Schwächeres Futures-Volumen belastet Bitcoin weiter!Hallo liebe TradingView-Community, 👋
schauen wir uns heute Bitcoin rein auf dem 4H-Chart an. Nach vielen gescheiterten Versuchen schafft es der Kurs heute endlich, die Diagonale rote Trendlinie nach oben zu durchbrechen.
Dadurch wäre der Weg kurzfristig zunächst frei bis in die gelbe Widerstandszone sowie zur 800er EMA.
Trotzdem glaube ich aktuell nicht, dass Bitcoin momentan genug Stärke besitzt, um nachhaltig weiter nach oben auszubrechen, selbst wenn die 800er EMA noch angelaufen werden sollte.
Meiner Meinung nach spricht momentan weiterhin vieles dafür, dass wir später nochmals tiefer ziehen und ein neues tieferes Tief bilden könnten. ⚠️
Warum?
Die Funding Rates bleiben überwiegend positiv, was zeigt, dass weiterhin viele Long-Positionen im Markt liegen. Gleichzeitig hält der Verkaufsdruck durch die US Spot ETFs weiter an:
• Gestern erneut über 330 Millionen US-Dollar an Abflüssen
• Davon allein über 325 Millionen bei BlackRock IBIT
Das zeigt, wie groß der aktuelle Verkaufsdruck durch institutionelles Kapital weiterhin ist.
Zusätzlich fällt auf:
Bitcoin hat zunehmend Probleme, die 200er EMA im 4H-Chart zurückzuerobern. Der Kurs wirkt dort immer schwächer.
Auch die Onchain-Daten bleiben kritisch:
Das Futures-Volumen nimmt weiter ab und genau dieses Verhalten ging in der Vergangenheit häufig weiteren Abwärtsbewegungen voraus. 🚨
„Disziplin schlägt Emotionen.
Gemeinsam Kapital schützen und langfristig profitabel bleiben.“
Wer viel Geld hat, kann spekulieren.
Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren.
Wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Mit freundlichen Grüßen
ANDO
Liquiditity
Kurze Euphorie, harte Realität, Liquiditätsjagd mit Ziel auf 39KHallo liebe TradingView-Community,
lasst uns zum Montagabend einen strukturierten Blick auf den Bitcoin-Chart werfen und den Wochenstart sauber einordnen.
Der gestrige Impuls hat den Kurs um mehr als 2.000 USD nach oben getrieben, eine Bewegung, die auf den ersten Blick Stärke signalisiert. Doch genau hier ist Vorsicht gefragt solche schnellen Anstiege, die durch kurzfristige News wie Tweets von US-Präsidenten ausgelöst werden, sind selten nachhaltig. Der Markt reagiert impulsiv, aber die zugrunde liegende Struktur bleibt unverändert.
Und genau diese Struktur zeigt aktuell weiterhin Schwäche.
Werfen wir einen Blick auf die On-Chain-Daten, diese liefern uns einen klaren Einblick in das Verhalten der Marktteilnehmer. Besonders auffällig ist, dass kurzfristige Anleger ihre Bitcoin-Bestände zunehmend mit Verlust an die Börsen transferieren. Allein in den letzten 24 Stunden wurden über 20.000 BTC in den Markt gedrückt. Das ist ein klares Zeichen von Kapitulation im kurzfristigen Bereich, und gleichzeitig ein Hinweis darauf, dass Vertrauen fehlt.
Wenn wir den Blick weiten und das makroökonomische Umfeld einbeziehen, wird die Situation nicht einfacher. Der Ölpreis, insbesondere Brent Crude Oil, zeigt weiterhin Stärke. Analysten sprechen teilweise sogar von möglichen Verdopplungsszenarien. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, hätte das direkte Auswirkungen auf die Inflation. Steigende Energiepreise treiben die Inflation nach oben, und erhöhen damit den Druck auf die Zentralbanken, die Zinsen länger hoch zu halten oder sogar weiter anzuheben.
Und genau hier liegt das Problem:
Höhere Zinsen entziehen dem Markt Liquidität. Kapital wird teurer, Risiko wird unattraktiver. In einem solchen Umfeld stellt sich die entscheidende Frage: Woher soll neues Geld kommen, das in Risiko-Assets wie Bitcoin fließt?
Schauen wir nun auf die technische Struktur.
Seit dem Bruch der 200er Daily EMA hat sich das Marktverhalten deutlich verändert. Die aktuelle Bewegung weist starke Parallelen zu vorherigen Abwärtsphasen auf. Legt man die Struktur eins zu eins übereinander, ergibt sich ein mögliches Szenario, in dem der Kurs in Richtung 39.000 USD zurückläuft.
Warum genau diese Zone?
Der Bereich um 39K markiert die Konsolidierungsphase von Ende 2023 bis Anfang 2024. Gleichzeitig handelt es sich um eine Zone mit hohem Volumen, was sich im VPVR klar widerspiegelt. Solche Bereiche wirken häufig wie Magneten für den Preis, insbesondere dann, wenn darüber liegende Strukturen gebrochen wurden.
Aus Marktsicht bedeutet das:
Sollte der Verkaufsdruck anhalten, ist ein Anlaufen dieser Zone keineswegs unwahrscheinlich.
Der Markt zeigt kurzfristige Stärke in Form impulsiver Bewegungen, doch diese basieren aktuell mehr auf Nachrichten als auf echter Nachfrage. Gleichzeitig sehen wir:
– Kapitulation bei kurzfristigen Anlegern
– Schwaches Vertrauen im Markt
– Makroökonomischen Gegenwind durch steigende Energiepreise und potenziell höhere Zinsen
Diese Kombination ist typisch für frühe oder mittlere Phasen eines Bärenmarktes.
Dieses Mal könnte es härter werden.
Sollte sich das aktuelle Umfeld bestätigen, stehen wir möglicherweise erst am Anfang einer tiefergehenden Korrektur.
Viel Erfolg beim Analysieren – und bleibt strukturiert.
Think beyond the chart – lest, was die Kerzen wirklich erzählen.
MoonClub Team 🚀

