Jens_Klatt

DAX wartet auf Wallstreet, US-Zinsen sorgen für Unbehagen

OANDA:DE30EUR   Germany 30
Der DAX präsentierte sich am Dienstag zunächst unspektakulär, wartet auf den offiziellen Handelsstart nach dem US-Feiertag „Labour Day“ am Montag.

Wie im Morning Meeting (unten), aber auch in der gestrigen DAX-Analyse aufgegriffen, könnte man die seit den US-Arbeitsmarktzahlen ausmachbaren Aufschläge und die Attacke auf die 15.900er Marke dahingehend interpretieren, dass die US-Notenbank FED auf ihrer Sitzung am Mittwoch in zwei Wochen eine Reduktion ihrer Anleiheaufkäufe deutlich auf die lange Bank schiebt.

Die zeitgleich allerdings anziehenden Zinsen 10-jähriger US-Schuldtitel deuten darauf hin, dass die Marktteilnehmer unabhängig vom US-Arbeitsmarktbericht und durch den weiter ansteigenden Inflationsdruck einen Taper erwarten – mit potenziell unangenehmen Folgen für die Aktienmärkte.

Während sich dieser Abgabedruck derzeit noch nicht widerspiegelt, wäre im S&P500 mit einem dynamischen Fall unter die 4.500er Marke auch im DAX stärkerer Abgabedruck zu erwarten, unterhalb von 15.800 mit erstem Ziel im Bereich um 15.600/50 Punkte.

Allerdings: solange der DAX über 15.800 Punkten handelt ist ehr wahrscheinlich, dass es mindestens noch zu einer Attacke aufs aktuelle Allzeithoch um 16.040 Punkte kommt.

Kommentare

Gibt es eine signifikante Korrelation zwischen dem DAX und US10Y ?
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