GBPAUD Double Combo: Produktiver Pullback oder echte Gegengefahr

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Ausgangspunkt ist eine sauber abgearbeitete bullische Sequenz in Form einer Double Combo. Die dazugehörigen Ziellevel oben im schwarzen Rechteck wurden korrekt angelaufen, womit die bullische Struktur ihre Arbeit vollständig erledigt hat. Aus genau dieser abgeschlossenen Struktur ergibt sich automatisch das Gesamtkorrekturlevel der schwarzen Sequenz, das weiter unten im schwarzen Rechteck liegt und bereits erfasst wurde.

Der Weg in dieses Gesamtkorrekturlevel wurde nicht willkürlich gestaltet, sondern über eine doppelbärische Struktur in Grün und Rot. Beide Teilsequenzen sind korrekt abgearbeitet, beide haben ihre Ziellevel sauber angelaufen und besitzen damit auf bärische Art die Möglichkeit, ihre jeweiligen Gesamtkorrekturlevel in Grün und Rot anzulaufen.

Daraus ergeben sich zwei Szenarien

Szenario 1: Die bärischen Gesamtkorrekturlevel werden nicht angelaufen. Der Markt läuft direkt weiter abwärts in das bullische Gesamtkorrekturlevel. In diesem Fall verlieren die beiden bärischen Sequenzen ihre Information, da eine Überextension ihrer Ziellevel bis in das schwarze Gesamtkorrekturlevel für den inneren Aufbau der bärischen Strukturen nicht gerechtfertigt ist. Damit sind diese Informationen entwertet. Was vorher wie eine gefährliche Gegenstruktur aussah, ist dann kein Risiko mehr, sondern ein produktiver bullischer Pullback. Für ein bullisches Setup aus dem bullischen Gesamtkorrekturlevel ist das die deutlich sauberere Ausgangslage.

Szenario 2: Der Markt steigt zunächst noch einmal und läuft die bärischen Gesamtkorrekturlevel in Grün und Rot an, bevor er überhaupt weiter in Richtung des bullischen Gesamtkorrekturlevels fällt. Hier kommt es darauf an, wie der Markt diesen Bereich gestaltet und von wo aus er die Abwärtsbewegung fortsetzt. Je nach Ausführung kann die bärische Struktur dadurch zu einer stärker gewordenen Gegengefahr werden. In diesem Fall muss geprüft werden, ob der Wendebereich überhaupt noch genutzt werden kann, um sauber in den unteren bullischen Wendebereich am bullischen Gesamtkorrekturlevel zu gelangen, oder ob die Gefahr zu groß ist und stattdessen Level selektiert werden müssen. Diese Bewertung folgt in einer Anschlussanalyse.

Fazit: Solange der Markt sauber und direkt Richtung bullisches Gesamtkorrekturlevel arbeitet, bleibt das übergeordnete Bild bullisch und die bärischen Strukturen entpuppen sich als Pullback. Erst wenn zuerst die bärischen Gesamtkorrekturlevel angelaufen werden, verändert sich die Risikobewertung und die Gegengefahr rückt in den Vordergrund.
Trade ist aktiv
Den schwarzen Kaufbereich unten hat der Markt nicht angelaufen. Stattdessen ist er aus den Sequenz Zielleveln von Rot und Grün heraus nach oben gedreht und läuft jetzt genau die bärischen Gesamtkorrekturlevel in Rot und Grün an. Damit stehen wir in dem kritischen Wendebereich aus der ersten Analyse.

Entscheidend ist jetzt, wie der Markt aus diesen Leveln herauskommt. Baut er daraus eine produktive Short Bewegung auf und wird innerhalb dieser Reaktion zunehmend bärisch nach unten, dann werden die bärischen Strukturen zu einer echten Gefahr für den schwarzen Kaufbereich, den eigentlich interessanten Einstiegsbereich.

Reagiert er dagegen sehr dynamisch aus den bärischen Gesamtkorrekturleveln heraus, dann besteht weiter die Wahrscheinlichkeit, den schwarzen Kaufbereich unten sauber zu nutzen.

Die nächste Bewegung aus diesem Bereich entscheidet. Update folgt, sobald der Markt seine Reaktion zeigt.
Trade geschlossen: Ziel wurde erreicht
**Update GBPAUD**

Der Kurs läuft aktuell in den übergeordneten **bullischen Wendebereich in Schwarz**. Grundsätzlich bietet dieser Bereich mehrere potenzielle Einstiegslevel – allerdings ist die weiterhin aktive **blaue bärische Sequenz** ein zusätzlicher Risikofaktor für bullische Entries.

Genau dadurch lassen sich innerhalb des schwarzen Wendebereichs einige Level gezielt ausselektieren.

Besonders interessant werden für mich die **beiden letzten schwarzen Einstiegslevel**, da diese mit dem **blauen Sequenzzielbereich** überlappen.

Hier entsteht eine klare Konfluenz:

* Übergeordneter **bullischer Wendebereich**
* Gleichzeitig **Ziel und potenzieller Abschluss der blauen bärischen Sequenz**
* Nach Erreichen des Sequenzziels zusätzlich kurzfristiges **Korrekturpotenzial nach oben**

Damit haben diese Level gegenüber den höherliegenden Bereichen einen **doppelten strukturellen Vorteil**: Sie liegen innerhalb des relevanten bullischen Wendebereichs und gleichzeitig dort, wo die aktuell bedrohliche bärische Sequenz ihr Ziel erreicht und damit an unmittelbarem Abwärtspotenzial verlieren kann.

Daher liegt mein Fokus aktuell klar auf der **Überlappung des schwarzen Wendebereichs mit dem blauen C-Zielbereich**, während die höherliegenden Levels für bullische Entries deutlich weniger attraktiv sind.
Anmerkung
Hier das passende Bild dazu: ibb.co/S7mRCRhs

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