Gewinn von Goldman Sachs im Schlussquartal geschrumpft

Trotz boomender Geschäfte mit Fusionen und Übernahmen ist der Gewinn der US-Investmentbank Goldman Sachs (GS) im vierten Quartal geschrumpft. Schwache Aktivitäten im Handel führten dazu, dass der Nettogewinn im Schlussviertel 2021 binnen Jahresfrist um 13 Prozent auf 3,81 Milliarden Dollar sank, wie die Wall-Street-Bank am Dienstag mitteilte. Pro Aktie stand ein Gewinn von 10,81 Dollar in den Büchern nach 12,08 Dollar ein Jahr zuvor. Damit verfehlte das Institut die Erwartungen an der Börse. Analysten hatten im Schnitt mit 11,76 Dollar pro Anteilsschein gerechnet.

Wie schon in den vergangenen Quartalen war das Investmentbanking erneut ein zentraler Ertragsbringer. Die Erträge der Sparte kletterten um 45 Prozent auf 3,80 Milliarden Dollar. Hohe Einnahmen im Geschäft mit der Beratung bei Fusionen und Übernahmen trieben die Spartenerträge an.

Am Freitag hatten bereits die Großbanken JP Morgan (JPM), Citigroup (C) und Wells Fargo (WFC) ihre Geschäftszahlen für das Schlussquartal vorgelegt. Am Mittwoch werden die Quartalsberichte von Morgan Stanley (MS) und Bank of America (BAC) erwartet.

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