigger: Bei Bruch dieser Zone sehen wir den mittelfristigen Boden als bestätigt.
-Mögliche Zielzonen nach oben: 98.000 $, später sogar 112.000 $.
Meine Einschätzung zum Boden:
🟩 70 % Wahrscheinlichkeit, dass der Boden steht
🟥 30 % Restwahrscheinlichkeit für einen erneuten Abverkauf
Kritischer Support
Sollte Bitcoin den aktuellen Anstieg nicht halten und eine 4h-Kerze unterhalb des Daily Pivot (84.500 $) schließen, wird das bullische Szenario entkräftet. In diesem Fall wären die nächsten Zielzonen deutlich tiefer: 78.400 $ – 72.200 $
Altcoins zeigen leise Stärke
Trotz der tief bärischen Marktphase halten sich viele Altcoins erstaunlich gut. Ein klarer Hinweis dafür ist die fallende Bitcoin-Dominanz, die nun unter 59 % liegt – ein wichtiges Zeichen für erstarkende Altcoin-Strukturen.
Sollte sich Bitcoin wie erwartet kurzfristig erholen, dürfte diese Erholung bei den Altcoins umso deutlicher ausfallen. Kapitalrotation aus BTC in Altcoins ist bereits spürbar, was das kurzfristige Potenzial in vielen Coins erhöht.
ETH & SOL im Fokus
-Ethereum zeigt ähnliche Strukturen wie Bitcoin:
Erstes Ziel bei einem Rebound: 3.100 $
Maximales Erholungspotenzial aktuell bei: 3.800 $
-Solana hat die letzten Abverkäufe besonders hart getroffen:
Ein Rebound in Richtung 147 $ wäre eine gesunde Gegenreaktion.
Das maximale Ziel liegt bei 175 $.
Die nächsten 48–72 Stunden werden entscheidend sein, ob die Altcoins sich aus eigener Kraft stabilisieren können, oder ob sie weiter unter der Schwäche von Bitcoin und den traditionellen Märkten leiden.
Die Märkte befinden sich weiterhin in einer heiklen Lage – technisch, emotional und geopolitisch. Der Boden bei Bitcoin ist noch nicht final bestätigt, doch die Strukturen deuten klar auf eine bevorstehende Erholung hin. Altcoins zeigen relative Stärke, was Hoffnung für die kommenden Wochen macht – zumindest kurzfristig. Gleichzeitig dürfen externe Risiken wie der mögliche Rauswurf von MicroStrategy aus dem MSCI-Index nicht unterschätzt werden. Für alle, die vorbereitet sind, bietet diese Phase vor allem eines: eine seltene Gelegenheit. Bleibt wachsam, realistisch – und vor allem strategisch.
Gold-Wochenrückblick und Ausblick: Nachfrage nach sicheren AnlagGold-Wochenrückblick und Ausblick: Nachfrage nach sicheren Anlagen kann starken Dollar nicht ausgleichen, Abwärtsdruck auf die Goldpreise nimmt zu
Marktübersicht: Am Freitag schloss der Goldpreis in den USA bei 4064,90 US-Dollar pro Unze, ein Minus von 12,41 US-Dollar bzw. 0,31 %. Im Wochenverlauf sank der Preis um 20,21 US-Dollar bzw. 0,49 %. Obwohl sich der Goldpreis über der wichtigen Unterstützungsmarke von 4000 US-Dollar pro Unze hielt, verlor er an Dynamik und konnte den ersten Widerstand bei 4100 US-Dollar nicht durchbrechen. Die Abwärtsrisiken nehmen allmählich zu.
Bemerkenswert ist, dass der Goldpreis seit Jahresbeginn um mehr als 55 % gestiegen ist und damit eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber hohen Renditen von US-Staatsanleihen und einem starken Dollar bewiesen hat. Da die letzte geldpolitische Sitzung der US-Notenbank (Fed) im Jahr 2025 näher rückt, verstärkt sich die Divergenz der Markterwartungen hinsichtlich der Zinsentwicklung, und die traditionelle Korrelation zwischen Gold, Zinsen und dem US-Dollar gewinnt wieder an Bedeutung.
Makroökonomischer Hintergrund: Aufgrund des Thanksgiving-Feiertags werden die US-Wirtschaftsdaten gebündelt Anfang nächster Woche veröffentlicht. Aufgrund des vorangegangenen Regierungsstillstands könnten einige Daten jedoch verspätet oder unvollständig sein. Wichtige Daten zu Beschäftigung und Inflation werden voraussichtlich nach der Fed-Sitzung im Dezember veröffentlicht, was die Erwartungen an eine Zinssenkung im Dezember weiter dämpft. Sofern sich die Wirtschaftslage nicht deutlich verschlechtert, dürften die Fed-Politiker die aktuellen Zinssätze beibehalten.
Laut dem CME FedWatch-Tool erwartet der Markt eine Wahrscheinlichkeit von über 70 % für eine Zinssenkung im nächsten Monat, während Ökonomen die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung und einer Beibehaltung des Status quo als nahezu gleich einschätzen. Vor diesem Hintergrund werden die Wirtschaftsdaten in den kommenden Wochen einen entscheidenden Einfluss auf den Markt haben.
Jüngste Preisentwicklung: Gold legte zu Wochenbeginn aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach sicheren Anlagen deutlich zu. Laut ADP-Arbeitsmarktdaten wurden im privaten Sektor in den vier Wochen bis zum 1. November durchschnittlich 2.500 Stellen pro Woche abgebaut. Das am Mittwoch veröffentlichte Protokoll der Fed-Sitzung vom Oktober zeigte, dass die meisten Entscheidungsträger die Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftslage für angemessen hielten. Im Protokoll wurde betont, dass „die meisten Teilnehmer der Ansicht waren, weitere Zinssenkungen könnten das Risiko einer anhaltenden Inflation verschärfen oder als mangelndes Engagement für das 2%-Inflationsziel interpretiert werden.“
Infolgedessen sanken die Markterwartungen für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember von rund 50 % zu Wochenbeginn auf knapp 35 %. Ein stärkerer Dollar schwächte die Attraktivität von Gold zusätzlich und setzte den Goldpreis in der zweiten Wochenhälfte unter Druck.
Technische Analyse: Betrachtet man den Tageschart, hat Gold an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen ein Doji-Muster gebildet. Dies deutet auf ein nahezu ausgeglichenes Verhältnis zwischen bullischen und bärischen Kräften hin, und der Markt könnte kurz vor einem Richtungsausbruch stehen. Insgesamt bleibt die Seitwärtsbewegung des vorangegangenen Kursrückgangs bestehen, und jegliche nachfolgende Erholung könnte als bärische Korrektur interpretiert werden.
Ein wichtiger Widerstand liegt bei der psychologisch wichtigen Marke von 4100 US-Dollar, während 4085 US-Dollar (das jüngste Hoch der bärischen Kerze) den ersten Widerstand darstellt. Die erste Unterstützung liegt bei 4050 US-Dollar, einem früheren Unterstützungs-/Widerstandsniveau. Sollte der Goldpreis unter 4040 US-Dollar (Unterstützung durch den 20-Tage-Durchschnitt) fallen, könnte sich der Rückgang in Richtung des Bereichs von 4005 bis 4000 US-Dollar beschleunigen und sogar ein Abwärtspotenzial bis auf 3970 und 3930 US-Dollar eröffnen.
Ausblick und Handelsstrategie für die kommende Woche: Die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und dem Erzeugerpreisindex (PPI) der kommenden Woche könnten neue Hinweise auf die Lage der US-Wirtschaft liefern. Schwache Wirtschaftsdaten könnten die Markterwartungen auf eine Zinssenkung der Fed neu entfachen und den Goldpreis wieder über 4100 US-Dollar treiben. Umgekehrt könnten starke Wirtschaftsdaten den Goldpreis unter die wichtige Unterstützungsmarke von 4000 US-Dollar fallen lassen und so weiteres Abwärtspotenzial eröffnen.
Handelsstrategie: Vorrangig bei Kursanstiegen verkaufen, sekundär bei Kursrückgängen kaufen. Wichtige Widerstandsmarken liegen im Bereich von 4100 bis 4130 US-Dollar, während kurzfristige Unterstützung im Bereich von 4020 bis 4000 US-Dollar erwartet wird. Anleger sollten ihre Positionen streng kontrollieren, angemessene Stop-Loss-Orders setzen und Verlustpositionen nicht blind halten.
Konkrete Handelsempfehlungen:
Strategie für Short-Positionen: Sollte der Goldpreis in den Bereich von 4080 bis 4085 US-Dollar steigen, erwägen Sie den Einstieg in Short-Positionen in mehreren Tranchen mit einer Positionsgröße von maximal 20 % Ihres Kapitals. Setzen Sie einen Stop-Loss bei 4093 US-Dollar und ein Kursziel von 4040 bis 4020 US-Dollar. Ein Durchbruch unter diese Marke könnte zu einem Kursziel von 4000 US-Dollar führen.
Strategie für Long-Positionen: Sollte der Goldpreis in den Bereich von 4000–4005 US-Dollar fallen, erwägen Sie den Einstieg in Long-Positionen mit einer geringen Positionsgröße von maximal 20 % Ihres Kapitals. Setzen Sie einen Stop-Loss bei 3992 US-Dollar und ein Kursziel von 4020–4030 US-Dollar. Ein Ausbruch über dieses Niveau könnte zu einem Kursziel von rund 4050 US-Dollar führen.
Silberpreis: An der $50er-Marke bleibt es spannendAnalyse bei einem Silberkurs von $49,98
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im Rückblick
Nach seinem massiven Abverkauf zu Beginn des zweiten Quartals konnte sich der Kurs nach dem April-Tief bei $28,33 ebenso stark erholen und in einem bis in den Oktober andauernden Ausbruchsszenario ein neues Allzeithoch bei $54,46 markieren. Dort hat sich zunächst ein Pullback ergeben.
Silberpreis Prognose für diese Woche
Der Silberkurs wurde in seinem ersten spürbaren Korrekturimpuls über der 45-Dollar-Marke abgefangen und konnte in der Gegenbewegung das Rekordhoch erneut in Reichweite bringen. Durch den Bruch der gelben Trendlinie bildet sich eine Pattsituation. Die Bären hatten es in einem zweiten Schub auf die 50-Tage-Linie abgesehen, könnten ihr Pulver aber bereits am Vorwochentief verschossen haben. In der Lunte der Freitagskerze haben die Bullen nicht nur Preise unter dem GD 50 abgewehrt, sondern den Kurs sogar im Wochenschluss zurück über den GD 20 und das markante 2011er-Hoch geführt. Lediglich an der psychologisch wichtigen $50er-Marke sind sie knapp gescheitert. Damit steht für die kommende Woche ein offener Verlauf bevor. Ein Ausbruch über das Freitagshoch ($50,85) dürfte für Ziele um $53,50 gut sein. Sollte hingegen der 50-Tage-Durchschnitt nachgeben, wäre Druck auf den $47er-Bereich zu erwarten.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $49,30 bis $53,70
Alternative Kursspanne Bären: $46,90 bis $50,20
Nächste Widerstände: $54,46 = Allzeithoch 2025
Wichtige Unterstützungen: $49,83 = Jahreshoch 2011 | $48,63 = Vorwochentief
Silber Prognose für nächste Woche
Im vorherrschenden Chartbild könnte der Kurs nach dem Bruch des Trendwinkels zunächst eine Schiebephase um die $50er-Marke bilden. In der Pendelbewegung bleibt sowohl ein Bruch des 50-Tage-Durchschnitt mit Druck in Richtung Oktobertief als auch ein Ausbruch in den $55er-Bereich möglich. Erst Notierungen unter dem Oktobertief würden Ziele bei $43 aktivieren.
Mögliche Wochenspanne: $51,50 bis $55,10 alternativ $44,90 bis $48,20
Die Börsentermine der Woche behalten wir ebenfalls im Auge:
Montag
10:00 Uhr Deutschland ifo-Geschäftsklimaindex
15:50 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin
Dienstag
08:00 Uhr Deutschland Bruttoinlandsprodukt
14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsätze & Erzeugerpreisindex
16:00 Uhr CB-Verbrauchervertrauen
Mittwoch
14:30 Uhr USA Bruttoinlandsprodukt & Arbeitsmarkt
16:00 Uhr PCE-Kernrate & Immobilienmarkt
16:30 Uhr Rohöllagerbestände
Donnerstag
Ganztags USA Feiertag
Freitag
08:00 Uhr Deutschland Einzelhandelsumsätze
09:55 Uhr Arbeitsmarkt
10:00 Uhr Verbraucherpreisindex NRW
14:00 Uhr Verbraucherpreisindex Bund
19:00 Uhr USA Feiertag – Börsenschluss
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
BTCUSD Liquiditätsabfluss vor Fortsetzung des AbwärtstrendsBTCUSD Liquiditätsabfluss vor Fortsetzung des Abwärtstrends
Überblick
BTCUSD zeigt weiterhin anhaltenden Abwärtsdruck im mittelfristigen Chart. Die Kursentwicklung im 3-Stunden-Chart zeigt eine Abfolge von niedrigeren Hochs und niedrigeren Tiefs, was auf eine anhaltende bärische Dominanz hindeutet. Trotz kurzzeitiger Stabilisierungsphasen bleibt das Marktumfeld insgesamt distributionsgetrieben.
Marktstruktur
Das jüngste Kursverhalten bestätigt mehrere Strukturbrüche (Break-of-Structure, BOS), die jeweils die allgemeine Abwärtsdynamik verstärken. Jeder Versuch einer Aufwärtsbewegung wurde durch Angebotsabsorption beantwortet, was darauf hindeutet, dass die Käufer die Initiative nicht zurückgewinnen konnten. Die Konsolidierung im aktuellen Bereich deutet auf eine Akkumulation kurzfristiger Liquidität hin, jedoch ohne strukturelle Anzeichen einer Trendumkehr.
Angebots- und Liquiditätskontext
Der Kurs befindet sich direkt unterhalb einer wichtigen Angebotszone, die im Chart hervorgehoben ist. Diese Zone bleibt unverändert und dient als Hauptbereich, in dem Gegentrendreaktionen voraussichtlich absorbiert werden. Die Verengung des Handelsbereichs unterhalb dieses Niveaus deutet auf einen Liquiditätsaufbau hin, der häufig gezielten Liquiditätsabflüssen institutioneller Anleger vorausgeht.
Das aktuelle Modell deutet darauf hin, dass der Markt vor der Fortsetzung seines Abwärtstrends einen kurzfristigen Liquiditätsausbruch über lokale Höchststände hinaus durchführen könnte. Ein solches Vorgehen entspräche dem bisherigen Verhalten in diesem Trendzyklus, in dem kurzfristige Rallyes primär dazu dienten, Liquidität in längerfristige Angebotszonen zu lenken.
Risiko der Abwärtsausweitung
Sollte der Markt einen Liquiditätsausbruch in die Angebotszone abschließen, wird die nächste Phase der Abwärtsfortsetzung wahrscheinlich. Die Strukturprognose im Chart deutet auf eine erneute Überprüfung der unteren Nachfragezone um 74.300–75.000 hin, einem Bereich, der mit früheren Ineffizienzen und ungetesteter Nachfrage übereinstimmt.
Dieses Kursziel stützt die Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsstruktur, sofern keine signifikante Veränderung des Orderflusses eintritt.
Zusammenfassung
BTCUSD befindet sich weiterhin in einem klar definierten Abwärtszyklus, der durch wiederholte Strukturbrüche und unkontrollierte Angebotszonen gekennzeichnet ist. Die aktuelle Kompression deutet darauf hin, dass sich der Markt auf eine weitere liquiditätsgetriebene Bewegung vorbereitet. Sofern die Käufer nicht die Oberhand über die wichtigste Angebotsregion gewinnen, bleibt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich der Markt in Richtung Regionen mit geringerer Nachfrage ausdehnt.
Bitcoin setzt Abwärtstrend fort, Kursziel darunter!BTC bewegt sich weiterhin in einer bärischen Struktur und wurde an der oberen Angebotszone stark abgewiesen. Die aktuelle Seitwärtsbewegung stellt lediglich eine schwache Akkumulationsphase dar, bevor der Kurs seinen Abwärtstrend fortsetzt.
Zudem reagieren die globalen Kapitalströme weiterhin sensibel auf Zinserwartungen, weshalb der Markt die Signale der Fed und die US-Wirtschaftsdaten genau beobachtet.
Hauptszenario:
Der Kurs testet die graue Zone erneut kurz → der Abwärtstrend setzt sich fort.
Das kurzfristige Kursziel liegt unterhalb der Zone von 80.000 bis 79.000.
Technisches Signal:
Die Trendkurve (parabolisch) zeigt weiterhin nach unten, was darauf hindeutet, dass der Abwärtstrend nicht an Kraft verloren hat. Das Volumen auf VPVR konzentriert sich darüber → Verkaufsdruck bei Kurserholungsversuchen.
SOL am EntscheidungspunktSol befindet sich aktuell am Entscheidungspunkt, der Widerstand muss nachhaltig gebrochen werden um weitere hochs zu ermöglichen. Gelingt dies nichts, könnten Stände zu Zeiten des Bärenmarktes angetestet werden.
Die Marke um 232$ und folgend die Hochs müssen zwingend herausgenommen werden.
Stay safe!
E1
BTC mit ähnlichen Topsetup analog 2021Ähnliches Setup wie 2021, die Resistenz von 123k ist der Key. Gelingt es BTC diesen nicht herauszunehmen ist mit einem Impulsiven Abverkauf zu rechnen.
Fällt diese Resi könnte der Cycle noch leicht verlängern und womöglich 10-20% auf der Oberseite bescheren.
Stay Safe!
E1
Bitcoin - Tarotkarten legen!!!Während der letzte Bulle so langsam begreift, dass er mal wieder den Absprung verpasst hat, so machen sich die Profis gedanken, ab wann es wieder intressant wird zu kaufen.
Diese Analyse umfasst den Blick auf Formationen, Preis Rückgänge aus der Vergangenheit, Preis Lücken im Features Markt und die zeitliche Perspektive einschließlich signifikanter Indikator Level.
Fangen wir mal an: eine sehr Klassiche Formation ist die SKS ( Schulter-Kopf-Schulter Formation ) Preis und Markt Psychologie lassen sie wahr werden, wenn genug Teilnehmer sie sehen und wahr nehmen, vor allem in einer sehr großen Zeiteinheit wie hier im Wochenchart bald nicht mehr zu übersehen ist. Die Fallhöhe ergibt sich aufgrund der Höhe des Kopfes zur Nackenlinie, ( diese höhe gespiegelt unter der Nackenlinie ) ergibt einen Zielbereich von 22.596$
Blicken wir auf vergangene Zyklen so stellen wir fest: dass die Rendite Zyklus für Zyklus kleiner wird , aber auch die Fallhöhe des Bärenmarkt wird kleiner, daher lässt sich vermuten das auch diese Korrektur kleiner ausfällt als die letzte. Theoretische -65% bis -75% halte ich für möglich was uns in eine Preis Region von 43.000$-31.000$ befördern würde.
Preis Lücken im Futures Markt sind relevante Marken die meist über das Wochenende entstehen wo der Futures nicht gehandelt wird ( Preis Lücke von Freitag auf Montag ) sie sind deshalb Relevant weil sie meist irgendwann fast immer geschlossen werden, auch wieder ein Psychologischer Effekt, mit gewisser magnetischer Wirkung. Preislich 21.110-20.330$
Manchmal kommt es auch nur zu einem Test dieser zone ohne Close der Lücke....
CME GAP Wochen Ansicht
Zoom
Zeitlicher Aspekt: hinter uns liegen zirka drei Jahre Bullenmarkt und nun sehen wir wieder ein zähes Jahr Bärenmarkt, so zeigt es uns die Vergangenheit.
Zudem beobachte ich ähnlich zum letztem Bärenmarkt die Indikatoren RSI und MACD wenn hier die überverkauften Bereiche angelaufen werden ( Rot Markiert ) mit einer Art Bodenbildung im Chart dann ist der Boden drin.
Sowohl Zeitlich als auch Preislich ergibt sich eine ungefähre Standort Bestimmung, Zeitlich Oktober 2026 und preislich wird es ab ca. 43.000$ so langsam interessant, die heiße Phase beginnt ab 25.000-20.000$!
Was Meinst du?
Schreib es hier in die Kommentare!!!
Gold Wird Schwächer – Die Verkäufer Übernehmen Wieder das RuderHallo zusammen. Gold zeigt zunehmend Schwächetendenzen. Auf dem 4-Stunden-Chart bewegt sich der Preis um 4.065 USD, nachdem die Zone 4.090–4.100 USD deutlich abgelehnt wurde. Mehrere kleine Kerzen mit langen oberen Dochten deuten darauf hin, dass die Käufer an Kraft verlieren, während die Verkäufer jedes Hoch als Chance nutzen, um den Markt nach unten zu drücken.
Technisch gesehen ist die Ichimoku-Wolke flach und leicht nach unten geneigt—typisch für eine schwache Seitwärtsphase mit leichtem Abwärtsszenario. Die Zone 4.090–4.100 USD fällt mit einem noch offenen bearishen FVG zusammen und wirkt als starke Barriere. Auf der Unterseite bildet der Bereich 4.040–4.030 USD den nächsten wichtigen Halt, unterstützt durch ein bullishes FVG und einen alten Liquiditätspool.
Auch das Umfeld spielt Gold nicht in die Karten: Der US-Dollar erholt sich dank starker Konjunkturdaten, die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen liegt um 4,1 %, und die Aktienmärkte in den USA und Europa steigen weiter, angeführt von den Big Tech-Werten. Kapital fließt aus sicheren Häfen ab, wodurch Gold an kurzfristigem Momentum verliert.
Unter diesen Bedingungen erscheint ein Rückgang in Richtung 4.040–4.030 USD am wahrscheinlichsten. Sollte dieser Bereich brechen, könnte der Preis bis auf 4.000 USD fallen—eine Zone mit hoher Liquidität, die früher starke Reaktionen erzeugt hat. Solange 4.090 konsequent zurückweist, dürfte Gold eher in einer engen Spanne zwischen 4.050 und 4.090 verharren.
Was meinst du? Hält der Bereich um 4.040 diesmal, oder sehen wir vorher noch einen Test der 4.000-Marke?






















