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Südkorea beordert Lkw-Fahrer zurück an die Arbeit

Die südkoreanische Regierung zwingt die streikenden Lkw-Fahrer der Zementindustrie zur Wiederaufnahme ihrer Arbeit. Die entsprechende Anordnung sei auf Gesetze zur Streikunterdrückung gestützt, da den Baustellen im ganzen Land das Material ausgehe, teilte die Regierung in Seoul am Dienstag mit. Der Streikorganisator Cargo Truckers Solidarity Union (CTSU) bezeichnete die Anordnung als "undemokratisch und verfassungswidrig" und "als Beweis für die mangelnde Bereitschaft der Regierung zum Dialog". Die CTSU werde sich diesem Vorgehen nicht beugen, teilte die Gewerkschaft mit und kündigte für Dienstag landesweit 16 Protestaktionen an.

Der Streik - der zweite wegen Mindestlöhnen binnen sechs Monaten - verursacht täglich Verluste in Höhe von schätzungsweise 224 Millionen Euro.

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