Fundamentales UpdateDie aktuellen ISM-Daten zum Verarbeitenden Gewerbe sind alarmierend! Der Beschäftigungsindex fällt auf 43,4 und erreicht den tiefsten Stand seit Juli 2020 – satte 5,6 Punkte unter den Erwartungen. Gleichzeitig bleiben die Preise hoch mit einem Indexwert von 52,9.
Diese Entwicklungen signalisieren eine gefährliche Kombination aus sinkender Beschäftigung und anhaltender Inflation. Sollten diese Trends anhalten, könnten die Märkte stark unter Druck geraten.
Spannend wird es am Montag mit den neuen Daten zum Dienstleistungssektor.
Ökonomie
Sinkende Inflation im EU-RaumWie die EZB bereits mehrfach erwähnt hat, versucht sie die 2%-Marke der Inflationsrate ohne eine Rezession anzupeilen. Ob das mit den kommenden Zinssenkungen für Juni überhaupt als ein kurzfristiges Ziel möglich ist, steht auf einem anderen Blatt.
"Softlanding" oder doch Notlandung?
Was meint Ihr, ist die 2% Inflationsrate ohne eine Rezession überhaupt noch möglich?
Den Aktienmärkten fehlt ultralangfristig ein WachstumsmotorDas Wirtschaftswachstum in unserer Gesellschaft basiert auf 3 Faktoren:
-Bevölkerungswachstum
-Produktivitätssteigerungen
-Neuverschuldung
Habs auch bewußt in dieser Reihenfolge geschrieben. Wächst nämlich eine Bevölkerung im langfristigen Durchschnitt (!) meinetwegen um 1,5%, dann kann die Wirtschaft ohne weitere Einflussfaktoren um 1,5% wachsen, weil im Schnitt jedes Jahr 1,5% neue Konsumenten hinzukommen (Menschen, die irgendwann Geld verdienen und dieses Geld auch ausgeben). Aktuell kann man in den meisten entwickelten Industriestaaten beobachten, dass sie sich an einem Wendepunkt befinden bzw. diesen bereits überschritten haben und die Bevölkerungszahl schon rückläufig, da die niedrige Geburtenrate nicht reicht, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Man sagt, dass eine Geburtenrate von etwa 2 nötig ist die Bevölkerung langfristig stabil zu halten.
Was hat das nun überhaupt mit Aktien zu tun?
Kurz- und mittelfristig erst einmal gar nichts, wohl aber langfristig.
Wer sich etwa überlegt - für seine Kinder, Enkelkinder, Nichten, Neffen oder für wen auch immer - langfristig zu investieren, der wird es in schrumpfenden Gesellschaften deutlich schwerer haben. China, Japan und Südkorea sind besonders betroffen. Schreibt man die Bevölkerungsentwicklung der letzten Dekaden fort bis ins Jahr 2100, dann ergibt sich etwa eine Halbierung der Bevölkerungszahl und es braucht nicht viel Fantasie, dass dies eine Halbierung des Bruttoinlandsprodukts bedeutet, wenn andere Faktoren diesen Effekt nicht auffangen. Ein klarer Standortnachteil. Für sehr lange Zeit.
Ich glaub ich hab glatt wieder zu viel geschrieben und wollte eigentlich nur den Chart reinstellen. Ihr könnt ja auch de-abonnieren....haha.
Wirtschaftswunderland und Börsenboom? Wachstum kann man kaufen!Wie man sehen kann, ist die Neuverschuldung systematisch höher als das BIP-Wachstum. Ich hiermit sage nicht, dass Schulden grundsätzlich schlecht sind, aber am Beispiel der USA kommt von einem Dollar Neuverschuldung erstaunlich wenig in der Realwirtschaft an. Während in Deutschland mit der Schuldenbremse das gegenteilige Extrem praktiziert wird (was ebenfalls fragwürdig ist), kann man sehen wie in den USA das Wachstum schlichtweg "eingekauft" wird. Auf Biegen und Brechen. Eine florierende Wirtschafts sollte das eigentlich nicht nötig haben (Soll kein US-Bashing oder Schulding-Bashing sein; nur eine Visualisierung, die ich mal teilen wollte)
Die Inflation geht schneller zurück als sie gekommen ist (Part2)nach längerer Pause soll das hier mal der Aufschlag für eine Reihe von Updates sein.
Wir sehen bei den Erzeugerpreisen seit Monaten sogar eine stark deflationäre Entwicklung.
Es reicht, wenn die Erzeuger nur einen kleinen Teil davon an den Verbraucher weitergeben, dann sollte sich der Rücklauf bei den Verbraucherpreisen nicht nur fortsetzen, sondern könnte ebenfalls deflationäre Tendenzen annehmen. Scheint momentan noch weit weg und nicht so richtig vorstellbar. Man wird es sehen.
Wie bereits in Part1 :
Der Anstieg der Inflation ist am Peak jeweils nach rechts gespiegelt und als abfallende rote Benchmark eingezeichnet, sodass man direkt sehen kann ob der Rücklauf der Inflation schneller oder langsamer als der Anstieg ist.
Aktuell sind alle Inflationsdaten unter der Benchmark und es stützt die Vermutung, dass der Rücklauf noch nicht beendet ist.
Was ist billig? >> Teil 7Der weltweite Kohlemarkt hat zwischen 2020 und 2022 eine beeindruckende Entwicklung durchlebt, gekennzeichnet durch eine außergewöhnliche Preissteigerung. In diesem kurzen Zeitraum konnte der Preis für Kohle eine atemberaubende Rally von 825% verzeichnen. Diese dramatische Preissteigerung unterstreicht die Volatilität und die dynamischen Kräfte, die auf den globalen Energiemärkten wirken. Nach dieser bemerkenswerten Preisexplosion befindet sich der Kohlemarkt derzeit in einer Korrekturphase, die den ersten Impuls dieser Preisrally ausgleicht. Diese aktuelle Korrektur könnte für Marktbeobachter und Investoren von besonderem Interesse sein, da sie möglicherweise neue Chancen und Risiken im Kontext der globalen Energie- und Rohstoffmärkte aufzeigt.
Endlich seigen die Zisen -- und die Insolvenzen?Deutsche Zombieunternehmen am Rande des Abgrunds: Zwei-Jahres-Rendite signalisiert Gefahr
In der deutschen Wirtschaftslandschaft zeichnet sich ein düsteres Bild ab: Die sogenannten Zombieunternehmen, jene Firmen, die nur dank niedriger Zinsen und stetiger Refinanzierung überleben, stehen vor einer ernsthaften Bedrohung. Ein entscheidender Indikator für diese Entwicklung ist der jüngste Durchbruch der deutschen Zwei-Jahres-Rendite durch eine kritische Trendlinie. Dies signalisiert einen Wendepunkt in der Zinspolitik, der sich negativ auf Unternehmen auswirkt, die bislang von den historisch niedrigen Zinsen profitierten.
Die Zwei-Jahres-Rendite, ein Maßstab für die kurzfristigen Kreditkosten, hat eine signifikante Trendlinie durchbrochen, was auf steigende Zinsen und damit auf höhere Finanzierungskosten für Unternehmen hindeutet. Dies stellt insbesondere für Zombieunternehmen eine Herausforderung dar, da ihre Geschäftsmodelle oft nicht nachhaltig sind und sie stark von günstigen Kreditbedingungen abhängen.
Ein Blick auf den aktuellen Chart verdeutlicht die Situation: Mit dem Anstieg der Zwei-Jahres-Renditen folgt eine Zunahme der Insolvenzen. Diese Korrelation zeigt deutlich, dass viele dieser Zombieunternehmen an einem finanziellen Scheideweg stehen. Experten warnen, dass diese Entwicklung weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt und die gesamte Wirtschaft haben könnte, da eine Welle von Insolvenzen sowohl Lieferketten als auch Investitionen beeinträchtigen kann.
Insgesamt steht die deutsche Wirtschaft vor einer bedeutenden Umstrukturierung, da die Ära der billigen Kredite zu einem Ende kommt. Für Zombieunternehmen bedeutet dies, dass sie sich entweder anpassen und ihre Geschäftsmodelle überarbeiten müssen, oder dem steigenden Druck nicht standhalten und untergehen werden.
National Financial Conditions Index (NFCI) & BitcoinDer National Financial Conditions Index (NFCI) misst die Strenge oder Lockerheit der finanziellen Bedingungen in den USA und kann indirekte Auswirkungen auf den Bitcoin-Preis haben. Lockerere finanzielle Bedingungen (niedriger NFCI-Wert) tendieren dazu, die Liquidität im Finanzsystem zu erhöhen und niedrigere Kreditkosten zu fördern, was spekulative Investitionen in riskantere Anlageklassen wie Bitcoin begünstigt. In solchen Phasen suchen Investoren nach höheren Renditen, was zu einem Anstieg der Nachfrage und somit des Preises von Bitcoin führen kann.
Umgekehrt führen straffere finanzielle Bedingungen (höherer NFCI-Wert) zu höheren Kreditkosten und reduzierter Liquidität, was risikoaverse Stimmungen fördert und Investoren dazu veranlassen kann, sich von volatilen Anlagen wie Bitcoin zurückzuziehen. In solchen Zeiten könnte der Preis von Bitcoin unter Druck geraten, da die Attraktivität sicherer Anlageformen steigt.
Während der NFCI ein wichtiger Indikator für die allgemeinen finanziellen Bedingungen ist, ist es wichtig zu beachten, dass der Bitcoin-Preis auch von einer Vielzahl anderer Faktoren beeinflusst wird, einschließlich technologischer Entwicklungen, regulatorischer Änderungen und der allgemeinen Marktstimmung gegenüber Kryptowährungen.
National Financial Conditions (NFCI) vs. ISM-Index (Inverted)Der National Financial Conditions Index (NFCI) und der ISM-Index (Inverted) sind zwei Indikatoren, die unterschiedliche Aspekte der Wirtschaft messen und in Analysen verwendet werden können, um Einblicke in die wirtschaftliche Gesundheit und mögliche zukünftige Trends zu gewinnen. Der Vergleich beider Indikatoren, insbesondere im Jahresvergleich (Year-over-Year, YoY%) für den NFCI und in invertierter Form für den ISM, kann eine nützliche Perspektive bieten:
National Financial Conditions Index (NFCI): Der NFCI, herausgegeben von der Federal Reserve Bank of Chicago, misst die Risiken, Kreditverfügbarkeit und finanzielle Bedingungen in den USA. Ein niedrigerer Wert signalisiert lockerere (einfachere) finanzielle Bedingungen, während ein höherer Wert auf straffere (schwierigere) finanzielle Bedingungen hinweist. Die YoY-Veränderung des NFCI kann aufzeigen, wie sich die finanziellen Bedingungen im Vergleich zum Vorjahr entwickelt haben.
ISM-Index (Inverted): Der ISM-Index misst die Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes. Werte über 50 deuten auf eine Expansion hin, Werte unter 50 auf eine Kontraktion. Die Inversion des ISM-Index (also 100 minus ISM-Wert) wird manchmal verwendet, um die Daten besser mit anderen Indikatoren zu vergleichen, die in die entgegengesetzte Richtung interpretiert werden. Ein höherer invertierter ISM-Wert deutet auf eine schwächere Fertigungsleistung hin.
Die Kombination dieser beiden Indikatoren kann Aufschluss darüber geben, wie sich die finanziellen Bedingungen auf die Fertigungsindustrie auswirken oder umgekehrt. Beispielsweise könnten sich straffere finanzielle Bedingungen (höherer NFCI) negativ auf die Fertigungsaktivität (höherer invertierter ISM-Wert) auswirken, da Unternehmen möglicherweise weniger Zugang zu Krediten für Expansion oder Betrieb haben. Umgekehrt könnten lockerere finanzielle Bedingungen die Fertigungsaktivität unterstützen.
Die Analyse der YoY-Veränderung des NFCI im Vergleich zum invertierten ISM-Index bietet eine langfristigere Perspektive auf die Wechselwirkungen zwischen den finanziellen Bedingungen und der Fertigungsaktivität. Sie kann Hinweise darauf geben, ob die gegenwärtigen finanziellen Bedingungen restriktiver oder förderlicher für das Wachstum im verarbeitenden Gewerbe sind im Vergleich zum vorherigen Jahr.
ISM vs. ISM New Orders Minus InventoriesDer ISM (Institute for Supply Management) Index und der ISM New Orders Minus Inventories (Neubestellungen abzüglich Lagerbestände) sind wichtige Wirtschaftsindikatoren, die Aufschluss über die Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes geben. Hier ist, wie sie sich unterscheiden und was ihre Vergleichswerte aussagen können:
ISM Index: Misst die allgemeine Gesundheit des verarbeitenden Gewerbes, basierend auf Faktoren wie Produktion, Neuaufträge, Lieferantenlieferzeiten, Lagerbestände und Beschäftigung. Ein Wert über 50 deutet auf eine Expansion des Sektors hin, während ein Wert unter 50 eine Kontraktion anzeigt.
ISM New Orders Minus Inventories: Dies ist eine spezifischere Metrik, die die Differenz zwischen den Neuaufträgen und den Lagerbeständen misst. Ein hoher Wert kann auf eine steigende Nachfrage hindeuten, die nicht sofort aus den bestehenden Lagerbeständen befriedigt werden kann, was wiederum ein Zeichen für eine bevorstehende Produktionssteigerung sein könnte. Es ist ein Frühindikator für die Produktionsaktivität.
Die Differenz zwischen dem aktuellen ISM Index und dem Wert vor drei Monaten kann Aufschluss über die kurzfristige Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes geben. Eine zunehmende Differenz (wenn der aktuelle Wert höher ist als der Wert vor drei Monaten) deutet auf eine Verbesserung der Bedingungen hin, während eine abnehmende Differenz auf eine Verschlechterung hindeuten könnte.
Die Analyse von "ISM New Orders Minus Inventories" im Vergleich zum aktuellen ISM gibt Hinweise auf die zukünftige Produktionsrichtung. Ein Anstieg in dieser spezifischen Metrik kann ein früher Hinweis auf eine steigende Produktion sein, da Unternehmen mehr Aufträge erhalten, als sie aus ihren aktuellen Lagerbeständen erfüllen können. Dies deutet oft auf eine Beschleunigung der wirtschaftlichen Aktivität hin.
Die Kombination beider Indikatoren bietet eine umfassendere Sicht auf den Zustand und die Aussichten des verarbeitenden Gewerbes. Sie hilft Analysten und Investoren, die kurz- bis mittelfristige Wirtschaftsentwicklung besser einzuschätzen.
Stehen wir vor der großem Knall???Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich...!
Die Inverse Zinskurve hatte ich schonmal als Idee hier auf TradingView gepostet
Nach einer inversen Zinskurve kam es immer mit zeitlichem Verzug zu einer Rezession, wo wiedermal die Löcher mit noch mehr Geld gestopft werden mussten.
Schauen wir nun auf den Chart, so sehen wir das bereits im Juni 2006 der Zins den damaligen Höchststand von 5,25% erreicht hatte und diese Höhe wurde über 400 Tage lang gehalten bis es im August 2007 wieder zu Zins Senkungen kam.
Doch überlegen wir zurück so kam es erst im Jahr 2008 zu größeren Finanz-Wirtschaftskrise.
Wie kann das sein?
Der „American Dream“ vom Eigenheim sollte für möglichst viele wahr werden.
Dadurch konnten auch Menschen mit kleinem Einkommen Kredite aufnehmen und Häuser kaufen, obwohl viele keine Sicherheiten vorweisen konnten, die die Banken bei Zahlungsausfall bekommen würden.
Sehr guter Artikel mit vielen Details aus 2008
Quelle: www.fluter.de
Überlegen wir nun hatten wir die letzten Jahre nicht negativ Zinsen und ein ähnliches Phänomen und jetzt ist der Zins wieder teuer....
Die Arte veröffentlichte eine recht gute Doku www.youtube.com
Wie große werden diesmal die Rettungspakete ....
Was denkst du?
Schreib es hier in die Kommentare!
WIRD DIE GELDMENGE WIRKLICH HERUNTER KOMMEN?Ja, es ist möglich, dass die Gesamtgeldmenge abnimmt.
= Die Gesamtgeldmenge in einer Volkswirtschaft wird von verschiedenen Faktoren wie der Geldpolitik, der Dynamik des Bankensystems und den wirtschaftlichen Bedingungen beeinflusst.
Hier sind einige Szenarien, in denen die Gesamtgeldmenge abnehmen kann:
KONTRAKTIONISTISCHE GELDPOLITIK
Die Zentralbanken haben die Möglichkeit, die Geldmenge durch ihre Geldpolitik zu steuern. Wenn sie eine kontraktive Geldpolitik betreiben, ergreifen sie Maßnahmen zur Verringerung der Geldmenge, um die Inflation zu kontrollieren. Dies kann den Verkauf von Staatspapieren, die Erhöhung der Mindestreserveanforderungen für Banken oder die Anhebung der Zinssätze beinhalten, was zu einem Rückgang der Geldmenge führen kann.
BANKZUSAMMENBRÜCHE ODER BANK-RUNS
Wenn mehrere Banken zusammenbrechen oder einen Bank-Run erleben, kann dies zu einer Verringerung der Geldmenge führen. Wenn Banken scheitern, kann das Geld, das die Kunden bei diesen Banken eingezahlt haben, verloren gehen, was zu einem Rückgang der gesamten Geldmenge führt.
WIRTSCHAFTLICHE SCHRUMPFUNG
In Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs, z. B. in Rezessionen oder Depressionen, können Unternehmen und Privatpersonen ihre Kreditaufnahme und ihre Ausgaben verringern, was zu einem Rückgang der Nachfrage nach Krediten und Geld führt. Infolgedessen kann das Geldangebot schrumpfen.
EINZIEHUNG VON BARGELD ODER DEMONETISIERUNG
Regierungen können bestimmte Stückelungen von Bargeld aus dem Verkehr ziehen oder ganz demonetisieren. Dies kann aus verschiedenen Gründen geschehen, z. B. zur Bekämpfung von Fälschungen, zur Förderung des digitalen Zahlungsverkehrs oder zur Eindämmung von Schwarzmarktaktivitäten. In solchen Fällen würde die gesamte Geldmenge abnehmen, da die aus dem Verkehr gezogene Währung ungültig wird.
ABWERTUNG ODER DEFLATION
Wenn der Wert der Währung eines Landes erheblich sinkt (Abwertung) oder ein anhaltender Rückgang des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen zu verzeichnen ist (Deflation), kann die gesamte Geldmenge in Bezug auf ihre Kaufkraft effektiv abnehmen.
Während diese Szenarien zu einem Rückgang der Gesamtgeldmenge führen können, ist es wichtig zu wissen, dass in modernen Volkswirtschaften die Geldmenge in der Regel von den Zentralbanken gesteuert wird, die bestrebt sind, stabile und vorhersehbare monetäre Bedingungen aufrechtzuerhalten, um Wirtschaftswachstum und Stabilität zu fördern.
Ein erheblicher und anhaltender Rückgang der Geldmenge kann sich nachteilig auf die Wirtschaftstätigkeit auswirken, weshalb die Zentralbanken im Allgemeinen bestrebt sind, abrupte Schrumpfungen der Geldmenge zu vermeiden.
Sollte dir diese Idee und Erklärung einen Mehrwert geboten haben, würde ich mich über einen KOMMENTAR oder BOOST sehr freuen.
Vielen Dank und ein erfolgreiches Traden!
Lag ich faslch? Wie geht es jetzt weiter?Liebe Tradingview-Community,
in meinem Artikel am 11. Juni habe ich über die Entwicklung im S&P 500 gesprochen und am Ende gesagt, dass ich von einem baldigen Top ausgehe. Nun sind wir mehrere Wochen lang immer noch am Steigen und auf dem besten Weg zu einem neuen Allzeithoch, lag ich vielleicht falsch? Diese Frage stelle ich mir jeden Tag aufs Neue, und daher werden wir uns heute mal verschiedene Indikatoren anschauen, die entweder für ein baldiges Top oder für ein neues ATH sprechen.
Der entscheidende Faktor für die Lösung dieser Frage ist die Rezession. Bleibt sie vielleicht aus? Schauen wir uns dazu die Lage in der Realwirtschaft an:
Die obige Grafik zeigt in Orange die Daten im Verarbeitenden Gewerbe und in Rot die Daten im Dienstleistungssektor. Dabei sind Indizes für Preise, Beschäftigung und Bestellungen zu sehen. Momentan stagniert die Beschäftigung seit mehreren Monaten. Die Indizes für Preise und neue Bestellungen haben einen nach unten gerichteten Trend. Nun können wir also festhalten, dass die neuen Bestellungen wieder ansteigen müssen, damit Unternehmen weiter die Produktion steigern und neue Mitarbeiter einstellen. Ansonsten könnte die Beschäftigung zurückgehen, und die Arbeitslosenquote würde ansteigen.
Anhand von historischen Daten war ein Tief in der Arbeitslosigkeit oft ein Hoch im S&P 500.
Zusammengefasst ist also ein baldiger wirtschaftlicher Aufschwung wichtig, damit die Nachfrage erhalten bleibt und Unternehmen Gewinne machen. Hier sehe ich jedoch einige Probleme, da Zentralbanken immer noch restriktiv agieren. Die Geldmenge wird reduziert und Zinsen erhöht, hierzu einmal eine Grafik zur globalen Liquidität:
Die Korrelation zwischen dem S&P 500 in Orange mit der globalen Liquidität ist meiner Meinung nach sehr gut sichtbar, jedoch ignoriert der Markt in den letzten Monaten die fallende Liquidität. Daher habe ich meinen Artikel am 11. Juni auch den Titel "Diese Entwicklung macht mir Angst" gegeben. Zurzeit gibt es einfach viele Korrelationen und Indikatoren, die eine bärishe Sichtweise zeigen. Als Analyst muss ich mir jedoch bewusst sein, dass es trotzdem anders kommen kann. Daher möchte ich heute auch eine bullishe Möglichkeit zeigen. Denn sollte die Wirtschaft stark bleiben und zyklische Rohstoffe wieder ansteigen, sehe ich die Möglichkeit einer neuen Bullenrallye. Demnach bleibe ich in abwartender Haltung und gehe keine großen Positionen ein.
Um abschließend auf den Kurs des S&P 500 zurückzukommen, wird uns die nächste Korrektur mehr Informationen darüber geben, wie es weitergeht. Ist sie 3-teilig, so tritt die bullishe Alternative ein. Ist sie 5-teilig, so bleibt mein übergeordneter Count (A-B-C) vom 11. Juni bestehen.
Ich hoffe, dass euch dieses Update gefallen hat, und ihr auf den Like/die Rakete tippt oder/und einen Kommentar hinterlasst. Ansonsten wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende.
Profitables Investieren und bis zum nächsten Mal.
Euer CryptoRaphael
Arbeitslosenzahlen Deutschland (Forschung) Ich lasse euch ein wenig an meiner Forschung zur Charttechnik teilhaben.
Geht bitte nicht davon aus, dass der Chart aufgeht.
Interessant ist jedoch die Beobachtung in Bezug zur Elliott Wellen Struktur. Die C kam sogar mit einer kleinen Divergenz. Das Navarro steht gegen ein Black Swan und ist ein Intra. Den Black Swan dürft ihr gerne selber versuchen zu finden. Wer ihn gefunden hat, haut seinen Chart einfach mal in die Comments. Have Fun !
Hauspreise / USOIL Teil 2 - Warum 200$ + kommenSehen wir uns hier einmal das Medianhauspreis Verhältnis zum USOIL an.
Wir können hier erkennen, dass bereits zweimal ein Verhältnis von knapp 1600 Barrel im Verhältnis zu einem Median Haus eingetreten ist.
Auch wenn die Häuser immer teurer werden spiegelt diese Ratio ganz klar das Verhältnis zu ÖL-Spitzenpreisen wider.
Bei dem aktuellen Preis von gut 432.000$ für ein Haus wäre dies bei einem ähnlichen Verhältnis ca 270 $ USOIL.
M2SL / USOIL Teil1 - Warum 200$+ kommenOhne hier einem Narrativ auf dem Leim zu gehen, dass wir morgen schon alle mit Elektroautos fahren und alle Schiffe mit Solarstrom laufen werden... Wollen wir uns in diesem Teil der Serie ersteinmal das Verhältnis der Geldmenge M2 zu den Damaligen höchstpreisen im USOIl ansehen.
Ich sage nicht dass diese Ratios wieder erreicht werden, ich sage allerdings dass sie nach dieser Chartserie selbst entscheiden können ob sie 200$ Öl für ausgeschlossen halten.. unabhängig davon was dies an der Zapfsäule für auswirkungen haben wird.
M2SL / Silber wie steht es mit früheren Verhältnissen-So die Hausregeln sollten jetzt passen-noch ein upload - falls sie wieder gelöscht werden
um alle Englischen Begriffe zu entfernen -.-
ist der Rohstoffzyklus in Takt? Was wäre der aktuelle Silberpreis wenn ähnliche Verhältnisse ins Silber fließen würden?
Was sind realistische Preisziele für Silber basierend auf früheren Zyklen?
noch ein upload - falls sie wieder gelöscht werden
um alle Englischen Begriffe zu entfernen -.-
CURRCIR / Gold - 4000 $ Gold realistisch?"die Hausregeln halte ich jetzt hoffentlich alle ein"
Ein weiteres Puzzelstein dass es zu beleuchten gilt. Mich interessieren hier ebenfalls noch keine Prozentualen Preissteigerungen. Nur Absolute Zahlen die in die Schätzung mit Einfließen sollen.
In diesem Teil der Sereie sehen wir uns Währungseinheiten im Umlauf im Verhältnis zum Goldpreis an
Bargeld im Umlauf ist das gesamte Geld, das von der Währungsbehörde eines Landes ausgegeben wurde, abzüglich Bargeld, das aus dem System entfernt wurde. Der Bargeldumlauf stellt einen Teil der gesamten Geldmenge dar, wobei ein Teil der Gesamtmenge auf Giro- und Sparkonten gespeichert wird.
M2SL / Gold -- Was sagen die rechnerischen Preisziele?"erneut hochgeladen"
Steigt das Verhältnis Geldmenge zu Gold oder sinkt es?
Was haben die letzten Rohstoffzyklen für Verhältnisse gebracht?
Wie sieht es aus wenn wieder ähnlich viel Kapital in Gold fließt?
Ich möchte noch nicht auf prozentuale Wertsteigerung gehen sondern in diesem Teil der Reihe auf rechnerische Werte anhand früherer Verhältnisse eingehen. Ich hab das bereits alles für Gold/Silber/Öl erstellt und in eine Präsentation gepackt. Es dauert allerdings die Charts mit allen notwendigen Erklärungen zusammenzufassen und hochzuladen.






















