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Dow Jones, S&P 500 Index: Trump vs. Biden Agenden Vergleich

SPCFD:SPX   Der S&P 500 Index
Dow Jones, S&P 500 Index: Der S&P 500 Index hat in den letzten drei Monaten eine positive Entwicklung verzeichnet. Dies signalisiert, historisch betrachtet, einen Sieg der Republikaner. Doch in diesem Jahr scheint nichts so zu sein, wie es normalerweise der Fall ist. Ein überraschender Sieg Bidens sollte nicht ausgeschlossen werden. Ein Vergleich der Agenden ist daher das Mindeste, was man vor der US Wahl anstellen sollte.

US WAHL VORBEREITUNG

Die US Wahl steht bevor und Anleger interessieren sich für den Ausgang und die Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Wir haben in den vergangenen Woche einige interessante Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

• Dow Jones, Nasdaq, S&P 500: Q3 Ergebnisse und US Wahl
• Dow Jones, SP500: Corona-Hilfspaket und US Wahlumfragen im Fokus
• Dow Jones Prognose: Wie wirkt sich die US Wahl auf den Aktienmarkt aus?
DAX , S&P500 und Ölpreis: Wie wirken sich US Wahl und Corona aus
• Dow Jones, S&P500 Index: Wie Krisen die US Wahl und den Aktienmarkt beeinflussen

AGENDEN VON TRUMP UND BIDEN IM ÜBERBLICK

In diesem gehen wir nun etwas mehr in die Tiefe, in dem wir die Agenden der beiden Kandidaten mit einander vergleichen. Die folgende Tabelle dürfte dies in etwa gut darstellen.

TRUMP SETZT WEITER AUF STEUERVORTEILE

Trumps Agenda zielt mehr auf Steuervorteile und weniger Regulierung ab. Die Investitionen in Infrastruktur sowie Rüstung wurden zwar ebenfalls wieder erwähnt, doch diese waren auch vorher schon im Plan. Bei Investitionen in Infrastruktur hielt man sich allerdings bisher weitestgehend zurück, während man sich für Rüstung weiter verschuldete. Alleine aus diesem Grund dürfte Letzteres in den Folgejahren wahrscheinlich moderater ausfallen, sowohl bei Trump als auch bei Biden .

Bidens Agenda zielt hingegen auf konkrete Investitionen in Infrastruktur, Gesundheitswesen und Sozialprogramme ab. Auch auf sektoraler Ebene, wie etwa bei erneuerbaren Energien, sollen Investitionen stark anziehen. Ein Wermutstropfen für Investoren stellt die Regulierung dar. Für die stärksten US Sektoren, Technologie, Pharma und Finanzen, könnte es neue Regeln geben. Bei den Steuern will man nicht zu sehr auf das Gaspedal drücken, vor allem nicht in Zeiten von Corona. Insofern dürften Marktteilnehmer vorerst eventuell darüber hinwegsehen.


ALLES ANDERE ALS DURCHSCHNITTLICH

Marktteilnehmer scheinen aktuell einen Biden-Sieg einzupreisen, wenn man nach den jeweiligen Portfolien geht. Und zwar bereits seit Anfang des Jahres. Siehe Chart oben. Dies steht im Kontrast zu der These, dass der Gesamtmarkt in Form des S&P 500 Index bisher ein guter Indikator für den Ausgang der Wahl war. Stieg der Index drei Monate vor den Wahlen, so hat der amtierende Präsident in 87 % aller Fälle die Wiederwahl gewonnen. Das aktuelle Jahr scheint allerdings alles andere als der Durchschnitt zu sein. Die vielen Maßnahmen der Zentralbanken und der Fiskalpolitik infolge der Corona-Krise haben auf den Aktienmarkt einen nicht zu unterschätzenden Effekt gehabt, der möglicherweise auch die Performance der Aktienmärkte vor der US Wahl mitbestimmte.

Auf der anderen Seite kann man ebenso attestieren, dass eine restriktive „America First Politik“ im Rahmen einer Rezession Trump-Titel mehr belastet, weshalb der obere Portfolio-Vergleich zu Ungunsten eben dieses Portfolios ausfällt. Wie es auch ausgeht, Anleger sollten berücksichtigen, dass das Durchsetzen einer Agenda am Ende davon abhängen wird, wie viel Unterstützung der Präsident in den beiden Kammern des Kongresses hat. Biden hat aktuell die besseren Chancen auf eine „Blue Wave“ als Trump auf eine „Red Wave“, was Aktienmärkte ebenso zu honorieren scheinen. Jedoch ist auch nicht auszuschließen, dass ein gewisses Repricing erfolgen wird, sofern Trump verliert. Aktienmärkte also initial weiter korrigieren könnten.

Kommentare

Völlig losgelöst von wirtschaftlichen Interessen - Trump muss weg. Der Schaden, den dieser Mann angerichtet hat, wird nicht ansatzweise durch kurzfristige Haussen kompensiert werden. Die Rechnung kommt am Schluss und wird verdammt teuer. Man kann es sich nicht auf Dauer leisten, nur auf den Konsum der Reichen zu setzen und den Großteil der Bevölkerung zu ruinieren.
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Interessant, danke
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