22:18Nov 28, 2021Reuters

EZB-Präsidentin - Euro-Zone besser auf neue Corona-Welle vorbereitet

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

23.15 Uhr - Die Euro-Zone ist nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) derzeit besser auf die wirtschaftlichen Folgen einer weiteren Corona-Welle oder einer neuen Variante vorbereitet als noch zu Beginn der Pandemie. Es gebe zwar Sorgen mit Blick auf die Wirtschaftserholung im nächsten Jahr, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde dem italienischen Sender RAI. Die Euro-Zone habe aber viel gelernt. Außerdem kenne diese ihren Feind und wisse, welche Maßnahmen zu ergreifen seien. Die Krise habe gezeigt, dass das Virus Grenzen überwinden könne. Deshalb bestehe erst Schutz, wenn alle geimpft seien. Die neue Mutante des Coronavirus breitet sich immer weiter aus und taucht auch in Europa zunehmend auf.

22.40 Uhr - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zeigt sich überzeugt, dass die Ampel-Parteien im Bund die Corona-Maßnahmen nachbessern, wenn dies nötig sein sollte. Länder könnten auf Basis des jetzigen Infektionsschutzgesetzes viel mehr machen wie etwa die Schließung von Gastronomie oder Discotheken, sagt die SPD-Politikerin. Es gebe von dem designierten Kanzler Olaf Scholz (SPD) aber die Zusage, dass die Ausnahmen für besonders harte Maßnahmen über Mitte Dezember hinaus verlängert werden könnten, falls dies nötig sei. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP hatten das Infektionsschutzgesetz erst vor zehn Tagen beschlossen.

22.18 Uhr - Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock mahnt zu schnellem Handeln. "Wir können nicht bis zum 9. warten", sagt Baerbock mit Blick auf den nächsten Termin der Ministerpräsidentenkonferenz am 9. Dezember. Es müsse nach dem Urteil des Bundesverfassungserichts zur Bundesnotbremse am Dienstag eine Bestandsaufnahme vorgenommen werden, inwieweit die Bundesländer die möglichen Maßnahmen umgesetzt hätten, sagt Baerbock in der ARD-Sendung "Anne Will". Sei dies nicht der Fall, müsse auf Bundesebene gehandelt werden.

22.10 Uhr - Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Bedeutung des von den Ampel-Parteien angekündigten Krisenstabes für die Pandemie-Bekämpfung relativiert. Auch der bisherige Krisestab werde von einem General mitgeleitet, sagt Spahn in der ARD zu einer entsprechenden Ankündigung von FDP-Chef Christian Lindner. "Natürlich kann ein Krisenstab keine Entscheidungen ersetzen", warnt der CDU-Politiker zudem und dringt auf rasche Entscheidungen.

22.05 Uhr - Der Leiter der Virologie an der Berliner Charite, Christian Drosten, zeigt sich mit Blick auf die neue Omikron-Variante besorgt. "Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt. Das Einzige, was man wirklich mit Sicherheit sagen kann, es ist besser, wenn man geimpft ist. Es ist noch besser, wenn man geboostert ist", sagt Drosten im ZDF heute-journal. Es gebe zudem die Sorge, dass man es mit der Omikron-Variante mit einer wirklichen "Immunescape-Variante" zu tun habe. Dass man sogar die Impfungen verändern müsste, alles das würden die nächsten zwei bis drei Wochen beantworten müssen, so Drosten weiter. Eine Anpassung der mRNA-Impfungstoffe sei möglich. "Das wird man technisch relativ einfach machen können. Aber wir sprechen hier doch von Monaten", ergänzt Drosten.

22.00 Uhr - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich dafür ausgesprochen, dass 2G-plus-Regeln auch bundesweit umgesetzt werden. In der kommenden Woche würden in dem nordöstlichen Land zudem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte verhängt, sagt die SPD-Politikerin in der ARD.

21.50 Uhr - Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wiederholt angesichts der verschärften Infektionslage in Deutschland seine Forderung nach einem schnellen Treffen der Spitzen von Bund und Ländern. Beratungen der noch amtierenden Bundesregierung mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder müssten "besser gestern als morgen" einberufen werden, sagt Spahn in der ARD-Sendung "Anne Will". Es müsse umgehend zu Kontakteinschränkungen kommen. So sei etwa eine 2G-Plus-Regelung in Innnenräumen inklusive einer Maskenpflicht zwingend.

21.40 Uhr - Das ostafrikanische Land Ruanda stellt Direktflüge nach und aus Südafrika ein. Grund für die Maßnahme sei das Auftreten der neuen Corona-Variante Omikron, teilt die Regierung mit. Zudem gab das Land eine Impf- beziehungsweise Testplficht für den Besuch von Veranstaltungen wie Konferenzen und Konzerten bekannt.

21.05 Uhr - Großbritannien beruft wegen der neuen Corona-Variante Omikron ein Treffen der G7-Gesundheitsminister ein. Die Zusammenkunft sei für Montag geplant, teilt die britische Regierung mit. Man wolle über die Entwicklung der Südafrika-Variante sprechen.

20.50 Uhr - Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa erwartet angesichts der neuen Corona-Variante eine vierte Welle innerhalb der nächsten Wochen. Die Variante treibe die Zahl der Infektionen in der dicht besiedelten Provinz Gauteng in die Höhe, sagt Ramaphosa. Ein wirtschaftlicher Lockdown sei derzeit nicht geplant. Die Regierung erwäge, Impfungen in bestimmten Einrichtungen oder für bestimmte Aktivitäten vorzuschreiben. Er nannte keine Details dazu.

19.48 Uhr - FDP-Chef Christian Lindner spricht sich für eine Begrenzung der Zuschauer bei Fußball-Spielen aus. Er sei ja "ein großer Freund der Bundesliga", sagt Lindner in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". "Aber angesichts der Pandemielage verstören mich die Bilder voller Fußballstadien", betont er. "Solche Freizeitveranstaltungen können zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Dimension nicht stattfinden." Die Kontakte müssten reduziert werden, "um Gesundheit und Freiheit gleichermaßen zu schützen".

19.45 Uhr - FDP-Chef Christian Lindner verteidigt die Linie seiner Partei. Es gehe jetzt darum, die Pandemie "endlich konsequent" zu bekämpfen, sagt Linder im der ZDF-Sendung "Berlin direkt". "Ausgangssperren sind aus unserer Sicht ein Instrument, das einen sehr hohen sozialen Preis hat mit einem nicht klar nachgewiesenen Nutzen." Er wende sich gegen eine Debatte, in der es immer nur um ultima-ratio-Maßnahmen gehe. Es müsse aber Kontaktbeschränkungen geben. Zudem werde es noch diese Woche einen Krisenstab geben mit einem deutschen General an der Spitze, kündigt Lindner an. Einen Namen nannte er nicht. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, im Gespräch sei Generalmajor Carsten Breuer. Der 56-Jährige sei Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig sei.

19.40 Uhr - Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann die Analyse der neuen Südafrika-Variante Tage bis etliche Wochen in Anspruch nehmen. Die WHO arbeitet derzeit nach eigenen Angaben mit technischen Partnern zusammen, um die Auswirkungen dieser Variante auf die bestehenden Gegenmaßnhamen wie Impfstoffe zu bewerten. Es sei noch unklar, ob die Omikron genannte Mutation leichter übertragbar verglichen mit anderen Covid-19-Varianten sei oder einen schwereren Krankheitverlauf nach sich ziehe.

19.00 Uhr - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ruft die Menschen zum Impfen auf, um Wissenschaftlern und Vakzin-Herstellern bei der Analyse der neuen Coronavirus-Variante Omikron Zeit zu verschaffen. Die Experten benötigten etwa zwei bis drei Wochen, dann könnten sie sich ein vollständiges Bild über die Qualität der Mutationen der Omikron-Variante machen, sagt von der Leyen bei einem Besuch in Riga. Es sei ein Rennen gegen die Zeit. Die Menschen sollten sich auch Auffrischungsimpfungen geben lassen.

18.20 Uhr - Die designierte neue Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen plädiert für umgehend schärfere Einschränkungen. "Das Gesundheitssystem kommt ganz klar an seine Grenzen", sagt Spiegel im ARD-"Bericht aus Berlin". "Deshalb müssen wir dringend handeln." Es brauche mehr Kontaktbeschränkungen. "Meines Erachtens reichen die jetzigen Maßnahmen, die wir ergriffen haben, nicht aus", sagt die derzeigige rheinland-pfälzische Umweltministerin. Schulen und Kitas allerdings sollten so weit wie möglich offen bleiben.

17.40 Uhr - Die Omikron-Variante des Corona-Virus könnte auch NRW erreicht haben. "In Nordrhein-Westfalen wurde sie bisher noch nicht nachgewiesen, es gibt aber in Essen und in Düsseldorf erste Verdachtsfälle, die jetzt mittels Sequenzierung überprüft werden", sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Das Land hat die Maßnahmen verschärft, um die Verbreitung der Variante, die zunächst in Südafrika nachgewiesen wurde, zu verlangsamen: "Wir haben die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen bereits informiert, dass auch für vollständig geimpfte Personen Quarantäne angeordnet werden soll, wenn Kontakt zu einer Person mit der Omikron-Variante bestand. Ziel ist es, die Weiterverbreitung der Virusvariante zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen", sagte der Sprecher dem Blatt.

16.55 Uhr - Die Omikron-Variante ist nach Einschätzung des Präsidenten der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten, Helmut Fickenscher, kein Grund zur Panik. Der Pandemieberater der schleswig-holsteinischen Landesregierung betont in einem "Welt"-Interview vielmehr die Bedeutung von Impfungen: "Die Coronavirus-Impfstoffe sind ungewöhnlich effizient, da sie nicht nur die Bildung von Antikörpern induzieren, sondern auch die zytotoxischen Killerzellen induzieren", sagt der Kieler Wissenschaftler. "Also: Kein Grund zur Panik, aber genau beobachten, wie sich diese neue Variante entwickelt."

16.00 Uhr - Für die USA sieht der oberste Corona-Experte der Regierung, Anthony Fauci, gegenwärtig keine Notwendigkeit verschärfter Beschränkungen. Für eine Entscheidung über weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung der Omikron-Variante sei es zu früh, sagt Fauci dem Sender ABC. Allerdings müssten die USA "für alles und jedes" gewappnet sein.

15.10 Uhr - Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert die geschäftsführende Bundesregierung und die Ampelparteien zu raschen und umfassenden Maßnahmen gegen die Infektionswelle auf. "Auch ohne Omikron ist die Situation schon aus dem Ruder gelaufen", sagt das Mitglied des Sachverständigenrats dem "Handelsblatt". Es sei bereits zu spät, um einschneidende Maßnahmen vermeiden zu können. Bis zur nächsten geplanten Bund-Länder-Runde am 9. Dezember könne nicht gewartet werden: "Das wäre absurd. Es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Omikron erhöht den Druck im Kessel nochmal."

13.50 Uhr - In Dänemark sind zwei Fälle der Omikron-Variante bei Reisenden aus Südafrika festgestellt worden. Das teilt die Gesundheitsbehörde Statens Serum Institut mit.

13.40 Uhr - Der am Samstag gemeldete Verdachtsfall einer Omikron-Infektion in Hessen hat sich bestätigt. Das Ergebnis der Sequenzierung liege vor, teilt der Staatsminister für Soziales und Integration, Kai Klose, per Twitter mit. Bei dem am Samstag bekanntgegebenen Verdachtsfall handele es sich um die Omikron-Variante.

13.35 Uhr - In den Niederlanden haben die Gesundheitsbehörden 13 Infektionsfälle mit der Omikron-Variante festgestellt. Es handle sich um Passagiere, die im Lauf der Woche mit Flügen aus Südafrika eingetroffen seien, teilt das Nationale Gesundheitsinstitut (RIVM) mit.

12.45 Uhr - Die neue Omikron-Mutation des Coronavirus ist wahrscheinlich auch schon in Frankreich. Zwar sei noch kein Fall nachgewiesen worden, sagt Gesundheitsminister Olivier Veran zu Reportern an einem Impfzentrum in Paris. "Aber das ist eine Frage von Stunden." Wenn die Mutante bereits in Großbritannien, Italien und Belgien im Umlauf sei, dann sei es wahrscheinlich, dass es auch in Frankreich bereits Fälle gebe. "Wir werden sie identifizieren, ... und wir werden ihre Verbreitung so weit wie möglich verlangsamen." Die Regierung verschärfe die Beschränkungen, um eine Ausbreitung zu verhindern.

10.45 Uhr - In Österreich gibt es einen ersten Verdacht auf einen Omikron-Fall. In Tirol sei ein Reisender, der aus Südafrika zurückgekommen sei, positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilen die Tiroler Behörden mit. Es gebe Anzeichen, dass es sich dabei um die Omikron-Mutante handeln könnte. Dies werde nun untersucht, Klarheit gebe es wohl in einigen Tagen.

08.24 Uhr - Australien meldet zwei bestätigte Omikron-Fälle. Die Gesundheitsbehörden in New South Wales, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat, seien zwei Passagiere positiv auf die neue Coronavirus-Mutante getestet worden. Sie seien am Samstagabend aus dem südlichen Afrika in Sydney angekommen.

06.20 Uhr - In den USA verzeichnen die Gesundheitsbehörden mindestens 25.534 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle steigt damit auf mehr als 48,29 Millionen. Mindestens 189 weitere Menschen starben mit oder an dem Virus. Insgesamt sind es nun 781.797 Todesfälle. Die USA weisen weltweit die höchsten Infektions- und Totenzahlen auf.

04.25 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 44.401 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 1674 Fälle mehr als am Sonntag vor einer Woche, als 42.727 gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 446,7 von 444,3 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 104 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 100.883. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 5,76 Millionen Corona-Tests positiv aus.

02.10 Uhr - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft die Bürger dazu auf, einen Lockdown durch freiwillige Kontaktbeschränkungen zu verhindern. "Wichtig ist, dass wir jetzt alle gemeinsam handeln", schreibt Steinmeier in einem Gastbeitrag für "Bild am Sonntag". "Halten wir uns an die Regeln, reduzieren wir noch einmal unsere Kontakte. Tun wir es, damit Schulen und Kitas nicht wieder schließen, damit wir das öffentliche Leben nicht wieder vollständig herunterfahren müssen." Eindringlich appelliert Steinmeier an die Menschen, sich impfen zu lassen. "Das Mittel, sich vor einem schweren, gar tödlichen Verlauf der Krankheit zu schützen, haben wir in der Hand. Aber immer noch haben es bisher zu wenige in Anspruch genommen."

02.00 Uhr - In der deutschen Bevölkerung wächst die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Laut einer repräsentativen INSA-Umfrage für "Bild am Sonntag" befürchten 53 Prozent der Befragten eine Ansteckung. Die aktuellen Corona-Maßnahmen hält eine Mehrheit von 58 Prozent für nicht ausreichend. 73 Prozent rechnen damit, dass noch in diesem Jahr ein bundesweiter Lockdown beschlossen wird, und eine Mehrheit von 57 Prozent wünscht sich diese Maßnahme sogar. 55 Prozent glauben zudem, dass die Politik zu viel Rücksicht auf die Belange von Ungeimpften nimmt.

01.40 Uhr - Der geschäftsführende Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kündigt an, die Impfpflicht für Kliniken und Heime noch vor Weihnachten umzusetzen. Auch Profi-Sportler hätten eine moralische Impfpflicht, sagt Hubertus Heil der "Bild am Sonntag". "Das Wichtigste ist, dass sich mehr Menschen impfen lassen. Das gilt auch für diejenigen, die viel verdienen und im Rampenlicht stehen, zum Beispiel Profi-Fußballer. Es gibt eine moralische Impfpflicht." Heil befürwortet auch eine allgemeine Impfpflicht, eine Debatte darüber müsse jedoch richtig geführt werden. "Denn wenn die Impfpflicht kommen soll, muss sie rechtssicher und praktisch umsetzbar sein."

01.15 Uhr - Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert eine Befristung des Impfstatus, um den Impfschutz der Bevölkerung zu verbessern. "Jede Impfung muss ein Verfallsdatum bekommen", sagt er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wenn die Impfung länger zurückliege, falle man automatisch wieder zurück in den Status eines Ungeimpften. Wer sich boostern lasse, gelte wieder als geimpft. Dazu müsse jetzt geklärt werden, wie lange der Impfschutz halte und wann das Verfallsdatum angesetzt werden müsse. Die EU-Kommission hat ebenfalls eine Auffrischungsimpfung als Voraussetzung für die weitere Gültigkeit des digitalen Impfzertifikats der EU vorgeschlagen.