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Wochenausblick KW28–Fundamental,Makro und Technischer Ausblick!

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Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW28

Nach einer äußerst starken Handelswoche mit neuen Allzeithochs im DAX, einer deutlichen Risk-on-Bewegung in den US-Indizes und einer spürbaren Neubewertung der Zinserwartungen nach den US-Arbeitsmarktdaten startet der Markt in eine der spannendsten Wochen des bisherigen Quartals. Neben den FOMC-Protokollen rücken die ersten wichtigen Quartalszahlen der US-Berichtssaison, zahlreiche Konjunkturdaten sowie geopolitische Entwicklungen erneut in den Fokus. Gerade nach der dynamischen Rally der vergangenen Wochen dürfte nun entscheidend werden, ob die fundamentalen Daten die aktuellen Bewertungen bestätigen können oder erste Zweifel am positiven Marktsentiment aufkommen.

Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW28 im Überblick
• Märkte und Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX – charttechnischer Ausblick
• Fazit


Geopolitische Lage

Naher Osten – Iran, Israel und die Straße von Hormus bleiben der wichtigste geopolitische Risikofaktor

Auch wenn sich die Lage gegenüber den dramatischen Ereignissen der vergangenen Wochen zunächst beruhigt hat, bleibt der Konflikt im Nahen Osten der größte geopolitische Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte.

Nach den gegenseitigen Angriffen zwischen Israel und dem Iran sowie der direkten Beteiligung der USA befindet sich die Region zwar aktuell in einer Phase relativer Deeskalation. Dennoch bleibt das Risiko einer erneuten Eskalation jederzeit bestehen. Besonders die Straße von Hormus steht dabei weiterhin im Mittelpunkt. Rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls passiert täglich diese Meerenge. Bereits kleinere militärische Zwischenfälle könnten deshalb erhebliche Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt haben.

Der Markt hat den geopolitischen Risikoaufschlag auf den Ölpreis zuletzt nahezu vollständig wieder abgebaut. WTI notiert inzwischen wieder in der Nähe der Vorkriegsniveaus. Genau darin liegt allerdings auch ein Risiko: Sollten sich die Spannungen erneut verschärfen, dürfte der Markt aufgrund der aktuell sehr einseitigen Positionierung ausgesprochen anfällig für einen kurzfristigen Short Squeeze sein.

Zusätzlich richtet sich der Blick weiterhin auf die Reaktionen der OPEC+ und insbesondere auf Saudi-Arabien. Die Förderpolitik der kommenden Monate dürfte entscheidend dafür sein, ob ein möglicher Angebotsausfall kurzfristig kompensiert werden kann oder ob der Ölmarkt erneut unter Druck gerät.

Für Anleger bedeutet dies: Die Lage wirkt momentan zwar deutlich entspannter als noch vor wenigen Wochen, geopolitisch bleibt sie jedoch äußerst fragil. Gerade Öl-, Inflations- und Zinserwartungen können sich innerhalb weniger Stunden deutlich verändern.

Iran – politische Entwicklungen weiterhin beobachten

Auch innerhalb des Irans bleibt die politische Situation angespannt. Nach den militärischen Auseinandersetzungen sowie den jüngsten innenpolitischen Entwicklungen beobachten Investoren weiterhin sehr genau, wie sich die Stabilität der iranischen Führung entwickelt.

Kurzfristig besitzt dieses Thema zwar aktuell keinen unmittelbaren Einfluss auf die Aktienmärkte. Sollte es jedoch zu einer erneuten Eskalation oder politischen Instabilität kommen, könnte dies den gesamten Nahost-Konflikt erneut anheizen und damit unmittelbar Auswirkungen auf Energiepreise, Inflationserwartungen sowie die globale Risikobereitschaft der Investoren haben.


China und Taiwan bleiben das größte strukturelle Langfrist-Risiko

Neben dem Nahen Osten bleibt die Situation zwischen China und Taiwan eines der bedeutendsten geopolitischen Risiken überhaupt.

In den vergangenen Tagen berichteten mehrere internationale Medien erneut über verstärkte chinesische Militäraktivitäten rund um Taiwan. Zwar kam es bislang zu keiner unmittelbaren Eskalation, dennoch verdeutlichen diese Entwicklungen, dass das Thema keineswegs vom Tisch ist.

Für die Finanzmärkte wäre eine militärische Eskalation kaum mit den Ereignissen im Nahen Osten vergleichbar. Taiwan besitzt eine Schlüsselrolle innerhalb der weltweiten Halbleiterproduktion. Ein erheblicher Teil der modernsten Chips wird dort produziert und bildet die Grundlage für nahezu sämtliche Zukunftsbranchen – von Künstlicher Intelligenz über Cloud-Infrastruktur bis hin zur Automobilindustrie.

Eine Eskalation hätte daher nicht nur Auswirkungen auf einzelne Technologieunternehmen, sondern könnte globale Lieferketten massiv beeinträchtigen und weltweit Produktionsausfälle verursachen.

Aktuell bleibt die Lage zwar stabil. Dennoch gehört dieses Thema weiterhin auf jede makroökonomische Watchlist.


Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Europäischen Union


Trotz der anhaltenden Diskussionen rund um mögliche neue Handelszölle entwickelt sich der Handel zwischen den USA und der Europäischen Union weiterhin überraschend robust.

Die jüngsten Handelsdaten zeigen, dass das gegenseitige Handelsvolumen zuletzt sogar neue Rekordstände erreicht hat. Damit bestätigen die Fundamentaldaten bislang, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Regionen deutlich stabiler verläuft, als es viele politische Schlagzeilen vermuten lassen.

Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, wäre dies insbesondere für exportorientierte europäische Unternehmen positiv zu bewerten. Gleichzeitig bleibt das Thema möglicher neuer Zölle unter einer veränderten US-Handelspolitik weiterhin ein Risiko, welches Investoren im weiteren Jahresverlauf aufmerksam verfolgen sollten.


US-Ölindustrie und Donald Trump

Ebenfalls interessant bleibt die Entwicklung innerhalb der amerikanischen Ölindustrie.

Mehrere große US-Ölkonzerne konnten zuletzt deutliche Gewinnsteigerungen verzeichnen. Gleichzeitig wächst jedoch der politische Druck auf die Branche, nachdem Donald Trump erneut eine stärkere Senkung der Kraftstoffpreise gefordert hat.

Hier entsteht zunehmend ein Spannungsfeld zwischen Unternehmensgewinnen, politischem Einfluss und Verbraucherinteressen.

Sollte sich der politische Druck auf die Ölkonzerne weiter erhöhen oder neue regulatorische Maßnahmen diskutiert werden, könnte dies insbesondere für den amerikanischen Energiesektor kurzfristig zu erhöhter Volatilität führen.


Beginn der US-Berichtssaison

Mit der kommenden Handelswoche richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer zunehmend auf die anlaufende Berichtssaison.

Den Auftakt bilden unter anderem:
• PepsiCo (9. Juli) als wichtiger Indikator für den Konsumsektor.
• Delta Air Lines (10. Juli) als wichtiger Gradmesser für Reiseverhalten, Konsumnachfrage und Unternehmensausgaben.

Gerade nach den zuletzt sehr starken Kursanstiegen dürfte die Berichtssaison nun darüber entscheiden, ob die hohen Bewertungen fundamental bestätigt werden können.

Besonders interessant wird sein, ob Unternehmen ihre Gewinnprognosen weiter anheben oder erstmals vorsichtiger auf die zweite Jahreshälfte blicken.

SpaceX rückt in den Fokus der Kapitalmärkte


Ein weiteres zentrales Thema bleibt die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq.

Mit der Indexaufnahme dürfte in den kommenden Wochen erhebliche Nachfrage durch ETFs, Indexfonds und institutionelle Anleger entstehen. Gleichzeitig stehen jedoch auch Lock-up-Fristen sowie mögliche Verkäufe früher Investoren und Mitarbeiter im Fokus.

Kurzfristig könnten dadurch erhöhte Kursschwankungen entstehen.

Langfristig bleibt SpaceX jedoch eines der spannendsten Unternehmen überhaupt. Die Kombination aus Raumfahrt, Starlink, Verteidigungstechnologie und künstlicher Intelligenz sorgt dafür, dass das Unternehmen weiterhin im Mittelpunkt institutioneller Kapitalströme stehen dürfte.

Gerade deshalb dürfte die Entwicklung rund um SpaceX in den kommenden Wochen weit über die Raumfahrtbranche hinaus Einfluss auf den Technologiesektor und den Nasdaq besitzen

Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW28 im Überblick

Nach der starken Marktreaktion auf die zuletzt veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten richtet sich der Blick der Anleger in dieser Woche vollständig auf die nächsten makroökonomischen Impulse. Vor allem die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls am Mittwoch dürfte entscheidend dafür sein, ob die Marktteilnehmer ihre Zinserwartungen erneut anpassen oder die aktuelle Risk-on-Bewegung bestätigt wird.

Neben den geldpolitischen Aussagen stehen zahlreiche Einkaufsmanagerindizes, Inflationsdaten, Arbeitsmarktdaten sowie erste Unternehmenszahlen der Berichtssaison im Fokus. Insgesamt dürfte die Handelswoche damit einen ersten wichtigen Ausblick darauf liefern, wie die zweite Jahreshälfte 2026 fundamental startet.

Montag – Dienstleistungen und Konjunktur im Mittelpunkt

Zum Wochenauftakt richtet sich der Fokus vor allem auf den Dienstleistungssektor.

Veröffentlicht werden unter anderem:
• S&P Global Services PMI
• S&P Global Composite PMI
• ISM Non-Manufacturing PMI
• ISM Non-Manufacturing Prices

Gerade der ISM Services Index besitzt für die Finanzmärkte traditionell eine hohe Bedeutung, da der Dienstleistungssektor den größten Teil der US-Wirtschaft ausmacht. Sollten die Daten erneut Stärke signalisieren, würde dies die robuste Konjunktur bestätigen. Schwächere Werte hingegen könnten die Diskussion über zukünftige Zinssenkungen erneut verstärken.

Zusätzlich stehen mehrere Reden hochrangiger Notenbankvertreter auf der Agenda.

Unter anderem äußern sich:
• EZB-Präsidentin Christine Lagarde
• EZB-Direktor Philip Lane
• Fed-Gouverneur Christopher Waller
• weitere Vertreter der Europäischen Zentralbank

Gerade nach der Verschiebung der Zinserwartungen infolge der jüngsten Arbeitsmarktdaten dürfte jedes neue Signal der Notenbanken vom Markt genau analysiert werden.

Auch Unternehmensseitig beginnt die Woche bereits mit mehreren wichtigen Vorabinformationen.

Unter anderem stehen Pre-Close-Calls beziehungsweise Umsatzupdates von:
• Porsche AG
• Gea Group
• Aumovio
• Repsol

auf der Agenda und liefern erste Hinweise auf die Entwicklung des zweiten Quartals.

Dienstag – SpaceX und Arbeitsmarkt rücken in den Mittelpunkt

Makroökonomisch fällt der Dienstag zunächst etwas ruhiger aus.

Dennoch stehen zwei Themen besonders im Fokus.

Zum einen wird der ADP Employment Report veröffentlicht.

Nachdem die offiziellen Arbeitsmarktdaten zuletzt schwächer als erwartet ausgefallen sind, dürfte der Markt nun sehr genau beobachten, ob sich auch im privaten Arbeitsmarkt erste Abschwächungstendenzen zeigen.

Der ADP-Bericht gilt zwar nicht als exakter Vorläufer der offiziellen Non-Farm Payrolls, liefert aber dennoch wichtige Hinweise auf die Entwicklung des amerikanischen Arbeitsmarktes.

Zusätzlich werden die Inflationserwartungen der New York Fed veröffentlicht.

Gerade diese Daten geben Aufschluss darüber, wie amerikanische Verbraucher die zukünftige Preisentwicklung einschätzen – ein wichtiger Faktor für die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve.

Abseits der klassischen Wirtschaftsdaten richtet sich der Fokus vieler Anleger jedoch vor allem auf die Entwicklung rund um SpaceX beziehungsweise dessen Aufnahme in den Nasdaq.

Sollte es dadurch zu den erwarteten Kapitalzuflüssen institutioneller Investoren kommen, könnte dieses Thema den Technologiesektor über die gesamte Woche hinweg maßgeblich beeinflussen.

Mittwoch – Das wichtigste Ereignis der Woche

Der Mittwoch dürfte ohne Zweifel der entscheidende Handelstag der gesamten Woche werden.

Im Mittelpunkt stehen die Veröffentlichung der FOMC Meeting Minutes.

Das Sitzungsprotokoll liefert deutlich tiefere Einblicke in die Diskussionen innerhalb der US-Notenbank als das eigentliche Zinsstatement.

Besonders interessant wird sein,
• wie die einzelnen Mitglieder den zukünftigen Zinspfad einschätzen,
• ob sich Hinweise auf eine lockerere oder restriktivere Geldpolitik ergeben,
• wie die Inflation bewertet wird,
• welche Risiken für den Arbeitsmarkt gesehen werden,
• und ob innerhalb der Fed bereits größere Meinungsunterschiede entstehen.


Gerade nachdem der Markt zuletzt einen Teil seiner Zinserwartungen erneut angepasst hat, könnten bereits kleine Formulierungsänderungen größere Bewegungen an den Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkten auslösen.

Neben den FOMC-Protokollen erscheinen außerdem:
• EIA Rohöllagerbestände
• 10-jährige US-Staatsanleiheauktion

Vor allem die Ölbestände könnten nach den jüngsten geopolitischen Entwicklungen erneut für erhöhte Volatilität am Energiemarkt sorgen.

Donnerstag – EZB, Arbeitsmarkt und Immobilienmarkt

Auch der Donnerstag besitzt erhebliches Marktpotenzial.

Veröffentlicht wird zunächst das Sitzungsprotokoll der Europäischen Zentralbank.

Hier erhalten Anleger einen deutlich tieferen Einblick in die Diskussionen innerhalb des EZB-Rates und können besser einschätzen, wie die europäische Notenbank die weitere Inflationsentwicklung bewertet.

Zusätzlich erscheinen:
• US Initial Jobless Claims
• Existing Home Sales
• 30-jährige US-Staatsanleiheauktion

Gerade die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe besitzen nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten nochmals deutlich höhere Relevanz als gewöhnlich.

Sollten die Anträge überraschend stark steigen, könnte dies die Diskussion über zukünftige Zinssenkungen erneut beschleunigen.

Zusätzlich spricht Fed-Mitglied Christopher Waller erneut, wodurch zusätzliche Impulse für die Zinserwartungen entstehen könnten.

Unternehmensseitig beginnt außerdem die eigentliche Berichtssaison.

Besonders im Fokus stehen:
• PepsiCo mit den Quartalszahlen als wichtiger Indikator für den weltweiten Konsum.
• Südzucker.
• Barry Callebaut.
• OMV.

Gerade PepsiCo dürfte den ersten größeren Einblick in die Konsumstimmung der Verbraucher liefern und besitzt deshalb häufig Signalwirkung für viele weitere Unternehmen der Branche.


Freitag – Inflation und erste Unternehmenssignale

Zum Wochenausklang richtet sich der Blick erneut auf Inflationsdaten sowie erste größere Unternehmensberichte.

Veröffentlicht werden unter anderem:
• Deutsche Verbraucherpreise (CPI)
• weitere europäische Inflationsdaten
• Industrieproduktionszahlen

Unternehmensseitig steht insbesondere Delta Air Lines im Mittelpunkt.

Die Fluggesellschaft gilt traditionell als wichtiger Frühindikator für:
• Reiseaktivität,
• Konsumverhalten,
• Unternehmensreisen,
• allgemeine wirtschaftliche Dynamik.

Starke Zahlen könnten die aktuelle Risk-on-Stimmung zusätzlich unterstützen. Schwächere Ergebnisse würden dagegen erste Zweifel an der Robustheit der US-Konjunktur aufkommen lassen.

Einordnung der Handelswoche

Insgesamt könnte die KW28 eine Richtungsweisende Handelswoche des dritten Quartals werden.

Während die Märkte zuletzt nahezu ausschließlich von sinkenden Zinserwartungen, KI-Euphorie und neuen Allzeithochs getragen wurden, beginnt nun die Phase, in der die Fundamentaldaten diese Bewertungen bestätigen müssen.

Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem drei Fragen:
• Liefert das FOMC-Protokoll neue Hinweise auf den weiteren Zinspfad der US-Notenbank?
• Bestätigen die ersten Quartalszahlen die hohen Gewinnerwartungen des Marktes?
• Bleiben Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten robust genug, um die aktuelle Risk-on-Bewegung zu rechtfertigen?

Sollten diese drei Faktoren positiv ausfallen, könnte die laufende Aufwärtsbewegung in den Aktienmärkten weiter an Dynamik gewinnen. Enttäuschungen hingegen hätten aufgrund der inzwischen sehr ambitionierten Bewertungen das Potenzial, kurzfristig deutlich stärkere Gewinnmitnahmen auszulösen.

Märkte und Korrelationen im Überblick

US Oil

US Oil verlor in der vergangenen Woche rund 2,66 % und schloss damit erneut schwächer. Besonders wichtig ist dabei, dass Öl unter dem Quartalstief von Q2 geschlossen hat. Aus charttechnischer Sicht ist das zunächst ein klares bearishes Signal.

Für die neue Handelswoche bleibt für mich deshalb vor allem die Zone um 69,30 US-Dollar entscheidend. Dort liegt das Monatstief aus März. Erst wenn Öl diese Marke nachhaltig zurückerobern kann, würde sich das kurzfristige Bild wieder etwas aufhellen. In diesem Fall wären zunächst die Zone um 72 US-Dollar und darüber der Bereich um 77 US-Dollar mögliche nächste Ziele.

Auf der Unterseite bleibt der Bereich um 66 US-Dollar entscheidend. Sollte Öl darunter erneut Schwäche zeigen, rückt aus meiner Sicht die Zone um 65 bis 64 US-Dollar in den Fokus.

Fundamental hängt die weitere Entwicklung fast vollständig an der geopolitischen Lage. Der Markt preist aktuell eine deutliche Entspannung im Nahen Osten ein. Öl notiert wieder nahe der Vorkriegs- beziehungsweise Voreskalationsniveaus. Genau darin liegt jedoch auch das Risiko.

Sollte es erneut zu militärischen Zwischenfällen rund um den Iran, Israel oder die Straße von Hormus kommen, könnte sich die geopolitische Risikoprämie sehr schnell wieder aufbauen. Aufgrund der zuletzt deutlich abgebauten Risikoaufschläge halte ich einen kurzfristigen Squeeze bei der kleinsten fundamentalen Begründung weiterhin für möglich.

Solange die Lage dagegen ruhig bleibt und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus weiter normalisiert verläuft, bleibt der Druck auf Öl zunächst bestehen.

US-Staatsanleihen

Auch die US-Staatsanleihen bleiben in dieser Woche ein zentraler Faktor für die Aktienmärkte.

In der vergangenen Woche konnten US-Staatsanleihen über nahezu alle Laufzeiten zulegen, obwohl die Arbeitsmarktdaten schwächer ausgefallen sind und sich die Zinserhöhungserwartungen etwas nach hinten verschoben haben.

Wichtig ist jedoch: Die US-Märkte waren am Freitag aufgrund des Independence Day geschlossen. Dadurch ist das Bild zum Wochenschluss nicht vollständig unverfälscht. Entscheidend wird deshalb sein, wie die US-Anleihemärkte am Montag eröffnen.

Sollten die Renditen trotz schwächerer Arbeitsmarktdaten weiterhin erhöht bleiben, wäre das ein Warnsignal. In diesem Fall könnte der Markt signalisieren, dass die Zinserhöhungsängste doch nicht vollständig ausgepreist wurden.

Sollten die Renditen dagegen deutlich fallen, würde dies bestätigen, dass der Markt die schwächeren Arbeitsmarktdaten zunehmend als Entlastung für Risk Assets interpretiert.

Für Technologie- und Wachstumswerte bleibt diese Entwicklung besonders wichtig. Sinkende Renditen unterstützen in der Regel höher bewertete Growth-Titel, während steigende Renditen gerade Nasdaq, Nvidia, Bitcoin und andere Risk Assets kurzfristig belasten können.


DXY / US-Dollar

Der US-Dollar zeigte in der vergangenen Woche Schwäche und verlor rund 0,5 %. Der DXY schloss unter der wichtigen 101-Punkte-Marke.

Aus charttechnischer Sicht bleibt nun entscheidend, ob sich der Dollar direkt wieder über 101 Punkte stabilisieren kann. Gelingt dies, wäre zunächst eine Bewegung in Richtung 101,50 Punkte möglich. Darüber würde sich die Dollar-Dominanz erneut bestätigen und auch ein Anstieg in Richtung 102 Punkte wäre denkbar.

Sollte der DXY hingegen unter 100,60 beziehungsweise 100,50 Punkte zurückfallen, würde sich das Bild weiter eintrüben. In diesem Fall wäre aus meiner Sicht ein erneuter Test der 100-Punkte-Marke realistisch.

Fundamental hängt der Dollar in dieser Woche stark an den FOMC Minutes. Sollte das Protokoll restriktiver ausfallen als erwartet, könnte der Dollar wieder Stärke aufbauen. Sollten die Minutes dagegen bestätigen, dass die Fed aufgrund schwächerer Arbeitsmarktdaten vorsichtiger wird, könnte der Dollar weiter unter Druck geraten.

Gerade für Gold, Bitcoin, Rohstoffe und US-Indizes dürfte die Entwicklung des DXY in dieser Woche deshalb besonders wichtig bleiben.

VIX

Der Volatilitätsindex ist in der vergangenen Woche erneut deutlich gefallen. Auf Wochenbasis verlor der VIX rund 12 % und notiert aktuell im Bereich um 16 Punkte.

Damit bleibt die Volatilität weiterhin sehr kontrolliert. Der Markt signalisiert aktuell keine unmittelbare Stressphase. Das passt grundsätzlich zum aktuellen Risk-on-Umfeld und den neuen Allzeithochs in mehreren großen Indizes.

Gleichzeitig sollte man niedrige Volatilität nicht automatisch als Entwarnung interpretieren. Gerade wenn Märkte nahe Allzeithochs stehen, Bewertungen hoch sind und wichtige Ereignisse wie FOMC Minutes, erste Earnings und geopolitische Risiken gleichzeitig auf dem Kalender stehen, kann niedrige Volatilität auch ein Zeichen von zu viel Sorglosigkeit sein.

Solange der VIX unter 18 bis 20 Punkten bleibt, ist das Umfeld grundsätzlich konstruktiv. Ein nachhaltiger Anstieg über diesen Bereich wäre dagegen ein erstes Warnsignal für zunehmende Absicherungsnachfrage und mögliche Gewinnmitnahmen in Risk Assets.

Risk Assets im Überblick

Nvidia

Nvidia konnte die vergangene Handelswoche zwar mit einem leichten Plus von rund 1,2 % abschließen, dennoch bleibt das Chartbild für mich kurzfristig unverändert.

Entscheidend ist weiterhin die psychologisch und charttechnisch wichtige Marke von 200 US-Dollar. Es ist der Aktie erneut nicht gelungen, sich nachhaltig über diesem Bereich zu etablieren. Solange Nvidia unterhalb dieser Marke notiert, sehe ich kurzfristig weiterhin das Risiko einer gesunden Konsolidierung.

Die nächsten relevanten Unterstützungen liegen für mich im Bereich um 190 US-Dollar sowie anschließend bei rund 186 US-Dollar. Dort befinden sich unter anderem wichtige Quartals- und Jahresschlusskurse aus dem Jahr 2025, weshalb diese Zone technisch eine hohe Bedeutung besitzt.

Erst ein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb von 200 US-Dollar würde das kurzfristige Chartbild für mich wieder deutlich aufhellen. In diesem Fall rückt zunächst die Zone um 208 US-Dollar als nächstes Kursziel in den Fokus.

Fundamental bleibt Nvidia selbstverständlich eines der stärksten Unternehmen am gesamten Aktienmarkt. Kurzfristig dürfte die Aktie jedoch vor allem durch das Zinsumfeld, die Entwicklung der US-Renditen sowie den allgemeinen Risk-on- beziehungsweise Risk-off-Modus beeinflusst werden.

Bitcoin

Bitcoin zeigte sich in der vergangenen Woche deutlich freundlicher und konnte sich spürbar von den jüngsten Tiefs lösen. Nachdem der Bereich um 60.000 US-Dollar mehrfach erfolgreich verteidigt wurde, notiert Bitcoin aktuell wieder im Bereich um 63.000 US-Dollar.

Besonders positiv ist dabei, dass in den vergangenen Handelstagen mehrere aufeinanderfolgende bullische Tageskerzen ausgebildet wurden. Gleichzeitig lässt sich jedoch erkennen, dass das Momentum der Aufwärtsbewegung langsam nachlässt. Die Kerzenkörper werden kleiner und die Dynamik flacht zunehmend ab.

Aus charttechnischer Sicht bleibt daher entscheidend, ob Bitcoin die Zone zwischen 65.000 und 66.000 US-Dollar nachhaltig überwinden kann.

Hier treffen gleich mehrere wichtige Widerstände aufeinander:
• Monatstief März
• Monatstief April
• kurzfristige Abwärtstrendlinie
• jüngstes Verlaufshoch

Solange diese Zone nicht überwunden wird und das Hoch im Bereich zwischen 66.000 und 67.300 US-Dollar bestehen bleibt, befindet sich Bitcoin für mich weiterhin innerhalb einer übergeordneten Abwärtsstruktur.

Kurzfristig hat sich das Bild zwar deutlich verbessert, mittel- und langfristig bleibe ich jedoch vorsichtig, solange kein nachhaltiger Ausbruch über diese Widerstandszone gelingt.


S&P 500

Der S&P 500 präsentiert sich weiterhin äußerst robust und bleibt aus meiner Sicht klar in einem intakten Aufwärtstrend.

Nach den positiven Reaktionen auf die jüngsten Arbeitsmarktdaten sowie der weiterhin hohen Risikobereitschaft der Anleger konnten die Bullen ihre dominante Marktstruktur verteidigen.

Entscheidend wird nun sein, dass sich der Index weiterhin oberhalb der Marke von 7.500 Punkten etablieren kann. Solange dies gelingt, bleibt der übergeordnete Trend für mich eindeutig bullish.

Der nächste wichtige Schritt besteht darin, die Zone um 7.600 Punkte nachhaltig zu überwinden. Gelingt dies, dürfte ein erneuter Angriff auf die bisherigen Allzeithochs im Bereich um 7.650 Punkte wahrscheinlich werden.

Erst ein Rückfall unter 7.500 Punkte würde das kurzfristige Bild etwas eintrüben. Wirklich kritisch würde die Situation für mich jedoch erst werden, wenn der Bereich um 7.350 Punkte nachhaltig unterschritten wird. Erst dann würde sich die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur in Richtung 7.250 Punkte deutlich erhöhen.


Nasdaq

Auch der Nasdaq bleibt für mich trotz der zuletzt etwas schwächeren Entwicklung gegenüber dem Dow Jones weiterhin konstruktiv.

Die kommende Woche dürfte hier besonders spannend werden.

Neben den FOMC Minutes rücken mit der Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq sowie den ersten wichtigen Quartalszahlen gleich mehrere potenzielle Kurstreiber in den Mittelpunkt.

Charttechnisch bleibt für mich vor allem die Marke von 30.000 Punkten entscheidend.

Gelingt es dem Nasdaq, diese Zone nachhaltig zurückzuerobern und sich darüber zu etablieren, dürfte ein erneuter Angriff auf die bisherigen Allzeithochs im Bereich um 30.700 Punkte folgen. Anschließend wäre auch die psychologisch wichtige Marke von 31.000 Punkten erreichbar.

Sollte der Index dagegen erneut Schwäche zeigen und unter das Wochentief der KW26 im Bereich um 28.860 Punkte zurückfallen, würde sich das kurzfristige Bild deutlich verschlechtern. In diesem Fall wären zunächst 28.500 beziehungsweise 28.180 Punkte die nächsten relevanten Unterstützungen.

Übergeordnet bleibt meine Einschätzung jedoch unverändert bullish.

Dow Jones

Der Dow Jones gehörte in der vergangenen Woche zu den stärksten großen US-Indizes und legte rund 1,85 % zu.

Mit einem Schlusskurs nahe 53.000 Punkten bewegt sich der Index inzwischen auf neuen historischen Höchstständen.

Natürlich steigt mit jedem weiteren Allzeithoch auch das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen. Gleichzeitig liefert die starke Wochenkerze jedoch bislang keinerlei Anzeichen für eine nachhaltige Trendwende.

Im Idealfall würde ich mir einen geordneten Rücksetzer in Richtung 52.500 Punkte wünschen. Ein solcher Retest könnte die Grundlage für eine weitere Aufwärtsbewegung bilden.

Sollte der Markt dagegen bereits zum Wochenbeginn die Marke von 53.000 Punkten nachhaltig überwinden, wären auch unmittelbar weitere Allzeithochs denkbar.

Insgesamt bleibt der Dow Jones aktuell der technisch stärkste der großen amerikanischen Indizes.


DAX – Charttechnischer Ausblick

Der DAX hat in der vergangenen Woche eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie stark das aktuelle Marktumfeld weiterhin ist.

Mit einem Wochenplus von rund 4,85 % verzeichnete der deutsche Leitindex seine stärkste Handelswoche seit mehreren Monaten und schloss gleichzeitig auf einem neuen historischen Allzeithoch bei rund 25.814 Punkten.

Damit bestätigt der DAX eindrucksvoll den weiterhin intakten übergeordneten Aufwärtstrend.

Für die kommende Handelswoche richtet sich der Blick zunächst auf die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Punkten. Diese dürfte kurzfristig sowohl aus charttechnischer als auch aus psychologischer Sicht eine entscheidende Rolle spielen.

Sollte der DAX seine Dynamik direkt fortsetzen und diese Marke nachhaltig überwinden, wären weitere Allzeithochs das wahrscheinlichste Szenario.

Aus technischer Sicht würde ich mir jedoch einen etwas ruhigeren Verlauf wünschen.

Ein Rücksetzer in den Bereich zwischen 25.375 und 25.500 Punkten wäre aus meiner Sicht sogar ausgesprochen gesund. Diese Zone könnte als neue Unterstützung dienen und anschließend die Grundlage für die nächste Aufwärtsbewegung bilden.

Solange der DAX oberhalb dieser Unterstützungszone handelt, bleibt mein übergeordnetes Bild eindeutig bullish.

Die Kombination aus weiterhin robuster Marktstimmung, neuen Allzeithochs sowie einer bislang sehr stabilen Marktstruktur spricht aktuell klar für die Käuferseite. Gleichzeitig sollten Anleger nach der außergewöhnlich starken Vorwoche kurzfristige Gewinnmitnahmen jederzeit einkalkulieren.

Fazit

Die Handelswoche KW28 dürfte eine der spannendsten Wochen des bisherigen dritten Quartals werden. Nachdem die Märkte in den vergangenen Tagen vor allem von den schwächeren US-Arbeitsmarktdaten, sinkenden Zinserwartungen und einer ausgeprägten Risk-on-Stimmung profitiert haben, richtet sich der Blick nun wieder verstärkt auf die Fundamentaldaten.

Im Mittelpunkt steht dabei ganz klar das am Mittwoch veröffentlichte FOMC-Protokoll. Die Minutes werden einen deutlich tieferen Einblick in die Diskussionen innerhalb der US-Notenbank geben und könnten entscheidend dafür sein, ob der Markt seine aktuellen Zinserwartungen bestätigt oder erneut anpasst. Gerade nach den zuletzt veröffentlichten Arbeitsmarktdaten dürfte jede Formulierung zur Inflation, zum Arbeitsmarkt und zum zukünftigen Zinspfad genau analysiert werden.

Parallel dazu beginnt mit PepsiCo und Delta Air Lines die US-Berichtssaison. Auch wenn diese Unternehmen noch nicht zu den großen Technologieunternehmen gehören, liefern sie wichtige Hinweise auf die Entwicklung des Konsumverhaltens sowie der Reisebranche. Sollten die ersten Quartalszahlen positiv überraschen, könnte dies die aktuell sehr konstruktive Marktstimmung zusätzlich unterstützen. Enttäuschende Ergebnisse würden dagegen erste Zweifel an den hohen Gewinnerwartungen für das zweite Quartal aufkommen lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in dieser Woche auf der Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq. Die damit verbundenen Umschichtungen institutioneller Anleger sowie passiver Indexfonds dürften kurzfristig für deutlich erhöhtes Handelsvolumen und zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen. Gleichzeitig sollte jedoch nicht vergessen werden, dass solche Indexaufnahmen historisch häufig nur kurzfristige Nachfrage erzeugen. Mittel- und langfristig werden erneut die fundamentalen Unternehmensdaten über die weitere Kursentwicklung entscheiden.

Auch geopolitisch bleibt die Lage aufmerksam zu beobachten. Zwar hat sich die Situation im Nahen Osten gegenüber den vergangenen Wochen deutlich beruhigt und der Ölpreis notiert mittlerweile wieder in der Nähe seiner Voreskalationsniveaus, dennoch bleibt das Risiko einer erneuten Eskalation jederzeit bestehen. Gleiches gilt für die Spannungen zwischen China und Taiwan. Zwar gibt es aktuell keine unmittelbaren Hinweise auf eine weitere Zuspitzung, die Entwicklungen sollten jedoch insbesondere aufgrund der enormen Bedeutung Taiwans für die weltweite Halbleiterindustrie weiterhin genau beobachtet werden.

Charttechnisch bleibt das Gesamtbild aus meiner Sicht weiterhin konstruktiv. Der DAX notiert auf neuen Allzeithochs, auch der Dow Jones befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend und der S&P 500 handelt weiterhin nahe seiner Rekordstände. Gleichzeitig befinden sich viele Märkte inzwischen in Bereichen, in denen kurzfristige Gewinnmitnahmen jederzeit möglich sind. Entscheidend wird deshalb sein, ob Rücksetzer erneut gekauft werden oder ob die Marktteilnehmer beginnen, Gewinne mitzunehmen.

Besonders aufmerksam werde ich in dieser Woche deshalb folgende Faktoren verfolgen:
• Die Reaktion der Märkte auf die FOMC Minutes am Mittwoch.
• Die Entwicklung der US-Staatsanleiherenditen und des US-Dollars.
• Die ersten Quartalszahlen der Berichtssaison.
• Die Auswirkungen der SpaceX-Aufnahme in den Nasdaq.
• Die Entwicklung des Ölpreises im Zusammenhang mit der geopolitischen Lage.
• Die Reaktion der Aktienmärkte auf mögliche Überraschungen bei den anstehenden Wirtschaftsdaten.


Insgesamt bleibt das übergeordnete Bild für mich weiterhin positiv. Die Marktstruktur der großen Indizes ist intakt und das aktuelle Risk-on-Umfeld spricht zunächst für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Gleichzeitig steigen mit jedem weiteren Allzeithoch auch die Erwartungen der Marktteilnehmer. Genau deshalb dürfte die kommende Handelswoche zeigen, ob die Fundamentaldaten diese Bewertungen weiterhin rechtfertigen oder ob erste Zweifel aufkommen.

Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!

Ich wünsche euch eine erfolgreiche Handelswoche und wie immer viel Erfolg an den Märkten und stabile Trades.

Haftungsausschluss

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