Dax - Korrektur beendet und Übergang in letzten Bullenzyklus📊 DAX | Video-Update – Ist die Korrektur bereits abgeschlossen?
Im heutigen DAX-Update prüfen wir die Indizien für unser Primärszenario und gehen der Frage nach, ob die laufende Korrektur möglicherweise bereits abgeschlossen wurde.
Dazu zeigen wir auf, welche Faktoren aktuell für diese Annahme sprechen, wie sich daraus unsere Erwartung für den weiteren Verlauf ableitet und welche Levels nun fortlaufend gehalten werden müssen, damit dieses Szenario weiter Bestand hat.
🎬 Im heutigen Video besprechen wir die entscheidenden Hinweise, die aktuelle Einordnung und die Marken, auf die es jetzt besonders ankommt.
🙏 Unterstütze WELLENBLICK TRADING
👍 Like · 💬 Kommentar · ⭐ Follow/ABO auf TradingView
🌊 Euer WELLENBLICK TRADING
Märkte folgen Strukturen – wir folgen dem Plan.
⚠️ Hinweis mit Augenzwinkern:
Diese Analyse stellt keine Anlageberatung dar.
Wir lesen keine Kristallkugeln 🔮 – wir lesen Strukturen, Zeit und Preis.
Was der Markt daraus macht, entscheidet er wie immer selbst.
Analyse
WTI Rohöl Update - Entwicklung seit gestern / weitere Erwartung 📊 WTI | Video-Update – Markt bleibt im erwarteten Fahrplan
Im heutigen WTI-Update schauen wir uns an, wie sich der Markt weiter innerhalb der gestern besprochenen Erwartung bewegt hat.
Darauf aufbauend besprechen wir den weiteren Fahrplan und ordnen ein, welche Bereiche und Levels für die nächsten Bewegungen nun im Fokus stehen.
🎬 Die konkrete Einordnung und das daraus abgeleitete Szenario besprechen wir im heutigen Video.
🙏 Unterstütze WELLENBLICK TRADING
👍 Like · 💬 Kommentar · ⭐ Follow/ABO auf TradingView
🌊 Euer WELLENBLICK TRADING
Märkte folgen Strukturen – wir folgen dem Plan.
⚠️ Hinweis mit Augenzwinkern:
Diese Analyse stellt keine Anlageberatung dar.
Wir lesen keine Kristallkugeln 🔮 – wir lesen Strukturen, Zeit und Preis.
Was der Markt daraus macht, entscheidet er wie immer selbst
Vergiss den Lärm So erkennst du das große Bild!Moin zusammen und willkommen zu Tag 5! Gestern haben wir darüber gesprochen, dass du aufhören musst, wie ein Zocker zu denken, und anfangen solltest, dein Trading wie ein Forschungslabor zu betreiben. Heute zoomen wir mal richtig raus.
Die meisten Anfänger kleben mit der Nase direkt am Chart. Sie suchen nach dem perfekten Indikator, geraten in Panik, wenn eine Aktie mal die Erwartungen verfehlt, oder jubeln, wenn der Ölpreis kurz zuckt. Aus dieser extrem herangezoomten Perspektive wirkt jede Preisbewegung am Markt völlig zufällig und chaotisch (sogenanntes idiosynkratisches Rauschen).
Aber was wäre, wenn ich dir sage, dass das, was wie Zufall aussieht, in Wirklichkeit einem massiven, unsichtbaren System folgt? Lass uns heute über den ultimativen Treiber der Märkte sprechen.
Das Rauschen vs. Das Signal
Wenn du nicht verstehst, in welchem makroökonomischen Umfeld wir uns befinden, tappst du im Dunkeln.
Einer der größten Fehler, den fast jeder am Anfang an der Börse macht, ist, dass er jede einzelne Kursbewegung isoliert betrachtet. Eine Aktie fällt und sofort denkt man: Das Unternehmen ist schlecht. Ein Rohstoff steigt und man denkt: Da muss es irgendwo ein spezielles Problem geben. Eine Anleihe verkauft ab und man vermutet direkt irgendein Drama rund um Ausfallrisiken oder Politik. Aus dieser ganz nahen Perspektive wirkt der Markt wie ein einziger Haufen Chaos. Alles scheint irgendwie zufällig, jedes Asset scheint seine eigene kleine Story zu haben und nichts hängt so richtig miteinander zusammen.
Genau das ist das Problem.
Wenn du nur auf die Oberfläche schaust, siehst du zwar Bewegung, aber du verstehst nicht, warum sich die Dinge wirklich bewegen. Du siehst nur die Schlagzeile, aber nicht die Kraft dahinter. Und an genau diesem Punkt verlieren sich die meisten Anfänger in Nachrichten, Einzelmeldungen und dem ständigen Versuch, jede kleine Bewegung mit irgendeiner Story zu erklären.
Nehmen wir mal ein simples Beispiel: Ein Unternehmen verfehlt seine Quartalszahlen. Der klassische Anfänger schaut drauf und denkt sofort: Management schlecht, Aktie schlecht, raus da. Klingt erstmal logisch. Aber wenn du makroökonomisch denkst, stellst du eine wichtigere Frage:
Hat wirklich nur dieses Unternehmen ein Problem — oder schwächelt gerade die Nachfrage im ganzen Sektor?
Vielleicht kaufen die Verbraucher gerade allgemein weniger. Vielleicht steigen Finanzierungskosten. Vielleicht sinken Realeinkommen. Vielleicht sind die Lagerbestände im gesamten Sektor zu hoch. In so einem Fall ist die verfehlte Gewinnmeldung nicht einfach ein unternehmensspezifisches Problem, sondern nur ein Symptom eines viel größeren, systemischen Problems. Das Unternehmen ist dann nicht die Ursache — es ist nur einer der ersten sichtbaren Orte, an denen sich die makroökonomische Realität zeigt.
Genau das Gleiche gilt in die andere Richtung.
Stell dir vor, der Preis für Orangensaft steigt plötzlich stark an. Der Anfänger sucht sofort nach einer ganz spezifischen Erklärung. Vielleicht schlechte Ernte, schlechtes Wetter, Lieferkettenproblem, irgendwas in Brasilien. Kann natürlich alles sein. Aber die Makro-Perspektive fragt wieder breiter:
Ist die Nachfrage nach Konsumgütern insgesamt gestiegen, weil die Leute mehr Einkommen haben oder mehr ausgeben können?
Wenn Einkommen steigen, Beschäftigung stabil ist und Konsumenten bereit sind, mehr Geld auszugeben, dann steigt oft nicht nur die Nachfrage nach einem einzelnen Produkt, sondern nach vielen Dingen gleichzeitig. Dann ist der höhere Orangensaftpreis vielleicht gar keine isolierte Story mehr, sondern Teil eines größeren Nachfrageimpulses in der Wirtschaft.
Und genau hier beginnt Makrodenken.
Ein professioneller Makro-Ansatz versucht nicht, jede einzelne Kursbewegung eines einzelnen Assets emotional oder mit einer Mini-Story zu erklären. Er versucht, das ganze Hintergrundrauschen auszublenden. Denn dieses Rauschen ist riesig. Täglich kommen hunderte Meldungen, Analysten-Kommentare, Earnings-Reports, politische Headlines, Lagerdaten, Fed-Reden, Gerüchte und Meinungen in den Markt. Wenn du jede davon einzeln jagst, wirst du mental komplett zerlegt.
Deshalb ist die wichtigere Frage nicht:
Was ist heute bei diesem einen Asset passiert?
Sondern eher:
Welche größere Kraft wirkt gerade im Hintergrund auf viele Assets gleichzeitig?
Und das ist der Unterschied zwischen Rauschen und Signal.
Rauschen sind die tausend kleinen, kurzfristigen, oft emotional interpretierten Einzelereignisse.
Signal ist die systemische Kraft darunter, die ganze Sektoren, Anlageklassen und oft sogar fast alle Märkte gleichzeitig beeinflusst.
Das ist wichtig, weil Märkte auf den ersten Blick oft extrem Chaotisch wirken — also so, als hätte jede Preisbewegung ihre komplett eigene Ursache. Aber wenn du weit genug rauszoomst, merkst du: Vieles, was individuell aussieht, ist in Wahrheit kollektiv. Vieles, was zufällig aussieht, ist eigentlich systemisch. Vieles, was wie eine Einzelstory aussieht, ist oft nur der sichtbare Ausdruck derselben makroökonomischen Dynamik.
Ein Unternehmen verkauft weniger? Vielleicht schwächt sich das Wachstum ab.
Anleiherenditen ändern sich? Vielleicht passt der Markt gerade seine Erwartungen an Wachstum, Inflation und Zentralbankpolitik an.
Rohstoffe ziehen an? Vielleicht beschleunigt sich das nominale Wachstum und die Nachfrage wird stärker, als das Angebot kurzfristig mithalten kann.
Plötzlich erkennst du: Diese Dinge sind gar nicht voneinander getrennt. Sie hängen zusammen.
Und genau deshalb ist Makro für Investoren so mächtig.
Wenn du anfängst, in systemischen Treibern zu denken, musst du nicht mehr jede einzelne Marktbewegung wie ein Detektiv auf Mikroebene auseinandernehmen. Stattdessen konzentrierst du dich auf die paar wirklich wichtigen Kräfte, die den Großteil der Bewegung erklären. Das macht deine Analyse nicht nur sauberer, sondern auch ruhiger. Du reagierst weniger auf Lärm und fokussierst dich stärker auf das, was tatsächlich einen Unterschied macht.
Für ein Portfolio ist das ein riesiger Vorteil.
Denn wenn du nur Einzelstories jagst, läufst du ständig Gefahr, dich im idiosynkratischen Rauschen zu verlieren. Du hast dann zehn Meinungen zu zehn Märkten, aber keinen übergeordneten Rahmen. Wenn du dagegen das systemische Signal erkennst, kannst du Märkte viel besser einordnen. Du verstehst eher, welche Anlageklassen gerade Rückenwind haben, welche Gegenwind bekommen und warum manche Bewegungen nicht zufällig, sondern logisch sind.
Am Ende geht es also nicht darum, die kleine Story komplett zu ignorieren. Natürlich haben einzelne Assets ihre eigenen Treiber. Natürlich spielen Earnings, Zinspolitik, Lagerbestände, Managemententscheidungen oder Angebotsengpässe eine Rolle. Aber der Makroansatz hilft dir dabei, das alles in die richtige Reihenfolge zu bringen.
Er sagt dir:
Nicht jede Bewegung ist wichtig.
Nicht jede Schlagzeile ist relevant.
Und nicht jede Einzelstory ist der wahre Treiber.
Oft ist das, was du an der Oberfläche siehst, nur das Echo von etwas viel Größerem im Hintergrund.
Und genau deshalb suchen wir nicht einfach nach der nächsten Nachricht.
Wir suchen nach dem Signal.
Nach der Kraft, die nicht nur einen Chart bewegt, sondern gleich mehrere.
Nicht nur eine Aktie, sondern ganze Sektoren.
Nicht nur eine Position, sondern komplette Anlageklassen.
Erst wenn du diesen Unterschied verstehst, hörst du auf, den Markt wie eine Sammlung zufälliger Storys zu sehen.
Und genau da beginnt eigentlich echtes Makrodenken.
Der Motor von allem: Das Wirtschaftswachstum wir kenne es als GDP/BIP
Wenn wir das ganze Marktchaos mal etwas glätten und den täglichen News-Lärm ausblenden, bleibt auf lange Sicht ein Treiber übrig, der für fast alle großen Anlageklassen extrem wichtig ist: das Wirtschaftswachstum.
Das klingt erstmal nach trockenem Uni-Stoff, ist aber in Wahrheit ziemlich simpel. Denn am Ende geht es immer um dieselbe Grundfrage:
Wird in der Wirtschaft insgesamt mehr gemacht, mehr verdient, mehr ausgegeben und mehr produziert — oder weniger?
Genau das versucht man mit dem BIP, also dem Bruttoinlandsprodukt, in einer großen Zahl zusammenzufassen. Du musst das BIP dabei nicht wie eine trockene Statistik sehen, sondern eher wie ein riesiges Gesamtbild der Wirtschaft. Ein Mosaik. Und dieses Mosaik besteht aus mehreren Teilen, die alle zusammenhängen: Einkommen, Ausgaben, Produktion und Beschäftigung.
Warum ist das so wichtig?
Weil diese Dinge in einer Wirtschaft nicht getrennt voneinander existieren. Sie hängen in einem Kreislauf zusammen. Wenn Menschen arbeiten, verdienen sie Einkommen. Mit diesem Einkommen konsumieren sie, zahlen Miete, kaufen Produkte, fahren in Urlaub oder investieren. Diese Ausgaben werden auf der anderen Seite zu Umsätzen für Unternehmen. Unternehmen produzieren daraufhin mehr, stellen Leute ein oder halten Beschäftigung stabil. Und dadurch fließt wieder Einkommen zurück ins System.
Das heißt: Einkommen erzeugt Ausgaben, Ausgaben erzeugen Produktion, Produktion stabilisiert Beschäftigung und Beschäftigung erzeugt wieder Einkommen.
Und genau deshalb ist der Arbeitsmarkt so zentral.
Denn ohne Jobs fehlt Einkommen. Ohne Einkommen fehlt Kaufkraft. Ohne Kaufkraft schwächen sich Ausgaben ab. Und wenn die Ausgaben schwächer werden, geraten Produktion, Unternehmensumsätze und letztlich auch Vermögenspreise unter Druck. Deshalb ist der Arbeitsmarkt nicht einfach nur irgendein Datenpunkt unter vielen. Er sitzt praktisch im Zentrum dieses gesamten wirtschaftlichen Kreislaufs.
Wenn du also verstehen willst, ob die Wirtschaft eher Rückenwind oder Gegenwind für Märkte liefert, dann beobachtest du nicht nur eine einzelne Zahl. Du versuchst zu verstehen, wie sich dieses gesamte Mosaik verändert. Werden die Leute mehr beschäftigt oder weniger? Wachsen Einkommen? Beschleunigen sich Ausgaben? Zieht die Produktion an oder schwächt sie sich ab?
Genau deshalb ist das BIP als Konzept so mächtig. Es versucht nicht, nur einen kleinen Ausschnitt der Wirtschaft zu messen, sondern das große Ganze.
Wichtig ist dabei aber ein Punkt, den viele falsch verstehen:
Wenn Makro-Leute vom BIP sprechen, meinen sie meistens nicht einfach nur die eine offizielle Regierungszahl, die irgendwann mit Verzögerung veröffentlicht wird und dann kurz eine Schlagzeile produziert.
Denn wenn die offizielle BIP-Zahl kommt, ist ein großer Teil des Marktes oft schon längst weiter.
Der Markt handelt nicht die Vergangenheit. Der Markt handelt Erwartungen Und genau deshalb traden wir nicht stumpf die verspätete Headline, sondern das Konzept dahinter. Also die laufende Entwicklung des Wachstums. Die Richtung. Die Beschleunigung oder Abschwächung. Die Frage, ob sich die wirtschaftliche Aktivität gerade verbessert oder verschlechtert.
Man kann sich das vorstellen wie beim Autofahren: Du willst nicht erst wissen, wo der Zug war, nachdem er schon durch den Bahnhof gefahren ist. Du willst früh erkennen, wohin er gerade rollt.
Und hier kommen sogenannte Nowcasting-Modelle ins Spiel.
Das klingt komplizierter, als es ist. Im Kern versuchen solche Modelle, das aktuelle Wirtschaftswachstum schon heute möglichst gut einzuschätzen, obwohl die offizielle BIP-Zahl erst später veröffentlicht wird. Sie nehmen dafür viele aktuelle Datenpunkte — zum Beispiel Arbeitsmarktdaten, Konsumdaten, Produktionsdaten, Umsätze, Stimmungsindikatoren und andere hochfrequente Informationen — und bauen daraus ein laufendes Bild davon, wie sich die Wirtschaft jetzt gerade entwickelt.
Nicht in drei Monaten. Nicht rückblickend. Sondern möglichst in Echtzeit.
Für uns als Marktteilnehmer ist das extrem wertvoll, weil wir dadurch nicht nur sehen, was die Wirtschaft war, sondern was sie gerade wird. Und genau das ist der Unterschied zwischen trockener Volkswirtschaft und nutzbarer Makroanalyse.
Denn für Vermögenspreise zählt nicht nur das Niveau des Wachstums, sondern oft noch stärker die Veränderung.
Beschleunigt sich das Wachstum?
Verliert es an Momentum?
Ist die Wirtschaft stärker als vom Markt erwartet?
Oder kippt sie unter der Oberfläche schon weg, bevor die breite Masse es merkt?
Sobald du anfängst, so zu denken, verändert sich dein Blick auf Märkte komplett.
Dann ist das BIP nicht mehr einfach nur irgendeine Zahl aus den Nachrichten. Dann wird es zu einem Rahmen, mit dem du viele Dinge gleichzeitig besser einordnen kannst. Warum Aktien gerade Rückenwind haben. Warum Anleihen plötzlich anders reagieren. Warum bestimmte Rohstoffe explodieren oder warum ganze Sektoren gleichzeitig schwächer werden.
Das Wirtschaftswachstum ist deshalb nicht einfach nur ein Makro-Thema unter vielen. Es ist einer der zentralen Motoren, die unter der Haube fast aller Märkte laufen.
Und wenn du neu an der Börse bist, dann musst du nicht sofort jedes volkswirtschaftliche Detail auswendig können. Aber du solltest anfangen, dieses Grundprinzip zu verstehen Wenn die Wirtschaft insgesamt mehr Einkommen, mehr Beschäftigung, mehr Ausgaben und mehr Produktion erzeugt, verändert das die Spielregeln für fast alle Assets.
Genau deshalb schauen wir auf Wachstum.
Nicht weil das schick klingt.
Sondern weil es einer der wichtigsten Treiber hinter dem gesamten Markt ist.
Wie der Motor deine Assets antreibt
Jetzt wird’s richtig spannend. Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass das Wirtschaftswachstum so etwas wie der große Motor unter der Haube der Märkte ist. Aber nur weil derselbe Motor im Hintergrund läuft, heißt das noch lange nicht, dass sich jedes Asset gleich verhält.
Genau hier machen viele Anfänger den nächsten Denkfehler. Sie hören: „Wachstum steigt“ und denken automatisch: „Okay, dann muss ja einfach alles bullish sein.“ Aber so funktioniert es nicht. Denn unterschiedliche Anlageklassen hängen auf komplett verschiedene Weise an diesem Motor.
Du kannst dir das vorstellen wie bei Fahrzeugen. Derselbe Straßenabschnitt fühlt sich für einen Sportwagen anders an als für einen LKW oder ein Motorrad. Genauso reagiert auch nicht jedes Asset gleich auf dieselbe makroökonomische Veränderung. Wachstum ist also nicht einfach nur wichtig, sondern die entscheidende Frage ist:
Wie genau überträgt sich Wachstum auf dieses Asset?
Und genau das schauen wir uns jetzt an.
Aktien – Die Gewinn-Maschinen
Bei Aktien ist die Verbindung zum Wirtschaftswachstum am direktesten und am leichtesten zu verstehen. Aktien sind im Kern Ansprüche auf zukünftige Unternehmensgewinne. Wenn du also eine Aktie kaufst, wettest du letztlich darauf, dass ein Unternehmen in Zukunft Umsatz macht, profitabel bleibt und diesen Wert irgendwie an die Aktionäre weitergibt sei es über steigende Kurse, Dividenden oder Aktienrückkäufe Und jetzt kommt das Entscheidende:
Das Wirtschaftswachstum bestimmt, wie viel in der Wirtschaft insgesamt ausgegeben wird. Wenn Haushalte mehr konsumieren, Unternehmen mehr investieren und die allgemeine Aktivität steigt, dann erhöht sich auch die Chance, dass Unternehmen mehr Produkte verkaufen und mehr Umsatz machen.
Mehr Wachstum bedeutet also erstmal: mehr potenzielle Einnahmen für Unternehmen.
Aber Umsatz allein reicht noch nicht. Denn für den Aktienkurs zählt nicht nur, dass ein Unternehmen mehr verkauft, sondern auch, was davon am Ende übrig bleibt. Wenn der Umsatz steigt, aber gleichzeitig alle Kosten genauso stark oder sogar stärker steigen, bringt dir das als Aktionär wenig. Deshalb sind Aktien vor allem dann stark, wenn das reale Wachstum zunimmt — also wenn tatsächlich mehr produziert, verkauft und konsumiert wird, nicht nur alles teurer wird.
Denn nur dann können Unternehmen ihre Margen wirklich verbessern.
Das ist ein extrem wichtiger Punkt, den viele am Anfang nicht verstehen: Aktien lieben nicht einfach jede Form von nominalem Wachstum. Sie lieben vor allem Wachstum, bei dem Umsätze steigen und die Gewinne mitziehen können. Wenn Unternehmen ihre Preise zwar anheben, aber ihre Inputkosten genauso stark steigen, bleibt von diesem „Wachstum“ für die Aktionäre oft wenig übrig.
Darum performen Aktien meistens besonders gut in Umfeldern, in denen die Wirtschaft gesund wächst, die Nachfrage stabil ist und die Unternehmen mehr verkaufen können, ohne dass ihre Kosten komplett aus dem Ruder laufen.
Und genau daraus ergibt sich auch die andere Seite.
Wenn das Wachstum nachlässt, wird es für Unternehmen schwieriger. Die Nachfrage schwächt sich ab, Umsätze geraten unter Druck, Lagerbestände steigen vielleicht, Investitionen werden zurückgefahren und plötzlich wirken die fixen Kosten viel schwerer. Dann brechen Margen oft viel schneller weg, als Anfänger erwarten. Und genau deshalb reagieren Aktien auf schwächeres Wachstum oft so brutal.
Der Markt schaut bei Aktien also immer mit nach vorn und fragt sich:
Steigen die zukünftigen Umsätze?
Bleiben die Margen stabil?
Wachsen die Gewinne?
Oder kippt das alles gerade?
Wenn du Aktien handelst, musst du deshalb im Kern immer wissen, ob der wirtschaftliche Kuchen gerade größer wird oder kleiner. Denn Aktien sind am Ende nichts anderes als eine Wette darauf, dass Unternehmen in einem wachsenden Umfeld mehr Geld verdienen können.
Anleihen – Die Fed-Puffer
Bei Anleihen ist der Zusammenhang etwas weniger direkt, aber mindestens genauso wichtig. Denn Anleihen haben im Gegensatz zu Aktien keine offenen, mitwachsenden Gewinne. Eine Anleihe verspricht dir im Regelfall fest definierte Zahlungen. Genau deshalb reagieren sie ganz anders auf Wachstum.
Während Aktien vom Wachstum direkt über Umsatz und Gewinne profitieren oder leiden, laufen Anleihen eher über den Umweg der Geldpolitik.
Hier kommt die Notenbank ins Spiel — in den USA also die FED.
Die FED beobachtet die Wirtschaft ständig und versucht, Extreme zu verhindern. Wenn die Wirtschaft zu heiß läuft, die Nachfrage zu stark wird, der Arbeitsmarkt überhitzt und Inflation droht, reagiert die Notenbank meist mit höheren Zinsen. Wenn die Wirtschaft dagegen schwächelt, die Nachfrage abnimmt und Rezessionsgefahr entsteht, reagiert sie eher mit Zinssenkungen oder einer lockeren Haltung.
Und genau diese Reaktionsfunktion ist für Anleihen extrem wichtig.
Warum? Weil Anleihen festverzinsliche Assets sind. Wenn du eine Anleihe mit einem bestimmten Coupon hältst und die Notenbank die Zinsen stark erhöht, dann wirken neu ausgegebene Anleihen plötzlich attraktiver als deine alte. Deine bestehende Anleihe muss also im Preis fallen, damit ihre Rendite wieder konkurrenzfähig ist.
Deshalb leiden Anleihen oft dann, wenn das Wachstum stark ist, die Wirtschaft heiß läuft und der Markt mit restriktiver Geldpolitik rechnet.
Andersrum gilt aber auch: Wenn die Wirtschaft schwächer wird, Rezessionsängste steigen und die Notenbank eher lockerer werden muss, dann werden bestehende Anleihen mit ihren festen Cashflows plötzlich wieder wertvoller. In solchen Phasen wirken sichere, berechenbare Zahlungen deutlich attraktiver als riskante Gewinne in Aktien oder zyklischen Assets.
Genau deshalb nennt man Anleihen oft konterzyklisch.
Sie sind häufig dann stark, wenn die Wirtschaft schwächer wird, weil genau in solchen Phasen der Markt auf fallende Zinsen, weniger Inflationsdruck oder geldpolitische Unterstützung setzt
Das ist auch der Grund warum Anleihen Sinn machen im Portfolio Wenn das Wachstum kippt und Aktien Probleme bekommen, können Anleihen oft stabilisieren. Natürlich ist das nicht immer perfekt. Gerade in Phasen, in denen Inflation das Hauptproblem ist, können auch Aktien und Anleihen gleichzeitig unter Druck geraten. Aber grundsätzlich musst du bei Anleihen verstehen: Sie reagieren nicht primär auf Wachstum, weil sie plötzlich „mehr verdienen“, sondern weil Wachstum die Erwartungen an Inflation, Zinsen und die Reaktion der Notenbank verändert.
Bei Aktien fragst du also:
Wie entwickeln sich Umsätze und Gewinne?
Bei Anleihen fragst du eher:
Was bedeutet dieses Wachstum für die FED, für Zinsen und für die Attraktivität fixer Cashflows?
Das ist ein riesiger Unterschied.
Rohstoffe – Das Angebot-Nachfrage-Biest
Und dann kommen wir zu den Rohstoffen. Hier wird es nochmal deutlich direkter und gleichzeitig brutaler.
Rohstoffe haben keine Gewinne wie Aktien. Sie haben keine festen Couponzahlungen wie Anleihen. Ein Barrel Öl zahlt dir nichts aus. Ein Kilo Kupfer überweist dir keine Dividende. Rohstoffe leben deshalb fast vollständig von einer sehr simplen, aber extrem mächtigen Logik: Angebot und Nachfrage.
Und genau deshalb reagieren sie oft so explosiv.
Der wichtige Punkt ist hier, dass das Angebot bei vielen Rohstoffen nur sehr langsam angepasst werden kann. Du baust nicht mal eben über Nacht eine neue Mine, eine neue Raffinerie oder zusätzliche Förderkapazitäten auf. Das dauert oft Monate oder Jahre. Das Angebot ist also träge.
Die Nachfrage dagegen kann sich viel schneller bewegen.
Wenn Unternehmen plötzlich mehr produzieren, wenn Bauaktivität steigt, wenn Konsumenten mehr ausgeben, wenn Staaten Investitionen hochfahren oder wenn generell mehr Geld durch das System läuft, dann kann die Nachfrage nach Rohstoffen sehr schnell anziehen. Genau deshalb hängen Rohstoffe besonders stark am nominalen Wachstum — also an der Kombination aus realer Aktivität und Preisentwicklung.
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:
Rohstoffe reagieren oft nicht einfach nur auf das Niveau des Wachstums, sondern auf die Veränderungsgeschwindigkeit.
Das heißt: Nicht nur ob Wachstum da ist, sondern ob es sich beschleunigt oder verlangsamt.
Wenn sich nominales Wachstum plötzlich beschleunigt, dann steigt die Nachfrage oft schneller, als das träge Angebot hinterherkommt. Und genau dann entstehen diese heftigen Preisschübe, die du bei Öl, Kupfer oder anderen zyklischen Rohstoffen immer wieder siehst.
Denn wenn mehr Geld auf zu wenig kurzfristig verfügbares Angebot trifft, müssen die Preise steigen, um dieses Ungleichgewicht auszugleichen.
Deshalb können Rohstoffe in Phasen von Wachstumsbeschleunigung und steigender nominaler Nachfrage so aggressiv nach oben laufen. Und deshalb können sie bei Wachstumsabkühlung oder Nachfrageeinbruch auch genauso brutal wieder nach unten kommen.
Rohstoffe sind also die direkteste Form davon, wie Makro auf Märkte durchschlägt. Weniger Story, weniger Bilanz, weniger Finanzengineering — dafür mehr nackte Realität.
Gibt es genug Angebot?
Wie stark ist die Nachfrage?
Und verändert sich dieses Verhältnis gerade schnell?
Wenn du Rohstoffe handelst, handelst du deshalb oft die Dynamik des Systems in ihrer rohesten Form.
Ein Bild dafür
Wenn du dir alle drei Anlageklassen nebeneinander vorstellst, dann ist Wachstum bei Aktien wie mehr Kundschaft in einem Laden. Mehr Leute kommen rein, mehr wird verkauft, mehr Gewinn kann hängen bleiben.
Bei Anleihen ist Wachstum eher wie ein Signal an die Zentralbank. Zu viel Aktivität und Inflation? Dann wird gebremst. Zu wenig Aktivität? Dann wird unterstützt.
Und bei Rohstoffen ist Wachstum wie plötzlich mehr Leute an einer Tankstelle oder im Baumarkt, während das Lager nicht schnell genug aufgefüllt werden kann. Dann schießt der Preis hoch, einfach weil die Nachfrage schneller steigt als das Angebot.
Genau deshalb reicht es nicht zu sagen: „Wachstum ist wichtig.“
Du musst verstehen, auf welchem Weg dieses Wachstum in die jeweilige Anlageklasse übersetzt wird.
Erst dann fängt Makro wirklich an, im Chart Sinn zu machen.
Wie der Interbankenmarkt wirklich deine Charts steuert Deep DiveWillkommen zu Tag 2. Gestern haben wir uns den Markt als eine gewaltige Maschine angesehen. Wir haben gesehen, dass das Geld von den Sparern (rechts) zu den Machern (links) fließt. Aber wie sieht dieses Geld eigentlich aus, wenn es durch die Kabel der Finanzwelt jagt? Und wer bestimmt wirklich, wie viel es kostet?
Vergiss für einen Moment alles, was du über Münzen und Geldscheine weißt. Die wahre Währung der Finanzmärkte sind Schulden und Versprechen.
Die zwei Gesichter der Schulden
Alles beginnt damit, dass jemand auf der linken Seite Geld braucht. Der Staat will Straßen bauen, Unternehmen wollen expandieren, und private Haushalte wollen ein Dach über dem Kopf. Dafür müssen sie Schulden machen. Aber Schulden sind an der Börse nicht einfach nur ein Minus auf dem Konto – sie sind handelbare Produkte. Wir unterscheiden zwei Hauptkategorien
1. Maßgeschneiderte Verträge (Die starren Kredite)
Das sind die klassischen Kredite. Dein Immobilienkredit, der Dispo auf dem Girokonto oder Leasingverträge. Sie sind maßgeschneidert zwischen dir und der Bank. Das Problem? Die Bank kann deinen Hauskredit nicht so einfach morgen an der Börse an jemand anderen weiterverkaufen. Er ist nicht liquide. Das sind die Schulden, die nicht für den offenen Markt gebaut wurden, sondern für eine ganz bestimmte Beziehung zwischen zwei Parteien: dir und deiner Bank. Wenn du einen Immobilienkredit aufnimmst, deinen Dispo nutzt oder ein Auto least, entsteht kein frei handelbares Papier, das morgen von tausenden Investoren an der Börse gekauft und verkauft werden kann. Es ist ein individueller Vertrag mit eigenen Bedingungen, eigener Laufzeit, eigener Bonitätsprüfung und oft auch eigenen Sicherheiten.
Genau deshalb nenne ich sie „starre Kredite“. Sie sind zwar extrem wichtig für die Realwirtschaft, aber sie sind nicht besonders beweglich. Deine Bank kann deinen Hauskredit nicht einfach so wie eine Staatsanleihe auf einen Bildschirm stellen und in Sekunden an den nächsten Käufer weiterreichen. Der Vertrag ist an dich, dein Einkommen, deine Bonität und dein konkretes Objekt gebunden. Nicht jede Schuld ist automatisch ein Marktinstrument. Viele Schulden leben still im Bankensystem und tauchen nie als aktiver Chart auf. Sie finanzieren Häuser, Maschinen, Konsum und Unternehmen im Hintergrund, aber sie sind nicht der Teil des Systems, den du als Trader ständig an der Börse hin und her fliegen siehst. Darum wirken diese Kredite oft unsichtbar, obwohl sie gigantisch wichtig sind. Sie sind gewissermaßen das Fundament des Systems: schwer, langsam, individuell und eng an Banken gekoppelt. Gerade Hypotheken und Überziehungskredite machen in vielen Bankbilanzen einen enormen Teil aus, auch wenn sie für den normalen Marktbeobachter viel weniger spektakulär aussehen als Anleihen oder Aktien.
2. Standardisierte Papiere (Die handelbaren Schulden)
Hier wird es für uns Trader interessant. Jetzt kommen wir zu der Form von Schulden, die für Trader wirklich spannend ist. Große Unternehmen und Staaten finanzieren sich nicht nur über klassische Bankkredite, sondern auch über standardisierte Schuldpapiere, die so gebaut sind, dass viele verschiedene Investoren sie kaufen können. Dazu gehören zum Beispiel Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder kurzfristige Geldmarktpapiere. Der große Unterschied liegt in der Standardisierung. Diese Papiere haben klar definierte Bedingungen: Laufzeit, Zins, Emittent, Rückzahlungstermin. Genau diese Standardisierung macht sie marktfähig. Sie sind nicht mehr nur ein privater Vertrag zwischen zwei Parteien, sondern ein Finanzinstrument, das auf einem breiten Markt zirkulieren kann.
Und genau hier beginnt die Welt, die du als Trader auf dem Screen spürst. Weil diese Schuldtitel gekauft, verkauft, bewertet und neu bepreist werden, reagieren sie ständig auf Zinsen, Inflation, Bonität, Liquidität und Zentralbankpolitik. Sie leben also nicht im stillen Hinterzimmer einer Bankbilanz, sondern mitten im Herzschlag des Marktes.
Deshalb sind sie der eigentliche Treibstoff vieler Bewegungen, die du in Charts siehst. Wenn Renditen steigen, fallen Anleihekurse. Wenn Staaten mehr Schulden ausgeben, muss der Markt dieses Angebot aufnehmen. Wenn Unternehmen als riskanter wahrgenommen werden, steigen ihre Finanzierungskosten. Auf einmal wird klar: Diese Papiere sind nicht nur „Schulden“, sondern Preiscontainer für Erwartungen, Risiko und Liquidität.
Wenn du es ganz einfach merken willst, dann so:
Ein klassischer Kredit ist wie ein privater Maßanzug.
Eine Anleihe ist wie ein standardisiertes Produkt aus der Serienfertigung.
Der Maßanzug passt nur einer Person. Das Serienprodukt kann von Millionen Marktteilnehmern gekauft, verkauft und bewertet werden
Der direkte vs. der indirekte Weg
Wie kommt nun das Geld von der rechten Seite (den Sparern) auf die linke Seite (zu den Machern)? Das passiert nicht durch Zauberei, sondern über zwei völlig unterschiedliche Routen.
Die Abkürzung (Direktfinanzierung):
Stell dir vor, ein wohlhabender Investor oder ein großer Pensionsfonds kauft direkt frisch gedruckte US-Staatsanleihen oder Apple-Bonds. Hier gibt es keinen Mittelsmann. Das Geld fließt direkt vom Geldgeber zum Schuldner, und im Gegenzug wandert das Wertpapier direkt in das Portfolio des Investors.
Der Nachteil? Du trägst das volle Risiko. Geht der Schuldner pleite, ist dein Geld weg. Außerdem brauchst du enormes Kapital, musst Bilanzen lesen können und den Markt pausenlos überwachen. Für den normalen Bürger ist diese Route meistens unpassend.
Die Autobahn (Indirektfinanzierung):
Das ist die absolute Hauptschlagader des globalen Finanzsystems. Der Großteil des Geldes nimmt diese Route durch die Mitte – über die „Intermediäre“ wie Banken, Versicherungen und Investmentfonds. Warum? Weil die Masse der Menschen weder die Zeit noch das Wissen hat, um zu prüfen, ob das Unternehmen auf der anderen Seite kreditwürdig ist (wir nennen das „Informationskosten“).
Die Bank schaltet sich als schützender Puffer dazwischen. Sie sammelt 10.000 kleine Sparguthaben ein und bündelt sie zu einem gewaltigen Kredit für ein neues Kraftwerk. Geht das Kraftwerk pleite, ist das erst mal das Problem der Bank, nicht dein Problem. Die Bank schluckt das Ausfallrisiko, bündelt das Kapital und lässt sich diesen enorm wichtigen Service über die Zinsmarge fürstlich bezahlen
Der Maschinenraum: Der Interbankenmarkt
Jetzt wird es für uns Trader richtig spannend, denn wir betreten den Kernreaktor der Finanzwelt: Den Interbankenmarkt. Hier haben normale Kunden keinen Zutritt. Hier handeln die Großbanken nur untereinander – und mit dem ultimativen Boss: der Zentralbank.
Warum gibt es diesen Markt überhaupt? Stell dir vor, Bank A war heute extrem aggressiv und hat haufenweise Kredite vergeben. Das Geld ist abgeflossen. Bank B hingegen war konservativ und hat heute Millionen an neuen Kundeneinlagen eingesammelt. Am Ende des Tages gibt es ein Problem: Das Gesetz schreibt vor, dass Banken einen bestimmten Prozentsatz ihres Geldes als Sicherheit (die „Mindestreserve“) auf ihrem Tresorkonto bei der Zentralbank parken müssen. Bank A hat heute Abend zu wenig auf diesem Konto, Bank B hat zu viel.
Hier greifen nun in der Nacht drei mächtige Zahnräder ineinander:
Bank zu Bank: Bank B leiht Bank A das fehlende Geld aus – oft nur für eine einzige Nacht (Overnight-Markt). Dafür verlangt Bank B natürlich einen Zins.
Bank zu Zentralbank: Das ist das eigentliche System der Mindestreserven, auf dem das Geld liegen muss, um das Finanzsystem stabil zu halten.
Zentralbank zu Bank: Wenn der Markt austrocknet und Bank B der Bank A nicht mehr vertraut (wie in der Finanzkrise 2008), springt die Zentralbank als Retter ein und verleiht das Geld direkt an die Banken.
Genau hier – in diesem abgeschotteten Maschinenraum – entsteht der Puls für deine Charts. Wenn die Zentralbank beschließt, Zinsen zu senken oder zu erhöhen, tut sie das genau hier: Sie diktiert, wie teuer es für die Banken ist, sich in diesem Netzwerkt Geld zu leihen. Diese Kostenersparnis oder Teuerung reichen die Banken am nächsten Morgen sofort an Unternehmen und Haushalte weiter die wir zuerst besprochen haben. Kredite werden teurer oder billiger, der Geldfluss beschleunigt oder bremst ab – und exakt das treibt am Ende die Kurse auf deinem Bildschirm.
Die Magie der Geldschöpfung: Der ultimative Plot-Twist
Wir haben vorhin von der „Autobahn“ gesprochen und gesagt, dass Banken als Mittelsmann das Geld der Sparer einsammeln und an die Macher weiterleiten. Das ist das klassische Schulbuchwissen. Aber jetzt kommt die Realität – das Geheimnis, das 95% der Menschen und selbst viele Trader nie begreifen: Banken verleihen in der Praxis gar nicht das Geld der Sparer.
Stell dir vor, ein Unternehmen braucht einen dieser maßgeschneiderten Verträge (die wir vorhin besprochen haben) – einen starren Kredit über 10 Millionen Euro für eine neue Fabrik. Wenn der CEO diesen Vertrag bei der Bank unterschreibt, geht der Bankberater nicht in den Tresor und schaut nach, ob Lieschen Müller und 9.999 andere Sparer gerade genug Geld auf der rechten Seite der Autobahn geparkt haben, das er weiterreichen kann.
Er tippt die 10 Millionen einfach in den Computer ein. In exakt dem Moment, in dem die Tinte unter dem Kreditvertrag (der Schuld) trocknet, erschafft die Bank das Geld auf dem Konto des Unternehmens aus dem absoluten Nichts. Es ist pure Alchemie: Kredite erschaffen Einlagen, nicht umgekehrt. Die Bank ist kein simpler Kurierdienst für Geld, sie ist eine Geldfabrik.
Warum drucken Banken dann nicht unendlich viel Geld?
Hier schließt sich der Kreis zu unserem Maschinenraum (dem Interbankenmarkt). Die Bank kann zwar auf Knopfdruck 10 Millionen Euro Giralgeld für den Kunden erschaffen, aber das System hat eine eingebaute Bremse: das Gesetz. Für jeden neu erschaffenen Euro muss die Bank einen bestimmten Anteil an „echten“ Sicherheitsreserven auf ihrem Konto bei der Zentralbank vorweisen.
Wenn unsere Bank nach der Kreditvergabe an den CEO abends zu wenige dieser Reserven hat, muss sie runter in den Maschinenraum. Dort muss sie sich das fehlende Geld für die Nacht von einer anderen Bank leihen.
Und genau hier schnappt die Falle zu: Dieses Leihen im Maschinenraum kostet Zinsen! Wenn die Zentralbank den Leitzins anhebt, wird dieses Ausleihen unter den Banken plötzlich teuer. Unsere Bank rechnet nach und merkt: „Puh, neue Kredite zu erschaffen, kostet mich im Maschinenraum jetzt richtig viel Geld.“
Ihre Reaktion? Sie gibt diese Kosten weiter und verlangt vom Unternehmen für den Fabrik-Kredit plötzlich 6% statt 2% Zinsen. Dem CEO wird das zu teuer, er sagt den Bau ab, der Kreditvertrag wird nicht unterschrieben – und das Geld wird niemals erschaffen.
Genau so – über diesen unsichtbaren Hebel im Interbankenmarkt – drosselt die Zentralbank die Geldschöpfung, bremst die Wirtschaft ab und bringt letztendlich deine Charts zum Drehen. Wenn du diese Mechanik verstanden hast, schaust du nie wieder mit denselben Augen auf einen Zinsentscheid!
Wenn die Zentralbank diesen Basis-Zins anhebt, wird es für die Banken teurer, neue Kredite zu erschaffen. Sie geben diese Kosten sofort an Unternehmen und Haushalte weiter. Plötzlich können sich Unternehmen weniger Kredite leisten, es wird weniger gebaut, weniger konsumiert – und genau das ist der Moment, in dem die Aktienkurse in deinem Chart anfangen zu fallen:)
Ethereum am Wendepunkt – erst Dip, dann Anstieg?Hallo liebe TradingView-Community,
🔥 „Der Markt manipuliert Erwartungen — nicht Zahlen.“
👉 Bedeutung: Preisbewegungen entstehen durch Erwartungen, nicht durch Fakten.
🔹 Verhalten: Beobachte das Sentiment – nicht nur die Daten.
Wer seit vielen Jahren im Markt aktiv ist, erkennt schnell: Nicht die Nachrichten selbst bewegen den Markt, sondern die Reaktion der Marktteilnehmer darauf. Genau deshalb stehen wir heute vor einem potenziell sehr entscheidenden Handelstag.
Am Abend erwarten uns der Zinsentscheid sowie die anschließende Pressekonferenz. Diese beiden Ereignisse haben erfahrungsgemäß die Kraft, kurzfristig starke Volatilität auszulösen – insbesondere dann, wenn die Kommunikation von den Erwartungen abweicht. Parallel dazu zeigen die US100 Futures aktuell weiter nach oben, während beim Index unterhalb noch mehrere offene Gaps liegen. Diese Konstellation erhöht die Wahrscheinlichkeit für schnelle Richtungswechsel und mögliche Liquiditätsbewegungen in beide Richtungen.
Kommen wir zu Ethereum im 4H-Chart.
Ethereum hat zuletzt eine sehr starke Aufwärtsbewegung gezeigt. Mit diesem Anstieg wurde ein Großteil der Liquidität oberhalb abgeholt, während gleichzeitig auf der Unterseite weiterhin relevante Liquiditätsbereiche bestehen. Die Daten – insbesondere aus Tools wie Hyblock – deuten darauf hin, dass der Markt strukturell dazu neigt, auch diese verbleibende Liquidität zu testen, bevor eine nachhaltige Fortsetzung nach oben erfolgen kann.
Aus Marktsicht wäre ein Rücklauf in tiefere Bereiche daher nicht zwangsläufig bearish zu interpretieren, sondern vielmehr als „gesunde Marktmechanik“. Der Markt braucht Liquidität, um größere Bewegungen zu ermöglichen. Ein solcher Rücksetzer könnte zudem dazu dienen, wichtige gleitende Durchschnitte wie die 50er oder 200er EMA erneut zu testen und gleichzeitig zuvor gebrochene Widerstände als Support zu bestätigen. Genau diese Prozesse sorgen langfristig für stabile Trends.
Charttechnisch lässt sich aktuell erkennen, dass Ethereum sich in eine Konsolidierungsstruktur bewegt, die einem Descending Triangle ähnelt. Diese Formation signalisiert eine zunehmende Kompression der Preisbewegung. Sollte die untere Supportlinie brechen und die darunterliegende 13er EMA keinen Halt bieten, ist eine kurzfristige Abwärtsbewegung durchaus wahrscheinlich.
Wichtig ist dabei: Ethereum agiert nicht isoliert. Die Marktstruktur bleibt stark an Bitcoin gekoppelt. Sollte Bitcoin in Reaktion auf die heutigen Makrodaten Volatilität zeigen, wird sich diese Dynamik nahezu zwangsläufig auch auf Ethereum übertragen.
Achtet nicht nur auf den Preis, sondern auf die Reaktion des Marktes.
Beobachtet, wo Liquidität liegt – und wie der Markt damit umgeht.
Und vor allem: Handelt nicht impulsiv, sondern nach Plan.
Heute ist kein Tag für Emotionen, sondern für Disziplin.
Viel Erfolg beim Analysieren – und bleiben Sie strukturiert.
Think beyond the chart – lesen Sie, was die Kerzen wirklich erzählen.
MoonClub Team 🚀
Bitcoin zündet einen massiven Short Squeeze !Hallo liebe TradingView-Community,
⏳ „Timing ist schwierig – Richtung ist entscheidend.“
Die wenigsten scheitern an der Analyse. Die meisten scheitern am Verhalten.
Was wir gestern gesehen haben, war kein „Zufall“ und keine Magie – es war reine Marktmechanik.
Ein klassischer Short Squeeze.
Über Wochen hatten sich Short-Positionen aufgebaut. Das Sentiment war defensiv, viele Marktteilnehmer positionierten sich auf weiter fallende Kurse. In solchen Phasen reicht oft ein initialer Impuls, um eine Kettenreaktion auszulösen.
Sobald erste Widerstände überwunden werden, geraten Short-Positionen unter Druck. Stop-Loss-Orders werden ausgelöst, Positionen müssen zwangsweise zurückgekauft werden – und genau dieser Rückkauf treibt den Preis weiter nach oben.
Gestern wurden rund 600 Millionen USD an Short-Positionen liquidiert. Das ist kein kleines Rauschen – das ist strukturelle Marktbereinigung.
Gleichzeitig sehen wir zwei technisch relevante Entwicklungen:
• Der lokale Downtrend wurde nach oben durchbrochen – ein erstes Signal für eine mögliche Strukturveränderung.
• Der Kurs notiert wieder über der 50er EMA im 4H-Chart – kurzfristig ein konstruktives Zeichen.
Zusätzlich schlossen die Bitcoin-ETFs den Tag mit Zuflüssen von über 500 Millionen USD. Kapitalzuflüsse in dieser Größenordnung sind ein klarer Hinweis darauf, dass institutionelles Interesse vorhanden ist. Liquidität ist der Treibstoff des Marktes – und sie war gestern eindeutig auf der Käuferseite.
Aber – und das ist entscheidend:
Nach einer impulsiven Bewegung braucht der Markt Ruhe.
Starke Anstiege ohne Konsolidierung sind selten nachhaltig. Professionelle Marktteilnehmer warten nicht dem Kurs hinterher – sie warten auf Struktur.
Was jetzt wichtig wird:
Der Bereich um 66.500 USD fungiert kurzfristig als Schlüssel-Support. Sollte dieser Bereich verteidigt werden, wäre das ein konstruktives Signal für einen lokalen Trendwechsel.
Ebenso relevant ist die 50er EMA im 4H-Chart. Idealerweise sehen wir einen Rücklauf („Retest“) dieser Durchschnittslinie. Hält sie als Support, erhöht das die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung nach oben.
Alternativ ist auch eine Seitwärtsphase denkbar, während die EMA zum Preis „aufschließt“. Märkte bewegen sich nicht nur vertikal – sie bewegen sich auch in der Zeit.
Die wichtigste Lektion aus solchen Tagen:
Versuchen Sie nicht, jeden Impuls zu jagen.
Bestimmen Sie zuerst die Richtung – dann strukturieren Sie Ihren Einstieg.
Erfolg im Trading entsteht nicht durch das perfekte Tief, sondern durch konsequentes Risikomanagement und Disziplin.
Viel Erfolg beim Analysieren – und bleiben Sie strukturiert.
Think beyond the Chart – lesen Sie, was die Kerzen wirklich erzählen.
MoonClub Team
BABA vor dem nächsten Impuls.📊 Alibaba (BABA) – Technische Reifephase mit klarer Struktur
Hallo liebe TradingView-Community,
lasst uns heute mit klarem Blick auf die Aktie von Alibaba Group (BABA) schauen – ein Wert, der seit Jahren polarisiert und weiterhin großes Zukunftspotenzial zugeschrieben bekommt.
Nicht jede starke Bewegung ist entscheidend – entscheidend ist die Struktur dahinter.😉
Marktstruktur – Saubere Basisbildung im Weekly
Über das letzte Jahr hinweg hat BABA eine konstruktive Konsolidierungsphase ausgebildet. Seit Ende 2024 erkennen wir eine Serie höherer Tiefs innerhalb einer leicht zusammenlaufenden Struktur.
Auch wenn das Pattern nicht lehrbuchhaft perfekt ist, lässt sich ein Falling Wedge identifizieren – ein Muster, das statistisch häufig bullisch aufgelöst wird.
Wichtig ist jedoch nicht das Muster allein, sondern das Verhalten nach dem Ausbruch.
Genau hier wird es interessant:
Mit dem nachhaltigen Bruch der 50er Weekly EMA hat sich das technische Bild deutlich verbessert. Seitdem wurde diese gleitende Durchschnittslinie mehrfach getestet – und jedes Mal verteidigt.
Solange diese 50er EMA im Wochenchart hält, bleibt der mittelfristige Aufwärtstrend technisch intakt.
Ein klarer Bruch darunter würde die Struktur neutralisieren.
Momentum – RSI als Taktgeber
Ein oft unterschätztes Werkzeug ist der RSI im Wochenchart.
Was wir sehen:
• Der RSI korrigiert regelmäßig bis in den Bereich um 50 Punkte
• Diese Marke wurde jedoch nicht nachhaltig unterschritten
• Von dort aus setzte das Momentum jeweils erneut nach oben an
Solange sich der RSI oberhalb der 50er-Marke stabilisiert, spricht das für ein konstruktives bullisches Umfeld.
Ein RSI unter 50 im Weekly würde dagegen auf nachlassende Trendstärke hindeuten.
Aktuell befinden wir uns wieder genau an dieser Entscheidungszone.
Aktuelle Situation – Kompression vor Bewegung
Der Kurs nähert sich einer Unterstützungszone (grüne Trendlinie) und formt erneut eine verengende Struktur, die man ebenfalls als kleinere Falling-Wedge-Formation interpretieren kann.
Solche Phasen sind typisch für Trendmärkte:
Volatilität nimmt ab – Energie baut sich auf.
Sollte der Trend fortgesetzt werden, liegt das nächste technische Ziel am lokalen Hoch. Ein nachhaltiger Durchbruch darüber würde weiteres Momentum freisetzen.
• Trends sterben selten abrupt – sie zeigen strukturelle Schwächezeichen.
• Gleitende Durchschnitte im Weekly-Chart haben deutlich mehr Aussagekraft als kurzfristige Signale.
• RSI-Zonen sind keine Kauf- oder Verkaufssignale – sie zeigen Trendqualität.
• Geduld ist ein strategischer Vorteil.
Technische Analyse ist kein Orakel – sie ist Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Und aktuell spricht die Struktur bei BABA eher für eine Fortsetzung, solange die 50er Weekly EMA verteidigt wird.
Viel Erfolg beim Lesen und Analysieren.
Think beyond the chart – read what the candles tell you.
MoonClub Team
Nasdaq Update - Indikatoren, zeitliche und preisliche Analyse 📊 NASDAQ | Video-Update – Zeit, Preis & Details im Fokus
Im heutigen Update werfen wir einen umfassenden Blick auf den Nasdaq und gehen dabei sowohl auf ausgewählte Indikatoren als auch auf die zeitliche und preisliche Analyse ein.
Daraus arbeiten wir ein klares Bild heraus, wie sich die aktuell laufende Korrektur im Nasdaq zeitlich, aber auch preislich, weiterentwickeln wird.
🎬 Das Video verbindet Detailanalyse mit übergeordneter Einordnung und soll ein klares Gesamtbild vermitteln – insbesondere für alle, die es bis zum Ende verfolgen.
🙏 Unterstütze WELLENBLICK TRADING
👍 Like · 💬 Kommentar · ⭐ Follow/ABO auf TradingView
🌊 Euer WELLENBLICK-TRADING
Märkte folgen Strukturen – wir folgen dem Plan.
⚠️ Hinweis:
Diese Analyse dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
BTC zur Gap? // BTC-Analyse zum 13.02.2026Haftungsausschluss
Die in dieser TradingView-Idee dargestellten Inhalte dienen ausschließlich zu Informations-, Bildungs- und Unterhaltungszwecken. Sie stellen keine Anlageberatung, keine Handelsempfehlung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar.
Alle dargestellten Analysen, Szenarien, Kursziele, Zonen, Ein- und Ausstiegspunkte sowie sonstigen Markteinschätzungen spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wider und können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Es wird keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen übernommen.
Der Handel mit Aktien, Derivaten, Kryptowährungen oder anderen Finanzinstrumenten ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Jeder Nutzer handelt auf eigenes Risiko und ist selbst verantwortlich für seine Entscheidungen. Vor jeder Investitionsentscheidung sollte eine eigene Recherche sowie gegebenenfalls die Konsultation eines lizenzierten Finanzberaters erfolgen.
Ich übernehme keinerlei Haftung für direkte oder indirekte Verluste, entgangene Gewinne, Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung oder dem Vertrauen auf diese Inhalte entstehen, selbst dann nicht, wenn diese auf Fehlern, Auslassungen oder unvollständigen Informationen beruhen.
Mit der Nutzung dieser TradingView-Idee erklärst du dich ausdrücklich damit einverstanden, dass keine rechtlichen Ansprüche gegen mich aus den dargestellten Inhalten oder daraus resultierenden Handelsentscheidungen abgeleitet werden können.
Willkommen liebe TV-Community ⭐️ ,
heute eine kleine mini Idee, welche, wie ich denke für die nächsten Tage interessant werden kann. BTC hat vor ein paar Tagen eine Gap gebildet, zumindest bei den CME Futures, welche ja in der Regel gefüllt werden. Diese ist entstanden durch den aggressiven Verkauf, möglicherweise kommen wir dort in den nächsten Tagen wieder hin.
Wenn wir diese Lücke erreicht haben, kann es sehr gut sein, dass wir noch etwas höher gehen und dann eine Trendwende sehen können, um weiter zu korrigieren.
Es ist wirklich eine kleine Idee, aber ich denke sie hat eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit einzutreffen, eventuell könnte etwas über dem roten Bereich eine Konsolidierung stattfinden, und dann eventuell einen Squeeze nach oben auf eventuell bis zu 100k, von wo theoretisch shorts genommen werden können.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit 🙏
LG Rara-es
DAX40 Trade IdeeDax sucht Richtung
Stimmung ist 40% Käufer und 60% Verkäufer
Preis der meisten Interesse:
25 290 EUR auf der Oberseite
25 075 EUR auf der Unterseite
Liquiditäts Lücken
Oberseite
25 000 EUR bis 25 240 EUR
25 350 EUR bis 25 420 EUR
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Liquiditäts Lücken
Unterseite
24 800 EUR bis 24 700 EUR
24 560 EUR bis 24 350 EUR
24 170 EUR bis 24 050 EUR
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Trade Idee:
Long oberhalb der 25 300 EUR
Short unterhalb der 25 300 EUR
Viel Spaß mit der Analyse und viel Erfolg.
Quelle: TradingView
Gold & Silber - Die Rohstoff-Renaissance Die Finanzmärkte stehen Kopf. Während Aktien und Krypto in den letzten Tagen schwächeln, drängen sich zwei alte Bekannte immer weiter in den Vordergrund: Gold und Silber. Was lange als sicherer Hafen galt, wird nun zu einem der stärksten Performern überhaupt. Doch warum genau steigen diese Rohstoffe so stark? Welche charttechnischen Ziele stehen als Nächstes an – und wie weit kann dieser Run noch gehen, bevor eine Korrektur kommt?
In diesem Report analysieren wir nicht nur die aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Ursachen hinter dem massiven Anstieg, sondern werfen auch einen detaillierten Blick auf die Charttechnik von Silber und Gold – mit Zielen, Korrekturzonen und konkreten Prognosen. Dieser Report ist ein absolutes Muss für jeden, der in 2026 Kapital in Rohstoffe allokieren will.
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Warum steigen Rohstoffe wie Gold und Silber aktuell so stark?
Die Antwort ist simpel – und dennoch tiefgreifend: Rohstoffe sind aktuell der sichere Hafen in einer unsicheren Welt. Die politischen und wirtschaftlichen Spannungen nehmen weltweit drastisch zu. Die USA unter Trump fahren einen zunehmend aggressiven Konfrontationskurs – ob gegen China, den Iran oder zuletzt mit völlig absurden Grönland-Plänen, die die gesamte EU verunsichern. Gleichzeitig wächst Russland trotz massiver westlicher Sanktionen wirtschaftlich weiter und gewinnt geopolitisch an Einfluss.
Die Folge? Panik an den Kapitalmärkten. Institutionelle und private Anleger ziehen Kapital aus risikobehafteten Assets ab und parken es dort, wo es schon seit Jahrhunderten als sicher gilt: in Gold und Silber.
Doch während Gold traditionell als Krisenabsicherung dient, bekommt Silber derzeit eine Sonderrolle. Denn neben der geopolitischen Unsicherheit kommt hier ein massives Angebotsproblem hinzu. Die industrielle Nachfrage nach Silber ist in den letzten Monaten explodiert – unter anderem durch die Elektromobilität, Solarbranche und Chipfertigung. Gleichzeitig wurde Silber jahrelang künstlich im Preis niedrig gehalten. Die physische Verfügbarkeit sinkt rapide: Eine Unze Silber zu kaufen, war vor wenigen Monaten noch problemlos möglich – heute melden immer mehr Händler Engpässe oder komplette Ausverkäufe.
Wir erleben eine der größten Silber-Knappheiten der letzten Jahrzehnte. Und in Kombination mit der globalen Unsicherheit ergibt das ein explosiveres Setup als bei nahezu jedem anderen Asset derzeit.
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Silber Chartanalyse
Der aktuelle Silber-Chart ist eine echte Herausforderung – denn klassische technische Analyse stößt bei solchen exponentiellen Bewegungen schnell an ihre Grenzen. Seit 2020 ist Silber um über 750 % gestiegen, und seit 2022 erleben wir diesen Anstieg ohne nennenswerte Zwischenkorrektur. Das macht herkömmliche Chartmuster fast unmöglich. Doch ein Werkzeug hat sich in dieser Phase als außergewöhnlich zuverlässig erwiesen: die Fibonacci-Analyse.
Schon in den letzten Monaten hat uns die Fibonacci mit beeindruckender Präzision durch die Rallye geführt – zuletzt ermöglichte sie sogar einen der größten Shorts meines Lebens von 80 $ auf unter 70 $. Auch jetzt gibt sie uns klare Richtwerte: Das übergeordnete Kursziel liegt zwischen 111 $ und 126 $ pro Unze. Dieses Level könnte – bei gleichbleibender Dynamik – schon im Februar erreicht werden. Ein solcher Anstieg würde Silber auf fast +1.000 % seit 2020 katapultieren und damit eine Zone erreichen, in der sich sehr wahrscheinlich ein temporäres Hoch oder „Deckel“ bilden wird.
Langfristig bin ich weiterhin davon überzeugt, dass Silber in den nächsten 2–3 Jahren die 200 $-Marke erreichen kann. Doch wie jeder nachhaltige Marktzyklus, braucht auch diese Bewegung eine gesunde Korrekturphase, um neue Kraft zu sammeln, die Industrie zu entlasten und Kapitalströme neu zu ordnen.
Falls es kurzfristig zu einer Korrektur kommt, sehe ich die stabilsten Supportbereiche zwischen 84–78 $ sowie maximal im Bereich von 70–65 $. Doch selbst diese Preisregionen wirken aktuell wie eine Wunschvorstellung für Käufer – zu stark ist der Kaufdruck, zu deutlich die physische Knappheit, und zu erdrückend die Unsicherheit an den globalen Märkten.
Kurz gesagt: Es gibt derzeit keinen einzigen echten Grund für Silber, eine größere Korrektur einzuleiten.
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Gold Chartanalyse
Auch der große Bruder von Silber – Gold – steht charttechnisch hervorragend da. Seit dem letzten markanten Boden im Jahr 2015 hat sich der Goldpreis um beeindruckende +370 % erhöht. Noch viel entscheidender: Gold befindet sich aktuell in einem 4 Jahre andauernden Aufwärtstrend ohne nennenswerte Korrektur. Ein bullischer Megatrend, der sich sehen lassen kann.
Wie schon bei Silber setzen wir auch hier auf das Fibonacci-Retracement, um die aktuellen Ziele und potenziellen Umkehrpunkte einzugrenzen. Und die zeigen eindeutig nach oben: Ein Anstieg über die 5.000 $-Marke dürfte nur eine Frage der Zeit sein – und selbst ein Push in Richtung 5.400 $ noch im Februar ist technisch absolut denkbar.
Natürlich kann es zu Zwischenkorrekturen kommen. Technisch sinnvolle Rücksetzer in den Bereich von 4.600–4.300 $ wären jederzeit möglich – doch aktuell fehlt jegliche Grundlage für eine solche Bewegung. Die Unsicherheit an den Märkten, die geopolitischen Spannungen, die Fluchtbewegungen in sichere Assets: All das spricht weiterhin klar für Gold.
Und jetzt die große Frage:
Können wir 2026 sogar die 6.000 $-Marke knacken?
→ Eure Meinung ist gefragt! Schreibt es uns in die Kommentare dieses Reports – wir sind gespannt auf eure Einschätzungen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ob Gold oder Silber – die Rohstoffmärkte erleben derzeit eine Renaissance. Getrieben von Unsicherheit, geopolitischen Konflikten und einer massiven Kapitalflucht aus risikobehafteten Märkten zeigen beide Edelmetalle eine bullische Struktur, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben.
Silber zielt langfristig auf die 200 $-Marke, Gold auf über 6.000 $ pro Unze. Doch auch in solch einem Bullenmarkt gilt: Ohne Rücksetzer keine nachhaltigen Anstiege. Deshalb bleiben wir wachsam, analysieren jede Bewegung – und zeigen euch hier wie immer: Was Sache ist.
Bitcoin unter Druck – hält der letzte Support?Bitcoin steht erneut an einem entscheidenden Punkt. Nach einer starken Erholung wurde der Markt abrupt ausgebremst – nicht durch interne Krypto-News, sondern durch geopolitische Spannungen und zunehmende Unsicherheit an den US-Aktienmärkten. Während viele Anleger nervös werden, ist es jetzt wichtiger denn je, zwischen Emotion und Struktur zu unterscheiden. In diesem Report schauen wir nüchtern auf die aktuelle Korrektur, die treibenden externen Faktoren und die Preisbereiche, die über den weiteren Verlauf entscheiden werden.
Bitcoin: Zwischenkorrektur trifft auf geopolitische Realität
Bitcoin befindet sich nun bereits den sechsten Tag in Folge in einer markanten Zwischenkorrektur seiner letzten Erholungsbewegung. Der Bereich um 98.000 $ hat sich – wie von uns prognostiziert – als massiver Widerstand entpuppt und leitete eine scharfe Gegenbewegung ein. Doch die Gründe für den Abverkauf liegen dieses Mal nicht im Kryptosektor selbst, sondern weit außerhalb davon.
Die traditionellen Märkte geben derzeit klar den Ton an: Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq sind zum Wochenauftakt in ihren Futures-Charts um knapp 2 % eingebrochen. Auslöser sind erneut geopolitische Spannungen rund um Trump, die Eskalation des Konflikts um Grönland, die schwelende Situation mit dem Iran sowie die wachsende Nervosität gegenüber Russland und China. Die Märkte preisen diese Unsicherheiten deutlich ein – mit globalen Auswirkungen.
Für Bitcoin bedeutet das: Mit dem Einbruch auf 91.700 $ ist der Preis in den derzeit stärksten Supportbereich eingetaucht. Der Durchbruch der ersten Liquiditätsschicht zeigt, dass ein Rücksetzer bis zum Kernbereich zwischen 88.700 $ und 87.500 $ realistisch bleibt. Genau hier ballen sich mehrere technische Unterstützungscluster: der Monats-Pivot, zentrale Point-of-Control-Level und historische Volumenhäufungen. All das macht diesen Bereich zur entscheidenden Verteidigungslinie.
Doch kann dieser Support wirklich halten? Die Antwort lautet: Ja – sofern sich die geopolitische Lage nicht weiter verschärft. Sollte zum offiziellen Börsenstart keine neue Schocknachricht auftauchen, haben alle großen Assets – inklusive Bitcoin – ein bullisches Gap gebildet, das mit hoher Wahrscheinlichkeit zeitnah wieder geschlossen werden könnte. Das würde bedeuten: Der Markt verarbeitet die Nachrichtenlage, akzeptiert sie – und der Boden hält.
Natürlich bleibt das Risiko politischer Eskalationen bestehen. Sollte jedoch keine neue Belastungswelle folgen, ist unser bullisches Szenario aus der letzten Wochenvorbereitung weiterhin aktiv: Ein Anstieg auf bis zu 102.000 $ bleibt möglich. Erst ein klarer Bruch unter die 87.000 $ würde dieses Szenario endgültig zunichtemachen.
Fazit:
Die aktuelle Korrektur bei Bitcoin ist kein Zufallsprodukt und kein Zeichen plötzlicher Schwäche des Kryptomarktes. Sie ist die direkte Reaktion auf geopolitische Unsicherheit und fallende Aktienmärkte – ein Muster, das wir in den vergangenen Jahren immer wieder beobachten konnten. Technisch gesehen befindet sich Bitcoin nun in einem entscheidenden Supportbereich, der das Potenzial hat, diese Abwärtsphase zu stoppen.
Solange der Bereich um 87.000 $ verteidigt wird, bleibt das bullische Szenario aus der Wochenvorbereitung aktiv. Eine Stabilisierung der traditionellen Märkte könnte ausreichen, um die aktuelle Angstphase abzubauen und eine erneute Erholung in Richtung 102.000 $ einzuleiten. Gleichzeitig gilt: In einem Umfeld politischer Spannungen ist Vorsicht oberstes Gebot. Keine überhasteten Entscheidungen, kein FOMO, kein Panikverkauf.
Wer jetzt ruhig bleibt, die Schlüssellevel respektiert und strukturiert handelt, wird diese Phase nicht nur überstehen – sondern gestärkt aus ihr hervorgehen.
88.000 in Anmarsch mit Potenzial auf 85.000Sollte der Überschuss bei 88.000 kein weiteres mal halten (von dem ich zum aktuellen Zeitpunkt auch ausgehe), wird es zwangsläufig zurück zu den 85.000 gehen.
Hält der Überschuss ein weiteres mal, dann hat Bitcoin das Potenzial auch ein weiteres mal in Richtung der 90.000 zu laufen.
Bitcoin crash bevorBitcoin schwächelt immer weiter.
Die Käufer konnten keinen höheren Wert etablieren. Nachdem Bitcoin bei 91 000 gescheitert ist, hat sich der Preis nun auch an den tatsächlichen Wert (89.000 – 90.000) angeglichen.
Aktuell sieht es danach aus, als würde Bitcoin weiter nach unten tendieren, da ein höherer Wert sofort abgelehnt wird. Damit komme ich wieder zu meiner Short-Covering-Rally-Theorie...
Die Spanne, in der Bitcoin noch Auktion betreiben kann, wird immer kleiner. Ich denke, dass daher ein Ausbruch kurz bevorsteht.
Wenn es nach unten geht, ist es wichtig, dass Bitcoin die 89 000 ablehnt und sofort wieder zurück nach oben in Richtung 91 000 steigt. Wenn dieser Bereich dann akzeptiert wird, kann es noch in Richtung 96.000 gehen.
Da Bitcoin sich aber derzeit unterhalb des fairsten Wertes befindet und diesen derzeit auch akzeptiert, sagt dies mir, dass derzeit keine Käufer anwesend sind, um den Wert höher zu treiben. Daher ist es entscheidend, dass Bitcoin nach der Eröffnung über 91 000 geht. Sehen wir das nicht, oder lehnt Bitcoin die Preise ab 90 000 ab, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit noch einmal auf die 88.000 gehen. Das wäre der dritte Test, und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch dort niemand mehr da ist, der noch kaufen könnte, da dies bereits alle getan haben. Sollte das so sein, geht es zurück in Richtung 84.000.
ZINSENTSCHEID am Mittwoch – Bitcoin vor MEGA BREAKOUT?!Diese Woche wird entscheidend – denn am Mittwoch steht der letzte Zinsentscheid der Federal Reserve für dieses Jahr an. Zinssenkung, das Ende von QT und sogar erste Hinweise auf QE liegen in der Luft. Der Markt hofft auf positive Impulse – doch genau hier liegt die Gefahr: Was, wenn Powell enttäuscht? Während die Erwartungen steigen, konsolidiert Bitcoin knapp unter einer entscheidenden Widerstandsbox. In dieser Analyse werfen wir einen genauen Blick auf die geldpolitischen Hintergründe und skizzieren die möglichen Ausbruchsbewegungen im Bitcoin-Chart. Die nächsten 72 Stunden könnten explosive Auswirkungen haben.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zinsentscheid am Mittwoch & Bitcoins Preisziele
Am Mittwoch, dem 10. Dezember, steht um 20:00 Uhr deutscher Zeit der letzte Zinsentscheid der Federal Reserve für dieses Jahr an. Jerome Powell wird in einer mit Spannung erwarteten Rede die aktuelle geldpolitische Ausrichtung erläutern und sich anschließend den Fragen der Presse stellen. Dieses Ereignis hat traditionell erheblichen Einfluss auf alle globalen Finanzmärkte – von Aktien und Anleihen bis hin zu Rohstoffen und Kryptowährungen. Insbesondere Aussagen zu Inflation, Arbeitsmarkt und zukünftiger geldpolitischer Strategie werden mit Argusaugen verfolgt.
Eine Zinssenkung um 25 Basispunkte gilt dabei bereits als nahezu sicher – laut CME Fed Watch liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell bei knapp 90 %. Die zuletzt überraschend positiv ausgefallene Inflationsrate sowie zunehmende Probleme am US-Arbeitsmarkt bilden dafür die perfekte Vorlage. Doch während der Leitzins bereits im Fokus steht, richtet sich der Blick vieler Investoren vor allem auf das, was zwischen den Zeilen gesagt wird.
Denn entscheidend für die mittel- bis langfristige Marktentwicklung ist nicht nur die Höhe des Zinssatzes, sondern Powells Einschätzung zur allgemeinen Liquiditätsversorgung. Dabei könnten besonders zwei Begriffe für Bewegung sorgen: das Ende der Quantitativen Straffung (QT) – und der mögliche Beginn einer neuen Quantitativen Lockerung (QE).
Zur Einordnung:
QT bedeutet, dass die Zentralbank ihre Bilanz verkleinert, indem sie Anleihen auslaufen lässt oder aktiv verkauft. Dadurch wird dem Markt Liquidität entzogen – was tendenziell negativ für risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin ist.
QE hingegen – also Quantitative Easing – beschreibt das Gegenteil: Die Notenbank kauft gezielt Anleihen und andere Vermögenswerte, um dem Finanzsystem frisches Geld zuzuführen. Diese Ausweitung der Zentralbankbilanz erhöht die Liquidität und wird häufig mit steigenden Kursen bei Aktien und Kryptowährungen in Verbindung gebracht.
Sollte Powell also eine echte Wende in der Liquiditätspolitik andeuten – in Form eines Endes von QT und eines möglichen QE-Starts – könnte dies der entscheidende Impuls für eine neue Erholungsrally sein.
Doch trotz aller positiven Signale und Wahrscheinlichkeiten gilt:
Niemand weiß, wie Powell sich tatsächlich äußern wird.
Niemand weiß, wie die Märkte darauf reagieren.
Was wir jedoch tun können, ist Wahrscheinlichkeiten zu analysieren – und genau das tun wir in der heutigen Bitcoin-Analyse. Sollte die Geldpolitik tatsächlich in Richtung Lockerung drehen, sehen wir klare Chancen für eine Bewegung gen Norden. Welche Preisziele dann möglich sind, erfährst du jetzt im nächsten Abschnitt.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bitcoin Chartanalyse – kurzfristige Timeframes
Die kurzfristige Marktsituation bei Bitcoin spitzt sich zu: Der Kurs befindet sich aktuell in einer engen Konsolidierung direkt unterhalb einer sogenannten Breakout-Resistance-Box. Diese Widerstandszone rund um 94.000 $ wurde bereits mehrfach getestet – was in der technischen Analyse häufig als Schwächung des Widerstandes interpretiert wird. Gleichzeitig sehen wir im Chart eine klare Abfolge höherer Tiefs, ein klassisch bullisches Zeichen, das auf eine bevorstehende Auflösung nach oben hindeutet.
Das bullische Szenario sieht einen erfolgreichen Ausbruch über die Widerstandsbox vor, was dem Kurs innerhalb weniger Tage den Weg in die Zone zwischen 96.500 $ und 98.000 $ öffnen würde. Mit einem nachhaltigen Bruch dieser Region würde auch das psychologische Ziel von über 100.000 $ wieder in greifbare Nähe rücken. Entscheidend für dieses Szenario ist allerdings der Erhalt der aktuell aufsteigenden Trendlinie – insbesondere die Marke von 86.500 $ darf nicht unterschritten werden. Ein tieferes Tief würde die bullische Struktur infrage stellen und das Erholungsszenario auf Eis legen.
Die Indikatoren sprechen derweil eine klare Sprache:
-Bollinger Bänder: Sowohl im 4h- als auch im Tageschart zeigt sich eine signifikante Verengung – ein klares Signal für eine baldige starke Marktbewegung.
-RSI: In beiden Zeiteinheiten sehen wir eine bullische Struktur mit steigender Tendenz.
-MACD: Auch der MACD zeigt sich freundlich – nach frischen bullischen Kreuzungen hat sich eine stabilere Struktur gebildet, die auf weiteren Aufwärtsdruck hindeutet.
In Summe ergibt sich ein nahezu lehrbuchhaft bullisches Setup – so eindeutig, dass es schon fast zu offensichtlich erscheint. Der Markt zeigt sich bereit für einen Move, doch ob dieser auch tatsächlich nach oben erfolgt, bleibt abzuwarten. Der Schlüssel liegt in der Reaktion auf die 94.000 $-Marke und dem Schutz der 86.500 $-Zone.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Markt steht vor einem potenziellen Wendepunkt: Eine Zinssenkung und erste QE-Signale könnten die Märkte beflügeln – aber nichts davon ist garantiert. Auch wenn alle Zeichen auf Erholung stehen, ist und bleibt das aktuelle Setup extrem fragil. Bitcoin zeigt kurzfristig ein fast lehrbuchhaftes Breakout-Szenario, doch die Unterstützung bei 86.500 $ ist entscheidend. Wird sie gebrochen, war es das vorerst mit der bullischen Hoffnung. Wird sie gehalten und die 94k-Zone durchbrochen, sind 98k bis 100k realistisch – mit Luft nach oben. In beiden Fällen gilt: Keine Überheblichkeit, keine FOMO – sondern strukturiertes Handeln. Der Mittwoch wird vieles entscheiden.
Bitcoin & Altcoin Analyse - So rettest du dein PortfolioDie Märkte stehen still. Bitcoin verharrt in einer angespannten Konsolidierung, während die gesamte Finanzwelt auf den kommenden FED-Zinsentscheid blickt. Gleichzeitig sorgen externe Risiken wie MicroStrategy, geopolitische Spannungen und die Gefahr platzender Carry Trades für große Unsicherheit. In diesem Report richten wir unseren Fokus ganz gezielt auf das, was jetzt zählt: die realistischsten Szenarien für Bitcoin – und die entscheidenden Level bei Altcoins, an denen Erholung, Ausstieg oder Short-Möglichkeiten stattfinden werden. Wer seine Positionen noch optimieren will, sollte jetzt genau aufpassen.
Entscheidung naht – Bitcoin vor explosivem Ausbruch?
Wie so oft wenige Tage vor einer Zinsentscheidung der US-Notenbank befindet sich Bitcoin aktuell in einer ruhigen Seitwärtsphase. Die Marke um 92.000 $ dient dabei als kurzfristiger Zwischenstopp – doch lange wird diese Ruhe nicht anhalten. Zwar könnte das Wochenende noch durch geringe Volatilität geprägt sein, doch zum Wochenbeginn erwarten wir mit hoher Wahrscheinlichkeit eine stärkere Bewegung.
Die große Schwierigkeit dabei: Eine klare Richtung lässt sich aufgrund der aktuellen Lage kaum prognostizieren. Zu viele externe Unsicherheiten treffen in den kommenden Tagen aufeinander – der Zinsentscheid der FED, die potenziell eskalierende Carry-Trade-Problematik in Japan, die angespannte Lage bei MicroStrategy sowie die andauernden geopolitischen Spannungen rund um den Ukrainekrieg.
Deshalb konzentrieren wir uns in dieser Analyse auf das einzig Greifbare: die klaren Unterstützungs- und Widerstandszonen. Diese dienen als Wegweiser für mögliche Bewegungsziele – egal ob Aufwärts- oder Abwärtsrichtung.
Auf der Oberseite liegt der erste relevante Widerstand zwischen 98.800 $ und 103.300 $. Wird dieser überwunden, könnte ein kurzfristiger Anstieg in Richtung 110.200 $ bis maximal 114.700 $ folgen. Auf der Unterseite bildet sich der nächste große Supportbereich zwischen 78.500 $ und 70.800 $, wobei die Zonen um 76.500 $ bis 74.000 $ als besonders stabil gelten dürften.
Altcoin-Level für deine Exit-Strategie
Neben Bitcoin werfen wir heute einen genauen Blick auf die wichtigsten Unterstützungs- und Widerstandszonen der beliebtesten Altcoins. Wer sein HODL-Portfolio bislang nicht klug optimiert hat, sollte jetzt besonders aufmerksam sein – denn eine letzte Erholungsphase könnte sich als perfekte Gelegenheit erweisen, um Altlasten loszuwerden oder gezielt Gewinne mitzunehmen.
Ein bewährter Ansatz ist hier die sogenannte 50/50-Strategie: Verkaufe 50 % deiner Position, um im Falle eines Abverkaufs liquide zu bleiben, und halte die anderen 50 %, um bei einer überraschenden Rally weiterhin dabei zu sein. So bist du in beide Richtungen gut abgesichert und happy.
Ethereum:
Der nächste starke Widerstand liegt zwischen 3.400 $ und 3.877 $, wobei ich vor allem den oberen Bereich zwischen 3.700 $ und 3.877 $ im Blick habe. Sollte Bitcoin tatsächlich über 110.000 $ steigen, wären für ETH sogar 4.250 $ bis 4.834 $ denkbar. Realistisch betrachtet dürfte die Bewegung aber bereits bei knapp unter 3.900 $ enden. Auf der Unterseite liegt ein markanter Liquiditätsbereich zwischen 2.434 $ und 2.034 $, der als möglicher Boden in Frage kommt.
Solana:
Hier fällt die Analyse einfacher aus. Der nächste massive Widerstand liegt zwischen 175 $ und 202 $, während der nächste tragfähige Support bei 119 $ bis 100 $ verläuft. Dieser Bereich hat Solana seit knapp zwei Jahren vor dem Bruch unter die psychologisch wichtige 100 $-Marke bewahrt. Sollte er nicht halten, könnte das massive Verkäufe auslösen.
XRP:
Auch bei XRP dient der Support zwischen 1,91 $ und 1,61 $ als letzte Bastion vor einem möglichen Rückfall auf die alten Bärenmarkttiefs. Ein Bruch dieses Levels würde einem System-Reset gleichkommen. In einer Aufwärtsbewegung wären zunächst die 2,37 $ bis 2,52 $ ein realistischer Halt – maximal wären 2,79 $ bis 3 $ als oberes Ziel denkbar.
BNB:
Nach einem eindrucksvollen Sommer 2025 zeigt BNB nun erste Ermüdungserscheinungen – gleichzeitig aber auch eine starke kurzfristige Erholung. Sollte sich der Altcoin-Markt weiter fangen, könnte BNB über die psychologisch wichtige 1.000 $-Marke steigen, mit einem Zielbereich von 1.081 $ bis 1.230 $. Der nächste relevante Support liegt zwischen 638 $ und 468 $ – ein Bereich, der in der Vergangenheit mehrfach als robuster Boden gedient hat.
Es ist eine der kritischsten Phasen seit Monaten – die Märkte sind überreizt, voller Unsicherheit und gleichzeitig reif für eine Bewegung. Ob Bitcoin die nächste Erholung einleiten kann oder tiefere Supportzonen testen muss, hängt nicht nur vom Chart, sondern auch von der geopolitischen Gemengelage ab. Eines steht aber fest: Wer jetzt seine Level kennt, seine Strategie vorbereitet hat und mit klarem Kopf handelt, kann diese Phase nicht nur überstehen, sondern sogar profitabel gestalten. Der Schlüssel liegt – wie so oft – in der Vorbereitung. Und die hast du jetzt in der Hand.
Ich hab’s gesagt – die Aufwärtsbewegung war eine Bullenfalle!Short-Covering bestätigt. Bitcoin hat die gesamte Aufwärtsbewegung wieder abgeholt.
Dabei hat sich leider ein starker Überschuss gebildet. Dieser zeigt eindeutig: Alle, die kaufen konnten, haben in die Falle der OTFs hineingekauft. Dementsprechend ist aktuell kaum noch jemand übrig, der weiterkaufen kann. Zusätzlich sind wir zurück ins alte Gleichgewicht gefallen, was bestätigt, dass die 90.000 massiv abgelehnt wurden. Dadurch wird es Bitcoin nun sehr schwer haben, diesen Bereich kurzfristig erneut zu testen.
Ich gehe daher zunächst von einer Seitwärtsbewegung aus, in der der Markt versucht, neuen Wert zu finden. Anschließend halte ich einen Test des letzten fairsten Wertes bei 84.000 für wahrscheinlich. Je nachdem, wie Bitcoin sich dort schlägt, könnte es erneut in Richtung Aufwärtsbewegung gehen.
Grundsätzlich gehe ich aber zuerst von einem bärischen Szenario aus: einem erneuten Test des unteren Überschusses im Bereich 80.000–82.000 $, um zu bestätigen, dass wirklich niemand mehr bereit ist, unterhalb von 80.000 $ zu verkaufen. Wenn wir diese Bestätigung bekommen, hätte Bitcoin die Basis, um nachhaltig und mit Überzeugung einen weiteren Anlauf nach oben zu starten.
Die komplexeste Marktlage JEMALS! Die Märkte bewegen sich aktuell auf einem messerscharfen Grat – und jede Nachricht könnte der entscheidende Stoß in die eine oder andere Richtung sein. Während Bitcoin unter der 90.000 $ Marke kämpft, verdichten sich die Risiken im gesamten Finanzsystem: Die mögliche Leitzinserhöhung der Bank of Japan könnte eine globale Kettenreaktion durch Carry Trades auslösen, MicroStrategy steht erstmals offen vor dem Verkauf seiner BTC-Bestände – und die Aussicht auf Zinssenkungen der FED im Dezember hängt am seidenen Faden.
Parallel sehen wir eine technische Marktstruktur, die kaum schwerer zu lesen sein könnte: bullische Divergenzen und Formationstrigger auf der einen Seite, bärische Durchbrüche und Liquiditätsrisiken auf der anderen. In diesem Report ordnen wir die Lage ganzheitlich ein und analysieren, was diese Woche für Bitcoin & Co. entscheidend wird.
Die hochkomplizierte Marktstruktur im aktuellen Umfeld
In diesem Abschnitt wollen wir die wichtigsten externen Faktoren strukturiert gegenüberstellen – negativ vs. positiv – und bewerten, wie sie den Markt in den kommenden Tagen und Wochen beeinflussen könnten.
🔻 Externe Bedingungen – negativ
1. Japans Zinspolitik & die Carry-Trade-Gefahr
Wie bereits im August 2024 erlebt, könnte auch in diesem Jahr eine Leitzinserhöhung der Bank of Japan (BOJ) einen globalen Dominoeffekt auslösen. Das Hauptproblem liegt in den sogenannten Carry Trades: Investoren verschulden sich in Niedrigzinswährungen (z. B. dem japanischen Yen) und investieren in höher verzinste Anlagen. Wenn die BOJ jedoch den Zinssatz erhöht, wird dieser Trade unattraktiver – und es kommt zu massiven Rückabwicklungen. Die Folge: Ein plötzlicher Kapitalabzug, der zuerst den Devisenmarkt trifft, dann Aktienmärkte unter Druck setzt und schließlich in einer starken Korrektur am Kryptomarkt endet.
2. MicroStrategy – Das tickende Risiko im Kryptomarkt
MicroStrategy (MSTR), das Unternehmen mit den größten Bitcoin-Beständen der Welt (über 650.000 BTC), steht aktuell stark unter Druck. CEO Phong Le hat kürzlich bestätigt, dass ein Verkauf dieser Bestände unter bestimmten Umständen notwendig werden könnte – ein Bruch mit dem bisherigen "Wir verkaufen niemals"-Narrativ von Michael Saylor.
Konkret wird es kritisch, wenn die Marktkapitalisierung von MicroStrategy unter den realen Wert ihrer Bitcoin-Bestände fällt und das Unternehmen gleichzeitig kein neues Kapital über Anleihen oder Aktien aufnehmen kann. Der sogenannte mNAV (Market-based Net Asset Value) liegt derzeit bei nur noch 0,95 – unter 0,9 droht die gefährliche Schwelle, ab der ein Bitcoin-Verkauf notwendig wird, um finanzielle Verpflichtungen (z. B. Dividendenzahlungen) zu decken.
Viele Analysten sprechen bereits davon, dass sich MSTR in einen „hoch verschuldeten Bitcoin-ETF“ verwandelt hat. In bullischen Phasen funktioniert dieses Modell – aber in illiquiden oder volatilen Märkten kann es zu einem extremen Problem werden. Sollte MSTR anfangen, Bitcoin zu verkaufen, wäre das ein Erdbeben für den gesamten Kryptomarkt.
3. Trumps Außen- und Zinspolitik
Auch Donald Trump sorgt aktuell für Unsicherheit. Seine politischen Statements und angedrohten Maßnahmen gegenüber Großmächten wie China oder Russland sorgen für wachsende Nervosität in den Märkten. Handelszölle, aggressive Verhandlungen und geopolitische Spannungen könnten jederzeit starke Marktreaktionen auslösen – besonders im aktuell fragilen Umfeld.
✅ Externe Bedingungen – positiv
1. Mögliche Zinssenkung der FED im Dezember
Laut aktuellen CME-Futures liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember bereits bei über 85 %. Sollte es dazu kommen, wäre das ein klar bullisches Signal – sowohl für Aktien- als auch für Kryptomärkte. Niedrigere Zinsen bedeuten günstigere Finanzierungsbedingungen, mehr Liquidität und tendenziell steigende Kurse bei risikobehafteten Assets.
2. Das mögliche Ende der quantitativen Straffung & Rückkehr zu QE
Quantitative Tightening (QT) beschreibt den Prozess, bei dem die Zentralbanken – insbesondere die US-FED – ihre Bilanz verkleinern, indem sie Anleihen verkaufen oder nicht verlängern. Dadurch wird Liquidität aus dem System gezogen, was eine bremsende Wirkung auf den Markt hat. Das Ziel: Inflation bekämpfen.
Quantitative Easing (QE) hingegen ist das Gegenteil: Die Zentralbank kauft aktiv Anleihen, was neue Liquidität ins System pumpt. Diese expansive Geldpolitik senkt Zinsen, fördert Investitionen und führt oft zu Kursanstiegen bei Aktien, Immobilien und Kryptowährungen.
Aktuell wird spekuliert, dass die FED nicht nur die Zinsen senken, sondern auch das QT-Programm beenden und möglicherweise erneut auf QE umstellen könnte – ähnlich wie 2020 nach dem Corona-Crash. Für Bitcoin wäre das ein extrem bullisches Signal, da risikoreiche Assets bei QE historisch stark performen. Sollte eine solche geldpolitische Kehrtwende eingeleitet werden, könnte sie der Startschuss für einen neuen Aufwärtstrend sein – vorausgesetzt, die anderen Risiken bleiben beherrschbar.
Die Kombination aus negativen und positiven Einflüssen schafft aktuell ein extrem fragiles Marktumfeld. Während manche Faktoren Hoffnung auf einen kurzfristigen Bounce oder sogar auf einen neuen Aufwärtstrend machen, könnten andere – wie die MSTR-Situation oder geopolitische Spannungen – den Markt sehr schnell erneut unter Druck setzen.
Unsere Aufgabe als Crader Community ist es daher, nicht in Panik oder Euphorie zu verfallen, sondern strategisch vorbereitet zu sein. Wir müssen für beide Szenarien – Bounce oder Crash – klare Setups, sauberes Risikomanagement und emotionale Kontrolle parat haben. Nur so bleiben wir langfristig profitabel, selbst in der chaotischsten Marktphase.
Bitcoin Chartanalyse – Zwischen Hoffnung & Abgrund
Bitcoin zeigt sich aktuell weiterhin stark bärisch. Seit dem Allzeithoch bei 126.000 $ läuft der Abverkauf beinahe in einer geraden Linie – ohne nennenswerte Gegenbewegung. Die kurzfristige Erholung von 80.000 $ auf 93.000 $ wurde mit dem gestrigen Wochenstart sofort wieder zerstört. Der Markt scheint jeden Versuch einer Stabilisierung gnadenlos abzuverkaufen.
Doch trotz der klaren Schwäche im Chart gibt es sowohl bärische als auch bullische Szenarien, die wir als Trader im Blick behalten müssen:
🔻 Bärisches Szenario – der tiefe Sturz unter 80k $
Die Zone unterhalb von 80.000 $ bietet erst spät nennenswerten Support. Sollte der aktuelle Boden bei ~80.500 $ nachhaltig gebrochen werden, erwartet uns ein direkter Rückgang zur nächsten großen Liquiditätszone – und diese beginnt erst deutlich tiefer, zwischen 78.000 $ und 70.000 $.
Besonders stark ist der Bereich zwischen 76.000 $ und 74.000 $ zu beobachten. Hier bündeln sich vergangene Unterstützungen, Volumencluster und potenzielle Käuferbereiche. Ein Sturz dorthin wäre schmerzhaft – aber technisch sauber und realistisch.
✅ Bullische Szenarien – zwei Chancen auf Erholung
1. Das W-Muster im Tageschart
Aktuell bildet sich im Tageschart eine potenzielle W-Formation – ein klassisches Bodenmuster, das seit Jahrzehnten in der Charttechnik als verlässlicher Reversal-Indikator gilt. Wichtig ist:
→ Das Tief bei 80.500 $ darf NICHT unterschritten werden.
→ Mit dem Bruch des letzten lokalen Hochs bei 93.000 $ wäre das W vollständig bestätigt.
Im Erfolgsfall wäre ein direkter Sprung in Richtung 100.000 $ die logische Konsequenz.
2. Die bullische Divergenz im RSI
Die zweite – und aktuell realistischere – Chance auf eine Erholung liegt in der Bildung einer bullischen Divergenz im Tageschart. Dafür müsste Bitcoin ein neues, leicht tieferes Tief im Kurs bilden (z. B. im Bereich 77.000 $–78.000 $), während der RSI ein höheres Tief ausformt.
→ Tieferes Tief im Kurs + höheres Tief im RSI = bullische Divergenz
→ In der Vergangenheit eines der stärksten Signale für eine Umkehr im Markt
Wird diese Divergenz sauber ausgebildet, könnte sie genug Momentum liefern, um BTC erneut über 112.000 $ zu bringen – eine beachtliche Erholung, selbst im Bärenmarkt.
Fazit:
Der Markt befindet sich im Grenzbereich – zwischen dem Verlust der 80k-Marke und einem möglichen Bodenbildungsmuster. Die nächsten Tage sind entscheidend. Trader sollten jetzt nicht überhastet handeln. Kein FOMO, kein zu hoher Hebel. Stattdessen:
🔸 Geduld
🔸 Strukturierte Setups
🔸 Fokus auf Qualität statt Quantität
🔸 Potenzielle Swing- und Midterm-Chancen nutzen
Auch Short-Setups in einer Erholungsrallye sollten im Hinterkopf behalten werden, denn die übergeordnete Struktur bleibt bärisch – neue Allzeithochs sind aktuell nicht in Sicht.
Volle Konzentration – wir stehen kurz vor einem der wichtigsten Wochen-Setups dieses Zyklus.
Bitcoin: 80k entscheidet: Startet jetzt der Weg zu 100k?Bitcoin zeigt aktuell wieder etwas Stärke, und die Panik zu Wochenbeginn hat spürbar nachgelassen. Entscheidend ist jetzt die Unterstützung rund um 80k – hält dieser Bereich, bleibt die Struktur intakt. Aus technischer Sicht wäre ein Doppelboden im markierten Support-Cluster der nachhaltigste Weg, um genügend Momentum für einen Anstieg Richtung 100k aufzubauen. Ein sofortiger schneller Rebound wirkt dagegen weniger stabil, da viele Trader noch auf einen klareren Boden warten und erst dann einsteigen würden. Genau diese Zurückhaltung könnte jedoch zu einem späteren Short Squeeze führen, sobald die nächsten Widerstände bei 92k–96k brechen. Insgesamt wirkt der Markt konstruktiv, aber Bitcoin muss den Bereich um 80k unbedingt verteidigen, um ein bullisches Szenario zu bestätigen.
Schlüsselzone 86 000: Bullenchance oder Weg in Richtung 70 000?Kurz das VAL angetestet und sofort zurück zum POC.
1) Sollte es dem Markt bis heute Nachmittag nicht gelingen, wieder über die grüne Box bei 86 000 zu kommen, werden wir höchstwahrscheinlich einen weiteren, Test des VAL sehen. Dort entscheidet sich, ob wir erstmals wieder neue Käufer im Markt bekommen, die den Preis vorübergehend zurück in Richtung POC ansteigen lassen, das wäre ein erstes positives Zeichen.
2) Kommt am VAL kein Interesse in den Markt und wird dieser Bereich nach unten durchbrochen und akzeptiert, könnte es sehr schnell in Richtung 70 000 gehen. Das erste Ziel läge dann, wie so oft: am POC bei 65 000.
3) Schafft es der Markt hingegen bis zum Nachmittag über die grüne Box, wäre das zunächst ein sehr bullisches Zeichen. Das würde bedeuten, dass unterhalb der 85 000-Marke keine der beiden Seiten mehr bereit war zu handeln. Gelingt es dem Markt anschließend, aus dem 80 000er Gleichgewicht auszubrechen und wieder über das VAH zu steigen, hätte der Markt eine starke Unterstützung aufgebaut, die es den Bären vorerst deutlich erschweren dürfte, erneut in das 80 000er Gleichgewicht einzutauchen. Das Ziel wäre dann der POC bei 91 500.
Bitcoin steht vor der Entscheidung: 98k-Rally oder 80k-Crash?Der Markt ist auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht. Aktuell versucht er, sich zwischen dem VAL des Gleichgewichts aus 2024 und dem VAH des 80 000-Gleichgewichts einzupendeln.
2) Nachdem der Markt heute den ganzen Tag über der 90 000 gehandelt hat und die Lage zunächst nicht schlecht aussah, ist Bitcoin nun zurück in das Gleichgewicht von gestern gefallen und versucht dieses aktuell nach unten zu durchbrechen. Sollte ihm das gelingen, könnten wir in den kommenden Tagen in das 80 000-Gleichgewicht eintreten. Finden wir dort Akzeptanz, dürfte sich das gleiche Spiel wie beim letzten Mal wiederholen: Zuerst wird der Markt mit hoher Wahrscheinlichkeit zum POC tendieren, da dies der fairste Wert ist und Bitcoin sich dort beim vorherigen Aufenthalt bereits wohlgefühlt hat. Mit gleicher Wahrscheinlichkeit sehen wir anschließend, wie zuvor beim letzten eintritt in einem neuem Gleichgewicht, erneut einen Test des VAL, bevor der Markt womöglich wieder zum POC zurückwandert.
1) Sollte der Ausbruch aus dem heutigen Gleichgewicht scheitern, wäre das beste Szenario eine mehrtägige Seitwärtsauktion. Wenn der Markt danach einen erneuten Versuch nach unten unternimmt und erneut scheitert, könnte ein sehr schneller Anstieg in die entgegengesetzte Richtung auf 95 000 folgen. Findet der Markt dort über mehrere Tage Akzeptanz, wäre das nächste Ziel das noch offene GAP bei etwa 98 000.
3) Sollten wir nach einer Seitwärtsauktion einen Test des VAL von 2024 sehen und bei einem anschließenden Ausbruch nach oben scheitern, tritt das Gegenteil von Szenario 1 ein: Die Auktion nach oben wäre hinfällig und es würde ein sehr schneller Abverkauf in Richtung des 80 000-Gleichgewichts folgen,mit Ziel in Richtung POC bei etwa 84 000.
Zurück ins Gleichgewicht. Entscheidung auf 110k oder 95k?Bitcoin hat es über das Wochenende entgegen meiner Erwartungen geschafft, aus dem Gleichgewichtsbereich der vergangenen Woche nach oben auszubrechen. Diese Bewegung wurde jedoch heute abgelehnt, woraufhin der Kurs zurück ins Gleichgewicht fiel und dabei das durch den Ausbruch entstandene Gap schloss. Der Bereich rund um das Gap dient aktuell als kurzfristige Unterstützung, doch das Verhalten des Marktes lässt erkennen, dass die Käufer bislang wenig Überzeugung zeigen. Seit über zwei Stunden pendelt der Markt in diesem engen Bereich, ohne klare Initiative zu entwickeln.
Aus dieser Situation ergeben sich folgende mögliche Szenarien:
1) Die Auktion oberhalb des Gleichgewichts war nicht nachhaltig. In diesem Fall dürfte Bitcoin das VAH nach unten durchbrechen, möglicherweise eine Zeit lang um den POC konsolidieren und anschließend weiter abwärts tendieren. Ein Bruch des VAL wäre ein deutlich bärisches Signal und könnte den Preis in den Bereich um 95 000 führen. Insbesondere dann, wenn es Bitcoin bei diesem möglicherweise letzten Versuch nicht gelingt, neues Kaufinteresse zu wecken und erneut aus dem Gleichgewicht nach oben auszubrechen.
2) Der Markt schließt das Gap und kehrt zurück in in die obere, rot markierte Box zwischen 104 800 und 106 600. Gelingt es dem Markt, sich dort über mehrere Tage zu halten, öffnet sich der Weg zum nächsten übergeordneten Ziel um 110 000.






















