Vorschau - US-Non-Farm Payrolls (NFP) (JAN 2025)US Non-Farm Payrolls (NFP)
Der US-Bericht über die Non-Farm Payrolls (NFP) zeigte im Dezember einen Anstieg um 256.000 gegenüber den Prognosen von 160.000, während der durchschnittliche Stundenlohn im gleichen Zeitraum von 4,0 % auf 3,9 % sank.
Ein genauerer Blick auf den Bericht zeigte, dass die Arbeitslosenquote unerwartet von 4,2 % im November auf 4,1 % gesunken ist, obwohl die Erwerbsquote im gleichen Zeitraum bei 62,5 % stabil blieb.
Die Aktualisierung des Bureau of Labor Statistics (BLS) ergab, dass „die Beschäftigung im Gesundheitswesen, in der Regierung und in der Sozialhilfe gestiegen ist“, wobei der Bericht weiter besagt, dass „Händler von Baumaterialien und Gartengeräten und -bedarf Arbeitsplätze verloren haben (-11.000).“
EUR/USD-Diagramm – 15 Minuten
Der US-Dollar erholte sich nach dem besser als erwarteten Dezember NFP-Bericht, wobei der EUR/USD-Wechselkurs auf ein neues Wochentief von 1,0213 fiel. Die Schwäche des EUR/USD-Kurses setzte sich in der kommenden Woche fort, als er auf ein neues Monatstief (1,0178) fiel, aber der Wechselkurs machte den Rückgang wieder wett und schloss die Woche bei 1,0271.
Für die Zukunft wird erwartet, dass die USA im Januar 170.000 neue Arbeitsplätze schaffen werden, während die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum voraussichtlich bei 4,1 % bleiben wird.
Vor diesem Hintergrund könnten Anzeichen für einen starken Arbeitsmarkt eine Aufwärtsreaktion des US-Dollars auslösen, da dies die Federal Reserve dazu ermutigt, die US-Zinssätze stabil zu halten. Ein schwächer als erwarteter NFP-Bericht könnte jedoch Gegenwind für den Greenback erzeugen, da er die Zentralbank unter Druck setzt, ihre restriktive Politik weiter zu lockern.
Der nächste Bericht wird heute um 14h30 (CET) veröffentlicht.
-- geschrieben von David Song
Eurofutures
EUR/USD: Impuls ohne RichtungKurze Standortbestimmung - Analyse beim Kurs des EUR/USD Futures von 1,1869:
Im Verlauf seit Ende Juli hat sich der Kurs großzügig seitwärts bewegt.
Gegen Ende September und Ende Oktober gab es jeweils eine Reihe starker Abwärtstage.
Im Gesamtbild liegen die Grenzen der entstandenen Seitwärtsphase zwischen 1,6000 und 1,2000.
In der vergangenen Woche lief der Kurs mit wenig Bewegung dicht unter dem Novemberhoch.
Die neue Woche ist ebenfalls mit wenig Impulsen gestartet.
Am heutigen Dienstag ist der Kurs innerhalb der Preisspanne des Vortags geblieben.
Widerstand: 1,1925 | 1,2022
Unterstützung: 1,1620
SMA20: 1,1807
Nach einer Korrektur der jüngsten, starken Aufwärtsbewegung verläuft der EURUSD nun dicht am Widerstand des Novemberhochs seitwärts.
Ein nachhaltiger Durchbruch steht immer noch aus.
Mit einem über dem SMA50 verlaufenden SMA20 liegt die Wahrscheinlichkeit eher auf Seite steigender Kurse.
Fallende Kurse könnten am SMA20 nah der Marke von 1,1800 abgefangen werden.
Es bleibt immer noch abzuwarten, in welche Richtung der Kursbereich zwischen 1,1600 und 1,2000 schlussendlich verlassen werden kann.
EUR/USD setzt Konsolidierung im Bereich von 1,1600/1,1700 fortTrend des Wochenchart: Seitwärts; Unterstützung im Bereich 1,1500/1,1715
Der abgebildete Wochenchart des Währungspaares Euro/Dollar (EUR/USD Forex) zeigt die Kursbewegung seit Januar 2015. Jeder Kursstab stellt die Kursentwicklung für eine Woche dar, bei einem aktuellen Kurs von 1,1654.
EUR/USD seit Anfang Juni in Konsolidierung
Aus Sicht des Wochencharts befindet sich EUR/USD seit Anfang Juni in einer Trading Range oder Konsolidierung (im Chart grau hinterlegt). Es liegt kein handelbarer Trend vor. Das Währungspaar bewegt sich in der Unterstützungszone zwischen 1,1550/1,715.
Fazit unserer EUR/USD Chartanalyse
Das Chartbild des EUR/USD Tagescharts ist neutral einzuschätzen. Kurzfristig kann weiterhin eine Seitwärtsbewegung erwartet werden, wobei Aufwärtspotential bis 1,1850 bestehen könnte.
Erst ein Kursanstieg über das aktuelle Junihoch bei 1,1851 würde das Chartbild deutlich verbessern.
Das Chartbild würde negativ werden, wenn das Jahrestief bei 1,1550 unterschritten wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karsten Kagels


