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Platow Brief - Fortec – Der Dauerbrenner

In PB v. 1.6. hatten wir es schon geahnt: Nachdem die Jahresziele mit Vorlage der Neunmonatsergebnisse (per 31.3.) so gut wie erfüllt waren, war die nun am vergangenen Mittwoch (29.6.) kommunizierte Prognoseanhebung bei Fortec nur noch Formsache.

Demnach konkretisierte der Hersteller von Elektronikkomponenten mit Fokus auf Datenvisualisierung und industrielle Stromversorgung zunächst die Umsatzprognose auf eine Spanne von 85 Mio. bis 90 Mio. Euro. Zuvor gingen die Germeringer von einem Wachstum von 0 bis zu 15% aus (Vj.: 77,4 Mio. Euro). Die Bandbreite liegt nun also bei 9,8 bis 16,3%. Das Mittelfristziel von 100 Mio. Euro im Gj. 2022/23 rückt damit in greifbare Nähe.

In dem aktuell herausfordernden Umfeld kommen dem Elektronikspezialisten v. a. die 2019 ausgebauten Lagerkapazitäten zugute. Das hilft den Bayern bei der Abarbeitung der Aufträge und verschafft ihnen durch die Lieferfähigkeit Verhandlungsmacht ggü. den Kunden. Das spiegelt sich bei der Entwicklung der Profitabilität sehr gut wider: Die EBIT-Prognose wurde auf 8,0 Mio. bis 8,7 Mio. Euro angehoben, nachdem zuvor nur eine Steigerung von bis zu 20% auf 6,4 Mio. (Vj. 5,3 Mio.) Euro in Aussicht gestellt wurde. Fortec würde laut neuer Guidance in der Spitze eine überproportionale Verbesserung des EBIT um 64% erzielen. Das entspräche mittig einer Marge von 9,5% (Vj.: 6,8%). Dieser operative Ausblick ist gerade im aktuellen Umfeld ein klares Zeichen von Stärke, weshalb wir für die Aktie (22,60 Euro; DE0005774103) weiterhin positiv gestimmt sind.

Fortec bleibt kaufenswert. Der Stopp bleibt bei 17,00 Euro.

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