Haben GBP und EUR es verdient, wieder auf ihr früheres Niveau...

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Haben GBP und EUR es verdient, wieder auf ihr früheres Niveau zurückzukehren?

Der Euro ist wieder auf dem Stand vom 28. Februar.

Doch die Erholung des EUR/USD-Kurses bedeutet nicht, dass die makroökonomischen Risiken in Europa verschwunden sind. Die Eurozone ist nach wie vor stark von importierten Energiekosten abhängig.

Damit befindet sich der EUR/USD-Kurs im Spannungsfeld zweier gegensätzlicher Kräfte. Ein langsameres Wachstum aufgrund höherer Energiepreise spricht gegen eine Stärke des Euro. Bleibt die Inflation jedoch hartnäckig, muss die Europäische Zentralbank möglicherweise länger an ihrer restriktiven Geldpolitik festhalten, als die Märkte erwartet hatten.

Reuters berichtete, dass Händler die Wahrscheinlichkeit einer EZB-Zinserhöhung bei der Sitzung im April auf etwa 40 % beziffern.

Für den GBP/USD-Kurs ist das Bild ähnlich, aber potenziell fragiler.

Der IWF hat die Wachstumsprognose für Großbritannien für 2026 am stärksten aller G7-Länder nach unten korrigiert und sie von 1,3 % auf 0,8 % gesenkt.

Dennoch ist das Pfund Sterling wieder auf rund 1,355 USD gestiegen und hat damit denselben Kursverlauf wie der Euro vollzogen. Die Märkte könnten zudem neu bewerten, wie viel Spielraum die Bank of England tatsächlich für eine Lockerung hat, sollte die Inflation auf hohem Niveau bleiben.

Zumindest vorerst werden sowohl EUR/USD als auch GBP/USD durch einen schwächeren Dollar gestützt.

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