Dax-Talfahrt dürfte anhalten - Britische Inflation im Blick

Zur Wochenmitte dürfte es für den Dax (DB1) Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge erneut nach unten gehen. Am Dienstag hatte er wegen Zinserhöhungsspekulationen ein Prozent tiefer bei 15.772,56 Punkten geschlossen.

Die steigende Inflation und die Reaktion der Notenbanken darauf bleiben die beherrschenden Themen auf dem Börsenparkett. Daher richten Investoren besondere Aufmerksamkeit auf die britischen Inflationsdaten. "Sie könnten den Auslöser für eine Zinserhöhung im Februar sein", prognostizierte Kunal Sawhney, Chef des Research-Hauses Kalkine. Die Bank von England (BoE) berät am 3. Februar über ihre Geldpolitik. Experten rechnen für Dezember mit einem Anstieg der britischen Verbraucherpreise um 5,2 Prozent im Jahresvergleich, etwas mehr als im Vormonat.

Daneben rollt eine erneute Welle von Firmenbilanzen auf die Börsianer zu. Sie warten gespannt auf die Zahlen der US-Geldhäuser Bank of America (BAC), Morgan Stanley (MS) und US Bancorp (USB). Ihre Rivalen Citigroup (C), JPMorgan (JPM) und Goldman Sachs (GS) hatten zuletzt enttäuscht.

Schlusskurse europäischer Indizes am vorangegangenen Handelstag

Stand

Dax (DB1)

15.772,56

Dax-Future (FDXc1)

15.705,00

EuroStoxx50 (.STOXX50E)

4.257,82

EuroStoxx50-Future (STXEc1)

4.229,00

Schlusskurse der US-Indizes am vorangegangenen Handelstag

Stand

Veränderung

Dow Jones (DJI)

35.368,47

-1,5 Prozent

Nasdaq (IXIC)

14.506,90

-2,6 Prozent

S&P 500 (SPX)

4.577,11

-1,8 Prozent

Asiatische Indizes am Mittwoch

Stand

Veränderung

Nikkei (NI225)

27.379,93

-3,1 Prozent

Shanghai (000001)

3.543,38

-0,7 Prozent

Hang Seng (HSI)

23.956,66

-0,7 Prozent

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