Buy the rumor, sell the news.Hallo liebe TradingView-Community,
der Markt zeigt sich aktuell stark nachrichtengetrieben. Kurzfristige Impulse entstehen weniger aus der reinen Chartstruktur, sondern vielmehr aus externen Faktoren, die für Dynamik sorgen. Dennoch bleibt aus technischer Sicht ein klarer Rahmen bestehen: Der Kurs hat grundsätzlich das Potenzial, sich weiter in Richtung der 800er Daily EMA zu bewegen.
Gleichzeitig fällt auf, dass der Preis ähnlich wie bereits in der Vergangenheit exakt am definierten Widerstand reagiert und es bislang nicht schafft, diesen nachhaltig zu durchbrechen. Dieses Verhalten ist kein Zufall, sondern typisch für Märkte, in denen größere Marktteilnehmer gezielt an markanten Zonen agieren.
Ein entscheidender Punkt, den man im beigefügten Chart gut erkennen kann:
Die Liquidität oberhalb wurde weitgehend abgeholt. Genau solche Bewegungen führen oft dazu, dass dem Markt kurzfristig „der Treibstoff“ fehlt, um direkt weiter anzusteigen.
Umso wichtiger wird nun die Rolle der kurzfristigen Trendstruktur. Die 13er EMA fungiert aktuell als dynamische Unterstützung und hat bereits zuvor gezeigt, dass sie den Kurs stabilisieren und nach oben tragen kann. Solange diese gehalten wird, bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt. Ein Bruch hingegen würde die Wahrscheinlichkeit für eine tiefere Korrektur deutlich erhöhen.
Spannend, chaotisch, dramatisch, aktuell findet man all diese Elemente im Chart wieder. Genau deshalb ist es entscheidend, strukturiert zu bleiben und sich nicht von der Dynamik leiten zu lassen.
Viel Erfolg beim Analysieren und bleiben Sie strukturiert.
Think beyond the chart lesen Sie, was die Kerzen wirklich erzählen.
MoonClub Team 🚀
Bitcoinliquidations
BTC über der 200 Weekly, Start der Erholung oder LiquiditätsjagtHallo liebe TradingView-Community,
ein kleines Update am Sonntagnachmittag, bei dem wir bewusst einen Schritt zurückgehen und den Bitcoin im größeren Zeitfenster betrachten . Gerade auf den höheren Timeframes erkennt man häufig besser, i n welcher Phase sich der Markt tatsächlich befindet und welche Szenarien sich daraus ableiten lassen könnten.
Ein interessanter Punkt ist aktuell, dass Bitcoin – sofern der Tag so schließt – erstmals seit drei Wochen wieder über der 200er Weekly EMA schließen würde. Diese gleitende Durchschnittslinie ist im großen Bild eine wichtige Orientierung für Marktteilnehmer. Ein Wochenschluss darüber würde zunächst einmal zeigen, dass der Markt wieder versucht, Stärke aufzubauen und die Struktur zu stabilisieren.
Sollte sich diese Struktur weiter bestätigen und der aktuelle Trend kurzfristig bestehen bleiben, könnte der Kurs durchaus eine kleinere Erholung in Richtung 78.000 bis 80.000 USD starten. Wenn man sich zusätzlich die Heatmap mit der sichtbaren Liquidität anschaut, erkennt man sehr gut, dass sich im Bereich um 80.000 USD eine größere Ansammlung an Liquidität befindet. Märkte bewegen sich häufig in Richtung solcher Zonen, da dort viele Orders, Stops und gehebelte Positionen liegen. Sollte der Preis diese Region anlaufen, wäre es sehr wahrscheinlich, dass diese Liquidität abgeholt wird.
Es gibt jedoch auch Faktoren, die diesem Szenario entgegenstehen könnten. Ein Blick auf die traditionellen Märkte, insbesondere auf den Nasdaq und den S&P 500, zeigt aktuell kein besonders bullishes Bild. Ganz im Gegenteil: Beide Indizes bewegen sich derzeit nahe an wichtigen Unterstützungszonen sowie an ihrer 200er Daily EMA.
Sollten diese Marken nach unten verloren gehen, wäre eine Korrektur in Richtung der nächsten Supports möglich, was grob einem Rückgang von etwa 8 % entsprechen könnte. Eine solche Bewegung würde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Druck auf den Kryptomarkt und damit auf Bitcoin ausüben , da die Korrelation zwischen den Risikoassets in solchen Phasen häufig zunimmt.
In diesem Fall könnte sich ein alternatives Szenario entwickeln, bei dem Bitcoin noch einmal deutlich tiefer korrigiert – möglicherweise in Richtung der 50.000 USD. Ein solcher Rückgang würde gleichzeitig die Liquidität auf der Unterseite des Marktes abholen, die sich in den vergangenen Wochen aufgebaut hat.
Aus struktureller Sicht wäre auch ein solcher Verlauf nicht ungewöhnlich. Wenn man sich die typische Marktmechanik anschaut, entstehen größere Korrekturen häufig in mehreren Bewegungsphasen. Nach einem ersten starken Abverkauf folgt häufig eine erste Erholung, anschließend eine weitere Abwärtsbewegung, danach wieder eine zweite Erholung – in der wir uns möglicherweise gerade befinden – bevor eine dritte Abwärtsbewegung den gesamten Korrekturzyklus abschließt.
Diese dritte Bewegung würde dann den letzten Teil der Abwärtsstruktur darstellen. Erst danach beginnt der Markt häufig damit, einen stabileren Boden zu bilden.
Ein technischer Faktor, der zu einem solchen Szenario passen könnte, wäre e ine bullishe Divergenz im Weekly Chart beim RSI. Eine solche Divergenz entsteht, wenn der Preis weiter fällt, während der RSI bereits beginnt nach oben zu drehen. Dieses Verhalten zeigt oft, dass der Verkaufsdruck langsam nachlässt und sich im Hintergrund bereits neue Akkumulation aufbaut.
Genau solche Signale sind es, auf die erfahrene Marktteilnehmer achten. Nicht jede Bewegung im Markt ist sofort der Beginn eines neuen Trends. Oft ist sie nur ein Teil der größeren Marktstruktur, die sich über Wochen oder Monate entwickelt.
Viel Erfolg beim Analysieren – und bleiben Sie strukturiert.
Think beyond the chart – lesen Sie, was die Kerzen wirklich erzählen.
MoonClub Team

