Wie kommt das Geld in den Markt FIBMoin zusammen, willkommen zu Tag 19.
Gestern an Tag 18 haben wir verstanden: Der Bond-Markt ist der Boss – größer und mächtiger als der Aktienmarkt. Wir kennen die inverse Beziehung zwischen Preis und Rendite, Duration als Waffe, die Yield Curve als Orakel und Credit Spreads als Angst-Seismograph.
Aber wir haben nur gelernt, was Bonds sind. Heute lernen wir, wie sie leben – von der Geburt bis zum Tod. Und wir machen das anders als sonst: Wir folgen einem einzigen Bond auf seiner Reise durch das gesamte Finanzsystem.
Unser Bond heißt "Apple 4,25 % 2034" – ein fiktiver 10-jähriger Corporate Bond, den Apple heute emittiert. Wir begleiten ihn Schritt für Schritt. Und an jeder Station seiner Reise lernen wir ein Stück der Maschinerie kennen, die hinter dem Vorhang arbeitet.
Kapitel 1 – Die Geburt: Apple braucht Geld
Alles beginnt mit einem Problem. Apple braucht 5 Milliarden Dollar – neues Rechenzentrum, Expansion in Indien, was auch immer. Der CFO entscheidet: Wir leihen uns das Geld, indem wir Bonds ausgeben.
Aber Apple kann nicht einfach auf den Marktplatz gehen und rufen: "Wer leiht mir 5 Milliarden?" Dafür ist der Kapitalmarkt zu komplex, die Investoren zu anspruchsvoll, die regulatorischen Anforderungen zu hoch.
Also ruft Apple bei Goldman Sachs an. Und damit beginnt die Reise unseres Bonds.
Goldman berät Apple zuerst: 10 Jahre Laufzeit, 4,25 % Coupon, aktuelle Marktlage sieht gut aus. Aber der eigentliche Game-Changer ist das, was danach passiert:
Goldman kauft Apple die gesamte Emission ab. Alle 5 Milliarden. Sofort. Apple hat sein Geld – Deal done.
Aber jetzt sitzt Goldman da mit 5 Milliarden Dollar an Bonds auf dem eigenen Buch. Die müssen weiterverkauft werden. Und wenn die Zinsen morgen steigen? Wenn plötzlich niemand den Bond zu diesem Preis will? Dann verliert Goldman eigenes Geld.
Das nennt man Underwriting – und es ist kein passiver Service. Es ist eine kalkulierte Risikoposition. Goldman übernimmt das volle Preisrisiko zwischen dem Moment der Bezahlung und dem Weiterverkauf.
Stellt euch Goldman als Großhändler auf dem Fischmarkt vor: Der Fischer (Apple) liefert den Fang, der Großhändler kauft alles zum Festpreis. Dann verkauft er einzeln an Restaurants und Supermärkte (Investoren). Die Marge dazwischen – die sogenannte Gross Spread – ist sein Verdienst. Aber wenn die Fische über Nacht schlecht werden, sitzt er auf dem Verlust.
Hier steckt schon der erste Edge
WIE Goldman den Deal strukturiert, verrät euch etwas.
- Firm Commitment (Goldman kauft alles): Goldman hat die Bücher analysiert, die Nachfrage geprüft und sagt: "Das Risiko nehme ich." Das ist ein Validierungssignal – eine Bank mit Hunderten Analysten setzt eigenes Kapital ein.
- Best Efforts (Goldman verkauft nur, was geht – ohne Garantie): Die Bank traut dem Deal nicht genug, um eigenes Geld zu riskieren. Das ist ein Warnsignal.
Merkt euch: Schaut immer, wer den Deal underwritet und in welcher Form. Das sagt euch oft mehr über die wahre Kreditqualität als jedes Moody's-Rating.
Unser Apple-Bond? Firm Commitment. Goldman ist überzeugt. Weiter geht's.
5 Milliarden ist selbst für Goldman viel. Also bildet sich ein Syndicate – ein temporäres Konsortium aus mehreren Banken, die den Deal gemeinsam stemmen. JPMorgan und Morgan Stanley kommen dazu.
Aber – und das ist entscheidend – nicht alle im Syndicate sind gleich.
Goldman ist Lead Underwriter ("Bookrunner"). Das bedeutet: Goldman sieht jede einzelne Order von jedem institutionellen Investor. Goldman weiß, wer wie viel will, welche Laufzeiten gefragt sind, wo die Nachfrage stark ist und wo nicht.
Stellt euch ein Pokerspiel vor: Goldman ist der Einzige am Tisch, der alle Karten sehen kann. JPMorgan und Morgan Stanley als Co-Manager sehen nur einen Teil. Und die kleineren Banken in der Selling Group ganz unten? Die sehen fast nichts.
Diese Informationsasymmetrie ist der Grund, warum die Position des Lead Underwriters so heiß umkämpft ist. Es geht nicht nur um Fees – es geht um den Informationsvorsprung.
Jetzt wird's politisch. Die Nachfrage für den Apple-Bond ist riesig – 15 Milliarden an Orders für 5 Milliarden an Bonds. Dreifach überzeichnet. Klingt gut für Apple. Aber wer bekommt die Bonds?
Die Allokation ist kein fairer Prozess. PIMCO, BlackRock, Norwegens Staatsfonds – die Großen, die regelmäßig Milliarden investieren – bekommen bevorzugt. Kleinere Kunden werden rationiert. Warum? Weil Goldman diese Großkunden beim nächsten Deal wieder braucht.
Das ist der Grund, warum Beziehungen in der Bond-Welt Gold wert sind. Wer zum Inner Circle eines Lead Underwriters gehört, bekommt die besten Allokationen bei den attraktivsten Deals.
Unser Apple-Bond ist jetzt verteilt. PIMCO hält 500 Millionen, BlackRock 400 Millionen, diverse Pensionsfonds den Rest. Der Primary Market ist abgeschlossen.
Aber die Reise fängt gerade erst an.
Kleine Rückblende. Bevor wir unserem Bond im Sekundärmarkt folgen, müsst ihr verstehen, warum Apple den Deal so schnell durchziehen konnte.
Der Trick heißt Shelf Registration (Rule 415). Apple hat vor Monaten bei der SEC eine große Summe vorab registriert – quasi "ins Regal gelegt". Und jetzt, als die Zinsen auf einem 6-Monats-Tief lagen, konnte der CFO sofort zuschlagen. Montag 8 Uhr sieht er das Zinstief, um 11 Uhr sind die Bonds platziert. Stunden statt Wochen.
Und weil Apple eine Shelf Registration hatte, konnte Goldman etwas noch Mächtigeres machen: einen Bought Deal. Goldman hat Apple angerufen und gesagt: "Wir kaufen sofort. Jetzt." Klingt riskant? Nur auf den ersten Blick.
Denn Goldman hatte die Bonds bereits informell zugeteilt, bevor der Anruf kam. PIMCO und BlackRock hatten schon signalisiert: "Wenn Apple kommt, nehmen wir X Millionen." Das nennt man Pre-Sounding. Goldman hedgt das Zinsrisiko sofort mit Treasury-Futures und trägt nur noch das Credit-Spread-Risiko – und das kann Goldman besser einschätzen als fast jeder andere.
Der Zusammenhang: Shelf Registration → Bought Deal → Pre-Sounding. Das ist eine Beschleunigungskette, die den gesamten Primary Market verändert hat. Und wenn ihr seht, dass eine Top-Bank einen Bought Deal macht, wisst ihr: Die institutionelle Nachfrage war schon vorher da. Das ist ein starkes Signal.
Während Apple über Goldman emittiert, gibt es einen noch größeren Spieler, der gleichzeitig Geld aufnimmt: die US-Regierung. Der größte Schuldner der Welt verkauft seine Treasuries nicht über Syndicates, sondern über Auktionen.
Warum ist das für unseren Apple-Bond relevant? Weil Apple gegen den Staat konkurriert. Jeder Dollar, der in Treasuries fließt, ist ein Dollar weniger für Corporate Bonds. Wenn Treasury-Auktionen schlecht laufen – wenn die Nachfrage schwach ist –, steigen die Renditen für ALLE Bonds, auch für Apple.
Das US-Finanzministerium nutzt die Dutch Auction (Single-Price): Investoren bieten Renditen, die Gebote werden sortiert, alle Gewinner zahlen denselben Preis – den des letzten akzeptierten Gebots.
Der Vorteil: Ihr könnt einfach euren wahren Wert bieten. Kein Tricksen nötig, kein Risiko, zu viel zu bezahlen.
Das alternative System – die Multiple-Price Auction – funktioniert anders: Jeder zahlt, was er geboten hat. Das erzeugt einen Anreiz zum "Shading" – zum bewussten Tieferstapeln. Mehr Poker als fairer Handel.
Der Punkt ist: Der Auktionsmechanismus selbst beeinflusst den fairen Preis. Und die Ergebnisse von Treasury-Auktionen wirken direkt auf den Corporate-Bond-Markt – auch auf unseren Apple-Bond.
Zurück zu unserem Bond. Drei Monate sind vergangen. PIMCO hält 500 Millionen an Apple 4,25 % 2034. Aber der Portfoliomanager bei PIMCO braucht Cash für eine andere Position. Er will verkaufen.
Und jetzt betritt unser Bond eine komplett andere Welt: den Secondary Market
Wenn PIMCO eine Apple-Aktie verkaufen wollte, ginge das in Sekunden: An der NYSE gibt es ein zentrales Orderbuch, transparente Preise, Bid und Ask auf dem Bildschirm.
Bei Bonds? Nichts davon.
Der Bond-Markt ist OTC – Over-The-Counter. Kein zentraler Handelsplatz. Kein einheitliches Orderbuch. Stattdessen ein Netzwerk aus Dealern – Goldman, JPMorgan, Citi, Deutsche Bank –, die bilateral miteinander und mit Kunden handeln.
PIMCO ruft also Goldman an (als ursprünglicher Underwriter fühlt sich Goldman "zuständig" für den Apple-Bond). Goldman quotiert einen Preis. PIMCO ruft auch JPMorgan an. Und Citi. Die Preise variieren.
Stellt euch vor, ihr wollt einen gebrauchten BMW verkaufen. Es gibt keinen offiziellen Preis. Ihr ruft fünf Händler an und bekommt fünf verschiedene Angebote. Genau so funktioniert der Bond-Markt. Und die Dealer profitieren von dieser Intransparenz.
Goldman quotiert PIMCO einen Bid-Ask-Spread – die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Dieser Spread ist nicht zufällig, sondern spiegelt drei Risiken wider:
1. Preisrisiko: Wie volatil ist der Markt? Mehr Volatilität → breiterer Spread.
2. Haltezeit-Risiko: Wie schnell wird Goldman den Bond weiterverkaufen können? Je illiquider, desto breiter.
3. Adverse Selection: Weiß PIMCO etwas, das Goldman nicht weiß? Verkauft PIMCO, weil sie schlechte Nachrichten über Apple haben?
Der dritte Punkt ist der subversivste. Wenn Goldman glaubt, dass PIMCO besser informiert ist, weitet Goldman den Spread aus – als Schutz dagegen, auf der falschen Seite zu landen.
Deshalb entwickeln große institutionelle Trader Strategien, um ihren Informationsvorsprung zu verschleiern: Sie splitten Orders, handeln über verschiedene Dealer, nutzen anonyme Plattformen (Darkpools). Ein Katz-und-Maus-Spiel auf höchstem Niveau.
Goldman kauft PIMCOs 500 Millionen. Jetzt sitzt Goldman wieder auf dem Bond – genau wie bei der Emission. Nur dass Goldman diesmal keinen garantierten Käufer hat.
Und hier sehen wir einen direkten Zusammenhang zum Primary Market: Goldman hat beim Underwriting ein Netzwerk an Käufern aufgebaut. Goldman kennt jeden Investor, der beim Apple-Deal mitgemacht hat. Goldman weiß, wer noch Appetit hat. Dieses Netzwerk nutzt Goldman jetzt, um PIMCOs Bonds weiterzuverkaufen.
Der Primary Market und der Secondary Market sind keine getrennten Welten – sie sind ein zusammenhängendes Ökosystem. Wer im Primary Market die Kontakte aufbaut, hat im Secondary Market den Vertrieb. Und umgekehrt: Wer im Secondary Market zuverlässig Liquidität bereitstellt, bekommt beim nächsten Primary Deal die besseren Allokationen.
Goldman hat den Bond von PIMCO, aber diesmal will Goldman schneller handeln. Statt einzeln Kunden anzurufen, stellt Goldman den Bond auf MarketAxess – eine der großen elektronischen Plattformen für Credit-Instrumente.
Früher lief alles über Telefon. Goldman rief 20 Investoren an, handelte bilateral, niemand sah die Preise der anderen. Heute sieht ein Investor auf MarketAxess 10+ Dealer-Quotes gleichzeitig und wählt den besten.
Das hat die Execution-Qualität für Investoren massiv verbessert. Statt einem Preis von einem Dealer seht ihr zehn Preise im Wettbewerb.
Aber – und das ist der kritische Punkt – elektronische Plattformen aggregieren Liquidität, sie schaffen sie nicht. Die Dealer stellen die Preise. Wenn die Dealer sich zurückziehen, gibt es auch elektronisch keine Liquidität.
Nicht alle Plattformen sind gleich. Unser Apple-Bond bewegt sich durch verschiedene Welten:
Interdealer-Systeme (BrokerTec, eSpeed): Goldman handelt hier anonym mit anderen Dealern. Kunden sehen diese Preise nicht. Das ist der "wahre" Markt – ohne Kunden-Markup. Die Differenz zwischen Interdealer-Preis und Kundenpreis? Das ist der reine Dealer-Verdienst.
Multi-Dealer-Systeme (TradeWeb, MarketAxess): Hier sieht der Investor mehrere Dealer-Quotes gleichzeitig. Unser Apple-Bond wird hier am aktivsten gehandelt – MarketAxess ist der Marktführer für Corporate Bonds.
All-to-All-Plattformen: Das neueste Modell: Jeder handelt mit jedem – Dealer mit Dealern, Kunden mit Kunden. Das demokratisiert den Markt am stärksten.
Single-Dealer-Systeme: Ersetzt das Telefon durch Internet, aber kein Wettbewerb – ein Dealer, ein Preis.
Cross-Matching: Buyer trifft Seller direkt, kein Dealer dazwischen. Eliminiert den Spread komplett – funktioniert aber nur, wenn es einen passenden Gegenpart gibt.
Der Zusammenhang ist klar: Elektronisches Trading hat das Dealer-Modell nicht ersetzt, sondern transformiert. Dealer sind immer noch die primären Liquiditätsprovider – aber die Art, wie sie mit Kunden interagieren, hat sich verändert.
Und der wahre versteckte Vorteil? Daten. Jede Plattform sammelt massive Mengen an Trade-Daten. Wer diese Daten analysiert, hat einen systematischen Informationsvorsprung über Marktstruktur und -dynamik.
Ein Jahr ist vergangen. Die Fed erhöht überraschend die Zinsen. Die Märkte geraten in Panik. Und jetzt sehen wir, wie alle Puzzleteile zusammenkommen – und warum sie nicht isoliert verstanden werden können.
Ein Mutual Fund hält unseren Apple-Bond. Der Preis fällt (steigende Zinsen → fallende Bond-Preise, erinnert ihr euch an Tag 18?). Der NAV des Fonds sinkt. Investoren ziehen Geld ab. Der Fondsmanager muss verkaufen – nicht weil er will, sondern weil er muss.
Das ist der Mark-to-Market-Teufelskreis: Preise fallen → NAV fällt → Abflüsse → erzwungene Verkäufe → Preise fallen weiter.
Diese Forced Sellers sind die Liquiditätsquelle für den Opportunisten. Erinnert euch an Tag 12 – Time Preference Arbitrage. Wer zum falschen Zeitpunkt verkaufen MUSS, bekommt einen schlechten Preis.
Aber – und hier kommt der Kontrast – Versicherungen und Pensionsfonds haben keine tägliche Mark-to-Market-Pflicht. Für sie ist ein vorübergehender Preisrückgang irrelevant. Sie können durchhalten. Das ist ihr struktureller Vorteil.
Gleiches Szenario, Goldman-Perspektive: Der Markt ist volatil. Die drei Risikofaktoren des Bid-Ask-Spreads – Preisrisiko, Haltezeit, Adverse Selection – alle drei explodieren gleichzeitig. Goldman weitet den Spread massiv aus. Oder schlimmer: Goldman stellt gar keinen Preis mehr.
Wenn der Dealer, der den Bond am besten kennt (er hat ihn underwritet!), kalte Füße bekommt – dann ist das ein Alarmsignal.
Und auf den elektronischen Plattformen? MarketAxess zeigt weniger Quotes. Die Spreads verdoppeln sich. Die "elektronische Liquidität" war eine Illusion – sie existierte nur, solange die Dealer bereit waren, Preise zu stellen.
Hier sehen wir den Zusammenhang zwischen Primary und Secondary Market in der Krise: Goldman hat den Bond emittiert (Primary) und danach Märkte gemacht (Secondary). Aber in der Krise zieht sich Goldman zurück – und plötzlich gibt es für unseren Apple-Bond kaum noch einen Markt.
Unser Apple-Bond war ein großer, öffentlicher, liquider Corporate Bond. Aber die Bond-Welt ist viel größer – und die spannendsten Edges liegen oft abseits des Mainstreams. Zwei Welten müsst ihr kennen
Stellt euch vor, Apple hätte statt einer großen Emission einfach kontinuierlich kleinere Tranchen angeboten – maßgeschneidert auf individuelle Investoren. Genau das sind MTNs.
Der Game-Changer heißt Reverse Inquiry: Ein Investor sagt zur Bank: "Ich brauche einen 7-Jahres-Bond mit BBB-Rating, 200 Millionen." Die Bank ruft den Emittenten an: "Emittier genau diesen Bond – ich habe schon einen Käufer."
Der Markt wird nicht entdeckt – er wird konstruiert. Wie ein Schneider, der nicht auf Vorrat näht, sondern auf Maß.
Die Kehrseite: Jede MTN-Tranche ist klein und maßgeschneidert → es gibt fast keinen Sekundärmarkt. Das sind Buy-and-Hold-Papiere. Die höheren Yields kompensieren für diese Illiquidität.
Der Zusammenhang zu unserem Apple-Bond: Derselbe Emittent (Apple) könnte gleichzeitig öffentliche Bonds UND MTNs ausstehend haben – mit unterschiedlichen Renditen für fast identisches Kreditrisiko. Die Differenz? Reine Liquiditätsprämie.
Was, wenn Apple gar keinen öffentlichen Bond emittiert hätte, sondern direkt an 8–10 große Versicherungen verkauft? Ohne SEC-Registrierung, ohne öffentlichen Prospekt?
Das wäre ein Private Placement. Weniger Bürokratie, schnellere Execution – aber auch weniger Disclosure. Der Investor muss mehr eigene Analyse betreiben.
Dafür bekommt er drei Dinge, die der Public-Bond-Käufer nicht hat:
1. Höhere Rendite – als Kompensation für Illiquidität und Informationsasymmetrie.
2. Bessere Covenants – bei 8 Investoren am Tisch wird hart verhandelt. Strengere Schuldengrenzen, engere Regeln.
3. Flexiblere Restrukturierung – wenn's schiefgeht, setzen sich 8 Leute an einen Tisch statt Tausende Gläubiger.
Die Hauptkäufer? Lebensversicherungen. Sie haben langfristige Verbindlichkeiten, starke Analyse-Teams und – der Killer – keine Mark-to-Market-Pflicht. Illiquidität ist für sie irrelevant.
Rule 144A hat diese Welt teilweise geöffnet: Große institutionelle Investoren ("Qualified Institutional Buyers") dürfen untereinander handeln, ohne SEC-Registrierung. Das hat einen semi-liquiden Markt geschaffen und ausländische Emittenten in den US-Markt gebracht.
Der Zusammenhang: Unser öffentlicher Apple-Bond, die MTN-Tranche und das Private Placement – drei verschiedene Instrumente desselben Emittenten, mit unterschiedlichen Renditen, Liquiditäten und Investorenschutz. Wer alle drei versteht und die Prämien vergleicht, findet systematische Mispricings.
Die Liquiditäts-Leiter: Alles hängt zusammen
Jetzt seht ihr den roten Faden. Liquidität ist die unsichtbare Variable, die alles verbindet:
- On-the-Run Treasuries: Extrem liquid. Spread: 1/32 eines Prozentpunkts.
- Off-the-Run Treasuries: Weniger liquid – obwohl fast identische Papiere!
- Unser Apple-Bond (Public Corporate): Noch weniger liquid.
- MTNs: Deutlich illiquider.
- Private Placements: Praktisch illiquid.
Jede Stufe hat eine Yield-Prämie. Und jede Prämie schwankt – sie weitet sich in Krisen dramatisch aus und komprimiert sich in ruhigen Zeiten.
Der Elite-Trader sieht Liquidität nicht als Risiko, sondern als handelbare Asset-Klasse: Er KAUFT Illiquidität (höhere Yields in ruhigen Zeiten) und VERKAUFT sie (wenn Märkte wieder liquid werden).
Und wenn der Sekundärmarkt liquid ist → Yields sinken → Emittenten emittieren mehr → mehr Volume → mehr Liquidität. Positiver Kreislauf. Aber wenn der Markt illiquid wird → Yields steigen → Emissionen stoppen → Volume schrumpft → Illiquidität verstärkt sich. Negativer Kreislauf. Dieses prozyklische Feedback ist der Grund, warum Bond-Krisen so explosiv verlaufen.
Was das alles für euch bedeutet – Die Edges aus der Story
1. Die Maschinerie ist ein zusammenhängendes System
Primary Market → Syndicate → Secondary Market → Elektronische Plattformen → Krisen-Dynamik. Das sind keine isolierten Themen – es ist ein Kreislauf. Wer im Primary Market die Beziehungen aufbaut, dominiert den Secondary Market. Wer den Secondary Market versteht, erkennt die Krisendynamik. Alles hängt zusammen.
2. Information fließt von oben nach unten
Lead Underwriter → Syndicate → Selling Group → Sekundärmarkt-Käufer. Je näher ihr an der Quelle seid, desto bessere Preise, Allokationen und Informationen bekommt ihr.
3. Liquidität ist die am meisten unterschätzte Variable
Viele schauen nur auf Credit Risk und Duration. Aber die Liquiditätsprämie ist oft genauso groß – und sie ist veränderlich. In der Krise explodiert sie. Das ist eure Chance.
4. Forced Sellers sind eure Goldmine
Mark-to-Market-Druck erzeugt erzwungene Verkäufe. Wer Cash hat und geduldig ist, kauft Qualität zum Schnäppchenpreis. Versicherungen können das – weil sie keine Mark-to-Market-Pflicht haben.
5. Elektronisch ≠ Liquid
Plattformen aggregieren Liquidität, schaffen sie nicht. In der Krise verschwinden auch die elektronischen Quotes. Die Illusion der Liquidität ist gefährlich.
Das Trading-Playbook für Tag 19
1. Syndicate lesen: Wer ist Lead Manager? Firm Commitment oder Best Efforts? Das sagt euch mehr als jedes Rating.
2. Bought Deals = Nachfrage-Signal. Die Bank hat die Nachfrage schon gesichert. Confidence-Signal.
3. Liquiditätsprämien aktiv handeln. On-the-Run vs. Off-the-Run. Public vs. Private. Quantifiziert die Prämien – wenn sie zu eng sind, verkauft. Wenn sie zu weit sind, kauft.
4. In der Krise: Liquidität BEREITSTELLEN. Wenn Spreads explodieren und Forced Sellers den Markt fluten, seid der Käufer.
5. Plattformen nutzen, aber ihre Grenzen kennen. Multi-Dealer-Systeme für bessere Execution – aber nie vergessen: In der Krise verschwindet auch die elektronische Liquidität.
Ihr habt heute einen Bond auf seiner gesamten Reise begleitet – von der Geburt bei Goldman über das Syndicate, den Sekundärmarkt, die elektronischen Plattformen bis in die Krise. Und ihr habt gesehen: Das sind keine isolierten Themen. Es ist ein System, in dem jedes Teil die anderen beeinflusst.
Der Bond-Markt ist nicht nur der Boss (Tag 18). Er ist eine perfekt geölte Maschine – und ab heute versteht ihr, wie sie funktioniert.
Wir sehen uns bei Tag 20.
Apple
KW36- Wochenbericht zur Vorbereitung auf die neue HandelswocheWochenausblick von WELLENBLICK-TRADING - KW 36 (02.–06. September 2025)
In Kalenderwoche 36 stehen wichtige Konjunkturdaten aus den USA und weltweit an. Besonders im Fokus sind die Inflationsdaten der Eurozone am Dienstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Letzterer dürfte wegweisend für die Geldpolitik der Fed sein, da ein unerwartet schwacher Arbeitsmarkt die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Zinssenkung erhöhen könnte.
Termine der Handelswoche:
Mo, 01.09:
US-Börsen sind wegen Labor Day geschlossen. Das Handelsgeschehen startet erst am Dienstag.
Di, 02.09:
11:00 MEZ: Vorl. Eurozonen-Inflationsrate (Aug.). Konsens liegt bei etwa 2,0–2,1 % (YoY). Im Juli lag sie bei 2,0 %, nahe am EZB-Ziel. Höhere Werte – insbesondere bei der Kernrate – könnten Spekulationen auf EZB-Zinsschritte anfachen.
16:00 MEZ: ISM Manufacturing PMI (USA, Aug.). Analysten erwarten rund 49,5
(weiterhin knapp unter der Wachstumsschwelle von 50). Ein unter 50 liegender Wert würde auf anhaltende Kontraktion im US-Fertigungssektor hinweisen.
Mi, 03.09:
16:00 MEZ: JOLTS Offene Stellen (USA, Jul.). Gibt Hinweise auf US-Arbeitsmarkttrend; voraussichtlicher Effekt moderat. Der Auftragseingang Industrie (USA, Jul.) wird zeitgleich veröffentlicht, dürfte laut Prognosen wenig überraschen.
Do, 04.09:
14:15 MEZ: ADP-Beschäftigungsänderung (USA, Aug.) (privater Sektor). Signalisiert möglichen Trend vor dem NFP-Bericht.
Do, 04.09:
14:30 MEZ: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (USA). Die Zahl lag zuletzt bei ~229.000 (Wochenende 23. August), im Bereich der Prognose (~230.000). Ein stabil niedriges Niveau spricht weiter für einen engen Arbeitsmarkt.
Do, 04.09:
16:00 MEZ: ISM Services PMI (USA, Aug.). Konsens ~50,5 (praktisch unverändert gegenüber 50,1 im Juli). Liegt damit knapp über dem Wachstumsschwellenwert.
Fr, 05.09:
14:30 MEZ: Nonfarm Payrolls (NFP, USA, Aug.). Der Höhepunkt der Woche: Analysten rechnen nur mit rund 75–78.000 neuen Stellen im August, bei einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf etwa 4,3 %. Deutlich abweichende Zahlen könnten starke Marktreaktionen auslösen – im Sinne steigender Zinssenkungserwartungen bei sehr niedrigen Payrolls (aktienfreundlich) oder erhöhter Zinsangst bei überraschend robustem Arbeitsmarkt.
Erläuterungen:
Die Inflationsvorschau im Euroraum dürfte eng an der Zielmarke der EZB liegen, insbesondere die Kernrate ist für Geldmarkterwartungen entscheidend. In den USA werden die ISM-Umfragen
(Manufacturing und Services) auf eine Stabilisierungsanzeige jenseits der Schwelle von 50 geprüft.
Der NFP-Bericht am Freitag wird die Fed-Politik entscheidend beeinflussen. Schwache Arbeitsmarktdaten (z.B. sehr niedrige Payrolls, moderater Lohnanstieg) würden die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen stärken, während überraschend starke Daten den Zinsdruck (Inflationssorgen) wieder in den Vordergrund rücken könnten.
Wichtigste Quartalszahlen (KW 36):
Zscaler (ZS) – Di, 02.09: Nach US-Börsenschluss (ca. 22:30 MEZ): Erwarteter Umsatz ~706 Mio USD, EPS ~$0,80 (Zscaler ist ein Cloud-Security-Anbieter; Umsatzwachstum ~+19 % YoY erwartet.)
Campbell Soup Co. (CPB) – Mi, 03.09: Vor Markteröffnung (ca. 14:00 MEZ): Umsatz ~$2,33 Mrd, EPS ~$0,57 (Traditionelle Lebensmittelkonzerne, moderater Umsatzanstieg von etwa +2 % erwartet.)
Hewlett Packard Enterprise (HPE) – Mi, 03.09: Nach Börsenschluss (ca. 23:00 MEZ): Umsatz ~$8,8 Mrd, EPS ~$0,44. (IT-Infrastruktur: moderates Wachstum im Vergleich Vorjahr.)
Broadcom (AVGO) – Do, 04.09: Nach Börsenschluss (ca. 23:00 MEZ): Umsatz ~$15,82 Mrd, EPS ~$1,66. (Halbleiter/Netzwerk: Starkes Wachstum erwartet – etwa +20 % YoY – getrieben durch AI/Datenzentrum nachfrage.)
Lululemon Athletica (LULU) – Do, 04.09: Nach Börsenschluss (ca. 22:30 MEZ): Umsatz ~$2,54 Mrd, EPS ~$2,84. (Sportbekleidung: Umsatz +7 % YoY erwartet, Gewinn leicht rückläufig, −9,8 % YoY.)
Zusammenfassung Highlights:
Am Donnerstag stehen mit Broadcom und Lululemon zwei Schwergewichte an. Broadcom soll erneut kräftig wachsen – Analysten prognostizieren ~$15,8 Mrd Umsatz (+20 % YoY) bei $1,66 EPS. Lululemon dürfte ein solides Umsatzplus verzeichnen (+7 % auf $2,54 Mrd) bei einem Gewinn von $2,84/Aktie. Weitere beachtenswerte Berichte: Zscaler (Cloud-Security, +19 % Umsatzwachstum, ~707 Mio USD), Campbell Soup (leichter Umsatzanstieg, ca. $2,33 Mrd) und HPE (Umsatz ~$8,8 Mrd, EPS $0,44).
Rückblick auf die veröffentlichten Nvidia Quartalszahlen:
Nvidias Zahlen (27. Aug.) haben erneut die Messlatte hoch gelegt: Der Umsatz stieg um +56 % auf $46,7 Mrd (weiterer Rekord), leicht über den Konsenserwartungen (~$46,5 Mrd). Der Non-GAAP-Gewinn lag bei $1,05 je Aktie (GAAP $1,08).
Antrieb war das KI-Datenzentrumsgeschäft: Hier erwirtschaftete Nvidia $41,1 Mrd (+56 % YoY). Der Ausblick fällt ebenfalls sehr optimistisch aus: Für Q3 wird ein Umsatz von etwa $54,0 Mrd erwartet (ohne Berücksichtigung möglicher China-Restriktionen). Analysten haben Nvidias Wachstumspfad bestätigt – viele Kursziele wurden zuletzt angehoben.
Trotz der Top-Ergebnisse reagierte der Markt verhalten. Nvidia-Aktien gaben am 28.8. nachbörslich zeitweise bis zu ~3 % nach und schlossen rund 1,5 % tiefer als Vortag (auf ca. $179). Ein typischer „Sell the news“-Effekt: Der Kurs hatte das explosive Wachstum bereits vorweggenommen, sodass selbst ein leichter „Datenzentrumsmiss“ und ein vorsichtiger Ausblick wenig Spielraum für große Sprünge liessen. Trotzdem liegt Nvidia mit rund +35 % YTD (Stand Ende August) weiter an der Spitze der 2025-Performer.
Wochenausblick und Fazit:
Die Eröffnungsstimmung in KW 36 ist vorsichtig. Die US-Indizes haben zuletzt moderat zugelegt, Tech-Titel (trotz Nvidia-Volatilität) bleiben relativ stark. Die implizite Volatilität (VIX) ist auf niedrigen Niveaus – ein Zeichen von Sorglosigkeit. Das kann sich jedoch ändern, sobald die Datenflut dieser Woche hereinschlägt. Insbesondere spätestens ab Donnerstag rechnen wir mit spürbar erhöhter Volatilität, da hier das US-Konjunktur-Bild aktualisiert wird.
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Wir wünschen euch viel Erfolg und einen guten Start in die neue Handelswoche! 🚀 Wir sehen uns bereits morgen wieder in unserem dann folgenden Video Anlyse Update zum Nasdaq Future und freuen uns auf euch. Habt einen erholsamen Sonntag.
Euer WELLENBLICK-Trading.
29.04.2025 - DAX, Ethereum, USD, Apple - GBE MarktcheckHerzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
- DAX vor Herausforderung
- Ethereum vor großer Rallye?
- USD Chance am Trend!
- Apple vor Zahlen
Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag!
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CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, Gelder schnell durch Hebelwirkung zu verlieren. 79,00 % der Privatanleger-Konten verlieren Gelder, wenn Sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
04.04.2025 - DAX, Nasdaq100, Nvidia, Apple - GBE MarktcheckHerzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
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Apple: Startet die Primary Welle 5? Potenzial bis 339.21 USDAnalyse:
Die Apple (AAPL)-Aktie hat kürzlich eine Welle 4 Korrektur auf der Primary-Ebene abgeschlossen, was auf den Beginn eines neuen fünfwelligen Impulses hindeutet. Innerhalb dieser Struktur:
Welle 1 und Welle 2 sind bereits abgeschlossen.
Der Kurs befindet sich derzeit in Welle 3, mit einem Ziel bei 270.70 USD.
Primäre Zielbereiche:
Für die übergeordnete Zählung auf Primary-Ebene ergeben sich folgende Ziellevels für Welle 5:
1. Ziel: 293.44 USD (entspricht 100 % der Welle 1)
Dieses Ziel halte ich jedoch für unwahrscheinlich, da die vorherige Welle 3 dieser Zählung nur geringfügig über 100 % der Welle 1 erreicht hat.
2. Ziel: 339.21 USD (entspricht 161.8 % der Welle 1)
Dieses Ziel ist wahrscheinlicher, da es näher am Ziel von Welle 3 auf der Cycle-Ebene liegt.
Cycle-Ebene (übergeordnete Struktur):
Welle 3 Ziel (Cycle-Ebene): 363.73 USD
Farbcodierung der Zählungen & Markierungen:
Intermediate-Ebene: Weiß
Primary-Ebene: Violett
Cycle-Ebene: Gelb
💡 Die Zielzonen und Wendebereiche sind entsprechend den genannten Farben markiert, um die unterschiedlichen Zählungsebenen visuell zu trennen.
Fazit:
Ich rechne damit, dass Apple im Rahmen der aktuellen Welle 3 (Intermediate) mindestens 270.70 USD erreicht. Sollten die bullischen Impulse anhalten, sind auf Primary-Ebene Kurse von 339.21 USD realistisch. Langfristig könnte die Cycle-Ebene sogar einen Anstieg bis 363.73 USD ermöglichen.
💡 Hinweis: Dies ist keine Finanzberatung. Die Analyse basiert auf der Elliott-Wellen-Theorie und dient ausschließlich Bildungszwecken. Bitte ein geeignetes Risikomanagement anwenden! ✅
14.02.2025 - DAX, EUR/USD, S&P 500, Apple - GBE MarktcheckHerzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
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- S&P 500 vor Entscheidung
- Apple vor Entscheidung
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24.01.2025 - EUR/USD, Bitcoin, Gold, Apple - GBE MarktcheckHerzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
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- Bitcoin pendelt…
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CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, Gelder schnell durch Hebelwirkung zu verlieren. 79,23 % der Privatanleger-Konten verlieren Gelder, wenn Sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Apple(AAPL) fällt um 7 % - Kommt jetzt unsere Chance?Die Apple-Aktie hat in den letzten 10 Tagen um 7 % nachgegeben. Was steckt dahinter? Der Rückgang erfolgte, obwohl Apple die Erwartungen der Analysten für das September-Quartal leicht übertroffen hat, was hauptsächlich auf eine Erholung der iPhone-Verkäufe zurückzuführen ist. In der Telefonkonferenz zum vierten Quartal hob CEO Tim Cook positive Entwicklungen in China hervor, wollte jedoch nicht über mögliche Auswirkungen wirtschaftlicher Anreize spekulieren und sprach von einer stabilen Jahresperformance, unterstützt durch verbesserte Wechselkurse.
Aus technischer Sicht sieht alles hervorragend aus. Unsere Limit-Order bleibt unverändert. Die Bildung eines exakten Doppeltops deutet auf ein flaches Muster hin, das typischerweise zu einem Doppeltief führt. Dieses erwartete Doppeltief würde gut mit dem oberen Bereich des Volumenprofils übereinstimmen und zusätzlichen Halt an den Fibonacci-Niveaus bieten.
Unser Stop-Loss ist sicher unterhalb der Unterstützungszone und dem Point of Control (POC) platziert. Wir haben einen Zeithorizont für den Abschluss der Welle ((ii)) festgelegt und glauben, dass sich daraus eine vielversprechende Swing-Long-Position bis ins erste oder vielleicht zweite Quartal 2025 ergeben könnte. Sollte sich der Chart wie gewünscht entwickeln, könnte sich sogar eine Short-Position anbieten, um unsere Long-Positionen abzusichern. Bis dahin erwarten wir möglicherweise einen weiteren Rückgang um 12 % und warten geduldig darauf, unseren Plan auszuführen.
Chartanalyse in 3 Minuten: APPLEIn dieser Videoreihe führen wir eine schnelle Analyse von verschiedenen Kryptowährungen, Aktien oder anderen Assets durch. Du kannst diese Videos nutzen um deine Gedanken mit den unserer abzugleichen, dir eine weitere Meinung einzuholen oder aber auch Ideen für dein Trading.
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Wichtig hierbei ist:
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Innerhalb von 3 Minuten lässt sich keine vollständige technische Chartanalyse durchführen! Das ganze dient lediglich dazu, die Sichtweisen möglichst kompakt jedoch unvollständig, sprich ohne Berücksichtigung verschiedener notwendiger Schritte dir als Zuschauer zu vermitteln.
Eine Chartanalyse sollte immer in Ruhe, nach bestimmten Kriterien und ganzheitlich durchgeführt werden!
Die bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzanalyse dar.
Apple (AAPL): Nach dem Gap Close – Wie geht es weiter?In unserer letzten Analyse haben wir den Höchststand bei Apple bei $233 genau vorhergesagt, und seitdem ist der Kurs aufgrund verschiedener Faktoren gefallen. Apple sank um fast 3 %, nachdem ein Analyst von TF International in Hongkong sagte, dass die Nachfrage nach dem neuesten iPhone-Modell am ersten Verkaufswochenende wahrscheinlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.
Die Ergebnisse in China belasten Apples Finanzen in diesem Jahr weiterhin, insbesondere im ersten Quartal, als die Umsätze um 24 % zurückgingen. Es wird erwartet, dass die Verkäufe in China für das Gesamtjahr $60 Milliarden erreichen, ein Rückgang gegenüber den $72,6 Milliarden im Jahr 2023, die einen erheblichen Teil der Gesamteinnahmen von Apple in Höhe von $383,3 Milliarden ausmachten.
Wir halten vorerst an einem bärischen Ausblick für Apple fest, nachdem die Aktie eine Gap-Schließung abgeschlossen und gleichzeitig am 88,6 %-Fibonacci-Niveau abgelehnt wurde. Dennoch nähern wir uns einem Einstiegspunkt und setzen nun eine Limit-Order, um einen möglichen Rücksetzer abzufangen. Unser Hauptziel ist ein möglicher Doppelboden um $196. Es könnte jedoch zu weiteren Rücksetzern kommen, weshalb wir mit einem weiteren Stop-Loss spielen und möglicherweise eine DCA (Dollar-Cost-Averaging)-Strategie anwenden, da sich mehrere Einstiegspunkte ergeben könnten. Mal sehen, was die nächsten Tage oder Wochen für uns bereithalten!
Apple (AAPL): Swing-Einstieg in SichtBeim letzten Mal haben wir den Einstieg bei Apple nur um ein paar Dollar verpasst, und nach diesem Fehlgriff war die Aktie nicht mehr besonders attraktiv, sodass wir beschlossen haben, abzuwarten. Doch nachdem wir nun einige Monate an der Seitenlinie gestanden haben, scheint sich eine neue Chance zu bieten, um einen profitablen Swing-Einstieg zu sichern.
Um unser Vertrauen in diese potenzielle Gelegenheit zu stärken und einen besseren Einstiegspunkt zu finden, müssen wir die weitere Kursentwicklung dieses Tech-Giganten genau beobachten. Die aktuelle Preisbewegung deutet stark darauf hin, dass sich nach dem jüngsten Rückgang ein flaches Muster bildet. Sollte sich dieses Muster tatsächlich herausbilden, könnte es sich entweder als reguläres oder als erweitertes flaches Muster manifestieren, was entscheidend für die Bestimmung unserer Einstiegszielzone sein wird. Derzeit scheint der Bereich zwischen 200 und 180 $ am wahrscheinlichsten und attraktivsten für einen potenziellen Einstieg zu sein.
Angesichts der breiteren Marktentwicklungen und der jüngsten Performance von Apple könnte diese Zone ein günstiges Risiko-Ertrags-Verhältnis bieten. Wir werden aufmerksam verfolgen, ob sich dieses Muster bestätigt und ein klareres Signal für den Einstieg liefert. Bleiben Sie dran für weitere Updates, während wir unsere Strategie verfeinern und uns auf eine mögliche Bewegung bei Apple vorbereiten.
Apple Elliot Wave CountHallo,
ich finde die "Big Techs" oder "Magnificient 7" Aktien zu analysieren gibt einem Dank ihrer sehr hohen Marktgewichtung viel Aufschluss über den möglichen Verlauf der Aktienindizes.
Deshalb reihe ich hiermit zu meinen Analysen den "Big Kahuna" Apple ein.
Ich habe diesmal alles relevante in den Chart reingeschrieben.
Ein Rücklauf in den beschriebenen Zielbereich entspräche einem Verlust von 89%-92%.
Apple hat die höchste Marktkapitalisierung aller Aktien im SP500.
Ich empfehle ein Adlerauge auf das mögliche "ending diagonal" zuwerfen,
bzw. ob der Kurs es schafft die obere Trendline zu verteidigen.
Wenn Apple darunter fällt könnte ein scharfer Abverkauf starten.
Liebe Grüße
03.07.2024 - GBE Marktcheck - DAX, Nasdaq, Tesla, Apple Herzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
- DAX bleibt schwach aufgestellt
- Nasdaq wieder an der 20.000er Marke
- Schlagen die Bären bei Tesla nun zu?
- Apple vor Ausbruch?
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DAX, Nasdaq, Monster Beverage, Apple Herzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
- DAX weiß nicht wohin
- Nasdaq mit Warnzeichen?
- Monster Beverage vor Rallye?
- Apple Szenario noch intakt
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Apple (AAPL): Bullisher Ausbruch und was zu erwarten ist NASDAQ:AAPL hat den Bereich zwischen $198 und $165 überschritten und notiert derzeit bei etwa $210. Dieser Ausbruch wird als sehr bullisch angesehen, was bedeutet, dass wir unsere alternativen Szenarien verwerfen können. Wir sind zuversichtlich, dass Welle (4) bei $123 abgeschlossen ist und wir uns nun in der größeren Welle (5) befinden.
Aktuelle Situation:
Wir glauben, dass die anfängliche Super-Unterwelle ((i)) der größeren Welle (5) nach dem starken Anstieg seit Mitte April eine Korrektur benötigt. Wir erwarten einen möglichen Rücksetzer in den Bereich von $185 bis $165. Ob er so tief wie $165 reicht, bleibt ungewiss.
Konfluenzbereiche:
Der RSI ist überkauft, aber ohne eine bärische Divergenz, was auf anhaltenden bullischen Schwung mit einem "normalen" Rücksetzer hinweist. Die Unterstützung sollte bei etwa $175 halten, was während der Korrektur einen potenziellen Einstiegspunkt bietet.
Strategie:
Wir platzieren derzeit keine Limit-Orders. Wenn wir uns entscheiden, eine Limit-Order zu platzieren, werden wir einen Marktbericht herausgeben, um unsere Gruppe zu informieren.
Der Ausblick für Apple bleibt bullisch. Wir erwarten eine Korrektur im Bereich von $185 bis $165, mit starker Unterstützung bei etwa $175. Wir werden die Situation genau beobachten und etwaige Auftragsplatzierungen durch einen Marktbericht kommunizieren.
21.06.2024 - GBE Marktcheck - DAX, Nasdaq100, Apple. GoldHerzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
- DAX in technischer Erholung
- Nasdaq 100 zieht sich zurück!
- Apple mit Doppel-Top!
- Gold Szenario passt
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12.06.2024 - GBE Marktcheck - DAX, Brent Oil, EUR/USD, AppleHerzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
- DAX weiterhin eher schwach aufgestellt
- Brent Oil zieht weiter nach oben!
- EUR/USD rutscht ab
- Apple mit Ausbruch
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Apple-Aktie im Aufwind - iPhone Verkäufe erholen sichApples iPhone-Lieferungen in China stiegen im April um 52%, wie aus einem Bericht von Bloomberg News hervorgeht.
An der Börse kam die Nachricht gut an. Im vorbörslichen Handel konnte die Aktie in der Spitze um bis zu 2,5% zulegen.
Die iPhone-Lieferungen des US-Tech-Giganten in China stiegen im März um etwa 12%, nachdem sie in den ersten beiden Monaten des Jahres 2024 um 37% eingebrochen waren.
Das Unternehmen und chinesische Händler haben bereits seit Anfang des Jahres die Preise für die Geräte gesenkt.
Im Februar senkten die Apple-Händler in China die Preise für das iPhone 15 um bis zu 180 Dollar, was auf einen ungewöhnlich starken Nachfragerückgang hindeutet.
06.05.2024 - GBE Marktcheck - DAX, Nasdaq100, EUR/USD, AppleHerzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
- Dax gedeckelt bei 18.200 Punkte
- Nasdaq 100 vor Abwärtstrend
- EUR/USD vor Ausbruch?
- Apple vor Ausbruch?
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24.04.2024 - GBE Marktcheck - DAX, Nasdaq100, Tesla, Apple Herzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
- DAX im Stundenchart-Check!
- Nasdaq 100 übergeordnet dennoch angezählt
- Tesla vor Turnaround?
- Apple wirkt schwach
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22.03.2024 - GBE Marktcheck - DAX, Nasdaq100, Brent Oil, AppleHerzlich Willkommen zu einem neuen GBE Marktcheck mit dem langjährigen Trading- und Charttechnik Experten John Gossen. In diesem Video werden folgende Basiswerte anhand der aktuellen charttechnischen Situation besprochen und unter anderem potenzielle Trading-Strategien aufgezeigt:
- DAX liefert weiterhin kein Verkaufssignal
- Nasdaq100 mit Gewinnmitnahmen nach neuem Rekord
- Brent Oil in der Trading-Zone
- Apple ist technisch angeschlagen
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Apple-Analyse: Entscheidende Wege voraus Für Apple bleiben zwei Szenarien machbar. Wir glauben weiterhin, dass wir vielleicht den Abschluss eines bedeutenden Zyklus miterlebt haben und rechnen mit einer weiteren Korrektur nach unten, die voraussichtlich zwischen 115 $ und 90 $ liegen wird. Theoretisch sollte diese Korrektur laut traditioneller Analyse idealerweise zwischen 115 $ und 92 $ sein. Dieses bärische Großszenario würde hinfällig, wenn wir die 138%-Marke durchbrechen, bevor die Korrektur abgeschlossen ist.
Wenn wir zu unserem bullischen Szenario wechseln, deutet es darauf hin, dass das, was wir 2021 gesehen haben, nicht die Welle (5), sondern eher die Welle (3) war, gefolgt von einer Korrektur der Welle (4) und einer bevorstehenden Welle 5. Ob das vollständig machbar ist, bleibt ungewiss. Es ist nicht völlig abzulehnen, aber es ist schwer, es ohne Vorbehalte vollständig zu unterstützen. Deshalb beobachten wir das Gesamtmarktgefühl genau, um zu entscheiden, ob wir unsere Limit-Order auf das bullische kurzfristige Szenario setzen.






















