Wie Strukturiere ich das FundamentaleMoin zusammen, willkommen zu Tag 22.
Wir haben die Instrumente. Wir haben die Maschinerie. Wir haben die Mathematik. Wir haben die Trades.
Aber eine Frage ist bisher offen geblieben – und es ist die wichtigste Frage überhaupt.
Woher kommen die Zinsen eigentlich?
Wir haben an Tag 18 gesagt: Der Bond-Markt bestimmt den Preis des Geldes. Okay. Aber was bestimmt den Bond-Markt? Woher weiß der Markt, ob die 10-Year bei 3 %, 4 % oder 7 % stehen sollte? Was treibt die Fed, wann sie senkt und wann sie erhöht? Warum invertiert die Kurve überhaupt an einem ganz bestimmten Punkt – und nicht drei Monate früher oder später?
Die Antwort ist nicht Magie. Die Antwort ist nicht Candlestick-Patterns. Die Antwort sind Fundamentaldaten – die harten ökonomischen Zahlen, die jeden Dienstag, Mittwoch und Freitag um 8:30 Uhr Eastern Time auf den Bloomberg-Bildschirmen der Welt aufpoppen. GDP. NFP. CPI. PCE. ISM. Retail Sales. Initial Claims. Sentiment Surveys. Das sind keine akademischen Vokabeln. Das sind die Atemgeräusche der Wirtschaft. Und wer sie lesen kann, sieht Zinsbewegungen Monate bevor sie passieren.
Heute lernen wir genau das. Heute wird aus dem Bond-Trader ein Makro-Ökonom mit Edge. Wir nehmen die trockene Theorie, die in jedem Fixed-Income-Lehrbuch steht, und verwandeln sie in ein operatives Trading-Framework. Kein Uni-Geschwafel. Kein Konferenzraum-BWL. Echte Werkzeuge, die ihr morgen früh um 7 Uhr anwenden könnt.
Das hier wird sehr lang. Das hier wird sehr dicht. Und das hier wird – das verspreche ich euch – euer Verständnis davon, warum der Bond-Markt sich so bewegt, wie er sich bewegt, komplett neu verdrahten. Denn alles, was wir in Tag 18–21 gelernt haben, ist die Sprache. Fundamentaldaten sind die Geschichte, die in dieser Sprache erzählt wird.
Schnallt euch an. Tag 22 ist der Moment, in dem ihr aufhört, auf die Zinsen zu reagieren – und anfangt, sie zu antizipieren.
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Kapitel 1: Warum ihr wie ein Ökonom denken MÜSST – und wie Ökonomen wirklich denken
Die meisten Retail-Trader haben ein zutiefst falsches Bild davon, was Ökonomen tun. Sie denken: Ökonomen sind diese grauen Typen im grauen Anzug, die in grauen Büros graue PowerPoints zusammenklicken und auf CNBC Prognosen abgeben, die zu 50 % daneben liegen.
Das ist – teilweise – richtig. Aber es verfehlt den Punkt.
Die wahren Ökonomen, die in den Research-Teams von Goldman, Morgan Stanley, PIMCO und Bridgewater sitzen, sind keine Prognostiker. Sie sind Detektive. Sie nehmen eine chaotische Welt voller widersprüchlicher Signale und versuchen, daraus ein kohärentes Bild zu bauen, das ihnen eine Wahrscheinlichkeitsverteilung über die Zukunft gibt. Nicht „Die GDP wird nächstes Quartal bei 2,3 % liegen" – sondern: „Gegeben die aktuelle Datenlage, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den nächsten 12 Monaten bei etwa 40 %, mit den folgenden drei Szenarien..."
Das ist der Unterschied zwischen Amateur und Profi. Der Amateur sucht Gewissheit. Der Profi arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten. Und der Bond-Markt ist ein riesiger, kollektiver Wahrscheinlichkeits-Rechner – in dem Milliarden Dollar täglich darauf gewettet werden, welches Szenario am wahrscheinlichsten ist.
Der Kern des ökonomischen Denkens: Knappheit und Wahl
Wenn ihr nur eine einzige Sache heute mitnehmt dann diese: Ökonomie ist die Wissenschaft der Wahl unter Knappheit. Punkt.
Wenn es keine Knappheit gäbe, gäbe es keine Wahl. Wenn es keine Wahl gäbe, gäbe es keine Ökonomie. Wir alle sind durch zwei fundamentale Ressourcen begrenzt: Geld und Zeit. Wir verdienen nicht unendlich viel. Wir leben keine unendliche Zeit. Also müssen wir wählen – was kaufen wir, was nicht. Was tun wir, was nicht.
Ökonomen gehen davon aus, dass wir versuchen, die bestmögliche Wahl zu treffen. Konsumenten maximieren ihren Nutzen unter dem Budgetconstraint. Firmen maximieren ihren Gewinn unter dem Kostenconstraint. Mathematisch sind das constrained optimization problems – Optimierung unter Nebenbedingungen.
Aber – und das ist der Punkt, den die Lehrbücher oft verschweigen – die Rationalitäts-Annahme ist oft falsch. Erinnert euch an Tag 15 (John Bull) und Tag 16 (Whisky der Notenbanken). Menschen verhalten sich emotional, süchtig, gierig, ängstlich. Genau deshalb gibt es Blasen. Genau deshalb gibt es Crashes. Genau deshalb gibt es Edges für Trader, die beides verstehen: Wie sich Menschen verhalten SOLLTEN (Lehrbuch) und wie sie sich tatsächlich verhalten (Realität).
Der Leitspruch, den ihr euch merken müsst: "Never lose sight of the alternative"
Wenn ihr ökonomisch denkt, denkt ihr immer in Alternativen. Jede Entscheidung hat Kosten – aber die wahren Kosten sind nicht nur das, was ihr bezahlt, sondern das, was ihr dafür aufgebt. Das nennt man Opportunitätskosten.
Kleines Beispiel aus der ökonomischen Theorie, das euch das Prinzip für immer einbrennt: Firmen maximieren ihren Gewinn, wenn die Grenzeinnahme gleich den Grenzkosten ist. Klingt nach Lehrbuch, oder? Aber hier ist der Haken: Wenn die optimale Produktion X mit Null-Profit oder negativem Profit verbunden ist, produzieren Firmen gar nichts. Warum? Weil die Alternative (nichts produzieren, Null-Profit) besser ist als X produzieren mit Null-Profit und allen Produktionskosten. Der optimale Punkt ist nicht immer der Punkt, an dem ihr die Formel anwendet. Der optimale Punkt ist der, an dem ihr die beste Alternative wählt.
Übertragen auf den Bond-Markt: Wenn ihr 1 Million in einen 10-Jahres-Treasury zu 4 % investiert, sind die Kosten nicht Null. Die Kosten sind das, was ihr mit dieser 1 Million NICHT machen könnt. Ihr könntet sie in Corporate Bonds stecken (5 %), in Aktien (erwartet 8 %), in Krypto (erwartet völlig unklar, aber hohe Volatilität), oder in Cash (3 % Money Market, aber jederzeit verfügbar).
Jede Alternative hat eine andere Rendite-Erwartung und ein anderes Risiko-Profil. Der Trade ist nicht „Kaufe ich den Bond oder nicht?" – der Trade ist „In welche meiner zehn besten Alternativen stecke ich mein Kapital, gegeben das aktuelle Makro-Regime?"
Das ist der Unterschied zwischen einem Trader, der Trades macht, und einem Portfolio-Manager, der Kapital allokiert. Der Trader fragt: „Geht der Preis hoch oder runter?" Der Portfolio-Manager fragt: „Wo bekomme ich das beste Risiko-adjustierte Return pro investiertem Dollar, gegeben alle Alternativen, die mir zur Verfügung stehen?"
Ab heute denkt ihr wie ein Portfolio-Manager. Auch wenn ihr nur eine kleine Position habt. Denn die Mentalität ist dieselbe – nur die Skalierung ist anders.
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Das Gesetz von Angebot und Nachfrage – und warum Geld ein Gut ist wie jedes andere
Angebot und Nachfrage. Ihr kennt das aus der Schule. Produzenten wollen viel verkaufen zu hohen Preisen. Konsumenten wollen viel kaufen zu niedrigen Preisen. Wo sich die beiden Kurven schneiden, entsteht der Marktpreis. Wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt, fällt der Preis, um mehr Käufer anzulocken. Wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, steigt der Preis, um Produzenten zu zusätzlicher Produktion zu motivieren.
Aber hier kommt der Gedanke, der für Bond-Trader absolut zentral ist – und den 99 % der Retail-Investoren nie richtig internalisieren:
Geld ist ein Gut wie jedes andere. Es hat ein Angebot. Es hat eine Nachfrage. Und sein „Preis" ist der Zins.
Lest das dreimal. Denn hier beginnt alles
Wenn mehr Geld im System ist als gebraucht wird (Angebot > Nachfrage), fällt der Preis von Geld → Zinsen fallen. Wenn Geld knapp ist, während die Nachfrage hoch bleibt (Angebot < Nachfrage), steigt der Preis von Geld → Zinsen steigen.
Klingt simpel. Ist es auch. Aber die Implikationen sind gewaltig:
- Wenn die Fed Anleihen kauft (QE), pumpt sie Geld ins System → Angebot steigt → Zinsen fallen.
- Wenn die Regierung massiv Schulden aufnimmt (hohe Bond-Emissionen), saugt sie Geld aus dem System → relatives Angebot sinkt → Zinsen steigen.
- Wenn die Wirtschaft boomt, wollen alle investieren, expandieren, konsumieren → Geldnachfrage explodiert → Zinsen steigen.
- Wenn die Wirtschaft einbricht, horten alle Cash, niemand investiert → Geldnachfrage kollabiert → Zinsen fallen.
Das ist der Makro-Kompass. Und ab hier wird es operativ
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Aggregate Demand vs. Aggregate Supply – die Makro-Version des Gesetzes
In der Mikro-Ökonomie geht es um einzelne Güter – Brot, Autos, Smartphones. Jedes Gut hat seine eigene Angebots- und Nachfragekurve. Aber in der Makro-Ökonomie aggregieren wir alles: Alle Konsumenten, alle Firmen, alle Güter und Dienstleistungen. Das Ergebnis sind zwei Kurven, die das gesamte Wirtschaftsschicksal eines Landes bestimmen:
Aggregate Demand (AD) – die Gesamtnachfrage: Die Menge an Gütern und Dienstleistungen, die alle Käufer (Konsumenten, Firmen, Regierung, Ausland) zu einem bestimmten Preisniveau kaufen wollen. AD wird getrieben von vier Komponenten – und jeder einzelne Bond-Trader der Welt muss diese Formel auswendig kennen:
BIP = Konsum + Investitionen + Staatsausgaben + (Exporte − Importe)
Diese vier Komponenten sind die vier Hebel, an denen Regierungen und Zentralbanken ziehen können, um das BIP zu beeinflussen. Und jede Bewegung an einem dieser Hebel hat direkte Konsequenzen für die Zinsen.
1. Konsum fällt → AD fällt → Wachstum schwächt → Zinsen fallen (Zentralbank senkt, um zu stimulieren)
2. Regierung erhöht Staatsausgaben → AD steigt → Wachstum beschleunigt → Zinsen steigen (Inflationsrisiko)
3. Exporte kollabieren (z. B. durch starke Währung) → AD fällt → Wachstum schwächt → Zinsen fallen
4. Investitionen brechen ein (z. B. wegen Unsicherheit) → AD fällt → Zinsen fallen
Aggregate Supply (AS) – das Gesamtangebot: Die Menge an Gütern und Dienstleistungen, die alle Produzenten zu einem bestimmten Preisniveau produzieren können und wollen. AS wird getrieben von: Arbeitsangebot, Kapital, Technologie, Produktivität, Rohstoffpreisen.
Wenn AS nach links verschoben wird (z. B. durch einen Öl-Schock, der die Produktionskosten sprengt), passieren zwei Dinge gleichzeitig: Preise steigen (Inflation) UND Output fällt (Rezession). Das ist Stagflation – der Alptraum der Zentralbanken. Und das ist genau das, was in den 1970ern passierte, als die OPEC den Ölpreis vervierfachte. Die Fed saß damals in der Falle: Zinsen senken, um das Wachstum zu retten? Dann explodiert die Inflation weiter. Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen? Dann stürzt die Wirtschaft tiefer in die Rezession. Volcker wählte später den zweiten Weg – mit brutalen Konsequenzen, aber langfristig richtig
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Die Zeithorizont-Unterscheidung, die alles verändert
Es gibt ein Konzept das für euch als Trader kritisch ist und das die meisten Retail-Investoren komplett falsch verstehen: Kurzfristige vs. langfristige Elastizität der Angebotskurve.
Kurzfristig (6–18 Monate): Die Angebotskurve ist steil (inelastisch). Warum? Weil Firmen auf höhere Nachfrage nur begrenzt reagieren können. Sie können bestehende Arbeiter Überstunden machen lassen. Sie können bestehende Maschinen härter laufen lassen. Aber eine neue Fabrik bauen? Neue Mitarbeiter rekrutieren und ausbilden? Das dauert Jahre.
Langfristig (3+ Jahre): Die Angebotskurve ist flach (elastisch). Langfristig können Firmen alle Ressourcen anpassen – neue Plants, neue Technologien, mehr Mitarbeiter.
Die Implikation für euch: Eine Nachfrage-Ausweitung trifft kurzfristig die PREISE (Inflation), langfristig den OUTPUT (Wachstum). Deshalb sind die Zinsreaktionen auf Makro-Events oft in zwei Phasen:
Phase 1 (erste 6 Monate): Kurze Zinsen steigen, weil Inflation springt. Lange Zinsen steigen auch, aber gebremster.
Phase 2 (12–24 Monate): Kurze Zinsen fallen, weil Fed gesenkt hat. Lange Zinsen fallen stärker, weil langfristig klar wird, dass die Inflation nicht dauerhaft ist.
Das ist die Grundlage für Bull Flattener/Bear Steepener-Setups aus Tag 21. Hier seht ihr, wie die Theorie von Tag 22 direkt in die Trades von Tag 21 fließt.
Das geheime Konzept, das die Fed wirklich antreibt
Ein Konzept, das fast kein Retail-Trader kennt, aber das jede Fed-Entscheidung beeinflusst: die Output-Gap.
Die Output-Gap ist die Differenz zwischen dem tatsächlichen BIP und dem potenziellen BIP (dem BIP, das die Wirtschaft theoretisch bei Vollbeschäftigung und voller Kapazitätsauslastung produzieren könnte). Ist die Gap negativ (tatsächliches BIP < Potenzial), gibt es Slack in der Wirtschaft – Arbeiter ohne Job, Fabriken, die nicht voll laufen. Nachfrage kann stimuliert werden, ohne Inflation zu erzeugen. Ist die Gap positiv (tatsächliches BIP > Potenzial), läuft die Wirtschaft heiß, Engpässe entstehen überall, und zusätzliche Nachfrage erzeugt nur noch Preisdruck.
Die Fed schätzt die Output-Gap ständig. Und ihre Zinsentscheidungen basieren zu einem großen Teil auf dieser Schätzung:
Output-Gap stark negativ (Rezession, viel Slack) → Fed senkt aggressiv, auch bei steigender Inflation (weil Inflation als „vorübergehend" eingestuft wird).
Output-Gap nahe Null (Vollbeschäftigung) → Fed wird nervös bei jedem Inflationssignal.
Output-Gap positiv (Überhitzung) → Fed erhöht aggressiv, auch bei sinkendem Wachstum.
Wer die Output-Gap-Schätzungen des CBO (Congressional Budget Office) und der Fed im Kopf hat, kann Fed-Entscheidungen oft Quartale vorher antizipieren. Das ist ein brutaler Edge.
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Innerhalb der Ökonomie gibt es zwei große Denkschulen, die seit 80 Jahren erbittert streiten – und ihr müsst diesen Streit verstehen, weil er jedes Fed-Meeting, jedes Makro-Research, jede politische Debatte prägt.
Keynesianer (benannt nach John Maynard Keynes, 1936): Glauben, dass die Nachfrage (AD) der dominante Treiber der Wirtschaft ist. In Rezessionen bricht die Nachfrage ein, Firmen entlassen, Konsumenten sparen, eine Abwärtsspirale entsteht. Die Lösung: Staat und Zentralbank MÜSSEN intervenieren. Expansive Fiskalpolitik (Staatsausgaben), expansive Geldpolitik (Zinsen senken). Keynesianer sehen die AS-Kurve kurzfristig als flach (elastisch) – also: Nachfrage stimulieren erhöht Output, ohne viel Inflation zu erzeugen. Die berühmte Phillips-Kurve – der angebliche Trade-off zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit – ist eine klassisch keynesianische Idee.
Monetaristen (benannt nach Milton Friedman, 1960er): Glauben, dass das Geldangebot der dominante Treiber ist. „Inflation is always and everywhere a monetary phenomenon." – Friedmans berühmter Satz. Die Lösung ist: **Zentralbank sollte das Geldangebot stabil und vorhersehbar halten, mehr nicht.** Monetaristen sehen die AS-Kurve als **steil** (inelastisch) – also: Nachfrage stimulieren erzeugt nur Inflation, nicht mehr Output. Langfristig gibt es keinen Trade-off zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit.
Die meisten Ökonomen sind sich heute einig: Langfristig gibt es keinen Trade-off zwischen Output und Inflation. Versuche, die Wirtschaft dauerhaft über das Gleichgewichts-Output-Niveau zu drücken, erzeugen nur Inflation. Aber kurzfristig kann expansive Politik tatsächlich Arbeitslosigkeit senken und Wachstum pushen – für eine Weile.
Die Fed ist in den letzten 40 Jahren zwischen diesen Polen gependelt. Volcker (1979–1987) war stark monetaristisch – er fokussierte auf Money-Supply-Targets. Greenspan und Bernanke waren pragmatische Keynesianer – sie intervenierten aggressiv. Powell heute ist eine Mischung – er fokussiert auf Inflation UND Beschäftigung.
Wenn ihr wissen wollt, wie die Fed reagieren wird, müsst ihr wissen, welche Philosophie gerade dominiert. Und das kann sich ändern – sehr schnell. Erinnert euch an 2022, als Powell plötzlich Volcker-Zitate verwendete, um seine aggressive Zinserhöhungspolitik zu rechtfertigen. Das war ein Signal. Der Markt hat es eingepreist. Die Kurve invertierte. Die klassische Reaktion.
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Der Business Cycle – Das vielleicht wichtigste Konzept der gesamten Makro-Ökonomie
Die Wirtschaft atmet. Sie hat einen Rhythmus. Sie expandiert, erreicht einen Höhepunkt, kontrahiert, erreicht einen Tiefpunkt, expandiert wieder. Dieses Auf und Ab nennt man Business Cycle – den Konjunkturzyklus.
Jede einzelne Asset-Klasse performt in jeder Phase des Zyklus anders. Aktien performen in der frühen Expansion am besten. Rohstoffe in der späten Expansion. Bonds in der Rezession. Cash am Tiefpunkt. Wer den Zyklus liest, rotiert sein Kapital in die Asset-Klasse, die gerade Rückenwind hat. Wer ihn nicht liest, reitet jede Welle zufällig.
Die Self-Reinforcing-Dynamik: Warum Zyklen existieren
Bevor wir die vier Phasen zerlegen, müsst ihr eine fundamentale Wahrheit verstehen: Der Business Cycle ist nicht zufällig. Er ist ein selbstverstärkendes System aus Feedback-Loops.
Stellt euch vor, ihr werft einen Stein in einen ruhigen Teich. Es entstehen konzentrische Ringe, die sich ausbreiten. In der Wirtschaft ist es genauso – nur mit hunderten von Steinen, die ständig geworfen werden. Jede Maßnahme der Fed, jeder Handelsvertrag, jeder Ölpreis-Schock, jeder Geopolitik-Event erzeugt Ripples, die sich durch die Wirtschaft fortpflanzen, auf andere Ripples treffen, sich verstärken oder aufheben.
Das bedeutet auch: Eine ökonomische Variable wie der Zinssatz ist mal die Ursache (die geworfene Stein, die unabhängige Variable) und mal die Wirkung (die entstandene Welle, die abhängige Variable). Die Herausforderung ist, zu wissen, wo man im Zyklus gerade steht – und entsprechend, ob man gerade einen Stein wirft oder eine Welle beobachtet.
Diese Feedback-Loops erzeugen zwei Arten von Zirkeln
Der Virtuous Circle (Aufwärtsspirale):
Ein positives Ereignis – sagen wir, ein großer Handelsvertrag – verschiebt die Nachfragekurve nach außen. Firmen machen mehr Gewinn. Sie investieren mehr und stellen ein. Arbeitslosigkeit fällt, Löhne steigen. Konsumenten haben mehr Geld, konsumieren mehr. Nachfrage steigt weiter. Vertrauen wächst. Der Zyklus wiederholt sich – immer stärker. Preissteigerungen in dieser Phase reflektieren einen Überfluss an Nachfrage relativ zum Angebot – eine gesunde Wirtschaft.
Der Vicious Circle (Abwärtsspirale):
Ein negativer Schock – sagen wir, ein Ölpreis-Schock – verschiebt die Angebotskurve zurück. Firmengewinne fallen. Marginale Unternehmen schließen, andere überleben nur, indem sie Jobs und Investitionen kürzen. Einkommen fallen, Konsum kollabiert. Nachfrage und Vertrauen ziehen sich weiter zurück. Der Zyklus wiederholt sich – immer tiefer. Preissteigerungen in dieser Phase reflektieren die Kosten des Wirtschaftens, nicht Nachfrage. Hohe und volatile Inflation macht die Bewertung von Kosten und Nutzen sehr unsicher.
Das Entscheidende: Diese Spiralen sind selbstverstärkend und schwer zu durchbrechen. Deshalb wirken Fed-Interventionen oft mit Verzögerung – die Fed muss nicht nur den aktuellen Zustand ändern, sondern die Momentum-Dynamik des Zyklus brechen. Das dauert.
Für euch als Trader bedeutet das: Wer den Anfang einer Spirale erkennt, hat einen Edge von mehreren Monaten. Wer erst reagiert, wenn die Spirale schon sichtbar ist, kommt zu spät. Die Fruhindikatoren, die wir gleich besprechen, sind genau das – Werkzeuge, um den Anfang einer Spirale zu erkennen, bevor die Masse es tut.
Die vier Phasen des Zyklus
Phase 1: Early Expansion (Rezession gerade vorbei)
- Makro: Wachstum kehrt zurück, aber langsam. Arbeitslosigkeit hoch, aber fallend. Inflation niedrig. Viel Slack in der Wirtschaft.
- Fed: Zinsen niedrig, oft QE aktiv. Geldpolitik maximal akkommodierend. Fokus liegt weniger auf Inflationssignalen und mehr auf Leading Indicators einer Erholung.
- Yield Curve: Steil (Bull-Steepener-Nachwirkungen). Kurze Zinsen nah Null, lange Zinsen beginnen zu steigen.
- Beste Assets: Aktien (besonders Small Caps, Cyclicals), Credit (High Yield verengt sich), **Rohstoffe** (beginnen zu steigen).
- Schlechteste Assets: Lange Bonds (leiden unter steigenden Langzinsen), Cash (verliert gegen Inflation).
- Bond-Trade aus Tag 21: Bear Steepener via Short 30Y.
- Historisches Beispiel: 2009–2011, 2020–2021.
Phase 2: Mid Expansion (der Sweet Spot)
- Makro: Wachstum solide. Arbeitslosigkeit fällt weiter. Inflation steigt moderat, aber unter Kontrolle. Output-Gap schließt sich.
- Fed: Beginnt vorsichtig zu erhöhen. „Gradual tightening." Kommunikation balanciert – nicht hawkish, nicht dovish.
- Yield Curve: Flacht ab (Bear Flattener). Kurze Zinsen steigen, lange Zinsen bleiben anchored.
- Beste Assets: Aktien (besonders Quality, Tech, Growth), Credit (stabil, Spreads eng).
- Schlechteste Assets: Lange Bonds (noch immer unter Druck).
- Bond-Trade aus Tag 21: Bear Flattener.
- Historisches Beispiel: 2013–2017, 2017–2018.
Phase 3: Late Expansion (der gefährliche Höhepunkt)
- Makro: Wachstum hoch, aber verlangsamt sich. Arbeitslosigkeit niedrig (Vollbeschäftigung). Inflation deutlich über Ziel. Output-Gap positiv. In fortgeschrittenen Phasen des Business Cycle liegt der Fed-Fokus stark auf dem Risiko der Inflation.
- Fed: Aggressiv im Zinserhöhungszyklus. Hawkish-Kommunikation.
- Yield Curve: Wird flach oder invertiert. Inversion = Warnsignal.
- Beste Assets: Rohstoffe (letzte Rally), Defensive Aktien (Healthcare, Utilities), Cash (ansteigende Attraktivität, hohe kurze Zinsen).
- Schlechteste Assets: Cyclische Aktien (beginnen zu drehen), High Yield Credit (Spreads beginnen zu weiten).
- Bond-Trade aus Tag 21: Flattener → Pre-Positioning für Bull Steepene*.
- Historisches Beispiel: 2006–2007, 2018–2019, 2022–2023.
Phase 4: Recession (Contraction)
- Makro: Wachstum negativ. Arbeitslosigkeit steigt rapide. Inflation fällt oder wird negativ (Deflation). Output-Gap wird stark negativ. In der Kontraktionsphase liegt der Fed-Fokus auf dem Risiko weiterer Wirtschaftsverschlechterung.
- Fed: Pivot. Senkt Zinsen aggressiv, oft QE reaktiviert.
- Yield Curve: Bull Steepener. Kurze Zinsen crashen, lange Zinsen fallen auch, aber weniger stark.
- Beste Assets: **Lange Bonds** (Duration-Rally), **Gold** (Safe Haven), **Defensive Aktien**, Cash (Optionalität).
- Schlechteste Assets: Cyclische Aktien, High Yield Credit (Spreads explodieren), m Rohstoffe.
- Bond-Trade aus Tag 21: Bull Steepener (Short 2Y / Long 10Y, duration-neutral).
- Historisches Beispiel: 2008–2009, 2001, 1990, März 2020.
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Die Zerlegung der Bond-Rendite – Das Herzstück des Makro-Tradings
Jetzt kommt das Herzstück. Die eine Formel, die ihr euch einrahmen und aufhängen solltet. Jede Bond-Rendite auf diesem Planeten – egal ob US-Treasury, Bundesanleihe, Apple Corporate Bond oder brasilianische Staatsanleihe – lässt sich in drei Komponenten zerlegen
Bond-Rendite = Risikofreie reale Zinsrate + Erwartete Inflation + Risikoprämie
Der risikofreie nominale Zinssatz (die „nominale risikofreie Rate") setzt sich aus den ersten beiden Komponenten zusammen: reale Rate + erwartete Inflation. Die Risikoprämie ist die dritte, separate Komponente. Und die Arbeit des Makro-Traders besteht darin, jede dieser drei Komponenten separat zu analysieren, zu antizipieren und zu handeln. Denn jede Komponente wird von anderen Kräften getrieben. Jede Komponente bewegt sich unabhängig. Jede Komponente bietet eigene Trade-Setups.
Gehen wir sie durch
Komponente 1: Die risikofreie reale Zinsrate – Der Preis der Zeit
Die risikofreie reale Zinsrate ist der reine Zeitwert des Geldes – befreit von Inflation, befreit von Kreditrisiko, befreit von allem. Sie misst, wie stark die Gesellschaft als Ganzes Konsum heute gegenüber Konsum morgen bevorzugt.
Erinnert euch an Tag 12 – Zeitpräferenz. Wenn die Menschen lieber heute konsumieren wollen (weil sie optimistisch sind, weil die Wirtschaft boomt, weil Investitionen viel Rendite versprechen), müssen Sparer höhere Zinsen bekommen, um zum Verzicht überredet zu werden → reale Zinsen steigen. Eine boomende Wirtschaft = hohe Investitions- und Konsumlust = starke Präferenz für Geld jetzt = steigende Realzinsen.
Wenn die Menschen lieber morgen konsumieren wollen (weil sie Angst haben, weil die Wirtschaft schwächelt, weil niemand investieren will), sind Sparer massenhaft da und die Nachfrage nach Krediten ist gering → reale Zinsen fallen. Eine stagnierende Wirtschaft = Vorsicht = Wunsch, das Ausgeben auf sicherere Zeiten zu verschieben = steigende Sparquote = fallende Realzinsen
Was sind die Treiber der realen Zinsrate
1. Produktivitätswachstum (höhere Produktivität → mehr Investitionsmöglichkeiten → höhere Realzinsen)
2. Demografie (alternde Gesellschaften → mehr Sparer → niedrigere Realzinsen)
3. Risikobereitschaft (Vertrauen hoch → Investitionen hoch → Realzinsen hoch)
4. Globale Kapitalströme (China und Ölstaaten kaufen US-Treasuries → Realzinsen in den USA niedriger)
Wie ihr die reale Zinsrate direkt beobachtet: In Märkten mit inflationsindexierten Bonds (USA: TIPS, UK: Linkers, Eurozone: OATi) ist die reale Zinsrate direkt ablesbar. Der Yield eines 10-jährigen TIPS ist die reale 10-Jahres-Zinsrate. Punkt.
Der 10-jährige TIPS-Yield bewegt sich typischerweise im Bereich von −1 % bis +2 %. Wenn er stark negativ ist (wie 2020–2021), sagt der Markt: „Die Zukunft wird mies, Sparen ist sinnlos." Wenn er stark positiv ist (wie 2023–2024), sagt der Markt: „Die Zukunft sieht produktiv aus, Geld hat wieder einen Preis."
Die reale Zinsrate ist der fundamentalste Barometer der Wirtschaft. Wichtiger als jede Inflationszahl. Wichtiger als jede Fed-Entscheidung. Wenn die realen Zinsen steigen, ist das ein tektonisches Signal – die gesamte Gravitation der Finanzmärkte verschiebt sich.
Komponente 2: Die erwartete Inflation – Das kollektive Gedächtnis der Märkte
Die zweite Komponente ist die erwartete Inflation – die Kompensation, die Investoren für den erwarteten Kaufkraftverlust verlangen. Erinnert euch an Tag 20: Inflation ist der stille Killer eures Vermögens.
Wie Inflationserwartungen entstehen:
Wir leben in einer dynamischen Welt sich ändernder Preise und Output. Basierend auf vergangenen Erfahrungen lernen wir, wie Inflation unsere Kaufkraft erodiert – wie dieselbe Menge Geld weniger Güter kauft. Um unsere Kaufkraft zu erhalten, bauen wir die Erwartung zukünftiger Preissteigerungen in die Preise ein, die wir heute für Arbeit, Kapital, Güter und Dienstleistungen setzen. Dieses Verhalten ist besonders wichtig in Umgebungen mit hoher und volatiler Inflation
Es gibt zwei klassische Ansätze, wie Akteure ihre Inflationserwartungen bilden
Adaptive Erwartungen: Menschen extrapolieren aus der Vergangenheit. Wenn die Inflation 3 Jahre lang bei 5 % war, erwarten sie auch die nächsten 3 Jahre 5 %. Das ist der „Backward-Looking"-Ansatz. Funktioniert in stabilen Regimen, versagt in Turning Points.
Rationale Erwartungen: Menschen benutzen alle verfügbaren Informationen, um die Zukunft möglichst genau zu prognostizieren. Das ist der „Forward-Looking"-Ansatz. Funktioniert in Theorie perfekt, in Praxis nie vollständig.
In der Realität ist es eine Mischung. Und hier kommt der entscheidende Punkt für euch: Inflationserwartungen sind selbstverstärkend. Wenn alle glauben, die Inflation wird steigen, verhalten sie sich so, dass sie tatsächlich steigt – Arbeiter fordern höhere Löhne, Firmen heben Preise, Konsumenten kaufen vorab. Die Prophezeiung erfüllt sich selbst.
Genau deshalb ist die Glaubwürdigkeit der Zentralbank so kritisch. Eine glaubwürdige Zentralbank kann Inflationserwartungen anchored halten – Arbeiter, Firmen, Konsumenten glauben, dass die Inflation langfristig bei 2 % liegt, und verhalten sich entsprechend. Eine unglaubwürdige Zentralbank (Beispiel: Türkei unter Erdogan) verliert die Kontrolle über die Erwartungen, und dann rast die Inflation aus dem Ruder. Die Zentralbank spielt eine Schlüsselrolle bei der Formung dieser Erwartungen – egal ob die Akteure rückwärts oder vorwärts schauen
Wie ihr Inflationserwartungen direkt beobachtet
1. Breakeven Inflation (TIPS-Spread): Differenz zwischen nominalem Treasury-Yield und TIPS-Yield gleicher Laufzeit. Beispiel: 10Y-Nominal = 4,2 %, 10Y-TIPS = 1,9 %. Breakeven = 2,3 %. Das ist die vom Markt eingepreiste 10-Jahres-Durchschnittsinflation.
2. Michigan Consumer Inflation Expectations: Umfrage unter US-Konsumenten zu ihren 1-Jahres- und 5-Jahres-Inflationserwartungen. Monatlich veröffentlicht. Ein wichtiger Frühindikator für die Fed.
3. NY Fed Survey of Consumer Expectations: Detailliertere Umfrage mit 1, 3 und 5-Jahres-Horizonten.
4. 5y5y Forward Breakeven: Die in 5 Jahren erwartete 5-Jahres-Inflation. Der Lieblings-Indikator der Fed, weil er die „long-term anchoring" der Erwartungen misst.
Wenn ihr diese vier Indikatoren trackt, wisst ihr bevor die Fed es weiß, ob die Inflationserwartungen anchored bleiben oder entgleisen.
Komponente 3: Die Risikoprämie – Was für Unsicherheit bezahlt wird
Die dritte Komponente ist die Risikoprämie – die Kompensation für verschiedene Arten von Risiko
1. Duration-Risiko / Term Premium: Das Risiko, langfristige Bonds zu halten. Erinnert euch an Tag 21.
2. Kreditrisiko: Das Risiko, dass der Emittent nicht zurückzahlt. Bei Treasuries theoretisch Null, bei Corporates relevant.
3. Liquiditätsrisiko: Das Risiko, dass ihr den Bond nicht schnell verkaufen könnt. Erinnert euch an Tag 19.
4. Konvexitätsrisiko / Prepayment: Bei MBS und Callables. Erinnert euch an Tag 20.
Die Risikoprämie ist die volatilste Komponente der Bond-Rendite. Sie kann in ruhigen Zeiten bei 50 bps liegen und in Krisen auf 500 bps springen. Und genau hier – in der Volatilität der Risikoprämien – liegen die größten Alpha-Chancen für Bond-Trader. Das ist der Kern des Relative-Value-Tradings aus Tag 21.
Wie man die drei Komponenten gemeinsam nutzt
Hier ist das Framework, das jeden Makro-Trader erfolgreich macht
1. Wenn ihr glaubt, reale Zinsen werden STEIGEN (weil Wachstum und Produktivität beschleunigen): Short Bonds, Long Aktien (besonders Value), Long starke Währungen.
2. Wenn ihr glaubt, Inflationserwartungen werden STEIGEN: Long TIPS, Short Nominal Bonds, Long Rohstoffe, Long Gold.
3. Wenn ihr glaubt, Risikoprämien werden EXPLODIEREN (Krise kommt): Long Treasuries (Safe Haven), Short Credit, Long VIX, Long Cash.
Jede Trade-Kombination adressiert eine andere Komponente. Der Profi kombiniert diese Trades zu einem Portfolio, das in mehreren Szenarien profitiert.
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Die Fed antizipieren – Der operative Leitfaden
Die Fed bewegt den Markt wie kein anderer Akteur. Eine einzige FOMC-Entscheidung kann in Sekunden Billionen an Marktwert verschieben. Das wisst ihr aus Tag 20.
Aber hier ist der Punkt, den die meisten Retail-Trader verpassen: Man verdient NICHT Geld, indem man richtig vorhersagt, was die Fed tut. Man verdient Geld, indem man richtig vorhersagt, wie die Fed-Entscheidung von der Markterwartung abweicht.
Wenn der Markt eine 25-bp-Erhöhung erwartet und die Fed liefert 25 bp → null Bewegung. Wenn der Markt 25 bp erwartet und die Fed liefert 50 bp → Explosion.
Der Trade ist die Überraschung. Und Überraschungen antizipiert ihr, indem ihr die Daten früher lest als der Markt.
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Die Werkzeuge der Zentralbank: Was die Fed wirklich in der Hand hat
Bevor wir Fed-Antizipation machen, muss klar sein, welche Hebel die Zentralbank überhaupt ziehen kann. Die Fed hat drei Haupt-Werkzeuge, mit denen sie das Geldangebot und damit die Zinsen manipuliert emm ich meine steuert:
1. Open Market Operations (OMO): Der wichtigste Hebel. Die Fed kauft oder verkauft Staatsanleihen. Kauft sie Anleihen, pumpt sie Geld ins System → Geldmenge steigt → kurze Zinsen fallen. Verkauft sie Anleihen, zieht sie Geld aus dem System → Geldmenge sinkt → kurze Zinsen steigen. QE (Quantitative Easing) ist nichts anderes als OMO auf Steroiden – massive Anleihenkäufe über Jahre.
2. Reserve Requirements: Die Fed kann festlegen, wie viel Prozent ihrer Einlagen Banken als Reserven halten müssen. Wird der Reserve-Satz gesenkt, können Banken mehr verleihen → Kredit-Multiplikator steigt → effektive Geldmenge steigt → Zinsen fallen. Wird er erhöht, das Gegenteil. In der Praxis wird dieses Werkzeug selten verwendet, weil es zu brutal ist.
3. Discount Rate: Der Zinssatz, den die Fed Banken berechnet, die sich direkt bei ihr Geld leihen (an der „Discount Window"). Wichtiger als der exakte Satz ist das Signal: Wenn die Fed die Discount Rate senkt, signalisiert sie dem Markt, dass sie es mit der Lockerung ernst meint.
Dazu kommt der Fed Funds Rate – der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander über Nacht Geld leihen. Das ist der Satz, den die meisten Menschen meinen, wenn sie „die Zinsen" sagen. Die Fed steuert ihn indirekt über OMO.
Die Geldmengen-Formel, die ihr im Kopf haben müsst: Geldmenge = Monetary Base × Money Multiplier
Die Monetary Base ist das Geld, das die Fed direkt ausgibt (Bargeld + Bankreserven). Der Money Multiplier ist der Faktor, mit dem Banken dieses Geld durch Kreditvergabe vervielfachen. Die Fed kontrolliert die Base direkt – aber der Multiplier hängt vom Verhalten der Banken ab. Und in Krisen (2008!) kollabiert der Multiplier, selbst wenn die Fed die Base explodieren lässt. Das ist der Grund, warum QE 2008–2015 viel weniger Inflation erzeugt hat, als viele erwarteten – die Banken haben das Geld nicht verliehen, sondern als Reserven gehortet.
Die Zwei Ebenen der Fed-Analyse
Ebene 1: Was sagt die Fed?
- FOMC-Statements (alle 6 Wochen)
- Pressekonferenzen des Fed-Chairmans
- FOMC-Minutes (3 Wochen nach dem Meeting veröffentlicht)
- Reden einzelner Fed-Gouverneure zwischen Meetings
- Summary of Economic Projections (SEP / „Dot Plot")
Der Goldman-Trader liest jede Silbe, jede Betonung, jede Wortänderung. „Considerable period" → „patient" → „data dependent" → jedes dieser Wörter ist ein Signal. Wer sie missversteht, verliert.
Ebene 2: Was sagen die Daten?
Die Fed reagiert auf Daten. Wenn ihr die Daten früher lest, wisst ihr früher, was die Fed tun wird. Das führt uns zum nächsten Kapitel.
Der „Dove vs. Hawk"-Dashboard: Wer im FOMC-Komitee denkt wie
Das FOMC hat 12 stimmberechtigte Mitglieder (in der Praxis 19 Teilnehmer). Jeder hat eine leicht andere Philosophie. Einige sind Hawks (fokussieren auf Inflation, tendieren zu höheren Zinsen). Einige sind Doves (fokussieren auf Beschäftigung, tendieren zu niedrigeren Zinsen).
Die Profis tracken jeden einzelnen Sprecher. Wenn ein traditioneller Dove plötzlich hawkish spricht, ist das ein tektonisches Signal – die Konsens-Meinung im Komitee verschiebt sich. Wenn in einer Woche drei Doves hawkish-klingende Reden halten, ist ein Pivot zu einer hawkischeren Geldpolitik wahrscheinlich. Der Markt braucht oft Tage, um das einzupreisen. Ihr habt einen Vorsprung.
Die zwei Zielfunktionen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung
Die US-Fed hat ein Dual Mandate – sie muss gleichzeitig Preisstabilität (niedrige Inflation) UND Vollbeschäftigung anstreben. Das ist etwas, das die EZB (die primär Preisstabilität hat) nicht in gleicher Form hat.
Dieses Dual Mandate ist ein Balanceakt. In guten Zeiten sind beide Ziele kompatibel. In schlechten Zeiten (Stagflation!) sind sie im Konflikt – niedrige Inflation verlangt hohe Zinsen, Vollbeschäftigung verlangt niedrige Zinsen. Was tut die Fed?
In solchen Momenten zählt die Balance of Risks – die Einschätzung, welches der beiden Risiken (Inflation vs. Rezession) größer ist. Die Fed kommuniziert diese Balance explizit in ihren Statements. „The Committee judges that the risks to employment and inflation remain in balance" – Standard-Text. Wenn sich dieser Satz ändert („risks to inflation are to the upside") → hawkischer Pivot.
Das ist der Text, den ihr Wort für Wort lesen müsst. Buchstäblich. Jede FOMC-Statement-Änderung ist ein Signal
Die Transmission-Lag: Warum die Fed immer vorausschauen MUSS
Ein Fact, der fast kein Retail-Trader versteht: Geldpolitik wirkt mit einer Verzögerung von 12–18 Monaten. Wenn die Fed heute die Zinsen erhöht, spüren Konsumenten und Firmen den vollen Effekt erst in einem Jahr oder später.
Das bedeutet: Die Fed kann nicht auf die aktuelle Wirtschaftslage reagieren. Sie muss vorausschauend handeln – basierend auf dem, was sie in 12–18 Monaten erwartet.
Deshalb fokussiert die Fed so stark auf Leading Indicators – Daten, die die Zukunft zeigen, nicht die Vergangenheit. Und deshalb müsst ihr das auch tun.
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Der Daten-Kalender
Jetzt kommt der operative Teil. Hier ist euer tägliches Daten-Arsenal. Ich gehe jede wichtige Datenveröffentlichung durch – mit Release-Zeitpunkt, Interpretations-Rahmen und Trade-Implikationen.
Direkte Inflations-Indikatoren
1. CPI (Consumer Price Index)
Release: Monatlich, ca. 10. des Folgemonats,
Was es misst: Preisveränderung eines festen Warenkorbs, den typische US-Konsumenten kaufen.
Wichtig: Headline CPI (alles) vs. Core CPI (ohne Food & Energy). Core ist der Fokus der Fed – weil Food & Energy zu volatil sind.
Trade-Implikation: Core CPI höher als erwartet → hawkischer Bias, Bonds fallen, Yields steigen. Lower → dovish, Bonds steigen.
2. PCE (Personal Consumption Expenditures)
Release: Monatlich, letzter Freitag des Folgemonats
Was es misst: Ähnlich CPI, aber mit dynamischem Warenkorb (reflektiert Substitutionsverhalten besser).
Wichtig: Core PCE ist der offizielle Inflations-Indikator, den die Fed für ihr 2 %-Ziel verwendet. Wichtiger als CPI!
Trade-Implikation: Siehe CPI.
3. PPI (Producer Price Index)
Release: Monatlich, ca. 2 Tage nach CPI.
Was es misst: Preisveränderung auf der Produzenten-Ebene
Wichtig: Frühindikator für CPI – Produzentenpreise von heute sind Konsumentenpreise von morgen.
Trade-Implikation: Hoher PPI → erwartet hoher CPI nächsten Monat → preemptive Trade.
4. Wage Growth (Average Hourly Earnings)
Release: Teil des NFP-Reports, 1. Freitag des Monats.
Was es misst: Lohnwachstum.
Wichtig: Lohnwachstum über 4 % ist historisch mit persistenter Inflation assoziiert. Fed fokussiert stark darauf.
Trade-Implikation: Hoch → hawkisch, niedrig → dovish
Aktivitäts-Indikatoren (Wachstum)
1. GDP (Bruttoinlandsprodukt)
Release: Quartalsweise, ca. Ende des Folgemonats (Advance / Preliminary / Final).
Was es misst: Gesamte Wirtschaftsleistung.
Wichtig: Backward-looking, aber der autoritative Wachstumsindikator. Alle Sub-Komponenten (Konsum, Investitionen, Exporte, Staatsausgaben) werden separat analysiert.
Trade-Implikation: Eher Confirmation als Driver – der Markt hat die GDP meist schon eingepreist, bevor sie veröffentlicht wird.
2. ISM Manufacturing PMI
Release: Monatlich, 1. Geschäftstag,
Was es misst: Stimmung im verarbeitenden Gewerbe. Werte über 50 = Expansion, unter 50 = Kontraktion.
Wichtig: Einer der besten Leading Indicators für das BIP. Führt dem BIP um 3–6 Monate voraus
Trade-Implikation: ISM unter 48 → Rezessionsrisiko steigt → Bonds kaufen, Yields fallen.
3. ISM Services PMI
Release: Monatlich, ca. 3. Geschäftstag
Was es misst: Stimmung im Dienstleistungssektor (rund 80 % der US-Wirtschaft).
Wichtig: In modernen Volkswirtschaften oft wichtiger als Manufacturing, weil Services den Großteil der Wirtschaft ausmachen.
Trade-Implikation: Analog zu Manufacturing, aber mit größerem Einfluss
4. Non-Farm Payrolls (NFP)
Release: 1. Freitag des Monats
Was es misst: Anzahl neu geschaffener Jobs außerhalb der Landwirtschaft. Auch: Unemployment Rate, Average Hourly Earnings, Participation Rate.
Wichtig: Der wichtigste Einzel-Release im US-Daten-Kalender. Bewegt den Markt oft um 20–30 bps in Sekunden
Trade-Implikation: NFP viel höher als erwartet → Fed wird hawkischer → Bonds fallen. NFP viel niedriger → dovish → Bonds steigen.
5. Retail Sales
Release: Monatlich, ca. Mitte des Folgemonats.
Was es misst: Konsumausgaben im Einzelhandel.
Wichtig: Konsum = ca. 70 % des US-BIP. Retail Sales sind ein direkter Proxy.
Trade-Implikation: Hoch → Wachstum stark → Bonds unter Druck.
6. Industrial Production
Release: Monatlich, ca. Mitte des Folgemonats.
Was es misst: Output des Manufacturing-Sektors + Mining + Utilities.
Wichtig: Bestätigt oder widerspricht ISM Manufacturing
Arbeitsmarkt-Indikatoren
1. Initial Jobless Claims
Release: Wöchentlich, Donnerstag
Was es misst: Anzahl Menschen, die in der Vorwoche erstmals Arbeitslosengeld beantragt haben.
Wichtig: Der beste wöchentliche Leading Indicator, weil er so häufig veröffentlicht wird. Anstieg von unter 300k auf über 400k → rezessionärer Trend.
Trade-Implikation: Steigende Claims → dovish Bias, fallende Claims → hawkish.
2. Continuing Claims
Release: Mit Initial Claims.
Was es misst: Menschen, die länger als eine Woche arbeitslos sind.
Wichtig: Misst die „Klebrigkeit" der Arbeitslosigkeit. Wenn Continuing Claims steigen, während Initial Claims stabil bleiben → Jobs bleiben aus, Langzeitarbeitslosigkeit wächst.
3. Job Openings (JOLTS)
Release: Monatlich, ca. 6. Geschäftstag
Was es misst: Offene Stellen in der Wirtschaft.
Wichtig: JOLTS/Unemployed Ratio → wenn größer als 1,5 = Arbeitsmarkt überhitzt, wenn kleiner als 1 = Entspannung.
Sentiment- und Expectations-Indikatoren
1. University of Michigan Consumer Sentiment
Release: 2x monatlich (Preliminary + Final).
Was es misst: Konsumentenstimmung. Wichtig: Beinhaltet 1-Jahres-Inflations-Expectations.
Wichtig: Forward-looking, aber anfällig für Stimmungsschwankungen.
2. Conference Board Consumer Confidence
Release: Monatlich, letzter Dienstag.
Was es misst: Ähnlich Michigan, aber andere Methodik.
Wichtig: Besonders die „Expectations"-Komponente ist ein Rezessions-Indikator.
3. NFIB Small Business Optimism
Release: Monatlich
Was es misst: Stimmung kleiner Unternehmen (die rund 50 % der US-Jobs ausmachen).
Wichtig: Sehr granularer Indikator für Main-Street-Wirtschaft
Housing-Indikatoren
1. Housing Starts + Building Permits
Release: Monatlich.
Wichtig: Housing ist extrem zinssensitiv. Hohe Hypothekenzinsen → Housing Starts fallen → Frühindikator für Zins-Overkill.
2. Existing & New Home Sales
Release: Monatlich.
Wichtig: Direkter Nachfrage-Proxy.
3. Case-Shiller Home Price Index
Release: Monatlich, mit ca. 2-Monats-Verzögerung.
Wichtig: Hauspreise sind mit rund 18-Monats-Verzögerung in den CPI eingebaut (Shelter = ca. 35 % des CPI). Hauspreise heute = Inflationsdruck in 18 Monaten.
International & Währung
1. Trade Balance
Release: Monatlich.
Wichtig: Misst Exporte minus Importe. Defizit = Kapital fließt ins Land (stützt Bonds).
2. Dollar Index (DXY)
Realtime
Wichtig: Starker Dollar → importierte Inflation niedrig → dovish für Fed. Schwacher Dollar → importierte Inflation hoch → hawkish.
Die Hierarchie: Was hat wirklich Gewicht?
Nicht alle Daten sind gleich wichtig. Hier die Gewichtung aus Sicht eines Bond-Traders:
Tier 1 (Market-Moving, hoher Focus):
- NFP (inkl. Wages, Unemployment)
- CPI
- Core PCE
- FOMC-Statements + Pressekonferenzen
Tier 2 (Wichtig, oft bewegend):
- ISM Manufacturing + Services
- Retail Sales
- Initial Jobless Claims
- GDP (wenn Überraschung)
Tier 3 (Confirmation/Context):
- PPI, Industrial Production, JOLTS
- Housing-Daten
- Sentiment-Umfragen
Tier 4 (Background):
- Regional Fed Surveys (Empire State, Philly Fed, Dallas Fed) – Frühindikatoren für ISM
- Consumer Credit
- Money Supply Aggregate
Fokussiert eure Zeit auf Tier 1 und 2. Alles andere nur, wenn ihr Zeit habt
Der Trick, den die Profis nutzen: Überraschung schlägt Level
Merkt euch das für immer: Absolute Datenwerte bewegen den Markt nicht. Überraschungen tun es.
Wenn der Markt NFP von 200k erwartet und NFP kommt bei 200k, passiert nichts. Wenn der Markt 200k erwartet und NFP kommt bei 350k, explodiert der Markt. Der Wert ist identisch in der Interpretation der Stärke – aber die Überraschung macht den Trade.
Deshalb müsst ihr zwei Zahlen im Kopf haben: den tatsächlichen Wert und den Konsens-Erwartungswert. Die Differenz ist euer Signal. Bloomberg, Trading Economics und Econoday geben beide Werte an. Schaut euch vor jedem Release den Konsens an, und schaut danach auf die Überraschung.
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Die Transmission der Geldpolitik – Wie Zinsentscheidungen wirklich wirken die Kette, die niemand sieht
Wenn die Fed die Zinsen erhöht, passiert nicht „die Wirtschaft kühlt ab". Es passiert eine **Kette aus Kausalitäten**, die sich über 12–18 Monate durch das System arbeiten. Versteht diese Kette, und ihr versteht, warum die Fed reagiert, wie sie reagiert.
Schritt 1: Fed Funds Rate steigt (durch Open Market Operations)
↓
Schritt 2: Kurzfristige Marktzinsen steigen (Geldmarkt, 1-Monats-Treasury, SOFR)
↓
Schritt 3: Bankzinsen steigen (Kreditkartenzinsen, Autokredite, HELOCs)
↓
Schritt 4: Hypothekenzinsen steigen (indirekt, über 10-Year-Treasury)
↓
Schritt 5: Konsumnachfrage fällt (weniger Kreditaufnahme, weniger Käufe)
↓
Schritt 6: Firmeninvestitionen fallen (CapEx wird teurer, weniger Projekte lohnen)
↓
Schritt 7: Unternehmensgewinne sinken
↓
Schritt 8: Firmen entlassen
↓
Schritt 9: Arbeitslosigkeit steigt, Einkommen fallen
↓
Schritt 10: Gesamtnachfrage kontrahiert, Inflation fällt
Das ist die Transmission. Und jeder Schritt hat eine eigene Verzögerung. Die Hypothekenzinsen reagieren innerhalb von Tagen. Der Housing-Markt innerhalb von 3–6 Monaten. Firmeninvestitionen innerhalb von 6–12 Monaten. Arbeitslosigkeit innerhalb von 9–18 Monaten. Inflation innerhalb von 12–24 Monaten.
Das ist der Grund, warum die Fed niemals „timely" reagieren kann.** Sie muss immer 12–18 Monate vorausschauen. Und wenn sie einmal zu spät dran ist, kommt sie nicht mehr hinterher.
Die zinssensitivsten Sektoren: Euer Frühwarn-Radar
Welche Sektoren reagieren am schnellsten auf Zinsänderungen? Genau diese sind eure Frühindikatoren:
1. Housing (extrem zinssensitiv – Hypotheken)
2. Autos** (zinssensitiv – Finanzierung)
3. Corporate CapEx (zinssensitiv – Finanzierungskosten)
4. Emerging Markets (zinssensitiv – Dollar-Finanzierung)
5. Hochverschuldete Firmen (Zombie-Unternehmen aus Tag 11!)
Wenn eine Fed-Erhöhung wirkt, seht ihr es zuerst in diesen Sektoren. Wenn Housing Starts kollabieren, Auto Sales einbrechen, und High-Yield-Spreads explodieren → die Zinserhöhungen wirken → Fed wird bald pivotieren.
Das ist der Pivot-Detektor. Und er funktioniert fast immer.
Warum die Fed immer Fehler macht – und warum das euer Freund ist
Die Fed hat zwei große Werkzeuge:
Zinsmanipulation emmm steuerung (über Fed Funds Rate und Discount Rate)
Bilanzmanipulation (QE und QT)
Beide wirken über die gleiche Logik: Die Fed kauft oder verkauft Assets, manipuliert damit Zinsniveaus oder Liquidität, und beeinflusst so die gesamte Transmission-Kette.
Aber – und das ist der Punkt, der euch unterscheidet vom Retail-Investor – beide Werkzeuge haben Nebenwirkungen.
Zu niedrige Zinsen zu lange → Asset-Blasen, Zombie-Unternehmen (Tag 11!), Reach for Yield (Tag 15), Whisky-Sucht der Märkte (Tag 16).
Zu hohe Zinsen zu lange → Kredit-Crunch, Rezession, Massenarbeitslosigkeit.
Die Fed muss ständig zwischen diesen Extremen balancieren. Und sie macht oft Fehler. 2021 war „transitory" ein katastrophaler Fehler – zu spät erhöht. 1994 war das Gegenteil – zu schnell erhöht, Mexican Peso-Krise.
Der Elite-Trader wettet darauf, dass die Fed Fehler macht. Nicht weil die Fed dumm ist, sondern weil das Problem unlösbar ist. Die Wirtschaft ist zu komplex, zu dynamisch, zu rückkopplungsgetrieben. Fed-Fehler sind strukturell garantiert. Und jeder Fed-Fehler ist ein Trade.
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Was das alles für euer 1 %-Elite-Mindset bedeutet
Fundamentaldaten sind die Realität, Charts sind die Illusion
Charts zeigen euch, was war. Fundamentaldaten zeigen, was ist. Und Leading Indicators zeigen, was sein wird. Wer nur auf Charts schaut, handelt die Vergangenheit. Wer Daten liest, handelt die Zukunft.
Änderungen schlagen Levels
Ein NFP von 250k ist nichts. Ein NFP von 250k, wenn 150k erwartet waren, ist ein gigantisches Signal. Denkt immer in Überraschungen, Abweichungen, Momentum – nicht in absoluten Zahlen.
Die drei Rendite-Komponenten sind euer Schweizer Taschenmesser
Reale Zinsrate + erwartete Inflation + Risikoprämie. Jede Makro-These, jeder Bond-Trade, jede Asset-Allocation-Entscheidung lässt sich in diese drei Komponenten aufbrechen. Wer die Zerlegung beherrscht, sieht, was andere übersehen.
Regime-Denken schlägt Trend-Denken
„Der Markt ist im Uptrend, also long" ist Kinderkram. „Wir sind in Late Expansion, deshalb rotiere ich von Aktien in Rohstoffe, und meine Bond-Position wird von Bear Flattener zu Pre-Bull-Steepener" ist institutionelles Denken.
Fed-Fehler sind strukturell – und sie sind eure Chancen
Die Fed wird immer zu spät erhöhen oder zu spät senken. Immer. Weil das Problem mathematisch unlösbar ist. Wer die Fehler antizipiert, positioniert sich für die Korrektur.
Ihr sucht keine Gewissheit – ihr sucht asymmetrische Wahrscheinlichkeiten
Kein Trade ist sicher. Kein Indikator ist perfekt. Die Frage ist nie „Habe ich Recht?", sondern „Wie groß ist mein erwarteter Gewinn relativ zu meinem Risiko, gegeben meine Schätzung der Wahrscheinlichkeiten?" Das ist Expected Value Thinking. Das ist, wie Profis wirklich denken.
Das Trading-Playbook für Tag 22
Jeden Morgen 15 Minuten Daten-Routine. Vor dem ersten Trade: Schaut euch den ökonomischen Kalender für den Tag an. Welche Releases kommen? Welche Erwartungen gibt es? Wo stehen TIPS-Yields, Breakevens, Fed Funds Futures?
Regime-Check wöchentlich. Jeden Montag: In welcher Business-Cycle-Phase sind wir? Was haben die wichtigsten Leading Indicators (ISM, Initial Claims, Yield Curve) in der Vorwoche gezeigt? Hat sich mein Regime-Bild geändert?
Fed-Watch konstant. Jede FOMC-Statement lesen. Jede Powell-Pressekonferenz live mitverfolgen. Jede FOMC-Minutes durcharbeiten. Jede wichtige Gouverneursrede der Woche mindestens scannen. Die Zeit zahlt sich hundertfach zurück.
Überraschungen nicht Levels. Vor jedem Tier-1-Release: Konsens aufschreiben. Nach dem Release: Überraschung quantifizieren. Wenn größer als 1,5 Standardabweichungen → Trade-Potenzial.
Die drei Komponenten separat tracken. TIPS-Yields, 10Y-Breakeven, ACM-Term-Premium – alle drei als eigene Charts auf eurem Dashboard. Bewegen sie sich gemeinsam oder divergieren sie? Divergenzen sind Signale.
Niemals blind auf ein Datum wetten. Vor jedem großen Release (NFP, CPI, FOMC): Position reduzieren, wenn ihr keine starke Konviktions-These habt. Die Volatilität kann jeden nicht überzeugten Trade zerstören.
Cross-Check über Asset-Klassen. Wenn Bonds, Aktien und Rohstoffe gemeinsam ein Signal geben, ist es wahrscheinlich. Wenn sie widersprüchlich sind, ist mindestens eine Asset-Klasse falsch gepreist – und das ist wo Profi-Trader ihre Trades finden.
Fehler-Hypothese für die Fed formulieren. Wenn ihr heute Fed-Politik betrachtet – welche Art Fehler macht die Fed wahrscheinlich gerade? Zu hawkish? Zu dovish? Zu früh? Zu spät? Eure Antwort ist die Grundlage eurer nächsten Trade-These.
Ihr habt heute den schwersten Block der gesamten Fixed-Income-Serie abgearbeitet. Das war das Fundament unter allem. Ohne dieses Kapitel bleiben alle vorherigen Tage oberflächlich – Vokabeln ohne Grammatik. Mit diesem Kapitel verwandelt sich alles: Bonds werden lesbar, die Yield Curve wird interpretierbar, die Fed wird antizipierbar, der Markt wird ein kohärentes System.
Wir haben heute gelernt, wie Ökonomen wirklich denken (in Wahrscheinlichkeiten, nicht in Gewissheiten). Wir haben das Gesetz von Angebot und Nachfrage auf Geld angewendet (Zins = Preis des Geldes). Wir haben den Business Cycle in vier Phasen zerlegt und jeder Phase eine Asset-Allocation zugewiesen. Wir haben die Bond-Rendite in drei Komponenten aufgebrochen und jede einzeln operationalisiert. Wir haben die Werkzeuge der Fed verstanden (OMO, Reserve Requirements, Discount Rate) und die Transmission-Kette durchgespielt. Wir haben den Daten-Kalender in Tiers organisiert.
Während 99 % der Retail-Trader auf Twitter/X lesen, was irgendein Influencer zur nächsten Fed-Sitzung meint, ziehen wir CPI-Heatmaps, Breakeven-Charts, ISM-Substrukturen und ACM-Term-Premium-Modelle. Während 99 % den nächsten NFP-Print erraten, rechnen wir mit Konsens-Überraschungen und quantifizieren asymmetrische Payoffs. Während 99 % glauben, die Fed „weicht ab", wissen wir, dass strukturelle Fed-Fehler mathematisch garantiert sind – und bauen Trades, die genau diese Fehler monetarisieren.
Der Bond-Markt ist der Boss (Tag 18). Die Maschinerie ist ein System (Tag 19). Die unsichtbaren Kräfte sind eure Waffen (Tag 20). Die Yield Curve ist euer Schlachtfeld (Tag 21). Und Fundamentaldaten – die Fundamentaldaten – sind ab heute eure Munition.
Ohne Munition ist das größte Gewehr nutzlos. Mit Munition wird selbst das kleinste Gewehr tödlich. Ab heute habt ihr beides
Willkommen in Tag 22. Willkommen im Kopf eines Makro-Ökonomen mit Trader-Instinkt.
Wir sehen uns bei Tag 23
Institutional
Bitcoin über 50.000$! - Das musst du jetzt wissenDer Bitcoin konnte die psychologisch wichtige Marke bei 50.000$ zurückerobern.
Anders als in den vergangenen Bullenmärkten scheint der Kaufdruck diesmal vorrangig von den Institutionen getrieben zu sein.
Das Verhältnis vom Google-Suchvolumen zum Bitcoin-Preis befindet sich auf einem Tiefststand was darauf hindeuten lässt, dass die Kleinanleger einen vergleichsweise geringen Einfluss haben.
Die Bitcoin-ETFs sind weiterhin der primäre Katalysator für den Aufschwung. Auch rund einen Monat nach Handelsstart verzeichnen die ETFs teilweise Zuflüsse von über einer Milliarde US-Dollar am Tag.
Aus charttechnischer Sicht notiert der Kurs aktuell innerhalb einer markanten Unterstützungszone bei 51.600$ - 52.000$.
Die runde Marke bei 50.000$ wäre die nächste Absicherung nach unten hin.
Nach oben hin könnten wir einen Anlauf des Widerstandsbereichs bei 53.000$ - 53.500$ sehen.
Startet nun der Bullenmarkt? Institutionelles Interesse wächst! Liebe Bitbull Community! ✌️
Der Abverkauf vom Dienstag ist schon wieder komplett vergessen, seit dem Hit auf die $35000 hat der Bitcoin 10% wieder gut gemacht. Auf dem Weg zum Jahreshoch hat gestern kaum mehr 1% Bewegung gefehlt. ✅
Heute morgen testeten wir auf das Hoch bei $37860.
Für die nächsten $10000 gibt es im Chart kaum mehr Resistenzen. Wenn wir nochmals Momentum aufbauen können, geht es schnell auf $42000 und auch $47000! 🚀
Auch wenn wir massig überhebelte Positionen in den Futures sehen, gibt es ebenfalls großen Kaufdruck in den SPOT Orderbüchern. ✌️
Sind wir gerade auf dem Weg den Bullenmarkt zu starten? Das institutionelle Interesse wird immer größer, Finanzgiganten wie BlackRock starteten bereits das Funding für ihren Bitcoin SPOT ETF. 👍
Wenn die Fonds von der SEC genehmigt werden, könnten wir ausserdem Umverteilungen in Milliardenhöhe von Pensionskassen und Rentenfonds in den USA erwarten, da diese ihre Asset Allokation anpassen werden. 🔥
Gut möglich das dies der Start von etwas großem ist! 🚀
KryptoNEWS:
🏛️ Die SEC hat die Entscheidung zur Hashdex Umwandlung in einen SPOT ETF verschoben. Bei der Umwandlung geht es um einen FUTURES ETF, der bereits an der NYSE gehandelt werden kann. Wie es der Zufall (🤡) so will, kam diese NEWS genau zu dem Zeitpunkt rein, als Bitcoin auf dem Weg war ein neues Jahreshoch zu erreichen. 😇
ℹ️ Für diesen Freitag steht noch die erste Deadline für den Franklin SPOT ETF Antrag aus.
🏦 Die Commerzbank hat ihre Kryptoverwahrlizenz von der BaFin erhalten. Der Prozess hat in diesem Fall 1,5 Jahre gedauert, der Antrag ging im April 2022 bei der Behörde ein. Die Commerzbank möchte mit der Lizenz eine Kryptohandelsplattform für institutionelle Kunden aufbauen, in Zukunft sind jedoch auch Angebote für Privatkunden möglich. 👍
Wirtschaftskalender:
14:30 ----- Erstanträge zur Arbeitslosenhilfe
14:30 ----- Philly Fed Herstellungsindex
📅 Heute Nachmittag gesellt sich der Philly Fed Index zu den Erstanträgen. Beides mal ist nicht von Überraschungen auszugehen. 👍
🏛️ Über den Nachmittag sprechen mehrere FOMC- bzw. FED Mitglieder, es gibt mehrere Veranstaltungen mit Vorträgen.
Im Falle von Christopher Waller geht es sogar um Central Bank Digital Currencies 🤮
Lass uns gerne ein Abo da, wenn dir unsere Ideen Gefallen! 😊
mathematische Preiskalkulation - Preisberechnung AUDUSD In meiner Handelslogik, geht es darum, eine neutralität zu erlangen, ohne Indikatoren und sonstigen Tools die es gibt, die Ihr alle eh schon kennt.
Durch jahrelange Arbeit, wende ich meine Logiken mit einer mathematischen Preiskalkulation an, um somit den Preis zu berechnen, wo der Preis reagieren kann.
Nach einer jeweiligen Bestätigung, kann dadurch ein verfeinerter Einstieg mathematisch berechnet werden, um dort mit geringen SL in einen Markt reinzukommen, wie in dem Beispiel AUDUSD.
Die Berechnungen beruhen zum einem auf dem Urprinzip der Börse = Umsatzprinzip = von Umsatz zu Umsatz = Sell low Buy high und einer mathematischen von von mir eigens erstellten mathematischen Anwendung = Preis wird berechnet!
Hierbei wende ich eine Preisachse an, um quasi ein Preisgefühl zu bekommen. Was mir persönlich wichtig war, das es eine einheitliche logische reproduzierbare Handelslogik ist, und zum anderen simpel dennoch bleibt.
Weiters gehe ich hierbei immer auch durch die niedrigen Timetables die ich anwende, longshort vor, und hedge Positionen um gegenseitig abzusichern. Und zu guter letzt, gibt es die Safe Methode, wodurch eine gewisse herangehensweise, man schnell im Markt quasi risikofrei dann ist.
Somit kann Person A, Person B und Person C usw., immer die gleiche Analyse erzielen, mit der mathematischen Preisberechnung, dies ist alleine schon, ein einzigartiges Merkmal ;-)
Hoffe von Euch zu hören, liebe Grüße
euer Thomas
Wann BTCUSD kaufen? Ich selbst erstelle bei BTCUSD keine technische Analyse. Klar hat man bestimmte Punkte, dort eine Wendung zu erwarten ist, jedoch betrachte ich das ganze anders. Das ganze ist für mich wie eine große Manipulation. Es werden Käufer durch Euphorie reingeholt, um sie dann durch Panik rauszubekommen und dann den weg zu gehen, den die großen wirklich wollen. Überall hört man Crypto. Jeder kennt es und wo es das ATH gebrochen hat, hat man überall mitbekommen, dass Leute gekauft haben.
Der Sinn dahinter ist ziemlich simple. Die großen holen Käufer durch Euphorie rein, um sie darauf durch Panik rauszuholen und da sind mir Pattern oder so komplett egal. Ich kaufe erst richtig, wenn Crypto für die Medien... tot ist. Wenn die Hoffnung von der Mehrheit weg ist und sie aus Panik schließen.
Was kann jetzt passieren: Betrachten wie das ganze wie eine Schematic. Der Markt baut bei einer Distribution bis zum sow eine bärishe struktur auf, um Verkäufer reinzuholen. Darauf bricht er sie , um diese Verkäufer rauszuholen und Käufer reinzuholen. Dann fällt er erneut und genau hier sind wir vom Sinn her. Der Markt hat also noch die Möglichkeit RICHTIG euphorie aufzubauen und dann erst zu fallen, oder es war genug und die richtige Panik kommt noch. Bis dahin warte ich geduldig ab und warte.
Ich hoffe ihr konntet etwas mitnehmen.
EURUSD Umsatztonen Übersicht - Logik Kauf /VerkaufHallo Leute,
hier mal die aktuelle Umsatz Übersicht, wo man erwarten könnte einen Re Entry zu bekommen!
Jeder der einzelnen Umsatzzonen, ermöglicht nach dementsprechender Bestätigung, in den jeweiligen Umsatzzonen, einen long oder short Entry.
Die Logiken von mir, bauen auf das Ursprungs Prinzip der Börse auf, dass Umsatzzprinzip.
Bei meinen Logiken, und einzigartigen Berechnungstool, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Zonen auf Bestätigungen (wie einfache BOS uv,.), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
SP500 - US500 UMSATZ ÜBERSICHT Hallo Leute,
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EURUSD UMSSATZONEN SICHTBAR MACHENHallo Leute,
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BTCUSD Umsatzzonen sichtbar machen Hallo Leute,
hier mal die aktuelle Übersicht, wo man erwarten könnte einen Re Entry zu bekommen!
Jeder der einzelnen Umsatzzonen, ermöglicht nach dementsprechender Bestätigung, in den jeweiligen Umsatzzonen, einen long oder short Entry.
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XAUSUD - aktuelle Wyckoff Übersicht GoldHallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch UTAD / SPRING Area berechnet wurde.
Jede Wyckoff stellt in den Märkten einen Teilbereich jeweils dar, in meinen Analysen!
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
BTCUSD - aktuelle Wyckoff Übersicht Hallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch UTAD / SPRING Area berechnet wurde.
Jede Wyckoff stellt in den Märkten einen Teilbereich jeweils dar, in meinen Analysen!
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
USDCAD - Wyckoff Übersicht Spring AreaHallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch UTAD / SPRING Area berechnet wurde.
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Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
GBPAUD - Wyckoff Übersicht Spring AreaHallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch UTAD / SPRING Area berechnet wurde.
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Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
XAUUSD - Gold Wyckoff Übersicht Hallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch UTAD / SPRING Area berechnet wurde.
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BTC - Bitcoin aktuelle Wyckoff ÜbersichtHallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch UTAD / SPRING Area berechnet wurde.
Jede Wyckoff stellt in den Märkten einen Teilbereich jeweils dar, in meinen Analysen!
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
GBPUSD - Re Entry Möglichkeit short?Hallo Leute,
in meiner Analyse findet ihr, eine potentielle Entry Möglichkeit für short, der Bereich in der blauen Zone, bietet uns unter Umständen eine Möglichkeit short sich zu positionieren. Der grüne Bereich stellt unmittelbar davor eine IBA (Imbalance) dar.
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche M5 (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
USDCAD - Re Entry Möglichkeit short?Hallo Leute,
in meiner Analyse findet ihr, eine potentielle Entry Möglichkeit für short, der Bereich in der blauen Zone, bietet uns unter Umständen eine Möglichkeit short sich zu positionieren. Der grüne Bereich stellt unmittelbar davor eine IBA (Imbalance) dar.
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche M5 (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
BITCOIN - Re Entry Möglichkeit für long?Hallo Leute,
in meiner Analyse findet ihr, eine potentielle Entry Möglichkeit für long, der Bereich in der blauen Zone, bietet uns unter Umständen eine Möglichkeit long sich zu positionieren. Der grüne Bereich stellt unmittelbar davor eine IBA (Imbalance) dar.
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche M5 (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
DOW - Reaktion für short? Wyckoff ÜbersichtHallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch SPRIN / UTAD Area berechnet wurde.
Weiters sehen wir eine Inszenierung der MM, für eine mögliche Reaktion in der blauen Box.
Und zusätzlich sehen wir, wie sich der Markt selber kopiert hat (blauer Linienchart).
Jede Wyckoff stellt in den Märkten einen Teilbereich jeweils dar, in meinen Analysen!
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
EURUSD - Re Entry Möglichkeiten für short?Hallo Leute,
in meiner Analyse findet ihr, eine potentielle Entry Möglichkeit für short, der Bereich in der grauen Zone, bietet uns unter Umständen eine Möglichkeit short sich zu positionieren. Der grüne Bereich stellt unmittelbar davor eine IBA (Imbalance) dar.
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche M5 (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
BTC - Bitcoin aktuelle Wyckoff ÜbersichtHallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch UTAD / SPRING Area berechnet wurde.
Es sind überall kleine Wyckoff vorhanden, kann hier nur die M15 Timeframe Ansicht anbieten.
User von mir, können dies in kleineren Timeframe M1- 30s jedoch besser sehen.
Jede Wyckoff stellt in den Märkten einen Teilbereich jeweils dar, in meinen Analysen!
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
BTC - Bitcoin aktuelle Wyckoff Übersicht Hallo Leute,
hier mal die aktuelle Wyckoff Übersicht, die von mir klassifiziert wurden, und durch UTAD / SPRING Area berechnet wurde.
Jede Wyckoff stellt in den Märkten einen Teilbereich jeweils dar, in meinen Analysen!
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)
XAUUSD - Gold Übersicht Wyckoff aktuell Hallo Leute,
sogar in einem Triangel sind kleine Wyckoff vorhanden, kann hier nur die M15 Timeframe Ansicht anbieten.
User von mir, können dies in kleineren Timeframe M1- 30s jedoch besser sehen.
Die aktuelle Analyse von Gold , habe ich hier gestern online gestellt.
Auf Bestätigungen warten in den jeweiligen Areas, wie Strukturbrüche (doppelte Bestätigung), Wyckoff
Bei meinen System, bleiben wir immer flexibel in beiden Richtungen (long und short), warten gezielt in den jeweiligen Areas auf Bestätigungen (wie BOS), um dann gezielt in den Märkten einzutreten ;-)






















