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Handelsplan mit dem Wochenoszillator und dem Tagesoszillator

EUREX:FDXM2!   MINI DAX FUTURES
Es wird der September-Kontrakt des MIni Dax gezeigt, da am Freitag Kontaktwechsel stattfindet.
Zuerst zum langfristigen Trend des Mini Dax Future Wochenchart. Der Wochenoszillator ( MACD ) weist noch aufwärts. In dieser Phase werden nur Kaufpositionen gehandelt. Der Tagesoszillator (Stochastik) im Tageschart befindet sich im überverkauften Bereich und wird am Motag aufwärts drehen. Die V-Form des Notierungsverlaufs legt den Verdacht nahe, dass sich der Dax in einer größeren Schiebezone bewegen wird. Ich habe im Chart die Schiebezonengrenzen (gelb) mit verschiedenen Fibonacci-Levels konstruiert. Ob sich die Notierungen in den nächsten Monaten in der Schiebezone bewegen, werden wir an dem Muster \ / \ / innerhalb der Schiebezonengrenzen erkennen. Das fünfte Bein wird dann einen Ausbruch nach unten aus der Schiebezone heraus bringen.

Was den Handel in der Schiebezone angeht kann auf folgendes hingewiesen werden. Wenn die Notierungen von der einen zur anderen Schiebezonengrenze laufen, wird es im Bereich des 50%-Levels immer zu Konsolidierungen kommen, bevor der Notierungsverlauf zu der jeweiligen Grenze fortgesetzt wird. Der späteste Einstieg für eine Position sollte immer an den 14,6%-, 85,4%- Fibonacci-Levels bzw. an den 23,6%-, 76,4%-Fibonacci-Levels erfolgen. Manchmal kehren die Notierungen bereits an diesen Levels um.

Nun zum eigentlichen Thema.

Trading mit dem Wochen- und dem Tagesoszillator (nach Joe Ross)
Indikatoren:
Der MACD wird als Wochenoszillator im Wochenchart mit der Einstellung 10, 20, 10 verwendet.
Die Zeiteinheit des Wochencharts wird auf 5 Tage eingestellt. Somit erhält man täglich neue MACD-Werte. Bei Einstellung 1 Woche müsste sonst eine Woche gewartet werden bis sich der MACD ändert.
Als Tagesoszillator wird die Stochastik mit der Einstellung 5, 3, 1 im Tageschart verwendet. Es kann auch der RSI benutzt werden, solange der Indikator fünf Tage darstellt.
Vor einer Positionseröffnung gibt es drei Tests.

Erster Test
Der Wochenoszillator ist der primäre Filter. Er zeigt die Richtung des langfristigen Trends. Es werden nur Positionen eingegangen in die der MACD zeigt. Weist der MACD aufwärts werden nur Kaufpositionen gehandelt. Weist der MACD abwärts werden nur Verkaufspositionen gehandelt. Wenn der MACD seitwärts läuft wird nicht gehandelt. Niemals darf gegen den langfristigen Trend gehandelt werden.

Zweiter Test
Der Tagesoszillator zeigt die Richtung der Wellen an die mit dem großen Trend gehen. %D-Werte größer gleich 70 % signalisieren einen überkauften Markt. %D-Werte kleiner gleich 30 % signalisieren einen überverkauften Markt. Die Oszillationen gegen den langfristigen Trend bieten Gelegenheiten um sich auf einen Markteinstieg in Richtung des langfristigen Trends vorzubereiten.

Dritter Test
Der dritte Test wird an dem letzten Notierungsstab im Tageschart durchgeführt. Je nach Richtung des langfristigen Trends erfolgt der Positionseinstieg auf einen Ausbruch durch das Hoch oder durch das Tief des letzten Notierungsstabes. Ein Ausbruch bestätigt das Bestehen der drei Tests.

Will man eine Kaufposition eingehen, dann wartet man bei der reinen Form dieser Methode eine vollständige Korrektur ab, wobei der Tagesoszillator den überverkauften Bereich erreicht und sich dann daraus wieder herausbewegt. Erst dann plaziert man Kaufaufträge.
Bei der verfeinerten Methode wird versucht bei einem Ausbruch durch das Hoch zu kaufen, sobald der Tagesoszillator aus dem überkauften Bereich heraus korrigiert hat.
Das Gegenteil der beschriebenen Technik trifft zu, wenn Leerverkaufspositionen gehandelt werden.

Ein zusätzlicher Trading-Filter erlaubt kleine Stopps zu benutzen, auch um früher in den Markt einzusteigen, um sich vor falschen Ausbrüchen zu schütze. Sobald sich der Markt dem Einstiegspunkt (Hoch oder Tief des letzten Tages-Kurssbalken) nähert, handelt man den Ausbruch aus einer Konsolidierung, die sich normalerweise kurz vor solch einem Einstiegspunkt auf einem Intraday-Chart entwickelt.

Kommentar: Noch eine Bemerkung zum Handel in der Schiebezone:
Long-Einstieg an 14,6%-Level oder 23,6%-Level.
Long-Ausstieg (Glattstellung) an 76,4%-Level oder 85,4%-Level.

Short-Einstieg an 76,4%-Level oder 85,4%-Level.
Short-Ausstieg (Glattstellung) an 23,6%-Level oder 14,6%Level.
Kommentar: Wochenoszillator im Tageschart anzeigen.
Hierfür müssen die Parameter 10, 20, 10 durch die Werte 43, 86, 43 ersetzt werden.