Wall Street sehr teuer: Zeit für Europa und China?1) Die Bewertung des S&P 500 hat ihren Höchststand vom Ende 2021 erreicht
Im zweiten Quartal 2025 hat die Bewertung des US-Marktes, repräsentiert durch den S&P 500, wieder das Rekordniveau vom Ende 2021 erreicht. Seit Anfang Juli markiert der S&P 500 regelmäßig neue Allzeithochs. Im Gegensatz dazu wirken die europäischen und chinesischen Märkte unterbewertet. In Europa bleiben Indizes wie der Stoxx 600 und der Eurostoxx 50 unter ihren historischen Höchstständen. Es besteht Aufholpotenzial, zumal die Bewertungen weiterhin angemessen sind. Technisch gesehen bieten diese Märkte attraktive Konstellationen. In China ist das Potenzial noch deutlicher. Die chinesischen Märkte hinken sowohl technisch als auch fundamental stark hinterher. Es ginge lediglich darum, ihre früheren Höchststände wieder zu erreichen.
Obwohl die Unternehmensgewinne in den USA weiterhin solide sind, begrenzt die derzeitige Bewertung des S&P 500 dessen kurzfristiges Aufwärtspotenzial. Im Gegensatz dazu bieten Europa – und insbesondere China – derzeit ein attraktiveres Rendite/Risiko-Verhältnis sowohl aus Bewertungs- als auch aus technischer Sicht. Auch wenn der langfristige Trend des S&P 500 weiterhin positiv ist, kann es sinnvoll sein, europäische und chinesische Aktien stärker zu gewichten.
Das erste untenstehende Diagramm zeigt die japanischen Monatskerzen des Leitindex der Börse Shenzhen.
Das zweite Diagramm zeigt Monatskerzen des EuroStoxx-50-Future-Kontrakts, dessen Markt im Gegensatz zum S&P 500 noch nicht sein Allzeithoch überschritten hat.
2) Das Shiller-KGV (oder CAPE-Ratio) ist die beste Methode zum Vergleich der Bewertungen der Aktienmärkte in den USA, Europa und China
Die CAPE-Ratio (Cyclically Adjusted Price-to-Earnings Ratio), auch Shiller-KGV genannt, ist ein Finanzindikator zur Bewertung des Aktienmarktes. Sie vergleicht den aktuellen Preis eines Indexes, wie z. B. den S&P 500, mit den inflationsbereinigten Durchschnittsgewinnen der letzten zehn Jahre. Im Gegensatz zum klassischen KGV, das auf einem Jahresgewinn basiert, glättet die CAPE-Ratio konjunkturelle Schwankungen und bietet eine stabilere, langfristige Bewertungsgrundlage. Während das Shiller-KGV des S&P 500 wieder sein Rekordniveau von 2021 erreicht hat, liegen die Bewertungen der europäischen und insbesondere der chinesischen Aktienmärkte deutlich zurück. Es besteht daher weiterhin ein erhebliches Aufholpotenzial für chinesische und europäische Aktien gegenüber US-Aktien laut diesem fundamentalen Bewertungsmaßstab.
Die folgende Grafik von Barclays Research zeigt den Bewertungsvergleich anhand der CAPE-Ratio zwischen China, den USA und Europa.
Der sogenannte Warren-Buffett-Indikator vergleicht die Bewertung über das Verhältnis von Börsenkapitalisierung zu BIP. Auch hier ist die Aussage eindeutig: Der chinesische Aktienmarkt ist deutlich günstiger bewertet als der US-Markt. Die folgende Tabelle stammt von der Website Gurufocus.
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Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
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Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
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Ausführliche Handelsideen
Der S&P 500 ist so teuer bewertet wie Ende 2021!Vor zwei Wochen habe ich eine technische Analyse des S&P 500 über alle Zeithorizonte hinweg veröffentlicht. Diese Analyse enthält Kursziele für Ende 2025, basierend auf technischen und fundamentalen Kriterien. Sie können diese Analyse über das erste untenstehende Diagramm erneut aufrufen.
ACHTUNG: Ein erstes wichtiges Aufwärtsziel, das ich genannt hatte – 6.475 Punkte im S&P 500-Future – steht kurz vor dem Erreichen. Der Markt könnte also bald in eine Konsolidierungsphase eintreten.
In dieser fundamental wichtigen Woche sollten Sie beginnen, Ihre Gewinne zu sichern, indem Sie Ihre Stopps anheben – zumal der S&P 500 gerade seinen Bewertungsrekord vom Jahresende 2021 erreicht hat.
Klicken Sie auf die folgende Tabelle, um die Details dieser fundamental bedeutenden Woche zu sehen:
1. Achtung: Der S&P 500 hat sein Bewertungsrekordniveau von Ende 2021 erreicht!
Technische Analysen sind wichtig, doch Bewertungskennzahlen sind noch entscheidender. Der S&P 500 hat nun sein Bewertungsmaximum von Ende 2021 erreicht – damals der Beginn des Bärenmarktes 2022. Auch wenn die fundamentale Lage heute anders ist, könnte dieses Bewertungsniveau kurzfristig zu einer Marktkorrektur führen.
Grafik zur Bewertung des S&P 500 mittels CAPE Ratio (Shiller-KGV):
2. Die Saisonalität des S&P 500 ist im August schwächer und im September negativ
Ein weiterer Grund zur Vorsicht ist die Saisonalität. Statistisch betrachtet ist der August ein schwacher Monat und der September tendenziell negativ.
Fazit: Technische, fundamentale und saisonale Ansätze sprechen dafür, die Gewinne vor August/September zu sichern – ohne dabei den übergeordneten Aufwärtstrend infrage zu stellen.
Grafik zur Saisonalität des S&P 500 seit 1960:
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"THE HOLY GRAIL OF TRADING"Du brauchst nur eine einzige Trading-Strategie die funktioniert.
Viele Trader sind ständig auf der Suche nach der „perfekten“ Strategie und versuchen immer neue Ansätze.
Aber ganz ehrlich? Du brauchst keine 10 verschiedenen Strategien, um erfolgreich zu sein.
Eine einzige, gut verstandene und konsequent angewandte Strategie bringt dir viel mehr, als ständig hin und her zu wechseln.
Warum?
Weil du so wirklich lernst, wie deine Strategie tickt, wann sie funktioniert und wann nicht. Das gibt dir Sicherheit und hilft dir, diszipliniert zu bleiben – zwei der wichtigsten Faktoren beim Trading.
Außerdem sparst du dir den Stress, ständig neue Regeln lernen zu müssen. Fokussiere dich lieber darauf, deine eine Strategie zu meistern!
Wie du eine Strategie für dich findest
Erstmal: Es gibt keine „one size fits all“-Strategie.
Was für andere klappt, muss nicht automatisch für dich passen.
Deshalb ist es super wichtig, dass du eine Strategie findest, die zu deinem Stil, deiner Zeit und deinem Risikobewusstsein passt.
Am besten startest du, indem du dich über verschiedene Ansätze informierst –
ob Trendfolge, Swing Trading oder Scalping.
Dann nimmst du dir eine Strategie vor und testest sie erstmal auf historische Daten oder mit einem Demokonto. ( Hierzu kann ich dir FXReplay.com empfehlen )
So kannst du ohne Risiko schauen, wie sie performt und ob du dich damit wohlfühlst. Wichtig ist: Bleib ehrlich zu dir selbst und nimm Anpassungen vor, wenn etwas nicht passt. So findest du Schritt für Schritt die Strategie, die wirklich zu dir passt – und kannst dann mit Vertrauen ins echte Trading starten!
Hier sind noch ein paar wichtige fragen die du für dich beantworten solltest - darauf kannst du dann deine Strategie aufbauen, da sie dann auch auf deine Persönlichkeit passt.
1. Wie viel Zeit kann ich täglich oder wöchentlich fürs Trading aufbringen?
(Willst du kurz- oder langfristig traden?)
2. Wie hoch ist mein persönliches Risikobudget?
(Wie viel Verlust kannst du verkraften, ohne dass es dich emotional aus der Bahn wirft?)
3. Welche Märkte interessieren mich am meisten?
(Aktien, Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe oder etwas anderes?)
4. Bin ich eher der geduldige Typ oder möchte ich schnelle Entscheidungen treffen?
(Passt eher eine langfristige Strategie oder eher Scalping/Daytrading?)
5. Wie gut kenne ich mich technisch aus?
(Verstehst du Chartmuster, Indikatoren oder brauchst du eine Strategie, die eher fundamental basiert ist?)
6. Wie gehe ich mit Verlusten um?
(Kannst du ruhig bleiben und deine Strategie durchziehen, oder verlierst du schnell die Nerven?)
7. Welche Ziele verfolge ich mit dem Trading?
(Willst du nebenbei etwas dazuverdienen, oder planst du Trading als Hauptberuf?)
Diese Fragen helfen dir, ein klares Bild von dir selbst und deinen Bedürfnissen zu bekommen – und genau darauf baust du dann deine Trading-Strategie auf!
Wenn du trotz allem, weitere Hilfe benötigst - scheue dich nicht davor ein Kommentar zu hinterlassen oder mir Privat zu schreiben :)
FUNDAMENTALDATEN: DIE WOCHE DER WAHRHEIT STEHT BEVOR!Die letzte Juliwoche wird zur Schicksalswoche für die Börse. Zwischen Mittwoch, dem 30. Juli, und Freitag, dem 1. August, konzentrieren sich alle entscheidenden Fundamentaldaten in nur drei Tagen. Eine Phase maximalen Drucks, die darüber entscheidet, ob der US-Aktienmarkt seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann oder in eine überfällige Konsolidierungsphase eintritt.
Drei Tage, nicht mehr. Die Katalysatoren sind derart verdichtet, dass selbst die abgeklärtesten Trader ins Schwitzen geraten. Es ist ein makroökonomischer, geldpolitischer und geopolitischer Belastungstest erster Klasse. Warum ist diese Woche so entscheidend? Weil alle großen Impulsgeber auf engem Raum zusammenfallen: die Frist für Handelsgespräche mit den USA, die Zinsentscheidung der Fed, GAFAM-Zahlen, PCE-Inflation, der NFP-Bericht, BIP-Daten für das zweite Quartal, technische Indikatoren – und das alles zu Beginn einer saisonal schwachen Phase.
1) Mittwoch, 30. Juli – Die geldpolitische Nagelprobe
Los geht's mit dem wichtigsten Ereignis der Woche: der Sitzung der US-Notenbank. Es geht nicht nur um den Leitzins, sondern vor allem um den Ausblick. Der Markt steht an einem Wendepunkt: Entweder signalisiert die Fed Lockerung für Herbst/Winter 2025, was die Risikobereitschaft stärkt – oder sie hält sich bedeckt, und der ohnehin überbewertete S&P 500 (Shiller-KGV auf dem Niveau von Ende 2021) rutscht in eine Korrektur.
Parallel starten die GAFAM mit ihren Quartalszahlen. Die US-Techbranche bleibt das Epizentrum der Börse. Enttäuschungen hier könnten das gesamte Marktbild kippen. Nicht vergessen: Technologie macht 35 % der Gewichtung im S&P 500 aus.
2) Donnerstag, 31. Juli – Die PCE-Inflation gibt die Richtung vor
Der Donnerstag bringt den Lieblingsindikator der Fed: die Kerninflation nach PCE. Ein entscheidender Richtwert. Steigt die Inflation, dürfte das Zinssenkungsnarrativ für den Herbst wackeln. Zusammen mit der zweiten Schätzung des BIP für Q2 und den restlichen GAFAM-Zahlen wird der 31. Juli zur Schlüsselsitzung für den S&P 500. Im Fokus steht die Frage, ob die PCE-Inflation in Reaktion auf Zölle wieder steigt.
3) Freitag, 1. August – Das Urteil: Arbeitsmarkt und Handel
NFP-Bericht und Frist für Handelsgespräche – ein explosives Finale. Am Freitag hat der Markt die Fed, die Inflation und Tech-Zahlen verarbeitet. Was bleibt: der US-Arbeitsmarkt. Enttäuschende Zahlen lassen Rezessionsängste aufflammen, starke könnten die Fed zu späterem Handeln zwingen.
Hinzu kommt: Das Ende der Handelsverhandlungen am 1. August könnte die Volatilität erhöhen. Und am 12. August folgt die separate Deadline mit China.
Fazit: Kein Platz für „TACO“
Fehler sind nicht erlaubt. Kein Raum für "TACO" (Trump Always Chickens Out). Der Markt muss liefern – auf ganzer Linie. Andernfalls fehlt der überbewerteten Börse jedes Sicherheitsnetz. Die Woche ab dem 30. Juli ist ein fundamentaler Stresstest – mit unmittelbaren Konsequenzen.
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03.07.2025 - S&P 500, DAX, Gold, WTI Öl - GBE MarktcheckHerzlich willkommen zu einem neuen GBE-Marktcheck.
Mein Name ist Raphael Dreyer, Experte für Charttechnik bei GBE brokers und das erwartet dich in dem heutigen Video.
- S&P 500 mit neuem Allzeithoch
- Dax findet Unterstützung am mittleren Bollinger Band
- Gold steht vor nächstem Widertstand
- WTI Öl bricht aus Seitwärtsphase nach oben aus
Ich wünsche dir einen erfolgreichen Handelstag, bis zum nächsten GBE Marktcheck.
Risikohinweis:
CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, Gelder schnell durch Hebelwirkung zu verlieren. 79,00 % der Privatanleger-Konten verlieren Gelder, wenn Sie CFDs mit diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Die fundamentalen Tops des S&P 500 im Sommer 2025Der Sommer 2025 zeichnet sich durch eine Reihe makro- und mikroökonomischer Faktoren aus, die den Weg des US-Aktienmarktes prägen werden. Während sich der S&P 500 in der Nähe seiner historischen Höchststände bewegt und eine Bewertung aufweist, die mit der von Ende 2021 vergleichbar ist, wird die Stärke der Aufwärtsdynamik vom Zusammenspiel mehrerer wesentlicher Variablen abhängen. Das Verständnis dieser Fundamentaldaten ist entscheidend, um das Potenzial und die Risiken zu erfassen, die die Anleger in den kommenden Monaten erwarten.
1) Handelskrieg und Wirtschaftsdiplomatie als Hauptquelle der Unsicherheit
Das Handelsdossier bleibt das unberechenbarste Thema zu Beginn des Sommers. Der 9. Juli, die Frist für den Abschluss oder das Scheitern von Zollverhandlungen, kristallisiert die Spannungen zwischen den USA und ihren wichtigsten Partnern heraus. Die Aussicht auf eine neue Runde von Zöllen könnte sich direkt auf die Produktionskosten, die Inflation und das Vertrauen der Unternehmen auswirken. Die Handelsdiplomatie ist somit die Variable, die am ehesten zu Volatilitätsschüben führen und die positiven Erwartungen an das Gewinnwachstum in Frage stellen könnte. Wenn Handelsabkommen unterzeichnet werden, dann wird dies den Aufwärtstrend des S&P 500 aufrechterhalten.
2) Die US-Haushaltspolitik: Die „One Big, Beautiful Bill“
Ein weiterer neuralgischer Punkt ist das große Steuerprojekt der Trump-Regierung. Dieser Gesetzestext sieht die Verlängerung der 2017 eingeleiteten Steuersenkungen und eine spektakuläre Anhebung der Obergrenze für die Staatsverschuldung um 5 Billionen US-Dollar vor. Diese Maßnahmen stützen zwar potenziell den privaten Konsum und die privaten Investitionen, ihre mittelfristigen Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen sind jedoch ungewiss. Die eigentliche Herausforderung für den Aktienmarkt besteht darin, zu bewerten, ob diese Entscheidungen zu einem Anstieg der langfristigen US-Anleihezinsen führen werden. Ein Anstieg der US-Treasury-Renditen würde die Finanzierungskosten der Unternehmen erhöhen und die derzeit hohen Bewertungsmultiplikatoren schwächen. Umgekehrt könnte sich die Aufwärtsdynamik am Aktienmarkt fortsetzen, wenn die Zinsen im Zaum gehalten werden.
3) Inflation und die Geldpolitik der Fed: ein heikles Gleichgewicht
Der Inflationsverlauf, insbesondere der des PCE-Index, wird eine wichtige Determinante sein. Die US-Inflation liegt derzeit leicht unter dem Zielwert der Fed. Mehrere Komponenten, insbesondere der Dienstleistungssektor, der fast zwei Drittel des PCE-Korbs ausmacht, erweisen sich als relativ stabil. Inflationsrisiken gehen eher von der Warenseite aus, insbesondere wenn die Handelsspannungen wieder aufflammen. Der Ölsektor, der direkt und indirekt rund 11% des PCE ausmacht, weist derzeit keine größeren Warnsignale auf, da er von der geopolitischen Beruhigung profitiert. Auch der Immobiliensektor und das Gesundheitswesen weisen beruhigende Indikatoren auf. In diesem Umfeld nimmt die Federal Reserve eine vorsichtige Haltung ein: Während sich mehrere große westliche Zentralbanken einem neutralen Zinssatz nähern, hält sich die Fed zurück und macht ihren geldpolitischen Drehpunkt von der Sichtbarkeit der Zolltarife und dem Verhalten der Unternehmen abhängig.
Der Zeitplan für die Zinssenkungen ist einer der größten Knackpunkte. Den jüngsten Signalen zufolge könnte eine erste Senkung bereits im September erfolgen. Allerdings plädieren einflussreiche Mitglieder des FOMC, die von der Trump-Regierung ernannt wurden, für eine frühere Lockerung. Der politische Druck ist groß: Trump fordert sofortige Senkungen, aber Präsident Powell behält die Kontrolle über die Agenda und achtet darauf, einen Konsens innerhalb des Komitees zu bewahren.
4) Der Arbeitsmarkt und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession
Die US-Arbeitsmarktlage ist ein fortgeschrittenes Barometer für den Wirtschaftszyklus. Die wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen und die aggregierte Arbeitslosenquote werden verstärkt beobachtet. Historisch gesehen signalisiert ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit, dass der wirtschaftliche Abschwung bereits eingesetzt hat. Bisher ist der Arbeitsmarkt noch widerstandsfähig, aber jede Verschlechterung könnte das zentrale Szenario der Anleger verändern und die Rezessionserwartungen verstärken. Dieses Risiko ist eine der potenziellen Bremsen für den vorherrschenden Optimismus, es sei denn, dies würde den Zeitplan für die Wiederaufnahme der Zinssenkung der Federal Funds beschleunigen.
5) Ergebnisse des zweiten Quartals und Gewinnaussichten
Die Berichtssaison für das zweite Quartal ist von besonderer Bedeutung. Die US-Unternehmen müssen ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, ein den Erwartungen entsprechendes Gewinnwachstum zu liefern, auch wenn die Bewertungsmultiplikatoren weiterhin angespannt sind. Die Aufrechterhaltung der hohen Kursniveaus im S&P 500 setzt ein robustes Gewinnwachstum und eine zuversichtliche Unternehmensführung voraus. Andernfalls wäre das Risiko einer Korrektur hoch, zumal der Markt bereits viele positive Faktoren eingepreist hat. Die Schwäche des US-Dollars und des Ölpreises sowie die derzeitige Dynamik der KI könnten für positive Überraschungen bei den Ergebnissen des zweiten Quartals sorgen.
6) Geopolitik und Öl als potenzielle Quellen für Volatilität
Schließlich ist die globale Geopolitik eine zweitrangige Variable, die jedoch plötzlich an Priorität gewinnen könnte. Eine rasche Verschlechterung der internationalen Lage, insbesondere im Nahen Osten oder im Chinesischen Meer, würde sich wahrscheinlich auf die Handelsströme und die Ölpreise auswirken und so einen Anstieg der Inflation und der Finanzvolatilität anheizen.
Fazit :
Der Sommer 2025 verspricht eine strategische Übergangszeit für den US-Aktienmarkt zu werden. Zwischen Handelsdiplomatie, Haushaltspolitik, Inflation, Zinspfad und Gewinndynamik werden sich die Anleger mit einer Anhäufung von Unsicherheitsfaktoren auseinandersetzen müssen. Wenn sich diese Unsicherheiten allmählich auflösen, könnte sich der Aufwärtstrend fortsetzen. Umgekehrt hätte eine Kombination aus einem geopolitischen Schock, einem Inflationsanstieg und einer politischen Blockade um den Bundeshaushalt das Potenzial, die laufende Rallye zu schwächen.
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Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
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Kommt jetzt die Wende an den Aktienmärkten?Der SPX ist weiter hoch gelaufen als in meiner letzten Analyse.
Das Verlaufsmuster der Primary abc nach unten ist aber noch valide.
Wenn es passiert sollte er jetzt aber loslegen sonst gibt es neue Allzeithochs.
(Was immernoch ein Flat sein könnte)
Ich sehe ein paar Warnsignale:
1. Starker Anstieg der 10 Jährigen Renditen:
Hat der Markt gestern gut wegstecken können, sind wieder über 4,5%.
2. Junk Bonds haben kurzfristig kein neues Hoch gemacht:
3: Bitcoin wird zum ersten Mal von Gold outperformt, zumindest stand jetzt eine Divergenz.
Könnte ein riskoff-Signal sein.
Unten im Chart Bitcoin/Gold und oben in rot der Bitcoin Kurs.
4. Gold in Relation zum SP500 signalisiert, dass ein großer Umbruch bevorstehen könnte, selbst wenn es nochmals neue Allzeithochs gibt. Tatsächlich hat Gold/SPX seit 1999 keine neuen Tiefs gemacht.
Ansonsten auch interessant der ca. hundertjährige Zyklus der größten vergangenen Markteinbrüche:
möglicher Verlauf bei Gold:
Ausbruch aus aufsteigendem Keil,
eventuell extended Wave 5 (1.618 fib extension von Wave 1+2)
Der Dollar hat vermutlich seine besten Tage gesehen.
Die Dollar-Währungspaare teasen große Ausbrüche.
Das wäre unterstützend für Rohstoffe und Edelmetalle.
Dollar-Index
EURUSD
USDJPY
AUDUSD
S&P 500: Neues AllzeithochAnalyse beim Kurs des S&P 500 Index von 6.173 Punkten
Kursprognose: Im Zuge der letzten Gewinnserie konnte der S&P 500 Aktienindex noch Werte bei 6.147 Zählern erreichen, ist dort aber in eine schärfere Korrektur übergegangen und hat auch im März weitere Verluste hinnehmen müssen. Zum Start in den April hat sich dann noch deutlich stärkerer Verkaufsdruck gezeigt, der erst bei 4.835 Punkten auf genügend Nachfrage für eine Gegenbewegung getroffen ist. Die gegenläufige Erholung hat alle wichtigen Unterstützungen zurückgewonnen und im Ausbruch über das Vorjahreshoch jetzt neue Rekordwerte gesetzt. Damit bleiben weitere Zugewinne zu erwarten.
S&P 500 diese Woche: 6.080 bis 6.310
Widerstand: 6.187
Unterstützung: 6.099 | 5.773 | 5.674
GD 20: 6.015 GD 50: 5.809
Kurze Rückschau zur Standortbestimmung:
Der S&P hat im Jahr 2024 eine eindrucksvolle Rallye gezeigt, die bis in Dezember hinein eine Serie neuer Rekorde bilden konnte. Über den Jahreswechsel hat sich dann eine Schiebephase gebildet, vom letzten Allzeithoch aus dem Februar ist der Kurs dann in den Korrekturmodus gegangen. Nach Bruch der 200-Tage-Linie hat sich die zweite Welle am 2022er Jahreshoch gestützt, woraufhin der Kurs mit ebenso deutlicher Dynamik zurück über die 6.000-Punkte-Marke gekommen ist.
Börsentermine in den nächsten Tagen:
Montag
08:00 Uhr Deutschland Einzelhandelsumsätze
10:00 Uhr Verbraucherpreisindex NRW
14:00 Uhr Verbraucherpreisindex Bund
19:30 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin
Dienstag
09:55 Uhr Deutschland Arbeitsmarkt & Einkaufsmanagerindex
11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreisindex
15:30 Uhr Rede EZB-Präsidentin
15:30 Uhr USA Rede FED-Vorsitzender
15:45 Uhr Einkaufsmanagerindex
16:00 Uhr Arbeitsmarkt
Mittwoch
14:15 Uhr USA Arbeitsmarkt
16:15 Uhr Eurozone Rede EZB-Präsidentin
16:30 Uhr USA Rohöllagerbestände
Donnerstag
09:55 Uhr Deutschland Einkaufsmanagerindex
14:30 Uhr USA Arbeitsmarkt & NFP
15:45 & 16:00 Uhr Einkaufsmanagerindex
19:00 Verkürzter Handel vor dem Feiertag
Freitag
ganztags USA Feiertag
Crude Oil als Vorbote für den AktienmarktEs ist nicht meine eigene Arbeit, aber ich finde es sehr faszinierend deswegen stelle ich den Chart mal hier rein. Vielleicht kennt es ja der ein oder andere schon.
Wenn man den Preis von Crude Oil ca 10 Jahre in die Zukunft setzt und über den SP500, Dow ect.. legt erhält man eine erstaunliche Korrelation. Diese ist nicht punktgenau wie man sieht und war auch nicht immer so aussagekräftig in vergangenen Jahrzehnten. Die Hoch und Tiefs bei Öl und Aktien sind manchmal ein paar Monate auseinander. Aber ca seit dem Jahr 2000 ist es schon auffällig. Wie tief eine passende Korrektur wäre kann man natürlich nicht sagen, habe hier nurmal eine abc mit eingezeichnet passend zur Elliot Wellen Zählung.
Das ganze funkioniert in der jüngsten Vergangenheit auch ganz gut mit Gold und den 10 jährigen Staatsanleihen. Verschiebt mal den Goldpreis um ca 20-21 Monate in die Zukunft und legt ihn über die US10Y. Da wird einem Angst und Bange :D
Bären-Markt Rallye ENDET hier.Wie im letzten Beitrag sehe ich weiterhin das kommende Ende einer Bärenmarkt-Rallye - das Ganze wird unterstützt durch ein EXTREM positives Sentiment im Kleinanleger Markt, viele kleine Investoren denken jetzt, dass es das war und kaufen auf Rekord-Hoch, was grundsätzlich ein Zeichen ist, hier jetzt NICHT das zu machen, was Kleinanleger machen ;)
Im Weekly sind wir UNTERHALB eines 200,100 EMA und nach dem death-cross und stagnierender Durchschnitte (siehe Daily Chart), sehe ich hier MINIMUM, einen GAP-FILL weiter unten (grüner Bereich), ehe wir uns dort am 50% FIB / 61,8% FIB , stabilisieren, und Käufer finden.
ALT. 2
Alternativ habe ich auch ein Szenario 2, dass wir einfach weiter nach unten gehen und das LOW brechen, hier wären durch aus Kurse im Bereich 4.400-4.300 möglich.
Viel Erfolg und ich halte euch am Laufenden
Noch mehr Potenzial im US SPX 500 Index?Das 123-Tief am Donnerstagvormittag spannt eine Reihe von charttechnischen Zielen auf, die nach oben bereits größtenteils erreicht wurden. Ein Stundenschluss über 5552 Punkten aktiviert ein mögliches weiteres Ziel bei 5640 - es wäre dann auch das letzte auf der Oberseite, das aus dem 123-Muster ableitbar wäre. 5498 und 5464 stellen auf der Unterseite Unterstützungen dar.
Wenn ihr euch tiefer mit 123-Mustern auseinandersetzen wollt, und ich mehr Infos zur Funktionsweise dieses Patterns liefern soll, lasst es mich in den Kommentaren wissen!
Schönes Wochenende!
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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SPX - Bruch der Trendlinie und Doppeltes Hoch?Wir sahen 2 Versuche über 5400 hinaus den Kurs stabil zu halten doch sind beide Male von Bären getäuscht worden.
Daher bin ich bei den Bären bis wir die 5400er Marke geknackt haben oder wir ein Bullisches Zeichen um 5100-4800 bekommen.
Nächste Kursziele:- 5100, 4800.
SPX UpdateWarum sollte es auch ein simpler fünf-Weller sein, wäre zu langweilig.
Sieht aus als wenn es etwas komplizierter wird.
Ich bin trotz Trump-pump immernoch der Meinung das top ist drin.
Ich denke wir hatten ein double zigzag (das heißt ein doppelter dreiweller) für Welle (A) und könnten jetzt ein weiteres in Welle (B) bilden. Danach dann welle (C) als drei-weller in einem größeren zigzag oder wir bekommen nen fünf-weller.
Diese dann abgeschlossene abc würde ich aber dann als eine weitere Welle A im Primary degree sehen, aber da kommen wir drauf zu sprechen wenns soweit ist.
Erstmal gibt eine gute Chance, dass wir das gap nochmal anlaufen oder sogar leicht darüber gehen.
Habe 2 Varianten im Sinn:
Einmal Welle x als dreieck(abcde). Wenn man genau hinschaut sieht man, dass die kleinen waves die wir jetzt hatten ebenfalls drei-weller sind.
Ansonsten könnte ich mir auch folgendes Vorstellen:
Oder wir gehen von hier direkt weiter runter, kann natürlich auch passieren..
nichts ist gewiss.
Happy trading und schöne Ostern.
Bärenmarkt handeln – Teil 2In Teil 1 dieser Serie ging es um den grundlegenden Perspektivwechsel und die Marktstruktur, die in einem Bärenmarkt erforderlich sind. Nicht Panik oder impulsives Momentum-Trading stehen im Fokus, sondern die Anpassung an ein Umfeld, in dem sich die Richtung des geringsten Widerstands umgekehrt hat.
In Teil 2 werden wir konkret: Zwei saubere, wiederholbare Setups, die sich in Abwärtstrends häufig beobachten lassen, stehen im Mittelpunkt. Diese Ansätze lassen sich sowohl auf Indizes als auch auf Einzelaktien oder Währungen anwenden.
CFDs/Spread Bets sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein erhebliches Risiko eines schnellen Geldverlusts. 82,12 % der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Bitte prüfen Sie, ob Sie verstehen, wie CFDs/Spread Bets funktionieren, und ob Sie sich das hohe Risiko eines Geldverlusts leisten können. Bitte beachten Sie, dass Spread Bets nur für Einwohner des Vereinigten Königreichs verfügbar sind.
Setup 1: Tages-Umkehr an konfluenter Widerstandszone
Dieses Setup taucht oft auf, wenn eine Erholungsrally im Bärenmarkt ausläuft oder sich der Trend nach einem kurzfristigen Bounce erneut nach unten fortsetzt.
Die Struktur ist einfach: Eine Gegenbewegung trifft auf eine Kombination technischer Widerstandszonen. Dazu können zählen:
Ein horizontaler Widerstand (ehemaliger Support oder frühere Ausbruchszone)
Der VWAP, verankert an einem lokalen Hoch oder Breakdown
Ein fallender gleitender Durchschnitt, z. B. 21-Tage oder 50-Tage EMA
Worauf achten?
Im Fokus steht die Beobachtung einer klaren Ablehnungsreaktion auf Widerstandsniveaus:
Bearish Engulfing Candle
Evening Star Formation
Langer oberer Docht bei Ablehnung von VWAP oder gleitendem Durchschnitt
Eine Bestätigung erfolgt oft durch einen tieferen Schlusskurs am Folgetag, idealerweise unter dem Tief der Ausgangskerze. Ein möglicher technischer Invalidation-Bereich kann über dem jüngsten Hoch oder der Widerstandszone liegen.
Beispiele:
Dollar Index (DXY) Tages-Kerzenchart
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.
S&P 500 (US500) Tages-Kerzenchart
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Warum funktioniert das?
Bärenmärkte sind geprägt von gescheiterten Erholungen. Solche Bewegungen treten häufig an technischen Widerständen auf, die von vielen Marktteilnehmern beobachtet werden. Wenn mehrere Widerstandsfaktoren zusammentreffen, entsteht eine klare Entscheidungssituation. Der Kursverlauf an diesem Punkt ist entscheidend: Scheitert der Ausbruch, kann dies eine erneute Abwärtsbewegung einleiten.
Im Fokus steht die Analyse der potenziellen Fortsetzung nach einer gescheiterten Erholung.
Setup 2: Intraday-Breakdown aus Konsolidierung
Dieses Setup fokussiert sich auf kurzfristige Zeiteinheiten (typischerweise Stundencharts) und basiert auf engen Konsolidierungen mit anschließendem Breakdown. Die 9er- und 21er-EMA dienen dabei als Orientierung.
Struktur:
Der Markt hat eine Abwärtsbewegung vollzogen und konsolidiert nun in enger Spanne (Seitwärtskanal oder fallendes Dreieck)
Die Kurse "rollen" unterhalb der 9er- und 21er-EMA aus
Das Volumen nimmt während der Konsolidierung meist ab
Beobachtet wird ein möglicher Bruch unterhalb der
Range mit stündlichem Schlusskurs. Ein Retest kann als technisches Signal zur Neubewertung der Bewegung dienen.
Beispiele:
Brent Crude Oil (UKOIL) Stunden-Kerzenchart
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.
ARM Stunden-Kerzenchart
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Einstieg und Management
Ein technischer Einstiegspunkt kann vorliegen, wenn ein signifikanter Schlusskurs unterhalb der Range erfolgt. Ein möglicher Stop-Loss wird technisch oft über der Range oder EMA 21 gesetzt.
Analysten nutzen oft frühere Tiefs oder Measured-Move-Projektionen, um potenzielle Zielbereiche zu bestimmen.
Die Struktur zielt auf eine Fortsetzung des vorherigen Trends und nicht auf eine Umkehr ab.
Warum funktioniert das?
In Bärenmärkten dienen enge Konsolidierungen oft als "Zwischenlager" für die nächste Abwärtsbewegung.
Nach kurzer Entladung kann der Markt zügig weiterlaufen – besonders, wenn das Umfeld allgemein schwach ist.
Geduld spielt eine wichtige Rolle – technische Analysten warten typischerweise auf eine abgeschlossene Struktur und klare Bestätigung.
Beide Setups kombinieren
Besonders effektiv kann es sein, wenn beide Setups kombiniert werden. Ein Umkehrsignal auf Tagesbasis (Setup 1) kann mit einem Breakdown im Stundenchart (Setup 2) abgestimmt werden. Struktur und Timing lassen sich so miteinander verbinden.
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Beide Setups beruhen auf einem Prinzip: Klarheit entsteht, wenn man sich weniger auf Vorhersagen konzentriert und mehr auf Struktur und Reaktion.
Einige Marktanalysten sehen in Erholungen während Bärenmärkten mögliche Fortsetzungszonen bestehender Trends. Strukturierte Vorbereitung und technische Bestätigung werden häufig als hilfreiche Elemente für diszipliniertes Handeln betrachtet.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen weder die finanzielle Situation noch die individuellen Anlageziele der Investoren. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Soweit gesetzlich zulässig, kann Capital.com (oder eine seiner verbundenen Gesellschaften oder Mitarbeiter) unter keinen Umständen für Verluste haftbar gemacht werden, die aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen resultieren. Jeder, der auf diese Informationen reagiert, handelt auf eigenes Risiko. Jegliche Informationen, die als „Anlageforschung“ interpretiert werden könnten, wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen erstellt, die die Unabhängigkeit von Anlageforschung sicherstellen sollen, und sind daher als Marketingkommunikation zu betrachten.
CFDs/Spread Bets sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein erhebliches Risiko eines schnellen Geldverlusts. 82,12 % der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Bitte prüfen Sie, ob Sie verstehen, wie CFDs/Spread Bets funktionieren, und ob Sie sich das hohe Risiko eines Geldverlusts leisten können. Bitte beachten Sie, dass Spread Bets nur für Einwohner des Vereinigten Königreichs verfügbar sind.






















